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Mehrzylinderkolbenpumpe für die Betonförderung" Die Erfindung betrifft
eine Mehrzylinderkolbenpumpe für die Betonförderung, deren Zylinder abwechselnd
aus einer Füllkamier eines Drehschiebers das Fördergut durch den Zylindern zugeordnete
Eintrittsöffnungen ansaugen, welche in der Stirnwand des Füllgehäuses in etwa gleichen
Abständen von einer das Gehäuse durchsetzenden Vertikalebene angeordnet sind, die
eineinsbesondere horizontale Achse enthält, zu der der Gehäusemantel konzentrisch
verläuft und in eine Druckleitung durch eine in der anderen Stirnwand angeordnete,
ebenfalls in der Vertikalebene befindliche Austrittsöffnung drücken, deren senkrechte
Projektion auf die .Eintrittsöffnungen diese überdeckende Segmente aufweist, wobei
zur Umlenkung des Fördergutes in der Filllkammer eiü auf einer die Achse enthaltenden
Welle fester Schwenkkörper dient, der einen sich in Richtung auf die Austrittsöffnung
erweiternden Druckkanal in Form zweier'sich schneider Rohrsegmente aufweist.
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Insbesondere betrifft die Erfindung Zweizylinderkolbenpumpen, bei
denen ein Drehschieber den Förderfluß von zwei neber,einanderliegenden , abwechselnd
saugend und drückend arbeitenden Zylindern steuert. Dieser Drehschieber bildet eine
Vierwegesteuerung. In den ansaugenden Zylinder gelangt der Beton aus einer Füllkammer,
indem er von der Außenseite des Schwenkkörpers abgelenkt wird. Aus dem drückenden
Zylinder wird der Beton in den Druckkanal und aus diesem in die Druckleitung gefördert.
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Bekannt ist eine Zweizylinderkolbenpumpe, bei der der Schwenkkörper
mit horizontaler Welle als zweiflügelige Klappe mit ebenen Flügelflächen ausgebildet
ist (DBP 1 945 483). Die horizontale Anordnung der Welle bzw.
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ihrer Achse begünstigt eine kurze Bauart des Drehschiebergehäuses
und macht solche Betonpumpen insbesondere für den Aufbau auf Lkw geeignet. Der Abstand
zwischen den beiden mit ihren Achsen parallel zueinander angeordneten Zylindern
ist aus konstruktiven Grunden verhältnismäßig groß. Er mjß bei der vorbekannten
Zweizylinder-kolbenpumpe noch zusätzlich vergrößert werden, da die senkrechte Projektion
der Austrittsöffnung außerhalb der Eintrittsöffnungen liegen muß. Das bedingt erhebliche
Ablenkwinkel des Fördergutes, die ihrerseits zu entsprechenden Strömungswiderständen
führen. Diese Betonmengen verfestigen sich im Betrieb der Pumpe und führen zu zusätzlichen
Strömungswiderständen. , Vor allem konnen sie die Bildung von Verstopfern begünstigen.
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Eine Zweizylinderkolbenpumpe mit den eingangs bezeichneten Merkmalen
ist ebenfalls bekannt (DT-AS 1 278 247). Die den Druckkanal bildenden Rohrsegmente
schneiden sich etwa in der den beiden Eintrittsöffnungen des Füllkammergehäuses
zugekehrten Stirnwand des Schwenkkörpers, wo sie einen verhältnismäßig großdurchmessrigen,
annähernd zylindrischen Druckkanalquerschnitt bilden. Die Rohrsegmente laufen bis
zur gegenüberliegenden Wand des Schwenkkörpers auseinander und bilden dort zwei
kleinere, annähernd zylindrische Druckkanalabschnitte, die in eine bohnenförmige
Öffnung münden. In diesem Zusammenhang bedeutet übrigens der Ausdruck Rohrsegment
eine etwa zylindrische Ausnehmung,deren Mantelfläche insbesondere in dem Bereich,
der dem anderen Rohrsegment benachbart ist, zum größeren oder kleineren Teil fehlt.
