DE2153695C3 - Verfahren und Einrichtung zur Regelung des Strahlstroms in technischen Ladungsträgerstrahlgeräten, insb. Elektronenstrahl-Materialbearbeitungsmaschinen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Regelung des Strahlstroms in technischen Ladungsträgerstrahlgeräten, insb. Elektronenstrahl-MaterialbearbeitungsmaschinenInfo
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Description
te = t„, wenn t„
< te tmax).
oder
oder
'κ ~ 's imax)>
wenn tn j> tg lmax)
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Impulsbreiten
(tg) der Tastimpulse automatisch erfolgt.
8. Verfahren zur Regelung des Strahlstroms eines impulsförmig erzeugten Elektronenstrahls
nach einem der Anspruch? 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Messung der Istwerte der Strahlstromimpulse die in unmittelbarer Umgebung
der Elektronenstrahlimpulse auftretenden
zeitlichen Änderungen des magnetischen Induktionsflusses
ausgenutzt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitlichen Änderungen des
magnetischen Induktionsflusses mittels einer Ringspule festgestellt werden und eine entsprechende
elektrische Spannung erzeugt wird, die zur Bildung der Istwert-Signale dient.
10. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet
durch einen im Regelkreis angeordneten, getasteten Regler (16; 25), der eine Signalabtastschaltung
mit Momentanwertspeicher zur Erzeugung und Speicherung der nur vom Spitzenwert der Impulsamplituden abhängigen Sekundärsignale
enthält und der durch vom Impuls-Generator (17) für das Ladungsträgerstrahl-Erzeugungssystem
gelieferte Tastimpulse ansteuerbar ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der getastete Regler (16) getrennte Eingänge für eine unmittelbare Sollwert-Eingabe
einerseits und für eine unmittelbare Eingabe des durch Anmessen des Ladungsträgerstrahls
gebildeten Istwert-Signals andererseits aufweist.
12. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß dem getasteten Regler (25) ein Differenzverstärker (24) für einen Soll-Istwertvergleich
vorgeschaltet ist, wobei der Differenzverstärker je einen Eingang für die Sollwerteingabe
und für die Eingabe des durch Anmessen des Ladungsträgerstrahls gebildeten Istwert-Signals
aufweist.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10
bis 12 zur Regelung des Strahlstroms eines impulsförmig erzeugten Elektronenstrahls, dadurch
gekennzeichnet, daß ein de™, getasteten Regler
(16) bzw. dem Differenzverstärker (24) vorgeschalteter und mit einer den Elektronenstrahl (2)
umgebenden, mit dessen Achse zentrierten Ringspule (8) gekoppelter Vorverstärker (18; 22) zur
Verstärkung der in der Ringspule (8) induzierten Spannung vorgesehen ist.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13 zur Regelung des Strahlstroms eines impulsförmig
erzeugten Elektronenstrahls, dadurch gekennzeichnet, daß im Regelkreis hinter dem getasteten
Regler (16; 25) ein Stellglied (14) für die Regelung der Gleichspannung einer Wehnelt-Elektrode
(5) des Strahlerzeugungssystems angeordnet ist.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung des Strahlstroms in technischen Ladungsträgerstrahlgeräten,
insbesondere Elektronenstrahl-Materialbearbeitungsmaschinen, in denen mit Ladungsträgerstrahlimpulsen
gearbeitet wird. Ferner betrifft die Erfindung eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Während des Betriebs von Geräten, in denen ein Ladungsträgerstrahl hoher Beschleunigungsspannung
erzeugt wird, ist es in vielen Fällen erforderlich, den Strahlstrom des Ladungsträgerstrahls dauernd auf
einen vorgebenen, konstanten Wert einzuregeln, d. h. gebracht wird, ist bereits bekannt. Bei diesem bezu
stabilisieren. Eine solche Aufgabe tritt beispiels- kannten Verfahren kann auch während des Bearbeiweise
bei einem Elektronenstrahl-Erzeugungssystem tungsvorgangs die Dauer der Bearbeitungsimpulse
für eine Materialbearbeitungsniaschine auf, bei der oder die Dauer der Impulspausen verändert werden
die Energie des beschleunigten Elektronenstrahls zur 5 (deutsche Auslegeschrift 1 185 305).
