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DE2154831B2 - Vorrichtung zum Abstützen des Moderatoraufbaus eines Kernreaktors - Google Patents

Vorrichtung zum Abstützen des Moderatoraufbaus eines Kernreaktors

Info

Publication number
DE2154831B2
DE2154831B2 DE2154831A DE2154831A DE2154831B2 DE 2154831 B2 DE2154831 B2 DE 2154831B2 DE 2154831 A DE2154831 A DE 2154831A DE 2154831 A DE2154831 A DE 2154831A DE 2154831 B2 DE2154831 B2 DE 2154831B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
support
reactor
auxiliary
jacket
Prior art date
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Granted
Application number
DE2154831A
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English (en)
Other versions
DE2154831C3 (de
DE2154831A1 (de
Inventor
Rolf Degen
Max Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC Brown Boveri AG Switzerland
Original Assignee
BBC Brown Boveri AG Switzerland
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Filing date
Publication date
Application filed by BBC Brown Boveri AG Switzerland filed Critical BBC Brown Boveri AG Switzerland
Publication of DE2154831A1 publication Critical patent/DE2154831A1/de
Publication of DE2154831B2 publication Critical patent/DE2154831B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2154831C3 publication Critical patent/DE2154831C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C5/00Moderator or core structure; Selection of materials for use as moderator
    • G21C5/02Details
    • G21C5/10Means for supporting the complete structure
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Nuclear Reactors (AREA)
  • Structure Of Emergency Protection For Nuclear Reactors (AREA)
  • Particle Accelerators (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abstützen des Moderatoraufbaus in einem Reaktordruckgefäß eines gasgekühlten, graphitmoderierten Kernreaktors mit vertikalen, nebeneinander angeordneten, aus Blöcken gebildeten Säulen, die auf einer aus Elementen errichteten Tragplatte ruhen, deren Elemente durch mindestens ein Stützrohr am Boden des Reaktordruckgefäßes abgestützt sind, wobei die Stützrohre den Boden des Reaktordruckgefäßes durchdringen und am austretenden Ende mit mindestens einem die Strahlung abschirmenden und das Kühlgas abdichtenden Stopfen versehen sind.
Es sind Einrichtungen zur Abstützung des Moderatoraufbaus von durch Druckgas gekühlten Kernreaktoren bekannt, bei denen einzelne oder mehrere, aus Blöcken bestehende vertikale Moderatorsäulen auf aus Formelementen bestehenden Grundplatten mittels Pfeilern am Boden des Reaktordnickgefäßes abgestützt werden. Wegen der Wärmeeinwirkung, die zwischen Betrieb und Stillstand auftritt, muß durch Zentrier- und Justiereinrichtungen sowie mittels Wärmeisolation dafür gesorgt werden, daß die einzelnen Grundplatten die Gitterstruktur des Moderatoraufbaus nahezu
ίο während jedem Betriebszustand einhalten (DE-AS 1177 751).
Dabei wird die Stützkonstruktion für die gesamte Lebensdauer des Reaktors ausgelegt, und außerdem muß die Erhaltung der Gitterstruktur unabhängig von den Verformungen der eigentlichen Pfeiler gemacht werden. Dies bedeutet einerseits eine Überdimensionierung der Stützkonstruktion und andererseits einen unverhältnismäßig anschwellenden Aufwand, um eine technische Lösung durchzuführen. Dies liegt darin begründet, daß diese Stützkonstruktionen im Schadensfall nur nach Ausbau des gesamten Moderatoraufbaus reparabel sind, obwohl die Beanspruchung derselben, durch das zu- und abströmende Kühlgas und die sich daraus ergebenden Vibrationen, zu Schäden geführt hat Es ist weiterhin eine Tragvorrichtung bekanntgeworden, bei welcher jeder Tragzylindtr als Kühlkanal ausgebildet ist und die oberen und unteren Enden jedes Tragzylinders sphärische Auflagefläche!! aufweisen, wobei diese sphärischen Aufiageflächen sich kugelgelenkartig aufeinander abstützen (DE-AS 11 22 641).
Bei dieser bekannten Anordnung ist eine Demontage eines defekten Rohres nicht möglich, ohne daß der Reaktor-Core ausgebaut wird. Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorangeführten Nachteile zu vermeiden und eine Stützkonstruktion zu schaffen, die eine im Kemreaktorbau ausreichende Sicherheit bei geringem technischem Aufwand bietet und bei welcher ein Ausbau eines defekten Stützrohres ohne Demontage des Reaktor-Cores von außen möglich ist
Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Vorrichtung erfinungsgemäß dadurch gelöst, daß sich das Stützrohr in an sich bekannter Weise in einem Mantelrohr befindet und zwischen dem Stützrohr und dem Mantelrohr ein Ringraum vorgesehen ist, daß das Stützrohr im Mantelrohr mittels eines Riegelverschlußes befestigt ist, daß in dem Ringraum ein in der Achsrichtung des Stützrohres verschiebbares Hilfsrohr untergebracht is·, das während des Betriebes des Reaktors am Riegelverschluß und während Stillstand des Reaktors über eine Klinkeneinrichtung am Mantelrohr abgestützt ist, und daß die Verschiebelänge des Hilfsrohres so bemessen ist, daß das Stützrohr vom Moderatorsäulengewicht während der Verklinkung mindestens teilweise entlastet ist
Die Vorteile der Erfindung sind durch die Austauschbarkeit der Stützkonstruktion ohne vorherige Demontage der Cores an sich gegeben, wobei der Aufwand durch die Verwendung einfacher Teile auf ein Minimum begrenzt ist.