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Der Schwenkkörper ist bei der bekannten Zweizylinderkolbenpumpe ein
prismatischer Körper mit kreissegmentförmigen Stirnflächen. In den beiden Endstellungen
des Drehschiebers liegt die den beiden Eintrittsöffnungen zugekehrte Stirnfläche
des Schwenkkörpers mit ihrer Außenkante weit außerhalb der Eintrittsöffnung des
drückenden Zylinders, weil die Abdichtung ausschließlich über diese Stirnfläche
erfolgt. Die Innenkante der Schwenkkörperstirnfläche umgibt die erwähnte, verhältnismäßig
großdurchmessrige
Öffnung des Drucktanals Sie liegt auf einem Teil ihrer Länge etwa in der Mitte zwischen
den beiden Einlaßöffnungen.
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An der die beiden Eintrittsöffnungen aufweisenden Füllkammergehäusestirnwand
ergeben sich dadurch ungünstige Verhältnisse. Die Stirnfläche des Schwenkkörpers
ist verhältnismäßig großflächig, um die erforderliche Dichtigkeit herbeizuführen.
Das bedingt eine verhältnismäßig große Masse des Schwenkkörpers und einen entsprechenden
Widerstand beim Schwenken.
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An der gegenüberliegenden Schwenkkörperstirnfläche, an der die oben
erläuterte bohnenförmige Öffnung angeordnet ist, stellen sich ähnlich ungünstige
Verhältnisse ein, weil die Strömungsverhältnisse im Druckkanal ungünstig sind. Denn
beim Drücken des Betons fällt nur ein Teilsegment der Projektion mit der Eintrittsöffnung
des betreffenden Zylinders mit der Ausdrücköffnung zusammen. Ein erheblicher Teil
des Fördergutes trifft daher neben der Austrittsöffnung auf die betreffende Rückwand
des Gehäuses auf, bevor der gewünschte S-förmige Strömungsverlauf zustande kommt.
Zwar kann man zwischen den Rohrsegmenten Rippen stehen lassen, jedoch ist die dadurch
bedingte Führung des Betons nicht ausreichend.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit Hilfe einer neuartigen
Formgebung des Schwenkkörpers gleichzeitig die bisher an den Stirnseiten des Schwenkkörpers
auftretenden Abdichtungsschwierigkeiten zu beheben und den Strömungsverlauf im Druckkanal
zu verbessern.
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Gemäß der ErfindungRird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die den
Druckkanal bildenden Rohrsegmente sich zwischen ihren Enden im Schwenkkörper schneiden
und ihre Kreuzung den längsten Querschnitt des Druckkanals bildet, und daß in jeder
der beiden Endstellungen des Drehschiebers die Außenkante der den Eintrittsöffnungen
zugeordneten Stirnfläche des Schwenkkörpers auf einem Teil ihrer Länge mit einem
Teil der Länge der Außenkante der Eintrittsöffnung des drückenden Zylinders abschneidet,
während die Innenkante der Schwenkkörperstirnfläche auf einem Teil ihrer Länge mit
der Innenkante der Eintrittsöffnung des ansaugenden Zylinders abschneidet und die
Außenkante der gegenüberliegenden Stirnfläche des Schwenkkörpers auf einem Teil
ihrer Länge mit der Außenkante des in der Projektion der Austrittsöffnung auf die
Eintrittsöffnung des saugenden ~ dessen ~ Zylinders
Eintrittsöffnung«r überdeckenden Segmentes der Austrittsöffnung abschneidet.
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Die Verlagerung des Schnittpunktes der beiden den Druckkanal bildenden
Rohrsegmente zwischen die Enden des .Schwenkkörpers führte ausgehend von den Eintrittsöffnungen
des Gehäuses zu einer trichterförmigen Verengung des Druckkanals und ausgehend von
der Kreuzung wieder zu einer trichterförmigen Erweiterung in Richtung auf die Austrittsöffnung.
Da an dem jeweils drückenden
Zylinder die Stirnfläche des Schwenkkörpers
nach innen vorsteht, trifft der Beton zunächst auf diesen Teil der Trichterwandung.