thermischen Behandlung bzw. Bearbeitung von Es ist ferner ein Verfahren zur automatischen ReWerkstücken od. dgl. ausgenutzt wird, eiwa zum gelung des elektrischen Betriebszustandes einer ther-Schweißen, Bohren, Fräsen, Perforieren, Härten mischen Elektronenstrahlanlage bereits bekannt, bei usw., und bei der das Bearbeitungsergebnis in quan- dem gleichzeitig die Gesamtleistung, die von einer titativer und/oder qualitativer Hinsicht wesentlich io Speisequelle der Elektronenstrahlanlage verbraucht von der Konstanz der Energieeinspeisung an die Be- wird, und die Leistungsverluste im Elektronenstrahlarbeitungssteile abhängig ist. generator, im Strahlführungssystem und in der Ar-Das Elektronenstrahl-Erzeugungssystem besteht beitskammer der Anlage gemessen werden, wobei die hierbei hauptsächlich aus einer Glühelektronen- durch die Messungen erhaltenen Signale miteinander Emissionskathode, einer Steuerelektrode (Wehnelt- 15 verglichen und von diesem Vergleich Signale abgelei-Elektrode) und einer Anode, wobei Kathode und tet werden, die der zur unmittelbaren Erwärmung Wehnelt-Elektrode auf Hochspannangspotential und eines Werkstücks verbrauchten Leistung proportiodie Anode auf Erdpotential liegen. nal sind und zur Regelung des elektrischen Betriebs-Für den Fall eines Dauerstrahlbetriebs eines ein zustands der Anlage benutzt werden. Hierbei handelt Strahlerzeugungssystem der vorerwähnten Art auf- 20 es sich jedoch um ein Regelverfahren für eine im weisenden Geräts ist bereits vorgeschlagen worden, Dauerstrahlbetrieb arbeitende Elektronenstrahlandie Strahlstromregelung in der Weise vorzunehmen. lage (deutsche Offenlegungsschrift 1 929 446).
daß der an einem zwischen den Fußpunkt der Hoch- Demgegenüber geht die Erfindung von einem Verspannungsversorgung und Masse gelegten Wider- fahren der eingangs genannten Art aus und die der stand feststellbare Spannungsabfall als dem Ist-Wert 25 Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, des Strahlstroms proportionales Signal in einen Re- Maßnahmen anzugeben, durch die unter Vermeidung gelkreis eingegeben wird, über den die Wehneltelek- einer Stabilisierung lediglich auf einen Mittelwert des troden-Gleichspannung und damit auch d^r Strahl- Strahlstroms auch bei beliebiger Impulsform des Lastrom auf einen vorgegebenen Sollwert regelbar ist. dungsträgerstrahls, z. B. im Falle einer Impulsmodu-Dieses Verfahren besitzt jedoch insbesondere den 30 lation des Ladungsträgerstrahls, eine Strahlstromsta-Nachteil, daß die hierbei vorgesehene Art dei Ist- bilisierung in optimaler Weise ermöglicht wird.
Wert-Ermittlung die Stärke des tatsächlich auf das Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-Werkstück od. dgl. auftreffenden Strahlstroms nicht löst, daß durch Messung der Istwerte der Strahlstromberücksichtigt, da der Ist-Wert ausschließlich dem impulse entsprechende Istwert-Signale gebildet werunmittelbar im Bereich des Strahlerzeugungssystems 35 den, aus denen von der Maximalamplitude der vorhandenen Strahlstrom entspricht und irgend- Strahlstromimpulse abhängige Sekundärsignale abgewelche im weiteren Verlauf des Strahlwegs auftre- leitet werden, daß diese Sekundärsignale nach Maßtende, beispielsweise durch Blendenanordnungen gäbe der Impulsabstände der Ladungsträgerstrahlimod. dgl. bedingte Energieverluste nicht in die Mes- pulse gespeichert und die gespeicherten Sekundärsisung mit eingehen. Bei dem bereits vorgeschlagenen 40 gnale nach Ablauf der Speicherzeit mit Sollwert-Signa-Regelverfahren wird somit der Wirkungsgrad des len verglichen werden, wobei die zur Regelung des Strahls im Bereich der Beariieitungsstelle vernachläs- Strahlstroms erforderlichen Stellgrößen erzeugt wersigt, so daß der letztlich eingeregelte Strahlstrom un- den. Das erfindungsgemäße Verfahren führt zu einer terhalb des tatsächlich erforderlichen Wertes liegen Reihe von Vorteilen. Während einerseits eine dem kann. Darüber hinaus ist das bereits vorgeschlagene 45 Effektivwert des Strahlstroms der Ladungsträger-Regelverfahren im Falle impulsförmig erzeugter La- Strahlimpulse entsprechende Istwert-Ermittlung gedungsträgerstrahlen praktisch nicht brauchbar, da es währleistet wird, sind andererseits die aus den Istnur eine Stabilisierung auf einen Mittelwert des wert-Signalen abgeleiteten Sekundärsignale auch ab-Strahlstroms erlauben würde und dieser Mittelwert solut unabhängig von der jeweiligen Impulsform z. B. bei geringen Impulsbreiten und niedriger Im- 50 eines Ladungsträgerstrahls, insbesondere von der jepulsfrequenz im übrigen so klein wäre, daß er noch weiligen Impulsbreite, da diese Sekundärsignale stets unterhalb des Störpegels der Hochspannungsversor- genau der maximalen Amplitude eines Strahlimpulgung des Llektronenstrahl-Generators liegen würde, ses entsprechen. Hinzu kommt noch, daß das erfinso daß eine Istwert-Messung auf die weiter oben be- dungsgemäße Verfahren eine Anpassung des Regelschriebene Weise nicht mehr möglich ist. Bei gewis- 55 Vorgangs an das jeweilige Tastverhältnis der Strahlsen Bearbeitungsproblemen ist es ferner erforderlich, impulse erlaubt, da die Sekundärsignale jeweils nach daß die Auslösung der Strahlimpulse in Abhängigkeit Maßgabe des Impulsabstands gespeichert werden. Jevon der Werkstückslage relativ zum Elektronenstrahl des Sekundärsignal wird also vor der Bildung der erfolgt, so daß die Impulsfrequenz nicht konstant ist. eigentlichen, zur Strahlstromregelung dienenden anain derartigen Fällen ergibt sich eine Schwankung des 60 logen Regelgröße so lange gespeichert, bis das jeweils Strahlstrommittelwerts pro Zeiteinheit, und eine nachfolgende Sekundärsignal eintrifft.
