DE2155319A1 - Gefederte Spurketten-Einrichtung - Google Patents
Gefederte Spurketten-EinrichtungInfo
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Description
Hamburg, den 5. November 1971 107271 .868
Priorität: 20. November 1970, USA, Pat.-Anm.Nr. 91.488
Anmelder:
Caterpillar Tractor Co,
Peoria, 111., USA
Gefederte Spurketten-Einrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bad, das eine abgefederte Spurkettenanordnung aufweist und besonders zur Verwendung
in Erdbearbeitungsmaschinen geeignet ist.
Die abgefederte Spurketten-Anordnung bekannter Form neigt
gelegentlich zu einem Schlupf in Umfangsrichtung gegenüber
der AbStandsvorrichtung oder dem Reifen, auf dem sie angeordnet ist. Ein solcher Schlupf ist in erheblichem Maße
durch das Anzugsvermögen und die Einsatzkraft des mit der Einrichtung versehenen Fahrzeuges bedingt, besonders wenn
die Vielfalt der Aufgaben berücksichtigt wird, welche mit einem aolchen Fahrzeug erfüllt werden könneno Eine gefederte
Laufkettenspur ist in besonderem Maße einem Schlupf ausgesetzt, wenn auf schlammigem Boden gearbeitet wird.
ßine Lösung, mit der den gelegentlich durch Schlupf verur-
209823/0641 . 2 -
sachten Schwierigkeiten "begegnet werden soll, besteht darin,
den Festsitz zwischen der Reifenlauffläche und den berührenden Flächenteilen der ringsum liegenden Laufkettenschuhe
der Spurkettenanordnung zu erhöhen. Wenn ein solcher Festsitz
jedoch übermäßig stark ist, werden die Gliederanordnungen der Laufketten-Vorrichtung ihrerseits unter eine
hohe Spannung gebracht. Fahrend bestimmter Abschnitte des Einsatzes einer solchen gefederten Spureinrichtung werden
dementsprechend die Schwenkbolzen der Gelenkglieder-Anordnungen übermäßig hohen Lagerbelastungen ausgesetzt, die zum
Einschneiden in die Bolzen führen können»
Die Erfindung bezweckt, die vorstehend erläuterten Schwierigkeiten
dadurch zu überwinden, daß für eine gefederte Laufkettenspur schlupfverhindernde Mittel vorgesehen sind,
welche gewöhnlich einer Neigung der Kettenanordnung widerstehen, ringsum mit $ezug auf die umschlossene Abstandsvorrichtung
zu rutschen. Eine solche schlupfverhindernde Vorrichtung stört nicht den üblichen Einsatz der gefederten
Spureinrichtung und trägt tatsächlich dazu bei, den gewünschten, im wesentlichen ringsum reichenden ununterbrochenen
Oberflächenkontakt in Polygon-Form zwischen den Kettenschuhen der Spurketten-Anordnung und der berührenden ringförmigen
Lauffläche der AbStandsvorrichtung aufrechtzuerhalten.
Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung mit einer elastischen
AbStandsvorrichtung, wie etwa einem pneumatischen Gummireifen, und einer endlosen Spurkette, die ringsum auf
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dem Reifen zur Bildung einer gefederten Spurketten-Einrichtung angeordnet ist. Die Spurketten-Anordnung weist eine
ringförmige, gelenkige Gliederanordnung auf, die auf jeder
Seite der AbStandsvorrichtung vorgesehen ist und eine Mehrzahl
von den bodenberührenden Kettenschuhen eng miteinander koppelt. An jedem Schuh ist ein schlupfverhinderndes Mittel
befestigt, das sich in die Laufffläche der Abstandsvorrichtung
einbettet und einen Schlupf der Abstandsvorrichtung gegenüber der Kettenanordnung während daß Einsatzes der
gefederten Spurketten-Anordnung verhindert.
Weitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und
der Zeichnung, in denen Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert und dargestellt sind·
Es zeigen:
Figo 1 eine erfindungsgemäße Einrichtung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt dargestellt,
Pig. 2 eine schaubildliche Ansicht eines Teiles einer Spurketten-Anordnung für die in Fig. 1 dargestellte
Einrichtung,
Pig« 3 eine vergrößerte Darstellung des in Figl 1
geschnitten gezeichneten Teiles,
Fig. 4 eine Endansicht eines Kettenschuhes in einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5 und 6 eine dritte Ausführungsform der Erfindung in einer schaubildlichen und einer Schnittdarstellung
entsprechend den Figo 2 und 3,
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Pig. 7 eine Endansicht eines Kettenschuhes einer vierten
Ausführungsform der Erfindung und Pig. 8 eine Endansicht eines Kettenschuhes in einer fünften
Ausführungsform der Erfindung.
