DE2156318C - Vorrichtung zum Befestigen von zwei mit geringem Abstand nebeneinander geführten Schienen - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen von zwei mit geringem Abstand nebeneinander geführten SchienenInfo
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- DE2156318C DE2156318C DE19712156318 DE2156318A DE2156318C DE 2156318 C DE2156318 C DE 2156318C DE 19712156318 DE19712156318 DE 19712156318 DE 2156318 A DE2156318 A DE 2156318A DE 2156318 C DE2156318 C DE 2156318C
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Description
45
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen von zwei mit geringem Abstand nebeneinander
geführten Schienen, insbesondere von Schienen in Weichen, bestehend aus einer für beide Schienen gemeinsamen
Unterlagsplatte und auf dieser angeordneten Befestigungsmitteln zum Niederhalten der beiden
Schienenfüße, wobei ein inneres, zwischen den beiden Schienenfüßen befindliches Befestigungsmittel
mit jeweils einem Kragteil über jeweils einen Bereich der inneren Schienenfußsciten greift. — Zwei mit geringem
Abstand nebeneinander geführte Schienen kommen nicht nur in Weichen vor, sondern z. B.
auch in Förderanlagen von automatischen Rangierbahnhöfen, die mit Mitnehmerwagen ausgerüstet
sind, welche zwischen Fahrschiene und einer besonderen Führungsschiene geführt sind. Der Mitnehmerwagen
ist an Zugmittel angeschlossen und wird nach Maßgabe spezieller rangiertechnischer Aufgabe bewegt,
er besitzt einen ein- und ausschwenkbaren Mitnehmer, der zum Zwecke der Mitnahme eines Waggons
eine Achse am Waggon oder auch die Räder eines beizudrückenden Waggons hinterfaßt.
Bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung (vgl deutsches Gebrauchsmuster
1828 138) besteht das innere Befestigungsmittel aus einem auf die Unterlagsplatte mit seinem Steg
aufgeschweißten T-Profil. Unter den Flansch dieses T-Profils ist der zugeordnete Schienenfuß einschiebbar.
Eine definierte Andrückkraft auf den Schienenfuß bzw. die Schienenfüße im Bereich des inneren
Befestigungsmittels läßt sich nicht erzielen. Die äußeren Befestigungsmittel sind zumeist die üblichen
Widerlager und genormte Befestigungsmittel, z. B. solche mit Klemmplatte und Klemmschraube oder
auch solche mit Befestigungsfedern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung
derart auszubilden, daß die Andrückkraft des inneren Befestigungsmittels auf die Schienenfüße auch
bei extremen Beanspruchungen weitgehend gewährleistet ist. Nach der Erfindung wird diese Aufgabe
dadurch gelöst, daß das innere Befestigungsmittel als Brückenstück ausgebildet ist, welches eine quer zur
Schienenlängsrichtung verlaufende Durchbrechung und über der einen stirnseitigen öffnung der Durchbrechung
eine Haltezunge aufweist, und daß der Kragteil der anderen Seite durch einen Abschnitt
eines in die Durchbrechung eingeschobenen Federelementes gebildet ist.
Der durch die Erfindung erzielte technische Fortschritt ist vor allem darin zu sehen, daß der als Kragteil
ausgebildete Teil des Federelementes des inneren Befestigungsmittels praktisch unter allen Betriebsbedingungen
die erforderliche Andrückkraft auf die Schienenfüße ausübt. Das gilt insbesondere, wenn
eine wechselseitige Anordnung des inneren Befestigungsmittels durchgeführt wird.
