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DE2155346A1 - Verbrennungsmotor - Google Patents

Verbrennungsmotor

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Publication number
DE2155346A1
DE2155346A1 DE2155346A DE2155346A DE2155346A1 DE 2155346 A1 DE2155346 A1 DE 2155346A1 DE 2155346 A DE2155346 A DE 2155346A DE 2155346 A DE2155346 A DE 2155346A DE 2155346 A1 DE2155346 A1 DE 2155346A1
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DE
Germany
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combustion engine
regenerator
engine according
internal combustion
antechamber
Prior art date
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Pending
Application number
DE2155346A
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English (en)
Inventor
Herbert Dr Bock
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B19/00Engines characterised by precombustion chambers
    • F02B19/16Chamber shapes or constructions not specific to sub-groups F02B19/02 - F02B19/10
    • F02B19/165The shape or construction of the pre-combustion chambers is specially adapted to be formed, at least in part, of ceramic material
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B19/00Engines characterised by precombustion chambers
    • F02B19/16Chamber shapes or constructions not specific to sub-groups F02B19/02 - F02B19/10
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • V e r b r e n n u n g s m o t o r Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verbrennungsmotor mit einer oder mehreren Einspritzdüsen fur das Einspritzen dos Kraftstoffes in elne vor dem Kompressionsraum angeordnete Vorkammer, wobei der fn den Verbrennungsraum eingebrachte Kraftstoff sich teilweise infolge dor polytropen Kompression der Verbrennungsluft entzündet.
  • Bei bekannten Diesel-Motoren wird die für die Selbstentzündung des eingespritzten Kraftstoffs erfordurltche Temperatur durch vorheriges Verdichten der Verbrennungsluft erhalten.
  • FUr die Zündung des Kraftstoffs spielt die Wärmespeicherung und -Ubortragung durch Glühkerze und [3rennkammerwnde elne weitgehend untergeordnete Rolle, da die Glühkorze und eventuell die Brennkammerwände vor allem als Starthilfe dienen.
  • Der Unterschied zum Otto-Motor liegt darin, dan nur reine Luft angesaugt wird und das Kompressionsverhältnis wesentlich höher liegt als beim Otto-Motor, dessen Kompression durch die Oktanzahl des Kraftstoffs begrenzt ist. In der Praxis ist das Kompressionsverhältnis des Otto-Motors nur halb so groß wie beim Diesel-Motor, wobei der Diesel-Motor ein Mindestkompressionsverhältnis aufweisen muß, um die Temperaturen von 700 ° bis 900 o C für das Zünden dos Kraftstoffs zu erreichen. Das Verdtchtungsverhältnis beim Diesel-Motor ist nach oben nur durch die Forderung nach nicht zu hoher Trlebwerksbeanspruchung und nach leichter und billiger Motorbauart begrenzt. Die hohe Verbrennungstemperatur beim Diesel-Motor bewirkt, daß dleser zur Zeit die Wärmekraftmaschine mit dem besten thermischen Wlrkungsgrad darstellt.
  • Bekannte Diesel-tiotoren arbeiten mit einer Gemisch-Bildung, die vor allem von der ElnsprltzdUse und vom Einspritzdruck abhängig Ist, wobei die direkte Einspritzung des Kraftstoffs frel von Luft erfolgt. Der Verbrennungsablauf wird durch den Verlauf des Drucks der Einspritzpumpe, die Düsenform und die Schlleß- und Öffnungszelten der ElnsprltzdUse sowie durch die Brennraumform beeinflußt. Beim Diesel-Motor mit Dlrektelnspritzung Ist die DUse so beschaffen, daß der Kraftstoff feln verteilt wird und üborall In den Brennraum zu der Verbrennungsluft gelangen kann. Dies Ist erforderlich, wohl im Brennraum kaum elne Luftbewegung vorhanden ist, so daß die Cemischbildung einzig und allein durch die entsprechende Verteilung des eingespritzten Kraftstoffstroms in der Verbrennungsluft zustando kommt.
