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DE1920491B2 - Steuereinrichtung für den Papiervorschub in einem Schnelldrucker mit unterschiedlichen Zeilenabständen - Google Patents

Steuereinrichtung für den Papiervorschub in einem Schnelldrucker mit unterschiedlichen Zeilenabständen

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Publication number
DE1920491B2
DE1920491B2 DE1920491A DE1920491A DE1920491B2 DE 1920491 B2 DE1920491 B2 DE 1920491B2 DE 1920491 A DE1920491 A DE 1920491A DE 1920491 A DE1920491 A DE 1920491A DE 1920491 B2 DE1920491 B2 DE 1920491B2
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line
counter
signal
magnetic core
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Application number
DE1920491A
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DE1920491A1 (de
Inventor
Frederick William Owego N.Y. Schaaf (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE1920491A1 publication Critical patent/DE1920491A1/de
Publication of DE1920491B2 publication Critical patent/DE1920491B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1920491C3 publication Critical patent/DE1920491C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K15/00Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers
    • G06K15/02Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using printers
    • G06K15/08Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using printers by flight printing with type font moving in the direction of the printed line, e.g. chain printers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/36Blanking or long feeds; Feeding to a particular line, e.g. by rotation of platen or feed roller
    • B41J11/42Controlling printing material conveyance for accurate alignment of the printing material with the printhead; Print registering
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Description

Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für den Papiervorschub in einem Schnelldrucker mit unterschiedlichen Zeilenabständen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, der auf das deutsche Hauptpatent 17 86 107 zurückgeht.
Der Gegenstand des Hauptpaientes betrifft die Vorschubsteuerung eines Druckers, bei dem der Papiervorschub um unterschiedliche Vielfache von Zeilenabständen in Abhängigkeit von Zeilenschaltsignalen erfolgt. Das gesamte Vorschubprogramm ist dabei in einen Magnetkernspeicher je nach Wunsch eingebbar und somit von dort jederzeit abrufbar. Damit wird die effektive Arbeitsgeschwindigkeit Hes Druckers durch Verringerung von Totzeiten erhöht, da kein manueller Eingriff bei Änderung des Vorschubprogramms notwendig ist. Durch geschickte Steuerung der Antriebsvorrichtung sowohl beim Beschleunigungsvorgang als auch beim Bremsvorgang wird die Arbeitsgeschwindigkeit des Druckers beim Vorschub erhöht. Darüber hinaus ist durch das Vorhandensein des Vorschubprogramms in dem Magnetkernspeicher dieses gegen Zerstörungen und fehlerhafte Einflüsse geschützt. Der Antriebsvorrichtung werden pro vorzuschiebender Zeile mehrere Fortschaltimpulse zugeführt, die von einem Vorsehubimpulszähler gezählt werden. In Verbindung mit einem Zeilenzähler und dem Vorsehubimpulszähler werden die notwendigen Impulsfolgen beim Beschleunigen und beim Bremsen erzeugt. Dabei kann bei großen Sprüngen auch eine höhere Geschwindigkeit Anwendung finden.
Beim Gegenstand des Hauplpatcntes werden unterschiedliche Zcilenabstände beispielsweise sechs Zeilen pro 2,45 cm oder acht Zeilen pro 2,54 cm dadurch festgelegt, daß ein normaler Schalter betätigt wird, wodurch pro Zeile dem Vorsehubimpulszähler die entsprechende unterschiedliche Anzahl von Impulsen zugeführt wird. Dadurch wird der Vorschub pro Zeile unterschiedlich. Durch diese, von außen erforderliche Einstellung des unterschiedlichen Zeilenabstandes ist durch die Bedienungsperson zusätzlich Aufmerksamkeil und Arbeit aufzuwenden. Darüber hinaus ist die
Flexibilität nicht sehr groß.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, diese notwendige Schalterum^tellung zu vermeiden und eine von der Steuerung selbst her direkt mögliche Umschaltung auf unterschiedliche Zeilenabstände, ggf. auch innerhalb eines Formulares bzw. innerhalb einer Seitenlänge, vornehmen zu können.
Diese Aufgabe wird bei der Steuereinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, daß die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale angewandt werden.
In vorteilhafter Weise ist es durch die erfindungsgemäße Lösung möglich, den Zeilenabstand flexibel aufgrund der Markierungen im Vorschubprogramm zu ändern und dem gewünschten Formular anzupassen. Dadurch ist eine erhebliche Flexibilität und Anpassungsmöglichkeit erreicht, die außerdem eine weitere Verbesserung der Arbeitseffizienz mit sich bringt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen niedergelegt.
Die Erfindung ist anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispie's nachfolgend beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 den Papiervorschubmechanismi's eines Schnelldruckers in schaubildlicher Darstellung, >5
2a—2g Teile der Schaltung für den Antrieb des Papiervorschubs und seine Steuerung in schematischer Darstellung, wobei die F i g. 2b und 2c sowie 2e und 2f unmittelbar aneinandergrenzen,
Fig. 3 ein Diagramm der durch den Taktgeber so erzeugten Taktimpulse.
