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DE60312114T2 - Anordnung und Methode für die Wasserspeisung einer Dampfturbinenanlage - Google Patents

Anordnung und Methode für die Wasserspeisung einer Dampfturbinenanlage Download PDF

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DE60312114T2
DE60312114T2 DE2003612114 DE60312114T DE60312114T2 DE 60312114 T2 DE60312114 T2 DE 60312114T2 DE 2003612114 DE2003612114 DE 2003612114 DE 60312114 T DE60312114 T DE 60312114T DE 60312114 T2 DE60312114 T2 DE 60312114T2
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DE
Germany
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water
valve
heat conduction
control valve
downstream
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Application number
DE2003612114
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English (en)
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DE60312114D1 (de
Inventor
Toshiaki Nonaka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Toshiba Corp
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Publication date
Application filed by Toshiba Corp filed Critical Toshiba Corp
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Publication of DE60312114T2 publication Critical patent/DE60312114T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/32Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters arranged to be heated by steam, e.g. bled from turbines
    • F22D1/325Schematic arrangements or control devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf ein System und ein Verfahren zum Einspeisen von Wasser in einem Dampfgenerator oder Boiler in einem Wärme- oder Kernkraftwerk. Die vorliegende Erfindung richtet sich im Speziellen an ein derartiges System und Verfahren, das eine Wärmeleitung umfasst, die einen Wärmetauscher und eine Überbrückungsleitung zum Überbrücken des Wärmetauschers durch Umschaltventile besitzt.
  • Ein Speisewassersystem für eine Dampfturbinenanlage besitzt nach dem Stand der Technik typischer Weise einen Wärmeaustauscher als Speisewassererhitzer als auch eine Überbrückungsleitung für Speisewassererhitzer, um den Wärmetauscher zu überbrücken. Das Speisewassersystem nach dem Stand der Technik besitzt ebenso ein Einlass-Überbrückungsventil und ein Auslass-Überbrückungsventil, um zwischen der Leitung durch den Wärmetauscher (oder der Wärmeleitung) und der Überbrückungsleitung zu schalten.
  • Das Einlass-Überbrückungsventil ist typischer Weise ein Zweiwege-Umschaltventil, das an dem Abzweigpunkt zwischen der Wärmeleitung und der Überbrückungsleitung angeordnet ist. Das Einlass-Überbrückungsventil wird dazu genutzt, um eine der beiden Richtungen zu nutzen – die Wärmeleitung oder die Überbrückungsleitung. Das Auslass-Überbrückungsventil ist ein Isolierventil, das stromabwärts des Wärmetauschers und stromaufwärts des Verbindungspunkts zur Überbrückungsleitung in der Wärmeleitung angeordnet ist.
  • Das Einlass- und Auslass-Überbrückungsventil hat jeweils einen Kolben in einer Kolbenkammer zur Aktivierung der Ventile. Wenn Druck in den Kolbenkammern aufgebaut ist, dann werden die Kolben so verschoben, dass die Einlass-Überbrückungsventile von der Überbrückungsleitungsseite zur Wärmeleitungsseite umschalten können, und das Auslass-Überbrückungsventil öffnen kann. Zu diesem Zeitpunkt fließt auf den anderen Seiten der Kolben in den Kolbenkammern das Wasser aus dem System ab. Folglich werden die Ventile mit schnell arbeitendem Eigenwasserdruck, als Antriebsquelle ohne irgendwelche anderen Aktivierungsquellen, betätigt.
  • Die oben beschriebenen Einlass- und Auslassventile nach dem Stand der Technik sind vorteilhafte und einfache Strukturen, da der Eigendruck als eine Aktivierungsquelle genutzt wird. Allerdings können jene Einlass- und Auslassventile nicht aktiviert werden, wenn der erforderliche Druck durch den Druckabfall des Steuerventils z.B. nicht verfügbar ist.