  • Durch Anpassen des Brennraums an die Strahlform, wobei sich ein etwa kugolförmiger Brennraum im Kolben befindet, in welchen der Kraftstoff direkt eingespritzt wird, kann eine Verbesserung dor Gemischbildung erreicht werden. Durch einen Schirm am Elnlaßventll wird die einströmende Luft auf cinc Krelsbowegung gezwungen, die sich belm Verdichten In den Brennraum fortsetzt, so daß der als flüssiger Flln an der Brennraumwand niedergeschlagene überwiegende Teil des Kraftstoffs nach und nach abgelöst und verdampft wird. Der ZUndstrahl entflammt und verbrennt ohne starken Druckanstieg das Brenngemisch vollkommen.
  • Bel einem bekannten Wirbeikammer-Dieselmotor ist ein vom lxompressionsraum abgetrennter Wirbel raum vorgesehen, in den der größte Tell der Verbrennungsluft bei der Verdichtung übergeschoben wird. Dor Kraftstoff wird durch eino DUse in die Wirbeikammer eingespritzt, wobei die Verbrennung vor allem in der Wirbelkammer abläuft. Durch die Drucksteigerung in der Wirbelkammer infolge der Verbrennung entsteht eine hohe Ausströmgeschwindigkeit in den Kompressionsraum des Diesel-Motors. Wegen der Wärmeverluste durch die große Oberfläche des unterteilten Bronnraums und der Arbeitsverluste beim Überströmen ist der Kraftstoffverbrauch hoch. nach wie eln Wlrbolk2mmer-Dieseimotor ist ein Diesel-Motor mit einer Vorkammor aufgebaut, die von dem Kompressionsraum abgeteilt ist. Die Vorkammer ist durch eine oder mehrere kleine öffnungen mit dem Kompressionsraun verbunden. Die Einspritzung des Kraftstoffs erfolgt durch eine Elnstrahidüse In die Vorkammer, in welcher auch die Verbrennung einsetzt. Das teilweise verbrannte Gemisch wird durch den Verbrennungsdruck In den Kompressionsraum getrloben, wo es infolge guter Verwirbeiung zu einer praktisch vollkommenen Verbrennung kommt. Der Kraftstoffverbrauch ist höher als bei direkter Einspritzung wegen des Uberströmens der Vorkammer In den Kompressionsraum, in welchem der Verbrennungsdruck und sein Anstieg in mäßigen Grenzen bleiben. Wegen der großen Oberfläche des zweigeteilten Raums ist fiir das einwandfreie Anlassen eine Zündhilfe in Form einer Glühkerze erforderlich.
  • Beim Luftspeicherverfahren wird ein Diesel-Motor verwendet, der eine vom Kompressionsraum getrennte und mit Ihm durch eine enge Öffnung verbundene Nebenkammer als Speicher aufweist. In den Speicher strömt ein Tcil der Ladungsluft boim kompressionsvorgang Uber. Der Kraftstoff wird in den Sompressionsraum eingespritzt, wobei ein kleiner Teil vom Luftstrom in den Luftspeicher hlnetngerlssen wird, so daß das im Spelcher entstehende Gemisch zündet und vom Verbrennungsdruck getrieben in den Kompressionsraum überströmt. Die Rückströmung in den Kompressionsraum bewirkt eine guto Durchwirbeiung des Kraftstoffstroms mit Beschleunigung des Verbrennungsvorgangs.
  • Den voranstehend beschriebenen bekannten Diesel-Motoren mit unterteiltem Raum Ist gemeinsam, daß die Vorkammer mit dem Kompressionsraum jeweils durch eine oder mehrere öffnungen verbunden ist. Dle Unterteilung bezweckt vor allem eine bessere Durchmischung des Kraftstoffs nit der Vorbrennuntsluft gegenüber dem Diesel-Motor mit direkter Einspritzung und eine dadurch erzielbare nahe vollständige Verbrennung des Gemisches.