Der in Fi g. 1 als Beispiel dargestellte Drucker weist einen Typenträger 10 auf, dessen Typenelemente 11 in einer geschlossenen Bahn des Gehäuses 12 mit konstanter Geschwindigkeit umlaufen. Der Druck erfolgt in dem als Druckzeile bezeichneten, langgestreckten Teil der Bahn. Unmittelbar vor den Typenelementen 11 ist ein zwischen den Spulen 15 und 16 entlang der Druckzeile hin- und hergeführtes Farbband 14 angeordnet. Die davor befindliche Papierbahn 13 wird quer zur Bewegungsrichtung der Typenelemente 11 geführt. Die Papiervorschub-Traktoren 19 dienen zum Transport und zur Einstellung der über die Umlenkleisten 17 und 18 geführten Papierbahn auf die jeweilige Druckzelle. Der Antrieb 22 der Traktoren 19, deren Wellen 20 über Riemenscheiben 21 verbunden sind, wird durch die Motoren 22-1 und 22-2 gebildet. Beim Drucken werden die Papierbahn 13 und das Farbband 14 gegen die Typenelemente 11 durch Druckhammer 24 gepreßt, die entlang der Druckzeile in einer Reihe angeordnet sind. Jede Hammereinheit weist einen Elektromagneten 26 mit einem Anker 28, einen Stößel 30 und eii,e Rückholfeder 32 auf. Die Betätigung der Druckhammer erfolgt durch Instruktionen einer Steuereinrichtung, die ein Abbild der jeweils in den einzelnen Druckstellen befindlichen Typen und in einem Speicher die in der jeweiligen Zeile zu druckenden Daten enthält.
Die Steuerung des Antriebs 22 der Traktoren 19 erfolgt dadurch, daß auf einem synchron mit dem Papiervorschub wcitergeschaltetcn Medium jeder Zeile des Formulars 13 eine bestimmte Kanalzahl zugeordnet werden kann, bei deren Abtastung der Vorschub arretiert wird, wenn sich die betreffende Zeile in der Druckstellung befindet, und daß durch Kanalauswahlbefehle einer Steuereinrichtung bestimmt wird, bei welcher Kanalzah! der nächstfolgende Vorschubschritt beendet sein soll.
Zur Aufnahme der Ka lalzahlen dient der Pufferspeicher 40 (Fi g. 2f), dessen Speicherplätze den Zeilen des zu bedruckenden Formulars zugeordnet sind. In denjenigen Zeilenpositionen, in welche jeweils ein Vorschub erfolgen soll, sind in binärcodierter Darstellung Bezeichnungen der verschiedenen Kanäle gespeichert.
Der Pufferspeicher 40 besteht aus einem Magnetkernspeicher mit 16 mal 16 Speicherplätzen zur Speicherung von 256 Worten mit Kernebenen für ein Markierbit, für die 1-, 2-, 4- und 8-Bits und für ein Paritätsbit Wie in den F i g. 2e und 2f dargestellt, ist der Pufferspeicher 40 mit X-Treibern 42, A"-Schaltern 44, K-Treibern 46 und Y-Schaltern 48 und zur Einspeicherung von über die Sammelleitung 52 zugeführten Daten mit Blockiertreibern 50 ausgerüstet. Das Auslesen des Pufferspeichers 40 erfolgt über die Leseverstärker 54 und UND-Glieder55.
Die Adressierung des Pufferspeichers 40 wird gesteuert durch das Adreßregister 56 (Fig. 2b, 2c) mit den Triggern 56-1, 56-2, 56-4 bis 56-128. Die durch die UND-Glieder 43a bis 43t7bzw. 45<? :is 45ddecodierten Signale der Trigger 56-1,56-2 bzw. 56-4 ■ md 56-8 steuern die X-Treiber 42 bzw. die X-Schalter 44. Entsprechend steuern die Trigger 56-16, 56-32 die K-Treiber 46 über die UND-Glieder 43e bis 43Λ und die Trigger 56-64, 56-!2* die Y-Schalter 48 über die UND-Glieder 45ebis 45Λ.
Das Adreßregister 56 wird durch Impulse eines Taktgebers weitergeschaltet. Der Taktgeber wird unter anderem beim Auslesen des Pufferspeichers 40 durch ein Taktgeber-Startsignal für den Papiervorschub vom UND-Glied 180(F i g. 2d) eingeschaltet.
Der Pufferspeicher 40 wird, um eine versehentliche Änderung seines Inhaltes zu vermeiden, durch einen Befehl geladen, der erst gegeben werden kann, wenn eine bestimmte Kanal-Kennzeichenfolge erkannt und in einer Verriegelungsschaltung gespeichert ist. Diese Verriegelungsschaltung wird über UND-Glieder 74a bis 74c von Signalen an den Ausgängen der Sammelleitung 69 (Fig. 2a) gesteuert. Die erforderlichen NICHT-Signale werden von den Ausgängen der Sammelleitung 69 übt.r Inverter 71a bis 71/ und die docodierenden UND-Glieder 73abis 73Aerzeugt.
Das Adreßregister 56 wird während des Ladens durch die Verriegelungsschaltung 80 (Fig. 2d) gesteuert, die durch ein Ladesignal über das ODER-Glied 81 oder durch ein Ausgangssignal vom UND-Glied 79 eingeschaltet wird.
