DE2150642A1 - Steuerventil,insbesondere fuer hydraulisch angetriebene Lasten - Google Patents
Steuerventil,insbesondere fuer hydraulisch angetriebene LastenInfo
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Description
SPEBEY RAND CORPORATION
TROY9 MICHIGAN / U.S.A.
TROY9 MICHIGAN / U.S.A.
Steuerventil,
insbesondere für hydraulisch angetriebene Lasten
insbesondere für hydraulisch angetriebene Lasten
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Steuerventil,
insbesondere für hydraulisch angetriebene Lasten.
Handgesteuerte hydraulische Kraftübertragungssysteme zum Antrieb von Lasten mit hohen Massenkräften, wie z. B. bei
Kränen, Baggern usw., mit handgesteuerten Richtungsventilen,
durch die die Bedienungsperson den Grad und die Richtung der Öffnung oder der Schließung des Ventils unmittelbar
bestimmt, sind bekannt. Eine solche Konstruktion erfordert viel an Geschicklichkeit und Erfahrung, wenn die Last
gleichmäßig bewegt werden soll. Ein zu abruptes Schließen des Ventils der sich bei höheren Geschwindigkeiten bewegenden
Last kann wegen der hohen Massenkräfte der Last zu übersteigerten Druckwerten führen, so daß die Last ungleichmäßig
bewegt und die mechanischen und hydraulischen Teile großen Belastungen ausgesetzt werden. Weitere vorgeschlagene
Steuersysteme, durch die dieι Bedienung sji er sort': eine*,
modulierten Druck bsw. ein moduliertes Drehmoment auf die Last ausüben kann, sind auf ähnliche Schwierigkeiten gestoßen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein druckmodulierendes Richtungssteuerventil zu schaffen, bei
dem diese Schwierigkeiten überwunden sind, so daß eine
Bedienungsperson einen Druck oder ein Drehmoment der gewünschten Größe zur Beschleunigung auf die Last ausüben
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und danach ein gewünschtes Drehmoment aufrechterhalten kann. Dabei soll das Ventil sowohl ein Laufen der Last ohne
Kraftanwendung oder das Ausüben einer geregelten Bremskraft auf die Last gestatten, wenn die Last durch ihre
eigenen Massenkräfte angetrieben wird. Diese Betriebsarten sollen durch die Anwendung eines Handgriffs ermöglicht
werden, der aus einer neutralen Stellung zu der einen oder der anderen Seite in natürlicher Weise verschoben oder geschwenkt
werden kann.
Gemäß der Erfindung soll ein Steuerventil der eingangs genannten Art ein erstes und ein zweites Dreiwegventil, das
fc Je eine Fließbewegung zwischen einer Arbeitsöffnung und
einer Einlaßöffnung sowie einer Auslaßöffnung steuert, eine Feder, die jedes Dreiwegventil so vorspannt, daß es seine
Arbeitsöffnung mit der Einlaßöffnung verbindet, ein Druckentlastungsventil, das zwischen der Einlaßöffnung und der
Auslaßöffnung angeordnet ist und zwecks Einhaltung eines niedrigen minimalen Drucks an der Einlaßöffnung vorgespannt
ist, eine hydraulische Einrichtung, die eine hohe Vorspannkraft an das Entlastungsventil ausübt, Durchgänge, die über
verschiedene Rückflußventile die Einlaßöffnung mit jedem
Dreiwegventil verbinden, um einen Einlaßdruck auszuüben, der das Ventil gegen die Vorspannung verschiebt, und eine
wahlweise zu betätigende Einrichtung, mit der mit der Hand
P die Druckvorspannung an dem Entlastungsventil erhöht werden kann und .'die Fließbewegung durch eines der Rückflußventile
abgesperrt werden kann, um das erste Dreiwegventil in einer Stellung zu halten, die für eine Einlaßfließbewegung
geöffnet ist, wodurch das zweite Dreiwegventil durch die Fließbewegung durch sein Rückflußventil in eine Stelle
verschoben wird, in der sie für eine Fließbewegung nach außen geöffnet ist und wobei der Druckpegel an der Einlaßöffnung
durch das Entlastungsventil gesteuert wird, umfassen.
Die Figur der Zeichnung zeigt schematisch ein Steuerventil mit seinen Verbindungen mit einem hydraulischen Kraftübertragungssystem
gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel "
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der Erfindung.
