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DE2150259A1 - Geraet zum regeln der bahntrocknung an tiefdruckrotationsmaschinen - Google Patents

Geraet zum regeln der bahntrocknung an tiefdruckrotationsmaschinen

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DE2150259A1
DE2150259A1 DE19712150259 DE2150259A DE2150259A1 DE 2150259 A1 DE2150259 A1 DE 2150259A1 DE 19712150259 DE19712150259 DE 19712150259 DE 2150259 A DE2150259 A DE 2150259A DE 2150259 A1 DE2150259 A1 DE 2150259A1
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DE
Germany
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air
drying
circulating air
amount
hood
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DE19712150259
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DE2150259B2 (de
DE2150259C3 (de
Inventor
Willy Dipl-Ing Machhold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BURDA FARBEN KG
Original Assignee
BURDA FARBEN KG
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Publication date
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Priority to CH1367972A priority patent/CH538364A/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • B41F23/04Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing by heat drying, by cooling, by applying powders
    • B41F23/0403Drying webs
    • B41F23/0423Drying webs by convection
    • B41F23/0426Drying webs by convection using heated air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Gerät zum Regeln der Bahntrocknung an Tiefdruckrotationsmaschinen Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Regeln der Bahntrocknung an giefdruckrotationsmaschinen. Die Trocknung der bedruckten Bahn erfolgt üblicherweise durch das Aufblasen von Luft entweder unter Raumteml?eratur oder nach Aufheizung mittels Dampf oder elektrischen Heizstäben. Man verwendet dabei Trockenhauben, deren Trockenleistung so ausgelegt sein muß, daß beim Aufdrucken der nächsten Farbe im folgenden Druckwerk die Farbe des vorangehenden Druckes trocken ist. Die dem Druckwerk nachgeordneten Papierleitorgane dürfen keine Farbe auf tragen. Es kommt also darauf an, in kurzer Zeigt der bedruckten Bahn das mit der Farbe vermischte leichtUlüchtige Lösungsmittel, im allgemeinen Toluol, zu entziehen.
  • Dazu dient ein Umluftventilator, der innerhalb der Haube tuft auf die bedruckte Papierbahn bläst. In einem über der Papierbahn angebrachten Trockenkasten sitzen zahlreiche zum Aufblasen der luft dienende Düsen, zwischen denen die mit dem Lösungsmittelgas beladene Luft sofort wieder abgesaugt wird. Das System ist so ausgelegt, daß im Trocknungskasten ein geschlossenes Umluftsystem vorhanden ist, welches durch einen Umluftventilator in ständiger starker Bewegung gehalten wird. Der Ventilator ist zu diesem Zweck mit einem an die Blasdüsen angeschlossenen Druckteil und einem an die dazwischenliegenden Absaugräume angeschlossenen Saugteil ausgerüstet. Von dieser kreisenden Umluft wird nunständig ein Teilstrom abgezweigt und einer Anlage zur Rückgewinnung des Lösungsmittels zugeführt. Der dabei erzeugte Unterdruck vom Umluftsystem zur Raumluft bewirkt, daß das Trocknungssystem Luft aus der unmittelbaren Umgebung des Druckzylinders ansaugt und somit ein unzulässiges Ansteigen des Toluolgehaltes der Raumluft verhindert wird.
  • Nach den gesetzlichen Vorschriften darf der Arbeitsraum außerhalb der Maschine einen l'oluolgehalt von 0,75 nicht überschreiten Außerdem darf der 'Doluolgehalt der Umluft im Trocknungskasten bzw. der Abluft zur Riickgewinnung den halben Wert (23 gr/m3) der Explosionsgrenze von 46 g/m) nicht überschreiten.
  • Um nun einerseits die Einhaltung dieser Sicherheitsvorschritten zu gewährleisten, andererseits aber die Trocknungsleistung den steigenden; Druckgeschwindigkeiten anzupassen, wurde die Luftleistung der Trockenhaben im Laufe der letzten Jahre immer größer ausgelegt, um auch bei höheren Produktionsgeschwindigkeiten eine einwandfreie Trocknung zu gewährleisten. Dabei hatte der Konstrukteur die Umluftmenge so zu bemessen, daß auch von schweren tiefgeätsten Formen mit hohen Farb- und Lösungsmittelmengen bedruckte Bahnen noch einwandfrei getrocknet werden können.
  • Daraus ergab sich ein immer unwirtschaftlicher arbeitender Betrieb mit erhöhtem Energieaufwand, weil höhere Trocknerleistung eine höhere Ventilatorleistung e-rforderlich macht.
