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DE2150028A1 - Verfahren und vorrichtung zum formen von gegenstaenden aus bedruckten kunststoffbahnen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum formen von gegenstaenden aus bedruckten kunststoffbahnen

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Publication number
DE2150028A1
DE2150028A1 DE19712150028 DE2150028A DE2150028A1 DE 2150028 A1 DE2150028 A1 DE 2150028A1 DE 19712150028 DE19712150028 DE 19712150028 DE 2150028 A DE2150028 A DE 2150028A DE 2150028 A1 DE2150028 A1 DE 2150028A1
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DE
Germany
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web
drum
temperature
parts
objects
Prior art date
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Granted
Application number
DE19712150028
Other languages
English (en)
Other versions
DE2150028C3 (de
DE2150028B2 (de
Inventor
Stephen Walter Amberg
Thomas Edward Doherty
Jacob Joseph Fikert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OI Glass Inc
Original Assignee
Owens Illinois Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority to GB4511571A priority Critical patent/GB1360181A/en
Application filed by Owens Illinois Inc filed Critical Owens Illinois Inc
Priority to AU34308/71A priority patent/AU460142B2/en
Priority to DE2150028A priority patent/DE2150028C3/de
Publication of DE2150028A1 publication Critical patent/DE2150028A1/de
Publication of DE2150028B2 publication Critical patent/DE2150028B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2150028C3 publication Critical patent/DE2150028C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B29C51/00Shaping by thermoforming, i.e. shaping sheets or sheet like preforms after heating, e.g. shaping sheets in matched moulds or by deep-drawing; Apparatus therefor
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    • B29C51/20Thermoforming apparatus having movable moulds or mould parts
    • B29C51/22Thermoforming apparatus having movable moulds or mould parts rotatable about an axis
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
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    • B29C2795/00Printing on articles made from plastics or substances in a plastic state
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Formen von Gegenständen aus bedruckten Kunststoffbahnen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Formen von Gegenständen aus Kunststoffbahnen.
  • Durch die Erfindung wird ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung geschaffen, daß ein geregeltes Fließen der geformten Teile durch Aufrechterhalten einer Temperaturdifferenz zwischen dem zu formenden Teil und det übrigen Bahn erreicht wird. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß kontinuierlich Gegenstände aus einer gedruokte Informationen tragenden Bahn geformt werden, wobei die Information in Ubereintimmung mit dem geformten Gegenstand ist und nur minimal verzogen ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der nachstehenden Beschreibung hervorgehen.
  • Die Erfindung schließt eine Reihe von Arbeitsstufen ein, die in gegenseitiger Beziehung zueinander stehen, um das Endergebnis der Erfindung zu erzeugen; es können Gegenstände, wie Kappen, kontinuierlich aus einem Gewebe, einer Bahn oder einer Platte aus Kunststoffmaterial geformt werden, die gedruckte Informationen in Sbereinstimmung mit dem geformten Gegenstand aufweisen. Gemäß der Erfindung wird eine vorher bedruckte Kunststoffbahn allmählich auf einer Drehtrommel, die eine Vielzahl von Formhohlräumen im Abstand voneinander aufweist, vorgerückt. Die Trommel ist vorzugsweise vielwandig, wobei jede Wand eine Stirnfläche aufweist, die sich quer zur Richtung der Drehung der Trommel erstreckt, wobei jede dieser Wände eine oder mehrere Formhohlräume im Abstand voneinander aufweist.
  • Die Bahn wird kontinuierlich zugeführt und vorgerückt, und zwar die kontinuierlich sich drehende Trommel überlagernd und mit ihr in Eingriff kommend, und es werden Haltemittel benutzt, welche die Bahn in ortsfester Beziehung zur Trommel halten, so daß der Aufdruck in Übereinstimmung mit den Formhohlräumen der Trommel ist. Die Rotation der Bahn und der Trommel wird in im wesentlichen ortsfester Beziehung zueinander gehalten durch im Abstand voneinander vorgesellene Löcher auf jeder Seite der Bahn, welche in die Haltemittel eingreifen. Die Haltemittel sind Stifte auf jeder Stirnfläche der Trommel, die in die Löcher der Bahn eingreifen und durch sie hindurchgehen,und so die Bahn in ortsfester Beziehung mit Bezug auf die rotierende Trommel halten. Wenn die Bahn und die Trommel kontinuierlich gedreht werden, werden sie mit Bezug auf stationäre Heizmittel bewegt, die die Bahn auf eine erhöhte Temperatur erhitzen, so daß die Warmverformungstemperatur des Kunststoffes erreicht wird.