Strahlstromregelung über den Mittelwert kann daher Das Verfahren zur Regelung des Strahlstroms von nicht in Frage kommen. Ladungsträgerstrahlimpulsen kann gemäß der Erfin-Ein Verfahren zur Materialbearbeitung mittels La- dung aber auch dadurch gekennzeichnet sein, daß dungsträgerstrahls, bei dem der Ladungsträgerstrahl 65 durch Messung der Istwerte der Strahlstromimpulse während des Bearbeitens einer zusammenhängenden entsprechende Istwert-Signale gebildet werden, die Bearbeitungsstelle in einer Folge von relativ zur Be- zur Erzeugung von Differenzsignalen mit Sollwert-Siarbeitungszeit kurzen Strahlimpulsen zur Wirkung gnalen verglichen werden, daß aus diesen Differenz-
thermischen Behandlung bzw. Bearbeitung von Es ist ferner ein Verfahren zur automatischen ReWerkstücken od. dgl. ausgenutzt wird, eiwa zum gelung des elektrischen Betriebszustandes einer ther-Schweißen, Bohren, Fräsen, Perforieren, Härten mischen Elektronenstrahlanlage bereits bekannt, bei usw., und bei der das Bearbeitungsergebnis in quan- dem gleichzeitig die Gesamtleistung, die von einer titativer und/oder qualitativer Hinsicht wesentlich io Speisequelle der Elektronenstrahlanlage verbraucht von der Konstanz der Energieeinspeisung an die Be- wird, und die Leistungsverluste im Elektronenstrahlarbeitungssteile abhängig ist. generator, im Strahlführungssystem und in der Ar-Das Elektronenstrahl-Erzeugungssystem besteht beitskammer der Anlage gemessen werden, wobei die hierbei hauptsächlich aus einer Glühelektronen- durch die Messungen erhaltenen Signale miteinander Emissionskathode, einer Steuerelektrode (Wehnelt- 15 verglichen und von diesem Vergleich Signale abgelei-Elektrode) und einer Anode, wobei Kathode und tet werden, die der zur unmittelbaren Erwärmung Wehnelt-Elektrode auf Hochspannangspotential und eines Werkstücks verbrauchten Leistung proportiodie Anode auf Erdpotential liegen. nal sind und zur Regelung des elektrischen Betriebs-Für den Fall eines Dauerstrahlbetriebs eines ein zustands der Anlage benutzt werden. Hierbei handelt Strahlerzeugungssystem der vorerwähnten Art auf- 20 es sich jedoch um ein Regelverfahren für eine im weisenden Geräts ist bereits vorgeschlagen worden, Dauerstrahlbetrieb arbeitende Elektronenstrahlandie Strahlstromregelung in der Weise vorzunehmen. lage (deutsche Offenlegungsschrift 1 929 446).
daß der an einem zwischen den Fußpunkt der Hoch- Demgegenüber geht die Erfindung von einem Verspannungsversorgung und Masse gelegten Wider- fahren der eingangs genannten Art aus und die der stand feststellbare Spannungsabfall als dem Ist-Wert 25 Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, des Strahlstroms proportionales Signal in einen Re- Maßnahmen anzugeben, durch die unter Vermeidung gelkreis eingegeben wird, über den die Wehneltelek- einer Stabilisierung lediglich auf einen Mittelwert des troden-Gleichspannung und damit auch d^r Strahl- Strahlstroms auch bei beliebiger Impulsform des Lastrom auf einen vorgegebenen Sollwert regelbar ist. dungsträgerstrahls, z. B. im Falle einer Impulsmodu-Dieses Verfahren besitzt jedoch insbesondere den 30 lation des Ladungsträgerstrahls, eine Strahlstromsta-Nachteil, daß die hierbei vorgesehene Art dei Ist- bilisierung in optimaler Weise ermöglicht wird.