Das Auslesen des Pufferspeichers 40 in Verbindung mit Papiervorschuboperationen kann entweder mit oder ohne gleichzeitiges Drucken geschehen. Die Betätigung der Traktoren 19 erfolgt dabei durch geeignete Erregung der Schrittmotoren 22-1. Die von der 'iürch die Motoren 22-1. 22-2 angetriebene linpulsgeberscheibe III (Fig. 1. 2g) in den Abtastköpfen 103, 104 und '96 erzeugten Impulse wurden über Verstärker 108a bis 108c. monostabile Multivibratoren 109a. 1096. UND-Glieder HOJ llOir (F ig. 2g) und andere Schaltelemente zu Steuersignalen für langsame Geschwindigkeit, iiohe Geschwindigkeit und/oder für Höchstgeschwindigkeit kombiniert, Die .Steuerung erfolgt dabei durch den die einzelnen Motorsohsilimpulse zählenden Vorschubimpulszahler 130 (Fig. 2g), dessen durch von der Impulsgeberscheibe III abgegebene Rückkopplungsimpulse binär weitergeschaltete Trigger 130.7 bis 130cüber UND-Glieder 132a bis 132c Decodiersignale »D4« bzw. »D5« und »D7« abgeben. Das vom Abtastkopf 106 erzeugte Hnrh<;ti»p«rhwinrli«»-
kcits-Emittersignal erregt nach Umkehrung im Inverter 105 den tr.onostabilen Multivibrator 107. Die Schaltkreise 133, 134 und 135, die wie im einzelnen für den Schaltkreis 133 dargestellt, jeweils kaskadenförmig angeordnete, monostabile Multivibratoren 133a bis 133c/rnil zugeordneten Invertern 133rund 133fund ein ODER-Glied 133#enthalten, geben über die UND-Glieder 110a bis 1 lOc/einc Reihe von drei Stoppimpulsen ab. Zur Auswahl der Zeilenschrittgröße ist die Verriegelungsschaltung 188 (Fig. 2g) vorgesehen, durch deren Schaltzustand der Vorschubimpulszähler 130 so gesteuert wird, daß er für den Vorschub um eine /eile entweder sechs Impulse bei einem Zcilcnabstand von acht Zeilen pro 2,54 cm oder acht Impulse bei einem Zcilcnabstand von sechs Zeilen pro 2.54 cm abgibt.
Die Steuerung der Verriegelungsschaltung 188 erfolgt durch das Vorhandensein oder das Fehlen eines Markierbits M in der Adresse 1 der Markicrbil-Kernebene des Pufferspeichers 40.
Das im UND-Glied 210.; (I ig. 2a) mit dem Spcichersteucrsignal und den Taklimpulsen IVO und Wl kombinierte Adresse-1-Signal vom Adref3regisicr 56 (F ig. 2c) erregt die Verriegeliingsschaliung 211. Das FIN-Ausgangssignal dieser Schaltung wird im UND-Glied 212.7 mit dem Signal des für die Markierungskernebene vorgesehenen der UND-Glieder 55 (Fig. 2f) kombiniert und der Verriegelungsschaltung 188 zugeführt. Dadurch wird der Vorschubzählcr 130 auf sechs Schritte pro Zeile eingestellt, so daß sich ein Zcilcnabstand von acht Zeilen pro 2.34 cm ergibt, lsi in der Adresse 1 des Pufferspeichers kein Markierbil Λ/ vorhanden, so erscheint das Ausgangssignal nicht am UND-Glied 212.) sondern über den Inverter 214 am UND-Glied 212/r
Die Verriegelungsschallung 21Iw ird durch ein Signal vom UND-Glied 210/i zur Zeil W1 zurückgestellt. Mit Hilfe des dabei auftretenden <\l IS-Signals und eines Markiersignals ran einem anderen Speicherplatz wird im UND-Glied 21Of ein Signal gebildet, das da/u dient, eine das Fnrmularende anzeigende Markierung zu erkennen.
Beim Auslesen wird der Taktgeber vom SpeichcrailrcBzählertrigger 136 (Fig. 2d) gesteuert, der durch das vom UND-Glied 132.) des Dccodierkreiscs 132 abgegebene Signal »/)4« eingeschaltet wird. Der Antriebsimpulsgeber fur ilen Papiervorschub wird in Gang gesetzt durch Frregen der Verriegelungsschaltung 140 (Fig. 2d). die über das ODF.R-Glied 144 und das UND-Glied 142 bzw. 146 entweder durch ein Signal für unmittelbaren .Sprung ohne Drucken oder durch ein Signal für Springen nach dem Drucken vom UND-Glied t48 eingeschaltet wird. Durch das Finschalten der Vcrricgclungsschaltung 140 steht um Ausgang des UND-Glieds 141 ein Impuls zum Vorschubstart an. Die Abschaltung des Papiervorschubs erfolgt mittels des die Trigger 150-1, 150-2, 150-4 und 150-8 enthaltenden Zeilenzähler 150 (Fig. 2b. c). Dabei werden von den UND-Gliedern 151 und 152 Signale »Z15« und »Z14« abgegeben. Der Inverter 153 verhindert die Weilerschaltung des Zählers, wenn die Zahl 15 erreicht ist. ohne daß über das UND-Glied 154a ein Vergleich erfolgt wäre. Der Niedergeschwindigkcitsantrieb wird durch ein vom monosiabilen Multivibrator 161 (F i g. 2d) über das ODF.R-Glied 160 und das UND-Glied 162 erzeugtes Signal abgestellt, das beim Auftreten des Signals (DS) des Zeilenzählcrsignak »Z15« und des Signals »Kein Sprung« vom ODFR-GIicd 163 ausgelöst wird.
