DE2155061B2 - Verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen herstellen von mehreren bewehrten, plattenfoermigen gasbetonbausteinen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen herstellen von mehreren bewehrten, plattenfoermigen gasbetonbausteinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum gleichzeitigen Herstellen von mehreren bewehrten, plattenförmigen
Gasbetonbausteinen in einer Form, bei dem zuerst in die oben offene Form die Bewehrung eingebracht und
durch von außen durch die Seitenwiinde der Form geschobene Stangen in einer durch die Dicke der
einzelnen Steine bestimmten Sollage gehalten wird, dann die Gasbetonmasse in die Form eingebracht wird
und der gegossene Block nach einer Vorerhärtung in horizontalen Ebenen in einzelne Platten zerschnitten
wird.
Ein derartiges Verfahren ist bekannt (DT-PS S 39 922). Bei diesem bekannten Verfahren werden
mehrere bewehrte, plattenförmige Gasbeionbausteine gleichzeitig in einer Form hergestellt Als Bewehrung
werden Bewehrungskörbe verwendet, die in vertikaler oder horizontaler Lage in die Gießform eingebracht und
dort gehalten werden. Dazu sind die korbartigen Bewehrungen mit gelochten Querstegen versehen,
durch die Tragstangen hindurchschiebbar sind. Dabei muß jeweils mit einem Hebezeug ein Korb in die Form
eingebracht werden und es müssen danach die einzelnen
Stangen durch Aussparungen in den Seitenwänden der Form hindurchgestfckt und in die Querstege »eingefädelt«
werden. In dieser Weise muß ein Korb nach dem anderen in die Form eingebracht und positioniert
werden. Das ist eine langwierige, zeitraubende Arbeit, die zudem sehr genau steuerbare Hebezeuge voraussetzt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, dieses bekannte Verfahren so zu verbessern, daß der
Bewehrungsvorgang, also das Einbringen der Bewehrung in die Form, wesentlich rascher und einfacher
erfolgen kann.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß
als Bewehrung Baustahlmatten verwendet werden, die außerhalb der Form mittels Hilfsträgern in einem durch
die Steindicke bestimmten Abstand voneinander gehalten und zusammen mit den Hilfsträgern als Einheit in die
Form eingebracht werden, worauf die Stangen seitlich durch die Formwand hindurch eingeschoben werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden sämtliche Bewehrungsteile außerhalb der Form zusammengestellt,
wobei Baustahlmatten verwendet werden, die auf die Hilfsträger aufgelegt werden. Diese
komplette Einheit wird in die Form eingebracht, worauf die Stangen gruppenweise oder alle gleichzeitig seitlich
eingeschoben werden. Dabei ist kein »Einfädeln« erforderlich, weil die Stangen lediglich unter den Matten
eingeschoben werden. Dadurch lassen sich die Totzeiten der Formen wesentlich vermindern, weil das Beschicken
einer Form nur noch eine Angelegenheit von weniger als einer Minute ist. Ferner ist von Vorteil, daß aufgrund
der Verwendung von Baustahlmatten als Bewehrung eine Kosteneinsparung möglich ist, weil Baustahlmatten
wesentlich preisgünstiger sind als gesondert hergestellte Bewehrungskörbe, deren Herstellung relativ aufwendig
ist. Werden Baustahlmatten als Bewehrung verwendet, so können auch sehr viel dünnere Gasbetonbausteine
hergestellt werden, was bedeutet, daß mehr Platten gleichzeitig in einer Form hergestellt werden können.
Das wiederum bedeutet, daß eine Vielzahl von Baustahlmatten in die Form eingebracht werden
müssen. Dabei kommt besonders zum Tragen, daß an den Baustahlmatten keine Halter mit Aussparungen
angebracht werden müssen, durch die die Stangen seitlich »eingefädelt« werden müssen, sondern daß ein
problemloses Einbringen und Haltern der Baustahlmatten in der Form ermöglicht ist.
Es ist bei Durchführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens sowohl möglich, die Hilfsträger vor dem
Einbringen der Gasbetonmasse in die Form aus dieser zu entfernen als auch die Hilfsträger in der Form zu
belassen und sie in die Gasbetonmasse einzubetten. Während die erste Durchführungsform den Vorteil der
Weiterverwendung der Hilfsträger bietet, hat die andere Durchführungsfonn den Vorteil des noch weiter
vereinfachten Einbringens der Bewehrung, weil die Hilfsträger nicht entfernt werden müssen, wobei stets
darauf zu achten ist, daß sie nich· die Position der bereits
eingebrachten Matten noch verändern.
