[go: up one dir, main page]

DE2155061B2 - Verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen herstellen von mehreren bewehrten, plattenfoermigen gasbetonbausteinen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen herstellen von mehreren bewehrten, plattenfoermigen gasbetonbausteinen

Info

Publication number
DE2155061B2
DE2155061B2 DE19712155061 DE2155061A DE2155061B2 DE 2155061 B2 DE2155061 B2 DE 2155061B2 DE 19712155061 DE19712155061 DE 19712155061 DE 2155061 A DE2155061 A DE 2155061A DE 2155061 B2 DE2155061 B2 DE 2155061B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
auxiliary
rods
reinforcement
welded wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712155061
Other languages
English (en)
Other versions
DE2155061A1 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Rössle, Gottfried, Dipl.-Ing.; Rössle, Paul; 7140 Ludwigsburg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rössle, Gottfried, Dipl.-Ing.; Rössle, Paul; 7140 Ludwigsburg filed Critical Rössle, Gottfried, Dipl.-Ing.; Rössle, Paul; 7140 Ludwigsburg
Priority to DE19712166661 priority Critical patent/DE2166661A1/de
Priority to DE19712155061 priority patent/DE2155061B2/de
Publication of DE2155061A1 publication Critical patent/DE2155061A1/de
Publication of DE2155061B2 publication Critical patent/DE2155061B2/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0002Auxiliary parts or elements of the mould
    • B28B7/0014Fastening means for mould parts, e.g. for attaching mould walls on mould tables; Mould clamps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/50Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles of expanded material, e.g. cellular concrete
    • B28B1/503Moulds therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
    • B28B23/02Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects wherein the elements are reinforcing members
    • B28B23/022Means for inserting reinforcing members into the mould or for supporting them in the mould
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0029Moulds or moulding surfaces not covered by B28B7/0058 - B28B7/36 and B28B7/40 - B28B7/465, e.g. moulds assembled from several parts
    • B28B7/0035Moulds characterised by the way in which the sidewalls of the mould and the moulded article move with respect to each other during demoulding
    • B28B7/0038Moulds characterised by the way in which the sidewalls of the mould and the moulded article move with respect to each other during demoulding the sidewalls of mould and moulded article moving only past each other, e.g. box-shaped moulds which are lifted off from the moulding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum gleichzeitigen Herstellen von mehreren bewehrten, plattenförmigen Gasbetonbausteinen in einer Form, bei dem zuerst in die oben offene Form die Bewehrung eingebracht und durch von außen durch die Seitenwiinde der Form geschobene Stangen in einer durch die Dicke der einzelnen Steine bestimmten Sollage gehalten wird, dann die Gasbetonmasse in die Form eingebracht wird und der gegossene Block nach einer Vorerhärtung in horizontalen Ebenen in einzelne Platten zerschnitten wird.
Ein derartiges Verfahren ist bekannt (DT-PS S 39 922). Bei diesem bekannten Verfahren werden mehrere bewehrte, plattenförmige Gasbeionbausteine gleichzeitig in einer Form hergestellt Als Bewehrung werden Bewehrungskörbe verwendet, die in vertikaler oder horizontaler Lage in die Gießform eingebracht und dort gehalten werden. Dazu sind die korbartigen Bewehrungen mit gelochten Querstegen versehen, durch die Tragstangen hindurchschiebbar sind. Dabei muß jeweils mit einem Hebezeug ein Korb in die Form eingebracht werden und es müssen danach die einzelnen
