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DE2152385A1 - Dickstoffpumpe, insbesondere betonpumpe - Google Patents

Dickstoffpumpe, insbesondere betonpumpe

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Publication number
DE2152385A1
DE2152385A1 DE19712152385 DE2152385A DE2152385A1 DE 2152385 A1 DE2152385 A1 DE 2152385A1 DE 19712152385 DE19712152385 DE 19712152385 DE 2152385 A DE2152385 A DE 2152385A DE 2152385 A1 DE2152385 A1 DE 2152385A1
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DE
Germany
Prior art keywords
housing
thick matter
pump according
matter pump
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712152385
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Haas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19712152385 priority Critical patent/DE2152385A1/de
Publication of DE2152385A1 publication Critical patent/DE2152385A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/30Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F04C2/40Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F04C2/08 or F04C2/22 and having a hinged member
    • F04C2/46Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F04C2/08 or F04C2/22 and having a hinged member with vanes hinged to the outer member
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C13/00Adaptations of machines or pumps for special use, e.g. for extremely high pressures
    • F04C13/001Pumps for particular liquids
    • F04C13/002Pumps for particular liquids for homogeneous viscous liquids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • "Dickstoffpumpe, insbesondere Betonpumpe" Die Erfindung betrifft eine Dickstoffpumpe, insbesondere Betonpumpe mit einem zylindriSchen Gehäuse, das mit zwei wechselseitig betätigten Schiebern radial in je einen Saugraum und einen von diesem abgeschlossenen Druckraum unterteilt wird und init einem in dem Gehäuse umlaufenden Verdrängerkolben mit einem dem Gehäuse anliegenden Flügel, über dessen Rückseite das von oben dem Gehäuse aufgegebene Bördergut durch wenigstens eine Ansaugöffnung im Kolben in den Saugraum des Gehäuses ein-tritt und iiber dessen Vorderseite das Fördergut aus dem Druckraum des Gehäuses über eine Austrittsöffnung des Kolbens axial in eine sich konzentrisch an den Kolben anschließende Druckleitung gelangt.
  • Dickstoffe kommen in den verschiedentsten Zusammensetzungen, beispielsweise als Fäkalien vor. Beton stellt wegen seiner Viskosität technisch ebenfalls einen Dickstoff dar, unterscheidet sich aber in vielfacher Hinsicht von gewöhnlichen Dickstoffen durch Eigenschaften, die das Pumpen von Beton zu einem besonderen technischen Problem machen. Die Erfindung wird daher trotz ihrer grundsätzlichen Anwendbarkeit auf dickflüssige Medien anhand der bei der Betonförderung auftretenden Probleme beschrieben.
  • Beim Pumpen von Dickstoffen müssen einerseits möglichst große Durchgangsquerschnitte für das Fördermedium geschaffen werden, um den Pumpwiderstand gering zu halten; andererseits sollen zum gleichen Zweck die Förderwege frei von scharfen Krümmungen sein.
  • Das Pumpen von Beton muß zudem auf die Neigung des Betons zur Entmischung spund zum Erhärten in den nicht zwangsdurchströmten Querschnitten einer Pumpe Rücksicht nehmen. Bei Beton sind ferner die volumetrischen Änderungen zu berücksichtigen, die beim Saugen und bei der Kompression des Mediums auftreten.
  • Die eingangs beschriebene Dickstoffpumpe ist bereits bekannt (DPS 1 190 795). Ihr Gehäuse hat einen Boden, in den die Druckleitung mundet. Das Fördergut wird von oben angesaugt und nach unten aus dem Gehäuse herausgeführt. Die Schieber sind als Radialschieber ausgebildet. Die Ansaugöffnung des Verdrängerkolbens und dessen Austrittsöffnungen liegen bei dieser Pumpe axial hintereinander.
  • Diese Pumpe benötigt daher an Jeder Stirnseite des Kolbens eine Dichtung. Derartige Dichtungen sind insbesondere bei der Förderung von Beton problematisch. Abgesehen von den Dichtungsschwierigkeiten ergeben sich aber auch Nachteile, weil der Verdrängerkolben bei dieser Pumpenbauart Kanten der Austrittsffnung überfahren muß. Dadurch tritt hier ein Zerkleinern der im Beton enthaltenen Steine auf, was zu hohem Verschleiß führt.
