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DE2542066A1 - Mehrzylinderkolbenpumpe fuer die betonfoerderung - Google Patents

Mehrzylinderkolbenpumpe fuer die betonfoerderung

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Publication number
DE2542066A1
DE2542066A1 DE19752542066 DE2542066A DE2542066A1 DE 2542066 A1 DE2542066 A1 DE 2542066A1 DE 19752542066 DE19752542066 DE 19752542066 DE 2542066 A DE2542066 A DE 2542066A DE 2542066 A1 DE2542066 A1 DE 2542066A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
swivel body
piston pump
pressure channel
cylinder
cylinder piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752542066
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dipl Ing Schwing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT594475A external-priority patent/AT338105B/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2542066A1 publication Critical patent/DE2542066A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/0019Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving a common distribution member forming a single discharge distributor for a plurality of pumping chambers
    • F04B7/0034Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving a common distribution member forming a single discharge distributor for a plurality of pumping chambers and having an orbital movement, e.g. elbow-pipe type members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Mehrzylinderkolbenpumpe für die Betonförderung" Die Erfindung betrifft eine Mehrzylinderkolbenpumpe für die Betonförderung, deren Zylinder abwechselnd aus einer Füllkamier eines Drehschiebers das Fördergut durch den Zylindern zugeordnete Eintrittsöffnungen ansaugen, welche in der Stirnwand des Füllgehäuses in etwa gleichen Abständen von einer das Gehäuse durchsetzenden Vertikalebene angeordnet sind, die eineinsbesondere horizontale Achse enthält, zu der der Gehäusemantel konzentrisch verläuft und in eine Druckleitung durch eine in der anderen Stirnwand angeordnete, ebenfalls in der Vertikalebene befindliche Austrittsöffnung drücken, deren senkrechte Projektion auf die .Eintrittsöffnungen diese überdeckende Segmente aufweist, wobei zur Umlenkung des Fördergutes in der Filllkammer eiü auf einer die Achse enthaltenden Welle fester Schwenkkörper dient, der einen sich in Richtung auf die Austrittsöffnung erweiternden Druckkanal in Form zweier'sich schneider Rohrsegmente aufweist.
  • Insbesondere betrifft die Erfindung Zweizylinderkolbenpumpen, bei denen ein Drehschieber den Förderfluß von zwei neber,einanderliegenden , abwechselnd saugend und drückend arbeitenden Zylindern steuert. Dieser Drehschieber bildet eine Vierwegesteuerung. In den ansaugenden Zylinder gelangt der Beton aus einer Füllkammer, indem er von der Außenseite des Schwenkkörpers abgelenkt wird. Aus dem drückenden Zylinder wird der Beton in den Druckkanal und aus diesem in die Druckleitung gefördert.
  • Bekannt ist eine Zweizylinderkolbenpumpe, bei der der Schwenkkörper mit horizontaler Welle als zweiflügelige Klappe mit ebenen Flügelflächen ausgebildet ist (DBP 1 945 483). Die horizontale Anordnung der Welle bzw.
  • ihrer Achse begünstigt eine kurze Bauart des Drehschiebergehäuses und macht solche Betonpumpen insbesondere für den Aufbau auf Lkw geeignet. Der Abstand zwischen den beiden mit ihren Achsen parallel zueinander angeordneten Zylindern ist aus konstruktiven Grunden verhältnismäßig groß. Er mjß bei der vorbekannten Zweizylinder-kolbenpumpe noch zusätzlich vergrößert werden, da die senkrechte Projektion der Austrittsöffnung außerhalb der Eintrittsöffnungen liegen muß. Das bedingt erhebliche Ablenkwinkel des Fördergutes, die ihrerseits zu entsprechenden Strömungswiderständen führen. Diese Betonmengen verfestigen sich im Betrieb der Pumpe und führen zu zusätzlichen Strömungswiderständen. , Vor allem konnen sie die Bildung von Verstopfern begünstigen.