  • DE 27 27 185 A1 beschreibt ein Speisewassersystem für einen Dampfgenerator eines Dampfkraftwerks. Eine Vorheizung für Speisewasser wird beschrieben und eine Überbrückungsleitung zum Überbrücken der Vorheizung. Es wird ein Ventil für selektives Durchlassen von Wasser durch die Vorheizung oder die Überbrückungsleitung geliefert. Das Ventil wird durch einen Kolben aktiviert, der durch Wasserdruck angetrieben wird.
  • Kurzzusammenfassung der Erfindung
  • Folglich ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes System und ein verbessertes Verfahren zum Speisen von Wasser an einen Dampfgenerator zu liefern, wo die Einlass- und Auslassüberbrückungsventile auch bei einem nicht angemessenen hohen Druck in den Rohren stromaufwärts der Ventile aktiviert werden können.
  • In Übereinstimmung mit einem Aspekt der vorliegenden Erfindung, wurde ein Speisewassersystem zum Speisen von Wasser von einem Kondensator an einem Dampfgenerator in einer Dampfturbinenanlage geliefert, wobei das Speisewassersystem umfasst: Eine Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe zum Pumpen von Wasser von einem Kondensator; ein Steuerungsventil, das stromabwärts der Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe angeordnet ist; eine Wärmeleitung, die stromabwärts des Steuerungsventils angeordnet ist, wobei die Wärmeleitung einen Wärmetauscher zum Erhitzen von Wasser umfasst; eine Überbrückungsleitung zur Überbrückung der Wärmeleitung stromabwärts des Steuerungsventils und Einlass- und Auslass-Überbrückungsventile für selektives Durchlassen von Wasser durch entweder die Wärmeleitung oder die Überbrückungsleitung, worin die Einlass- und/oder Auslassüberbrückungsventile durch Kolben aktiviert werden, welche durch Wasserdruck angetrieben werden, worin eine Ventilaktivierungsleitung zum Liefern von Wasserdruck an die Kolben abgezweigt wird, um die Kolben zu aktivieren, von einem Punkt zwischen der Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe und dem Steuerungsventil.
  • Es wurde ebenfalls in Übereinstimmung mit einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Speisen von Wasser von einem Kondensator an einen Dampfgenerator in einer Dampfturbinenanlage geliefert, die ein Speisewassersystem nutzt, wobei das Speisewassersystem umfasst: Eine Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe zum Pumpen von Wasser von dem Kondensator; ein Steuerungsventil, das stromabwärts der Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe angeordnet ist; eine Wärmeleitung, die stromabwärts des Steuerungsventils angeordnet ist, wobei die Wärmeleitung einen Wärmetauscher zum Erhitzen von Wasser umfasst; eine Überbrückungsleitung zur Überbrückung der Wärmeleitung stromabwärts des Steuerungsventils und Einlass- und Auslass-Überbrückungsventile für selektives Durchlassen von Wasser durch entweder die Wärmeleitung oder die Überbrückungsleitung, wobei das Verfahren umfasst: Verzweigen eines Teils von mit Druck beaufschlagten Wassers von der Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe stromaufwärts des Steuerungsventils; Liefern des abgezweigten Teils von mit Druck beaufschlagten Wassers an eine Seite jeden Kolbens in der Kolbenkammer der Einlass- und Auslass-Überbrückungsventile, um die Kolben zur Aktivierung der Ventile anzutreiben; und Entwässern von Wasser auf der gegenüberliegenden Seite der Kolben in der Kolbenkammer.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Die obigen und weitere Fähigkeiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die nachstehende Erörterung mit spezifischen, anschaulichen Ausführungsformen hiervon deutlich, die in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen präsentiert werden, in denen:
  • 1 ein Flussdiagramm ist, das eine erste Ausführungsform eines Speisewassersystems in einer Dampfturbinenanlage, übereinstimmend mit der vorliegenden Erfindung, zeigt;
  • 2 ein Flussdiagramm ist, das eine zweite Ausführungsform eines Speisewassersystems in einer Dampfturbinenanlage, übereinstimmend mit der vorliegenden Erfindung, zeigt; und
  • 3 ein Flussdiagramm ist, das eine dritte Ausführungsform eines Speisewassersystems in einer Dampfturbinenanlage, übereinstimmend mit der vorliegenden Erfindung, zeigt.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • In der nachfolgenden und ebenfalls in der obigen Beschreibung des Hintergrunds der Erfindung werden die Referenznummern durch Elemente repräsentiert, so dass eine redundante Beschreibung ausgelassen werden kann.
