DE2157021C3 - Offenend-Rotorspinnmaschine mit mehreren Spinnstellen - Google Patents
Offenend-Rotorspinnmaschine mit mehreren SpinnstellenInfo
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Description
Bohrungen zum Hindurchführen des Rotorschaftes und zum Anbringen der Unterdruckleitung können in einfacher
Weise dadurch fluchtend hergestellt werden, daß die Bearbeitung bei zusammengebautem Grundkörper
und Deckel erfolgt Bei dieser Fertigungsart wird jeder Versatz der Bohrungen gegeneinander verhindert. Bei
einer Serienfertigung auf einer Transferstraße ist es außerdem möglich, an einer Kanalsektion mehrere Bearbeitungsvorgänge
gleichzeitig vorzunehmen, wodurch die Einhaltung aller Abstandsmaße der Bohrungen und
bearbeitenden Flächen gewährleistet wird Es kann davon ausgegangen werden, daß auf Grund einer solchen
Fertigungsart die Parallelität von Lagerbolzen zum Rotorschaft gewährleistet ist, so daß der Tangentialriemen
von der Andrückrolle über die gesamte Breite mit gleichem Druck auf den Rotorschaft gedruckt wird. Ebenso
ist gewährleistet, daß die Abstände der Spinnrotoren zueinander gleich sind, insbesondere da die Profilschiene
in entsprechender Weise bearbeitet werden kann. Die bei der Herstellung geschaffene Genauigkeit
wird auch bei der Montage erharten bleiben, so daß die
Gesamtausrichtung der Maschine nicht 7 λ sehr von der
Sorgfalt eines Monteurs abhängig ist. Montagefehler können nur insofern auftreten, als bei dem Zusammenbau
der Spinnmaschine einzelne Sektionen zueinander versetzt montiert werden. Die dabei auftretenden Fehler
sind jedoch derart gering, daß sie sich nicht ungünstig auf die Funktionsweise der Spinnmaschine auswirken
können.
Bevorzugte weitere Ausführungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand
der F ig. 1 bis 9 erläutert.
F i g. 1 zeigt eine Seitenansicht einer teilweise geöffneten Offenendspinnmaschine ohne Zufuhr- und Auflöseeinrichtungen,
F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie H-II der F i g. 1,
F i g. 3 eine Seitenansicht einer aus mehreren Sektionen zusammengesetzten Spinnmaschine,
Fig.'' einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform
der Spinnmaschine,
Fig. 5 einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform,
F i g. 6 und 7 teilweise geschnittene, perspektivische Ansichten von zu den Spinnmaschinen gehörenden Kanälen,
F i g. 8 einen Querschnitt durch eine weitere Ausi'ührungsform
und
F i g. 9 einen Teilquerschnitt durch eine weitere At'sführungsform.
Die in F i g. 1 und 2 dargestellte Spinnstelle ist eine von e'ner Vielzahl von Spinnstellen, die zusammen eine
Spinnmaschine bilden. Zu jeder dieser Spinnstellen gehört ein Spinnrotor 1, der innerhalb eines Rotorgehäuses
2 angeordnet ist, in welchem ein Unterdruck erzeugt wird. Der Rotorschaft 3 durchdringt die Rückwand
des Rotorgehäuses 2 und ist hinter dieser Rückwand in einem von zwei Paaren von Stützscheiben 4
und 5 gebildeten Keilspalt gelagert. Der Rotorschaft 3 wird unmittelbar von einem Tangentialriemen 6 angetrieben,
der mit Hilfe einer relativ dicht bei dem Rotorschaft 3 angeordneten Spannrolle 7 gegen den Rotorschaft
3 angedrückt wird. Der Tangentialriemen 6 läuft oben auf der Spannrolle 7 zurück. Zusätzlich ist ein auf
den Rotorschaft 3 aufdrückbarer Bremsbacken 8 vorgesehen.