  • Außerdem ist der Flügel des Verdrängerkolbens eben und erstreckt sich radial durch den Pumpenraum des Gehäuses. Die Strömungsverhältnisse sind daher nicht optimal, weil sich an den Enden des flügels Wirbel bilden, in denen Nester aus abgesetztern oder gar teilweise erhärtetem Beton entstehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine insbesondere auf die F@@derung von Beton eingerichtete Dickstoffpumpe zu schaffen. welche eine Verminderung der Anzahl der Dichtungen und der von
    erdrang**eekolben
    überfahrenen Kanten erlaubt; rnd bei ihrer erfindungsgemäßen Weiterbildung eine absolut gleiciimäßige kontinuierliche Förderung infolge zwangsdurchströmter Querschnitte, Ausgleich des beim Pumpen auftretenden Saugverlustes bzw. der auftretenden Kompression des Fördergutes und Vermeidung der schieberbedingten Kurzschlüsse in der Pumpe ermöglicht. Diese gleichmäßige Förderung des Betons ist Voraussetzung für die berwindung großer Förderhöhen, bzw. ermöglicht ein schwingungsfreies Arbe ten mit
    :3etonver1;eiToranlaoon .
    Erfindungsge0iiäß wird zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagen, daß das Gehause an seiner den Aufgabebehälter für das Fördergut gegenüberliegenden Seite einen den Gehäusezylinder abschliessenden Boden aufweist, und daß die Ansaugöffnung des Verdrängerkolbens dessen Austrittsöffnung konzentrisch umgibt, welche in die durch ### Aufgabe geführte Druckleitung mündet.
  • Bei einer solchen Pumpe befindet sich keine Offnung im Genause-@ boden, umd die Druckleitung kann unmittelbar an den Verdrängerkolben angeschlossen werden. Dadurch tritt die angestrebte Verminderung der Dichtungen und zu überfahrenden Öffnungen in der Pumpe ein.
  • Diese @usbildung der Pumpe ermöglicht ferner die Vermeidung von nicht von dem Fördergut zwangsläufig durchströmten Querschnitten in der Pumpe. Dazu ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Vorderseite des Verdrängerkolbens ausgehend vom Boden und von der Zylinderwand des Gehäuses in Drehrichtung gesehen schräg nach hinten geneigt ist, und daß die Rückseite des Verdrängerkolbens eine der Vorderseite entgegengesetzte Neigung aufweist.
  • Insbesondere sollen die Vorder- und die Rückseite des Verdrängerkolbens sphärisch gekrümmt ausgebildet werden.
  • Es empfiehlt sich natürlich, bei dieser Ausbildung des Verdrängerkolbens die rotierende Masse der Pumpe möglichst klein zu halten. Zu diesem Zweck können erfindungsgemäß die Vorder- und die Rückwand des Verdrängerkolbens zusammen mit einer der Sehäusewand anliegenden tangentialen Wand im Verdrängerkolben einen Hohlraum begrenzen, der von stirnseitigen Wänden ebgeschlossen ist.
  • Der sich an der Innenseite des Gehäusezylinders entlang bewegende Flügel unterliegt jedenfalls dann besonderem Verschleiß, wenn dort Steins eingeklemmt und zerkleinert werden können. Dann leidet die Abdichtung zweischen dem Druck- und Saugraum. Erfindungse ,iß werden dort die Verhältnisse durch Dichtungen verbessert, die le sich von den radial äußeren Enden der Vorder- und Rückseite des Verdrängerkolbens erstrecken und der Innenseite der STlinderwand des Gehäuses anliegen. Diese Dichtungen wirken als Abstreifer und sollten vorzugsweise aus Gummi bestehen. In ihnen tritt der Verschleiß auf. Daher empfiehlt es sich, die Dichtungen auswechselbar ansuordnen.