  • Nun wird eine erste Ausführungsform eines Speisewassersystems in einer Dampfturbinenanlage mit Verweis auf 1, übereinstimmend mit der vorliegenden Erfindung, beschrieben. Dampf treibt eine Dampfturbine (nicht dargestellt) zu Rotationen an und kondensiert zu Kondenswasser in einem Kondensator (nicht dargestellt). Das Kondenswasser wird von einer Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe 2 gepumpt, bevor das Wasser zu einem Dampfgenerator (nicht dargestellt) zurückkehrt. Typischerweise sind eine Kondenswasser-Pumpe, ein Wärmetauscher und eine Speisewasser-Pumpe in dieser Reihenfolge in Serie geschaltet. Da die vorliegende Erfindung auf beide Bereiche, die sich auf die Kondenswasser-Pumpe und die Speisewasser-Pumpe beziehen, angewendet werden kann, werden jene Pumpen kollektiv als Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpen bezeichnet. Ein Steuerungsventil 4 ist stromabwärts der Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe 2 angeordnet, um die Flussrate zu steuern. Das Steuerungsventil 4 verursacht einen Druckabfall.
  • Das Einlass-Überbrückungsventil 6 ist stromabwärts des Steuerungsventils 4 angeordnet. Das Einlass-Überbrückungsventil 6 ist ein Zweiwege-Umschaltventil und kann geschaltet werden, um selektiv einen Strompfad durch die Wärmeleitung 8 oder durch die Überbrückungsleitung 10 zu formen. Die Wärmeleitung 8 besitzt einen Wärmetauscher oder eine Heizung 12. Ein Teil des Dampfes, der in dem Dampfgenerator erzeugt wurde, wird in dem Wärmetauscher 12 extrahiert, wo das Speisewasser (oder das Kondenswasser) erhitzt wird.
  • Ein Auslass-Überbrückungsventil 14 ist stromabwärts des Wärmetauschers 12 angeordnet. Stromabwärts des Wärmetauschers 12 ist es mit der Überbrückungsleitung 10 und dann mit dem Dampfgenerator, zu dem das Speisewasser zugeführt wird, verbunden. In einigen Ausführungsformen können mehrere Stufen in Serie vorhanden sein, wobei jede Stufe eine Kombination einer Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe 2 und einer Wärmeleitung 8 umfasst. In einem solchen Fall können diese stromabwärts des Verbindungspunkts der Wärmeleitung 8 und der Überbrückungsleitung 10 zu einer weiteren Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe 2 der nächsten Station verbunden sein.
  • Die Einlass- und Auslass-Überbrückungsventil-Kolbenkammer 24 und 26 sind jeweils dem Einlass- und Auslass-Überbrückungsventilen 6 und 14 beigefügt. Die Einlass- und Auslass-Überbrückungsventilkolben 28 und 30 sind jeweils angeordnet und können wechselseitig in den Kolbenkammern 24 und 26 bewegt werden. Die Kolben 28 und 30 unterteilen den Raum in ihren jeweiligen Kolbenkammern 24 und 26. Die Kolben 28 und 30 bewegen sich jeweils zusammen mit den Ventilkörpern (nicht dargestellt) der Einlass- und Auslass-Überbrückungsventile 6 und 14.
  • Erste und zweite Räume, die durch den Einlass-Überbrückungsventilkolben 28 in der Einlass-Überbrückungsventilkolbenkammer 24 unterteilt sind, haben jeweils erste und zweite Anschlüsse 32 und 34. Gleichermaßen haben jeweils dritte und vierte Räume, die durch den Auslass-Überbrückungsventilkolben 30 in der Auslass-Überbrückungsventilkolbenkammer 26 unterteilt sind, dritte und vierte Anschlüsse 36 und 38.
