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DE2158950A1 - Thermostatisches radiatorventil - Google Patents

Thermostatisches radiatorventil

Info

Publication number
DE2158950A1
DE2158950A1 DE19712158950 DE2158950A DE2158950A1 DE 2158950 A1 DE2158950 A1 DE 2158950A1 DE 19712158950 DE19712158950 DE 19712158950 DE 2158950 A DE2158950 A DE 2158950A DE 2158950 A1 DE2158950 A1 DE 2158950A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handwheel
spring
sleeve
thermostat
hood
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712158950
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Albert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALBERT GEB
Original Assignee
ALBERT GEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALBERT GEB filed Critical ALBERT GEB
Priority to DE19712158950 priority Critical patent/DE2158950A1/de
Publication of DE2158950A1 publication Critical patent/DE2158950A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow
    • G05D23/126Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

  • 11Thermostatisches Radiatorventil" Die Erfindung betrifft ein thermostatisches Radiatorventil mit einem Ventilunterteil und einem von diesem abnehmbaren Uhermostatoberteil, bei dem ein Handrad einen insbesondere mit einer Feststoffüllung versehenen Thermostaten umgibt und gegen die Kraft einer Feder auf eine Hülse aufgeschraubt ist, auf der es zur Einstellung eines Regelbereiches des Uhermostaten um ein begrenztes Maß verdrehbar und zur Einstellung weiterer Regelbereiche nach Lösen weiterverdrehbar und danach wieder feststellbar ist.
  • Thermostatische Radiatorventile mit Blüssigkeits- oder Beststofffüllungen regeln innerhalb eines vorgegebenen Temperaturbereiches, beispielsweise in einem Bereich von 40 C proportional.
  • Dieser Bereich kann durch die Einstellung des Handrades verschoben werden. In der Praxis genügt zumeist ein Bereich zwischen + 100 o und + 270 C. Dieser gesamte Regelbereich ist in Ueilbereiche aufgeteilt, in denen durch eine festgelegte Drehung des Handrades jeweils die Temperatur gewählt werden kann, welche durch den Thermostaten geregelt wird.
  • Es ist wesentlich, daß thermostatische Radiatorventile sich hinsichtlich ihrer Tröge, insbesondere ihrer Länge nicht wesentlich von einfachen Radiatorventilen unterscheiden, damit sie bedarfsweise derartige Ventile ersetzen können. Trotz der insbesondere in axialer Richtung beschränkten Länge des Ventil es sollen die mit der Feder belasteten Teile des Thermostatoberteiles richtig beansprucht werden. Dabei ist zu berücksichtigen, daß insbesondere die Hülse aus einem schwer wärmeleitenden Kunststoff bestehen muß, um den Einfluß des Heizmediums auf den Thermostaten auszuschalten.
  • Weitere Forderungen, die an ein geeignetes, thermostatisches Radiatorventil zu stellen sind, werden weiter unten näher erläutert.-Es sind thermostatische Radiatorventile mit Feststoffmeßwerk bekannt, bei denen das Thermostatventil abnehmbar ist und durch eine Kappe mit einer Stellschraube ersetzt werden kann. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß das empfindliche Thermostatoberteil erst nach Abschluß der Bauarbeiten an einerHeizung eingesetzt zu werden braucht, das Heizungsventil aber während der Bauarbeiten reguliert werden kann. Bei solchen Ventilen ist es erforderlich, im Thermostatoberteil eine Feder vorzusehen, welche dort die Einzelteile unter Vorspannung hält. Bei den bekannten Ventilen handelt es sich hierbei um die Überlastungsfeder des Ventils.
  • Ihr Zweck besteht darin, Beschädigungen oder Zerstörungen des Thermostaten durch einen Nothub zu vermeiden, der beispielsweise bei direkter Sonneneinstrahlung auf den ghermostaten ausgenutzt wird.