Er wird dort abgelenkt. Nachdem er den engsten Querschnitt des Druckkanals passiert
hat, trifft er auf die gegenüberliegende Trichterwand, die ihn in die Austrittsöffnung
leitet, weil an der gegenüberliegenden Stirnfläche des Schwenkkörpers die Außenkante
der Stirnfläche mit der Außenkante der Austrittsöffnung abschneidet. In der trichterförmigen
Verengung und in der trichterförmigen Erweiterung wird dagegen der Betonstrom von
im wesentlichen unbewegten Betonkörpern geführt, welche sich im Strömungsschatten
einerseits der Füllkammerstirnwand zwischen den beiden Eintritts öffnungen und andererseits
hinter dem engsten Querschnitt in der trichterförmigen Erweiterung vor der gegenüberliegenden
Füllkammerstirnwand neben der Austrittsöffnung bilden.
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Diese Betonkörper bilden eine erwünschte Abdichtung des Druckkanals
nach außen. Durch sie werden nämlich der Zementleim und die Zuschlagstoffe zurückgehalten.
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Es tritt lediglich Wasser aus, was nicht zur Verarmung des Betons
führt. Eine Verfestigung des als Abdichtung wirkenden Betons tritt nicht ein, weil
beim folgenden Druckhub die im vorausgehenden Druckhub nicht zur Führung des Betons
benutzten Druckkanalwandungen die Führung übernehmen, so daß alle Querschnitte des
Druckkanals spätestens nach jedem zweiten Druckhub einmal vollständig mit Beton
durchströmt werden.
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Die Erfindung hat u.a. den Vorteil, daß die Masse des Schwenkkörpers
verhältnismäßig gering und daher der
Kraftaufwand zur Bewegung des
Schwenkkörpers klein ist.
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Andererseits wird von den beweglichen Teilen des Schwenkkörpers ein
Weg zurückgelegt, der ausreicht, den Beton in der Füllkammer so stark zu agitieren,
daß man in der Regel auf ein besonderes Rührwerk verzichten kann, das dort sonst
verwendet werden muß. Die Gefahr der Bildung von Verstopfern ist praktisch beseitigt.
Da man die Verengung und die Erweiterung des Druckkanals wenigstens annähernd symmetrisch
über die axiale Länge des Schwenkkörpers ausbilden kann, ist der Schwenkkörper entsprechend
weitgehend axial druckausgeglichen, wodurch die Lagerbelastung stark vermindert
wird. Verstopfer werden bei dieser Art von Drehschiebern nicht mehr beobachtet.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die den
engsten Querschnitt des Druckkanals bildende Kreuzung in einer senkrecht zur Achse
verlaufen den Ebene gelegen, welche aus der Füllkammer mit in Richtung auf die Eintrittsöffnung
versetzt ist. Hierdurch trägt man der Tatsache Rechnung, daß die Führung des Betonstroms
im Anfang des Druckkanals durch die Druckkanalwandung in Richtung auf die Austrittsöffnung
erfolgt, während hinter dem engsten Querschnitt die Führung hauptsächlich durch
den erwähnten Betonkörper vor der gegenüberliegenden Füllkammerstirnwand erfolgt.
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Vorzugsweise weisen die Sintrittsöffnungen und die Austrittsöffnung
einenarößeren Querschnitt als die Zylinder bzw. die Druckleitung auf und bilden
die Enden von Kanälen, die sich ausgehend von den Zylindern bzw. der Druckleitung
in Richtung auf die zugeordneten Eintrittsöffnungen bzw. Austrittsöffnungen erweitern.