  • Bei allen bekannten Diesel-Motoren wird die Zündtemperatur des eingespritzten Kraftstoffs weitgehend durch polytropo Kompressionen erzielt, die in idealisierten Grenzfall als reversible adlabatische Prozesse Isentroptsch verlaufen.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Verbrennungsmotor zu schaffen, bel dem die Zündtemperatur In der Vorkammer durch das Zusammenwirken von polytroper Kompression und Wärmeübgertragung erhaiten wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen der Vorkammer, In die der Kraftstoff eingespritzt wird, und dem Kompressionsraum ein von der Verbrennungs luft bzw. den Flammengasen durchströmter, als Regenerator ausgebildeter Wärmeübertrager angeordnet ist.
  • Durch den regenerativen Wärmeübertrager, der zwischen dem Kompressionsraum und der Vorkammer angeordnet ist, kann ein be@ liebig groß gewähiter Teil der Vorwärmung durch Wärmeüberinagung erzielt worden, so daß Druck und Temperatur von der Kopplung durch die Polytropen-Gleichung weitgehend unabhängig sind.
  • Die schnelle regonerative WärmeUbertragung Ist bol Gaskältemaschinon nach dem Verdrängerprinzip bekannt. Um einen optimalon Wärmeaustausch zwischen dom gasförmigen Arbeitsmedium und der Umgebung zu orrelchen, sind bei einer derartigen Maschiene zwei Wärmeaustauscher vorgesehen, dlo den Wärmeübergang zwischen dem inneren und äußeren Teil der Gaskältemaschine ermöglichen. Eln Regenerator ist zwischen den beiden Wärmeaustauschern eingebaut, der dem Arbeitsmedium beim Durchströmen von dem Hochtomperatur- in den Niedrigtemperaturraum Wärme entzieht und diese Wärmemenge speichert. Beim Durchströmen des Gases in umgekehrter Rlchtung nimmt dieses die im Regenerator gespeicherte Wärme wieder auf. Im Gegensatz zum Verdrängerprozeß der mit äußerer Wärmozufuhr abläuft, arbeitet dor erfindungsgemäße liotor mit Inneror Wärmeerzeugung durch Verbrennung.
  • Darüber hinaus liegen hier die Betriebstemperaturen des Wärmeübertragers höher als beim Verdrängerprozeß.
  • Dlo Verwendung von Regeneratoren ist auch bei Gasturbinon-Prozossen bekannt, wobei Jedoch eine technisch noch nicht bofrlodlgond gelöste Umschaltung der Regeneratoren-Elomente zwlschon Caszufluß und Abgas, d. h. Hochdruck- und Niederdrucksolto der Turbine, erforderlich ist.
  • Das aktive Material des Regenorators für die Wärmespeicherung und für die Wärmeübertragung besteht vorzugsweise aus poröser Keramik, die aus korn- oder faserförmigen Keramikpartikein geblldet ist, die durch Sintern miteinander formhaltlg verbunden sind. Das aktive Material dos Rogenorators kann des weiteren aus Drahtnetzon bestehen, die auf der kälteren, nämlich der dem Kompressionsraum zugewandten Seite des Regenerators angeordnet sind. Durch die poröse Koramik bzw. die Drahtnetze wird olno im Verhältnis zum Volumen dos Regenorators möglichst große Wärmeübertragungsfläche erhalten.
  • [)as Material des Regenerators oder seine aktive Oberfläche bestehen zweckmäßigerweise aus einem katalytisch wirksamen Material, welches die Einstellung des Gleichgewichtes boi den Vorbrennungsreationon beschleunigt.
  • Zum einfachen Ein- und Ausbau des Wärmeübertragers bildet der Regenerator mit einem Vorkammer-Oberteil eine bauliche Einheit.
  • Eine Halterung preßt vorteilhafterweise das Vorkammer-Oberteil gegen den Regenerator und Ist mittels Schrauben mit olnem Zylinderkopf verbunden. Dadurch Ist es möglich, den Regenerator ohne Abnahme des Zyllndorkopfes auszubauen.
  • Das Vorkammer-Oberteil kann forner auf der Innenseite mit einem Uberzug versehen soln, dor die Wärmeverluste der Brennkammer verrlngert und/oder die Korroslon des Oberteils verhindert.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können zwischen der oder don Einspritzdüsen und dem Regonerator eine odor mehrere PralIplatten angeordnet sein, wodurch verhindert wird, daß größere Kraftstofftropfen auf den Regenerator gelangen können.