  • Wenn die Bahn von der Trommel aufgenommen wird, so daß die Bahn die Trommel überdeckt und die Bahn anfangs Raumtemperatur hat, können die Oberflächen von Trommel und Bahn anfangs in engem Kontakt zueinander sein oder nicht, abhängig von der Gestalt der Trommel und/oder der Steifheit der Bahn. Wenn die Trommel rund ist, wird Kontakt herrschen, wenn sie vielseitig ist und viele glatte Stirnflächen aufweist, kann nicht sofort vollständiger Kontakt herrschen, sondern erst bei Erhöhung auf die Warmverformungstemperatur, bei der die Bahn in innigen Kontakt mit den Stirnflächen der Trommel kommt. Zu dieser Zeit, wenn inniger Kontakt mit der Plastikbahn besteht und diese ihre Warmverformungstemperatur erreicht hat, ist sie schnnll zu verformen, so daß eine Vielzahl von Gegenständen davon erhalten wird. Wenn die Bahn ihre Warmverformungstemperatur erreicht, werden Befestigungsmittel in Tätigkeit gebracht, um die Bahn gegen die Stirnflächen der Trommel zu halten, so daß jede der Hohlformen im wesentlichen von der Trommeloberfläche abgedichtet ist und durch Vorsehen eines Druckunterschiedes, wie z. B. durch Vakuum wird das Ziehen der Kunststoffbahn gegen die Formhohlräume zur Formung der Gegenstände erreicht. Nach dem Formen der Gegenstände wird die Bahn von der rotierenden Trommel abgezogen und danach die einzelnen Gegenstände durch Stanzmittel oder andere Trennmittel von der Bahn abgeschnitten.
  • Um die Trommel auf einer geregelten Temperatur zu halten, die wesentlich unter der Warmverformungstemperatur der Kunststoffbahn liegt, sind Temperaturknntroll- oder Kühl-Mittel vorgesehen, derart, daß ein Temperaturgradient oder eine Temperaturdifferenz zwischen Trommel und Bahn aufrechterhalten werden kann. Diese Temperaturdifferenz spielt eine wesentliche Rolle bei der Erfindung, denn sie begrenzt im wesentlichen die betreffenden Grade der Kühlung der Teile der Bahn, die in die Hohlräume überdeckender Beziehung zu formen sind, im Vergleich zu den Teilen der Bahn, die nicht geformt werden und in Kontakt mit den Trommelstirnflächen zwischen den betreffenden Hohlräumen sind, so daß das Ausmaß des Verziehens des Aufdrucks auf einem Minimum gehalten wird.
  • Da die aufgedruckten Informationen im allgemeinen auf der oberen Oberfläche der Bahn vorgesehen sind und das bloße Festhalten durch Vakuum vom Inneren der Trommel nur die im allgemeinen nicht bedruckte Oberfläche der Bahn in ortsfester Beziehung mit der Trommel hält, ist die Gegenseite der Bahn mit dem Aufdruck frei, sich quer zu bewegen, ohne durch Mittel wesentlich beschränkt zu sein, so dß die Materialmenge, die in die Formhohlräume gezogen wird, kontrolliert ist, was gleichzeitig das Ausmaß des Verziehens des Aufdrucks regelt. Die Anmelderin hat gefunden, daß es durch Erhitzen der ganzen vorrückenden Kunststoffbahn und gleichzeitiges oder nachfolgendes peripherisches Kühlen der Teile der erhitzten Bahn zwischen den Formhohlräumen bzw. der Teile, die nicht geformt zu werden brauchen, möglich ist, das Fließen des erhitzten Kunststoffs ringförmig zu beschränken, indem eine Temperaturdifferenz oder ein Temperaturgradient errichtet und aufrechterhalten wird. Denn wenn die Bahn mit der Trommel in Kontakt ist, wird sie kontinuierlich mit größerer Geschwindigkeit zwischen den Hohlräumen durch die kontinuierlich gekühlte Trommel gekühlt, ein ringförmig gekühltes Band umgibt die Elohlformen und begrenzt die zu formenden Flächen auf einen im wesentlichen scheibenförmigen Teil, welcher die Information trägt. Dann, wenn das Vakuum angelegt wird, wird nur das Material, welches jede Hohlform überdeckt, mit ihr in innigen Eingriff gebracht, was ein kontrolliertes und geregeltes Fließen gestattet und wiederum die gedruckte Information in Ubereinstimmung mit dem geformten Gegenstand hält, wobei sie ein Minimum an Verziehen aufweist.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird auf die beigefügten Figuren Bezug genommen, in denen identische Teile die gleichen Bezugszeichen tragen. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung der Formvorrichtung nach der Erfindung.