  • Eine Zweizylinderkolbenpumpe mit den eingangs bezeichneten Merkmalen ist ebenfalls bekannt (DT-AS 1 278 247). Die den Druckkanal bildenden Rohrsegmente schneiden sich etwa in der den beiden Eintrittsöffnungen des Füllkammergehäuses zugekehrten Stirnwand des Schwenkkörpers, wo sie einen verhältnismäßig großdurchmessrigen, annähernd zylindrischen Druckkanalquerschnitt bilden. Die Rohrsegmente laufen bis zur gegenüberliegenden Wand des Schwenkkörpers auseinander und bilden dort zwei kleinere, annähernd zylindrische Druckkanalabschnitte, die in eine bohnenförmige Öffnung münden. In diesem Zusammenhang bedeutet übrigens der Ausdruck Rohrsegment eine etwa zylindrische Ausnehmung,deren Mantelfläche insbesondere in dem Bereich, der dem anderen Rohrsegment benachbart ist, zum größeren oder kleineren Teil fehlt.
  • Der Schwenkkörper ist bei der bekannten Zweizylinderkolbenpumpe ein prismatischer Körper mit kreissegmentförmigen Stirnflächen. In den beiden Endstellungen des Drehschiebers liegt die den beiden Eintrittsöffnungen zugekehrte Stirnfläche des Schwenkkörpers mit ihrer Außenkante weit außerhalb der Eintrittsöffnung des drückenden Zylinders, weil die Abdichtung ausschließlich über diese Stirnfläche erfolgt. Die Innenkante der Schwenkkörperstirnfläche umgibt die erwähnte, verhältnismäßig großdurchmessrige Öffnung des Drucktanals Sie liegt auf einem Teil ihrer Länge etwa in der Mitte zwischen den beiden Einlaßöffnungen.
  • An der die beiden Eintrittsöffnungen aufweisenden Füllkammergehäusestirnwand ergeben sich dadurch ungünstige Verhältnisse. Die Stirnfläche des Schwenkkörpers ist verhältnismäßig großflächig, um die erforderliche Dichtigkeit herbeizuführen. Das bedingt eine verhältnismäßig große Masse des Schwenkkörpers und einen entsprechenden Widerstand beim Schwenken.
  • An der gegenüberliegenden Schwenkkörperstirnfläche, an der die oben erläuterte bohnenförmige Öffnung angeordnet ist, stellen sich ähnlich ungünstige Verhältnisse ein, weil die Strömungsverhältnisse im Druckkanal ungünstig sind. Denn beim Drücken des Betons fällt nur ein Teilsegment der Projektion mit der Eintrittsöffnung des betreffenden Zylinders mit der Ausdrücköffnung zusammen. Ein erheblicher Teil des Fördergutes trifft daher neben der Austrittsöffnung auf die betreffende Rückwand des Gehäuses auf, bevor der gewünschte S-förmige Strömungsverlauf zustande kommt. Zwar kann man zwischen den Rohrsegmenten Rippen stehen lassen, jedoch ist die dadurch bedingte Führung des Betons nicht ausreichend.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit Hilfe einer neuartigen Formgebung des Schwenkkörpers gleichzeitig die bisher an den Stirnseiten des Schwenkkörpers auftretenden Abdichtungsschwierigkeiten zu beheben und den Strömungsverlauf im Druckkanal zu verbessern.
  • Gemäß der ErfindungRird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die den Druckkanal bildenden Rohrsegmente sich zwischen ihren Enden im Schwenkkörper schneiden und ihre Kreuzung den längsten Querschnitt des Druckkanals bildet, und daß in jeder der beiden Endstellungen des Drehschiebers die Außenkante der den Eintrittsöffnungen zugeordneten Stirnfläche des Schwenkkörpers auf einem Teil ihrer Länge mit einem Teil der Länge der Außenkante der Eintrittsöffnung des drückenden Zylinders abschneidet, während die Innenkante der Schwenkkörperstirnfläche auf einem Teil ihrer Länge mit der Innenkante der Eintrittsöffnung des ansaugenden Zylinders abschneidet und die Außenkante der gegenüberliegenden Stirnfläche des Schwenkkörpers auf einem Teil ihrer Länge mit der Außenkante des in der Projektion der Austrittsöffnung auf die Eintrittsöffnung des saugenden ~ dessen ~ Zylinders Eintrittsöffnung«r überdeckenden Segmentes der Austrittsöffnung abschneidet.