Im einzelnen bestehen im Rahmen der Erfindung mehrere Möglichkeiten. Im allgemeinen wird man
das Brückenstück auf die Unterlagsplatte aufschweißen. Es bestehen jedoch auch andere Möglichkeiten
der Verbindung. — Das Federelement kann eine einfache, als Flachstuhl ausgeführte Feder sein. Eine
bevorzugte Ausführungsform, die sich durch Funktionssicherheit und hohe Federkräfte auszeichnet, besteht
darin, daß das Federelement im wesentlichen U-förmig gestaltet ist und mit dem Steg den zugeordneten
Schienenfuß überfaßt. Eine derartige Ausbildung des Federelementes ist z. B. aus dem deutschen
Gebrauchsmuster 7 031816 bekannt, wobei jedoch der Schienenfuß von den Schenkeln überfaßt wird.
Um ein solches Federelement auf einfache Weise montieren und demontieren zu können, geht ein besonderer
Vorschlag dahin, daß das Federelement von den Schenkeln abgewinkelte Widerlagerteile aufweist
und diese über das Brückenstück seitlich vorstehen. Diese Widerlagerteile liegen im montierten Zustand
am gegengese:zten Schienenfuß der entsprechenden Schiene an und ermöglichen den Angriff von Werkzeugen
bei der Montage sowie bei der Demontage. Handelt es sich um eine Vorrichtung zur Befestigung
von zwei nebeneinander geführten Schienen einer Fördereinrichtung der eingangs beschriebenen Art,
so wird die Achse des Brückenstückes im allgemeinen mit der Längsachse der Unterlagsplatte zusammenfallen.
In Weichen können diese Achsen auch gegeneinander versetzt sein. Nach einem besonderen
Vorschlag der Erfindung ist das Brückenstück schräg zur Längsachse der Unterlagsplatte angeordnet.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Ie-
diglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeich- überfaßt.. Andererseits ist die A^SjnJ1J0
nung ausführlicher erläutert. Es zeigt fen, daß das eingeschobene*«» πsi ^
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung im ' Schienenfuß4 der anderenι ben^n erstgenann.
montierten Zustand, schnitt überfaßt und außerdem^von .α * ^^
Fig.2 eine Ansicht des Gegenstandes der Fig. 1, 5 ten Schienenfuß5 im emge» insbesondere
Fig.3 eine andere Ausführungsform der Unter- Zustand fixiert ist. Das βΓϊ*"" ht der Fig |
lagsplatte mit Befestigungsmittel und aus einer νεΓ8^ε"^Οη^Γεη selbstverständlic'
Fig.4 eine weitere Ausführungsform des Gegen- und2. Entsprechend funküo,nl^„ F: „ 3 ma 4 Wie
Standes der Fig-3. ^ __ die'^^^^^Ά^Β^Ρ^^
tandes der F i g. 3. die Ausführungs ^ ^,
Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung 1 io bereits erwähnt, sind die auueren e^
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nebeneinander geführten Schienen 2,3 und besteht in platte fur die äußeren Befes"8ung'V . gezeichneter
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Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung 1 io e
dient zur Befestigung von zwei in geringem Abstand beliebig.
nebeneinander geführten Schienen 2,3 und besteht in platte fu g
ihrem grundsätzlichen Aufbau zunächst aus einer für Rippen 12, die zur Autnanmc &
beide Schienen 2,3 gemeinsamen, zur Aufnahme der Federelemente.eingerichtet sum, ^^ n
Schienenfüße 4,5 eingerichteten Unterlagsplatte 6 15 bahnoberbau bei SchienenDeresut,ui s
und darauf angeordneten Befestigungsmittel. Die üblich und genormt sind Ge
Befestigungsmittel unterteilen sich in äußere und in- Das Bruckenstuck 8 ist. BeisPlc^**! .. Unterla„s.
nere Befestigungsmittel. — Es handelt sich bei der senk geschlagenes Bauteil una aui auf °n.
dargestellten Vorrichtung zur Befestigung von zwei platte 6 aufgeschweißt, es konnte jcu
nebeneinander geführten Schienen unfeine Vorrich- 3o dere Weise an die Unterlagsplatte angescWo™^
tung zur Befestigung der sogenannten Führungs- Im Ausführungsbeispiel una 11- Fede„]e.