Einer motorangetriebenen Pumpe 1 mit konstanter Verdrängung wird von einem Benälter 2 Flüssigkeit Zugeführt. Ein Filter
3 "befindet sich, in der an den Behälter führenden Rückflußleitung
des Systems. Der Pumpenauslaß steht mit dem druckmodulierenden Richtungsventil 4- gemäß der vorliegenden
Erfindung über seine Einlaßöffnung 5 in Verbindung. Innerhalb des Ventils 4· ist der Ausgangsdruck der Pumpe über
einen Durchgang 6 mit verschiedenen Ventilen verbunden. Dabei ist der Durchgang 6 mit einem Steuerungs- bzw. Entlastungsventil
7 und den Spulen 8 bzw. 9 zweier Dreiwegrichtungssteuerventile
verbunden. Der Einlaßdurchgang 6 steht mit den Kammern 23 und 24- am linken Ende der Ventile
9 bzw. 8 in Verbindung. Diese Verbindung besteht aus einem Durchgang 37» aus Druckflußventilen 38 und 39 und aus den"
Durchgängen 40 und 4-1. Die Rückfluß ventile werden normalerweise
durch. Federn 4-2 bzw. 43 geschlossen gehalten, um eine
Flußbewegung aus dem Eingangsdurchgang 6 in die Endkammern 23 bzw. 24- zuzulassen oder eine Rückwärtsbewegung zu unterbinden.
Die Dreiwegventile 8 und 9 besitzen innere Durchgänge 10 und 11, die in der abgebildeten Stellung mit den Arbeitsöffnungen
14· und 15 sowie mit dem Eingangsdurchgang 6 verbunden
sind. Die Federn 12 und 13 üben eine nach rechts gerichtete Vorspannung auf die Ventile 8 und 9 aus. Die Arbeitsöffnungen
14- und 15 stehen mit dem Flüssigkeitsmotor 16 mit konstanter
Verdrängung in Verbindung, der eine hohe Massenkräfte aufweisende Last antreibt. Wird eines der Dreiwegventile 8
oder 9 nach links verschoben, so überträgt es seine an die Jeweilige Arbeitsöffnung 14- bzw. 15 führenden Verbindungen
auf den Rückflußdurchgang 36 und an seine äußere öffnung 54·,
die über das Filter 3 mit dem Behälter 2 in Verbindung steht. Die inneren Durchgänge 10 und 11 in den Ventilkolben besitzen
Einschnürungen 18 bzw. 17 an ihren linken Enden sowie
Einschnürungen 22 bzw. 21 an ihren rechten Enden.
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— /j. _
Die Federkammern 19 und 20 stehen über Durchgänge 27 und 28 sowie über Einschnürungen 29 und 30 mit pilzförmigen Ventilkörpern
25 und 26 in Verbindung. Befinden sich die Ventile 8 und 9 in der abgebildeten Stellung, so stehen die Federkammern
20 und.19 ebenso mit der Federkammer 31 des Entlastungsventile
7 über die Durchgänge 33 und 34· in Verbindung,
wobei jedoch diese Durchgänge durch das eine oder das andere Ventil geschlossen werden, sobald letzteres nach
links verschoben wird, so daß es seine Arbeitsöffnung öffnet und eine Verbindung mit der Rückflußkammer 36 herstellt.
Das Entlastungsventil 7 ist durch eine Feder 35 vorgespannt, fc deren Steifheit ausreicht, um lediglich einen minimalen
Arbeitsdruck innerhalb des Eingangsdurchgangs 6 aufrechtzuerhalten. In der neutralen Stellung umfaßt diese Fließbewegung
weitgehend die ganze Fördermenge der Pumpe, die von dem Eingang 5 durch den Durchgang 6 und das Ventil 7 in den
Durchgang 36 und die öffnung 54- fließt und von dieser Stellung
zurück an das Filter 3 und sodann zu dem Behälter 2. Eine kleine Menge fließt an dem pilzförmigen Ventil 25 oder
26 vorbei und hält eine geringe hydraulische Vorspannung aufrecht, um die Federvorspannung auf das Entlastungsventil 7
zu ergänzen.