Im Betrieb wir«: der Pufferspeicher 40 (Fig. 2f) geladen aufgrund eines Ladebefehls von den Ausgangsleitungen der Sammelleitung 69. Das Adreßregister 56 (Fig. 2b, c) wird über ODER-Glieder 171, 172, den monostabilen Multivibrator 173 und das ODER-Glied
174 auf die Adresse I zurückgestellt. Die den Pufferspeicher steuernde Verriegelungsschaltung 80 wird über das ODER-Glied 81 (Fig. 2d) eingeschaltet. Durch das Signal der Verriegelungsschaltung 80 ν erden die Trigger 56-1 und 56-2 des Adreßregisters 56 zu ;eder WO-Zeit zur aufeinanderfolgenden Ansteuerung der Adressen des Pufferspeichers in jedem Taktzyklus vorbereitet.
Die l.esctrciber und -schalter werden, wie in F i g. 3 dargestellt, für die Zeiten Wl, R2 und W3 weitcrgcschaltcl. Gleichzeitig wird der bisherige Inhalt des Pufferspeichers 40 beim Laden gelöscht, da die Werte der Bit-1 -Ebene infolge des Fehlens eines Auslesest gnals von dem auf Lesebefehle ansprechenden Vcrzögcrungskreis 38 (Fig. 2c) und der Ausgangssignale der Leseverstärker nicht noch einmal durchlaufen werden.
Wie oben beschrieben, beginnt das Laden der Daten bei der Position I. In diese Position wird ein Markierbil eingegeben, wenn der Zcilcnabstand acht Zeilen pro 2,54 cm beiragen soll. Bei einem Zcilenabstand von sechs /eilen pro 2.54 cm wird eine Null eingegeben. Die Rückstellung des Adreßregisters 56 am finde des zu bedruckenden Formulars erfolgt bei Koinzidenz des RO- und eines Markierbil-Signals. das vom UND-Glied
175 über das ODER-Glied 174 (I ig. 2b. c) zugeführt wird.
Der Taktgeber läuft weiter bis zum Ende des Zyklus, wonach zur Zeil RO die Adresse auf Position 2 weilergeschaltet wird. Der Inhalt der Position I bleibt gespeichert. Sollte beim Laden ein Programmierer auftreten, was durch das Auftreten von »0-«. »I« oder »2-« Bits an den Ausgangen der Sammelleitung 69 angezeigt w ird. so w ird dieser durch das Signal »Ladung ungültig« angezeigt.
Zur Ausführung der Vorschuboperation w ird die den Vorschubstart steuernde Verriegelungsschallung 140 (F i g. 2d) über das ODER-Glied 144 entweder durch das von den UND-Gliedern 146 und 148 zugeführte Signal »Papiertransport nach dem Drucken« oder durch das anderweitig erzeugte Signal »Sofortiger Papiertransport« eingeschaltet, wenn an den Ausgängen der Sammelleitung 69 die Bitkonfiguralion für einen Vorschubbefehl vorliegt und das Signal für die Ausführung gegeben wird. Wenn der Papiervorschub nicht bereits in Bewegung isi. so wird er durru die Verriegelungsschallung 140 gestartet, deren Ausgangssignal über das UN D-Glied 141 (I i g. 2d) das Vorschubsignal erzeugt. Der Papiertransport wird dadurch mit niedriger Geschw indigkcit gestartet.
Es sei angenommen, daß die Trigger 150-4 und 150-8 des Zeilenzählers 150 (F ig. 2c) durch das Signal »Kein Sprung« vom UND-Glied 149(Fi g. 2d) erregt sind. Das NICHT-2-Bit des Einzeilenschaltbefehls schaltet den Trigger 150-2 des Zählers über das UND-Glied 147 ein. so daß nunmehr die Zeilenzählertrigger 150-2,150-4 und 150-8 eingeschaltet sind. Damit ist die Bedingung für einen Einzeilentransport vom Befehlsregister decodiert worden.
Der Zeilenzähler 150 registriert die Zahl 14. Die Zeilenschaltung beginnt wie folgt: Das Vorschub-Signal vom UND-Glied 141 (Fig. 2d) gibt einen ersten Vorrückimpuls ab und schallet anschließend die
Motorantnebslrigger weiter, die Strom auf die Mo'.orwieklungen geben. Weitere Vorrückimpulse werden von den Abtas'köpfen 103 oiler 104 über das ODI.K Glied 100 und das UND-Glied 98 abgegeK.i. so dall der Vorschubimpuls/ähler 130 durch den .Sehrill- > moUi!impuls weitergeschaltet und sein Inhalt durch die Schaltungen 112./ bis c dccodicrl wird. Für eine Einzc le-iforlschaltung sind bei einem Zcilenabstand von sechs /eilen pro 2, 54 cm insgesamt acht Impulse und bei einem /.eilenabstand von acht /eilen pro to 2.54 cm insgesamt sechs Impulse erforderlich. Da von der Annahme ausgegangen war. daß in der Adresse I ilcs Pufferspeichers ein Markierbil gespeichert sein sollte, wird beim Auslesen des Markierhilsignals der Speicheradresse I über das UND -(ilied 212.1 (I i g. 2a) r. die den /eilenabstand steuernde Verricgelungsschaltung 188 (I'ig. 2g) erregt. Der Vorschub/ahler UO (l'ig. 2g) wird dadurch so gesteuert, dall er für jede /eile sechs Impulse /ähll und somit einen /eilenabstanii von acht /eilen pro 2.54 cm herstellt.