  • Die ersten und dritten Anschlüsse 32 und 36 sind jeweils gewöhnlich mit einer ersten Ventilaktivierungsleitung 44 verbunden. Die erste Ventilaktivierungsleitung 44 kann durch ein erstes Abflussventil 40 abfließen. Gleichermaßen sind die zweiten und vierten Anschlüsse 34 und 38 jeweils gewöhnlich mit einer zweiten Ventilaktivierungsleitung 46 verbunden. Die zweite Ventilaktivierungsleitung 46 kann durch ein zweites Abflussventil abfließen.
  • Eine dritte Ventilaktivierungsleitung 48 wird von einem Punkt zwischen der Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe 2 und dem Steuerungsventil 4 abgezweigt. Ein Trennventil 50 ist in der dritten Ventilaktivierungsleitung 48 angeordnet. Die dritte Ventilaktivierungsleitung 48 wird stromabwärts des Absperrventils 50 abgezweigt. Eine der abgezweigten Leitungen ist mit einer ersten Ventilaktivierungsleitung 44 mittels eines ersten Hochdruck-Aktivierungs-Wasserversorgungsventils 52 verbunden, und die andere der abgezweigten Leitungen ist mit einer zweiten Ventilaktivierungsleitung 46 mittels eines zweiten Hochdruck-Aktivierungs-Wasserversorgungsventils 54 verbunden.
  • Eine Wasserfüllleitung 16 wird von einem Punkt zwischen dem Steuerungsventil 4 und dem Einlass-Überbrückungsventil 6 abgezweigt. Die Wasserfüllleitung 16 ist mit einem Punkt stromaufwärts des Wärmetauschers 12 mit der Wärmeleitung 8 verbunden. Eine Abflussleitung 20 ist von einem Punkt stromabwärts des Anschlusspunkts der Wasserfüllleitung 16 von der Wärmeleitung 8 und stromaufwärts des Wärmetauschers 12 abgezweigt. Die Abflussleitung 20 besitzt ein Abflussventil 22.
  • Der Betrieb der Ausführungsform wird nun beschrieben. Wenn Wasser durch die Überbrückungsleitung 10 fließt, wird das Einlass-Überbrückungsventil 6 über die Überbrückungsleitungsseite geschaltet. Zur selben Zeit sind das Wasserfüllventil 18, das erste Abflussventil 40, das zweite Abflussventil 42, das dritte Abflussventil 22, das erste Hochdruck-Aktivierungs-Wasserversorgungsventil 52 und das zweite Hochdruck-Aktivierungs-Wasserversorgungsventil 54 geschlossen.
  • Wenn der Flusspfad zur Seite der Wärmeleitung 8 gewechselt wird, wird das Wasserfüllventil 18 geöffnet, und es wird Wasser zur Wärmeleitung 8 geführt, welches die Wärmeleitung 8 unter Druck setzt. Folglich wird das erste Hochdruck-Aktivierungs-Wasserversorgungsventil 52 geöffnet, wenn die Druckdifferenz über das Ventilgehäuse des Einlass-Überbrückungsventils 6 minimiert ist. Anschließend wird das mit vergleichsweise Hochdruck beaufschlagte Wasser zur Aktivierung, welches nicht das Steuerungsventil 4 durchströmt, dem ersten Anschluss 32 der Einlass-Überbrückungsventilkolbenkammer 24 und dem dritten Anschluss 36 der Auslass-Überbrückungsventilkolbenkammer 26 durch die dritte Ventilaktivierungsleitung 48, das erste Hochdruck-Aktivierungs-Wasserversorgungsventil 52 und die erste Ventilaktivierungsleitung 44 zugeführt.
  • Unmittelbar danach wird das zweite Abflussventil 42 geöffnet, welches die Druckdifferenz über die Kolben 28 und 30 erzeugt. Dadurch bewegen sich die Kolben 28 und 30 jeweils in Richtung der Anschlussseiten der Anschlüsse 34 und 38. Danach wird das Einlass-Überbrückungsventil 6 zur Seite der Wärmeleitung 8 gedreht, und das Auslass-Überbrückungsventil 14 wird geöffnet.
