DE2155693A1 - Metalldichtung für Steuerschieber od.dergl - Google Patents
Metalldichtung für Steuerschieber od.derglInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
8 MÜNCHEN 8O. MAUERKIRCHERSTR. 48
Anwaltsakte 21 636
Fisher Controls Company, Ine, Marshalltown, Iowa / USA
Metalldichtung für Steuerschieber od. dergl.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Metalldichtung und betrifft insbesondere eine selbstdichtende Metalldichtung
zur Verwendung mit einem Steuerschieber od. dergl., dessen Einzelteile aufgrund wechselnder Temperaturen
des Schiebers beträchtlicher thermischer Ausdehnung und Zusammenziehung unterworfen sind.
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Bisher wurden zwischen verschiedenen zusammengehörigen Teilen von Flüssigkeiten (der Ausdruck Flüssigkeiten
soll hier tropfbare und gasförmige Flüssigkeiten umfassen) durchströmter Vorrichtungen wie Rohranschlüssen,
Steuerschiebern und dergl. allgemein ebene, ringscheibenförmige Dichtungen verwendet. Bei Teilen mit erheblich
verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten, welche unter Bedingungen arbeiten , bei denen starke TemperaturSchwankungen
auftreten, erwiesen sich manche der bekannten Dichtungen als unbefriedigend. Beispielsweise weisen zur
Steuerung der Dampfdurchatrömung einer leitung verwendete
Steuerschieber oft einen Schieberkörper mit einem darin eingesetzten, eine Führung für die Hin- und Herbewegung
eines Absperrgliedes bildenden Zylinderteil. Der Schieberkörper und das Zylinderteil haben dabei häufig unterschiedliche
Qärmeausdehnungskoeffizienten, so daß Temperaturänderungen
aufgrund der Durchströmung mit der Flüssigkeit ein unterschiedliches Zusammenziehen oder
Ausdehnen der zusammengefügten Teile bewirken. Daraus kann sich eine unzulässige Lockerung der Dichtung zwischen
dem Zylinder und dem Schieberkörper oder das Zerquetschen der Dichtung ergeben, je nachdem, ob sich der
Schieberkörper und der Zylinder bei ihrer Ausdehnung einander nähern oder voneinander entfernen. In jedem
Falle kann dadurch ein Austreten der Flüssigkeit bewirkt werden.
-3-
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Bb gibt bekannte ausdehnungsfähige Metall-Ringdichtungen
mit C- U- oder V-förmigem Profil. Das Profil solcher Dichtungen weist gewöhnlich durchgehend gleiche oder
konstante Dicke auf, oder die oberen und unteren Schenkel der Profile haben eine erheblich geringere Dicke
als das sie verbindende Teil. Wenngleich diese Dichtungen beträchtliche Belastungen aufzunehmen vermögen,
weisen sie doch nicht die notwendige Feder- oder Rückstellkraft für eine Dichtung auf, welche eine beträchtliche
Belastung aufzunehmen hat und gleichzeitig ausreichende Verformungseigenschaften aufweist, um sich
zur sicheren Abdichtung unter schwankenden Temperaturen um ein beträchtliches Maß zu verformen und in den vorherigen
Zustand zurückzukehren.
Eine selbstdichtende Metalldichtung gemäß der -Erfindung
ist ein ringförmiger Körper aus elastisch verformbarem Metall, mit einer oberen und einer unteren Ringscheibe,
welche über ein damit einstückiges Biegeteil miteinander verbunden sind. Das Verhältnis der Dicke des Biegeteils
zu der der beiden Ringscheiben ist so gewählt, daß das Biegeteil im Gebrauch eine beträchtliche plastische
Verformung erfährt, während die Ringseheiben einer elastischen Verformung unterworfen sind. In bestimmten
Fällen läßt sich eine sö~lche Wirkung mit einem Verhältnis
von weniger als eins erzielen. Bei Anwendung
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dieser Ausbildung ist mit der Dichtung ungeachtet erheblicher Temperaturschwankungen in den Teilen, zwischen
denen sie eingesetzt ist, eine Flüssigkeitsdichte Abdichtung erzielbar·.
Somit schafft die Erfindung eine selbstdichtende Metalldichtung, welche zum Einbau auf engem Raum geeignet
• ist und hinsichtlich Belastbarkeit und elastischer Ver-
formungsfähigkeit im wesentlichen die Eigenschaften einer Feder aufweist.
Die selbstdichtende Metalldichtung gemäß der Erfindung eignet sich insbesondere zur Verwendung zwischen eng
aneinandergepaßten, zusammenwirkenden Teilen eines Steuerventils
zur Schaffung einer sicheren Abdichtung beim Ausdehnen und Zusammenziehen solcher Teile.