Der Rotorschaft 3 wird so eingestellt, daß von den StützscheibenDaaren 4 und 5 oder von dem anlaufenden
Tangentialriemen 6 eine axiale, von dem Rotorgehäuse 2 hinweggerichtete Kraft auf den Rotorschaft 3 ausge-"
übt whd. Die axiale Lage des Rotorschaftes 3 wird mit
einer Spurplatte 9 gesichert, die auf einer Achse 10
drehbar und axial verschiebbar gelagert ist Die Spurplatte
9 wird auf ihrer dem Rotorschaft 3 gegenüberliegenden Seite mit Hilfe eines einstellbaren Anschlags 11
abgestützt Der Anschlag Ii besteht aus einer mit Hilfe einer Kontermutter 12 ortsfest arretierbaren Hülse 13,
ίο in die ein verstellbarer Gewindestift 14 eingeschraubt
ist. Der Gewindestift 14 ist an seinem der Spurplatte 9
gegenüberliegenden Ende 15 abgeschrägt, so daß der Radius verstellt werden kann, mit weichem die Spurplatte
9 an dem Gewindestift 14 abgestützt wird.
Der Kanal wird von einem Grundkörper 16 und einem Deckel 17 gebildet, die jeweils eine im wesentlichen
winkelförmige Gestalt besitzen Der Grundkörper 16 und der Deckel 17 erstrecken sich über eine bestimmte
Länge, so daß der Gesamtkanal aus einzelnen Sektionen zusammengesetzt wird. Diese Sektionen enthalten jeweils
mehrere Spinnstellen, wie aus F i g. 3 ersichtlich ist
Die Verbindung zwischen dem Grundkörper 16 und dem Deckel 17 erfolgt bei der dargestellte:. Ausführungsform
über Schrauben 18, die in Achsen 19 des Grundkörpers 16 eingreifen. Sie können nach einem
leichten Lockern aus Schlitzen des Deckels 17 herausgeschwenkt werden, so daß dieser dann abgenommen
werden kann.
Der Deckel 17 ist als ein extrudiertes Profil aus Aluminium
hergestellt Er bildet die Vorderseite und einen Teil der Decke des Kanals. In seinem die Vorderseite
bildenden Bereich ist er als Hohlkammer ausgebildet wobei er als Rotorgehäuse 2 für alle Spinnrotoren 1
einer Sektion ausgenutzt wird.
Auch der Grundkörper 16 ist als extrudiertes Profil
ebenfalls aus Aluminium hergestellt An seinem Boden ist eine in Längsrichtung verlaufende als Rippe ausgebildete
Halterung 24 angebracht, an der eine sich über die Länge einer Sektion erstreckende Profilschiene 25
befestigt ist. Die Profilschiene 25 besitzt einen Y-förmigen Querschnitt. Ihr parallel zur Rippe 24 verlaufender
Schenkel 26 ist pro Sektion mit drei Klemmschrauben 27 an der Rippe 24 befestigt Die Klemmschrauben 27
sind in Gewindebüchsen 28 eingeschraubt, die in entsprechende Bohrungen der Längsrippe 24 eingesetzt
sind. Die Profilschiene 25 wird mit Schlitzen 29 von oben auf die Klemmschrauben 27 aufgesteckt, so daß
diese Klemmschrauben i!7 zum Lösen nicht vollständig entfernt werden müssen. Die beiden oberen Schenkel
der Profilschiene 25 sind mit halbzylindrischen oder prismatischen Ausnehmungen versehen, in welciie Lagergehäuse
30 der Stützscheiben 4 und 5 eingelegt und mit gewellten Blattfederelementen 31 gehalten sind. Die
Blattfederelernente 31 sind um parallel zu den halbzylindrischen oder prismatischen Ausnehmungen verlaufenden,
zwischen den beiden Schenkeln der Profilschiene 25 angeordnete Sicherungsbolzen 32 geschlungen.
An der Rückwand des Grundkörpers 16 sind Lagerbolzen 33 vorgesehen, die jeweils einen Schwenkarm 34
aufnehmen, auf welchem eine Andrückrolle 7 gelagert ist. Die Schwenkarme 34 werden 'nit Blattfedern 35
nach unten auf den Tangentialriemen 6 und zu den Rotorschäften 3 hin belastet, die sich an einem nach oben in
den Bereich de/ Decke abgewinkelten Teil des Grundkörpers 16 abstützen. Die Andrückrolle 7 ist mit einer
Schraube 36 an dem im Querschnitt U-förmigen Schwenkarm 34 befestigt, wobei zwischen den beiden
Schenkeln des Schwenkarms 34 im Bereich der Schraube 36 eine Distanzbüchse 37 vorgesehen ist. Ein
Schwenkarm 38 wird von einer Feder 39 in der Betriebsstellung gehalten.
