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DE2154563A1 - Vollmantelschneckenzentrifuge - Google Patents

Vollmantelschneckenzentrifuge

Info

Publication number
DE2154563A1
DE2154563A1 DE19712154563 DE2154563A DE2154563A1 DE 2154563 A1 DE2154563 A1 DE 2154563A1 DE 19712154563 DE19712154563 DE 19712154563 DE 2154563 A DE2154563 A DE 2154563A DE 2154563 A1 DE2154563 A1 DE 2154563A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
screw
takes place
drum
support body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712154563
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Hiller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19712154563 priority Critical patent/DE2154563A1/de
Publication of DE2154563A1 publication Critical patent/DE2154563A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/20Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Vollmantelschneckenzentrifuge Die Erfindung betrifft eine Vollmantelschneckenzentrifuge, auch Dekanter genannt, nach dem Gleichstromprinzip.
  • Volmantelschneckenzentrifugen dienen dazu, kontinuierlich Feststoff-Flüssigkeitsgemische zu trennen. Sie bestehen im wesentlichen aus einer drehbar gelagerten horizontal oder vertikal angeordneten konisch oder konischzylindrischen Trommel. In diesen Trommeln ist eine Forderschnecke koaxial gelagert, die mit einer gewissen Drehzahldifferenz zur Trommel angetrieben wird.
  • Bei derartigen Dekantern wird das Schleudergut durch ein zentrales Rohr zuseführt und durch eine oder mehrere oeffnungen in der Wand des Schneckenkörpers am Ende des grösseren Trommeldurchmessers in den Trennraum der Schleudertrommel aufgegeben0 Das zu trennende Feststoff-Flüssigkeitsgemisch wird gewöhnlich durch die hohle Mittelachse der Trommel in den Innenraum der Zentrifuge eingeleitet. Dort bildet sich unter der Einwirkung der Fliehkräfte der ümlaufenden Trommel ein Flüssigkeitsring. Das Niveau des Ringes wird durch Wehrscheiben oder Schälorgane bestimmt. Durch die Zentrifugalkraft sedimentieren die Feststoffe an die Innenwand der Trommel und werden dort von der Schnecke erfasst und zum kleineren Durchmesser der Trommel befördert, wo sie durch öffnnen abgeschleudert werden. Die gereinigte Flüssigkeit fliesst über die Wehrscheiben ab oder sie wird durch Schälorgane abgeschält.
  • Man unterscheidet zwei Formen der Strömungsführung im Dekanter. In einem Fall wird das Schleudergut etwa in der Mitte der Trommel in den Schleuderraum eingeleitet0 Bei Dekantern mit besonders grossem Durchmesserlängenverhältnis auch im vorderen Drittel des Schleuderraums.
  • Die Flüssigkeit fliesst dann in den Schneckengängen zum grossen Durchmesser der Trommel, während der Feststoff von der Schnecke zum kleineren Durchmesser der Trommel transportiert wird. Die Fliessrichtung der Flüssigkeit ist der Transportrichtung der Feststoffe entgegengesetzt, deshalb spricht man von Gegenstromdekantern.
  • Im zweiten Fall wird das Schleudergut nahe dem Ende oder am Ende des grossen Trommeldurchmessers eingeleitet. Die Flüssigkeit läuft dann in den Schneckengängen in Richtung kleinerer Trommeldurchmesser. Auch der Feststoff wird durch die Schnecke in die gleiche Richtung transportiert0 In diesem Fall spricht man von Gleichstromdekantern.
  • Die Abnahme der gereinigten Flüssigkeit erfolgt bei einer bekannten Art des Gleichstromdekanters durch Durchbrüche im Schneckenkörper (Deutsche Patentschrift 1020575) wobei die Flüssigkeit im Schneckenkörper zum grossen Trommeldurchmesser läuft0 Dort wird sie durch Durchbrüche, die gegenüber dem Trommelinhalt abgedichtet sind, nach aussen abgeführt.
  • Bei einem weiteren bekannten Gleichstromdekanter (Deutsche Patentschrift 1274997) erfolgt die Abnahme der gereinigten Flüssigkeit durch ein Schälorgan, das im Schneckenkörper angeordnet ist0 An der Stelle, an der das Schälorgan arbeitet, ist der Schneckenkorper im Durchmesser vergrössert und mit Durchbrüchen versehen. Das Schälorgan ist im Durchmesser verstellbar, um mit verschiedenem Flüssigkeitsniveau arbeiten zu können.
  • Den beschriebenen zwei Formen von Gleichstromdekantern haften verschiedene Nachteile an, die durch den erfindungsgemässen Dekanter vermieden werden.
  • Bei dem ersten beschriebenen Gleichstromdekanter erfolgt die Abführung der gereinigten Flüssigkeit ii Innenraum des Schneckentragkörpers. Der Schneckentragkörper hat einen rohrförmigen Querschnitt, er taucht daher mit der gesamten Mantelfläche in den Flüssigkeitsring ein. Dadurch wird erstens das Rlärvolumen beträchtlich verileinert und ausserdem Verwirbelungen gerade auch an der oberen Schicht des Flüssigkeitsringes hervorgerufen. Der im Schneckentragkörper zurücklaufenden Flüssigkeit steht ein relativ großer ringförmiger Querschnitt zur Verfügung, so dass vor. allem bei einem kleinen Innendurchmesser des Flüssigkeitsrings relativ geringe Fließgeschwindigkeiten entstehen. Dadurch kommt es bei bestizxmten Stoffen zum Nacnsedimentieren von Feststoffen im Schneckeninnenraum.