Wenn das Decodicrsignal »1)4» auftritt, w ird der den AdreU/iihler vorbereitende Trigger Uh(Ii g. 2f) erregt. Das hat /iir Folge, daß die den Pufferspeicher steuernde Verriegelimgsschaliiing 80 über das UN I)-Cilied 79 und das ODIK Glied 81 eingeschaltet und der Taktgeber > > angestoßen wird Die Klickstellung des Triggers 136 erfolgt /ur /eit U' I durch ein Signal des UND-Gliedes 1 36,/. in welchem ein Signal der Verriegelungsschaltung 80 uihI ein rückgekoppeltes Signal vom LIN Ausgang des Triggers 13h kombiniert werden. Durch das c Verschw inden ties Signals vom Trigger 1 36 und tlas über das UND-Glied 196 /ugeführte Taktsignal WO wird die ilen Pufferspeicher steuernde Verriegelung 80 zurückgestellt. Der Taktgeber stoppt nach einem /vklus bei WO. Dabei wird der Inhalt des Wortes 2 des r> Pufferspeichers in das Speicherregisler ausgelesen, /ur Zeil WO schaltet das Adreßregister 56 auf Position 3 weiter. Der Zeilenzähler 150 wurde am Ende der Zeil R 1 auf die Zahl I 5 wcitcrgeschaltei. Die Signale »Z 15« und » U 2« schallen nun die Vorschubstart-Verriege- -in liingsschaliung 140 (T ig. 2d) über das ODER-Glied 131. das ODKR-Glied 137 und das ODER-Glied 115 zurück.
Wenn tier Vorschub/ahlcr 130 (T'ig. 2g) über das UND-Glied 132t das »D5«-Signal abgibt, wird am ODER-Glied 160 über das UND-Glied 162(1 i g. 2d) ein 4-, .Stoppimpuls erzeugt. Dadurch wird über den monostabilen Multivibrator 161 ein Signal erzeugt, das den Zeilenzähler 150 über das ODER-Glied 182 (l:ig. 2b) und das Befehlsregister zurückstellt. Dieses Signal veranlaßt ferner die Erzeugung des Signals »Operation Ίη beendet«. Dadurch wird angezeigt, daß die Zeilenschaltoperation beendet ist. Das an den Zeilenzähler 150 (F i g. 2c) über das ODER-Glied 182 gelegte Rückstellsignal leitet außerdem den tatsächlichen Stoppablauf des Papiervorschubs ein. Es wird eine Folge von drei Stoppimpulsen, bei einem angenommenen Zeilenabstand von acht Zeilen pro 2.54 cm. ausgelöst und die Rückkopplung der Impulse der Abtastköpfe 103, 104, 106 gesperrt.
Der Vorschubimpulszähler 130 rückt um sechs «> Impulse pro Zeile weiter, wenn mit acht Zeilen pro 2.54 cm gedruckt wird und um acht Impulse pro Zeile, wenn mil sechs Zeilen pro 2.54 cm gedruckt wird. Der jeweilige Zeilcnabsiand wird durch Signale an den EIN- und AlJS-Aiisgängcn der Vcrriegeiungsschaltung 188 fc5 (Fig. 2g) bestimmt, die über die UND-Glieder 192a. b weitergeleitet werden. Die Trigger 130a bis c des Vorschubimpulszählers 130 sind so geschaltet, daß sie tlas Signal »1)4« vier Impulse, das Signal »/.J5« drei Impulse und das Signal »I)7« einen l'üpuls vor dem Ende einer /eilenschaltoperalion abgeben. Der Zähler 130 wird beim achten und letzten Impuls durch das Signal »Λ)8« zurückgestellt.
Bei einem Zwei- oder Drcizeilcnvorschub gelten die beschriebenen Zeitfolgen für Start, Zcilcnzählersteuerung und Adreßregister für den ersten Zcilcnschalischritt. Für die weiteren Zcilcnschaltschritlc wird der Taktgeber durch jedes »D4«-Signal gestartet, das den den Adreßzähler steuernden Trigger 136 (Fig. 2d) einschallet und den Taktgeber für einen Zyklus anstößt leder Taktgcberzyklus schallet den Zeilenzähler 150 weiter. Wenn tier Zeilenzähler die Zahl 15 enthält, erscheint am UND-Glied 151 (Fig. 2c) das Signal »ZI 5«. das am UND-Glied 162(F i g. 2d) zur Zeil »/J>5« einen den Stoppablauf für den Vorschubmechanismus auslösenden Impuls erzeugt. Das Rückslellsignal vom
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hen. die Schaltfolge für die Beendigung der Zeilenschaltoperalion aus. Der Zeilenzähler 150 wird durch die UND-Glieder 116 und 149 für einen /wei-Zeilenvorschub auf die Zahlung von I 3. bei einem Dreizeilenvorschub auf die Zählung von 12 eingestellt.