Wie in Fig. 1 bis 3 dargestellt ist, ist ein Olkanal 44
jeweils im Bereich eines Sektionsendes mit einem ölstandsglas 48 ausgerüstet. Wie Fig. 1 ebenfalls erkennen läßt, werden die Rotorgehäuse 2 des Deckels 17
jeweils an dem Ende einer Sektion durch entsprechende Füllstücke 49 verschlossen, die außen ein umlaufendes
Dichtungsprofil 50 aufnehmen.
Die Gestaltung des Grundkörpers 16 und des Deckels 17 ergibt Bauteile, die in sich derart steif und stabil sind,
daß keine zusätzlichen Längsbänke für eine Spinnmaschine vorzusehen sind (Fig.3). Bei der dargestellten
Ausführungsform werden die einzelnen Sektionen 52 jeweils in Zwischenschilden 53 einer Spinnmaschine gehalten, wobei diese die einzelnen Zwischenschilde 53
untereinander verbinden. Gestrichelt eingezeichnet ist die Auflöseeinrichtung 55, welche jeder Spinnstelle zugeordnet ist. An den Sektionen sind unmittelbar, insbesondere am Boden des Grundkörpers Ί6, Lagerhalter 56
angebracht, in denen die Welle 54 bei großen Abständen der Zwischenschilde 53 gelagert wird.
F i g. 4 zeigt daß unter einem die Antriebs- und Lagereinrichtungen eines Spinnrotors 1 enthaltenden Längskanal eine Zufuhr- und Auflöseeinrichtung 57 angeordnet ist. Der aus einem Grundkörper 16 und zwei Dekkeln 64 und 65 gebildete Längskanal dient unmittelbar
als Tragkonstruktion für die Zuführ- und Auflöseeinrichtung 57. Die Verbindung zwischen der Zuführ- und
Auflöseeinrichtung 57 und dem Rotorgehäuse 2 erfolgt über ein Zwischenstück 59. Dieses Zwischenstück enthält einen zum Spinnrotor 1 gerichteten Faserzuführkanal 61, der in der Betriebsstellung in Fortsetzung eines
nicht dargestellten Faserzuführkanals der Zuführ- und
nuiluac^itii iviuuiig .*/ angcisiuiici lot. nuu^iuvtn einhält das Zwischenstück 59 einen Fadenabzugskanal 62.
Der Deckel 64, der ebenfalls als extrudiertes und sich über eine Sektion erstreckendes Profil ausgebildet ist,
dient als Rotorgehäuse 2, wobei die einzelnen Spinnrotoren untereinander durch Einsätze 20 abgetrennt
sind. Der Deckel 64 ist mit horizontalen Auskragungen 66 und 67 versehen, die zur Aufnahme von vertikalen
Achsen 68 dienen. Um diese vertikalen Achsen 68 sind jeder Spinnstefle zugeordnete Zwischenstücke 59 verschwenkbar angeordnet, so daß jeweils der Spinnrotor 1
durch Aufklappen dieser Zwischenstücke 59 freigelegt werden kann. Diese Zwischenstücke 59 sind nach Lösen
des Deckels 64 zusammen mit dem Deckel 64 entfernbar. Der zweite Deckel 65 ist aus Kunststoff hergestellt
Er erstreckt sich ebenfalls über die Länge einer Sektion. Dieser Deckel 65 kann für sich gelöst werden, so daß die
Antriebs- und Lagereinrichtungen innerhalb des Längskanals für eine Wartungsarbeit oder für eine Überprüfung freigelegt werden.
In F i g. 4 ist außerdem gestrichelt dargestellt daß an dem Deckelbereich des Grundkörpers 16 Halter 69 angebracht sind, die zur Aufnahme von Abzugswalzen
oder Spulenkörpern dienen.