  • Bei vielen bekannten thermostatischen Radiatorventilen wird bei der Einstellung des Regelbereiches auf eine bestimmte Temperatur die Feder des Thermostatoberteils zwischen dem Handrad und der Hülse axial gespannt, wobei sie durch die Verdrehung der Teile auf Torsion beansprucht wird. Da es sich um eine Schraubenfeder handelt, ist diese Belastung der Feder ebenso wie die entsprechende Belastung der verdrehbaren Teile ungünstig. Die änderung eines Regelbereiches erfordert bei den vorbekannten thermostatischen Radiatorventilen außerdem, daß eine Stellschraube gelöst wird, worauf das Handrad verdreht und erneut justiert werden muß.
  • Der stechnische Aufwand ist hierbei verhältnismäßig groß, und die Handhabung des Ventils wird dadurch kompliziert.
  • Die Erfindung bezweckt insbesondere die Beseitigung dieser Nachteile und hat sichmit diesem Ziel die Aufgabe gestellt, das Thermostatoberteil so auszubilden, daß seine Teile, insbesondere die in ihm untergebrachte Feder ausschließlich axial belastet werden.
  • Erfindungsgemäß ist zur Lösung dieser Aufgabe vorgesehen, daß die Hülse zwei axial verschiebliche, unverdrehbare Abschnitte aufweist, zwischen denen die Feder eingespannt ist, wobei der untere Abschnitt das Gegengewinde für das Handrad trägt und als Führungshülse für das Ventilunterteil dient, während der obere Abschnitt als Tragkörper für den Thermostaten ausgebildet ist und sich in einer Haube abstützt, welche zur Lagerung des Handrades und zur Einstellung des ersten Regelbereiches dient, wobei das Handrad zur Wahl weiterer Regelbereiche in von seinem Lager auf der Haube durch Zusammendrücken der Feder abhebbar ist.
  • Die Aufteilung der Hülse in zwei axial unverdrehbare Abschnitte ermöglicht die Abstützung der bei Verdrehung des Handrades auftretenden Torsionen auf der Hülse bzw. in der Haube, so daß die Feder nur mit axialen Kräften belastet ist. Ein Teilbereich des gesamten Regelbereiches wird durch Verdrehung des Handrades eingestellt. Da das Handrad von seinem Haubenlager gegen die Kraft der Feder abhebbar ist, läßt sich die Änderung eines eilbereiches durch bloße Formgebung bestimmter Teile erzielen, so daß durch besondere Justierschrauben entfallen. Hierdurch unWdie rein axiale Belastung der Teile ergibt sich die Möglichkeit einer guten Raumausnutzung, so daß das erfindungsgemäße thermostatische Radiatorventil keine größeren Abmessungen als die üblichen Heizungsventile ohne Regeleinricht8ng aufweist.
  • Es ist besonders wesentlich, die gleichen Ventile einzusetzen, wenn mit losem Fühler statt mit dem üblicherweise in derartigen Ventilen vorgesehenen festen Fuhlelliement gearbeitet werden muß.
  • Diese Notwendigkeit ergibt sich, wenn das Ventil beispielsweise hinter einem Heizkörper angeordnet und daher dem unmittelbaren Einfluß der Raumtemperatur entzogen ist. Der Fühler liegt dann außerhalb des Ventils und ist über eine Leitung mit dem Oberteil verbunden.
  • Erfindungsgemäß werden zu diesem Zweck die Außengewindegänge der Führungshülse und/oder der hieran anschließende äußere Bereich der Hülsenwand mit einer oder mehreren axialen Ausnehmungen zur Aufnahme einer Zuleitung zu einem losen Fühler des Thermostaten versehen.
  • Diese Möglichkeit beruht auf der fl Axialverschiebung der beiden Teile der Führungshülse, wodurch ein Abdrehen der Zuleitung zu dem losen Fühler beim Verstellen des Handrades ausgeschlossen wird.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Radiatorventil läßt sich das Außengewinde der Führungshülse auf zwei Gewindesegmente reduzieren, die sich auf der Hülse gegenüberstehen. Hierdurch wird eine weitere, starke Vereinfachung erzielt.