Um hydraulisch eine Erhöhung der Vorspannung an dem Ent-
W lastungsventil 7 zu erreichen, ist eine wahlweise zu betätigende
Einrichtung vorgesehen, die auch eine Verschiebung des einen oder des anderen Dreiwegventils 8 bzw. 9 aus der
abgebildeten Stellung, wo die Arbeitsöffnung mit dem
Eingang verbunden ist, in die andere Stellung, wo die Arbeitsöffnung mit dem Ausgang verbunden ist, zuläßt. Diese
Einrichtung umfaßt die pilzförmigen Ventile 25 und 26, die als Hilf sentlastungsventil e dienen und Federn 45 und 46
besitzen, die eine Vorspannung auf die Ventile ausüben, damit sie einen sehr niedrigen Druck an ihren jeweiligen Einlassen
aufrechterhalten. Die Schubstangen 47 und 48 stoßen mit ihren Enden gegen Verstellschrauben 49 und 50, die auf
einer Traverse 51 angeordnet sind. Die !Traverse kann mittels
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eines Handgriffs 44 zu einer oder zu der anderen Seite der
abgebildeten, neutralen Stellung geschoben werden. Die zwei
Hilfsentlastungsventile 25 und 26 lassen die Flüssigkeit in
die Hilfsgehäusekammer 52 aus, die über den Rückdurchgang
über eine Verbindung verbunden ist.
Im Betrieb kann das dölickmodulierende Richtungsventil nach
verschiedenen Betriebsarten funktionieren. Diese umfassen eine neutrale Betriebsart, modulierte Beschleunigung (nach
links oder nach rechts), moduliertes konstantes Drehmoment (nach links oder nach rechts), freie Bewegung ohne Kraftanwendung
(nach links oder nach rechts) und moduliertes Bremsen (nach links oder nach rechts). In der neutralen
Stellung ist der Handgriff 44- zentriert, während die Dreiwegventile
8 und 9 durch ihre Vorspannungsfedern 12 und 13 in ihrer rechten abgebildeten Stellung gehalten werden. Die
beiden Arbeitsöffnungen 14 und 15 zu dem Motor 16 sind mit
Bezug auf den Druck der Umpenförderung in dem Durchgang 6
geöffnet, so daß über dem Motor 16 kein Druckgefälle besteht, das sonst eine Bewegung zustande bringen würde. Die
durch die Pumpe geförderte Flüssigkeit fließt zumeist durch das Entlastungsventil 7» das einen tiefen minimalen Wert
des Druckes in dem Durchgang 6 aufrechterhält. Dabei wird der Druck durch die Kraft der Feder 35» die die Feder 35
unterstützende, in der Kammer 31 ausgeübte hydraulische Kraft bestimmt, die durch die Vorspannung der auf die Hilfsentlastungsventile
25 und 26 wirkende Federn 45 und 46 hervorgerufen
und durch das kleine in den öffnungen 17 und 18, 29 und 30 bestehende Druckgefälle ergänzt wird.
Ist es erwünscht, die mit dem Motor 16 verbundene Last zu beschleunigen, so kann der Handgriff 44 aus seiner zentralen
Lage in die angegebene Richtung beschränkt werden. Erfolgt diese Bewegung nach rechts, so wird die Feder 45 des Hilfsentlastungsventils
zusammengedrückt, wodurch das Ventil belastet und die fließende Flüssigkeit weiter reduziert wird,
die von der Kammer 6 und durch den inneren Durchgang 11 in das Dreiwegventil 9 fließt. Der Druckwert steigt in der
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Federkammer 19 und in dem zu dem Dosierungsventil 32 führenden Durchgang 33· Das Ventil 32 wird sofort verschoben, um
den Durchgang 34- zu schließen^und wirkt gleichzeitig in
der Federkammer 31? um die Vorspannung auf dem Entlastungsventil
7 zu erhöhen. Demgemäß erhöht sich der in der Kammer herrschende Einlaßdruck auf einen neuen Wert und wird durch
den Durchgang 37 und das Rückflußventil 38, die sich am
rechten Ende des Dreiwegventils 8 befinden, übertragen. Da dieser Druckanstieg von der Federkammer 20 durch das Dosierungsventil
32 abgeschlossen ist und weil die Einschnürung eine unbeschränkte Fließbewegung aus der Kammer 24 durch den
Durchgang 10 verhindert, wird der Kolben 8 des Dreiwegventils nach links verschoben, wodurch die Arbeitsöffnung 14 nicht
mehr mit dem Einlaß 6, sondern mit einem Auslaß 36 verbunden
wird und wobei als Nebenwirkung die Federkammer 20 von dem Durchgang 34 abgeschlossen wird. Andererseits führen die
Vorspannung der Feder 13 und der erhöhte, durch das Hilfsentlastungsventil
25 aufrechterhaltene, in der Federkammer herrschende Druck dazu, daß das Dreiwegventil 9 i& seiner
rechten Stellung verharrt. Dabei wird dieser erhöhte Druck durch den Durchgang 11 zum anderen Ende der Kammer 23 übertragen,
so daß die Fließbewegung durch das Rückflußventil
stattfindet. Bei dieser Betriebsart kann die Bedienungsperson den im Einlaßdurchgang 6 hervorgerufenen Druck zum Antrieb
des Motors 16 modulieren und deshalb das gewünschte Drehmoment auf die Massenkräfte der Last ausüben, mit der der Motor 16
verbunden ist. Bei der Drehbewegung des Motors ist der Rückfluß über die öffnung 14-, das Ventil 8, den Durchgang 36 und
die öffnung 54 mit dem Behälter verbunden.