  • Fig. 2 ein perspektivisches Bild eines Gegenstandes, der auf dieser Vorrichtung geformt werden kann.
  • Fig. 3 eine zum Teil schematische Ansicht, welche dazu beitragen soll, das Prinzip der Erfindung zu veranschaulichen.
  • Fig. 4 ein bruchstückartiges Querschnittsbild, entlang der Linie 4 -.4 der Fig. 1, in vergrößertem Maßstab, das einen Teil des Hohlraumgefüges, der Formungstromael und der Vakuumkanäle zeigt.
  • Fig. 5 ein bruchstückartiges Querschnittsbild, entlang der Linie 5-5 der Fig. 1, in vergrößertem Maßstab, des Gewebes, wie es durch die Drehformvorrichtung bei erhöhter Temperatur geformt wird.
  • Fig. 6 eine Ansicht von oben auf die in Fig. 5 gezeigte Vorrichtung, die gedruckte Information auf dem Gewebe zeigend.
  • Fig. 7 ein bruchstückartiges Querschnittsbild, entlang der Linie 7 - 7 ~ der Fig. 1, vergrößert, das einen Teil des Ilohlraumgefüges zeigt, sowie die Formungstrommel mit dem darauf geformten Gegenstand.
  • Fig. 8 eine Ansicht von oben auf die Vorrichtung der Fig. 7, zeigend, daß die gedruckte Information darauf mit einem Minimum an Verziehen geformt ist.
  • Vor Besprechung des Verfahrens und der Vorrichtung nach der Erfindung sei bemerkt, daß nur halb-schematische Darstellungen der ganzen Vorrichtung in den Figuren gezeigt sind, um die wesentlichen Merkmale der Erfindung besonders deutlich zu machen. Selbstverständlich können gebräuchliche Mittel zum Drehen der Trommel, Aufrechterhalten der notwendigen Druckdifferenz, Erhitzen des Kunststoffgewebes, Ausstanzen der Gegenstände aus dem Gewebe, nachdem sie warm-geformt sind, usw. benutzt werden. Die Formvorrichtung und ihre Arbeitsweise wird am besten aus dan Figuren verständlich, welche die Hauptbestandteile der Vorrichtung und die Weise, in welcher sie die Gegenstände formt, zeigen.
  • Fig. 1 offenbart das neue Verfahren und die Vorrichtung zum Formen relativ flacher dünnwandiger Gegenstände aus einem Gewebe oder einer Bahn aus Kunststoffmaterial. Die in Fig.1 gezeigte Vorrichtung 10 ist in der Lage, aus einem kontinuierlich laufenden Gewebe 12 aus geeignetem thermopl schen Bahn-bildenden Material, das eine untere Fläche 13 und eine obere Fläche 14 hat, welch letztere gedruckte Zeichen 15 (Fig. 6) in beliebigem Satz oder in einem geördneten Muster tragen kann, eine Vielzahl von relativ dünnwandigen Gegenständen 16, wie in Fig. 2 gezeigt, welche besonders zur Verwendung als Deckel oder kappen von Bechern oder Behältern aus Papier, Kunststoff, Glas oder anderem Material geeignet sind, zu formen.
  • Die Kappen 16, wie in Fig. 2 gezeigt, werden in aufeinanderfolgenden Stufen, wie in den Figuren 4 bis 8 gezeigt und nachstehend im einzelnen besprochen, geformt. Sie bestehen allgemein aus einer die Deckenwand bildenden Scheibe 18, einem relativ schmalen flanschartigen Rohrwandabschnitt 20, dessen obere Kante umgebogen ist, um einen nach unten und außen gebogenen Rand zu schaffen, welcher an der Kappe bleibt, wenn letztere von der Bahn 12 abgetrennt wird. Die Kappen 16 werden auf der laufenden Bahn 12 geformt und, nachdem sie geformt sind, von der Bahn durch Ausstanzen rund um die Außenseite des Randes 22 mit Stanzvarrichtungen abgetrennt. Die Vorrichtung 10, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, ist zur Formung von Kappen in zwei oder mehr Reihen quer über die Breite der Bahn konstruiert, wobei die Kappen 16 in jeder Reihe gleichzeitig geformt werden.