  • fler Kolben weist an der dem Aufgabebehälter zugewandten Stirnseite eine zweiteilige Ansaugöffnung auf mit einem Ringkanal, der hinter dem Flägel in den Saugraum mündet. Dadurch werden die gewänschten großen Durchgangsquerschnitte verwirklicht.
  • Bei Betonförderpumpen werden sowohl Flachschieber, die auch bei der eingangs beschriebenen Dickstoffpumpe vorgesehen sind, aber auch Drehschieber verwende-t. Bei der erfindungsgemäßen Pumpe werden solche Drehschieber benutzt, erhalten dann aber einen einer Sichel entsprechenden Grundriß, deren Innenseite eine nach dem Radius der Innenwand des Gehäusezylinders gekrümmte Fläche aufweist. Dadurch verschwindet der,Schieberkörper bei offenem Drehschieber völlig hinter der Innenseite des Gehäusezylinders.
  • Die innere Krümmung bildet dann einen Teil der Innenwand des Gehäuses. Andererseits sorgt die Sichelform des Schiebers dafijr, daß bei der Schieberbewegung weder Volumen freigegeben noch-verdrängt zu werden brauchen, weil sich der Schieber bündig in die Gehäusewand einfügen läßt. Das hat den Vorteil, daß sich bei der Schieberbewegung keine Veränderung in der spezifischen Fördermenge je Zeiteinheit einstellt. Dadurch wird die Förderung absolut kontinuierlich.
  • Jeder Schieber besitzt naturgemäß Drehlager, die bei einer 4usführungsform der Erfindung außerhalb der Lauffläche des Flügels auf dem Boden und/oder im Deckel des Gehäuses angeordnet werden, um dadurch eine Lauffläche für den Flügel su erLl hen, die nicht durch Spalte unterbrochen ist.
  • Bei dieser und bei anderen DrehschieberausführunOerl kann es zweckmäßig sein, erfindungsgemäß die Drehschieber mit einer gegenüber ihrer Innenseite abgeflachten Außenseite zu versehen.
  • Dabei ist es möglich, die beiden sich gegeniiberstehenden Seiten des Drehschiebes nach verschieden großen Radien au krümmen.
  • Bei der Drehschieberbewegung entsteht dann eine Kolbenwirkung,, d.h. der Schieber übt auf das Medium eine Saug- oder Druckwirkung aus. Dadurch wirkt man den volumetischen Saugverlusten und den Kompressionsverlusten bei elastischen Medien - u.a.
  • auch Beton - entgegen.
  • Die Steuerung der Schieberbewegung erfolgt zwangsläufig und zwar zweckmäßig so, daß zum Antrieb der Schieber unter dem Gehäuseboden eine mit dem Verdrängerkolben umlaufende Steuerscheibe vorgeschen wird; diese dient zur Führung von zur Betätigung der Schieber vorgesehenen Nocken. Die Nocken können auf Armen angeordnet werden, dir den Drehschiebern einzeln zugeordnet sind, wobei jeder Arm an einer Betätigungswelle für den Drehschieber angesetzt ist. Hierbei handelt es sich somit un eine rein mechanische Betätigung der Drehschieber. Selbstverstndlich kann aber auch die Betätigung der Drehschieber hydraulich erfolgen.
  • Für die Funktion der Dickstoffpumpe insbesondere beim Pumpen von mit Beton ist die Ausbildung der Dichtungen von esonderer Wichtigkeit. Eine besonders günstige Anordnung und Dimensionierung der an der Drucköffnung des Verdrängerkolbens notwendigen Dichtung ergibt sich, wenn die Drucköffnung von dem Einde eines rohrförmigen Ansatzes des Kolbenkörpers gebildet wird, wobei erfindungsgemäß der von einem zen-trisch in den Aufgabebehälter des Földergutes reichenden Rohr gebildete Anfang der Druckleitu-n mit dem rohrförmigen Ansatz unterhalb des Füllstandes im Aufgabebehälter drehbar verbunde@ ist. Da die Dichtung unterhalb des Füllstandes liegt, führen etwaige Undichtigkeiten lediglich dazu, daß das Gu-t in den Aufgabetrichter zurückgelangt.