ψ Die Metalldichtung gemäß der Erfindung weist Teile mit
entweder plastischen oder elastischen Verformungseigenschaften auf, wobei die Verbindung solcher Teile eine
kompakte Dichtung für die Aufnahme hoher Belastungen bei beträchtlicher Verformbarkeit und Rückstellfähigkeit
ergibt.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Aue-
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führungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig. la und Ib Quersehnittansichten typischer bekannter
Metall-Ringdichtungen,
Pig. 2 eine Schrägansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dichtung für Verwendungszwecke,
bei denen die Abdichtungswirkung durch die Dichtung von innen her belastenden
Druck unterstützt wird,
Pig. 3 eine Schnittansicht der Dichtung nach Fig. 2,
Pig. 4 eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dichtung, ebenfalls
für Verwendungszwecke, bei denen die Dichtwirkung durch die Dichtung von innen her belastenden Druok
unterstützt wird,
Pig. 5 und 6 Schnittansichten von den Ausführungsformen nach Pig. 3 und 4 entsprechenden Ausführungen
der Dichtung, bei denen die Dichtwirkung jedoch durch von außen einwirkenden Druck unterstützt
wird,
Pig. 7 und 8 Sohnittansichten eines Steuerschiebers ait
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zur Abdichtung zwischen zusammenwirkenden Teilen eingesetzter Metalldichtung gemäß der Erfindung,
wobei Fig. 8 einen vergrößerten Ausschnitt von ?ig, 7 darstellt, und
Pig. 9 eine grafische Darstellung der Beziehung zwischen Verformung und Belastung bei einer Metalldichtung
gemäß der Erfindung.
In Pig. la und Ib sind zwei typische Ausführungen bekannter
Metalldichtungen a bzw. b gezeigt. Die Metalldichtung a ist insgesamt ringförmig und hat ein V-förmiges Profil,
während die Dichtung b ein C-förmiges Profil aufweist.
Es ist zu bemerken, daß die Schenkel c und d des Profile der Dichtung a eine beträchtlich kleinere
Querschnittefläche haben, als das die beiden Schenkel verbindende Teil e. Die Schenkel f und g der Profile
der Dichtung b haben jeweils etwa eine gleich große Querschnittaflache wie das sie verbindende Teil h.
Es wurde ermittelt, daß bei einer Belastung der Metalldichtungen
a oder b-diese im wesentlichen vollständig unter Verformung.durch die Schenkel c und d bzw. f und g
aufgenommen wird und die die oberen und unteren Schenkel verbindenden Teile e bzw. h wenig oder keine Verformung
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erfahren. Demzufolge sind derartige Dichtungen hinsichtlich ihrer Verwendung "begrenzt und für Zwecke, bei
denen eine wesentliche Verformung und Rückkehrfähigkeit
für die Wirkung der Dichtung ausschlaggebend ist, nicht befriedigend verwendbar. , . . -.
In Fig. 2 und 3 ist eine insgesamt mit 10 bezeichnete
Metalldichtung gemäß der Erfindung dargestellt. Sie weist insgesamt eine Ringform mit etwa U-förmigem Profil auf,
und enthält eine obere und eine untere elastisch verformbare Ringscheibe 12 bzw. 14, welche in gegenseitigem
Abstand durch ein einstückig damit gebildetes, im wesentlichen plastisch verformbares Biegeteil· 16 entlang
dem Außenrand verbunden sind. Durch diese Ausbildung erhält
die Dichtung 10 eine Innennut oder -kehle 17, welche bei der Beaufschlagung mit Druck' dem Auseinanderspreizen
der Ringscheiben 12 und 14 dient und damit die Diehtsirkung
unterstützt. Die Dichtung ist vorzugsweise aus einem Metall mit hoher Elastizität gefertigt, beispielsweise
der unter der Handelsbezeichnung Inconel 718 bekannten Legierung, welche bei extremen !Temperaturen von
beispielsweise 540 bis 6500C eine hohe Streckgrenze aufweist.