  • Die Praxis zeigt, daß die Raumluft nur dann einen geringeren Toluolanteil als 0,75 g/m3 aufweist, wenn mindestens 30 00 der vom Ventilator geförderten Umluftmenge der Rückgewinnung zugeführt wird. Hinzu kommt, daß der Toluolanfall während des Trocknungsprozesses bei verschiedenen Druckwerken sehr unterschiedlich sein kann. Je nach Ätztiefe, Größe der Druckfläche und der verwendeten Farbe (gelb hat den mehrfachen Toluolgehalt wie schwarz) kann er zwischen 3 g/m3 und 20 g/m3 schwanken. Der über längere Zeit gemessene mittlere Toluolgehalt der Abluft (alle Druckwerke sind an eine Sammelleitung angeschlossen) beträgt daher ungefähr 8 - 10 g/m3.
  • Dies bedeutet daß einerseits ein zu großer Energieaufwand bei leichten Formen und kleinen Flächen getrieben wird, während bei besonders großflächigen und tiefen Formen keine Gewähr dafür besteht, daß die höchstzulässige Grenze an Toluolgehalt von 23 g/m3 nicht überschritten wird. Auch ist bei zu niedrigem Toluolgehalt des zur Rückgewinnungsanlage abgeführten Teilstromes auch die Arbeitaweie aer Anlage nicht optimal ausgelastet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Mängel zu beseitigen und eine Trockeneinrichtung zu schaffen, die sowohl an der Trocknungsstelle selbst als auch bei der Rückgewinnung stets wirtschaftlich unter optimalen Bedingungen kostensparend arbeitet; die außerdem unter den verschiedenen wechselnden Bedingungen der Druckwerke ein sicheres Trocknen der Papierbahn mit geringst möglichem Aufwand sicherstellt; und die die gesetzlichen Vorschriften bzgl. Reinhaltung der Arbeitsluft (Höchstgrenze 0,75 g Toluol/mS) und der Einhaltung einer explosionssicheren Toluolkonzentration im Innern der Trockeneinrichtungen (Höchstgrenze 23 g/m3) mit Sicherheit automatisch erfüllt.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Gerät zum Regeln der Bahntrocknung an Tiefdruckrotationsmaschinen mit einer Druckwerktrockenhaube, durch welche ein Umluftventilator einen luftstrom bläst, von dem ständig ein Teilstrom abgezweigt und einer Anlage zur Rückgewinnung des Lösungsmittels zugeführt wird, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fördermenge des Umluftventilators über einen Meßumwandler unter Steuerung durch ein Fechtigkeitsabtastgerät verstellbar ist, welches den rocknungszustand der die Trockenhaube verlassenden Papierbahn mißt und in einem 1. Regelkreis "Umluftmenge" gem. den festgestellten Abweichungen vom Trocknungs-Soll-Wert den Gang des Ventilators beeinflußt, und daß auch die Absaugmenge des aus der Umluftmenge abgezweigten, zur Rückgewinnungsanlage geführten Deil-Luftstromes durch Drosselklappenverstellung regelbar ist, und zwar sowohl mit Hilfe eines mit den vorgegebenen Werten (Kennlinie) der betreffenden Haubentype beschickten Vergleichsgerätes, welches die Mindestmenge des abgezwigten Teil-Luftstromes in einem 2. Regelkreis Zuluftmengenhaltung" mittels Verstärker in einem der Haubentype entsprechendem Verhältnis zur Umluftmenge hält, als auch mit Hilfe eines Gasmeßgerätes, welches oberhalb der genannten Mindestmenge die im abgezweigten Teil-Luftstrom enthaltene Menge des lösungsmittelgases bestimmt und in einem 3. Rgelkreis "Gaskonzentrationsregelung" mittels eines Meßumwandlers diese Gasanteile unter einem vorgegebenen Höchstwert hält.
  • Bei Maschinen mit mehreren Druckwerken (Mehrfarbendruck) besitzt zweckmäßig jedes Druckwerk einen Satz der genannten Meß- und Vergleichsgeräte, und ein Zeitschaltwerk schließt in gleichbleibenden Zeitintervallen ein Druckwerk nach dem andern an die Regelkreise zur uberprüfung und evtl.
  • notwendigen selbsttätigen Einregelung der Umluft- und Zuluftmenge sowie der Gaskonzentration an die verschiedenen Druckwerke an.
  • Der Erfolg dieser Maßnahmen ist eine wesentliche Verminderung der Energiekosten bezogen auf die benötigte Trockenleistung; selbsttätige Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzen für Raumluft und für Explosionssicherheit und volle optimale Auslastung der Rückgewinnungsanlagen sowie sehr erhebliche Einsparung der an den Druckwerken gebrauchten Trockenluft.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnungen beschrieben: Die Figur 1 zeigt eine mit den erforderlichen Luftführungswegen ausgerüstete Trockenhaube, und Figur 2 ein Schema der zur Uberwachung und Einregelung der Trockenluft dienenden zugehörigen Regelkreise und ihrer Arbeitsweise.