Stangen durch Aussparungen in den Seitenwänden der Form hindurchgestfckt und in die Querstege »eingefädelt« werden. In dieser Weise muß ein Korb nach dem anderen in die Form eingebracht und positioniert werden. Das ist eine langwierige, zeitraubende Arbeit, die zudem sehr genau steuerbare Hebezeuge voraussetzt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, dieses bekannte Verfahren so zu verbessern, daß der Bewehrungsvorgang, also das Einbringen der Bewehrung in die Form, wesentlich rascher und einfacher erfolgen kann.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß als Bewehrung Baustahlmatten verwendet werden, die außerhalb der Form mittels Hilfsträgern in einem durch die Steindicke bestimmten Abstand voneinander gehalten und zusammen mit den Hilfsträgern als Einheit in die Form eingebracht werden, worauf die Stangen seitlich durch die Formwand hindurch eingeschoben werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden sämtliche Bewehrungsteile außerhalb der Form zusammengestellt, wobei Baustahlmatten verwendet werden, die auf die Hilfsträger aufgelegt werden. Diese komplette Einheit wird in die Form eingebracht, worauf die Stangen gruppenweise oder alle gleichzeitig seitlich eingeschoben werden. Dabei ist kein »Einfädeln« erforderlich, weil die Stangen lediglich unter den Matten eingeschoben werden. Dadurch lassen sich die Totzeiten der Formen wesentlich vermindern, weil das Beschicken einer Form nur noch eine Angelegenheit von weniger als einer Minute ist. Ferner ist von Vorteil, daß aufgrund der Verwendung von Baustahlmatten als Bewehrung eine Kosteneinsparung möglich ist, weil Baustahlmatten wesentlich preisgünstiger sind als gesondert hergestellte Bewehrungskörbe, deren Herstellung relativ aufwendig ist. Werden Baustahlmatten als Bewehrung verwendet, so können auch sehr viel dünnere Gasbetonbausteine hergestellt werden, was bedeutet, daß mehr Platten gleichzeitig in einer Form hergestellt werden können.
Das wiederum bedeutet, daß eine Vielzahl von Baustahlmatten in die Form eingebracht werden müssen. Dabei kommt besonders zum Tragen, daß an den Baustahlmatten keine Halter mit Aussparungen angebracht werden müssen, durch die die Stangen seitlich »eingefädelt« werden müssen, sondern daß ein problemloses Einbringen und Haltern der Baustahlmatten in der Form ermöglicht ist.
Es ist bei Durchführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens sowohl möglich, die Hilfsträger vor dem Einbringen der Gasbetonmasse in die Form aus dieser zu entfernen als auch die Hilfsträger in der Form zu belassen und sie in die Gasbetonmasse einzubetten. Während die erste Durchführungsform den Vorteil der
Weiterverwendung der Hilfsträger bietet, hat die andere Durchführungsfonn den Vorteil des noch weiter vereinfachten Einbringens der Bewehrung, weil die Hilfsträger nicht entfernt werden müssen, wobei stets darauf zu achten ist, daß sie nich· die Position der bereits eingebrachten Matten noch verändern.
Die Erfindung betrifft jedoch nicht nur ein Verfahren, sondern auch eine Vorrichtung zum Durchi uhren des Verfahrens mit einer Form, in deren Seitenwänden Ausspaningen zum Durchschieben der die Bewehrung haltenden Stangen vorgesehen sind. Die zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, eine Vorrichtung zu schaffen, mittels der sich das erfindungsgemäße Verfahren aufgrund einer kurzen Vorbereitungszeit der Form besonders wirtschaftlich durchführen läßt
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß die Stangen in Gruppen zusammengefaßt sind und die Länge, mit der die Stangen in den Forminnenraum ragen, kurzer als der lichte Abstand der zugehörigen, einander gegenüberliegenden Wände voneinander, aber größer als die Hälfte dieses lichten Abstandes ist, und daß Hilfsträger für die Bewehrungsmatten vorhanden sind. Durch die Zusammenfassung der Stangen in Gruppen können die Stangen einer Wand der Form gemeinsam ein- und ausgeschoben werden, was zu einer erheblichen Verkürzung und Vereinfachung der Vorbereitung der Form für den nächsten Arbeitstakt führt. Die Länge der Stangen reicht aus, um die Matten sicher