Die Erfindung betrifft jedoch nicht nur ein Verfahren, sondern auch eine Vorrichtung zum Durchi uhren des
Verfahrens mit einer Form, in deren Seitenwänden Ausspaningen zum Durchschieben der die Bewehrung
haltenden Stangen vorgesehen sind. Die zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, eine Vorrichtung zu
schaffen, mittels der sich das erfindungsgemäße Verfahren aufgrund einer kurzen Vorbereitungszeit der
Form besonders wirtschaftlich durchführen läßt
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß die Stangen in Gruppen zusammengefaßt sind und
die Länge, mit der die Stangen in den Forminnenraum ragen, kurzer als der lichte Abstand der zugehörigen,
einander gegenüberliegenden Wände voneinander, aber größer als die Hälfte dieses lichten Abstandes ist, und
daß Hilfsträger für die Bewehrungsmatten vorhanden sind. Durch die Zusammenfassung der Stangen in
Gruppen können die Stangen einer Wand der Form gemeinsam ein- und ausgeschoben werden, was zu einer
erheblichen Verkürzung und Vereinfachung der Vorbereitung der Form für den nächsten Arbeitstakt führt. Die
Länge der Stangen reicht aus, um die Matten sicher zu halten. Dadurch ist es möglich, die gegenüberliegende
Wand der Form völlig glatt auszubilden. Trotzdem sind die Matten zuverlässig in der gewünschten Sollage
gehalten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung sind die Hilfsträger stabförmig
gestaltet und mit Auflageflächen für die Baustahlmatten versehen, die voneinander die gleichen Abstände
aufweisen, die die Baustahlmatten in ihrer Sollage einnehmen, und sind die Auflageflächen der Hilfsträger
durch Drehen der Hilfsträger um ihre Längsachse von den Baustahlmatten lösbar. Von Vorteil ist hierbei, daß
die Hilfsträger außerhalb der Form mit den Matten bestückt werden und dann bei aus der Form
herausgezogenen Stangen die ganze Einheit aus Hilfsträgern und Matten in die Form mittels eines
Hebezeuges gebracht wird. Anschließend werden die Stangen in die Form eingeschoben und befinden sich
dabei jeweils unmittelbar unter der ihnen zugeordneten Matte. Anschließend können die Hilfsträger, die sich
etwa senkrecht zur Mattenebene erstrecken, um ihre Längsachse gedreht werden, wodurch die Vorsprünge,
die Auflageflächen für die Matten bilden, von den Matten freikommen und die Hilfsträger mit dem
Hebezeug herausbewegt werden können, wobei die Matten, von den Stangen gehalten, ihre Lage beibehalten.
Bevorzugt sind die Hilfsträger so bemessen, daß sie auf dem Formboden aufstehen, wenn die Baustahlmat
ten ihre Sollage in der Form einnehmen. Dadurch wird die Handhabung vereinfacht, weil die Anordnung aus
Hilfsträgern und Matten einfach so weit mit dem Hebezeug in die Form abgesenkt wird, bis die
Hilfsträger auf dem Boden aufstehen. Es ist dann selbsttätig und zuverlässig die richtige Position der
Matten erreicht
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung sind die Hilfsträger an
einem gemeinsamen Halter auf- und abbewegbar, der auch die Betätigungsvorrichtung zum Drehen der
Hilfsträger um ihre Längsachse aufweist An diesem Halter greift das Hebezeug an.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anschließend anhand der Zeichnung erläutert Es
zeigt
F i g. 1 einen armierten, plattenförmigen Gasbetonstein,
F i g. 2 eine kastenförmige Vorrichtung zum Herstellen von armierten Gasbetonsteinen im Grundriß und
Fig.3 dieselbe Vorrichtung in einei schematisch
dargestellten Seitenansicht
In F i g. 1 ist ein plattenförmiger Gasbetonbaustein 1
dargestellt, dessen größte Oberfläche 2 (bzw. die gegenüberliegende verdeckte Oberfläche) mit den
Schnittflächen identisch ist, durch die der Gasbetonbaustein 1 von den übrigen im gleichen Arbeitsgang
hergestellten Gasbetonbausteinen getrennt wurde. In die Seitenflächen des Gasbetonbausteins sind Nuten 31
und 32 eingearbeitet, die im dargestellten Fa!! einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen, aber auch
andere Querschnittsformen haben können. Im Inneren des Gasbetonbausteins 1 befinden sich eine oder
mehrere Baustahlmatten als Bewehrung, die parallel zur Oberfläche 2 verlaufen und deren Anzahl sich nach der
Dicke des Gasbetonbausteins 1 richtet.