In Fig. 1 ist eine gefederte Spurketten-Einrichtung 20 dargestellt,
die übliche Reifen oder ähnliche Mittel ersetzt, welche in bekannten Erdbearbextungsmaschinen verwendet werden,
zum Beispiel für Scraper oder Frontlager, die auf Hadern laufen» Die gefederte Spurketten-Einrichtung weist eine ringförmige
elastische Abstandsvorrichtung oder Reifen 21 auf, die bzw. der vollständig von einer ringförmigen, polygonalen
endlosen Spruketten-Einrichtung 22 umschlossen ist. Die elastische Abstandsvorrichtung kann einen luftgefüllten Gummireifen
oder Luftschlauch enthalten, der zum Beispiel auf einer üblichen Felgenanordnung angeordnet ist. Stattdessen
können auch andere geeignete Abstandsvorrichtungen verwendet werden.
Die Felge kann in geeigneter Weise mit einem nicht dargestellten Fahrzeugantrieb verbunden sein, durch den sie um
eine mittlere Achse gedreht wird, wobei der Antrieb eine Brennkraftmaschine enthalten kann. Die dargestellte Antriebsübertragungs-
oder Abstandsvorrichtung enthält vorzugsweise eine nicht dargestellte Karkasse, die aus einem G-rundkörper,
Zwischenschicht und Laufflächenschichten aufgebaut sein kann.
Die endlose Spurketten-Einrichtung weist eine Mehrzahl von eng aneinander getoppelten, den Boden berührenden Schuhen 23
- 5 209823/0641
auf, die ringsum die Abstandsvorrichtung umgebene Die Schuhe sind in ihrem Querschnitt und in ihrer Breite im wesentlichen
gleich, wobei sie in der Breite mit Außenabschnitten jeweils um eine gleiche Strecke seitlich über die entsprechende Seitenwand
der Abstandsvorrichtung hinausragen» Eine ringförmige Gelenkgliederanordnung oder Verbindungsvorrichtung 24 ist
vorzugsweise mit den entsprechenden Außenabschnitten der Schuhe, siehe Hg. 2, in etwas Abstand von der entsprechenden
Seitenwand der AbStandsvorrichtung verbunden.
Die Gelenkglieder-Anordnungen, die gleich ausgeführt sind,
können durch Bolzen oder in anderer geeigneter Weise mit den radial nach innen liegenden ELächenteilen der Außenabschnitte
der Schuhe verbunden sein, um diese eng aneinander zu koppeln, siehe Hg, 1 und 2· Die im wesentlichen flachen
und unterbrechungsfreien Innenflächenteile der Schuhe stehen in enger Berührung mit einem wesentlichen Teil der Lauffläche
der Abstandsvorrichtung, zum Beispiel wenigstens etwa 80$, und- drücken diese zusammen, so daß die Lauffläche eine im
wesentlichen ringsum ununterbrochene polygonale Form für Antriebszwecke einnimmt.