Fun Papiervorschub bei niederer Geschwindigkeit verläuft wie folgt: Bei der Eingabe des Befehls »/.eilensprung unmittelbar« oder »Zeilensprung nach dem Drucken« in das Befehlsregister schaltet das Bit 0 des Sammelleitungsausgangs eine das Springen steuernde Verriegelungsschaltung ein. Durch den Befehl »/eilensprung unmittelbar« vom UND-Glied 142 (l'ig. 2d) oder durch ilen Befehl »/eilensprung nach dem Drucken« vom UND-Glieil 146 wird die den Vorschub startende Vcrricgclungsschallung 140 (F i g. 2tl) eingeschaltet. Durch das Vorschub-Startsignal wird über das UND-Glied 192 und das ODER-Glied 194 der das Adreßregister steuernde Trigger 136 eingeschaltet und der Taktgeber angestoßen. Durch das EIN-Ausgangssignal des Triggers 136 wird die den Pufferspeicher stcucrntie Verriegelungsschaltung 80 eingeschalte!, welche die Fortschaltung des Adreßregisters 56 (Fi g. 2b. c) zur Zeit Λ0 steuert. Der Taktgeber schaltet das Adreßregister 56 und den Zeilenzähler 150 weiter. Der Papiervorschubmechanismus ist inzwischen durch das von der Vcrriegclungssehaltung 140 über das UND-Glied 141 (Fig. 2d) erzeugte Vorschubsignal betätigt worden.
Die Vcrricgclungsschallung 140 wird nichl zurückgestellt. Dadurch wird, wenn der Taktgeber wieder nach /?0 zurückkehrt, der den Adreßzähler steuernde Trigger 136 über das UND-Glied 192 und das ODER-Glied 194 (F i g. 2d) wieder eingeschaltet, so daß der Taktgeber einen weiteren ganzen Zyklus durchläuft. Der Zeilenzähler 150 und das Adreßregister 56 schalten weiter, und der Inhalt der jeweils adressierten Stelle im Pufferspeicher 40 wird bei jedem Takigcbcrzyklus in das Register aus gelesen.
Es sei angenommen, daß der im Befehlsregister gespeicherte Zeilenschaltbefehl im Wort 5 des Pufferspeichers 40 gespeichert ist und daß die Papierbahn 30 auf die Zeile 1 eingestellt war, als die Zeilenschalioperation begonnen wurde. Wenn der Inhalt der Position 5 des Pufferspeichers 40 in das Register ausgelesen wird, tritt an einem UND-Glied ein Rcgistervergleichssignal auf. Dadurch wird die rum Vergleich dienende Verriegelungsschaltung 159 (Fig.2d) über das UND-Glied 133 und das ODER-Glied 117 eingeschaltet. Das Weilerschalten des Adreßregisters 56 nach der Zeit RO
des laufenden Taklzyklus wird verhindert da die Vcrriegelungsschaltung 136 über das UND-Glied 67 und das ODER-Glied 95 zurückgestelll wird. Das Adreßregister 56 ist viermal weitcrgeschaltet worden. Das Vergleichersignal der Vcrriegelungsschaltung 159 ί schaltet den Trigger 136 und die Vorschub-Startverriegelung 140 zurück. Durch das Vergleichssignal wird über die Leitung 195 der Zeilenzähler 150 vom Wert 4 auf den Komplementwcrt 11 umgestellt. Er wird dabei durch ein auf der Leitung 197 durch eines der UND-Glieder 154a, b und das ODER-Glied 154c· erzeugtes Signal vorbereitet. Der Taktgeber beendet den laufenden Zyklus und stoppt zur Zeit RO. Der Papiervorschub wurde inzwischen durch das Vorschubsignal von der Verriegelung 140 für niedere Geschwin· r> digkeit gestartet.
Bis zu diesem Zeitpunkt sind nur acht Mikrosekunden verstrichen, so daß das ersie »O4«-Si«»nal vom Vorschubimpulszählcr 130 noch nicht erzeugt worden lsi. Diijscs Signa! sciialiei ιίυιι Ti iggei ί 36 (F ι g. 2u) für ^u die Adreßzählung ein, so daß der Taktgeber einen Zyklus durchläuft. Die drei folgenden Abtastkopfsignalc haben dieselbe Wirkung/Der Zeilenzähler 150 enthält jetzt die Zahl 15, so daß am UND-Glied 151 (Fig. 2c) das Signal »Z 15« entsteht, das den Stoppimpuls am 2> UND-Glied 162 erzeugt. Das Rückstellsignal vom ODER-Glied 160 (F ig. 2d) schaltet über den monostabilcn Multivibrator 161 das Befehlsregister und den Zeilenzähler (Fig. 2b, c) zurück und leitet den bereits beschriebenen Ablauf beim Stopp des Vorschubs ein. Die Papierbahn ist um vier Zeilen von Zeile 1 nach Zeile 5 weitergeschaltet worden und der Pufferspeicher 40 ist von Position 2 auf Position 6 vorgerückt.