In Fig. 2 ist eine kastenförmige Vorrichtung zum gleichzeitigen Herstellen einer Vielzahl von Gasbetonbausteinen
im Grundriß dargestellt. Die Vorrichtung weist einen Boden 4 und einen diesen Boden ringsum
umgebenden Rahmen 5 auf. Im vorliegenden Fall ist der aus dem Boden 4 und dem Rahmen 5 gebildete
quaderförmige Hohlraum dadurch in /wei kleinere Hohlräume unterteilt, daß parallel zur Längsachse des
Hohlraumes ein Zwischenstück 6 eingesetzt ist, das die gleiche Höhe wie der Rahmen 5 aufweist und somit zwei
kleinere Teilhohlräume 71 und 72 erzeugt, deren jeder wiederum quaderförmig ist. Zwei der einander gegenüberliegenden
Wände des Rahmens 5 weisen Bohrungen 8 auf, durch die, senkrecht zu den Wänden, Stangen
91,92,93 und 94 verschiebbar geführt sind. Die Stangen
verlaufen waagerecht. Zur Erhöhung der Stabilität der Stangen 91 bis 94 können diese in Rastungen innerhalb
des Zwischenstückes 6 eingreifen. Zumeist sind jedoch Matten und Stangen in sich so stabil, daß es genügt,
wenn die Stangen bis etwas über die Hälfte der lichten Weite eingeführt werden. Dargestellt ist der Fall, daß
die Stangen 91 und 92 voll eingeschoben sind und die Stangen 93 und 94 teilweise herausgezogen sind. Zur
Erleichterung der Handhabung sind jeweils die Stangen 91 und 92 bzw. 93 und 94 miteinander durch Handgriffe
101 bzw. 102 verbunden. Es sind mehrere Stangenreihen übereinander vorgesehen.
Zur näheren Erläuterung zeigt F i g. 3 schematisch eine Seitenansicht der kastenförmigen Vorrichtung, bei
der gleiche Teile wie in Fig.2 gleich bezeichnet sind.
Der Rahmen 5 weist eine Vielzahl übereinanderliegender Bohrungen 8 auf, durch die jeweils Stangen 91, 92
hindurchgeschoben werden können, wie es oben erläutert wurde. Der F i g. 3 ist weiterhin zu entnehmen,
daß der Boden 4 als im Betrieb eine feste, unzerlegbare Platte bildende fahrbare Einheit ausgebildet ist, die auf
Schienen läuft. Bevorzugt sind alle Stangen einer Wand miteinander fest verbunden, so daß in diesem Falle der
Handgriff 101 bzw. 102 nicht nur die Stangen in der Zeichenebene sondern auch in der dazu senkrechten
Ebene miteinander verbindet.
Der Ablauf des Herstellungsverfahrens ist der folgende: Der Rahmen 5 kann vom Boden 4 abgehoben
werden. Zu Beginn des Herstellungsprozesses wird mithin ein Rahmen 5, der ein Zwischenstück 6 enthalten
kann, auf einen leeren Boden 4 aufgesetzt. Die Stangen 91 bis 94 werden mindestens so weit herausgezogen, daß
ihre Enden mit der Innenfläche des Rahmens 5 abschließen. Danach wird ein auf senkrechten Hilfsträgern
angeordneter Stapel von Baustahlmatten, deren Abstand voneinander einem vorgegebenen, durch die
Plattendicke und dem dementsprechend gewählten senkrechten Abstand der Stangenreihen bestimmten )0
Wert entspricht, in jeden der Teilhohlräume 71 und 72 eingesetzt. Sodann werden die Stangen 91 bis 94
hineingeschoben.
Die Hilfsträger sind in ihren Abmessungen so gewählt, daß nunmehr die Baustahlmatten auf den
Stangen 91 bis 94 aufliegen, so daß die Hilfsträger entfernt werden können.
Während oder nach dem Verhärten werden die Stangen herausgezogen, um den Rahmen von dem
Forminhalt trennen zu können, und hinterlassen Bohrungen im Beton. Um diese zu vermeiden, sind
gemäß einer anderen Ausführungsform die Stangen nicht durchgehend, sondern als verhältnismäßig kurze
Stummel ausgebildet. Um die Bewehrung halten zu können, sind die Stummel jeweils in einander gegenüberliegenden
Seitenwänden angeordnet
Nach dem Einbringen der Baustahlmatten in die Teilhohlräume 71 und 72 wird die Gasbetonmasse
eingefüllt und aufgeschäumt Daran schließt sich eine Vorhärtung an, die im allgemeinen wenige Stunden
dauert und in der die Gasbetonmasse so weit verfestigt wird, daß sie bereits formbeständig ist und aufgeschnitten
werden kann, ohne daß sich die Schnittflächen nach dem Schneiden wieder fest miteinander verbinden.