Fig. 2 veranschaulicht einen Teil der Spurketten-Anordnung,
mit einem Paar aneinander grenzender gleicher Gelenkglieder 25ο Jedes Gliederpaar ist so miteinander verbunden, daß es
eine Schwenkbewegung um eine gemeinsame Schwenkachse Y mit Hilfe einer Schwenkvorrichtung 26 ausführen kann0 Die dargestellte
Gliederform ist mit Gabel und Zunge ausgebildet, so daß ein Gabelendabschnitt 27 vorhanden ist, der einen
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— D —
Zungenendabschnitt 28 des benachbarten Gliedes aufnimmtβ
Jedes Glied kann an einem zugehörigen Schuh 23 durch eine
Befestigungsvorrichtung 29 befestigt sein, die lösbare Bolzen aufweist. Die Schwenkvorrichtung weist einen Schwenk—
zapfen 30 und vorzugsweise eine nicht dargestellte passende Buchse auf, wobei die Achse Y vorzugsweise im wesentlichen
parallel zur mittleren Drehachse X der gefederten Spurketten-Einrichtung, Pig· 1, und im wesentlichen zwischen zwei benachbarten,
durch das Gliederpaar verbundenen Schuhen liegte Eine solche Anordnung erleichtert eine enge Kopplung der
Schuhe aneinander und gestattet auch, daß die Schuhe den Boden mit den vorgeformten Berührungsflächen im wesentlichen
glatt und ununterbrochen berühren«
Wenigstens ein Stollen kann einteilig mit dem Schuh ausgebildet sein und sich vom Schuh radial nach außen erstrecken,
K-g» 1-3 veranschaulicht zwei derartige Stollen 31 und 32,
die an den beiden in Laufrichtung gesehenen Enden des Schuhes liegen.. Die Stollen liegen vorzugsweise eng benachbart zu
einer entsprechenden Schwenkvorrichtung 26, um einen glatten Übergang der Spurketten-Anordnung an der vorgeformten Gelenkstelle
während des Abwälzens der gefederten Spurketten-Einrichtung auf dem Boden zu fördern.
Wie Mg. 3 zeigt, weist jeder Spurketten-Schuh einen ersten
und einen zweiten gebogenen Lappen 33 bzw. 34 auf, die einteilig an einem in Längsrichtung der Spurketten-Anordnung
liegenden Ende des Schuhes ausgebildet sind. Die sich er-
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gänzenden Lappen arbeiten zusammen mit der Anordnung des Schwenkzapfens 30 derart, daß sie einander vollständig
während der Drehung der gefederten Spurketten-Einrichtung abdecken,. Im einzelnen überlappt der erste Lappen 33 eines
Schuhes im wesentlichen einen zweiten ergänzenden Lappen eines benachbarten Schuhes, um die AbStandsvorrichtung gegen
Schaden zu schützen und das Eindringen von Schmutz während aller Arbeitsphasen zu verhinderne
Die Erfindung betrifft vor allem die Verstrebung einer
schlupfverhindernden Vorrichtung in Verbindung mit der vorgeschriebenen gefederten Spurketten-Einrichtung, um zu
verhindern, daß die Abstandsvorrichtung und die Spurketten-Anordnung sich gegeneinander in Umfangsrichtung um die Drehachse
X, Fig. 1, bewegen, wenn ein Antriebsdrehmoment unter einer vorbestimmten Höhe bleibto Wenn eine solche Höhe überschritten
wird, tritt automatisch Schlupf ein, um einen Schaden an den Bestandteilen der gefederten Spurketten-Anordnung
zu vermeiden, wie noch weiter unten ausführlich erläutert wirdo In der Ausführungsform nach Fig. 1-3 gehört
zu einer solchen schlupfverhindernden Vorrichtung ein aufgebogener Teil 35 des Lappens 34» der sich in den Laufflächenteil
36 aes Reifens 21 einbettet und zu diesem Zweck abgerundet
ist, um eine Beschädigung des Reifens zu vermeiden.
Der zur Abstandsvorrichtung gehörende Reifen besteht aus
einem verstärkten elastomeren Material, zum Beispiel Gummi., Wenn die nicht vollständig dargestellte Ringkammer der Abstandsvorrichtung
bis zu einem vorbestimmten Maß mit Luft
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gefüllt ist, wird die Lauffläche 36 gegen die im wesentlichen ebenen inneren Flächenabschnitte 37 jedes Kettenschuhes gedrückte
Die Lauffläche ist vorzugsweise glatt und frei von Unterbrechungen und kann, wie oben erwähnt, eine aus entsprechend
verbundenen Schichten aufgebaute Karkasse 38 haben.
Die Schichten können entweder schräg geschnitten sein oder radial verlaufen, wobei ein übliches Gewebematerial, wie
Kunstseide, Nylon, Dralit und /oder Polyester verwendet wird.
Die Anzahl der Schichten hängt von der jeweiligen Verwendung der Abstandsvorrichtung ab. Gummi oder ein anderes geeignetes
elastomeres Material kann durch Formung mit den Schichten der Karkasse in bekannter Weise verbunden werden, wobei
die Schichten an üblichen Verstärkungswülsten des Reifens enden und daran befestigt sind.