  • Die Verdrehsicherung der beiden Abschnitte, in die die Hülse erfindungsgemäß aufgeteilt wird, erfolgt durch eine oder mehrere axiale Rippen, die auf den Umfang eines Hülsenabschnittes angeordnet sind und durch den Rippen entsprechende Schlitze im anderen Abschnitt der Hülse. Dadurch wird außerdem eine gegenseitige axiale Führung der Hülsenabschnitte erzielt. Diese Anordnung läßt sich mit Kunststoffteilen besonders leicht verwirklichen.
  • Da die Feder im Thermostatoberteil sämtliche Einzelteile unter axialer Vorspannung hält, ergibt sich auch eine Vereinfachung des Problems, wie die Hülse in der Haube gegen Verdrehungen gesichert werden kann. Erfindungsgemäß erfolgt dies durch eine Zahnung und eine Gegenzahnung, die auf den sich aufeinander abstützenden Flächen der Hülse und der Haube angebracht sind.
  • Da sich auf diese Weise die Haube in dem Thermostatoberteil nicht auf der Hülse drehen kann, genügt zur Sicherung des Handrades gegen Abdrehen von der Hülse eine sehr einfache Vorrichtung.
  • Diese besteht gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung aus einem Vorsprung, der auf der Haube angebracht ist und einem mit diesem zusammenwirkenden Nocken, der sich am Gegenlager der Haube befindet. Das Handrad läßt sich dann auf dem Gegenlager der Haube um annähernd 3600 verdrehen, wbei der Vorsprung sich jeweils am Ende und am Anfang der Drehung auf dem Nocken abstützt.
  • Die Haube erhält zweckmäßig einen zylinderförmigen Abschnitt, der an einem Flansch endet, der als Lager für das Handrad dient. Auf diese Weise kann durch Aufbringen eines axialen Druckes auf die Haube und entsprechende Verschiebung der Haube im Handrad der Vorsprung den Nocken überspringen, wodurch ein weiterer Regelbereich eingestellt wird.
  • Der Flansch erhält zweckmäßig mehrere Durchbrechungen, zwischen denen Zahnlücken gebildet werden; für diese Lücken ist im Handrad eine Feststellschraube vorgesehen. Wenn die Schraube, die als Madenschraube ausgebildet wird, damit sie nicht von Unbefugten betätigt werden kann, in eine der Lücken gedreht wird, ist eine weitere Verdrehung des Handrades auf dem Flansch ausgeschlossen. Dadurch wird die Einstellung des Regelbereiches blockiert, was bei manchen Modellen erwünscht ist.
  • Der Zylinderabschnitt der Haube geht bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Radiatorventiles in einem aus dem Handrad nach außen vorstehenden konischen Abschnitt über.
  • Auf diesem Abschnitt wird zweckmäßig eine Markierung angebracht, die zusammen mit auf der Stirnseite des Handrades angeordneten Ziffern den jeweils eingestellten Regelbereich wiedergibt. Die Haube hat außerdem zweckmäßig eine Ausnehmung für den Durchtritt des Fühlers.
  • Innerhalb des Proportionalitätsbereiches bestimmt eine Vergleichsfeder die jeweilige Öffnung des eigentlichen Ventils, das im Ventilunterteil untergebracht ist. Bei bekannten thermostatischen Radiatorventilen ist die den Nothub bei Überlastungen sichernde Uberlastungsfeder des Ventils axial hinter der Vergleichsfeder und so angeordnet, daß sich der Thermostat mit jeweils einem seiner beiden Enden auf einer dieser Federn abstützt.
  • Dadurch ergibt sich aber der Nachteil, daß die Federn unterschiedliche Abmessungen benötigen. Außerdem entsteht bei dieser Anordnung der Nachteil, daß sich zunächst der Federweg der Vergleichsfeder erschöpft und sich dann die Schließkraft des Ventils auf die Kraft der Uberlastungsfeder reduziert. Da es aber andererseits im Interesse einer einwandfreien Funktion des Ventils liegt, daß die Schließkraft bei geschlossenem Ventil anwächst, ist diese Federanordnung ungünstig.