  • Der Regenerator weist In bevorzugter Weise die Form einer ebenen Platte odor Scheibe auf, während das Vorkammer-Oberteil halbkugol- oder ellipsoidförmig gewölbt ist.
  • SelbstverständlIch können die Vorkammer und der Regenerator zwol- odor mehrfach unterteilt sein, wobel jeder oder einige der Vorkammerteilräume mit elnor oder mehreren Einspritzdusen und mit einem odor mehreren Heizungsdrähten für die Zündung dos Gemisches aus Kraftstoff und Verbrennungsluft vorsohen sind.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform ist der Regenerator ähnlich einer (;locko gewölbt, wobol dle Spitze der Wölbung dem vom pressionsraum zugewandt Ist, wobei das Vorkammer-Oberteil als ebene Abschlußplatte des glockenförmigen Regenerators ausgebitdet ist.
  • Vorteilhafterweise bestcht der Regenerator aus elektrisch leitendem Widerstandsmaterlal und Ist als heizkörper oder GlUhkerze über eine Stromzuführung direkt elektrisch beheizt. Dte Stromzuführung Ist dann beispielsweise an die Regeneratormitte angeschlossen, während der Rand des Regenerators zur Stromabfuhr auf einem Masse-Anschluß liegt. Zweckmäßigerweise ist dte Stromzuführung isollert durch das Vorkammer-Oberteil geführt und In Form einer Feder elastisch ausgestaltet. Dadurch kann die Stromzuführung den Wärmespannungen elastisch nachgeben.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ragt der Vorheizungsanschluß durch das Vorkammer-Oberteil in das innere der Vorkammer und ist schlaufenförmig zu dem Masse-Anschluß an der Oberseite des Vorkammer-Obertells geführt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Es zeigen Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Verbrennungsmotor mit einem Wärmeübertrager und Flg. 2 und 3 weitere Ausführungsformen des Wärmeübertragers.
  • Fig. 1 zeigt schematisch einen Ausschnitt eines Diesel-Motors mit einem Regenerator 10 in Form einer Scheibe oder ebenen Platte und einem Kolben 30, der ich in einen Zylinder 28 tewegt. Zwischen dem Regenerator 1@ und dem Kolben 30 befindet sich ein Kompressionsraum 12. Die Vorkammer 15 weist eine Gestalt ähnlich ei einem abgeplatteten Ellipsoid auf und wird von dem Regenerator 10 und einem Vorkammer-Oberteil 13 gebildet.
  • Das aktive Material des Regenerators 10 besteht aus poröser Keramik und/oder nicht dargestellten Drahtnetzen, durch weiche die Verbrennungsluft bzw. die Flammengase in den Konpressionsraum 12 hindurchtreten können. Die Drehtnetze sind vorzugsweise auf der kälteren Seite, nämlich der dem Kompressionsraum 12 zugewandten Seite des Regenerators 10 angeordnet. In die Vorkammer 16 führt eine Einspritzdüse 24, durch weiche der Kraftstoff in das innere der Vorkammer 16 eingebracht wird. Fin Heizungsdraht 2J, der über einen Vorheizungsanschluß 22 mit elektrlschom Strom vorsorgt wird, heizt die Vorkarnr.n-r 16 vor, um den eingespritzten Kraftstoff zu zünden. Der Regenerator 10 und das ßrennkammer-Obortei 1 18 sind In einem Zylinderkopf 32 angeordnet, der den Zylinder 23 abschließt. In den Zylinderkopf 32 ist das Brennkammer-Oberteil 18 mit einer Halterung 26 eingesetzt und nach dem Lösen von Schrauben 14 zusammen mit dem Regenerator 10 entfernbar, ohne daß eine Abnahme des Zyl inderkopfes 32 erforderl ich ist. Dadurch wird erreicht, daß der Regenerator 10 ohne großen Arbeitsaufwand ähnlich wie eine Zündkerze eines Verbrennungsmotors schnell ausgebaut werden kann.