  • Die in Figur 1 gezeigte Druckwerkstrockenhaube umgibt eine innere Papierleitwalze 20, um die das von links unten am Pfeil 21 vom Druckwerk kommende bedruckte Papier P geführt ist. Zwischen der Außenwand 22 der Haube und der bedruckten Fläche der an Führungsrollen 23 entlanglaufenden Papierbahn ist der bekannte Trocknungekasten 24 angebracht, welcher sowohl die Luft-Zutrittsdüsen als auch die danebenliegenden Luft-Abführkanäle enthält. Für den ständigen Umlauf dieser Trockenluftmenge sorgt der mit Blas- und mit Saugöffnungen versehene Umluftventilator 6, der über eine Riemenscheibe von einem elektrischen Antriebsmotor 7 angetrieben wird.
  • Ein Teil der Umluft wird ständig bei 25 abgesaugt, und der dadurch entstehende Unterdruck im Umluftkreislauf gleicht sich aus durch Ansaugen von Raumluft am offenen Haubenende bei den Pfeilen 26.
  • Diese bis hier bekannte Anordnung wird nun ergänzt durch drei Regelkreise. Die in diesen erfolgende elektrische Regelung hat den Zweck, eine mit Illustrierten-Tiefdruckfarben bedruckte Papierbahn durch die leistungsmäßig geringste Aufwendung einer lufttrocknung sowie Absaugung der entstehenden Gase bei gutem Trocknungszustand zu erreichen.
  • Die drei Regelkreise regeln drei Größen, die wieder voneinander abhängig sind. Im einzelnen ist die Wirkungsweise wie folgt: 1. Regelkreis:"Umluftmenge".
  • Da je nach Farbe und Farbmenge zum Trocknen eine mehr oder weniger hohe Umluftmenge gebraucht wird, so ist an der Trockenhaube jedes Druckwerks ein Feuchtigkeitsabtastgerät 1 angebracht, welches den Trocknungszustand der am Pfeil 27 aus der Haube herauskommenden Papierbahn mißt und über einen Meßwertwandler 2 Impulse an einen Verstärker 3 gibt, wenn der gewünschte Trockenzustand bei der Messung vom Sollwert abweicht. Der Verstärker schaltet einen Stellmotor 4 ein, der ein Regelgetriebe 5 verstellt, das zwischen dem Umluftventilator 6 und seinem Antriebsmotor eingebaut ist.
  • Die Absaugung bei 25 erfolgt nicht nur für die Abführung der am Druckwerk anfallenden Gase, sondern auch für die Sicherheit, damit die Umluft nicht über die Papierbahn entweichen kann. Der entstehende Unterdruck bewirkt, daß Frischraumluft über die Papierbahn eingesogen wird (Zuluft).
  • Im Verhältnis zur Umluftgeschwindigkeit muß also immer eine entsprechende Nindestabsaugung vorhanden sein.
  • 2. Regelkreis: '1Zuluftmengenhaltung", Die der Zulu-ftmenge stets gleiche Absaugluftmenge muß bei jeder Trockenhaubentype in einem bestimmten Verhältnis zur Umluftmenge stehen, damit bei allen Haubenöffnungen immer neue luft zuströmt und keine gasangereicherte Umluft in den Arbeitsraum entweicht. Dieses Verhältnis muß bei jeder Haubenausführung labormäßig ermittelt und in einer Kennlinie festgehalten werden. Die ermittelten Werte werden jeweils in die Vergleichsgeräte der betreffenden Haubentypen eingegeben.
  • Das Vergleichsgerät 8 prüft das feste Verhältnis zwischen Absaugluft und Umluft (Stellungsüberwachung 9 und 10) auf den jeweiligen Bereich der Kennlinie und sorgt durch entsprechende elektrische Impulse auf den Verstärker 13 dafür, d-aß der Mindestwert des abgezweigten Teil-Luftstromes (also auch der ihm gleichen Zuluftmenge) nicht unterschritten wird. Damit ist dann die untere Grenze des möglichen Regelbereiches gegeben, den auch der nun folgende 3. Regelkreis nicht unterschreiten kann.
  • 3. Regelkreis: "Gaskonzentrationsregelung".
  • Je nach Gas anreicherung der Umluft - durch die Abhängigkeit der Farbmenge und der Druckgeschwindigkeit - muß die Absaugleistung an jedem Druckwerk größer oderkleiner werden.
  • Zu diesem Zweck stellt ein Gasmeßgerät 11 die Gasanteile in der Absaugung fest. Übersteigt der Anteil an Gas die zulässige Menge, also z.B. 23 g Toluol/m3, so wird über Meßwertumwandlungsgerät 12 ein elektrischer Impuls an den Verstärker 13 gegeben, der die Klappenverstellung 17 für die Regelklappe 27 betätigt. Die Abluft.wird dadurch erhöht und der gewünschte Wert wieder hergestellt. Werden umgekehrt die Gasanteile geringer, so wird die Luft über den gleichen Weg gedrosselt und dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebes wieder hergestellt.