Es sei nun angenommen, daß ein Befehl eingegeben wird, von der momentan eingestellten Druckzeile zu s> einer 15 oder mehr Zeilen entfernten Kanalangabe zu springen. Speziell sei angenommen, daß die Kanalzahl in Position 20 des Pufferspeichers 40 gespeichert ist und Zeile I die letzte gedruckte Zeile war. In diesem Fall tritt während der ersten fünfzehn Weiterschaltungen des 4n Zeilenzählers 150 der Verriegclungsschaltung 159 kein Vergleichssignal auf. Wenn der Zeilenzähler 150 die Zahl I 5 erreicht, blockiert der Inverter 153 (F i g. 2c) das weitere Vorrücken des Zeilenzählers. Bei jedem der 15 Taktimpulse wurde das Adreßregister 56 weitergeschal 4ί tet, so daß die Adresse 16 Zeilen vor der in Druckstellung befindlichen Formularzeile steht. Der erste und die nachfolgenden Decodierimpulse »D4« vom UND-Glied 132a (Fig. 2g) erzwingen eine Weiterschaltung des Adreßregisters 56, bis bei Erreichen der Adresse 20 ein Vergleichssignal auftritt, das die Vergleicher-Verriegelungsschaltung 159 zur Zeit WO über das UND-Glied 113 und das ODER-Glied 117 (Fig.2d) einschaltet Wenn die den Pufferspeicher steuernde Verriegelungsschaltung 80 zur Zeit W\ nach Rückstellung des Triggers 136 abgeschaltet wird, nachdem durch das Signal RQ über das UND-Glied 196 (F i g. 2d) ein Vergleich erfolgt ist, wird das Weiterschalten des Adreßregisters 56 blockiert Da das Signal der Verrisgelungsschaltung 80 den Torwiderstand der »Harperw-Schaltung des Triggers 56-1 beeinflußt, schaltet das Signal RQ das Adreßregister 56 auf 21 weiter, auch wenn das Signal RQ die Verriegelungsschaltung 80 zurückstellt Der Zeilenzähler 150 wird durch das Vergleichssignal auf Null ergänzt und der Vorschub geht weiter. |edes »D4«-Signal schallet den Zeilenzähler HO, wie beschrieben, weiter, da das Signal »ZI5« bei der Komplcmenlierung des Zeilenziihlers 150 fehlt. 15 Zeilenschaltungen nach Auftreten des Vergleichssignals erscheint das Signal »/15« am UND-Glied 151 (Fig. 2c) und erzeugt den Sloppimpiils am UND-Glied 162 (Fig. 2d). Nunmehr läuft der beschriebene Stoppvorgang ab, bei welchem das Formular in der Zeile 20 stehenbleibt, während das Adreßregister 56 die Adresse 21 enthält.
Während der Zeilenzähler Π0 anfangs ohne Vergleich bis zum Stand 15 weiterläuft, werden zur Zeit des Auftretens des Signals »/J5« eine Verriegelungsschaltung für hohe Geschwindigkeit und zur Zeit »D7« eine Verriegelungsschaltung für höchste Geschwindigkeit eingeschaltet. Die Zeilenschaltung erfolgte somit rür wenige Mikrosekunden mit niedriger Geschwindigkeit, wechselte darin auf Hoehgeschwindigkeit und schließ-
VJLlLtl«!
digkeits- und Höchstgesehwindigkcitsgang werden einige Zeilen vor dem Erreichen der gewünschten Zeile wieder zurückgestellt, z.B. bei den Zählersländen IJ bzw. 11 und 5 bzw i für acht bzw. sechs Zeilen pro 2.54 cm, indem die entsprechenden Verriegelungsschaltungen aufgrund der Zcilenzählersignale zurückgestellt werden. Ein Vorschub mit hoher Geschwindigkeit erfolgt somit, wenn die Zeilenschaltung 15 oder mehr Zeilen beträgt. Der jeweilige Sprungbercich hängt vom Beschleunigungsvcrhalten des Antriebes ab.
Während einer Zeilenschalt- oder Zeilensprimgoperation kann der Drucker das Ende des Formulars erreichen. Wenn die vorletzte Zeile eines Formulars gedruckt wird, der Abtastkopfimpuls, der anzeigt, daß sich das Formular in der letzten Zeile bewegt, jedoch noch nicht aufgetreten ist, enthält das Adreßregister 56 die Adresse der letzten Zeile des Formulars und das Register das der vorletzten Zeile des Formulars entsprechende Wort. Wenn der Decodierimpuls »D4« für die letzte Zeile des Formulars auftritt, wird das Register mit einem Wort geladen, welches das Markierbit für das Ende des Formular» enthält. Die Erkennung dieses Markierbits erzeugt am UND-Glied 210c (Fig. 2a) ein Markiersignal und bewirkt die Rückstellung des Adreßregisters 56 über das UND-Glied 175 und das ODER-Glied 174 (Fig. 2b). Diese Rückstellung, die zum Zeitpunkt R 0 erfolgt, übersteuert die normalerweise bei WO einsetzende Weiterschaltung des Adreßregisters. Wenn der Taktgeber bei R 0 stoppt, stehi der Pufferspeicher auf der Adresse I, das Register enthält ein Markierbit und das Formular ist gerade mit der letzten Zeile in Druckstellung und ist in Bewegung. Die UND-Glieder57aund 570decodieren die Adresse 0 und erzeugen am ODER-Glied 58 gegebenenfalls ein »Speicheradresse 1 «-Markierbit.