  • Wenn der Flusspfad von der Wärmeleitung 8 zur Überbrückungsleitung 10 wechselt, werden zuerst das Hochdruck-Aktivierungs-Wasserversorgungsventil 52 und das zweite Abflussventil 42 geschlossen. Das erste Abflussventil 40 und das zweite Hochdruck-Aktivierungs-Wasserversorgungsventil 54 bleiben geschlossen. Dann wird das zweite Hochdruck-Aktivierungs-Wasserversorgungsventil 54 geöffnet. Folglich wird das mit relativem Hochdruck beaufschlagte Wasser zur Aktivierung, welches nicht durch das Steuerungsventil 4 fließt, dem zweiten Anschluss 34 der Einlass-Überbrückungsventilkolbenkammer 24 und dem vierten Anschluss 38 der Auslass-Überbrückungsventilkolbenkammer 26 zugeführt.
  • Unmittelbar danach, wird das erste Abflussventil 40 geöffnet, welches die Druckdifferenz über die Kolben 28 und 30 erzeugt. Dadurch bewegen sich die Kolben 28 und 30 jeweils in Richtung der Anschlussseiten der Anschlüsse 32 und 36. Danach wird das Einlass-Überbrückungsventil 6 zur Seite der Überbrückungsleitung 10 gedreht, und das Auslass-Überbrückungsventil 14 wird geschlossen. Das dritte Abflussventil 22 wird geöffnet, um die Umschaltung zu garantieren.
  • Wenn alle Aktivierungen abgeschlossen sind, werden das Wasserfüllventil 18, das dritte Abflussventil 22, das erste Abflussventil 40, das zweite Abflussventil 42, das erste Hochdruck-Aktivierungs-Wasserversorgungsventil 52 und das zweite Hochdruck-Aktivierungs-Wasserversorgungsventil 54 geschlossen.
  • Übereinstimmend mit der ersten oben beschriebenen Ausführungsform, können das Einlass-Überbrückungsventil 6 und das Auslass-Überbrückungsventil 14 aktiviert werden, auch wenn der Druck in dem Rohr niedriger ist, als er für Ventilaktivierungen erforderlich wäre.
  • Nun wird eine zweite Ausführungsform eines Speisewassersystems in einer Dampfturbinenanlage, übereinstimmend mit der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf 2, beschrieben. In dieser Ausführungsform ist eine Ventilaktivierungspumpe 60 stromaufwärts des Absperrventils 50 auf der dritten Ventilaktivierungsleitung 48 angeordnet. Dadurch kann der Wasserdruck, der der ersten und zweiten Ventilaktivierungsleitung 44 und 46 zugeführt wird, weiter gesteigert werden.
  • Wenn die Ventilaktivierungspumpe 60 stromaufwärts des Absperrventils 50 auf der dritten Ventilaktivierungsleitung 48 angeordnet ist, kann die dritte Ventilaktivierungsleitung 48 alternativ an einem Punkt stromabwärts des Steuerungsventils 4 abgezweigt werden.
  • Nun wird eine dritte Ausführungsform eines Speisewassersystems in einer Dampfturbinenanlage, übereinstimmend mit der vorliegenden Erfindung mit Bezug zu 3, beschrieben. In dieser Ausführungsform ist die dritte Ventilaktivierungsleitung 48 mit einer Hochdruckquelle (nicht dargestellt) verbunden, die anders als die Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe 2 ist.
  • Zahlreiche Modifikationen und Variationen von der vorliegenden Erfindung sind angesichts der obigen Lehre möglich. Es versteht sich daher, dass innerhalb der Reichweite der beigefügten Ansprüche, die vorliegende Erfindung in einer Art und Weise ausgeübt werden kann, die anders ist, als sie hier speziell beschrieben wurde.