In Fig.5 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei welcher ebenfalls aus einem als extrudiertes
Profil hergestellten Grundkörper 16 und zwei Deckeln 70 und 71 ein geschlossener Längskanal hergestellt wird,
der alie Rotorschäfte 3 einsch'iieB'ich ihrer Antriebs-
und Lagereinrichtungen aufnimmt Der Grundkörper 16 dient bei dieser Ausführungsform außerdem unmittelbar als Halter für die Lagergehäuse 30 der Stützschei
ben 4,5, in deren Keilspalt der Rotorschaft 3 gelagert ist.
Hierzu ragen von dem Boden des Grundkörpers 16 zwei Lflngsrippen 72 auf, die entsprechend der Profilschiene 25 mit halbschalenförmigen oder prismatischen
s Ausnehmungen zur Aufnahme der Lagergehäuse 30 versehen sind. Die nur schematisch angedeutete Aufhängung und Anbringung der Andrückrolle 7 einschließlich der nicht dargestellten Bremseinrichtung
entspricht im wesentlichen der Ausführungsform nach
ίο Fig. 1, mit dem Unterschied, daß der Lagerbolzen 33
nicht an der Rückwand des Grundkörpers, sondern über eine Winkelschiene 73 an dem Deckenteil des Grundkörpers 16 befestigt ist. Diese Winkelschiene 73 nimmt
außerdem die Führungsschienen 43 für den rücklaufen
den Trum des Tangentialriemens 6 auf.
Der Deckel 70 ist ebenfalls als extrudiertes Profil ausgebildet, das sich über die Länge einer Sektion erstreckt
und das als gemeinsames Rotorgehäuse für die Spinnrotoren i mehrerer Spinnsteiien dient. Die Spmn-
rotoren 1 werden durch Einsätze 20 gegeneinander abgeschirmt. Außerdem ist der Deckel 70 mit einer innenliegenden, weiteren Kammer 74 versehen, in welcher
Ringmagnete 75 aufgenommen werden, die die Axialsicherung des Spinnrotors 1 übernehmen. Der Spinn-
rotor 1 ist jeweils mit einem Bund 76 versehen, auf welchem eine mit zwei radialen Ringen versehene Büchse 77 angeordnet ist. Den radialen Ringen der Büchse 77
liegen Ailscheiben 78 des Ringmagneten 75 gegenüber.
Bei dieser Ausführungsform erfolgt die radiale Siehe
rung des Rotorschaftes 3 mit Hilfe des Treibmittels oder
der Bremse und die axiale Sicherung über den Ringmagneten 75, der vom Deckel 70 aufgenommen wird. Der
Deckel 71 ist als Klappdeckel ausgebildet, der um ein Gelenk 79 an dem Grundkörper 16 verschwenkbar be
festigt ist
In Fig.6 ist ein Längskanal in geöffnetem Zustand
chnc sllc !nncnicüc dargestellt, der sus einem Grund
körper 16 und einem daran befestigten Deckel 17 besteht, welcher ein für mehrere Spinnrotoren gemeinsa-
mes Rotorgehäuse 2 bildet. Der Grundkörper 16. der als extrudiertes Profil hergestellt ist, bildet schon selbst einen in drei Seiten geschlossenen Kanal, wobei sein Boden und seine Decke mit nach unten und oben gerichteten Flanschen zur Befestigung des Deckels 17 versehen
« ist. Der als extrudiertes Profil hergestellte Deckel 17
wird zur Aufnahme des Spinnrotors und des Rotorschaftes für jede Spinnstelle mit zwei konzentrischen
Bohrungen versehen, die außerdem konzentrisch zu einer die Rückwand des Grundkörpers 16 durchdringen-
den Bohrung verlaufen müssen. Hierzu wird der neckel 17 an dem Grundkörper 16 zunächst befestigt so daß
diese Bohrungen bei einer Einspannung angebracht werden können. Wie aus F i g. 6 weiter ersichtlich ist ist
' an der Rückwand des Grundkorpers 16 ein ölkanal 44
angebracht der bei dieser Ausführungsform als gesondertes Bauteil nachträglich angebracht wird. Dieser Ölkanal 44 wird am Grundkörper 16 befestigt bevor die
konzentrischen Bohrungen für den Spinnrotor und den Rotorschaft angebracht werden, die bis in den ölkanal
44 hineinreicht An dem Deckel 17 muß auf der Innenseite zusätzlich wenigstens eine Bohrung zum Anschluß
zu einer Unterdruckleitung angebracht werden.