  • Bei dem zweiten beschriebenen Gleichstromdekanter wird die gereinigte Flüssigkeit durch ein verstellbares Schälorgan abgenommen. Das Schälorgan ist im Innenraum des Schneckenkörpers angeordnet, an der Eingriffstelle des Sckälorgans in den Flüssigkeitsring ist der Schnecken-!=ö-er im Durchimesser vergrössert und mit Durchbrüchen versehen Durch die Durchbrüche fliesst die gereinigte Flüssigreit in eine Kammer im Schneckeninnenraum und wird dort durch das Schälorgan abgeschält. Auch hier taucht der gesante Umfang des Schneckenkörpers an der Schälstelle in den Flüssigkeitsmantel ein und verengt dadurch den reststoffdurchjang betraclltlich. Zudem werden, durch das,. gegenauer dem Troimnelmantel stillstehende Schälorgan, starke Wirbel ausgelöst, die auch in den Trennraum einwirken. Das in Schneckeninnenraum befindliche Schälorgan stellt eine sehr teuere und koinpliziert aufgebaute Vorrichtung dar.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigexl.
  • Sie betrifft eine Maschine nach dem Gleichstrom'2rinzip0 Diese Aufgabe' wird erfindungsgemäß dadurch gelöst dass der-Tragkörpr der Schneckenwendel so ausgeführt ist, dass er mit dem Teil, in dem der Rücklauf der gereinigten Flüssigkeit stattfindet, nur teilweise in das Flüssigkeitsniveau eintaucht0 Wie bei den bekannten Dekantern dieser Art erfolgt die Zuführung des Feststoffflüssigkeitsgemisches nahe am Ende der Zentrifuge am grösseren Durchmesser der Trommel.
  • Das am Ende des grösseren Trommeldurchmessers in den Trennraum einlaufende Schleudergut läuft nut den Schneckengängen folgend in Richtung kleinerer Trommeldurchmesser.
  • Dabei sedimentieren die Feststoffe an die Trommelinnenwand und werden dort von der Schnecke erfasst und in Richtung kleinerer Trommeldurchmesser transportiert. Der Ablauf der geklärten Flüssigkeit erfolgt an sich bekannter Weiseldurch Durchbrüche im Schneckenkörper. Die gereinigte Flüssigkeit fliesst dann im Schneckenkörper zurück in Richtung grösserer Trommeldurchmesser und läuft dann durch Bohrungen im Trommeldeckel nach aussen ab. Die Dichtung zwischen Trommeldeckel und Schneckenkörper kann durch eine Labyrinthdichtung oder durch einen angefederten Ring erfolgen, Der Schneckenkörper, in dem der Rücklauf stattfindet ist so ausgeführt, dass er nur mit einem geringen Teil seiner Oberfläche in den Flüssigkeitsring eintaucht und dadurch das Flüssigkeitsvolumen nicht wesentlich verkleinert und Verwirbelungen an der Oberfläche der Flüssigkeit in wesentlich geringeren Rahmen vornimmt. Gleichzeitig ist durch die Form des Schneckenkörpers ein rasches Rücklaufen der geklärten Flüssigkeit im Schneckenkörper gewährleistet, so dass es dort nicht zu Sedimentationen von noch in der Flüssigkeit befindlichen Feststoffen kommen kann.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Teil des Schneckenkörpers, in dem der Rücklauf stattfindet, mit einem quadratischen Querschnitt ausgeführt, wobei nur die Ecken des Quadrates in den Flüssigkeitsspiegel eintauchen0 Der Querschnitt des Schneckenkörpers kann auch mehreckig oder oval ausgeführt sein, Auch ein kreuzförmiger Querschnitt der Schnecke bietet dieselben vorteile. Der Teil des Schneckenkörpers, in dem der Einlauf des Schleudergute-s stattfindet, kann dabei'noch einen kreisförmigen Querschnitt, der mit seiner ganzen Oberfläche in das Flüssigkeitsniveau eintaucht, behalten da in dieser Zone durch den Einlauf des Schleudergutes so viel Turbulenz herrscht, dass durch das Eintauchen kein zusätzlicher Nachteil entsteht. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Vollmantelschneckenzentrifuge nach dem Gleichstromprinzip, wobei der Teil des Schneckenkörpers, in dem der Rücklauf stattfindet, mit viereckigem Querschnitt ausgeführt ist0 Fig. 2 einen Schnitt durch den viereckigen Körper Fig. 3 Einzelheit des Schnittes von Fig. 2 In Fig. 1 läuft das Schleudergut im Einlaufrohr 1 in den runden Schneckenkörperteil 2 ein und wird durch Bohrungen 3 in den Trennraum 4 der Schleuder aufgegeben. Das Schleudergut läuft dann den Schneckengängen folgend, in Richtung kleinerer Durchmesser der Trommel, wobei die Feststoffe an die Innenwand des Trommelmantels 5 sedimentieren. Dort werden sie von den Schneckenflügeln 6 erfasst und zum kleineren Trommeldurchmesser zu den Austragsbohrungen 9 transportiert und dort ausgeworfen.
  • Geklärte Flüssigkeit läuft durch Durchbrüche 7 in den Schneckenkörper 8 ein und fliesst dann im Schneckenkörper zurück durch das Schneckenkörperteil 2 hindurch und über Bohrungen 10 imTromme1deckel über die Wehrscheibe 11 nach aussen ab.
  • Die Abdicntung zwischen dem Schneckenkörperteil 2 und dem Trommeldeckel 12 erfolgt in der bekannten Weise, mit einem sehr engen Spalt oder durch eine angefederte Dichtung.
  • Fig0 2 zeigt einen Querschnitt durch den quadratisch geformten Schneckenkörper 8, wobei dieser Schneckenkörper so geformt ist, dass er nur mit zwei Kanten in die Flüssigkeitsoberfläche eintaucht.
  • Fig. 3 zeigt einen näheren Ausschnitt aus dem Schneckenkörper, der in Fig. 2 dargestellt ist. Die beiden Seitenteile 13 des Schneckenkörpers werden durch die Stege 14 fest verbunden, Durch das Befestigen des Bleches 15 am Stoß der Fläche 13 wird der Kanal geschaffen, in dem der Rückfluß stattfindet. Dadurch ist ein sehr geringes Eintauchen des Schneckenkörpers in das Flüssigkeitsniveau möglich.