Wert-Ermittlung die Stärke des tatsächlich auf das Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-Werkstück od. dgl. auftreffenden Strahlstroms nicht löst, daß durch Messung der Istwerte der Strahlstromberücksichtigt, da der Ist-Wert ausschließlich dem impulse entsprechende Istwert-Signale gebildet werunmittelbar im Bereich des Strahlerzeugungssystems 35 den, aus denen von der Maximalamplitude der vorhandenen Strahlstrom entspricht und irgend- Strahlstromimpulse abhängige Sekundärsignale abgewelche im weiteren Verlauf des Strahlwegs auftre- leitet werden, daß diese Sekundärsignale nach Maßtende, beispielsweise durch Blendenanordnungen gäbe der Impulsabstände der Ladungsträgerstrahlimod. dgl. bedingte Energieverluste nicht in die Mes- pulse gespeichert und die gespeicherten Sekundärsisung mit eingehen. Bei dem bereits vorgeschlagenen 40 gnale nach Ablauf der Speicherzeit mit Sollwert-Signa-Regelverfahren wird somit der Wirkungsgrad des len verglichen werden, wobei die zur Regelung des Strahls im Bereich der Beariieitungsstelle vernachläs- Strahlstroms erforderlichen Stellgrößen erzeugt wersigt, so daß der letztlich eingeregelte Strahlstrom un- den. Das erfindungsgemäße Verfahren führt zu einer terhalb des tatsächlich erforderlichen Wertes liegen Reihe von Vorteilen. Während einerseits eine dem kann. Darüber hinaus ist das bereits vorgeschlagene 45 Effektivwert des Strahlstroms der Ladungsträger-Regelverfahren im Falle impulsförmig erzeugter La- Strahlimpulse entsprechende Istwert-Ermittlung gedungsträgerstrahlen praktisch nicht brauchbar, da es währleistet wird, sind andererseits die aus den Istnur eine Stabilisierung auf einen Mittelwert des wert-Signalen abgeleiteten Sekundärsignale auch ab-Strahlstroms erlauben würde und dieser Mittelwert solut unabhängig von der jeweiligen Impulsform z. B. bei geringen Impulsbreiten und niedriger Im- 50 eines Ladungsträgerstrahls, insbesondere von der jepulsfrequenz im übrigen so klein wäre, daß er noch weiligen Impulsbreite, da diese Sekundärsignale stets unterhalb des Störpegels der Hochspannungsversor- genau der maximalen Amplitude eines Strahlimpulgung des Llektronenstrahl-Generators liegen würde, ses entsprechen. Hinzu kommt noch, daß das erfinso daß eine Istwert-Messung auf die weiter oben be- dungsgemäße Verfahren eine Anpassung des Regelschriebene Weise nicht mehr möglich ist. Bei gewis- 55 Vorgangs an das jeweilige Tastverhältnis der Strahlsen Bearbeitungsproblemen ist es ferner erforderlich, impulse erlaubt, da die Sekundärsignale jeweils nach daß die Auslösung der Strahlimpulse in Abhängigkeit Maßgabe des Impulsabstands gespeichert werden. Jevon der Werkstückslage relativ zum Elektronenstrahl des Sekundärsignal wird also vor der Bildung der erfolgt, so daß die Impulsfrequenz nicht konstant ist. eigentlichen, zur Strahlstromregelung dienenden anain derartigen Fällen ergibt sich eine Schwankung des 60 logen Regelgröße so lange gespeichert, bis das jeweils Strahlstrommittelwerts pro Zeiteinheit, und eine nachfolgende Sekundärsignal eintrifft.
Strahlstromregelung über den Mittelwert kann daher Das Verfahren zur Regelung des Strahlstroms von nicht in Frage kommen. Ladungsträgerstrahlimpulsen kann gemäß der Erfin-Ein Verfahren zur Materialbearbeitung mittels La- dung aber auch dadurch gekennzeichnet sein, daß dungsträgerstrahls, bei dem der Ladungsträgerstrahl 65 durch Messung der Istwerte der Strahlstromimpulse während des Bearbeitens einer zusammenhängenden entsprechende Istwert-Signale gebildet werden, die Bearbeitungsstelle in einer Folge von relativ zur Be- zur Erzeugung von Differenzsignalen mit Sollwert-Siarbeitungszeit kurzen Strahlimpulsen zur Wirkung gnalen verglichen werden, daß aus diesen Differenz-
Signalen von der Maximalamplitude der Strahlstrom- zweiten Eingang für eine unmittelbare Eingabe der
impulse abhängige Sekundärsignale abgeleitet wer- durch Anmessen des Ladungsträgerstrahls gebildeten
den, daß die Sekundärsignale nach Maßgabe der Im- Istwert-Signale.