In Fig.7 ist eine Ausführungsform der Spinnmaschine dargestellt bei welcher ein Grundkörper 16
einteilig mit einen: Rctorgehäuse 2 ausgebildet ist Der
Grundkörper 16 bildet für sich einen an drei Seiten geschlossenen Kanal, von welchem nur die Oberseite
offen ist Die Oberseite wird durch einen Deckel 104
verschlossen, dessen mittlerer Bereich nach unten eingeprägt ist. Dieser mittlere Bereich wird durch einen
Aufsatz 105, der nach oben ausgeprägt ist, verschlossen, so daß ein doppelwandiger Deckel geschaffen wird, der
eine besonders günstige Lärmabschirmung gestattet. Die Vorderseite und der Boden des Grundkörpers 16
sind ebenfalls doppelwandig ausgebildet. Wenn noch die R>-kwand, beispielsweise als Ölkanal doppelwandig
ausgebildet wird, so wird ein Längskanal erhalten, der sich auf Grund seiner allseitigen Doppelwandigkeit
durch eine besonders gute Geräuschdämmung auszeichnet.
Die Vorderwand des Grundkörpers 16 dient als gemeinsames Rotorgehäuse 2 für sämtliche Spinnstellen
einer Sektion. Die nicht dargestellten Spinnrotoren werden gegeneinander durch Einsätze 20 abgeschirmt, die
von außen in die Vorderwand eingesetzt sind.
Diese Einsätze 20 werden elastisch vorgespannt in die Vorderwand des Ro'orgehäuses 2 eingesetzt. Sie besitzen einen Zentrieransatz 106, der in eine Bohrung der
Innenwand des Rotorgehäuses eingesetzt wird. Dabei hintergreift der Ansatz 106 die Innenwandung mit Verdickungen 107. Der aus Kunststoff hergestellte Einsatz
20 wird auf diese Weise in vl-s Rotorgehäuse 2 eingeklipst. Sein Boden ist gewölbt ausgeführt, so daß eine
gewisse Verspannung eintritt. Zusätzlich sind an seinem oberen Rand Ringflansche angebracht, die ebenfalls eine Wölbung besitzen und somit eine weitere Verspannung herbeiführen. Der kanalartig ausgebildete Boden
des Grundkörpers 16 bildet einen Unterdruckkanal 87, d' - über eine oder mehrere Bohrungen 108 mit dem
Turbinengehäuse 2 in Verbindung steht.
Auch bei der Ausführungsform nach Fig.8 ist das
Rotorgehäuse 2 einteilig mit dem Grundkörper 16 ausgebildet. Der Grundkörper 16 bildet eine an seiner
Oberseite mit einem elastischen Längsdeckel 109 verschlossene Kanalsektion. Der Längsdeckel 109 besitzt
einen gewellten Querschnitt, so daß er in Querrichtung elastisch nachgiebig ist. Von dem Rotorgehäuse 2 ragt
ein Flansch auf, der eine längs des Kanals verlaufende Dichtung 110 aufnimmt, gegen die sich der elastische
Längsdeckel 109 abstützt, so daß eine gute Abdichtung erzielt wird.
Bei dieser Ausführungsform sind die Rotorschäfte 3 jeweils in einem von Stützscheiben 4,5 gebildeten Keilspalt gelagert. Die Lagergehäuse 30 der Stützscheiben
4,5 sind bei dieser Ausführungsform in halbschalenförmigen oder prismatischen Ausnehmungen einer Profilschiene 111 gehalten, die einen H-förmigen Querschnitt
besitzt Die Profilschiene 111 umfaßt mit rwei nach unten gerichteten Schenkeln in entsprechendem Abstand
angeordnete Längsrippen 112 des Bodens des Grundkörpers 16. Die Höhenlage der Profilschiene 111 und
damit der Rotorschäfte 3 kann mit Hilfe einer Distanzplatte 113 aus schwingungsdämpfendem Material
ausgerichtet werden.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 8 dient die Profilschiene 111 außerdem zur Aufnahme der Axial- und
Radialsicherungen des Rotorschaftes 3. Auf der Profilschiene 111 sind Permanentmagneten 114 angebracht,
deren Polschuhe 115, 116 Metallringen 117 genau gegenüberliegen, die auf dem Rotorschaft 3 angeordnet
sind. Zwischen den Metallringen 117 sind Füllkörper 118 angeordnet, die dem Durchmesser der Metallringe 117
entsprechen. Die beiden äußeren Füllkörper 119 verjüngen sich konisch zu dem Durchmesser des Rotorschaftes 3. Die Füllkörper 118 und 119 können durch Umspritzen des mit den Metallringen 117 versehenen Ro
torschaftes 3 erhalten werden. Sie haben die Aufgabe zu „
verhindern, daß die Beläge der Stützscheiben 4, 5 bei einem Herausziehen des Rotorschaftes beschädigt werden können.