Sobald das Drehmoment des Motors 16 ausreicht, um die Last auf die gewünschte Geschwindigkeit zu bringen, läßt sich
diese Geschwindigkeit durch die Bedienungsperson dadurch aufrechterhalten,
daß sie den Handgriff 44 zurück gegen die neutrale Stellung bewegt, so daß der gewünschte Drehmomentwert
zum Antrieb der Last bei der gewünschten Geschwindigkeit aufrechterhalten wird. Sollten sinngemäß die Lastbedingungen
so sein, daß die Last stets gegen die Beschleunigungsrich-
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tung vorgespannt wird, wie ζ. B. bei einem Baukran auf
einem Hang oder beim Auftreten einer schweren Belastung durch den Wind, läßt sich die Last trotz solcher Belastungen
dadurch stillstehend halten, indem man den Handgriff 44 dementsprechend verstellt, um das gewünschte Drehmoment
des Motors 16 zustande zu bringen.
Sollte nach Erreichen der Betriebsgeschwindigkeit des Motors die Bedienungsperson ein Laufen der Last ohne Kraftanwendung
wünschen, so schwenkt »me den Handgriff 44 zurück in die neutrale Stellung, in der die oben genannten FIießbedingungen
bestehen und beide Seiten des Motors über die Öffnung 14, das Ventil 8, den Durchgang 6, das Ventil 9 und
die Öffnung 15 miteinander verbunden sind. Wärend des Übergangs
von der Betriebsart, in der der Motor angetrieben wird, zu der, in der er ohne Energieaufnahme weiterläuft,
bewegt sich das Ventil 8 auf seine .-rechte Stellung zu und
wird durch die in Kammer 24 durch das Eückflußventil 38 fließende Flüssigkeit verzögert. Diese Flüssigkeit kann
lediglich durch die Öffnung 22 entweichen. Dies führt zu einem vorübergenden Abbremsen, während das Ventil 8 den Rückfluß
von der Öffnung 14 in den Rückflußdurchgang 36 drosselt, wobei der Druck in der Öffnung 14 durch die Vorspannkraft
der Feder 12 reguliert wird.
Sollte bei dem Antrieb des Motors als Pumpe durch die Massenkräfte
der Last es erwünscht sein, die Last abzubremsen, so wird der Handgriff 44 aus der neutralen Stellung in die Gegenrichtung,
d. h. nach links, bewegt. Dies drückt die Feder 46 des Hilfsventils 26 zusammen, so daß der im Durchgang 28
herrschende Druck erhöht wird. Dabei fließt Einlaßflüssigkeit durch das Rückflußventil 38 und den inneren Durchgang
des Ventils 8 in den Durchgang 28 hinein. Man sieht, daß zu dieser Zeit das Dreiwegventil 8 nach links verschoben wird
und den Durchgang 34 absperrt. Deshalb kann keine Fließbewegung zu dem Do si erungsventil 32 und zu der Vorspannungskammer 31 des Ventils 7 stattfinden. Demgemäß muß der als
Pumpe laufende Motor 16 in der Öffnung 14 einen Druck auf-
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bauen, der ausreicht, um nicht nur die Vorspannungskraft der Feder 12, sondern auch die Kraft zu überwinden, die
durch den höheren Druck der in Federkammer 20 vorhandenen Flüssigkeit verursacht wird. Zu dieser Zeit übersteigen
diese Druckwerte bei weitem den Druck in der Einlaßkammer 6, so daß die öffnung 18 zu einem Druckgefälle zwischen der
öffnung 14- und der Federkammer 20 führt, wodurch das Dreiwegventil
8 vorübergehend als ein durch das Hilfsentlastungsventil 26 beherrschtes Hilfsentlastungsventil wirkt.