Der Lappen 34 und die schlupfverhindernde Aufbiegung 35
sind mit gleichmäßigem Querschnitt ausgebildet und an Einschnitten 39 und 40 an den Seitenenden jedes Schuhes ausgenommene
Derartige Einschnitte erleichtern die ebene Aufnahme der Glieder 25 auf dem Schuh, siehe Fig. 2. Die schlupfverhindernde
Vorrichtung 35 erstreckt sich danach im wesentlichen vollständig über die Innenflächenteile 37 des Schuhes
und radial zu diesem und endet auf jeder Seite eng benachbart zu einer entsprechenden Verbindungsvorrichtung, Der
Gummi oder ein anderes geeignetes elastomeres Material der Lauffläche 36 ist federnd, jedoch ausreichend weich und
elastisch, so daß es um die schlupfverhindernde Vorrichtung 35 herum gedruckt wird, wie am besten aus Figo 3 zu sehen,,
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—. y —
Fig. 2 und 3 veranschaulichen außerdem AbmejsungsbeZiehungen,
für die die folgenden Definitionen gelten:
C = ümfangsbogenlänge, über welche die Lauffläche 36
durch die den Schlupf verhindernde Vorrichtung 35 unterbrochen ist;
H = radiale Höhe einer schlupfverhindernden Vorrichtung
35;
L = ungefähre Umfangslänge, mit der die Lauffläche 36
L = ungefähre Umfangslänge, mit der die Lauffläche 36
den Kettenschuh 23 berührt; P = Teilungslänge zwischen den Achsen Y benachbarter
Schwenkzapfen 30, und
T = radiale Dicke der Reifenlauffläche 36.
T = radiale Dicke der Reifenlauffläche 36.
Die den Schlupf verhindernde Vorrichtung trägt zu dem Reibungsantrieb
bei, der zwischen der Lauffläche 36 und den ebenen Flächenteilen 37 der Kettenschuhe vorherrscht, und
stört diesen nicht und auch nicht die erwünschte Abdichtung. Das Antriebssystem hängt von baulichen Parametern ab, wie
etwa dem Reibungskoeffizienten zwischen Lauffläche und Kettenschuh, der Zusammensetzung und den physikalischen
Eigenschaften des Reifens und der Spannung in der G-liederanordnung
24, die vereint dazu beitragen, das gewünschte Antriebsdrehmoment vom Reifen auf die Kettenanordnung zu
übertragen. Die Spannung in der Gliederanordnung wird in erster Linie durch den Festsitz zwischen Reifen und Kettenanordnung
und den Fülldruck des Reifens bestimmt bzw. ist dadurch einstellbar.
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Bei einem gegebenen Festsitz und üPülldruck überträgt die
gefederte Spurketten-Einrichtung ein gegebenes Antriebsdrehmoment, ohne daß ein Schlupf zwischen dem Seifen der
Kettenanordnung auftritt. Wenn da*s Antriebsdrehmoment eine vorbestimmte Grenze übersteigt, leistet die schlupfverhindernde
Vorrichtung 35 Widerstand gegen Schlupf durch Erhöhung der Drehmoment-Kapazität des Systems, da die einen
Schlupf hervorrufende Energie durch den verdrängten Gummi aufgenommen wird0 Daraus wird ersichtlich, daß jede schlupfverhindernde
Vorrichtung 35 im einzelnen eine Vergrößerung der Antriebskapazität bewirkt und daher ihre Abmessung und
Anzahl ein Mittel bietet, um von vornherein die gewünschte Größe des Antriebsdrehmomentea einzustellen, welche für die
Verursachung von Schlupf erforderlich ist.
Jede schlupfverhindernde Vorrichtung erhöht die Spannung in der Gliederanordnung im Verhältnis zur Größe der Kraft,
die erforderlich ist, um sie wenigstens teilweise in die Lauffläche 36 einzudrücken. Es ist jedoch zu beachten, daß
die gewünschte Spannung der Gliederanordnung, die auf einem annehmbaren Kleinstwert gehalten werden soll, um ein Einschnüren
der Gelenkzapfen zu verhindern, hauptsächlich durch den Festsitz zwischen der Lauffläche und den Slächenteilen
37 der Schuhe erzeugt wird» Die zusätzliche Spannung, die durch die Schlupf verhindernde Vorrichtung hervorgerufen wird,
ist im Vergleich dazu verhältnismäßig gering.