  • Die Teile der Vorrichtung 10 sind auf einem aufrechtstehenden Rahmengestell 24 montiert; an einem EnE ist eine Lagerwelle 26 vorgesehen, von welcher die Bflhn 12 aus vorher bedrucktem aufgerollten Kunststoffbahnmaterial gehalten wird.
  • Die Bahn 12 kann direkt von einer Driakvorrichtung zugekehrt werden, so daß sie nicht vorher gelagert zu werden braucht, sondern kontinuierlich gedruckt und der Formungsvorrichtung 10 zug#ihrt werden kann, welche in der Lage ist, mit hoher Geschwindigkeit zu arbeiten. Die Bahn 12 wird durch die Verbindung von einer Führungsrolle 28, einer Losrolle 30, Halterollen 32 und ZufUhrrollen 34 und 36, die alle quer zu der das Bahnmaterial tragenden Rolle angebracht und in üblicher Weise am Rahmen 24 gesichert sind, vorgerückt.
  • Es können Druckmittel 38 vorgesehen sein, um ein anfäng-2thes Ineingriffkommen von Bahn 12 und Drehkörpern 55, z. B. durch Anbringen von zwei Zuführwalzen 36 an jedem Ende der Drehkörper 55, wie durch drehbar gelagerte Arme 42, die vom Rahmen 24 ausgehen, zu sichern. Die Druckmittel 38 können an Federn befestigt sein oder das Gewicht der Rolle 36 reicht aus, um die für das Ineingriffkommen mit den Zurückhaltekdpern 55 erforderliche statische Kraft zu verleihen.
  • Unter Verwendung von Vorrückmitteln wird die Bahn 12 in Position mit der Formungstrommel 40 gebracht, welche auf einer Welle 44 drehbar befestigt und mit Antriebsmitteln (nicht gezeigt) zur Drehung derselben verbunden ist. Die Formungstrommel 40 umfaßt eine Haltetrommel 46 mit einer Außenumfangsfläche 48, welche ringförmig sein kann oder eine Vielzahl von Stirnflächen 50 aufweisen kann, von denen jede eine oder mehrere Hohlformgefüge 52 zum Formen des Gegenstandes aufweist, welche in Umfangsaxialausrichtung auf der Haltetrommel 46 angeordnet sind, und von denen jede mit einem oder mehreren Preßwerkzeugen 54 versehen ist (siehe Fig. 4). Die Haltetrommel 46 könnte rund sein, ist aber vielflächIt dargestellt und umfaßt zwölf separate Stirnflächen 50, die mit gleichem Abstand voneinander um die Außenumfangsfläche 48 der Formungstrommel 46 angeordnet sind, so daß diese in gleiche getrennte Abschnitte unterteilt ist. Es sind Antriebsmittel vorgesehen zum Rotieren der Formungstrommel 40 und Bewegen der Bahn 12 durch dikverschiedenen Rollen, so daß die Bahn 12 die Haltetrommel 46 überlappt, so daß die Mittel zum Zuführen der Bahn gleichzeitig mit den Zurückhaltekörpern 55, welche mit der Bahn 12 in Eingriff kommen, um sie in Ausrichtung mit der Tromel zu halten derart, daß die orientierten gedruckten Zeichen 15 auf der Kunststoffbahn in vorbestimmter Übereinstimmung oder Ausrichtung mit jedem Preßwerkzeug bleiben, betätigt werden.
  • Die Zurückhaltekörper 55 können eine Vielzahl von nach außen gerichteten Stiften 56 einschließen, von denen einer oder mehrere von jeder Stirnfläche 50 der Haltetrommel 46 ausgeht, vorzugsweise einer auf jeder Seite der Bahn 12, so daß sie mit Komplementäröffnungen 58, die vorher in der Bahn 12 in Verbindung mit der darauf angebrachten gedruckten Information vorgesehen sind, in Eingriff kommen und anfangs Übereinstimmung erreicht wird, um starke seitliche Bewegung zwischen der Bahn 12 und der Trommel 40 zu vermeiden.