  • Die Verlagerung des Schnittpunktes der beiden den Druckkanal bildenden Rohrsegmente zwischen die Enden des .Schwenkkörpers führte ausgehend von den Eintrittsöffnungen des Gehäuses zu einer trichterförmigen Verengung des Druckkanals und ausgehend von der Kreuzung wieder zu einer trichterförmigen Erweiterung in Richtung auf die Austrittsöffnung. Da an dem jeweils drückenden Zylinder die Stirnfläche des Schwenkkörpers nach innen vorsteht, trifft der Beton zunächst auf diesen Teil der Trichterwandung. Er wird dort abgelenkt. Nachdem er den engsten Querschnitt des Druckkanals passiert hat, trifft er auf die gegenüberliegende Trichterwand, die ihn in die Austrittsöffnung leitet, weil an der gegenüberliegenden Stirnfläche des Schwenkkörpers die Außenkante der Stirnfläche mit der Außenkante der Austrittsöffnung abschneidet. In der trichterförmigen Verengung und in der trichterförmigen Erweiterung wird dagegen der Betonstrom von im wesentlichen unbewegten Betonkörpern geführt, welche sich im Strömungsschatten einerseits der Füllkammerstirnwand zwischen den beiden Eintritts öffnungen und andererseits hinter dem engsten Querschnitt in der trichterförmigen Erweiterung vor der gegenüberliegenden Füllkammerstirnwand neben der Austrittsöffnung bilden.
  • Diese Betonkörper bilden eine erwünschte Abdichtung des Druckkanals nach außen. Durch sie werden nämlich der Zementleim und die Zuschlagstoffe zurückgehalten.
  • Es tritt lediglich Wasser aus, was nicht zur Verarmung des Betons führt. Eine Verfestigung des als Abdichtung wirkenden Betons tritt nicht ein, weil beim folgenden Druckhub die im vorausgehenden Druckhub nicht zur Führung des Betons benutzten Druckkanalwandungen die Führung übernehmen, so daß alle Querschnitte des Druckkanals spätestens nach jedem zweiten Druckhub einmal vollständig mit Beton durchströmt werden.
  • Die Erfindung hat u.a. den Vorteil, daß die Masse des Schwenkkörpers verhältnismäßig gering und daher der Kraftaufwand zur Bewegung des Schwenkkörpers klein ist.
  • Andererseits wird von den beweglichen Teilen des Schwenkkörpers ein Weg zurückgelegt, der ausreicht, den Beton in der Füllkammer so stark zu agitieren, daß man in der Regel auf ein besonderes Rührwerk verzichten kann, das dort sonst verwendet werden muß. Die Gefahr der Bildung von Verstopfern ist praktisch beseitigt. Da man die Verengung und die Erweiterung des Druckkanals wenigstens annähernd symmetrisch über die axiale Länge des Schwenkkörpers ausbilden kann, ist der Schwenkkörper entsprechend weitgehend axial druckausgeglichen, wodurch die Lagerbelastung stark vermindert wird. Verstopfer werden bei dieser Art von Drehschiebern nicht mehr beobachtet.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die den engsten Querschnitt des Druckkanals bildende Kreuzung in einer senkrecht zur Achse verlaufen den Ebene gelegen, welche aus der Füllkammer mit in Richtung auf die Eintrittsöffnung versetzt ist. Hierdurch trägt man der Tatsache Rechnung, daß die Führung des Betonstroms im Anfang des Druckkanals durch die Druckkanalwandung in Richtung auf die Austrittsöffnung erfolgt, während hinter dem engsten Querschnitt die Führung hauptsächlich durch den erwähnten Betonkörper vor der gegenüberliegenden Füllkammerstirnwand erfolgt.
  • Vorzugsweise weisen die Sintrittsöffnungen und die Austrittsöffnung einenarößeren Querschnitt als die Zylinder bzw. die Druckleitung auf und bilden die Enden von Kanälen, die sich ausgehend von den Zylindern bzw. der Druckleitung in Richtung auf die zugeordneten Eintrittsöffnungen bzw. Austrittsöffnungen erweitern.