  • Zur Beseitigung dieses Nachteils, insbesondere an thermostatischen Radiatorventilen mit einem IChermostatoberteil, wie es oben beschrieben worden ist, löst die Erfindung das Problem, wie mit Hilfe der beiden Federn anwachsende Schließkräfte erzeugt werden können.
  • Das erfolgt erfindungsgemäß dadurch4 daß die Überlastungsfeder und die Vergleichsfeder koaxial angeordnet sind und die Ventilspindel von einer zweiteiligen Hülse gebildet wird, deren beide Teile axial mit der Uberlastungsfeder außen vorgespannt sind.
  • In der Vergleichsfeder sind der Arbeitshub des Thermostaten und ein Sicherheitshub gespeichert. Infolge der kYeiteiligkeit der Hülse steht bei geschlossener Armatur und Erschöpfung des Regelbereiches der Hub der Überlastungsfeder zur Verfügung, wobei sich die Federkraft zu der der Sicherheitsfeder addiert.
  • Zweckmäßig wird einer der Hülsenteile mit einem Außenflansch zur Abstützung der Vergleichsfeder und mit einem Deckel versehen, der außen ein Gegenlager für einen Stößel,auf den der hermostat wie bekannt über ein Isolierstück wirkt, versehen. Der Deckel trägt innen einen Zapfen zur Führung der innen liegenden Überlastungsfeder.
  • Die Einzelheiten und weiteren Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeíspieles anhand der Figuren in der Zeichnung; es zeigen Fig. 1 in Seitenansicht und im Schnitt ein thermostatisches Radiatorventil gemäß der Erfindung mit losem Fühler, Fig. 2 in der mittleren Darstellung in Ansicht sowie im oberen und unteren Teil jeweils in Draufsicht auf eines der Enden den als Tragkörper dienenden oberen Abschnitt der Hülse, Fig. 3 in der oberen Darstellung in Ansicht und in der unteren Darstellung in Draufsicht den als PUhrungshülse für das Ventilunterteil dienenden unteren Abschnitt der Hülse, Fig. 4 die Haube und zwar im unteren Teil in Ansicht und im oberen Teil in Draufsicht, sowie Fig. 5 das Handrad und zwar im oberen Teil in Ansicht und in der unteren Darstellung in Draufsicht.
  • Das in Fig. 1 wiedergegebene thermostatische Radiatorventil-hat ein mit 1 bezeichnetes Ventilunterteil. Mit Hilfe einer tberwurlmutter 2, die auf einen mit -Mußengewinde versehenen Teil 3 des Ventilunterteils aufgeschraubt wird, ist ein allgemein mit 4 bezeichnetes Thermostatoberteil lösbar mit dem Unterteil 1 verbunden.
  • Das Thermostatoberteil hat ein Handrad 5, das einen mit einer Feststoffüllung versehenen Thermostaten 6 umgibt.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich der Fühler 7 des Thermostaten außerhalb des Radätorventiles und ist über eine Leitung 8 mit dem Meßwerk 6 verbunden. Das Prinzip derartiger Thermostaten ist bekannt. Es besteht im wesentlichen darin, durch eine bei Temperaturänderungen eintretende Volumenänderung der pastösen Füllung des Meßwertes einen Zapfen 9 zu betätigen, der über ein Isolierstück 10 auf einen Stößel 11 wirkt. Der Stößel ist mit zwei O-Ringen 12 bzw. 13 abgedichtet und aus einem Gehäuse 14 des Ventilunterteils herausgeführt, das mit dem Körper 1 fest verschraubt ist. Dabei liegen ein Teil des Stößels 11, die beiden O-Ringe 12 und 13 sowie eine puhrungsbuchse 15, die zwischen den beiden Ò-Ringen angeordnet ist, in einer mit Fett gefüllten Kammer 16 des Gehäuses 14.
  • Der Stößel wirkt auf die allgemein mit 17 bezeichnete Ventilspindel, die sich ihrerseits auf einer Vergleichsfeder 18 abstützt, in der der Arbeitshub und ein Sicherheitshub gespeichert Ahd. Am Ende der Ventilspindel 17 sitzt das eigentliche Ventil, nämlich ein Ventilteller 19, der sich bei geschlossenem Ventil auf einen entsprechenden Sitz 20 im Gehäuse 1 auflegt.