  • Bei den Weichdichtungen an den Lagerungen bedeutet Undichtigkeit einen Durchtritt des Wördernediums nach außen. Der endgültige Verschleiß der Dichtungen kündigt sich über einen längeren Zeitraum durch ständig größer werdenden Durchtritt des Fördermediums nach außen rechtzeitig an, so daß ein plötzlicher Ausfall der Pumpe nicht zu befürchten und die Betriebssicherheit der Pumpe gewährleistet ist.
  • Je nach Art des Dickstoffes, der mit der Pumpe gefördert wird, insbesondere bei Beton ist es erwünscht oder gar notwendig, das Fördermedium vor dem Eintritt in den Saugraum der Pumpe aufzuloekern. Zu diesem Zweck sind er@indungsgemäß auf einer von den Ansaugöffnungen des Verdrängerkolbens durchbrochenen und dem Aufgabebehälter f2r das Fördergut zugekehrten oberen Stirnwand des Kolbens Rührwerkzeuge für das in der Aufgabe befindliche Fördergut vorgesehen.
  • Der Boden dcs Gehäuses ist bei bestimmten Ausführungsformen der Erfindung fiEr den urtritt einer Antriebswelle durchbrochen, die zur Betätigung des Verdrängerkolbens benötigt wird. Deshalb sind an dieser Stelle ebenfalls gummielastische Dichtungen notwendig. Darm empfiehlt sich eine unterhalb des Gehäusebodens angeordnete und mit deia Verdrängerkolben umlaufende Auffangvorrichtung für das Fördergut, die von de; oben erwähnten Steuerscheibe gebildet werden kann. Es empfiehlt sich dann allerdings, eine Spülung der Steuerscheibe vorzusehen.
  • Die Einzelheiten und weiteren Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Figuren in der Zeichnung; es zeigen Fig. 1 eille erfindungsgemäße DickstoffDuTnpe zum Fördern von Beton im Schnitt längs der Linie A-D der Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 1 im Schnitt längs der Linie E-E der ig. 1, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie L-M der Fig. 2 in abgebrochener Darstellung zur Wiedergabe des Flügels des Verdrängerkolbens, Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch den in den Figuren 1-3 wiedergegebenen Gegenstand, Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Drehschieber und die daran anschließenden Gehäuseteile im Schnitt, Fig. 6 in der Figur 5 entsprechender Darstellung eine abgeänderte Ausführungsform des Drehschiebers und Fig. 7 in der Figur 6 entsprechender Darstellung eine weiter abgeänderte Ausführungsform eines Drehschiebers.
  • Nach Fig. 1 besitzt eine zur Förderung von Beton vorgesehene Dickstoffpumpe ein zylindrisches und allgemein mit 1 bezeichnetes Gehäuse. Die Zylinderwand 2 des Gehäuses trügt auf ihrer oberen Stirnseite 3 einen Deckel 4 und ist mit einem einstUckigen Boden 5 versehen. Sie hat, wie sich aus Fig. 2 ergibt, an zwei einander radial gegenüberliegenden Stellen Vorsprünge 6 bzw. 7 zur Unterbringung von Drehschieberkbrpern 8 bzw. 9.
  • Diese Drehschieber werden wechselseitig betätigt, wodurch in dem Gehäuse jeweils ein Saugraum 11 und ein Druckraum 12 entstehen. Die Bewegungen der Schieber sind durch Doppelpfeile 13 bzw.
  • 14 angegeben; die Bewegungsrichtung des Fördergutes in den Saugraum bezeichnen Pfeile a in den Figuren 1 und 2. Dagegen ist die Bewegung des Fördergutes aus dem Druckraum mit b bezeichnet.
  • In dem Gehäuse läuft ein Verdrängerkolben um, der mit 15 in Fig. 1 bezeichnet ist und am Ende einer Welle 16 sitzt, welche von einem in Fig. 4 bei 17 angedeuteten Antrieb gedreht wird.