  • Hierdurch wird erreicht, daß sich vor bestimmten Teilen der Stirnfläche des Schwenkkörpers abdichtend wirkende Betonkörper bilden, die beim folgenden Druckhub wieder entfernt werden. Die Bildung dieser Betonkörper erfolgt einmal vor der Stirnfläche des Schwenkkörpers auf demjenigen Teil, auf dem die Außenkante der den Eintrittsöffnungen zugeordneten Stirnfläche auf einem Teil ihrer Länge mit einem Teil der Länge der Außenkante der Eintrittsöffnung des drückenden Zylinders abschneidet. Zum anderen bildet sich ein solcher Betonkörper auf der gegenüberliegenden Stirnfläche des Schwenkkörpers und zwar auf dem Bereich, auf dem die Außenkante des in der Projektion der Austrittsöffnung auf die Eintrittsöffnung des saugenden Zylinders dessen Eintrittsöffnung überdeckenden Segmentes mit der Austrittsöffnung abschneidet.
  • Zweckmäßig wählt man die Querschnitte für den Betonstrom so, daß die Eintrittsöffnungen eine größere freie Fläche als der engste Querschnitt des Druckkanals und dieser eine größere freie Fläche als die Austrittsöffnung aufweisen. Man erhält dadurch die erforderliche Verengung, welche für die Bildung der erwähnten Betonkörper sorgt.
  • Die bewegliche Masse des Schwenkkörpers des Schwenkkörpers läßt sich weiter vermindern, wenn man gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung einen Teil des Druckkanalquerschnittes jeweils mit dem Gehäusemantel begrenzt. Andererseits läßt sih aber die Erfindung auch durchführen, wenn der Druckkanal einen Wand/ungsabschnitt aufweist, der entsprechend dem Gehäusemantel gekrümmt ist.
  • Vorzugsweise und gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung sind die Stirnflächendes Schwenkkörpers au: mit dem Schwenkkörper einstückigen Flanschen ausgebildet.
  • Diese Flanschen führen u.a. zu einer Verminderung der Wandstärke des Druckkanals, die gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung eine im wesentlichen überall gleiche Wandungsstärke aufweisen soll.
  • Die Einzelheiten und weiteren Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren in der Zeichnung; es zeigen Fig. 1 einen Vorfüllbehälter und die unter diesem angeordneten Teile einer erfindungsgemäßen Mehrzylinderkolbenpumpe im Querschnitt, Fig. 2 den Gegenstand nach Fig, 1 im Längsschnitt, Fig. 3 schematisch und unter For,tlassung aller für das Verständnis der Wirkung der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 nicht erforderlichen Winzelheiten einen Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 1, Fig. 4 der Fig.3 entsprechender Darstellung eine andere Stellung des Schwenkkörpers, Fig. 5 in der Fig. 3 entsprechender 1Darstellung eine nicht schematisierte Wiedergabe des Schwenkkörper, Fig. 6 eine perspektivische Darstellung des Schwenkkörpers in der Stellung nach Fig. 5, Fig. 7 perspektivisch eine erste Ausführungsform des Schwenkkörpers, Fig. 8 eine weitere Ausführungsform des Schwenkkörpers in der Fig. 1 entsprechenden Darstellung und Fig. 9 eine perspektivische Darstellung des Schwenkkörpers in der Fig. 6 entsprechenden Darstellung.
  • Die Erfindung wird hauptsächlich anhand des in den Fig.
  • 1 bis 7 dargestellten husfUhrungsbeispieles beschrieben.
  • In beiden Ausführungsbeispielen bezeichnen gleiche Bezugszeichen einander entsprechende Teile.
  • Gemäß Fig. 5 hat die dargestellte Betonpumpe zwei Zylinder 1, 2. Im Zylinder 1 ist der Kolben 3 dargestellt, der auf dem Ende einer Kolbenstange 4 befestigt ist. Die Zylinder arbeiten abwechselnd, wobei einer der Zylinder aus einer Füllkammer 5 (Fig. 1) bzw. dem darüber befindlichen Fülltrichter 6 Beton ansaugt. Das schließt jedoch nicht aus, daß der Beton in dem jeweils ansaugenden Zylinder noch unter dem hydrostatischen Druck steht, der sich aus der Füllhöhe des Betons der Füllkammer 5 ergibt. Der andere Zylinder drückt den Beton durch einen Druckkanal 7,der in einem Schwenkkörper 8 ausgebildet ist, in eine Druckleitung 9 (Fig. 5).