  • Wenn die Bahn 12 zu Beginn mit der Haltetrommel 46 in Kontakt kommt, ist es, wenn sie vielflächfig ist, nicht nötig, daß sie sofort vollständig mit der Außenumfangsfläche 48 Kontakt hat, aber sie übergreift sie, wie in Fig. 1 zu sehen; Wenn die Bahn 12 nadler erhitzt wird, wird sie weich, so daß sie die Stirnflächen 50 der Haltetrommel 46 vollständig berührt, auf welcher sie durch die Haltestäbe 56 gehalten wird.
  • Es sind Heizmittel 60 vorgesehen, um die Temperatur der Bahn auf die Temperatur, bei der sie warmverformbar ist, zu bringen. Sie können eine Vielzahl von einzelnen Heizkörpern 61 einschließen, die mittels Bügeln 62 am Rahmen 24 angebracht sind, Die Art und Zahl der Heizkörper 61 hängt z. T. von der Zahl der Stirnflächen 50 auf der Haltetrommel 46 ab sowie der Drehgeschwindigkeit der Haltetrommel 46. Die Heizkörper 61 können sich über eine Umfangslä, größer als die einer Stirnfläche, erstrecken, um die Bahn 12 ausreichend lange von Raumtemperatur auf erhöhte Temperatur zu bringen. Die Warmverformungstemperatur hängt von dem Kunststoff ab, der verwendet wird; wenn z.B. eine Polystyrolbahn einer Dicke im Bereich von 0,127 bis 1,016 mm verwendet wird, Liegt die Warmverformungstemperatur im allgemeinen im Bereich von 93 bis 204 0C.
  • Wenn die Bahn erhitzt wird, geht ihre Steifigkeit verloren und sie wird in innigen Kontakt mit der Formungstrommel 40 gebracht.
  • Wie in Fig. 4 gezeigt, sind Kühlmittel 65 vorgesehen, die mit der Formungstrommel zusammenarbeiten, so daß die Trommel bei einer Temperatur gehalten wird, die wesentlich unter der Warmverformungstemperatur der Bahn 12 liegt.
  • Kurz gesagt, hält man die Trommel 40 weitgehend bei Raumtemperatur, so ist es möglich, das Kühlen der Kunststoffbahn 12 anfangs zwischen den jeweiligen Hohlformen 52 vor dem vollständigen Erhitzen und Formen zu beginnen, was dazu führt, daß das Fließen des Kunststoffes in jedem Preßwrkzeug 54 kontrolliert wird derart, daß ein Verziehen des Aufdrucks, z. B. der Buchstaben 15, auf der Oberfläche 14 der Bahn 12 erreicht wird. Die Kühl stel 65 umfassen eine Leitung 66, die an einen Strömungsmittelvorrat, z. B. Wasser, angeschlossen ist (nicht gezeigt), mit untereinander verbundenen ringförmigen Kanälen 68 in der Drehtrommel, wie besonders in Fig. 4 zu sehen ist; diese Kanäle 68 sind mit der Zuführleitung 66 des Strömungsmittels verbunden, das in die Drehtrommel eintritt und durch die Reihe von Kanälen 68, die sich über den Umfang der Trommel erstrecken, hindurchgeht. Die Kanäle wirken als Wassermantel, der ausreicht, die Preßwerkzeuge 54 und die dazwischen liegenden Teile der Trommel zu kühlen, wenn die Trommel kontinuierlich rotiert.
  • Die Haltetommel 46 ist so aufgebaut, daß sie eine Vielzahl von einzelnen Hohlformgefügen 52 aufweist, die sich unter der Außenfläche 48 der Formungstrommel 40 erstrecken und eine dem zu formenden Gegenstand entsprechende Gestalt haben.
  • Es sind Formungsmittel 70 vorgesehen, um einen Druck-unterschied auf der Bahn 12 zu erhalten, wenn sie mit; der Formungstrommel 40 in Arbeitsbeziehung steht, was Vakuum zum Formen der Bahn sein kann. Vor oder zur gleichen Zeit 70 mit dem Aktivieren der Formungsmittel/können Abdichtungsmittel 75 eingesetzt werden, um jeden Formhohlraum abzudichten und eine seitliche Bewegung der Oberfläche 13 der Bahn 12 zu verhindern. Dementsprechend kann jede Hohlform 52 einzeln abgedichtet werden, so daß eine Vielzahl von Abschnitten der Bahn 12 mit der Stirnfläche der Trommel in jedem isolierten Abschnitt in Eingriff skontakt kommen kann.