Es ist zu bemerken, daß die obere und untere Ringseheibe
12 bzw. 14 der Metalldichtung 10 im Vergleich zum Biegeteil 16 sehr dick ist, so daß das Biegeteil
im Gebrauch im wesentlichen eine plastische Verformung
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(über die Streckgrenze hinaus) erfährt, während die Verformung
der Ringscheiben 12 und 14 elastisch ist (also unterhalb der Streckgrenze bleibt). Zur Erzielung
der gewünschten Ergebnisse .wurde bei Verwendung verschiedener Metalle und Legierungen für die Dichtung 10 ein
erforderliches Dickenverhältnis von mehr als eines zwischen der oberen und der unteren Ringscheibe 12 bzw. 14 und'dem
^ Biegeteil 16 ermittelt. Hinsichtlich der Verwendung von Inconel 718 für die Herstellung der Dichtung wurde
festgestellt, da.? die Dicke der oberen und unteren Ringscheiben
12 bzw. 14 zur Erzielung des gewünschten Ergebnisses etwa achtmal größer sein soll als die des Biegeteils
16. Dabei erhält die Metalldichtung 10 federartige Eigenschaften, welche eine beträchtliche Verformung
und Rückkehr in den vorherigen Zustand gestatten und eine zur Erzielung einer v/irksamen Abdichtung ausreichende
Belastung zulassen. So zeigte beispielsweise eine erfindungsgemäße
Metalldichtung mit einer Gesamthöhe von etwa 19 nun und einen; Auüendurchmesser von etwa 127 mm
bei einem Innendurchmesser von etwa 88,9 mm, einer Dicke der beiden Ringscheiben von et v/a 6,35 mm und des Biegeteils
von etwa 0,79 mm die in Fig. 9 dargestellte Last-Verforrcungscharakteristik,
wobei sich die Dichtung nach einer anfänglichen AusgangsbelPstun;1· über einen Belsstungsbereich
vor, 0 bis 6 350 kp über einen Bereich von et-7/a 2.54 mir. elastisch verfori.-.te.
2 U H h ζ ι / 0 9 T 6
BAD
Es wurde ermittelt, daß bei einem Verhältnis der Dicke der Ringscheiben 12 und 14 zu der des Biegeteils 16 von
etwa 8 zu 1 die gewünsc&te Verformungs- und Belastungscharakteristik der Dichtung erzielbar ist, da das Biegeteil
16 in diesem Falle zu einem dynamischen, plastisch verformbaren Teil wird und nicht, wie das Verbindungsteil
der bekannten Metalldichtungen, ein statisches Teil darstellt. Das heißt also, daß sich das Biegeteil 16 bei
einer Belastung der Dichtung 1Ö im plastischen Bereich verformt und zusammen mit den Ringscheiben 12 und 14 einen
Teil der Belastung aufnimmt. Dadurch erhält die Dichtung 10 die Fähigkeit, in den Ringscheiben 12 und 14 beträchtliche
Belastungen aufzunehmen, wobei sie gleichzeitig einer Kombination von beträchtlicher plastischer
Verformung im Biegeteil 16 und elastischer Verformung in den Ringscheiben 12 und 14 unterworfen ist. Diese
Fähigkeit sowie die sich daraus ergebenden Vorteile werden aus der nachfolgenden Beschreibung der Verwendung der
Metalldichtung 10 zum Abdichten der zusammenwirkenden Teile eines Steuerschiebers ersichtliche
Die Metalldichtung 10 weist über die Flächen der oberen und unteren Ringscheiben 12 bzw. 14 hervorstehende, ringförmige
Randstege 19 bzw. 21 auf. Die Randstege 19 und 21 dienen dazu, den zum Abdichten auf die Flächen der
abzudichtenden Teile ausgeübten Druck zu konzentrieren.
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Mg. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dichtung 10'. Diese weist anstelle des U-förmigen
Profils ein 7-Profil auf. Dabei ist zu bemerken, daß das Biegeteil 16' der Dichtung 10* gemäß der Erfindung
eine beträchtliche kleinere Querschnittsfläche hat als jede der beiden Ringscheiben 12· und 14'.
^ In ' Pig. 5 und 6 sind den in Pig. 3 und 4 dargestellten
entsprechende Metalldichtungen gezeigt. Im Unterschied zu diesen sind die Biegeteile 16" und 16'" der Dichtugen
10" und 10'" in Fig. 5 und 6 jedoch entlang dem inneren Umfang der Dichtungen angeordnet, während die
Randstege 19", 19'" und 21", 21'" entlang dem äußeren
Umfang verlaufen. Durch diese Anordnung sind die Nuten oder Kehlen 17" bzw. 17'" auswärts geöffnet, so daß ein
von außen auf die Dichtung 10" bzw. 10·" einwirkender Druck das Auseinanderspreizen der Ringscheiben 12" und
14" bzw. 12'" trad 14'" und damit eine verbesserte Abdichtung
zwischen den Randstegen 19" und 21" bzw. 19f" und 21'" und den abzudichtenden !Teilen unterstützt.