  • Der Schwenkkörper ist Teil eines allgemein mit 10 bezeichneten Drehschiebers, zu dem einerseits die Füllkammer 5 und andererseits derSchwenkkörper 8 und noch zu beschreibende weitere Teile gehören. Eine der Stirnwände 11 der Füllkammer 5 sitzt auf den Enden der Zylinder 1 bzw. 2 und ist innen mit einer Schleißplatte 12 ausgekleidet. In der Schleißplatte befindet sich je- eine Eintrittsöffnung 13 bzw. 14 vor den Zylindern 1, 2 für den Beton. Durch diese Eintrittsöffnungen wird der Beton angesaugt und dann Druckhub in den Druckkanal 7 des Schwenkkörpers 8 gedrückt.
  • Die Eintrittsöffnungen liegen in etwa gleichem Abstand von einer das Füllkammergehäuse durchsetzenden Vertikalebene, welche jedoch in den Figuren nicht dargestellt ist. Sie enthält eine insbesondere horizontale Achse 15 (Fig. 1 und 2), zu der der an die Stirnwand 11 anschließende Gehäusemantel 16 konzentrisch verläuft.
  • Der Gehäusemantel ist ebenfalls mit einer Schleißplatte 17 ausgekleidet.
  • An der Innenseite der der Füllkammerstirnwand 11 gegenüberliegenden Füllkammerstirnwand 18 befindet sich eine Schleißplatte 19. In der Schleißplatte befindet sich eine Austrittsöffnung 20, durch die derBetonstrom aus dem jeweils drückenden Zylinder in die Druckleitung 9 gelangt. Diese Austrittsöffnung liegt ebenfalls in der Vertikalebene und zwar derart, daß ihre senkrechte Projektion auf die beiden Eintrittsöffnungen 13 und 14 diese überdeckende Segment erzeugt (Fig. 5). Wie ,durch die gestrichelte Linienführung bei. 21 und 22 in Fig. 5 gezeigt ist, wird der unter dem Druck des Kolbens 3 stehende Betonstrom der Füllkammer längs eines etwa S-förmig gekrümmten Strömungsweges umgelenkt. Zur Lenkung des Stromes dient der Druckkanal 7 im Schwenkkörper 8.
  • Der obere Teil 23 des Schwenkkörpers 8 (Fig. 6) weist eine prismatische Aufnehmung 24 auf. Die beschriebene Achse 15 (Fig. 1 und 2) ist in einer Welle 25 enthalten, welche einen auf ihr festen prismatischen Körper 26 trägt. Mit Hilfe von Schrauben 27 bzw. 28 (Fig. 1) ist der Körper 26 mit dem Schwenkkörper 8 lösbar verbunden. Zur Zufuhrung von Bewegungsenergie zurSchwenkwelle 25 trägt diese an einem ihrer Enden Keilnuten 29 und liegt im übrigen in Lagern 30 und 31, welche hauptsächlich radial belastet sind (Fig. 2).
  • Die Formgebung des Schwenkkörpers ist insbesondere aus den Fig. 3 und 4 zu erkennen.
  • Den Druckkanal 7 kann'man sich nämlich aus zwei sich schneidenden Rohrsegmenten geformt denken. Das eine dieser Rohrsegmente verläuft. von der Eintrittsöffnung 14 des in Fig. 3 drückenden Zylinders 1 zur Austrittsöffnung 20,ihre es dort durch. die Strömungslinien 33 dargestellt2 das andere Rohrsegment verläuft gemäß Fig. 4 von der Eintrittsöffnung 13 durchdrückenden Zylinders 2zur Austrittsöffnung 20 und ist ebenfalls durch Strömungslinien 34 dargestellt. Von den Rohrsegmenten sind allerdings nur Teile des Mantels verwirklicht, welche ihrerseits Teile der Wandung des Schwenkkörpers 8 bilden.
  • Die beiden den Druckkanal bildenden Rohrsegmente kreuzen sich zwischen ihren an den Öffnungen 13, 14 bzw. 20 liegenden Enden im Schwenkkörper und zwar in dem mit 35 bezeichneten engsten Querschnitt des Druckkanals. In jeder der beiden Endstellungen des Drehschiebers ergeben sich an den Eintrittsöffnungen 13, 14 und an der Austrittsöffnung 20 analoge Verhältnisse.
  • Bevor diese im einzelnen beschrieben werden, sei darauf hinzuweisen, daß bei den AusfUhrungsbeispielen der Schwenkkörper 8 an seinen stirnseitigen Enden einstückige Flanschen 36 bzw. 37 aufweist. Die Stirnflächen dieser Flanschen sind mit 38 bzw. 39 bezeichnet (Fig. 4).