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Hierdurch wird erreicht, daß sich vor bestimmten Teilen der Stirnfläche
des Schwenkkörpers abdichtend wirkende Betonkörper bilden, die beim folgenden Druckhub
wieder entfernt werden. Die Bildung dieser Betonkörper erfolgt einmal vor der Stirnfläche
des Schwenkkörpers auf demjenigen Teil, auf dem die Außenkante der den Eintrittsöffnungen
zugeordneten Stirnfläche auf einem Teil ihrer Länge mit einem Teil der Länge der
Außenkante der Eintrittsöffnung des drückenden Zylinders abschneidet. Zum anderen
bildet sich ein solcher Betonkörper auf der gegenüberliegenden Stirnfläche des Schwenkkörpers
und zwar auf dem Bereich, auf dem die Außenkante des in der Projektion der Austrittsöffnung
auf die Eintrittsöffnung des saugenden Zylinders dessen Eintrittsöffnung überdeckenden
Segmentes mit der Austrittsöffnung abschneidet.
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Zweckmäßig wählt man die Querschnitte für den Betonstrom so, daß die
Eintrittsöffnungen eine größere freie Fläche als der engste Querschnitt des Druckkanals
und dieser eine größere freie Fläche als die Austrittsöffnung aufweisen. Man erhält
dadurch die erforderliche Verengung, welche für die Bildung der erwähnten Betonkörper
sorgt.
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Die bewegliche Masse des Schwenkkörpers des Schwenkkörpers läßt sich
weiter vermindern, wenn man gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung einen Teil
des Druckkanalquerschnittes jeweils mit dem Gehäusemantel begrenzt. Andererseits
läßt sih aber die Erfindung auch durchführen, wenn der Druckkanal einen Wand/ungsabschnitt
aufweist,
der entsprechend dem Gehäusemantel gekrümmt ist.
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Vorzugsweise und gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung sind die
Stirnflächendes Schwenkkörpers au: mit dem Schwenkkörper einstückigen Flanschen
ausgebildet.
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Diese Flanschen führen u.a. zu einer Verminderung der Wandstärke
des Druckkanals, die gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung eine im wesentlichen
überall gleiche Wandungsstärke aufweisen soll.
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Die Einzelheiten und weiteren Merkmale der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren
in der Zeichnung; es zeigen Fig. 1 einen Vorfüllbehälter und die unter diesem angeordneten
Teile einer erfindungsgemäßen Mehrzylinderkolbenpumpe im Querschnitt, Fig. 2 den
Gegenstand nach Fig, 1 im Längsschnitt, Fig. 3 schematisch und unter For,tlassung
aller für das Verständnis der Wirkung der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2
nicht erforderlichen Winzelheiten einen Schnitt längs der Linie III-III der Fig.
1, Fig. 4 der Fig.3 entsprechender Darstellung eine andere Stellung des Schwenkkörpers,
Fig. 5 in der Fig. 3 entsprechender 1Darstellung eine nicht schematisierte Wiedergabe
des Schwenkkörper,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung des
Schwenkkörpers in der Stellung nach Fig. 5, Fig. 7 perspektivisch eine erste Ausführungsform
des Schwenkkörpers, Fig. 8 eine weitere Ausführungsform des Schwenkkörpers in der
Fig. 1 entsprechenden Darstellung und Fig. 9 eine perspektivische Darstellung des
Schwenkkörpers in der Fig. 6 entsprechenden Darstellung.
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Die Erfindung wird hauptsächlich anhand des in den Fig.
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1 bis 7 dargestellten husfUhrungsbeispieles beschrieben.
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In beiden Ausführungsbeispielen bezeichnen gleiche Bezugszeichen einander
entsprechende Teile.
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Gemäß Fig. 5 hat die dargestellte Betonpumpe zwei Zylinder 1, 2. Im
Zylinder 1 ist der Kolben 3 dargestellt, der auf dem Ende einer Kolbenstange 4 befestigt
ist. Die Zylinder arbeiten abwechselnd, wobei einer der Zylinder aus einer Füllkammer
5 (Fig. 1) bzw. dem darüber befindlichen Fülltrichter 6 Beton ansaugt. Das schließt
jedoch nicht aus, daß der Beton in dem jeweils ansaugenden Zylinder noch unter dem
hydrostatischen Druck steht, der sich aus der Füllhöhe des Betons der Füllkammer
5 ergibt. Der andere Zylinder drückt den Beton durch einen Druckkanal 7,der in einem
Schwenkkörper 8 ausgebildet ist, in eine Druckleitung 9 (Fig. 5).