In Fig. 7 und 8 ist in einer Teil-^chnittansicht ein
Steuerschieber gezeigt. Br weist einen mittels Schrauben 22 an einem Schieberkörper 20 befestigten Deckel 18
auf. Zwischen dem Deckel 18 und dem Schieberkörper 20 ist eine Zylinderbuchse 24 eingesetzt, an deren unterem
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Rand 26 ein ringförmiger Diclitungssitz 28 gebildet ist,
welcher zwischen dem Einlaß 30 und dem Auslaß 32 des
Steuerschiebers liegt. Die Zylinderbuchse 24 weist Durchlässe 40, 41 auf. In der Zylinderbuchse 24 ist ein
zylindrisches Absperrglied 34 den Durchlässen 40,41 gegenüber hin und her beweglich angeordnet. Mit seinem
oberen Ende ist es mittels eines Befestigungsstifts 38
mit einem Betätigungsstab 36 verbunden. Der Betätigungsstab 36 ist seinerseits in bekannter Weise mit einer
(nicht dargestellten) Betätigungseinrichtung verbunden, Zum Schließen des Schiebers ist das Absperrglied 34
auf einem Ventilsitz 28 aufsetzbar- Bei seiner Bewegung
aus der Schließstellung gibt das Absperrglied 34 einem Strömungsmittel den gesteuerten Durchfluß über den Ventilsitz
28, die Durchlässe 40. 41 der Zylinderbuchse 24 und den Auslaß 32 frei.
In einer zvfischen dem unteren i'eil 26 der Zylinderbuchse
24 und einer Ausnehmung 25 im Schieberkörper 20 gebildeten Kammer 42 ist eine Metalldichtung 10 gemäß der Erfindung
eingesetzt. Wie man erkennt, ist die Dichtung 10 in ihrer Ivormallase derart verformt, daß sich die
Randsteee 19 und 21 am unteren Ende 26 der Zylinderbuchse "A bzw. am Schieberkörper 20 in Anlage befinden
und sour't eine wirksame Abdichtung ergeben. Zu bemerken
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ist ferner, daß die Metalldichtung 10 derart in die Kammer
42 eingesetzt ist, daß der am Einlaß 30 vorhandene hohe Druck das Auseinanderspreizen der Dichtung und damit
das druckdichte Anlegen der Randstege an die abzudichtenden Flächen unterstützt.
Sind der Schieberkörper 20 und die Zylinderbuchse 24 im Betrieb Temperaturschwankungen ausgesetzt, so dehnen
sich die Teile bei einem Temperaturanstieg zunächst aus und üben damit Druckkräfte auf die Dichtung 10 aus, so
daß deren obere und untere Ringscheiben 12 bzw. 14 und das Biegeteil 16 verformt werden. Bei der Metalldichtung
10 gemäß der Erfindung ist eine solche Verformung ohne Schwierigkeit möglich, da das Bißgeteil 16 im Vergleich zu den viel dickeren Ringscheiben dünn genug ist,
um sich plastisch zu verformen. Nimmt im weiteren Betrieb die Temperatur wieder ab, so ziehen sich die Zylinderbuchse
24 und der Schieberkörper 20, zumeist in verschiedenem Ausmaß, zusammen, wodurch sich die Kammer
42 erweitert. Die Metalldichtung federt zurück und vermag daher dem Zusammenziehen der Teile unter Aufrechterhaltung
eines zum Abdichten derselben ausreichenden Anlagedruckes zu folgen. Dies ergibt sich daraus, daß
die relativ dicken bzw. breiten Ringscheiben 12 und 14 einen zum Abdichten ausreichenden Anlagedruck an den
Teilen und gleichzeitig eine zum Zurückführen des Biege-
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teils 16 in die ursprüngliche Form ausreichende Kraft
aufbringen. Die Dichtung vermag sich somit ohne Schwierigkeit zu verformen und die erforderliche Folgebewegung
zu vollziehen. Bs ergibt sich somit, daß die Dichtung in
erheblichem Maße verformbar ist, während sie gleichzeitig einen ausreichenden Anlagedruck an den abzudichtenden
Flächen aufrechtzuerhalten vermag.
Patentansprüche: -14-
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Claims (3)
1. I Metalldichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein ringförmiger Körper (lO) aus einem federelastischen Metall
eine obere und eine untere, untereinander über ein damit einstückiges Biegeteil (16) verbundene Ringscheibe (12
bzw. 14) aufweist, wobei das Verhältnis der Dicke des Biegeteils zu der der einzelnen Ringscheiben so gewählt
ist, daß das Biegeteil in beträchtlichem Maße plastisch verformbar und die Ringscheiben elastisch verformbar sind.
2i Metalldichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. das Verhältnis weniger als eins zu eins beträgt.
3. Metalldichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Dicke des Biegeteils (16) zu
der der einzelnen Ringscheiben (12,14) etwa 1 zu 8 beträgt „
der der einzelnen Ringscheiben (12,14) etwa 1 zu 8 beträgt „
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Applications Claiming Priority (1)
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