  • Die Welle ist durch eine Ausnehmung 18 im Boden 5 des Gehäuses geführt und mit Hilfe von Dichtungen 19 bzw. 20 abgedichtet.
  • Das Fördergut wird der Pumpe über einen Trichter 21 aufgegeben, welcher axial über dem Verdrängerkolben-15 angeordnet ist. In dem Aufgabebehälter befindet sich das bei 22 angedeutete Fördergut und zwar in einer bestimmten, zweckmäßig beim Betrieb einzuhaltenden Mindesfüllhöhe 23.
  • Der wesentliche Teil des Verdrängerkolbens 15 wird von einem Plügel 24 gebildet, dessen Ausbildung u.a. aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. Danach hat der Flügel eine Vorderseite 26, welche vom Boden 5, vom Deckel 4 und von der Innenseite 27 der Zylinderwand 2 des Gehäuses 1 in der durch den Pfeil c wiedergegebenen Drehrichtung gesehen schräg nach hinten geneigt ist.
  • Die Vorderseite 26 des Verdrängerkolbens ist sphärisch gekrümmt und wirkt wie eine Schaufel. Sie hebt das in dem Druckraum 12 befindliche Fördergut an und drückt es in Richtung der Pfeile b nach Fig. 1 und 2 bis in einen rohrförmigen Ansatz 29 des Verdrängerkolbens, der über eine dichtende Drehverbindung 30 mit dem rohrförmigen Anfang 31 einer Druckleitung verbunden ist.
  • Die Rückseite 33 des Flügels 24 ist in der durch den Pfeil c wiedergegebenen Drehrichtung des Verdrängerkolbens -entge engesetzt zur Vorderseite 26 geneigt und ebenfalls sphärisch gekrümmt. Das Fördergut läuft dementsprechend in Richtung der Pfeile a ans dem Trichter 21 durch eine oder mehrere nierenförmige Öffnungen 35 bzw. 36. Diese beiden Ansaugöffnungen 35 und 36 befinden sich in der oberen Stirnwand 37 des Verdrängerkolbens, die dem Fördergut 22 im Trichter 21 zugekehrt ist, Sie trägt bei dem in den Fig. 1 und 2 wiedergegebenen Ausfiihrungsbeispiel Rührflügel 38, 39 für das Fördergut 22, das übrigens die dichtende Drehverbindung 30 normalerweise abdeckt.
  • Die Vorder- und die Rückseite 26 bzw. 33 des Verdrängerkolbens sind identisch mit den äußeren Seiten der Wände 40, 41, die zusammen mit einer der Gehäusewand 2 anliegenden tangentialen Wand 42 und zwei Stirnwänden 43, 44 einen Hohlraum 45 im Verdrängerkolben abschließen.
  • Dichtungen 46, 47 sitzen an den radial äußeren Enden der Vorder-und Rückseite 26' bzw. 33 des Verdrängerkolbens 15 und liegen der Innenseite 27 der Zylinderwand 2 an. Sie wirken als Abstreifer und als Abschlußorgane für die Trennung des Druckraumes 12 vom Saugraum 11.
  • In sämtlichen Ausführungsbeispielen der Erfindung werden Drehschieber verwendet. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Schieberkörper im Grundriß sichelförmig gestaltet. Ihre Innenseite 50 ist nach dem Radius der Innenwand 27 des Zylindergehäuses 2 gekrümmt. Die Krümmung der Außenseite 51 entspricht der des Raumes 52, in dem die Schieberkörper bei geöffneten Schiebern in die Wand des Zylindergehäuses versenkt sind.
  • FigP 1 zeigt, daß die Schieberkörper, wie am Beispiel des Schiebers 9 gezeigt wird, eine Bodenplatte 54 besitzen, welche am oberen Ende einer Welle 55 befestigt sind, welche mit zwei Dichtungen 56 und 57 durch den Boden 5 des Gehäuses nach außen geführt ist.