Die den Schlupf verhindernde Vorrichtung verringert auch die Größe der Spurketten-Spannung, die zur Verhinderung von
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- li -
Schlupf für ein gegebenes Drehmoment erforderlich ist, und vergrößert den Bereich für den Festsitz zwischen der Lauffläche
und den ELächenabsdhnitten 37 der Kettenschuhe zur Erzeugung dieser Spannung. Dieser Bereich wird definiert
durch die geringste Spannung, die erforderlich ist, um ein gegebenes Drehmoment zu übertragen, ohne daß Spannung auftritt,
sowie durch die größte Spannung, die noch zugelassen werden kann, um ein Einschneiden der Gelenkzapfen zu verhindern.
]?alls zum Beispiel ein Bereich vcx β - 10" (etwa
15 - 25 cm) an Übermaß erforderlich ist, um ein gegebenes Drehmoment ohne die schlupfverhindernde Vorrichtung und
unter Vermeidung von Schlupf und Einschneiden der Gelenkzapfen zu übertragen, sind nur 2-8" (etwa 5 - 20 cm) Übermaß
erforderlich, um dasselbe Drehmoment mit der schlupfverhindernden Vorrichtung zu übertragen. Diese Bereiche sind
kritisch, weil der Umfang der Abstandsvorrichtungen, die von
derselben Porm hergestellt werden, um mehr als 3" (etwa
7»5 cm) schwanken kann. Dadurch kann der Festsitz oder die Übermaß-Passung leicht außerhalb des vorerwähnten Bereiches
von 6 - 10" geraten.
Das örtliche Zusammenpressen des Gummis, der um die schlupfverhindernde
Vorrichtung herumgedrückt wird, entwickelt demnach Kräfte, welche einem Schlupf Widerstand leisten,
jedoch nicht aufhalten, wenn die Drehmoment-Grenze überschritten wirdo Eine Beschädigung des Reifens und der Spurketten-Anordnung
wird dadurch vermieden» Auch werden die in Fig. 3 veranschaulichten Bedingungen für den Antrieb und
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die statische Abdichtung selbsttätig nach dem Schlupf wieder hergestellt.
Die Höhe H, die Umfangslänge C und der umfängliche Abstand
der schlupfverhindernden Vorrichtungen um die gefederte Laufketten-Anordnung muß gewährleisten, daß die Antriebsberührung zwischen der Lauffläche 36 und den ilächenabsohnitten
37 der Kettenschuhe ununterbrochen aufrechterhalten wird. Falls zu# Beispiel die Höhe zu stark und/oder
der Abstand zu gering ist, wird die Lauffläche dazu neigen, auf den schlupfverhindernden Vorrichtungen zu reiten* wodurch
die gewünschte Antriebsberührung verhindert wird. 3?alls umgekehrt die Höhe H zu beschränkt ist, würde dadurch
keine wirksame Schlupfverhinderung erreichte
Die Höhe H kann auch in Beziehung zur Dicke T, der Gelenkzapf enab stands teilung P und der Umfangslänge L gesetzt werden.,
In den meisten in Betracht kommenden gefederten Spurketten-Anordnungen würde H/T kleiner als 0,75 und vorzugsweise
innerhalb eines Bereiches von 0,1 - 0,5 sein. Ein solcher Bereich würde gewöhnlich ein angemessenes Eindringen
in die Lauffläche gewährleisten, jedoch Schaden für den Reifen und die eingearbeiteten Schichten der Karkasse verhindern.
Das Verhältnis H/P kann innerhalb eines Bereiches von
0,027 - 0,186 und vorzugsweise aus einem Bereich von 0,062 0, 078 ausgewählt werden. Da die Umfangslänge L dem Zapfen-
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abstand P stark angenähert ist, entspricht dieses Verhältnis im wesentlichen auch einem H/L-Verhältnis. Die letzteren
Verhältnisse gewährleisten ferner auch die oben erwähnten Antriebsvorzüge o
Fig. 4 veranschaulicht eine weitere Ausführungsform der Erfindung, wobei die Teile, die den in Figo 1-3 dargestellten
entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen unter Zufügung von "a" bezeichnet worden sind. Eine entsprechende
Kennzeichnung ist für die weiter beschriebenen Ausführungsformen der Figo 5-8 verwendet worden, wobei die in diesen
Beispielen erscheinenden Bezugszeichen durch die kleinen Buchstaben "b" - "d" ergänzt worden sind. Die in diesen Figuren
dargestellten Teile können anstelle der entsprechenden, in Fig. 1 dargestellten Bestandteile für die erfindungsgemäße
gefederte Spurketten-Einrichtung benutzt werden.