zu halten. Dadurch ist es möglich, die gegenüberliegende Wand der Form völlig glatt auszubilden. Trotzdem sind die Matten zuverlässig in der gewünschten Sollage gehalten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung sind die Hilfsträger stabförmig gestaltet und mit Auflageflächen für die Baustahlmatten versehen, die voneinander die gleichen Abstände aufweisen, die die Baustahlmatten in ihrer Sollage einnehmen, und sind die Auflageflächen der Hilfsträger durch Drehen der Hilfsträger um ihre Längsachse von den Baustahlmatten lösbar. Von Vorteil ist hierbei, daß die Hilfsträger außerhalb der Form mit den Matten bestückt werden und dann bei aus der Form herausgezogenen Stangen die ganze Einheit aus Hilfsträgern und Matten in die Form mittels eines Hebezeuges gebracht wird. Anschließend werden die Stangen in die Form eingeschoben und befinden sich dabei jeweils unmittelbar unter der ihnen zugeordneten Matte. Anschließend können die Hilfsträger, die sich etwa senkrecht zur Mattenebene erstrecken, um ihre Längsachse gedreht werden, wodurch die Vorsprünge, die Auflageflächen für die Matten bilden, von den Matten freikommen und die Hilfsträger mit dem Hebezeug herausbewegt werden können, wobei die Matten, von den Stangen gehalten, ihre Lage beibehalten.
Bevorzugt sind die Hilfsträger so bemessen, daß sie auf dem Formboden aufstehen, wenn die Baustahlmat ten ihre Sollage in der Form einnehmen. Dadurch wird die Handhabung vereinfacht, weil die Anordnung aus Hilfsträgern und Matten einfach so weit mit dem Hebezeug in die Form abgesenkt wird, bis die Hilfsträger auf dem Boden aufstehen. Es ist dann selbsttätig und zuverlässig die richtige Position der Matten erreicht
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung sind die Hilfsträger an einem gemeinsamen Halter auf- und abbewegbar, der auch die Betätigungsvorrichtung zum Drehen der Hilfsträger um ihre Längsachse aufweist An diesem Halter greift das Hebezeug an.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anschließend anhand der Zeichnung erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen armierten, plattenförmigen Gasbetonstein,
F i g. 2 eine kastenförmige Vorrichtung zum Herstellen von armierten Gasbetonsteinen im Grundriß und
Fig.3 dieselbe Vorrichtung in einei schematisch dargestellten Seitenansicht
In F i g. 1 ist ein plattenförmiger Gasbetonbaustein 1 dargestellt, dessen größte Oberfläche 2 (bzw. die gegenüberliegende verdeckte Oberfläche) mit den Schnittflächen identisch ist, durch die der Gasbetonbaustein 1 von den übrigen im gleichen Arbeitsgang hergestellten Gasbetonbausteinen getrennt wurde. In die Seitenflächen des Gasbetonbausteins sind Nuten 31 und 32 eingearbeitet, die im dargestellten Fa!! einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen, aber auch andere Querschnittsformen haben können. Im Inneren des Gasbetonbausteins 1 befinden sich eine oder mehrere Baustahlmatten als Bewehrung, die parallel zur Oberfläche 2 verlaufen und deren Anzahl sich nach der Dicke des Gasbetonbausteins 1 richtet.
In Fig. 2 ist eine kastenförmige Vorrichtung zum gleichzeitigen Herstellen einer Vielzahl von Gasbetonbausteinen im Grundriß dargestellt. Die Vorrichtung weist einen Boden 4 und einen diesen Boden ringsum umgebenden Rahmen 5 auf. Im vorliegenden Fall ist der aus dem Boden 4 und dem Rahmen 5 gebildete quaderförmige Hohlraum dadurch in /wei kleinere Hohlräume unterteilt, daß parallel zur Längsachse des Hohlraumes ein Zwischenstück 6 eingesetzt ist, das die gleiche Höhe wie der Rahmen 5 aufweist und somit zwei kleinere Teilhohlräume 71 und 72 erzeugt, deren jeder wiederum quaderförmig ist. Zwei der einander gegenüberliegenden Wände des Rahmens 5 weisen Bohrungen 8 auf, durch die, senkrecht zu den Wänden, Stangen 91,92,93 und 94 verschiebbar geführt sind. Die Stangen verlaufen waagerecht. Zur Erhöhung der Stabilität der Stangen 91 bis 94 können diese in Rastungen innerhalb des Zwischenstückes 6 eingreifen. Zumeist sind jedoch Matten und Stangen in sich so stabil, daß es genügt, wenn die Stangen bis etwas über die Hälfte der lichten Weite eingeführt werden. Dargestellt ist der Fall, daß die Stangen 91 und 92 voll eingeschoben sind und die Stangen 93 und 94 teilweise herausgezogen sind. Zur Erleichterung der Handhabung sind jeweils die Stangen 91 und 92 bzw. 93 und 94 miteinander durch Handgriffe 101 bzw. 102 verbunden. Es sind mehrere Stangenreihen übereinander vorgesehen.