schiene 3 neben einer Fahrschiene 2 in Förderanla- Ausführungsform der brtirJaun^.' _--,altet wobei
gen von automatischen Rangierbahnhöfen (vgl. ment 10 im wesentlichen U-fo mggesau^ ,
Fig. 1,2) bzw. in Verbindung mit Weichen einzuset- der Steg 13 \a^.^QTt^^TZ^
zende Vorrichtungen (vgl. F i g. 3,4). In den Figuren a5 zugeordneten &hie"e^4 in U^XVuhrangsfonn
ist angedeutet worden, daß zwischen Fahrschiene 2 weist das Federelement· 10 in °e^Ub'" 14 B abee.
und Führungsschiene3 ohne weiteres der Mitneh- nach den Fig. 1 und2 von den Schenkeln 1* aogt
merwagen? einer Förderanlage der eingangs be- winkelte Wider agerteile 15 auf die uter ™ ™£
schriebenen Gattung geführt werden kann. kenstück 8 seitlich vorstehen und folghch das ^t
Die Erfindung beschäftigt sich mit der innenseiti- 30 zen von Werkzeugen bei Montage und Demontage
gen Befestigung dieser nebeneinander geführten zulassen. . x/rxniirhkpit die Anord-
Schienen 2,3 Das innere Befestigungsmittel besteht Ohne weiteres besteht die MoglichkeU die Anord
aus einem auf die Unterlagsplatte 6 aufgesetzten nung im ganzen so zu treffen daB daMBrucKen
Brückenslück 8 und einem in die quer zur Schienen- stück 8 mit se.ner Achse im de Lan8sacng d£ £J
längsrichtung verlaufende Durchbrechung9 ein- 35 terlagsPlatte6 zusammenfallt (F '8-^; '^ζ£εΖ
schiebbaren Federelement 10. Das Brückenstück 8 ist aber auch die Möglichkeit die ^"^^™^
einerseits mit einer Haltezunge 11 versehen, die den schräg zur Achse der Unterlagsplatte 6 anzuordnen
Schienenfuß5 einer der benachbarten Schienen3 (Fig.4).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Befestigen von zwei mit geringem Abstand nebeneinander geführten
Schienen, insbesondere von Schienen in Weichen, bestehend aus einer für beide Schienen gemeinsamen
Unterlagsplatte und auf dieser angeordneten Befestigungsmitteln zum Niederhalten der beiden
Schienenfüße, wobei ein inneres, zwischen den beiden Schienenfüßen befindliches Befestigungsmittel
mit jeweils einem Kragteil über jeweils einen Bereich der inneren Schienenfußseiten
greift, dadurch gekennzeichnet, daß
das innere Befestigungsmittel als Brückenstück
(8) ausgebildet ist, welches eine quer zur Schienenlängsrichtung verlaufende Durchbrechung (9)
und über der einen stirnseitigen öffnung der Durchbrechung eine Haltezunge (11) aufweist,
und daß der Kragteil der anderen Seite durch einen Abschnitt (13) eines in die Durchbrechung
(9) eingeschobenen Federelementes (10) gebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Brückenstück (8) auf die
Unterlagsplatte (6) aufgeschweißt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (10)
im wesentlichen U-förmig gestaltet ist und mit dem Steg (13) den zugeordneten Schienenfuß (4)
überfaßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (10) von den
Schenkeln (14) abgewinkelte Widerlagerteile (15) aufweist und diese über das Brückenslück (8)
seitlich vorstehen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Brückenstück
(8) schräg zur Längsachse der Unterlagsplatte (6) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712156318 DE2156318C (de) | 1971-11-12 | Vorrichtung zum Befestigen von zwei mit geringem Abstand nebeneinander geführten Schienen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712156318 DE2156318C (de) | 1971-11-12 | Vorrichtung zum Befestigen von zwei mit geringem Abstand nebeneinander geführten Schienen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2156318A1 DE2156318A1 (de) | 1972-11-30 |
| DE2156318C true DE2156318C (de) | 1973-06-14 |
Family
ID=
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