In Fig. 4 unterscheidet sich der Kettenschuh 23a hauptsächlich von dem Schuh 23, Fig» 1-3, durch die Lage der schlupfverhindernden
Vorrichtung 35a0 Im einzelnen ist die schlupfverhindernde
Vorrichtung in Fig. 4 einteilig mit dem Kettenschuh ausgebildet und wenigstens angenähert zwischen deren
Längsenden vorgesehen. Der Lappen 33a hat dieselbe Form behalten, während der Lappen 34a im wesentlichen abgeflacht
ist.
Die Ausführungüform nach Fig. 5 und 6 unterscheidet sich
von der nach Fig. 4 darin, daß die schlupfverhindernde Vor-
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richtung eine runde Stange 55b aufweist, die an jeden Kettenschuh
23b angeschweißt ist. Y/ie Fig. 6 zeigt, bettet sich
die Stange in die Seifenlauffläche 56 in im wesentlichen
der gleichen Weise wie die schlupfverhindernde Vorrichtung 35 nach Figo 3 ein. Die Ausführungsform nach Pig. 7 unterscheidet
sich von der nach Fig. 5 und 6 darin, daß zwei runde, auseinanderliegende Stangen 35c und 35c1 an einen
Kettenschuh 23c angeschweißt sind.
Die Ausführungsform nach Fig» 8 verbindet im wesentlichen
P die Merkmale der Ausführungsformen nach Fig. 1-3 und Fig. 5 und 6. Im einzelnen ist eine erste schlupfverhindernde
Vorrichtung 35d in Gestalt eines aufgebogenen Endabschnittes eines Lappens 34d vorgesehen, während eine zweite
schlupfverhindernde Vorrichtung eine runde Stange 35d' aufweist, die an den Schuh angeschweißt ist.
- PATENTANSPRÜCHE -
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE1./Gefederte Spurketten-Anordnung mit einer ringförmigen, elastischen AbStandsvorrichtung, die mit einer im wesentlichen glatten und unterbrechungsfreien ringförmigen Lauffläche ausgebildet ist, die aus einem elastomeren Material zusammengesetzt und zur Drehung um eine mittlere Achse angeordnet ist, und mit einer endlosen Kette, die vollständig um die Abstandsvorrichtung herumgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von eng aneinander gekoppelten Schuhen (23) rings um die Abstandsvorrichtung (21) umgeben, daß im Ring verlaufende Verbindungsmittel (25) mit den Schuhen zu deren enger Kopplung verbunden sind und die inneren üächenteile (37) der Schuhe in enge Berührung mit der ringförmigen Lauffläche (36) drücken, um eine im wesentlichen ringsum ununterbrochene, polygonale Flächenberührung zu bilden, und daß wenigstens einige der Schuhe mit schlupfverhindernden Vorrichtungen (35) versehen sind, die an den Schuhen befestigt sind und radial von diesen nach innen reichen und zum größeren Teil von der ringförmigen Lauffläche umgeben sind und gewöhnlich eine relative Drehbewegung zwischen der ringförmigen Abstandsvorrichtung und der Kettenanordnung verhindern,2ο Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung (24) auf jeder Seite der Abstand svorrichtung (21) in der Wähe von deren ent-209823/0641 -16-sprechender Seitenwand vorgesehen und an den radial
nach innen liegenden Hächenteilen der Schuhe (23) befestigt ist.3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung (24) auf geder Seite eine Gelenkglied er-Anordnung aufweist, die Jeweils aus einer
Mehrzahl von Gelenkgliedern (25) und Schwenkvorrichtungen (26) mit jeweils einem Schwenkzapfen (30) besteht, der
schwenkfähig jeweils zwei benachbarte Gelenkglieder verbindet.4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsvorrichtung einen luftgefüllten und verstärkten Gummireifen (21) aufweist.5β Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gelenkglieder-Anordnung eine Mehrzahl von Einzelgliedern (25) aufweist, wobei ringsum jedes Paar benachbarter Glieder einander überlappt und durch einen Schwenkzapfen (30) verbunden ist und jeweils eines der Glieder
mit jeweils einem Schuh (23) verbunden ist.6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Glied (25) mit einem Gabelende (27) und