pulsabstände der Ladungsträgerstrahlimpulse gespei- Wenn der Soll-Istwertvergleich hinsichtlich der
chert werden und daß aus den gespeicherten Sekun- 5 Impulsamplituden des Strahlstroms vor der Bildung
därsignalen nach Ablauf der Speicherzeit Stellgrößen der zu speichernden Sekundärsignale durchgeführt
zur Regelung des Strahlstroms abgeleitet werden. werden soll, kann an Stelle der vorerwähnten Schal-
Bei der zuletzt genannten Verfahrensweise wird tungsanordnung dem getasteten Regler ein Differenzalsü
bereits vor der Bildung der zu speichernden Se- verstärker für einen Soll-Istwertvergleich vorgeschalkundärsignale
ein Soll-Istwertvergleich hinsichtlich io tct sein, wobei der Differenzverstärker dann je einen
der Impulsamplituden des Strahlstroms durchgeführt, Eingang für die Sollwerteingabe und für die Eingabe
und die Regelgröße wird unmittelbar nach Ablauf der durch Anmessen des Ladungsträgerstrahls gebilder
Speicherzeit i>cbi!det. dcten Istwert-Signale aufweisen muß.
Je nachdem, welches der beiden erfindungsgemä- Zur näheren Erläuterung der Erfindung dienen die
ßen Verfahren zur Anwendung gelangt, werden ge- 15 Zeichnungen. Im Rahmen von Ausführungsbeispie-
mäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung zur Ablei- len zeigt
tung der von der MaAimalamplitude der Impulse ab- Fi g. I ein Blockschaltbild einer zur Stabilisierung
hängigen Sekundärsignale entweder die Istwert-Si- des Strahlstroms einer Elektronenstrahl-Materialbe-
gnale unmittelbar oder aber erst die Differenzsignale arbeitungsmaschine dienende Einrichtung,
in an sfth bekannter Weise abgetastet. Da derartige 20 F i g. 2 ein zugehöriges Impulsdiagramm und
Methoden zur Abtastung hochfrequenter Signale F i g. 3 ein Blockschaltbild einer weiteren zur
(Sampling Technik) als dem Fachmann bekannt vor- Strahlstromstabilisierung geeigneten Einrichtung,
ausgesetzt werden dürfen, kann auf eine Einzelerör- Eine Elektronenstrahl-Materialbearbeitungsma-
terung des Abtastverfahrens verzichtet werden. schine, wie sie in F i g. 1 schematisch dargestellt ist,
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird 25 besteht hauptsächlich aus einem Elektronenstrahl-
die Erzeugung der Taslimpulse für die jeweilige Si- Generator 1 und einer Arbeitskammer 3, in der ein
gnaiabtastung mit der Erzeugung der Ladungsträger- zu bearbeitendes Werkstück 12 angeordnet ist. So-
strahlimpulse synchronisiert. Hierbei kann es ferner wohl das Gehäuse des Elektronenstrahl-Generators 1
zweckmäßig sein, wenn die Impulsbreite tg eines je- als auch die Arbeitskammer 3 sind mittels nicht dar-
den Tastimpulses in bezug auf die Impulsbreite t„ 30 gestellter Vakuumpumpeinrichtungen evakuierbar,
eines Ladungstiägcrstrahlimpulses nach Maßgabe um das für die thermische Bearbeitung des Werk-
folpcnder Beziehung ·'ngesteilt wird: Stücks 12 mit dem Elektronenstrahl 2 erforderliche
, _ , , \ , Hochvakuum, etwa in der Größenordnung von
', h ,max» wenn in ^ ig lmax) ]0_„ Torr^ dauernd aufrechterhalten zu können.
oder 35 Im oberen Teil des Gehäuses des Elektronen-
te - /„, wenn t„
< tK lmaxl. strahl-Generators 1 ist das eigentliche Strahlerzeu
gungssystem untergebracht. Es besteht im wesentii-
Vorzugsweise erfolgt die Einstellung der Impuls- chen aus einer Glühelcktronen-Emissionskathode4,
breiten der Tastimpulse automatisch. Hierdurch wird einem Wehnelt-Zylinder S und einer geerdeten
der Möglichkeit Rechnung getragen, daß bei be- 40 Anode 6. Die Kathode 4 erhält ihre Heizspannung
stimmten Impulsformen die Impulsbreite/,, des La- über Klemmen4α und Ab, wobei die Kathode4
dungsträgerstrahls kürzer als die maximale Tastim- gleichzeitig mit einer Hochspannungsversorgung 15
pulsbreite/,,,„,„,, sein kann und daher ein Tastim- verbunden ist und somit auf negativem Hochspanpuls
geringerer Breite erforderlich ist, zweckmäßiger- nungspotcntial liegt. Dem ebenfalls auf negativem
weise mit einer Impulsbreite, die gleich derjenigen 45 Hochspanmmgspotential liegenden Wehnelt-Zylindes
Ladungsträgerstrahlimpulses ist. Im allgemeinen der 5 ist ein Stellglied 14 für die Regelung der Wehwird
aber die Breite der Ladungsträgerstrahlimpulse nelt-Gleichspannung vorgeschaltet. Dieses Stellglied
größer sein als die maximale Tastimpulsbreite, so 14 wird über einen Digital-Kanal 20 durch die
daß dieser vorgegebene Tastimpuls tKtnWx) verwendet Steuerimpulse eines Impulsgenerators 17 beaufwcrden
kann, der im übrigen in Abhängigkeit von 50 schlagt, so daß ein impulsförmiger Elektronenstrahl 2
dem zulässigen Meßfehler des gewählten Systems zur erzeugt wird, der anschließend im Beschleunigungsdirekten
Anmessung des Ladungsträgerstrahls festge- feld zwischen Wehnelt-Zylinder 5 und Anode 6 eine
legt wird. hohe Beschleunigung erfährt und durqh eine mittlere
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfah- Bohrung der Anode 6 aus dem eigentlichen Strahlerrens
kann vorzugsweise eine Einrichtung dienen, die 55 zeugungssystem heraustritt.