  • Die Dichtungen sitzen in einem Drehlager 58, so daß die Welle 55 unten aus dem Gehäuse herausragt. Wie Fig, 4 erkennen läßt, sind die zu den Schiebern gehörigen Teile identisch ausgebildet. Danach sitzt auf jeder Welle 55 ein Kurbelarm 59, dessen freies Ende einen Nocken 60 trägt. Für die Nocken sind in einer Steuerscheibe 61 Steuerkurven 62 ausgebildet, so daß die Schieber iechselseitig auf- und zuge steuert werden können.
  • Die Steuerscheibe 61 ist auf die Welle 16 des Verdrängerkolbens aufgezogen, so daß sich sich mit diesem dreht. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist außerdem eine Auffangvorrichtung 63 unter der Pumpe vorgesehen, welche von de entsprechend gestalteten Steuerscheibe gebildet wird. Die Auffangvorrichtung 63 dient zum Sammeln von Fördergut, das infolge von Leckagen aus dem Pumpengehäuse austritt.
  • Bei dem in den Fig. 6 und 7 wiedergegebenen husführungsbeispielen befinden sich die Drehlager für die mit 65 bzw. 66 bezeichneten Drehschieber, welche durch die Drehwellen 67 bzw. 68 erkennbar sind, außerhalb der kreisringförmigen Fläche 69 des Gehäusebodens, auf dem sich der Flügel des Verdrängerkolbens bewegt. Im übrigen sind in den Fig. 6 und 7 die in den vorausgehenden Ausführungsbeispielen übereinstimmenden Teile mit entsprechenden Bezugszeichen beziffert.
  • Die Innenseite 50 des Drehschiebers 65 ist gemäß dem Radius gekrümmt, nach dem auch die Innenseite 27 des Zylinders 2 gekrümmt ist. Dagegen ist die Außenseite 51 abgeflacht. Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1-4 bzw. 6 sind im übrigen die Schieber unter sich gleich ausgebildet. Das gilt nicht für die Ausführungsbeispiele nach Fig. 5 und 7. Dort sind Schieber 10, 66 gezeigt, deren Innenseiten 50 wiederum entsprechend dem Krümmungsradius der Innenseite 27 der Zylinderwand 2 des Gehäuses 1 gekriimmt sind und deren Außenseiten 51, 74 und 72, 73 jeweils zwei verschiedene auf den Schieberdrehpunkt bezogene Radien aufweisen. Dadurch wird bei Betätigung dieser Schieber ein Saum: und Pumpeffekt erwirkt.
  • Patentansprüche

Claims (16)

  1. P a t e n t a n 5 pr ü c h e 1. Dickstoffpumpe, insbesondere Betonpumpe mit einem zylindrischen Gehäuse, das von zwei wechselseitig betätigten Schiebern radial in je einen Saugraum und einen von diesem abgeschlossenen Druckraum unterteilt wird und mit einem in dem Gehäuse umlaufenden Verdrängerkolben mit einem dem Gehäuse anliegenden Flügel, über dessen Rückseite das von oben dem Gehäuse aufgegebene Fördergut durch wenigstens eine AnRaugöffnung im Kolben in den Saugraum des Gehäuses eintritt und über dessen Vorderseite das Fördergut aus dem Druckraum des Gehäuses über eine Austrittsöffnung des Kolbens axial in eine an das Gehäuse anschließende Druckleitung gelangt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Gehäuse (1) an seiner dem Aufgabe behalter (21) für das Fördergut (22) gegenüberliegenden Seite einen den Zylinder (2) abschließenden Boden (5) aufweist, und daß die Ansaugöffnung (35, 36) des Verdrängerkolbens (15) dessen austrittsöffnung (29) konzentrisch umgibt, welche in die durch den Aufgabebehalter geführte Druckleitung (31) mündet.
  2. 2. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Vorderseite (26) des Verdrängerkolbens ausgehend vom Boden und von der Zylinderwand (27)des Gehäuses in Drehrichtung (c) gesehen schräg nach hinten geneigt ist und daß die Rückseite (33) des Verdrängerkolbens eine dr Vorderseite entgegengesetzte Neigung aufweist
  3. 3. Dickstoffpumpe nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i ch n e t , daß die Vorder- und/oder die Rückseite des Verdrängerkolbens sphärisch gekrümmt sind.