einem Zungenende (28) ausgebildet ist, wobei das Zungenende eines Gliedes schwenkfähig innerhalb des Gabelendes des zweiten Gliedes eines miteinander verbundenen
Paares aufgenommen ist.209823/0641Einrichtung nach Anspruch 3-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse (4) jedes Zapfens (30) im wesentlichen parallel zur Mittelachse (X) und im wesentlichen zwischen einem Paar benachbarter Schuhe (23) liegt.8. Einrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß sich ergänzende Lappen (33» 34) an den in Längsrichtung der Kette liegenden Enden jedes Schuhes (23) ausgebildet sind und wenigstens im wesentlichen parallel zu der Längsachse der Zapfen (30) verlaufen und aufgrund ihrer Lage ein Lappen eines Schuhes fortlaufend und vollständig einen entsprechenden Lappen des benachbarten Schuhes überlappt, so daß die gesamte Lauffläche (36) der Abstandsvorrichtung (21) vollständig während der Drehung abgedeckt ist.9. Einrichtung nach Anspruch 2-8, dadurch gekennzeichnet, daß beträchtliche Innenflächenteile (37) jedes der Schuhe (23) eben sind und wesentliche Teile der Lauffläche (36) der Abstandsvorrichtung (21) durch Zusammendrücken im engen Kontakt damit gehalten sindo10. Einrichtung nach Anspruch 1-9» dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Stollen (31) an dem äußeren Slächenteil jedes Schuhes (23) befestigt ist und sich von diesem radial nach außen von der Mittelachse (X) fort erstreckt.11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,- 18 209823/06412Ί55379daß der Stollen (31) sich seitlich in Richtung der Mittelachse und wenigstens im wesentlichen über die volle Breite des Schuhes (23) erstreckt.12„ Einrichtung nach Anspruch 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schuh (23) mit einer schlupfverhindernden Vorrichtung (35) versehen ist.13. Einrichtung nach Anspruch 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die schlupfverhindernde Vorrichtung (35) einen gleichförmigen Querschnitt aufweist und sich im wesentlichen vollständig über die Innenflächenabschnitte des Schuhes (23) erstreckt und an jedem Ende in der Nähe einer entsprechenden Verbindungsvorrichtung (25) endet.14. Einrichtung nach Anspruch 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß das Äußere jeder schlupfverhindernden Vorrichtung (35) abgerundet ist und eine Umhüllung durch die Lauffläche (36) fördert und deren Abrieb verhinderte15. Einrichtung nach Anspruch 1 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß die schlupfverhindernde Vorrichtung (36) einteilig mit dem Schuh (54 23) ausgebildet ist·16. Einrichtung nach Anspruch 8-15, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Lappen (34) an seinem Ende als schlupfverhinderndes Mittel (35) ausgebildet ist.17. Einrichtung nach Anspruch 1-12, dadurch gekennzeichnet,- 19 209823/0641daß eine schmale Stange (35UfCt0ScL1) als schlupfverhindernde Vorrichtung an jedem Schuh (23) befestigt isto18· Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die schlupfverhindernde Vorrichtung (35b) zwischen den in Umfangsrichtung gesehenen Längsenden des Schuhes (23b) liegt.19· Einrichtung nach Anspruch 17» dadurch gekennzeichnet, daß als schlupfverhindernde Vorrichtung zwei schmale Stangen (35c, 35c1) mit Abstand voneinander an jedem Schuh (23o) zwischen dessen Längsenden·befestigt sind·20. Einrichtung nach Anspruch 1 - 19t dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der radialen Höhe (H) der schlupfverhindernden Vorrichtung (35) zur radialen Dicke (T) der Lauffläche der Abstandsvorrichtung (21) im Bereich von 0,1 - 0,5 liegt.21. Einrichtung nach Anspruch 7 - 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der radialen Höhe (H) der schlupfverhindernden Vorrichtung (35) zur Teilungslänge (P) zwischen den Achsen (Y) benachbarter Schwenkzapfen (30) im Bereich von 0,027 - 0,186 liegt.209823/0841ZOLeerseite
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