Zur näheren Erläuterung zeigt F i g. 3 schematisch eine Seitenansicht der kastenförmigen Vorrichtung, bei der gleiche Teile wie in Fig.2 gleich bezeichnet sind. Der Rahmen 5 weist eine Vielzahl übereinanderliegender Bohrungen 8 auf, durch die jeweils Stangen 91, 92 hindurchgeschoben werden können, wie es oben erläutert wurde. Der F i g. 3 ist weiterhin zu entnehmen, daß der Boden 4 als im Betrieb eine feste, unzerlegbare Platte bildende fahrbare Einheit ausgebildet ist, die auf Schienen läuft. Bevorzugt sind alle Stangen einer Wand miteinander fest verbunden, so daß in diesem Falle der Handgriff 101 bzw. 102 nicht nur die Stangen in der Zeichenebene sondern auch in der dazu senkrechten Ebene miteinander verbindet.
Der Ablauf des Herstellungsverfahrens ist der folgende: Der Rahmen 5 kann vom Boden 4 abgehoben
werden. Zu Beginn des Herstellungsprozesses wird mithin ein Rahmen 5, der ein Zwischenstück 6 enthalten kann, auf einen leeren Boden 4 aufgesetzt. Die Stangen 91 bis 94 werden mindestens so weit herausgezogen, daß ihre Enden mit der Innenfläche des Rahmens 5 abschließen. Danach wird ein auf senkrechten Hilfsträgern angeordneter Stapel von Baustahlmatten, deren Abstand voneinander einem vorgegebenen, durch die Plattendicke und dem dementsprechend gewählten senkrechten Abstand der Stangenreihen bestimmten )0 Wert entspricht, in jeden der Teilhohlräume 71 und 72 eingesetzt. Sodann werden die Stangen 91 bis 94 hineingeschoben.
Die Hilfsträger sind in ihren Abmessungen so gewählt, daß nunmehr die Baustahlmatten auf den Stangen 91 bis 94 aufliegen, so daß die Hilfsträger entfernt werden können.
Während oder nach dem Verhärten werden die Stangen herausgezogen, um den Rahmen von dem Forminhalt trennen zu können, und hinterlassen Bohrungen im Beton. Um diese zu vermeiden, sind gemäß einer anderen Ausführungsform die Stangen nicht durchgehend, sondern als verhältnismäßig kurze Stummel ausgebildet. Um die Bewehrung halten zu können, sind die Stummel jeweils in einander gegenüberliegenden Seitenwänden angeordnet
Nach dem Einbringen der Baustahlmatten in die Teilhohlräume 71 und 72 wird die Gasbetonmasse eingefüllt und aufgeschäumt Daran schließt sich eine Vorhärtung an, die im allgemeinen wenige Stunden dauert und in der die Gasbetonmasse so weit verfestigt wird, daß sie bereits formbeständig ist und aufgeschnitten werden kann, ohne daß sich die Schnittflächen nach dem Schneiden wieder fest miteinander verbinden. Wenn dieser Härtezustand erreicht ist, wird der Rahmen 5 entfernt, im vorliegenden Fall nach oben abgezogen. Vorher werden die Stangen 91 bis 94 mindestens so weit herausgezogen, daß ihre inneren Enden mit der Innenfläche des Rahmens 5 abschließen. Da das Zwischenstück 6 mit dem Rahmen 5 fest verbunden ist. wird auch dieses im gleichen Arbeitsgang entfernt. Auf dem Boden 4 liegen nunmehr zwei quaderförmige Gasbetonblöcke. Diese werden nunmehr mittels straff gespannter waagerechter Drähte in die gewünschte Quader, im vorliegenden Fall Platten, aufgeschnitten.
Es ist jedoch auch möglich, das Zerschneiden erst nach dem endgültigen Aushärtungsprozeß vorzunehmen. Wegen der dann erreichten Festigkeit des Gasbetons ist es jedoch nicht mehr möglich, straff gespannte Drähte zu verwenden, sondern der Gasbeton muß gesigt werden. Da ohnehin ein Sägen erforderlich ist. kam, gemäß dieser Methode auch ein Zerschneiden von Forminhalten vorgenommen werden, die »verlorene« Hilfsträger enthalten.