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Der Schwenkkörper ist Teil eines allgemein mit 10 bezeichneten Drehschiebers,
zu dem einerseits die Füllkammer
5 und andererseits derSchwenkkörper
8 und noch zu beschreibende weitere Teile gehören. Eine der Stirnwände 11 der Füllkammer
5 sitzt auf den Enden der Zylinder 1 bzw. 2 und ist innen mit einer Schleißplatte
12 ausgekleidet. In der Schleißplatte befindet sich je- eine Eintrittsöffnung 13
bzw. 14 vor den Zylindern 1, 2 für den Beton. Durch diese Eintrittsöffnungen wird
der Beton angesaugt und dann Druckhub in den Druckkanal 7 des Schwenkkörpers 8 gedrückt.
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Die Eintrittsöffnungen liegen in etwa gleichem Abstand von einer das
Füllkammergehäuse durchsetzenden Vertikalebene, welche jedoch in den Figuren nicht
dargestellt ist. Sie enthält eine insbesondere horizontale Achse 15 (Fig. 1 und
2), zu der der an die Stirnwand 11 anschließende Gehäusemantel 16 konzentrisch verläuft.
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Der Gehäusemantel ist ebenfalls mit einer Schleißplatte 17 ausgekleidet.
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An der Innenseite der der Füllkammerstirnwand 11 gegenüberliegenden
Füllkammerstirnwand 18 befindet sich eine Schleißplatte 19. In der Schleißplatte
befindet sich eine Austrittsöffnung 20, durch die derBetonstrom aus dem jeweils
drückenden Zylinder in die Druckleitung 9 gelangt. Diese Austrittsöffnung liegt
ebenfalls in der Vertikalebene und zwar derart, daß ihre senkrechte Projektion auf
die beiden Eintrittsöffnungen 13 und 14 diese überdeckende Segment erzeugt (Fig.
5). Wie ,durch die gestrichelte Linienführung bei. 21 und 22 in Fig. 5 gezeigt ist,
wird der unter dem Druck des Kolbens 3 stehende Betonstrom der Füllkammer längs
eines etwa S-förmig gekrümmten Strömungsweges umgelenkt. Zur Lenkung des Stromes
dient der Druckkanal 7 im Schwenkkörper 8.
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Der obere Teil 23 des Schwenkkörpers 8 (Fig. 6) weist eine prismatische
Aufnehmung 24 auf. Die beschriebene Achse 15 (Fig. 1 und 2) ist in einer Welle 25
enthalten, welche einen auf ihr festen prismatischen Körper 26 trägt. Mit Hilfe
von Schrauben 27 bzw. 28 (Fig. 1) ist der Körper 26 mit dem Schwenkkörper 8 lösbar
verbunden. Zur Zufuhrung von Bewegungsenergie zurSchwenkwelle 25 trägt diese an
einem ihrer Enden Keilnuten 29 und liegt im übrigen in Lagern 30 und 31, welche
hauptsächlich radial belastet sind (Fig. 2).
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Die Formgebung des Schwenkkörpers ist insbesondere aus den Fig. 3
und 4 zu erkennen.
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Den Druckkanal 7 kann'man sich nämlich aus zwei sich schneidenden
Rohrsegmenten geformt denken. Das eine dieser Rohrsegmente verläuft. von der Eintrittsöffnung
14 des in Fig. 3 drückenden Zylinders 1 zur Austrittsöffnung 20,ihre es dort durch.
die Strömungslinien 33 dargestellt2 das andere Rohrsegment verläuft gemäß Fig. 4
von der Eintrittsöffnung 13 durchdrückenden Zylinders 2zur Austrittsöffnung 20 und
ist ebenfalls durch Strömungslinien 34 dargestellt. Von den Rohrsegmenten sind allerdings
nur Teile des Mantels verwirklicht, welche ihrerseits Teile der Wandung des Schwenkkörpers
8 bilden.