  • Der Regenerator 10 bildet mit dem Vorkammer-Oberteil 18 eine bauliche Einheit oder ist von diesem trennbar angeordnet. Das Material des Regenerators 10 oder seine aktive Oberfläche bestehen aus einem katalytisch wirksamen Material, weiches die Einstellung des Gleichgewichtes bei den Verbrennungsreaktionen beschieunigt. Die innenseite des Vorkammer-Oberteils 18 ist vorzugsweise mit einer Auskleidung versehen, die die Wärmeverluste der Vorkammer 16 verringert und/oder die Korrosion des Oberteils 18 verhindert.
  • Obwohl nicht dargesteilt, können die Vorkammer 1@ und der Regenerator 10 wei- oder mehrfach unterteilt sein. in Jeden odur in einigen der Vorkammerteilräume sind dann eine oder mehrere Einspritzdüsen vorgesehen und ein oder mehrere Heizdrähte für die Zündung des Gemisches aus Kraftstoff und Verbrennungsluft angeordnet Da hier anders als im üblichen Diesel-Motor Kraftstoff nicht durch den Regenerator in den Kompressionsraum übertreten kann, wird zweckmäßigerweise mit einer oder mehreren Prallplatten unterhalb der Einspritzdüsen verhindert, daß größere Kraftstofftropfen auf den Regenerator gelangen. Eine derartige Prallplatte 34 zeigt das Ausführungsbelspiel nach Fig. 3. Es Ist selbstverständlich, daß auch in den Ausführungsbeispielen nach den Flg. I und 2 solche Prallplatten vorgesehen sein kennen.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform des Diesel-Motors gemäß Fig. 2 ist oln glockenförmiger Regenerator 3g, dor aus einer eloktrlsch leitenden Keramik besteht, selbst beheizt. Dazu ist eine in Form oiner elastischen Feder ausgebildete isolierte Stromzuführung 40 an die Mitte des Regenerators 36 angeschlossen, wobei über den durch ein ebenes Oberteil 38 in dos Inncre der Vorkammer 16 ragenden Vorheizungsanschluß 22 eiektrischer Strom zugeführt und über einen Masse-Anschluß 42 am Rand des Regenerators 36 abgeführt wird.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 besteht gleichfalls aus dem glockenförmigen Regenerator 36, dessen Spitze dem Kompresslonsraum 12 zugewandt ist und den das ebene Vorkammer-Obertoi 1 38 abschließt. Der Vorheizungsanschluß 22 Ist durch das Obertell 38 in das Innere der Vorkammer 16 geführt und verläuft schlaufenförmig zu dem Masse-Anschluß 42 an der Oberseite des Vorkammer-Oberteils 38. Unterhalb dor Einspritzdüse 24 ist die Prallplatto 34 angeordnet und mit Stützen 44 an dorn Oberteil 38 befestigt. Wie schon voranstehend erwähnt, können auch mehrere derartige Prallplatten vorgesehen seln, und zwar In jedem der beschriebenen Ausführungsbeispiele.
  • Mit der vorilogenden Erfindung wird vor allorn der Vorteil orreicht, daß Je nach der Beschaffenheit des Wärmeübertragers eine höhere Temperatur im Brennraum des Regenorators erreicht wird. @@@ @leich@edeutend mit einem @eringeren Zündverzug.
  • voliständiger Ver@rennung und @onerem @irkungsgrad ist e@ne daß die Temperatur oder der Druck auf dem Kol@en @öhere Spitzenwerte erreichen muß. Vielmehr kann die verzögerungsfreie und vollständige Verbrennung des Kraftstoffs die einen hoheren Wirkungsgrad ergibt, @ei vermindertem Druck im Zylinder erfoigen, was den Einsatz leichterer @rie@werke @ne insbesondere ais aktuelles Problem die Verwendung des einstufigen Wankelfriobwerks im Diesel-Motor ermöglicht.
  • Es ist einzusenen, daß höhere Verbronnungstemperaturen durch die Wärmeübertragung erreicht werden, während die Verbesserung des Wirkungsgrades ohne Steigerung der Temperatur im Kom.