Bei Verwendung »verlorener« Hilfsträger kann die Auftrennung des Betonblockes ebenfalls vor dem endgültigen Aushärten erfolgen, jedoch ist im allgemeinen zum Zerschneiden der Hilfsträger ein Sägewerkzeug erforderlich, bspw. eine Bandsäge. Diese braucht jedoch nicht, wie das Werkzeug zum Auftrennen des endgültig ausgehärteten Betons, besonders hochfeste Schneiden zu haben, vielmehr weisen übliche Stahlschneiden bereits befriedigende Standzeiten auf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    L Verfahren zum gleichzeitigen Herstellen von mehreren bewehrten, plattenförmigen Gasbetonbausteinen in einer Form, bei dem zuerst in die oben offene Form die Bewehrung eingebracht und durch von außen durch die Seitenwinde der Form geschobene Stangen in einer durch die Dicke der einzelnen Steine bestimmten Sollage gehalten wird, dann die Gasbetonmasse in die Form eingebracht wird und der gegossene Block nach einer Vorerhärtung in horizontalen Ebenen in einzelne Platten zerschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Bewehrung Baustahlmatten verwendet werden, die außerhalb der Form mittels Hilfsträgern in einem durch die Steindicke bestimmten Abstand voneinander gehaltert und zusammen mit den Hilfsträgern als Einheit in die Form eingebracht werden, worauf die Stangen (91 bis 94) seitlich durch die Formwand hindurch eingeschoben werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsträger vor dem Einbringen der Gasbetonmasse in die Form von dieser entfernt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsträger in der Form belassen und in die Gasbetonmasse eingebettet werden.
  4. 4. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer Form, in deren Seitenwänden Aussparungen zum Durchschieben der die Bewehrung haltenden Stangen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (91 bis 94) in Gruppen zusammengefaßt sind und die Länge, mit der die Stangen in den Forminnenraum ragen, kürzer als der lichte Abstand der zugehörigen, einander gegenüberliegenden Wände voneinander, aber größer als die Hälfte dieses lichten Abstandes ist, und daß Hilfsträger für die Bewehrungsmatten vorhanden sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsträger stabförmig und mit Auflageflächen für die Baustahlmatten versehen sind, die voneinander die gleichen Abstände aufweisen, die die Baustahlmatten in ihrer Sollage einnehmen, und daß die Auflageflächen der Hilfsträger durch Drehen der Hilfsträger um ihre Längsachse von den Baustahlmatten lösbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsträger auf dem Formboden aufstehen, wenn die Baustahlmatten ihre Sollage in der Form einnehmen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsträger an einem gemeinsamen Halter auf und ab bewegbar sind, der auch die Betätigungsvorrichtung zum Drehen der Hilfsträger um ihre Längsachse aufweist.
DE19712155061 1971-11-05 1971-11-05 Verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen herstellen von mehreren bewehrten, plattenfoermigen gasbetonbausteinen Pending DE2155061B2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712166661 DE2166661A1 (de) 1971-11-05 1971-11-05 Vorrichtung zum herstellen von poren- oder gasbetonbloecken
DE19712155061 DE2155061B2 (de) 1971-11-05 1971-11-05 Verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen herstellen von mehreren bewehrten, plattenfoermigen gasbetonbausteinen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712166661 DE2166661A1 (de) 1971-11-05 1971-11-05 Vorrichtung zum herstellen von poren- oder gasbetonbloecken
DE19712155061 DE2155061B2 (de) 1971-11-05 1971-11-05 Verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen herstellen von mehreren bewehrten, plattenfoermigen gasbetonbausteinen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2155061A1 DE2155061A1 (de) 1973-05-10
DE2155061B2 true DE2155061B2 (de) 1976-11-11