An der Rückwand des Grundkörpers 16 ist fluchtend zu dem Rotorschaft 3 ein Stehbolzen 120 angebracht.
Dieser Stehbolzen 120 dient nur als Notanschlag, der beim Ansetzen eines Fadens verhindert, daß der Spinnrotor von dem Bedienungspersonal unzulässig verscho-
ben wird. In der dargestellten Betriebsstellung ist zwischen dem Stehbolzen 120 und dem Rotorschaft ein
kleiner Abstand vorhanden.
Die Profilschiene 111 nimmt bei dieser Ausführungsform außerdem eine Achse 121 auf, auf welcher ein
7 trägt. Die Andrückrolle 7 drückt einen Tangentialrie
men 6 von unten gegen einen Wirtel 123, der zu einer
Bremsarm 127 versehen, der einen von oben auf dem Rotorschaft 3 gerichteten Bremsbelag 128 besitzt. Der
Schwenkarm 122 wird in der dargestellten Betriebsstellung von einem nicht dargestellten Federelement gehalten, das sich beispielsweise gegen den Boden des
Grundkörpers 16 abstützt. Mit Hilfe eines Zugbandes 129 ist der Schwenkarm 122 derart verschwenkbar, daß
die Andrückrolle 7 mitsamt dem ihr nachfolgenden Tangentialriemen 6 mit dem Wirtel 123 abgesenkt werden
kann. Gleichzeitig legt sich der Bremsbelag 128 von
oben auf den Rotorschaft 3 bzw. auf ein Füllstück 118
auf. Der Bremsarm 127 wird zur Begrenzung der Bremskraft als Blattfeder ausgebildet.
In Fig.9 ist eine weitere Ausgestaltung des Grundkörpers 16 dargestellt, der in seinem grundsätzlichen
Aufbau weitgehend der Ausführungsform der F i g. 1 entspricht An der Rückwand des Grundkörpers 16 ist
innen eine Längstasche 165 angebracht, in welcher ein changierbares Spurlager 166 untergebracht ist. Das
Spurlager 166 wird von einer Längsschiene 167 gebildet,
die hin- und herschiebbar angeordnet ist und die in nicht
näher dargestellter Weise an einen Antrieb angeschlossen ist Die Längsschiene 167 wird mit dem Spurlager
166 in der Längstasche von mehreren Lagerfuttern 168 geführt Der Rotorschaft 3 der jeweiligen Spinnstelle
durchdringt die Innenwand der Längstasche 165, so daß das Schaftende an dem Spurlager 166 anliegt
An der Rückwand des Grundkörpers 16 ist entsprechend der Ausführungsform nach F i g. 1 mit einem Lagerbolzen 33 ein Schwenkarm 34 gelagert, der eine An-
drückrolle 7 trägt Die Rückwand des Gnindkörpers 16
ist im Bereich der Anschlußstelle des Lagerbolzens 33 geschwächt, so daß der Lagerbolzen 33 unter Zuhilfenahme eines Richtwerkzeuges ausgerichtet werden
kann, wobei der geschwächte Bereich der Rückwand
geringfügig bleibend verformt wird. Dieser Ausrichtmöglichkeit kommt insofern Bedeutung zu, als bekanntermaßen bei der Verwendung eines Tangentialriemens
die ihn führenden Rollen bei der ersten Montage ganz genau eingerichtet werden müssen, um zu einem mög-
liehst geraden Lauf des Riemens zu gelangen, ohne daß
er an den Seitenborden der Andrückrollen der einzelnen Spinnstellen mit großer Reibung anläuft Eine
Schwächung der Befestigungsstelle für die Lagerbolzen
33 ist bei einem extrudierten Profil ohne weiteres mög-
Hch, ohne daß die Gesamtsteifigkeit der Festigkeit des
Profils wesentlich beeinträchtigt wird.