  • Dementsprechend kann die Druckdifferenz im wesen-t;llchen in äußere Befestigungsmittel 75 und innere Formmittel 70 unterteilt werden. Die äußeren Befestigungsmittel 75 werden benutzt, nachdem die heiße Bahn 12 in dichten Eingriff mit der Trommeloberfläche 48 gebracht ist, wenn jede hohlform einzeln abgeschweißt ist. Gleichzeitig damit oder danach werden die Formungsmittel 70 angewendet, welche mittels Vakuum eine Druckdifferenz aufrechterhalten, so daß die Bahn, die sich über- jedes Preßwerkzeug erstreckt, damit durch Vakuum-warmformung in Eingriff gebracht wird.
  • Um einen Differenzialdruck zu erhalten, sind in jedem Hohlformgefüge 52 Vakuumanlegöffnungen vorgesehen, derart, daß bei Anlegen von Vakuum die Bahn 12 in ihren ausgewählten Teilen in Formungsbeziehung mit dem Formhohlraum gebracht werden. Der Differenzialdruck zum Formen wird, wie in Fig. 4 gezeigt, durch eine Hauptleitung 71 angelegt, die von einer äußeren Vakuumquelle zu einem Verbindungskanal 72 geht, welcher mit den Zuführkanälen 73 verbunden ist.
  • Der Zuführkanal 73 ist mit einem Hohlformkanal 76 verbunden, welcher wiederum waagerecht zu Zweigkanäir?en 78 verzweigt ist, die in einer Kerbe 80 auf dem Preßwerkzeug 54 enden, um einen Saugzug durch den Hohlraum zwischen dem Hohlformgefüge 52 und der Haltetrommel 46 anzulegen. Eine Reihe von nach aßen gehenden Kanälen 82 läuft zwischen dem Zuführkanal 73 und der Außenumfangsfläche 48 der jeweiligen Stirnfläche und dem unterschnittenen Teil 84 der Haltetrommel 46. Die Vakuumkanäle #..- der Befestigungsmittel 75 zum Äußeren des Formhohlraums können getrennt und mit den Vakuumkanälen zum#Formen nicht verbunden sein, so daß jeder für sich kontrollierbar ist, da es vorteilhaft sein kann, daß das Vakuum zuerst außen angelegt wird, um die Bahn 12 in Umfangsberührung mit dem Preßwerkzeug 54 zu bringen und aerst jede Hohlform abzudichten und dann den Saugzug direkt durch jede Hohlform zum Formen des Gegenstandes 16 anzulegen.
  • Nach dem Formen des Gegenstandes 16 läuft die geformte Bahn 12 über eine Abgaberolle 86, die quer zur Laufrichtung der Bahn 12 gehalten wird, wie durch die Pfeile 88 gezeigt ist. Die geformte Bahn läuft kontinuierlich zu einer Abtrennvorrichtung 90 zum Abtrennen der geformten Gegenstände 16 von der Kunststoffbahn 12, z. B. durch Ausstanzen, so daß sich die Trommel kontinuierlich von der Vorrichtung wegbewegt. Die Abtrennvorrichtung kann taktweise oder kontinuierlich arbeiten. Die Gegenstände 16 werden, wenn die Abtrennmaschine arbeitet, gesammelt; sie werden auf einem Tragkörper 92 in einer Reihe gestapelt und gesammelt, bis sie in einem Zylinder oder einem Karton zur Aufbewahrung überführt werden. Die Abtrennvorrichtung kann mit dem Rahmen 24 verbunden sein oder, wie gezeigt, auf einem separaten Stück der Vorrichtung angeordnet sein.
  • Um das Verstehen, in welcher Art das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung zum Formen der Gegenstände 16 angewendet wird, zu erleichtern, wird auf die Figuren 4 und 8 Bezug genommen, welche sich im wesentlichen auf eine vorgedruckte Bahn 12 aus Kunststoff, entweder einlagig oder als Schichtstruktur'bezieht. Die Figuren, die nachstehend besprochen werden, zeigen die Position der Bahn 12 an verschiedenen Stellen während der Drehung der Trommel 40, wenn sie von Raumtemperatur auf erhöhte Temperatur gebracht und wieder auf RaumFtemperatur abgekühlt wird, wobei das Verziehen der gedruckten Information auf ein Minimum gehalten wird.