  • In der einen Schwenkstellung des Schwenkkörpers 8, die in den Fig.3 und 5 wiedergegeben ist, wird der Beton vom Zylinder 2 angesaugt und vom Zylinder 1 durch den Kolben 3 in den Druckkanal 7 gedrückt. In dieser Stellung des Schwenkkörpers ist die Außenkante 40 der den Eintrittsöffnungen 13, 14 zugeordneten Stirnfläche 38 des Schwenkkörpers 8 auf dem längs in den Fig.3 und 5 dargestellten Teil ihrer Länge mit dem betreffenden Teil der Länge der Außenkante 41 der Eintrittsöffnung 14 des drückenden Zylinders 1 ausgefluchtet, d.h. sie schneidet mit dieser Kante ab. Andererseits ist die Innenkante 42 der Schwenkkörperstirnfläche 38 mit dem rechts in den Fig. 3 und 5 wiedergegebenen Teil ihrer Länge mit der Innenkante 43 der Eintrittsöffnung 13 des ansaugenden Zylinders 2 ausgefluchtet. An der gegenüberliegenden Stirnfläche 19 der Füllkammer 5 islt dagegen die Außenkante 44 der Stirnfläche 39, deren Innenkante mit 45 bezeichnet ist, auf dem Flansch 37 des Schwenkkörpers 8 auf dem rechts in den Fig. 3 und 5 wiedergegebenen Teil ihrer Länge mit der Außenkante 46 des in der Projektion der Austrittsöffnung 20 auf die Eintrittsöffnung 13 des saugenden Zylinders 2 überdeckenden Segmentes der Austrittsöffnung 20 ausgefluchtet. Im Schwenkkörper bilden sich daher im Strömungsschatten teilförmigle Betonkörper 47 und 48 aus, deren Funktion; eingangs beschrieben worden ist.
  • Analoge Verhältnisse ergeben sich in der anderen Schwenkstellung des Schwenkkörpers 8, die in Fig. 4 wiedergegeben ist.
  • Dann entstehen im Schwenkkörper die keilförmigen Betonkörper 49 und 50.
  • Beim Wechsel der Betriebsstellungen des Schwenkkörpers werden die jeweils vorher gebildeten Betonkörper 47, 48 bzw. 49, 50 entfernt, weil die betreffenden Räume bei jedem zweiten Kolbenhub zwangsweise durchströmt werden.
  • Die Ausbildung des Betonstromes ergibt sich aus den Strömungslinien bei 33 und 34 in Fig. . Es ist aus diesen Figuren auch erkennbar, wie die Wandungen des Druckkanals den Strom zwangsweise in die S-förmige Strömungsrichtung umlenken.
  • Die Führung des Betonstromes erfolgt mit Hilfeßer Wandung des Schwenkkörpers 8 jeweils bis zum engsten Querschnitt des Druckkanals, der in der Kreuzung 35 der gedachten Rohrsegmente liegt. Diese Kreuzung liegt in einer senkrecht zu der erwähnten Achse 15 verlaufenden Ebene. Diese Ebene ist gemäß den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen aus der Füllkammermitte in Richtung auf die Eintrittsöffnungen 13, 14 versetzt.
  • Die Dintrittsöffnungen 13, 14 und die Austrittsöffnungen 20 haben einen größeren Querschnitt als die Zylinder 1 und 2 .Die:erschnitte sind bei 51 und 52 in Fig. 3 bezeichnet. Die Querschnitte sind auch größer als der Druckleitungsquerscbnitt, der bei 53 in den Fig.3 und 4 bezeichnet ist. Die Eintrittsöffnungen 13 und 14 sind ebenso wie die Austrittsöffnung 20 die Enden von Kanälen 55, 56 bzw. 57Fig. 5). Diese Kanäle erweitern sich ausgehend von den Zylindern 1, 2 bzw. von der Druckleitung 9 in Richtung auf die ihnen jeweils zugeordneten Öffnungen 13, 14 bzw. 20.