  • pressionsraum schwieri@ z@ erklären ist @ei der Wärmeübertragung gemäß der vorliegenden Erfindungtreten zwei Verluste auf, da es sich um keinen ldeaiproze@ handelt, Neben dem Druckverlust im Regenerator tritt ein Misch@er@ust auf, da das aus dem Regenerator austretende Gemisch :- al igemeinen e so andere Tomperatur besitzt als ds Gas im Kompressionsraum, in den es ointritt. Dies gi lt auch für die Luft, die aus den Kompressionsraum in die Vorkammer einströmt. Seim Überströmen des Gases von der Vorkammer durch den Regenerator in den Kompressionsraum findot eine Wärmespeicherung im aktiven laterial des rtegenorators statt. Sei der Verdichtung im Kompressionsraum gibt der Regenerator umgekehrt Wärme an die in die Vorkammer einstr@-mende Luft ab, weiche frotzdem zu @eg@nn des Kompressionstaktes eine niedrigere Temperatur als das im inneren der Vorkammer verbliebene Gas aufweist. Mit der Erfindung wird der überraschende Effekt erzielt, daß der Regenerator durch Wärmeaugabe eine Abkühlung und im umgekehrten Arbeitsspiel durch Wärmeaufnahme im Expansionstakt eine Erwärmung erzeugt. Dadurch wird der Wirkungsgrad verbessert, ohne daß Steigerung der Temperatur ins Kompressionsraum auftritt.
  • Ansprüche :

Claims (21)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e Verbrennungsmotor mit einer oder mohreren Einspritzdüsen für das Linspritzen des Kraftstoffs in eine vor dem Kompressionsraum angeordnete Vorkammer, wobei der in den Verbrennungsraum eingebrachte Kraftstoff sich teilweise infolge der polytropen kompression der Verbrennungsluft entzündet, d a d u r c h 9 e k e n n z e 1 c h n o t daß zwischen der Vorkammer (1), in die der Kraftstoff eingespritzt wird und dem Kompressionsraum (12) ein von der Verbrennungsluft bzw. den Flammengasen durchströmter, als Regenerator (10 bzw. 36) ausgebildeter Wärmeübertrager angeordnet ist.
  2. 2. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, d a d u r c h g o -k o n n z e 1 c h n e t, daß das aktive Material des Regenerators (10 bzw. 36) für die Wärmespeicherung und für die Wärmeübertragung aus poröser Keramik besteht.
  3. 3. Vorbrennungsmotor nach den Ansprüchen 1 und 2, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die poröse Keramik aus korn- oder faserförmigen Keramikpartikein gebildet ist, die durch Sintern miteinander formhaltig verbunden sind.
  4. 4. Verbrennungsmotor nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 3, d a d u r c h g o k o n n z e 1 c io n e t daß das aktive Material des Regenerators (10 bzw. 36) aus Drahtnetzen und/oder poröser @eramik besteht.
  5. 5. Verbrennungsmotor nach Anspruch 4, d a d u r r: h q e -k e n n z e i c h n e t , daß die Drahtnetze des aktiven Materials des Regenerators auf der kälteren, n@mlich der dem Kompressionsraum (12) zugewandien Seite des Regen@rators (10 bzw. 36) angeordnet sind.
  6. 6. Verbrennungsmotor nach den Ansprüchen 1 bis 5, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Materlal dos Regenerators (10 bzw. 36) oder seine aktive Oberfläche aus einem katalytisch wirksamen Material besteht, welches die Einstellung des Gleichgewichts bei den Verbrennungsreaktlonen beschleunigt.
  7. 7. Verbrennungsmotor nach den Ansprüchen 1 bis 6, d a -d u r c h g e k o n n z e 1 c h n e t , daß der Regenerator (10 bzw. 36) mit einem Vorkammer-Oberteil (18 bzw. 38) eine bauliche Einheit bildet.
  8. B. Verbrennungsmotor nach den Ansprüchen 1 bis 6s, d a -d@u r c h g e k o n n z e t c h n e t, daß eine halterung (26) das Vorkammer-Oberteil (18 bzw. 38) gegen den Regenerator (10 bzw. 36)) preßt und mittels Schrauben (14) mit einen Zylinderkopf (32) verbunden Ist.