einen im Regelkreis angeordneten, getasteten Regler Unterhalb der Anode 6 ist eine Blende 7 vorgese-
aufweist, der eine Signalabtastschaltung mit Momen- hen, der eine Ringspule 8 zur Messung des Strahltanwertspeicher
zur Erzeugung und Speicherung der strom-Istwerts unmittelbar folgt. Das Gehäuse des
nur vom Spitzenwert der Impulsamplituden abhängi- Elektronenstrahl-Generators enthält ferner eine elekgen
Sckundärsignale enthält und der durch von 60 tromagnetische Linse 9 zur Fokussierung der Strahleinem
Impulsgenerator für das Ladungsträger- impulse in einem auf der Oberfläche des Werkstücks
strahl-Erzeugungsstem gelieferte Tastimpulse ansteu- 12 liegenden Brennpunkt 11. Ferner sind unterhalb
erbar ist. Dieser getastete Regler kann für den Fall, der Linse 9 noch Ablenkspulen 10 angeordnet, die
daß die Sekundärsignale jeweils nach Ablauf der zur Strahlablenkung dienen. Das in der Arbeitskam-Speicherzeit
einem Soll-Istwertvergleich hinsichtlich 65 mer3 befindliche Werkstück 12 liegt auf einer
der Impulsamplituden zugeführt werden, getrennte Transportvorrichtung 13, mittels derer das Werk-Eingänge
aufweisen, und zwar einen ersten Eingang stück 12 relativ zum bearbeitenden Elektronenstrahl
für eine unmittelbare Sollwcrteingabe und einen bewegt werden kann, wenn z. B. bei bestimmten Bear-
beitungsproblemen derartige Werkstücksbewegungen Fig. 3 zeigt noch im Rahmen eines Ausführungs-
während der Bearbeitung erforderlich sind. beispiels eine Schaltungsvariante einer zur Strahl-
Die Stabilisierung des Strahlstroms des impulsför- Stromstabilisierung bei Elektronenstrahl-Materialbe-
mig erzeugten Elektronenstrahls wird nun im einzel- arbeitungsmaschinen dienenden Einrichtung, die
nen wie folgt vorgenommen: " 5 dann zweckmäßig ist, wenn der Soll-Istwertvergleich
Zunächst wird durch Ausnutzung der in unmittel- hinsichtlich der Impulsamplitude des Strahlstroms
barer Umgebung der Elcktronenstrahlimpulse auftre- bereits vor der Bildung des Sekundärsignals durchgetenden
zeitlichen Änderungen des magnetischen In- führt werden soll. In diesem Falle läßt sich die Schalduktionsflusses
mittels der Ringspule8 eine entspre- tungsanordnung gemäß Fig. 1 links der in Fig. 1
chende elektrische Spannung erzeugt, deren Verlauf io eingezeichneten, gestrichelten Linie durch die Schalaus
dem Impulsdiagramm gemäß Fig. 2 ersichtlich tungsanordnung nach Fig. 3 ersetzen. Letztere unist
und die als Istwert-Signal für die nachfolgende terscheidut sich gegenüber der aus Fig. 1 ersichtli-Regeleinrichtung
dient. Dieses impulsförmige Ist- chen Regeleinrichtung im wesentlichen dadurch, daß
wert-Signal wird dann durch einen der Ringspule einem getasteten Regler 25, der nunmehr keine Mitnachgeschalteten
Verstärker 18 verstärkt und auf 15 tel zum Soll-Istwertvergleich enthält, ein Differenzeinen
getasteten Regler 16 gegeben, mittels dessen verstärker 24 für den Soll-Istwertvergleich vorgenur
vom Spitzenwert der jeweiligen Impulsamplitude schaltet ist. Dieser Differenzverstärker 24 weist je
abhängige Sekundärsignale erzeugt werden. Zu die- einen Eingang für die Sollwert-Eingabe mittels eines
scm Zweck enthält der Regler 16 eine Signalabtast- Potentiometers 23 und für die Eingabe eines impulsschaltung,
die ihre Tastimpulse vom Impulsgenerator 20 förmigen Istwert-Signals auf, das wiederum in der an
17 bezieht, und einen Momentanwertspeicher zur Hand der Fig. 1 beschriebenen Weise erhalten wer-Speicherung
der Sekundärsignale jeweils nach Maß- den kann. Dem Differenzverstärker 24 ist daher ein
gäbe eines Impulsabstandes der Elektronenstrahlim- Vorverstärker 22 vorgeschaltet, der seinerseits mit
pulse. der den Elektronenstrahl umgebenden und mit des-
Da die Tastimpulse (te, F i g. 2) die gleiche Fre- 25 sen Achse 2 zentrierten Ringspule 8 gemäß F i g. 1