  4. 4. Dickstoffpumpe nach den Ansprüchen 1 und 2 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Vorder- und die Rückseite des Verdrängerkolbens wenigstens teilweise mit den äußeren Seiten der Wände (40,41) identisch sind, die susamt men mit einer der Gehäusewand (2) anliegenden tangentialen Wand (42) einen wohlraum (45) begrenzen, der mit stirnseitigen Wänden (43,44) geschlossen ist.
  5. 5. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h Dichtungen (46, 47) die sich von den radial äußeren Enden der Vorder- und Rückseite (26, 33) des Verdrängerkolbens erstrecken und der Innenseite (27) der Zylinderwand (2) des Gehäuses anliegen.
  6. 6. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine zweiteilige Ansaugöffnung (35, 36) im Verdrängerkolben mit einem Ringkanal, der hinter dem Flügel in den Saugraum mündet.
  7. 7. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n -z e i'c h n e t , daß die Schieber (9, 10; 65, 66) zu ihrer Betätigung drehbar sind und einen Grundriß entsprechend einer Sichel aufweisen, deren Innenseite (50) nach dem Radius der Innenwand (2) des Gehäusezylinders gekrümmt ist.
  8. 8. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1 und wenigstens einem weiteren Anspruch, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß jeder Schieber Drehlager (58) aufweist, welche innerhalb oder außerhalb der Lauffläche (68) des Flügels auf dem Boden und/oder im Deckel des Gehäuses angeordnet sind.
  9. 9. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Drehschieber eine gegenüber ihrer Innenseite (50) abgeflachte Außenseite (51) aufweisen.
  10. 10. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1 und eine oder mehreren der folgenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Schieberkörper (10, 66) zur Er7-zielung einer Eumpwirkung im Gehäuse unterschiedliche äußere Radien aufweisen.
  11. 11. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1 und einet oder mehreren der folgenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß zum Antrieb der Schieber (9, 10, 65, 66) unter dem Gehäuseboden (5) eine mit dem Verdrängerkolben (is) umlaufende Steuerscheibe (61) zur Führung der zur Betätigung der Schieber dienenden Nocken (60) vorgesehen ist.
  12. 12. Dickstoffpumpe nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Nocken (60) auf Armen (59) angeordnet sind, die den Drehschiebern einzeln zugeordnet sind, wobei jeder Arm an einer Betätigungswelle (55) für den betreffenden Drehschieber angesetzt ist.
  13. 13. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1, d a d wr c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Austrittsöffnung (29) des Verdrängerkolbens (15) von dem Ende eines rohrförmigen Ansatzes des Kolbenkörpers gebildet wird, und daß der von einem in den Aufgabebehälter reiehenden Rohr (31) gebildete Anfang der Druckleitung mit dem rohrförmigen Ansatz unterhalb des Füllstandes (23) des Trichters (21) drehbar verbunden ist.
  14. 14. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß auf einer von den Ansaugöffnungen (55, 36) des Verdrängerkolbens (is) durchbrochenen und dem Aufgabebehälter (21) für das Fördergut zugekehrten oberen Stirnwand (37) des Kolbens Rührwerkzeuge (9, 3@) für das in dem Aufgabebehälter befindliche Fördergut (22) angeordnet sind.
  15. 15. Dickstoffpumpe nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h S n e t d u r c h eine- unterhalb des Gehäusebodens angeordnete und mit dem Verdrängerkolben umlaufende Auffangvorrichtung (63) für das Fördergut.
  16. 16. Dickstoffpumpe nach Anspruch 15. d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Auffangvorrichtung (63) von der Steuerscheibe(61) gebildet wird.
    L e e r s e i t e
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008035387A1 (en) * 2006-09-20 2008-03-27 Sergio Rizzo Pump for liquid with a density more than 1 kg/dm3

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WO2008035387A1 (en) * 2006-09-20 2008-03-27 Sergio Rizzo Pump for liquid with a density more than 1 kg/dm3

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