  • Die Überwurfmutter 2 kann sich auf einer Schrägfläche 21 der Hülse frei drehen. Diese Hülse besteht aus zwei Abschnitten. Der untere Abschnitt 23 ist in Fig. 3 dargestellt und trägt das Außengewinde für das Handrad 5. Dieses Außengewinde besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei Gewindeseginenten 24 bzw. 25, die sich auf der Hülse 23 diametral gegenüberliegen.
  • Der andere Abschnitt der Hülse ist mit 22 bezeichnet und in Fig.
  • 2 wiedergegeben. In ihm ist auf einer konischen Fläche 26 der Thermostat 6 gelagert. Die konische Fläche 26 besitzt zwei halbrunde Ausnehmungen 28 bzw. 29 zur Unterbringung des letzten Abschnittes 30 der Leitung 8, die zum Fühler 7 führt.
  • Der obere Abschnitt hat zwei sich diametral gegenüberliegende axiale Schlitze 31, 32, welche bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in den beiden halbrunden Ausnehmungen 28, 29 enden. Die se Schlitze dienen zur Aufnahme von axialen Rippen 33 bzw. 34, die auf der Innenseite 35 des unteren Abschnittes 23 der Hülse angebracht sind. Dadurch sind die beiden Hülsenabschnitte 23 und 22 axial ineinander geführt und gegen Verdrehung gesichert.
  • Eine Schraubenfeder 37 stützt sich mit ihrem oberen Ende auf einem ringförmigen Kragen 38 im oberen Hülsenabschnitt 2? und mit ihrem unteren Ende auf einem ringförmigen Kragen 39 des unteren Hülsenabschnittes 23 ab.
  • Axiale Schlitze 40, die um jeweils 60 Bogengrade versetzt angeordnet sind, durchbrechen den unteren Abschnitt der Hülse 23 einschließlich des ringförmigen Kragens 39. Dadurch ist dieser Abschnitt radial nachgiebig, wodurch sich die Überwurfmutter auf diesem Abschnitt aufschieben läßt, bis sie auf der Schrägfläche 21 liegt.
  • Der obere Abschnitt 22, der als Tragkörper für den Thermostaten 6 dient, stützt sich in einer Haube 42 ab, die in Fig. 4 wiedergegeben ist.
  • Diese Haube dient zur Lagerung des Handrades. Sie hat einen zylindrischen Abschnitt 43, der an einem Ringflansch 44 endet.
  • Auf der Fläche 45 des Ringflansches 44 stützt sich das Handrad mit einer Ringfläche 46 ab.
  • Nachzutragen ist noch, daß die Außengewindegänge der Führungshülse und/oder der hieran anschließende äußere Bereich der Hülsenwand mit einer oder mehreren axialen Ausnehmungen 70, 71 zur Aufnahme i einer Leitung 8, 30 zu einem losen Fühler 7 des Thermostaten versehen ist.
  • Der Ringflansch 44 hat gleichmäßig über seinen Umfang verteilt angeordnete Durchbrechungen 47. In diese Durchbrechungen läßt sich eine Madenschraube 48 einschrauben, die von der Oberseite des Handrades her zugänglich ist. Dadurch wird eine Verdrehung des Handrades auf der Bläche 45 der Haube 42 ausgeschlossen.
  • Der Ringflansch 44 hat außerdem einen radialen Vorsprung 49, der mit einem Nocken 50 zusammenwirkt, welcher sich im Inneren des Handrades 4 befindet. Durch Anschlag des Nockens 50 auf einer der beiden Seiten des Vorsprunges 49 wird die Drehung des Handrades auf etwa 3600 begrenzt.
  • Der zylindrische Teil 43 der Haube 42 geht in einen konischen Abschnitt. 51 über. Dieser steht bei fertig montiertem Thermostatoberteil aus der Stirnseite durch eine entsprechende Ausnehmung 52 des Handrades nach außen vor. In der Stirnseite 53 der Haube befindet sich eine Ausnehmung 54, durch die ein Fühler des Thermostaten 6 nach außeforstehen kann.