  9. 9. Verbrennungsmotor nach den Ansprüchen 1 bis 8, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Regenerator (10 bzw. 36) zusammen mit dem Vorkammer-Oberteil (18) ohne Abnahme des Zylinderkopfes (32) ausbaubar ist.
  10. 10. Verbrennungsmotor nach den Ansprüchen 1 bis 9, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das orkammer-Oberteil (18) auf der Innenseite mit einem überzug versehen tst, dor die Wärmeverluste der Vorkammer (16) verringert und/oder die Korrosion des Oberteils (18) verhindert.
  11. 11. Verbrennungsmotor nach don Ansprüchen 1 bis 1D,- d a -d u r c h g e k e n n z e 1 c h n c t , daß zwischen der oder den Elnspritzdüson (24) und dem Regenerator (1) bzw. 36) oino odor mehrere Prallplatten (34) angcordnot sind.
  12. 12. Verbrennungsmotor nach den Ansprüchen 1 bis 11 , d a -d u r c h g e k o n n z e i c h n e t , daß der Rogenerator (10) die Form elnor obenon Platte odor Scheibe aufweist.
  13. 13. Verbrennungsmotor nach don Ansprüchen 1 bis 12, d a -d u r c h g e k o n n z e i c h n e t , daß das Vorkammer-Oberteil (18) halbkugel- oder ellipsoidförmig gewölbt Ist.
  14. 14, Verbrennungsmotor nach den Ansprüchen 1 bis 13, d a -d u r c h g o k e n n z e 1 c h n o t , daß die Vorkammor (16) und dor Rogencrator (10) zwei- oder mehrfach unterteilt sind, wobel jeder odor einige dor Vorkammerteilräume mit einor oder mehreren Einspritzdüsen (24) und mit einem oder mehreren Heizungsdrähten (20) für die Zündung des Gemisches aus Kraftstoff und Verbrennungsluft versehen sind.
  15. 15. Verbrennungsmotor nach den Ansprüchen 1 bis 11, d a -d u r c h g e k e n n z e 1 c h n e t , daß der Regenerator (36) ähnlich einer Glocke gewölbt ist, wohei die Spitze der Wölbung dem Kompressionsraum (12) zugewandt ist.
  16. 16. Verbrennungsmotor nach don Ansprüchen 1 und 15, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n o t , daß das Vorkammer-Oberteil (38) als ebene Abschlußplatte des glockenförmigen Rogenerators (36) ausgebildet ist.
  17. 17. Verbronnungsmotor nach don Ansprüchen 1 bis 11 und nach Ansprüchen 15 und 16, d a d u r c h g e k o n n -z e i c h n c t , daß der Regenerator (36) aus eiektrisch leitendem Widerstandsmatorial besteht und als Heizkörper oder Glühkerze über eine Stromzuführung (40) direkt elektrlsch beheizt ist.
  18. 18. Verbrennungsmotor nach Anspruch 17, d a d u r c h g o k e n n z e I c h n e t , daß dlo Stromzuführung (40) an die Regeneratormitte angeschlossen ist, während der Rand des Regenerators (36) zur Stromabfuhr auf einem Masse-Anschlu@ (42) liegt.
  19. 19. Verbrennungsmotor nach don Ansprüchen 17 und 18, d a -d u r c h g e k e n n z o i c ii n o t , daß die Stromzuführung (40) Isoliert durch das Vorkammer-Oberteil (3@) geführt und elastisch ausgestaltet ist.
  20. 20. Verbrennungsmotor nach don Ansprüchen 17 bls 19, d a -d u r c h g o k e n n z e i c h n e t , daß die Stromzuführung (40) die Form einer Feder aufweist.
  21. 21. Verbrennungsmotor nach den Ansprüchen 1, 15 und 16, d a d u r c h g e k o n n z e i c h n e t, daß der Vorheizungsanschluß (22) durch das Vorkammer-Oberteil (38) in das Innoro der Vorkammer (lr) geführt ist und zu dem Masse-Anschluß (42) an der Oberseite des Vorkammer-Oberfeils (38) schlaufenförmig verläuift.
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DE3000497A1 (de) * 1979-01-10 1980-07-24 Johnson Matthey Co Ltd Brennkraftmaschine
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