  • Die Beschreibung und insbesondere die Zeichnungen dienen nur zur Veranschaulichung der Erfindung, stellen aber keine Begrenzung derselben dar. Es wird jetzt insbesondere auf Fig.3 Bezug genommen. Bei der Durchführung der Erfindung werden beschriftete Teile einer Kunststoffbahn 12 regulierten Temperaturen unterworfen, um die Temperatur in ausgewählten Teilen davon zu steuern. Die Teile 99, die nicht geformt werden, sind durch die Temperatur T1 gekennzeichnet, die anderen Teile, die warmverformt werden, durch die Temperatur T2. Durch Aufrechterhalten dieser Temperaturdifferenz zwiist es möglich schen T2 und T1/das Ausmaß von beidem genau zu regeln, dem Verziehen des Aufdrucks 15 auf der Oberfläche l4 der Bahn 12, wenn sie in Übereinstimmung mit dem Hohlformgefüge 52 auf der Drehtrommel 40 gebracht ist und die Gillraumkoniæität oder Fließverteilung der geformten Bahn, wenn sie mit der Gestalt des Preßwerkzeugs übereinstimm-t. Wenn die geeignete Kontrollierung nicht durchgeführt wird, werden Kunststoffgegenstände, wie Kappen und Behälter, erzeugt, die unzureichend sind, indem sie ein Verziehen des Aufdrucks 15 aufweisen und ungleiche Wanddicken haben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, durch welche die Temperaturkontrolle der Kunststoffbaiin bei Ausfiihrung der Erfindung durchgeführt werden kann; eine davon, die hier gezeigt ist, besteht im Kühlen der Formungstrommel 40, um eine Temperaturkontrollzone T1 und T2 zu erhalten.
  • Fig. 3 trägt dazu bei, die Theorie und die Begriffe der Erfindung zu veranschaulichen. Die gedruckte Information 15 auf dem Teil 99, bezeichnet mit Temperaturzone 1, ist es nicht ermöglicht, sich auszudehnen, während der zu formende Teil 98, bezeichnet mit Temperaturzone T2, sich ausdehnen kann. Die Oberfläche 13 wird in Stellung gehalten, wenn das Vakuum angelegt wird, während die Oberfläche 14, auf welcher die Zeichen 15 aufgedruckt sind, frei gehalten wird, so daß sie sich seitlich bewegen kann, ohne daß sie durch irgendwelche Mittel merklich behindert ist, so daß die Menge Material, die in den Formhohlraum gebracht wird, kontrolliert wird,was gleichzeitig das Maß des Verziehens des Aufdrucks regelt. Es ist gefunden worden, daß bBAufrechterhalten einer Temperaturdifferenz zwischen der höheren Temperatur T2 im Teil 98 und der niedrigeren Temperatur T1 im Teil 99 seitliche Behinderung geschaffen wird.
  • Erzeugt man ein beschränktes Gebiet, im wesentlichen auf das Teil 98 begrenzt, mit einer Tempereurdifferenz gegenüber dem umgebenden Gebiet 99, so erhält man kontrolliertes Fließen der Bahn 12 in dem beschränkten Gebiet 98.
  • Die Behandlung der Bahn 12 zur Herstellung der Temperaturdifferenz hängt ab von der Art der zu behandelnden Bahn, der Type der aufgedruckten Farbe, die Ziehtiefe der zu formenden Gegenstände, der Drehgeschwindigkeit der Bahn 12, der Oberflächenkonfiguration der Drehtrommel 40 und anderer Faktoren. Es ist gefunden worden, daß, um die Temperaturdifferenz zu erhalten, es möglich ist, die zu formenden Teile 98, die die beschränkten Gebiete bilden, auf eine Wärmeverformungstemperatur zu erhitzen und die übrigen Teile 99 der Bahn 12 auf einer niedrigeren Temperatur zu halten, um eine Temperaturdifferenz zwischen diesen Teilen aufrechtzuerhalten. Auf diese Weise wird in einem Sinne das Fließen der erhitzten Kunsttoffbahn durch Errichten und Aufrechterhalten der Temperaturdifferenz oder des Temperaturgradienten ringförmig beschränkt oder begrenzt.