In die obere Verflanschung zwischen dem Grundkörper 16 und dem Deckel 17 ist ein Blech 169 einge-
schraubt, das sich jeweils über eine Sektion des Längskanals
erstreckt. Das Blech 169, das nach Entfernen des Deckels 17. ebenfalls entfernt werden kann, dient zur
Sicherung des Schwenkarmes 34, an welchem ein Gleitstück 170 aus Kunststoff angebracht ist. Auf diese Weise
ergibt sich eine einfache axiale Sicherung des Schwenkarmes 34 auf dem Lagerbolzen 33, die nach Lösen des
Deckels ?7sofort aufgehoben ist.
An dem Grundkörper sind oben zwei aufragende Ste-
An dem Grundkörper sind oben zwei aufragende Ste-
10
ge 171 und 172 vorgesehen, die mit einem Deckel 173 einen weiteren Längskanal bilden, der sich jeweils über
eine Sektion erstreckt. Dieser Längjkanal dient zur elektrischen Verkabelung, beispielsweise zum Anschließen
von Fadenwächtern der einzelnen Spinnaggregate. Zusätzlich ergibt sich der Vorteil einer weiteren Versteifung
und einer weiteren Lärmdämmung durch die Doppelwandigkeit.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Offenend-Rotor-Spinnmasehine mit mehreren Spinnstellen, die je einen Spinnrotor enthalten, der
mit einem Schaft in einem von Stützscheiben gebildeten Keilspalt gelagert und mit Antriebsmitteln angetrieben
ist, wobei für die Stützscheiben und die Antriebsmittel ein in Maschinenlängsrichtung
durchlaufendes Tragprofi! vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragprofil
als Grundkörper (16), der wenigstens den Boden und die Rückwand bildet, während die Vorderwand und/
oder die Decke als ein ein- oder mehrteiliger lösbarer Deckel (17) gebildet ist, für einen geschlossenen,
einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden Kanal dient, der aus mehreren sich über mehrere Spinnstellen
erstreckenden Teilstücken eines extrudierten MetalIpr«_JTils (16) und der Deckel (17) zusammengesetzt
ist und der die Stützscheiben (4, 5) und die Antriebsmittel (6, 7) der Spinnrotoren (1) umhüllt
und mit die Spinnrotoren (1) aufnehmenden Rotorgehäusen (2) versehen ist, deren Rückwände von den
Rotorschäften (3) durchdrungen werden, die in den Kanal ragen und dort in den Keilspalten der Stützscheiben
(4, 5) liegen, und daß die Teilstücke des Kanals mit den im Kanalinnern angeordneten Stützscheiben
(4, 5) und den Aniriebsmitteln (6, 7) sowie den Spinnrotoren (1) und den außen am Kanal befindlichen
Rotorgehäusen (2) eine vormontierte Maschinensektion bilden, die auch die den betreffenden
Spinnstellen zugeordneten Zuführ- und Auflöseeinrichtungen
(57) emnä't, welche ortsfest unterhalb der Rotorgehäuse (2) außen <~i den Teilstücken des
Grundkörpers (16) angebracht sind und welche jeweils über ein schwenkbares, einen Abschnitt eines
zu jeweils einem Spinnrotor (1) führenden Faserzuführkanals (61) und einen Fadenabzugskanal (62)
enthaltendes Zwischenstück (59) mit dem zugehörigen Rotorgehäuse (2) verbunden sind.
2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Wandung des Grundkörpers (16) als Hohlkammer ausgebildet ist.
3. Spinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des
Grundkö«-pers (16) mit Halterungen (24; 112) für eine
lösbare Profilschiene (25; 111) versehen ist, die
die Lagergehäuse (30) der Stützscheiben (4,5) mehrerer Spinnstellen aufnimmt.
4. Spinnmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Halterungen (24;
112) und der Profilschiene (25; 111) Distanzplatten (113) aus einem schwingungsdämpfenden Material
angeordnet sind.
5. Spinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand des Grundkörpers (16) mit Axialsicherungen für die
Rotorschäfte (3) versehen ist.
6. Spinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Wand des Grundkörpers (16) Lagerelemente (33; 73) zur Aufnahme
von Schwenkarmen (34) angebracht sind, auf denen den einzelnen Spinnstellen zugeordnete mit
Belastungseinrichtungen (35) versehene Antriebsie, 7) und Bremseinrichtungen (8,38) gelagert sind.
Die Erfindung betrifft eine Offenend-Rotor-Spinnmaschine
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs !.
Bei einer bekannten Offenend-Rotor-Spinnmaschine dieser Art (DE-OS 19 01 453) besteht das Tragprofil aus
einer U-förmigen Schiene, an de» en Außenflächen lediglich die Stützscheibenlagerung mit dem Spinnrotor
sowie der Antrieb für den Spinnrotor angebracht sind. Die Auflöseeinrichtung ist gesondert an einel· weiteren
Gestellteil angeordnet Rctorgehäuse sind nicht vorhanden. Es ist nicht ersichtlich, wie ein dem Rotor zugeordneter
Deckel befestigt ist Bei einer derartigen Konstruktion besteht das Problem, daß die erforderliche exakte
Zuordnung der Teile zueinander bei der Montage an der Maschine hergestellt werden muß, denn Toleranzen
an den einzelnen tragenden Teilen können sich zu nicht mehr tragbaren Abweichungen in der Einstellung
der einzelnen Teile zueinander addieren.
Durch die AT-PS 2 67 375 ist eine Offenend-Rotor-Spinnmaschine mit mehreren Spinnstellen, die je einen
Spinnrotor enthalten, bekannt bei der die Spinnrotoren einzeln in am Maschinengestell anzubringenden,
das Rotorgehäuse umfassenden Gehäusen gelagert sind. Die Auflöseeinrichtungen befinden sich an einzelnen
schwenkbaren Trägern, die auch den Rotorgehäusedeckel mit dem Fadenabzugskanal und den Antrieb
für die Aufladeeinrichtung umfassen. Auch bei dieser Maschine ergeben sich Toleranzprobleme bei der
Montage.
Die DE-OS 15 11 000 zeigt und beschreibt eine Maschine der zuvor erörterten Art, die aus mehreren
Maschinensektionen besteht, die mehrere Spinnstellen mit den zugehörigen Aggregaten umfassen. Bei der
Montage der einzelnen Sektionen ergeben sich die gleichen Probleme wie bei der Montage der kompletten,
zuvor erörterten Maschine.
Die DE-OS 19 30 207 und die DE-PS 1115 161 zeigen
und beschreiben Spinnereimaschinen, bei denen Aggregate mehrerer Arbeitsstellen in grofilartigen Tragelementen
zu Sektionen zusammengefaßt sind. Bei diesen Maschinen sind jedoch lediglich einzelne Spindeln mit
ihrem Antrieb zusammengefaßt, jedoch nicht alle Bauelemente,
auf deren exakte Justierung zueinander es für die einwandfrei Funktion der Maschine ankommt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Offenend-Rotor-Spinnmaschine der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei der die sich auf Grund von Toleranzen ergebenden Montageschwierigkeilen und
Ungenauigkeiten der Zuordnung der Teile zueinander mit geringem Aufwand niedrig gehalten werden können.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst;
für die Maßnahmen nach Anspruch 1 wird Schutz nur in ihrer Gesamtheit in Anspruch genommen.
Dadurch, daß als Tragprofil ein extrudiertes Metallprofil dient, an dem unmittelbar die Stützscheibenlagerungen,
die Rotorgehäuse, die Zufuhr- und Auflöseeinrichtungen und die den Faserzuführkanal und den
Fadenabzugskanal enthaltenden Zwischenstücke angebracht sind, entfallen einerseits sich schwer beherrschbar
addierende und die Montage erschwerende Toleranzen; andererseits sind alle Aggregate, auf deren
exakte Ausrichtung zueinander es ankommt, zu einer kompakten Einheit zusammengefaßt, so daß sich hinsichtlich
der Ausbildung des Maschinengestells, besiehe dieses seinerseits aus einzelnen Sektionen oder nicht,
erheblich geringere Anforderungen ergeben. Die im Grundköder und Deckel anzubringenden
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