Claims (3)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    Ul. Vollmantelschneckenzentrifuge nach dem Gleichstromprinzip bei der das Schleudergut durch ein Einlaufrohr am Ende oder nahe am Ende des grösseren Trommeldurchmessers in den Trennraum der Schleudertrommel aufgegeben wird und der Ablauf der gereinigten Flüssigkeit innerhalb des Tragkörpers der Schneckenwendel erfolgt dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper der Schneckenwendel so ausgeführt ist, dass er mit dem Teil in dem der Rücklauf der gereinigten Flüssigkeit stattfindet nur teilweise in das Flüssigkeitsniveau eintaucht.
  2. 2. Vollmantelschneckenzentrifuge nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Form des Tragkörpers der Schneckenwendel drei- oder mehreckig ausgeführt werden kann, wobei nur die Ecken in das Flüssigkeitsniveau eintauchen0
  3. 3. Vollmantelschneckenzentrifuge nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Schneckentragkörpers in dem der Rücklauf erfolgt, oval ist und nur mit den Rundungen der-großen Achse in den Flüssigkeitsring eintaucht.
DE19712154563 1971-11-03 1971-11-03 Vollmantelschneckenzentrifuge Pending DE2154563A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712154563 DE2154563A1 (de) 1971-11-03 1971-11-03 Vollmantelschneckenzentrifuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712154563 DE2154563A1 (de) 1971-11-03 1971-11-03 Vollmantelschneckenzentrifuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2154563A1 true DE2154563A1 (de) 1973-05-10

Family

ID=5824053

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712154563 Pending DE2154563A1 (de) 1971-11-03 1971-11-03 Vollmantelschneckenzentrifuge

Country Status (1)

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DE (1) DE2154563A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0423461A3 (en) * 1989-10-17 1991-07-24 Kloeckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft Solid bowl decanter centrifuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0423461A3 (en) * 1989-10-17 1991-07-24 Kloeckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft Solid bowl decanter centrifuge

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