  • Die Haube trägt auf ihrer Innenseite eine Ringfläche iD, welche Ausnehmungnzur Bildung einer Verzahnung aufweist, die allgemein mit 55 bezeichnet sind.
  • Eine Gegenzahnung befindet sich auf der äußeren Stirnseite 56 des oberen Hülsenabschnittes 22. Dort sind die Ausnehmungen mit 57 bezeichnet.
  • Bringt man auf die Stirnseite 53 der Haube einen axialen Druck auf, so läßt sich das Handrad 5 auf dem Äußengewinde 24, 25 des unteren Hülsenabschnittes 23 um mehr als 3600 verdrehen, weil der Vorsprung 49 von dem Nocken 50 übersprungen wird. Dadurch läßt sich der Regelbereich ändern. Eine Justierung ist durch die Zahnung 55 und die Gegenzahnung 7 möglich.
  • Das Unterteil des Ventils hat zwei koaxial angeordnete Federn.
  • In der oben bereits erwähnten Vergleichsfeder 18 ist der Arbeitshub des Thermostaten 6 sowie ein Sicherheitshub gespeichert.
  • Koaxial zur Feder 18 ist im Inneren der hülsenförmigen Ventilspindel eine Uberlastungsfeder 60 angebracht. Diese stützt sich auf einer zapfenförmigen Führung 61 eines Deckels 62 ab, der eine Hülse 64 verschließt. Diese Hülse trägt einen äußeren Flansch 67 als Widerlager für die Feder 18. Der Deckel ist mit dem Flansch 63 vernietet. Seine Außenseite bildet das Widerlager für den oben beschriebenen Stößel 11.
  • In der Hülse 64 ist axial verschieblich eine weitere Hülse 65 gelagert, welche zusammen mit der Hülse 6;4 die Ventilspindel 17 bildet. Durch die Überlastungsfeder sind die beiden Hülsenteile axial nach aßen vorgespannt. Bei Erschöpfung des Regelbereiches und des in der Feder 18 gespeicherten Sicherheitshubes läßt sich die Ventilspindel gegen die Kraft der Überlastungsfeder axial verkürzen. Dabei addieren sich die Kräfte beider Federn.
  • Patentansprüche

Claims (11)

  1. Paten tan sprüche 1. Thermostatisches Radiatorventil mit einem Ventilunterteil und einem von diesem abnehmbaren Thermostatoberteil, bei dem ein Handrad einen insbesondere mit eirer Feststoffüllung versehenen Thermostaten umgibt und gegen die Kraft einer Feder auf eine Hülse aufgeschraubt ist, auf der das Handrad zur Einstellung eines Regelbereiches des Thermostaten um ein begrenztes Maß verdrehbar und zur Einstellung weiterer Regelbereiche nach Lösen weiter verdrehbar und danach wieder feststellbar ist , d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n et , daß die Hülse wei axial verschiebliche, unverdrehbare Abschnitte aufweist, zwischen denen eine Feder (37) eingespannt ist, wobei der untere Abschnitt (23) das Gegengewinde (24, 25) für das Handrad (5) trägt und als Führungshülse für das Ventilunterteil (1, 14) dient, während der obere Abschnitt (22) als Tragkörper für den Thermostaten (6) ausgebildet ist und sich in einer Haube (42) abstützt, welche zur Lagerung des Handrades und zur Einstellung des ersten Regelbereiches dient, wobei das Handrad zur Wahl weiterer Regelbereiche von seinem Lager (45) auf der Haube durch Zusammendrücken der Feder (37) abhebbar ist.
  2. 2. Radiatorventil nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Außengewindegänge der Führungshülse und/oder der hieran anschließende äußere Bereich der Hülsenrand mit einer oder mehreren axialen Ausnehmungen (70, 71) zur Aufnahme einer Zuleitung (8, 30) zu einem losen Fühler (7) des Thermostaten versehen ist.