Claims (4)

  1. Wasserspeisesystem zum Speisen von Wasser von einem Kondensator an einen Dampfgenerator in einer Dampfturbinenanlage, wobei das Wasserspeisesystem enthält: eine Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe (2) zum Pumpen von Wasser von einem Kondensator; ein Steuerventil (4), welches stromabwärts der Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe (2) angeordnet ist; eine Wärmeleitung (8), welche stromabwärts des Steuerventils (4) angeordnet ist, wobei die Wärmeleitung (8) einen Wärmetauscher (12) zum Erwärmen von Wasser enthält; eine Überbrückungsleitung (10) zum Überbrücken der Wärmeleitung (8) stromabwärts des Steuerventils (4); und Einlass- und Auslass-Überbrückungsventile (6, 14), damit Wasser selektiv entweder durch die Wärmeleitung (8) oder durch die Überbrückungsleitung (10) fließt, wobei die Einlass- und/oder Auslass-Überbrückungsventile (6, 14) durch Kolben (28, 30) aktiviert werden, welche durch Wasserdruck angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ventilaktivierungsleitung (48) zum Bereitstellen von Wasserdruck an die Kolben (28, 30), um die Kolben (28, 30) zu aktivieren, an einem Punkt zwischen der Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe (2) und dem Steuerventil (4) abzweigt.
  2. Wasserspeisesystem nach Anspruch 1, bei welchem das Einlass-Überbrückungsventil (6) ein Zweiwege-Umschaltventil enthält, welches an einem Abzweigpunkt zwischen der Wärmeleitung (8) und der Überbrückungsleitung (10) angeordnet ist, wobei das Auslass-Überbrückungsventil (14) ein Isolierventil (50) enthält, welches stromabwärts des Wärmetauschers (12) in der Wärmeleitung (8) angeordnet ist.
  3. Wasserspeisesystem nach Anspruch 2, bei welchem das Einlass-Überbrückungsventil (6) durch einen Kolben (28) aktiviert wird, welcher durch Wasserdruck angetrieben wird, wobei das Wasserspeisesystem ferner enthält: eine Wasserfüllleitung (16), welche an einem Punkt zwischen dem Steuerventil (4) und dem Einlass-Überbrückungsventil (6) abzweigt, und welche an einem Punkt zwischen dem Einlass-Überbrückungsventil (6) und dem Wärmetauscher (12) mit der Wärmeleitung (8) verbunden ist; und ein Wasserfüllventil (18) an der Wasserfüllleitung (16).
  4. Verfahren zur Wasserspeisung von einem Kondensator an einen Dampfgenerator in einer Dampfturbinenanlage unter Verwendung eines Wasserspeisesystems, wobei das Wasserspeisesystem enthält: eine Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe (2) zum Pumpen von Wasser von einem Kondensator; ein Steuerventil (4), welches stromabwärts der Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe (2) angeordnet ist; eine Wärmeleitung (8), welche stromabwärts des Steuerventils (4) angeordnet ist, wobei die Wärmeleitung (8) einen Wärmetauscher (12) zum Erwärmen von Wasser enthält; eine Überbrückungsleitung (10) zum Überbrücken der Wärmeleitung (8) stromabwärts des Steuerventils (4); und Einlass- und Auslass-Überbrückungsventile (6, 14), damit Wasser selektiv entweder durch die Wärmeleitung (8) oder durch die Überbrückungsleitung (10) fließt, wobei das Verfahren enthält: Abzweigen eines Teils von mit Druck beaufschlagtem Wasser von der Speisewasser-/Kondenswasser-Pumpe (2) stromaufwärts des Steuerventils (4); Zuführen des abgezweigten Teils des mit Druck beaufschlagten Wassers an eine Seite von jedem der Kolben (28, 30) in Kolbenkammern (24, 26) der Einlass- und Auslass-Überbrückungsventile (6, 14), um die Kolben (28, 30) anzutreiben, um die Ventile zu aktivieren; und Entwässern von Wasser an der gegenüberliegenden Seite der Kolben (28, 30) in den Kolbenkammern (24, 26).
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