Family

ID=32657452

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712155061 Pending DE2155061B2 (de) 1971-11-05 1971-11-05 Verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen herstellen von mehreren bewehrten, plattenfoermigen gasbetonbausteinen
DE19712166661 Pending DE2166661A1 (de) 1971-11-05 1971-11-05 Vorrichtung zum herstellen von poren- oder gasbetonbloecken

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712166661 Pending DE2166661A1 (de) 1971-11-05 1971-11-05 Vorrichtung zum herstellen von poren- oder gasbetonbloecken

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE2155061B2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103042595A (zh) * 2012-12-26 2013-04-17 张家港保税区多元机械设备制造有限公司 一种加气混凝土移动模框

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT383537B (de) * 1979-11-15 1987-07-10 Stracke Ing Markus Verfahren und vorrichtung zur herstellung von bauelementen
FR2603319A1 (fr) * 1986-09-02 1988-03-04 Vetois Marcel Elements de cloisons interieures
DE4400002A1 (de) * 1994-01-02 1995-07-20 Augst Alexandra Verfahren zur Herstellung von Profilen und Formteilen in Leichtbeton für Fassaden und Innenbereiche
CN106217606A (zh) * 2016-08-29 2016-12-14 无锡市锡山区仁景模具厂 一种具有减震功能的路沿石模具
CN111119396A (zh) * 2020-01-08 2020-05-08 浙江丰众建筑材料科技股份有限公司 一种预置拉结筋槽的蒸压加气混凝土砖块及其加工方法

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103042595A (zh) * 2012-12-26 2013-04-17 张家港保税区多元机械设备制造有限公司 一种加气混凝土移动模框

Also Published As

Publication number Publication date
DE2155061A1 (de) 1973-05-10
DE2166661A1 (de) 1975-04-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2189262B1 (de) Verfahren und Schneideinrichtung zum Schneiden von schneidfesten Leichtbetonkuchen in Leichtbetonformkörper sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Leichtbetonformkörpern
DE19836320C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur variablen Fertigung von Betonschwellen
DE2817110A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von platten o.ae.
DE900189C (de) Vorrichtung und Giessform zum Schneiden von halbplastischen Koerpern, insbesondere Leichtbetonkoerpern
DE839468C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von Betonformteilen
DE2155061B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen herstellen von mehreren bewehrten, plattenfoermigen gasbetonbausteinen
DE1177058B (de) Anlage zum Herstellen von Bauelementen od. dgl. Gegenstaenden aus Zellenbeton
EP3486053B1 (de) Verfahren und anlage zur herstellung von beton-hohlelementen
DE3931201C1 (en) Concrete railway sleepers mfr. - uses moving frame mechanism which releases each sleeper immediately
DE814576C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Betontraegern mit Vorspannung
DE2640372C2 (de) Vorrichtung für die Herstellung vorgefertigter, im Querschnitt etwa plattenförmiger Beton- oder Stahlbetonteile
DE1134618B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Bloecken aus Leichtbeton
DE2322139C3 (de) Batterieform und Verfahren zum Herstellen von Betonplatten
DE1584742B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Grosstafeln aus Beton od.dgl.
DE2820039A1 (de) Verfahren und anlage zur herstellung von bewehrten, insbesondere vorgespannten tragelementen
DE1962529A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von mehrschichtigen Betonplatten
DE2252087C3 (de) Schalung zur horizontalen Fertigung von Stahlbetonraumzellen, insbesondere von Fertiggaragen, welche einen Boden und eine offene Stirnseite aufweisen, und Verfahren zum Einbringen von Beton in die Schalung
DE447121C (de) Vorrichtung zum Herstellen langgestreckter, mit Aussparungen in den Wandungen versehener Hohlkoerper aus plastischer Masse, wie Beton o. dgl.
AT227136B (de) Vorrichtung zum Herstellen von Blöcken aus Leichtbeton
DE453065C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dielen und anderen vorwiegend flaechenhaft ausgebildeten Koerpern aus Zement und anderen abbindenden Massen mit Drahtbewehrung
DE1038471B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von armierten Koerpern aus Leichtbeton oderaehnlichem Material
DE856351C (de) Verfahren zur Herstellung von geformten Stuecken aus vorgespanntem Beton
DE2430009A1 (de) Verfahren zum entschalen von grosstafeln und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
AT22540B (de) Maschine zur Herstellung von Kunststeinen.
AT329427B (de) Form und verfahren zur herstellung von balken