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Die beiden den Druckkanal bildenden Rohrsegmente kreuzen sich zwischen
ihren an den Öffnungen 13, 14 bzw. 20 liegenden Enden im Schwenkkörper und zwar
in dem mit 35 bezeichneten engsten Querschnitt des Druckkanals. In jeder der beiden
Endstellungen des Drehschiebers ergeben sich an den Eintrittsöffnungen 13, 14 und
an der Austrittsöffnung
20 analoge Verhältnisse.
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Bevor diese im einzelnen beschrieben werden, sei darauf hinzuweisen,
daß bei den AusfUhrungsbeispielen der Schwenkkörper 8 an seinen stirnseitigen Enden
einstückige Flanschen 36 bzw. 37 aufweist. Die Stirnflächen dieser Flanschen sind
mit 38 bzw. 39 bezeichnet (Fig. 4).
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In der einen Schwenkstellung des Schwenkkörpers 8, die in den Fig.3
und 5 wiedergegeben ist, wird der Beton vom Zylinder 2 angesaugt und vom Zylinder
1 durch den Kolben 3 in den Druckkanal 7 gedrückt. In dieser Stellung des Schwenkkörpers
ist die Außenkante 40 der den Eintrittsöffnungen 13, 14 zugeordneten Stirnfläche
38 des Schwenkkörpers 8 auf dem längs in den Fig.3 und 5 dargestellten Teil ihrer
Länge mit dem betreffenden Teil der Länge der Außenkante 41 der Eintrittsöffnung
14 des drückenden Zylinders 1 ausgefluchtet, d.h. sie schneidet mit dieser Kante
ab. Andererseits ist die Innenkante 42 der Schwenkkörperstirnfläche 38 mit dem rechts
in den Fig. 3 und 5 wiedergegebenen Teil ihrer Länge mit der Innenkante 43 der Eintrittsöffnung
13 des ansaugenden Zylinders 2 ausgefluchtet. An der gegenüberliegenden Stirnfläche
19 der Füllkammer 5 islt dagegen die Außenkante 44 der Stirnfläche 39, deren Innenkante
mit 45 bezeichnet ist, auf dem Flansch 37 des Schwenkkörpers 8 auf dem rechts in
den Fig. 3 und 5 wiedergegebenen Teil ihrer Länge mit der Außenkante 46 des in der
Projektion der Austrittsöffnung 20 auf die Eintrittsöffnung 13 des saugenden Zylinders
2 überdeckenden Segmentes der Austrittsöffnung 20 ausgefluchtet. Im Schwenkkörper
bilden sich daher im Strömungsschatten teilförmigle Betonkörper 47
und
48 aus, deren Funktion; eingangs beschrieben worden ist.
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Analoge Verhältnisse ergeben sich in der anderen Schwenkstellung des
Schwenkkörpers 8, die in Fig. 4 wiedergegeben ist.
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Dann entstehen im Schwenkkörper die keilförmigen Betonkörper 49 und
50.
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Beim Wechsel der Betriebsstellungen des Schwenkkörpers werden die
jeweils vorher gebildeten Betonkörper 47, 48 bzw. 49, 50 entfernt, weil die betreffenden
Räume bei jedem zweiten Kolbenhub zwangsweise durchströmt werden.
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Die Ausbildung des Betonstromes ergibt sich aus den Strömungslinien
bei 33 und 34 in Fig. . Es ist aus diesen Figuren auch erkennbar, wie die Wandungen
des Druckkanals den Strom zwangsweise in die S-förmige Strömungsrichtung umlenken.
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Die Führung des Betonstromes erfolgt mit Hilfeßer Wandung des Schwenkkörpers
8 jeweils bis zum engsten Querschnitt des Druckkanals, der in der Kreuzung 35 der
gedachten Rohrsegmente liegt. Diese Kreuzung liegt in einer senkrecht zu der erwähnten
Achse 15 verlaufenden Ebene. Diese Ebene ist gemäß den in den Figuren dargestellten
Ausführungsbeispielen aus der Füllkammermitte in Richtung auf die Eintrittsöffnungen
13, 14 versetzt.