  • Diese Ausbildung hat zur Folge, daß sich auch in den Kanälen keilförmige Betonkörper 59, 58 vor den Stirnflächen 38 bzw. 39 des Schwenkkörpers bilden, die abdichtend wirken. Die Betonkörper s und 58, die beim Druckhub des Zylinders 1 entstehen, entsprechen den keiförmisn Betonkörpern69, 63, die beim Saughub des Zylinders 1 bzw. beim Druckhub des Zylinders 2 gebildet werden.
  • Die Größenverhältnisse sind so gewählt, daß die Eintrittsöffnungen 13, 14 eine größere freie Fläche als der engste Querschnitt des Druckkanals bei 35 aufweisen.
  • Andererseits ist die Fläche des engsten Querschnittes 35 etwas größer als die freie Fläche der Austrittsöffnung 20.
  • Wie die Fig. 1 und 7 erkennen lassen, wird ein Teil des Druckkanals 8 beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 7 von der Schleißplatte 17 und damit von dem Gehäusemantel 16 begrenzt, Der Schwenkkörper besteht dann aus zwei Schaufeln 63 und 6t, welche zusammen den nicht vom Gehäusemantel 16 begrenzten Druckkanalquerschnitt begrenzen und mit ihren Wurzeln das Teil 23 bilden, mit dem sie einstückig ausgebildet sind. Wie insbesondere aus Fig. 7 ersichtlich ist, wird der Druckkanal durch Wandungen des Schwenkkörpers begrenzt, welche eine im wesentlichen überall gleiche Wandungsstärke aufweisen, die bei 64 angedeutet ist Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, die Gegenstand der Fig. 8 und 9 ist, wird dagegen der Druckkanal durch einen Wandungsabschnitt 64 begrenzt, der entsprechend dem Gehäusemantel 16 bzw. der diesen zugeordneten Schleißplatte 17 gekrümmt ist. Der gekrümmte Wandungsabschnitt 64 des Schwenkkörpers 8 ist einstückig mit den erwähnten Schaufeln 62, 63 ausgebildet und hat ebenfalls eine im wesentlichen konstante Wandstärke, die der der übrigen Teile des Schwenkkörpers 8 entspricht(Fig. 9).
  • Wie sich aus den Fig. 1, 3, 4, 5 und 8 insbesondere ergibt, sind die Kanäle 55, 56 nicht nur konisch ausgebildet, weil die Eintrittsöffnungen 13 bzw. 14 größer sind als sie dem lichten Durchmesser der Zylinder 1, 2 entspricht. Die Eintrittsöffnungen 13 und 14 sind mit ihren Mittelpunkten außer dem aus der Richtung der Längsachsen der Zylinder 1, 2 heraus verlegt und zwar so, daß die Eintrittsöffnungen nach außen und oben gegenüber den Zylinderöffnungen versetzt sind.
  • Die Ausführungsform nach den Fig. 8, 9 hat wegen des Reibungs--widerstandes des Wandungsabschnittes 64 auf der Schleißplatte 17 einen etwas höheren Energiebedarf als die Ausführungsform nachden E'ig. 1 bis 7.
  • Patntansprüche

Claims (11)

  1. Patentansprüche 1. Mehrzylinderkolbenpumpe für die Betonförderung, deren Zylinder abwechselnd aus einer Füllkammer eines Drehschiebers das fördergut durch den Zylindern zugeordnvte Eintrittsöffnungen ansaugen, welche in der Stirnwand des Füllkammergehäuses in etwa gleichen Abständen von einer das Gehäuse durchsetzenden Vertikalebene angeordnet sind, die eine insbesondere horizontale Achse enthält, zu der der Gehäusemantel konzentrisch verläuft und in eine Druckleitung durch eine in der anderen Stirnwand angeordnete, ebenfalls in der Vertikalebene befindliche Austrittsöffnung drücken, deren senkrechte Projektion auf die Eintrittsöffnungen diese überdeckende Segmente aufweist, wobei zur Umlenkung des Fördergutes in der Füllkammer ein auf einer die Achse enthaltenden Welle feste Schwenkkörper dient, der einen sich in Richtung auf die Eintrittsöffnungen erweiternden Druckkanal in Form zweier sich schneidender Rohrsegmente aufweist , d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die den Druckkanal (7) bildenden Rohrsegmente (33, 34) sich zwischen ihren Enden im Schwenkkörper (8) schneiden und ihre Kreuzung (35) den engsten Querschnitt des Druckkanals bildet, und daß in jeder der beiden Endstellungen des Drehschiebers (10) die Außenkante (40) der den Eintrittsöffnungen (13, 14) zugeordnete Stirnfläche (38) des Schwenkkörpers (8) auf einem Teil ihrer Länge mit einem Teil der Länge der Außenkante (41) der Eintrittsöffnung des drückenden Zylinders (1) abschneidet,während die Innenkante (42) der Schwenkkörperstirnfläche (38) auf einem Teil ihrerLänge mit der Innenkante (43) der Eintrittsöffnung (13) des ansaugenden Zylinders (2) abschneidet und die Außenkante (44) der gegenüberliegenden Stirnfläche (45) de Schwenkkörpers (8) auf einem Teil ihrer Länge mit der Außenkante (46) durch in der Projektion der Austrittsöffnung (20) auf die Eintrittsöffnung (13) des saugenden Zylinders (2) dessen Eintrittsöffnung (13) überdeckenden Segmentes der Austrittsöffnung (20) abschneidet.