Wegen der hohen Aktivität des Moderatoraufbaus ist durch den Wegfall der Gefahr beim Austausch der Stützkonstruktion ein weiterer Vorteil gegeben, der der Sicherheit von Kernreaktoranlagen dient. Ferner werden gegenüber den bisherigen Methoden teuere Stillstandszeiten für Reparaturen wesentlich verkürzt, wobei auch ein abgeschirmter Lagerraum für die Bausteine und Brennelemente des Reaktorkernes während der Reparatur eingespart werden kann.
Darüber hinaus sind die Dekontaminationsarbeiten während des Austausches der Stützkonstruktion auf ein geringes Ausmaß beschränkt
Ein anderer Vorteil des Erfindungsgegenstandes ist darin zu sehen, daß die verfügbaren Werkstoffe für die Reaktorkernabstützung einfacher ausgewählt werden können, daß diese nach Bedarf austauschbar sind. Insbesondere bei den angestrebten höheren Temperaturen für Kernreaktoren, die den Gesamtwirkungsgrad der Anlagen verbessern, wird dieses Merkmal wichtig, da die Materialauswahl mit entsprechenden Langzeitwarmfestigkeiten immer schwieriger wird, wodurch die Standzeit weiter verkürzt wird, so daß die Vorteile der erfindungsgemäßen Ausbildung immer mehr zum Tragen kommen.
Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch die Abstützvorrichtung während des Betriebes des Reaktors,
F i g. 2 einen Schnitt derselben während Stillstand des Reaktors.
In F i g. 1 ist ein Ausschnitt des Reaktordruckgefäßes 1 angedeutet, dessen Boden 2 von dem Mantelrohr 3 durchdrungen wird. An der dem Reaktorkern zugekehrten Seite ist ein sog. Liner 4 vorgesehen, der den Beton des Reaktordruckgefäßes 1 gegen direkte Wärmeeinwirkung schützt und die Dichthaut bildet Im Mantelrohr 3 ist ein Riegelverschluß 5 befestigt, wobei beispielsweise Kugeln 6 zur Verklemmung des Riegelverschlusses mit dem Mantelrohr herangezogen werden. Der Riegelverschluß 5 ist mit einer Säule 7 fest verbunden, die in das eigentliche Stützrohr 8 übergeht. Das Stützrohr 8 bildet den Support für die Tragplatte 9 bzw. für deren Elemente 9', auf der die einzelnen Moderatorblöcke 10 des Reaktorkerns ruhen.
Zwischen Mantelrohr 3 und Säule 7 bzw. Stützrohr 8 ist ein Ringraum ti ausgebildet in den das Hilfsrohr 12 eingesetzt ist Dieses Hilfsrohr 12 steht im Betriebszustand des Reaktors, wie in Fig. 1 gezeigt ist mit dem Bund 13 am Riegelverschluß 5 auf und reicht in seiner Länge durch die Wandung des Reaktordruckgefäßes 1 und den Liner 4 hindurch.
Der Ringraum 11 weist eine Verengung auf, die mit einer Klinkeneinrichtung 14 gekoppelt ist, in die der Bund 13 des Hilfsrohres 12 einrasten kann. Dadurch kann das Hilfsrohr 12 am Mantelrohr 3 abgestützt werden. Der Riegelverschluß 5 weist an einer Stelle mindestens eine Bohrung 15 auf, die durch den Bund 13 des Hilfsrohres 12 in Ruhestellung mindestens teilweise verschlossen wird.
Am äuQeren Ende ües Mantelrohres ist ein Stopfen 16 zur Abdichtung und Abschirmung des Kühlgases eingesetzt Der Stopfen 16 wird vorzugsweise zweiteilig ausgeführt und zwar so, daß bei Bruch des einen der andere noch genügende Sicherheit gegen Strahlungsaustritt und Kühlgasverlust bietet
In F i g. 2 ist die Ausführungsform mit dem gleichen Aufbau dargestellt wobei für gleiche Teile einander entsprechende Bezugsziffern gewählt wurden. Der Unterschied der beiden Figuren ist darin zu sehen, daß in F i g. 2 das Hilfsrohr 12 angehoben dargestellt ist und die Tragplatte 9 bzw. eines der Elemente 9' abstützt
ίο Zu diesem Zweck wird nach Stillegung des Reaktors der Stopfen 16 entfernt und durch die Bohrung 15 eine Stange 17 eingeführt, die den Bund 13 des Hilfsrohres 12 berührt Durch eine nicht dargestellte Preßeinrichtung wird dann die Stange 17 angehoben, bis der Bund 13 des Hilfsrohres 12 in die Klinkvorrichtung 14 einrastet Gleichzeitig mit dem Einrasten wird das Stützrohr 8 bzw. die Säule 7 entlastet so daß die Säule 7 und das Stützrohr 8 zusammen mit dem Riegelverschluß 5, nach Lösen desselben, abgesenkt werden kann.