  • Das kann jedoch nur bis zur unteren Einstellgrenze gehen.
  • Denn würde diese Grenze - allein vom Standpunkt eines besondersstark fallenden Toluol-Gehaltes - an sich durch weitere Schließung der Klappe 27 unterschritten werden können, so wird dies durch den genannten 2. Regelkreis verhindert.
  • Denn dieser legt in Abhängigkeit von der Haubentype die untere Grenze der Klappenstellung allein vom Standpunkt der Reinhaltung der Arbeitsraumluft bindend fest. Steigt der Toluolgehalt wieder, so tritt oberhalb der durch den Regelkreis 2 festgelegten Grenze eine Regelung nur in Abhängigkreit von den Werten des Gasmeßgerätes ein.
  • Bei Anlauf des Druckwerkes wird mit maximalen luftwerten gearbeitet. Erst bei Erreichen einer durch den Regler 14 bestimmten Drehzahl wird über ein Schaltgerät 15 die gesamte Regelung eingeschaltet. Beim Abbremsen des Druckwerks wird bei derselben Drehzahl wieder auf maximale Werte hochgeregelt.
  • Das Netzgerät 16 sorgt für stabilisierte Steuerspannung der Elektronikgeräte.
  • Die eingereglten Werte eines Druckwerks werden sich bei gleichbleibender Geschwindigkeit der Papierbahn kaum ändern.
  • Dadurch wird es möglich, eine Regeleinheit nicht nur für ein Druckwerk, sondern für die gesamte Druckmaschine mit ca. fünf bis acht Druckwerken zu verwenden. Ein Zeitschaltwerk schaltet in gleichbleibenden Zeitintervallen ein Druckwerk nach dem andern an den Regelkreis zur üterprüfung und evlt. notwendigen Einregelung. Die Meßgeräte 1, 9, 10 und 11 werden dabei an jedem Druckwerk gebraucht. Jedes Druckwerk wird auf diese Weise ständig überwacht und auf die ihm gemäßen Werte bzgl. Umluftmenge, Absaugluftmenge zur Doluolrückgewinnung und wirtschaftlich tragbaren Gasanteil der abgesaugten luft einreguliert und festgehalten.
  • Patentansprüche:

Claims (1)

  1. Patentansprüche Q Gerät zum Regeln der Bahntrocknung an Tiefdruckrotationsmaschinen mit einer Druckwerktrockenhaube, durch welche ein Umluftventilator einen luftstrom bläst, von dem ständig ein Teilstrom abgezweigt und einer Anlage zur Rückgewinnung des Lösungsmittels zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermenge des Umluftventilators (6) über einen Meßumwandler (2) unter Steuerung durch ein Feuchtigkeitsabtastgerät (1) verstellbar ist, welches den Trocknungszustand der die Trockenhaube verlassenden Papierbahn mißt und in einem 1. Regelkreis "UmluStmenge" gem. den festgestellten Abweichungen vom Trocknungs-Soll-Wert den Gang des Ventilators beeinflußt, und daß auch die Absaugnenge des aus der Umluftmenge abgezweigten, zur Rückgewinnungsanlage geführten Teil-Luftstrome 5 durch Drosselklappenverstellung (17) regelbar ist, und zwar sowohl mit Hilfe eines mit den vorgegebenen Werten (Kennlinie) der betreffenden Haubentype beschickten Vergleichsgerätes (8, 9, 10), welches die Mindestmenge des abgezweigten Teil-Luftstromes in einem 2. Regelkreis "Zuluftmengenhaltung" mittels Verstärker (13) in einem der Haubentype entsprechendem Verhältnis zur Umluftmenge hält, als auch mit Hilfe eines Gasmeßgerätes (11), welches oberhalb der genannten Mindestmenge die im abgezweigten Teilluftstrom enthaltene Menge des Lösungnmittelgases bestimmt und in einem 3. Regelkreis "Gaskonzentrationsregelung" mittels eines Meßumwandlers (12) diese Gasanteile unter einem vorgegebenen Höchstwert hält.
    Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Maschinen mit mehreren Druckwerken (Mehrfarbendruck) jedes Druckwerk einen Satz der genannten Meß- und Vergleichsgeräte (1, 9, 10, 11) besitzt, und daß durch ein Zeitschaltwerk in gleichbleibenden Zeitintervallen ein Druckwerk nach dem andern an die Regelkreise zur Überpnifung und eventuell notwendigen selbsttatigen Einregelung der Umluft- und Zuluftmenge sowie der Gaskonzentration an die verschiedenen Druckwerke angeschlossen wird0 L e e r s e i t e
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