Wenn dieser Härtezustand erreicht ist, wird der Rahmen 5 entfernt, im vorliegenden Fall nach oben
abgezogen. Vorher werden die Stangen 91 bis 94 mindestens so weit herausgezogen, daß ihre inneren
Enden mit der Innenfläche des Rahmens 5 abschließen. Da das Zwischenstück 6 mit dem Rahmen 5 fest
verbunden ist. wird auch dieses im gleichen Arbeitsgang entfernt. Auf dem Boden 4 liegen nunmehr zwei
quaderförmige Gasbetonblöcke. Diese werden nunmehr mittels straff gespannter waagerechter Drähte in
die gewünschte Quader, im vorliegenden Fall Platten, aufgeschnitten.
Es ist jedoch auch möglich, das Zerschneiden erst nach dem endgültigen Aushärtungsprozeß vorzunehmen.
Wegen der dann erreichten Festigkeit des Gasbetons ist es jedoch nicht mehr möglich, straff
gespannte Drähte zu verwenden, sondern der Gasbeton muß gesigt werden. Da ohnehin ein Sägen erforderlich
ist. kam, gemäß dieser Methode auch ein Zerschneiden von Forminhalten vorgenommen werden, die »verlorene«
Hilfsträger enthalten.
Bei Verwendung »verlorener« Hilfsträger kann die Auftrennung des Betonblockes ebenfalls vor dem
endgültigen Aushärten erfolgen, jedoch ist im allgemeinen zum Zerschneiden der Hilfsträger ein Sägewerkzeug
erforderlich, bspw. eine Bandsäge. Diese braucht jedoch nicht, wie das Werkzeug zum Auftrennen des
endgültig ausgehärteten Betons, besonders hochfeste Schneiden zu haben, vielmehr weisen übliche Stahlschneiden
bereits befriedigende Standzeiten auf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
- Patentansprüche:L Verfahren zum gleichzeitigen Herstellen von mehreren bewehrten, plattenförmigen Gasbetonbausteinen in einer Form, bei dem zuerst in die oben offene Form die Bewehrung eingebracht und durch von außen durch die Seitenwinde der Form geschobene Stangen in einer durch die Dicke der einzelnen Steine bestimmten Sollage gehalten wird, dann die Gasbetonmasse in die Form eingebracht wird und der gegossene Block nach einer Vorerhärtung in horizontalen Ebenen in einzelne Platten zerschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Bewehrung Baustahlmatten verwendet werden, die außerhalb der Form mittels Hilfsträgern in einem durch die Steindicke bestimmten Abstand voneinander gehaltert und zusammen mit den Hilfsträgern als Einheit in die Form eingebracht werden, worauf die Stangen (91 bis 94) seitlich durch die Formwand hindurch eingeschoben werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsträger vor dem Einbringen der Gasbetonmasse in die Form von dieser entfernt werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsträger in der Form belassen und in die Gasbetonmasse eingebettet werden.
- 4. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer Form, in deren Seitenwänden Aussparungen zum Durchschieben der die Bewehrung haltenden Stangen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (91 bis 94) in Gruppen zusammengefaßt sind und die Länge, mit der die Stangen in den Forminnenraum ragen, kürzer als der lichte Abstand der zugehörigen, einander gegenüberliegenden Wände voneinander, aber größer als die Hälfte dieses lichten Abstandes ist, und daß Hilfsträger für die Bewehrungsmatten vorhanden sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsträger stabförmig und mit Auflageflächen für die Baustahlmatten versehen sind, die voneinander die gleichen Abstände aufweisen, die die Baustahlmatten in ihrer Sollage einnehmen, und daß die Auflageflächen der Hilfsträger durch Drehen der Hilfsträger um ihre Längsachse von den Baustahlmatten lösbar sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsträger auf dem Formboden aufstehen, wenn die Baustahlmatten ihre Sollage in der Form einnehmen.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsträger an einem gemeinsamen Halter auf und ab bewegbar sind, der auch die Betätigungsvorrichtung zum Drehen der Hilfsträger um ihre Längsachse aufweist.
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