quenz wie die Steuerimpulse für den Wehnelt-Zylin- gekoppelt ist und somit die in der Ringspule 8 induder5
besitzen und ferner mittels eines im Regler 16 zierten Spannungsimpulse verstärkt. Zur Bildung
enthaltenen Zeitglieds hinsichtlich ihrer maximalen eines Differenzsignals wird das impulsförmige Ist-Impulsbreite
Ι,,,π,αχι so bemessen werden, daß letztere wert-Signal im Differenzverstärker 24 mit dem Sollwesentlich kürzer ist als die Impulsbreite t„ der Elek- 30 wert verglichen, und dieses Differenzsignal wird dann
tronenstrahlimpulse bzw. des mittels der Ringspule 8 dem getasteten Regier 25 angeboten, in dem es zur
erzeugten Istwert-Signals gemäß F i g. 2, trifft jeder Feststellung des der Maximalamplitude eines jeden
Tastimpuls zu einem Zeitpunkt ein, zu dem jeder Im- Impulses des Istwert-Signals entsprechenden Werts
puls des Istwert-Signals seine Maximalamplitude be- des Differenzsignals bzw. zur Bildung des von diesitzt.
Es wird also hierbei stets nur die Spannung im 35 sem Wert abhängigen Sekundärsignals mittels einer
Bereich der Vorderflanke jedes Impulses der das Ist- Signalabtastschaltung abgetastet wird. Der Regler 25
wert-Signal darstellenden Impulsfolge gemessen und ist auch hierbei entsprechend der Schaltungsanordhierdurch
ein Sekundärsignal gebildet, das lediglich nung gemäß Fig. 1 durch vom Impulsgenerator 17
von den maximalen Impulsamplituden abhängig ist gelieferte Tastimpulse ansteuerbar, und es lassen sich
und somit dem tatsächlichen Strahlstrom-Istwert ent- 40 damit wiederum Sekundärsignale erzeugen, die nur
spricht. Durch eine derartige Impulsdauerbegrenzung vom Spitzenwert der Impulsamplituden der Elektroder
Tastimpulse läßt sich ferner auch ein durch die nenslrahlimpulse abhängig sjnd. Nach der Zwischenbegrenzte
Bandbreite des zur Strahlstrommessung speicherung der Sekundärsignale im Momentanwertverwendeten
Meßsystems bedingter Meßfehler aus- speicher des Reglers 25 kann dann die Strahlstromschalten,
insbesondere dann, wenn — abweichend 45 Stabilisierung in der bereits weiter oben beschriebevom
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 — Elektro- nen Weise durch Beaufschlagung des Stellglieds 14
ncnstrahlimpulse beliebiger Impulsformen erzeugt mittels analoger Regelgrößen über den Kanal 21 des
werden. Regelkreises erfolgen, während dem Stellglied 14
Der getastete Regler 16 weist im übrigen getrennte gleichzeitig die Steuerimpulse des Impulsgenerators
Eingänge für eine unmittelbare Eingabe des Strahl- 50 17 über den Digital-Kanal 20 zugeführt werden.
strom-Sollwerts mittels eines Potentiometers 19 ei- Im Rahmen der oben erläuterten Ausführungsbei-
nerseits und für die Eingabe der Istwert-Signale an- spiele wurde speziell die Möglichkeit berücksichtigt,
dererseits auf. daß die Impulsbreite tp der Elektronenstrahlimpulse
Die durch den Momentanwertspeicher des Reglers größer ist als die Impulsbreite tgfmax) der Tastimpulse
16 kurzzeitig gespeicherten Sekundärsignale werden 55 für den Regler 16 bzw. 25, so daß jeder Tastimpuls
nach Ablauf der Speicherzeit, die gleich dem Impuls- die Breite tg lmax) besitzen kann. Es sind aber andererabstand
der Elektronenstrahlimpulse ist, einem Soll- seits auch Anwendungsfälle denkbar, in denen die
Istwertvergleich im Regler 16 zugeführt. Hierdurch Impulsbreite t„ der Elektronenstrahl-Impulse kürzei
können nunmehr die für die Strahlstromregelung ist als ts,^,ax). In'solchen Fällen kann die effektive
bzw. -Stabilisierung erforderlichen analogen Regel- 60 Impulsbreite tK der Tastimpulse automatisch so eingrößen
gebildet werden, mit denen anschließend das gestellt werden, daß sie gleich der Impulsbreite t„ dei
im Regelkreis hinter dem getasteten Regler 16 an- Elektronenstrahl-Impulse ist.