  3. 3. Radiatorventil nach Anspruch 1 und/oder 2 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Außengewinde der Führungshülse (23) von zwei Gewindesegmenten (24, 25) gebildet wird, die sich auf der Hülse gegenüberstehen.
  4. 4. Radiatorventil nach Anspruch 1 und einem oder beiden der folgenden Ansprüche , d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß zur Verdrehsicherung der beiden Hülsenabschnitte und zu ihrer gegenseitigen axialen Führung auf dem Umfang des einen Abschnittes (23) eine oder mehrere axiale Rippen (33, 34) und in dem anderen Abschnitt (22) den Rippen entsprechende Schlitze (31, 32) vorgesehen sind.
  5. 5. Radiatorventil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche 2 bis 4 , d a d ur c h g e k e n nz e i c h n e t , daß die sich mit dem Druck der Feder (37) aufeinander abstützenden Flächen (58, 56) des HLse und der Haube zur Sicherung gegen Verdrehung mit einer Zahnung (55) und einer Gegenzahnung (57) versehen sind.
  6. 6. Radiatorventil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche 2 bis 5 , d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß zur Begrenzung des eingestellten Regelbereiches auf dem Handradlager (44) der Haube ein Vorsprung (4-9) und am Gegenlager (46) des Handrades ein Nocken (50) angeordnet ist.
  7. 7. Radiatorventil nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche 2 bis 5 , d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß die Haube einen Zylinderabschnitt (43) aufweist, der an einem Flansch (44) endet, der als Lager für das Handrad dient und der Zahnlücken bildende Durchbrechungen (47) besitzt, für die im Handrad eine Feststellschraube (48) zur Blockierung des Handrades vorgesehen ist.
  8. 8. Radiatorventil nach den Ansprüchen 6 und 7 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Zylinderabschnitt (43) der Haube in einen aus dem Handrad nach außen vorstehenden konischen Abschnitt (51) übergeht und die Haube eine Ausnehmung (54) für den Durchtritt des Fühlers (6) aufweist.
  9. 9. Thermostatisches Radiatorventil mit einem Ventilunterteil und einem von diesem abnehmbaren Thermostatoberteil, sowie einer Überlastungsfeder für den Thermostaten und einz die c Ventilspindel im Ventilteil umgebenden Vergleichsfeder, insbesondere nach anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche 2 bis 8 ,d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Überlastungsfeder (60-) und die Vergleichsfeder (18) koaxial angeordnet sind und die Ventilspindel von einer zweiteiligen Hülse (64, 65) gebildet wird, deren beide Teile axial mit der Überlastungsfeder nach außen vorgespannt sind.
  10. 10. Radiatorventil nach Anspruch 9 , d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß einer der Hülsenteile einen Außenflansch (63) zur abstützung der Vergleichsfeder (18) und einen Deckel (62) aufweist, der außen ein Gegenlager für einenStößel (11), auf den der Thermostat (6) wie bekannt über ein Isolierstück (10) wirkt und innen einen Zapfen (61) zur Führung der innen liegenden Überlastungsfeder trägt.
  11. 11. Radiatorventil nach Anspruch 9 ind/oder 10 , d a d u rc h g e k e n n z e i c h n e t , daß in der Vergleichsfeder (18) der Arbeitshub des Thermostaten (6) und ein Sicherheitshub gespeichert sind. und daß bei geschlossener Armatur unter Erschöpfung des Regelbereiches der Hub der Überlastungsfeder (60) zur Verfügung steht, Leerseite
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2346645A1 (fr) * 1976-04-01 1977-10-28 Danfoss As Dispositif actionneur thermostatique pour une soupape a fluide de chauffage
EP0000878A1 (de) * 1977-08-17 1979-03-07 Honeywell-Braukmann GmbH Regelventil, insbesondere thermostatisch geregeltes Ventil
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US4236547A (en) * 1979-04-09 1980-12-02 Ogontz Controls Company Self-cleaning valve plug and seat assembly
EP0044904A3 (en) * 1980-07-29 1982-09-29 Wella Aktiengesellschaft Thermoregulator for a radiator valve

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