Nach Kontrolle oder Erneuerun& ier Säule 7 bzw. des Stützrohres 8 kann die Abstützung du.ch Umkehr des beschriebenen Vorgangs wieder eingesetzt werden.
Die Hebeeinrichtung muß nicht unbedingt mechanischer Natur sein, sondern kann in einfacher Weise durch eine hydraulik oder Pneumatik ersetzt werden. Dabei ist anstatt eines Bundes 13 ein Ringkolben vorzusehen und die Bohrung 15 mit einer Druckmittelzuleitung zu verbinden. Nach Arretierung des Hilfsrohres 12 durch die Klinkeneinrichtung 14 wird der Druck wieder abgesenkt und der Austausch kann in der beschriebenen Art erfolgen.
Eine andere Ausführungsmöglichkeit ist im Ersatz der Stange 17 durch einen rohrförmigen Stößel zu sehen. Dabei muß allerdings anstatt der Klinkenvorrichtung eine Unterstützung für die Montage des Riegelverschlußes 5 vorgesehen werden, die in einfacher Weise am Betondruckgefäß 1 angelegt werden kann. Der Rohrstößel wird nach Lösen der Verriegelung, wobei die Klemmkörper in Ausnehmungen zurückgleiten, durch den Spalt zwischen Mantelrohr 3 und Riegelverschluß 5 hindurchgeführt und an das Hilfsrohr 12 angelegt. Die Befestigung des Rohrstößels in der Hubstellung kann in einfacher Weise am Flansch des Mantelrohres 3 erfolgen. Nach Lösen der Unterstützung kann der Riegelverschluß 5 zusammen mit dem Stützrohr wieder entfernt und einer Untersuchung zugeführt werden.
Ein zusätzlicher Vorteil der Erfindung ergibt sich durch die teilweise Verschiebung des Hilfsrohres 12 während des Betriebes mittels einer in einfacher Weise einzusetzenden Einrichtung, da die Vibrationsneigung der Abstützung beeinflußt werden kann. Dabei könnten nur einzelne durch den Betrieb gefährdete Stützrohre berücksichtigt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Abstützen des Moderatoraufbaus in einem Reaktordruckgefäß eines gasgekühlten, graphitmoderierten Kernreaktors mit vertikalen, nebeneinander angeordneten, aus Blöcken gebildeten Säulen, die auf einer aus Elementen errichteten Tragplatte ruhen, deren Elemente durch mindestens ein Stützrohr am Boden des Reaktordruckgefäßes abgestützt sind, wobei die Stützrohre den Boden des Reaktordruckgefäßes durchdringen und am austretenden Ende mit mindestens einem die Strahlung abschirmenden und das Kühlgas abdichtenden Stopfen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Stützrohr (8) in an sich bekannter Weise in einem Mantelrohr (3) befindet und zwischen dem Stützrohr (8) und dem Mantelrohr (3) ein Ringraum (11) vorgesehen ist, daß das Stützrohr (8) im Mantelrohr (3) mittels eines Riegelversshlußes (5, 6) befestigt ist, daß in dem Ringraum (11) ein in der Achsrichtung des Stützrohres (8) verschiebbares Hilfsrohr (12) untergebracht ist, das während des Betriebes des Reaktors am Riegelverschluß (5, 6) und während Stillstand des Reaktors über eine Klinkeneinrichtung (14) am Mantelrohr (3) abgestützt ist, und daß die Verschiebelänge des Hilfsrohres (12) so bemessen ist, daß das Stützrohr (8) vom Moderatorsäulengewicht während der Verklinkung mindestens teilweise unbelastet ist
Z Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Riegslversc' Juß (5) mindestens eine Bohrung (15) vorgesehen ist, durch die eine Stange (17) geführt ist, die das Hilfsrcir (12) am Bund (13) berührt
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrohr (12) mit einem Ringkolben ausgerüstet ist, der im Ringraum (11) dichtend angeordnet ist und der Riegelverschluß (5) eine Bohrung aufweist, die mit einer Druckmittelleitung verbunden ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Riegelverschluß (5) und Mantelrohr (3) ein Spalt vorgesehen ist, in den ein Rohrstößel einsetzbar ist, der den Bund (13) des Hilfsrohres (12) berührt, und daß die Klinkeneinrichtung durch eine Montage-Unterstützung des Riegelverschlusses (5) am Betondruckgefäß ersetzt ist, wobei der Rohrstößel am Flansch des Mantelrohres (3) befestigt ist
DE2154831A 1971-10-15 1971-11-04 Vorrichtung zum Abstützen des Moderatoraufbaus eines Kernreaktors Expired DE2154831C3 (de)

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DE2154831A1 DE2154831A1 (de) 1973-04-19
DE2154831B2 true DE2154831B2 (de) 1979-05-10
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