Die Formulardurchlauf-Verriegelungsschaltung 200 (Fig.2b) für den Formulardurchlauf wird durch das UND-Glied 202 eingeschaltet Sie erzeugt ein Signal am UND-Glied 203, wenn das »Adresse-1 «-Signal auftritt, während die Verriegelungsschaltung 200 eingeschaltet ist Das bedeutet, daß zwei Signale »Kanal 2« während desselben Formularvorschubbefehls auftraten, und daß ein ganzes Formular ohne Anhalten des Mechanismus an der Druckzeile vorbeigelaufen ist
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Steuereinrichtung für den Papiervorschub in einem Schnelldrucker mit unterschiedlichen Zeilenabständen, die mit einer sowohl Druckdaten als auch Vorschubbefehle abgebenden Zentraleinheit verbunden ist, mit einem mit der Antriebsvorrichtung synchron umlaufenden Impulsgeber, mit einer Vorschubstartvorrichtung, die von Signalen der Druckersteuerung betätigt wird, mit einer Vorschub-Stoppvorrichtung, mit einem Magnetkernspeicher als Schreib-Lese-Speicher zur Aufnahme von Formatdaten, einer Einrichtung zur Adressierung des Magnetkernspeichers und einem Register zur Aufnahme der jeweiligen aus dem Magnetkernspeicher ausgelesenen Formatangabe, wobei Kanalvorschubbefehle an einer oder mehreren verschiedenen, den verschiedenen Zeilenpositionen entsprechenden Adressen im Magnetkernspeicher speicherbar sind. die Adressiereinrichtung des Magnetkernspeichers aus X-K-Ringschaltungen aufgebaut ist, mit einer Vergleichsschaltung für den jeweils aus der Magnetkern-Speicheradresse ausgelesenen Kanalvorschubbefehl und den von der Zentraleinheit zugeführten Kanalvorschubbefehl, wobei bei Vorliegen von Gleichheit die Vorschub-Stoppvorrichtung beaufschlagt wird, und wobei de. Antriebsvorrichtung mehrere Fortschaltimpulse pro Zeile zugeführt werden, ein Zeilenzähler vorgesehen ist, der zur Steuerung der Beendigung der Fortschaltung der Antriebsvorrichtung mit dem Impulsgeber verbunden ist, daß tin Vorschubimpulszähler zur Zählung einzelner, der Antriebsvo' .ichtung zugeführter Fortschaltimpulse vorgesehen ist und zur gemeinsamen Steuerung von Stopp; ipulsen mit dem Zeilenzähler verbunden ist und wobei weiterhin die VuiSLMubitanschaitung nach Erhalt eines Zeilenschaltbefehls eine Niedriggeschwindigkeitsschaltung einschaltet, die ihrerseits den Impulsgeber zur Speisung der Antriebsvorrichtung anstößt, daß bei einem Zeilenschaltbefehl für einen Vorschub über eine größere als eine vorgegebene Zeilenzahl der Impulsgeber von Schaltungen für höhere Geschwindigkeiten gesteuert wird und daß vor Erreichen des Endes der Zeilenschaltoperation über die Stoppschaltung Stoppimpulse zur Abbremsung der Antriebsvorrichtung erzeugt werden, gemäß deutschem Patent 1786107. dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung einer Steuereinrichtung (192.7, b) des Vorschubinipulszählers (130) eine Verriegelungsschaltung (188) vorgesehen ist. die durch ein vom Magnetkernspeicher (40) ausgegebenes Markierbit (M) in den EIN-Zustand und durch das NichtVorhandensein dieses Markierbits (M)\n den AUS-Zustand bringbar ist und durch deren EIN- und AUS-Ausgangssignalc der Vorschubimpulszähler (130) auf zwei verschiedene Zahlungen entsprechend unterschiedlichem Zeilenabstand einstellbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubimpulszahler (130) durch einen dreistufigen Binärzähler gebildet wird, der beim Vorliegen eines EIN-Ausgangssignals der Verriegelungsschaltung (188) auf den Wert 2, beim Vorliegen eines AUS-Ausgangssignals auf den Wert 0 herunterzählt.
3. Einrichtung nach Anspruch I oder 2 dadurch
gekennzeichnet, daß das den Vorschubzähler(l30) in eine von zwei Einstellungen umschaltende Markierbit (M) in den Speicherplatz mit der Adresse 1 des Magnetkernspeichers (40) eingebbar ist,
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des den Vorschubimpulszähler (130) einstellenden Markierbits (M) eine Verriegelungsschaltung (211) vorgesehen «st, die durch das mit einem. Taktsignal (WQ+ W\) kombinierte Signal beim Auslesen der Adresse 1 des Magnetkernspeichers (40) in den EIN-Zustand und durch ein mit einem weiteren Taktsignal (R 1) kombiniertes Speichersteuersignal in den AUS-Zustand schaltbar ist, wobei durch die beim Vorhandensein bzw. beim Fehlen des EIN-Ausgangssignals der Verriegelungsschaltung (211) abgegebenen Impulse die den Vorschubzähler (130) steuernde Verriegelungsschaltung (188) einstellbar ist, und durch das AUS-Ausgangssignal in Kombination mit dem aus einem anderen Speicherplatz des Magnetkernspeichers (40) ausgelesenen Markierbit der Adreßzähler (56) des Magnetkernspeichers am Ende des Formulars rückstellbar ist.
DE1920491A 1968-05-15 1969-04-23 Steuereinrichtung für den Papiervorschub in einem Schnelldrucker mit unterschiedlichen Zeilenabständen Expired DE1920491C3 (de)

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