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Die Dintrittsöffnungen 13, 14 und die Austrittsöffnungen 20 haben
einen größeren Querschnitt als die Zylinder 1 und
2 .Die:erschnitte
sind bei 51 und 52 in Fig. 3 bezeichnet. Die Querschnitte sind auch größer als der
Druckleitungsquerscbnitt, der bei 53 in den Fig.3 und 4 bezeichnet ist. Die Eintrittsöffnungen
13 und 14 sind ebenso wie die Austrittsöffnung 20 die Enden von Kanälen 55, 56 bzw.
57Fig. 5). Diese Kanäle erweitern sich ausgehend von den Zylindern 1, 2 bzw. von
der Druckleitung 9 in Richtung auf die ihnen jeweils zugeordneten Öffnungen 13,
14 bzw. 20.
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Diese Ausbildung hat zur Folge, daß sich auch in den Kanälen keilförmige
Betonkörper 59, 58 vor den Stirnflächen 38 bzw. 39 des Schwenkkörpers bilden, die
abdichtend wirken. Die Betonkörper s und 58, die beim Druckhub des Zylinders 1 entstehen,
entsprechen den keiförmisn Betonkörpern69, 63, die beim Saughub des Zylinders 1
bzw. beim Druckhub des Zylinders 2 gebildet werden.
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Die Größenverhältnisse sind so gewählt, daß die Eintrittsöffnungen
13, 14 eine größere freie Fläche als der engste Querschnitt des Druckkanals bei
35 aufweisen.
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Andererseits ist die Fläche des engsten Querschnittes 35 etwas größer
als die freie Fläche der Austrittsöffnung 20.
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Wie die Fig. 1 und 7 erkennen lassen, wird ein Teil des Druckkanals
8 beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 7 von der Schleißplatte 17 und damit
von dem Gehäusemantel 16 begrenzt, Der Schwenkkörper besteht dann aus zwei Schaufeln
63 und 6t, welche zusammen den nicht vom Gehäusemantel 16 begrenzten Druckkanalquerschnitt
begrenzen und mit ihren Wurzeln das Teil 23 bilden, mit dem sie einstückig ausgebildet
sind. Wie
insbesondere aus Fig. 7 ersichtlich ist, wird der Druckkanal
durch Wandungen des Schwenkkörpers begrenzt, welche eine im wesentlichen überall
gleiche Wandungsstärke aufweisen, die bei 64 angedeutet ist Bei einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung, die Gegenstand der Fig. 8 und 9 ist, wird dagegen der Druckkanal
durch einen Wandungsabschnitt 64 begrenzt, der entsprechend dem Gehäusemantel 16
bzw. der diesen zugeordneten Schleißplatte 17 gekrümmt ist. Der gekrümmte Wandungsabschnitt
64 des Schwenkkörpers 8 ist einstückig mit den erwähnten Schaufeln 62, 63 ausgebildet
und hat ebenfalls eine im wesentlichen konstante Wandstärke, die der der übrigen
Teile des Schwenkkörpers 8 entspricht(Fig. 9).
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Wie sich aus den Fig. 1, 3, 4, 5 und 8 insbesondere ergibt, sind die
Kanäle 55, 56 nicht nur konisch ausgebildet, weil die Eintrittsöffnungen 13 bzw.
14 größer sind als sie dem lichten Durchmesser der Zylinder 1, 2 entspricht. Die
Eintrittsöffnungen 13 und 14 sind mit ihren Mittelpunkten außer dem aus der Richtung
der Längsachsen der Zylinder 1, 2 heraus verlegt und zwar so, daß die Eintrittsöffnungen
nach außen und oben gegenüber den Zylinderöffnungen versetzt sind.
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Die Ausführungsform nach den Fig. 8, 9 hat wegen des Reibungs--widerstandes
des Wandungsabschnittes 64 auf der Schleißplatte 17 einen etwas höheren Energiebedarf
als die Ausführungsform nachden E'ig. 1 bis 7.
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Patntansprüche