geordnete Stellglied 14 über den Analog-Kanal 21 Das erfindungsgemäße Verfahren zur Stabilisiebcaufschlagt
wird, so daß eine entsprechende Rege- rung des Strahlstroms läßt sich mit Vorteil bei sollung
der Gleichspannung des Wehnelt-Zylinders 5 er- 65 chen Ladungsträgerstrahl-Geräten anwenden, bei defolgen
und damit der Strahlstrom der Elektronen- nen von vornherein ein Impulsbetrieb vorgesehen ist
Strahlimpulse auf den gewünschten Sollwert stabili- Es ist aber auch in solchen Fällen geeignet, in denen
siert werden kann. das Gerät an sich im Dauerstrahlbetrieb arbeiter
soll, jedoch die Möglichkeit besteht, den Strahl periodisch
so kurzzeitig abzuschalten, daß keine merkliche Intensitätsminderung gegenüber dem tatsächlichen
Dauerstrahlbetrieb auftritt. So könnte z. B. bei einer an sich mit Dauerstrahl arbeitenden Elektronenstrahl-Schweißmaschine
eine Art Impulsstrahl in der Weise erzeugt werden, daß der Elektronenstrahl
mit einer Frequenz von lOOns für etwa 10 ns abgeschaltet
wird. Auf Grund dieser Maßnahme würde sich eine Intensitätsminderung von 1 %>
ergeben, die leicht in Kauf genommen werden kann, da etwa bei einer Schweißgeschwindigkeit von 100 mm/s ein
Werkstück in 10|is gerade eine Weglänge von 1 um zurückgelegt hat.
• Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verfahren zur Regelung des Strahlstroms in technischen Ladungsträgerstrahlgeräten, insbesondere
Elektronenstrahl-Materialbearbeitungsmaschinen, in denen mit Ladungsträgerstrahlimpulsen
gearbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch Messung der Istwerte
der Strahlstromimpulse entsprechende Istwert-Signale gebildet werden, aus denen von der Maximalamplitude
der Strahlstromimpulse abhängige Sekundärsignale abgeleitet werden, daß diese Sekundärsignale
nach Maßgabe der Impulsabstände der Lariungsträgerstrahlimpulse gespeichert und
die gespeicherten Sekundärsignale nach Ablauf der Speicherzeit mit SoJlwertsignalen verglichen
werden, wobei die zur Regelung des Strahlstroms erforderlichen Stellgrößen erzeugt werden.
2. Verfahren zur Regelung des Strahlstromes in technischen Ladungsträgerstrahlgeräten, insbesondere
Elektronenstrahl - Materialbearbeitungsmaschinen, in denen mit Ladungsträgerstrahlimpulsen
gearbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch Messung der Istwerte der Strahlstromimpulse
entsprechend Istwert-Signale gebildet werden, die zur Erzeugung von Differenzsignalen
mit Sollwert-Signalen verglichen werden, daß aus diesen Differenzsignalen von der Maximalamplitude
der Strahlstromimpulfe abhängige Sekundärsignale abgeleitet werden, daß die Sekundärsignale
nach Maßgabe der Impulsabstände der Ladungsträgerstrahlimpulse gespeichert werden
und daß aus den gespeicherten Sekundärsignalen nach Ablauf der Speicherzeit Stellgrößen zur Regelung
des Strahlstromes abgeleitet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ableitung der Sekundärsignale
die Istwert-Signale in an sich bekannter Weise abgetastet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ableitung der Sekundärsignale
die Differenzsignale in an sich bekannter Weise abgetastet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugung der Tastimpulse
für die Signalabtastung mit der Erzeugung der Ladungsträgerstrahlimpulse synchronisiert
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsbreiten (i,,) der Tastimpulse
in bezug auf die Impulsbreiten (tn)
eines Ladungsträgerstrahlimpulses nach Maßgabe folgender Beziehung eingestellt werden:
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2153695A DE2153695C3 (de) | 1971-10-28 | 1971-10-28 | Verfahren und Einrichtung zur Regelung des Strahlstroms in technischen Ladungsträgerstrahlgeräten, insb. Elektronenstrahl-Materialbearbeitungsmaschinen |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2153695A DE2153695C3 (de) | 1971-10-28 | 1971-10-28 | Verfahren und Einrichtung zur Regelung des Strahlstroms in technischen Ladungsträgerstrahlgeräten, insb. Elektronenstrahl-Materialbearbeitungsmaschinen |
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- 1972-10-27 FR FR7238247A patent/FR2158320B1/fr not_active Expired
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|---|---|---|---|
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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