  2. 2. Mehrzylinderkolbenpumpe nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die den engsten Querschnitt des Druckkanals bildende Kreuzung (35) in einer senkrecht zur Achse (15) verlaufenden Ebene liegt, welche aus der Füllkammermitte in Richtung auf die Eintrittsöffnungen (13, 14) versetzt ist.
  3. 3. Mehrzylinderkolbenpumpe nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e-k e-n n z e i c h n e t , daß die Eintrittsöffnungen (13, 14) und die Austrittsöffnung (20) einen größeren Querschnitt als die Zylinder (1, 2) bzw. die Druckleitung (9) aufweisen und die Enden von Kanälen (55, 56; 57) darstellen, die sich ausgehend von den Zylindern (1, 2) bzw. der Druckleitung (9) in Richtung auf die zugeordneten Eintrittsöffnungen (13, 14) bzw. der Austrittsöffnung (20) erweitern.
  4. 4. Mehrzylinderkolbenpumpe nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Eintrittsöffnungen (13, 14) eine größere freie Fläche als der engste Querschnitt (35) des Druckkanals (7) und dieser eine größere freie Fläche alls die Austrittsöffnung (20) aufweisen.
  5. 5. Mehrzylinderkolbenpumpe nach den Ansprüchen 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß ein Teil des Druckkanalquerschnittes vom Gehäusemantel (16, 17) begrenzt ist.
  6. 6. Mehrzylinderkolbenpumpe nach den Ansprüchen 1 bis 4, d a d u r.c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Druckkanal (7) einen Wandungsabschnitt (64) aufweist, der entsprechend dem Gehäusemantel (16, 17) gekrümmt ist.
  7. 7. Mehrzylinderkolbenpumpe nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Stirnflächen (38, 39) des Schwenkkörpers (8) auch mit dem Schwenkkörper (8) einstückigen Flanschen (36, 37) ausgebildet sind.
  8. 8. Mehrzylinderkolbenpumpe nach den Ansprüchen 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Schwenkkörper (8) eine im wesentlichen überall gleiche Wandstärke (62) aufweist.
  9. 9. Mehrzylinderkolbenpumpe nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Schwenkkörper (8) aus Schaufeln (65, 63) besteht, die durch'Verbindung ihrer Füße einstückig ausgebildet sind.
  10. 10. Mehrzylinderkolbenpumpe nach Anspruch 9 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die beiden einstückig miteinander ausgebildeten Schaufeln (62, 63) lösbar mit der Schwenkwelle (25) verbunden sind.
  11. 11. Mehrzylinderkolbenpumpe nach den Ansprüchen 9 und 10, d a d u r c h g e k e n n ze i c h n e t , daß der Schwenkkörper (8) außerhalb des Druckkanals (7) eine prismatische Ausnehmung (24) zur Aufnahme eines mit der Schwenkwelle (25) verbundenden prismatischen Mitnehmers (24) aufweist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4191513A (en) * 1977-04-16 1980-03-04 Friedrich Wilhelm Schwing Gmbh Pump for conveying cement
EP0024343A1 (de) * 1979-08-16 1981-03-04 Friedrich Wilh. Schwing GmbH Pumpe zur Förderung von Dickstoffen, insbesondere von Beton

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