Dies übt den gewünschten Staudruck am Auslaß des Motors aus und bremst die Massenkräfte der Last ab.
Bei der Anwendung des erfindungsgemäßen Ventils ist die
Steuerung durch die Bedienungsperson mit dem Handgriff 44-an
sich instinktiv. ELn Verschieben des Hebels in der einen Richtung erzeugt ein Drehmoment an der Last, die dem Verschiebungsweg
des Hebels weitgehend proportional ist. Bewegt man den Hebel in die neutrale Stellung zurück, so wird
das Drehmoment aufgehoben, während das Verschieben des Hebels in der Gegenrichtung zu einem Gegendrehmoment führt,
das wiederum dem Verschiebungsweg des Hebels weitgehend proportional ist. Jedes durch die Massenkräfte der Last oder
andere äußere Einflüsse ausgeübtes Drehmoment läßt sich durch die Bedienungsperson dadurch aufheben, daß sie instinktiv
dieselben Bewegungen des Handgriffs ausführt.
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Claims (1)
- PatentansprücheSteuerventil, insbesondere für hydraulisch, angetriebene asten, gekennzeichnet durch ein erstes und ein zweites Dreiwegventil, das je eine Fließbewegung zwischen einer Arbeitsöffnung und einer Einlaßöffnung sowie einer Auslaßöffnung steuert, eine Feder, die jedes Dreiwegventil so vorspannt, daß es seine Arbeitsöffnung mit der Einlaßöffnung verbindet, ein Druckentlastungsventil, das zwischen der Einlaßöffnung und der Auslaßöffnung angeordnet ist und zwecks Einhaltung eines niedrigen minimalen Drucks an der Einlaßöffnung vorgespannt ist, eine hydraulische Einrichtung, die eine hohe Vorspannkraft an das Entlastungsventil ausübt, Durchgänge, die über verschiedene Rückflußventile die Einlaßöffnung mit jedem Dreiwegventil verbinden, um einen Einlaßdruck auszuüben, der das Ventil gegen die Vorspannung verschiebt, und eine wahlweise zu betätigende Einrichtung, mit der mit der Hand die Druckvorspannung an dem Entlastungsventil erhöht werden kann und um die Fließbewegung durch eines der Rückflußventile abgesperrt werden kann, um das erste Dreiwegventil in einer Stellung zu halten, die für eine Einlaßfließbewegung geöffnet ist, wodurch das zweite Dreiwegventil durch die Fließbewegung durch sein Rückflußventil in eine Stelle verschoben wird, in der sie für eine Fließbewegung nach außen geöffnet ist und wobei der Druckpegel an der Einlaßöffnung durch das Entlastungsventil gesteuert wird.2. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wahlweise zu betätigende Einrichtung ein Dosierungsventil umfaßt, das auf einen Druck anspricht, der das Entlastungsventil vorspannt, um ein Entweichen durch eine nicht in Betrieb befindlichen Teil der wahlweise zu betätigenden Einrichtung zu verhindern.5· Steuerventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wahlweise zu betätigende Einrichtung zwei Teile umfaßt, wovon jeder eine Verbindung mit der Einlaßöffnung umfaßt, die sich durch eines der Dreiwegventile und209816/1048das ihm zugeordnete Rückflußventil erstreckt.4. Steuerventil nach Anspruch 5j dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung in die Motoröffnung für das betreffende Ventil abzweigt.5· Steuerventil nach einem der Ansprüche 1-4, gekennzeichnet durch eine jedem Dreiwegventil zugeordnete Einrichtung, die das Ventil auf Druck an der Motoröffnung ansprechen läßt, wenn der Druck den bei einem Antrieb des Motors durch die Last auftretenden Druck übersteigt.6. Steuerventil nach einem der Ansprüche 1-5» dadurch gekennzeichnet, daß die wahlweise zu betätigende Einrichtung zwei federvorgespannte Hilfsentlastungsventile und einen schwenkbaren Griff umfaßt, mit dem die eine oder die andere Entlastungsventilfeder durch eine Bewegung in einer oder der anderen Richtung aus einer neutralen Stellung zusammengedrückt werden kann.209816/1048
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