  • Die Bahn wird bei der Temperatur T1 gehalten, indem sie in Kontakt mit der Trommeloberfläohe 48 ist, so daß sie kontinuierlich gekühlt wird, in einem größeren Ausmaß zwischen den Hohlraumteilen, was zu einem ringförmig gekühlsten Band rund um jedes Hohlformgefüge 52 führt unter Bildung eines Scheibenteiles 98, welches die Beschriftung 15 enthält. Dann wird durch Ziehen des erhitzten Teiles 98 mittels Vakuum in jeden Formhohlraum kontrolliertes und reguliertes Fließen des Teiles 98 bewirkt, und die gedruckte Information 15 wird in Ubereinstimmung mit dem geformten Gegenstand mit einem Minimum an Verziehen gehalten.
  • Dieses Verziehen wird bei einem Minimum gehalten, obwohl die gedruckte Information auf dem Gegenstand im allgemeinen größer ist als sie auf der Bahn 12 erscheint.
  • Demgemäß kann das Behandeln der Bahn zum erhalten einer Temperaturdifferenz zwischen den zu formenden Teilen 98 durch weitgehendes Überdecken der Formhohlräume und ihren übrigen Teilen 99 durch selektives Kühlen der entsprechenden Teile der Bahn 12 erreicht werden, wenn sie über und um die Formungstrommel 40 vorgerückt wird. Eine Methode der eandlung der Bahn zur Erhaltung der Temperaturdifferenz besteht im Erhitzen der zu formenden Teile 98 auf die Ilitzeverformungstemperatur und gleichzeitiges Halten der übrigen Teile 99 bei einer darunter liegenden Temperatur, so daß eine Temperatuilfferenz erhalten wird. Die TEmperaturdifferenz zwischen T1 und T2 sollte so sein, daß das Fließen im wesentlichen auf die beschränkten Gebiete der Teile 98 begrenzt bleibt. In den meisten Fällen wird diese Forderung dadurch erfüllt, daß die Temperatur T1 unter der Hitzeverformungstemperatur der Bahn 12 liegt, während der Teil 98 bei einer Temperatur T2 gehalten wird, die bei oder über der Hitzeverformungstemperatur liegt. Es ist auch möglich, daß beide Temperaturen T1 und T2 unter der Erweichungs- oder Hitzeverformungstemperatur des Materials liegen, aber daß die Temperaturdifferenz ausreicht, um das gewünschte Ergebnis der Begrenzung des Fließens des Kunststoffs durch nicht-mechanische Mittel zu erhalten.
  • Fig 4 zeigt, wie kürz beschrieben, die Bahn 12, wie sie durch die' Zurückhaltemittel 5 5 in Stellung gehalten wird, eo aat eine seitliche Bewegung gegenüber der Trommel 40 verhindert wird* Gleichzeitig wird die Bahn 12 auf den trweichungspunkt durch die Heizmittel 60 erhitzt, die, wie in Fig. 1 gezeigt, angeordnet sind. Wenn sich die Trommel kontinuierlich dreht, läuft die Bahn 12 kontinuierlich unter den Heizmitteln 60 hindurch, bis sie den gewünschten Temperaturbereich erreicht haben, in welchem die Teile 98, die die Hohlformgefüge 52 überdecken, geformt werden. Die nicht zu formenden Teile 99 bleiben in Kontakt mit der Tromiloberfläche 48, welche mittels Kühlmittel auf einem vorbestimmten Temperaturbereich gehalten wird.
  • Die Figuren 5 und 6 zeigen die Reaktion der zu erhitzenden Bahn 12. Die geformten Teile 98 sind so expandiert, daß sie sich wölben, während sie gleichzeitig ringförmig durch die Verhältnismäßig kühlen Teile 99 begrenzt werden.
  • Hierdurch wird die Ausdehnung der erhitzten Teile beschränkt, was bewirkt, daß die gedruckten Informationen 15 auf der Oberfläche 14 der Bahn 12 nur minimal verzogen wird. Dieses minimale Verziehen bei der erhöhten Temperaztur wird ausgelöst, wenn das Verfahren durch den Formungsvorgang fortgesetzt wird. Die Figuren 7 und 8 zeigen den geformten Gegpnstand 16 nach dem Ziehen des Gewebes gegen die Hohlformgefüge 52 zur Formung der Gegenstände 16 und ausreichend langem Halten in den Formhohlräumen, so daß sie sich abkühlen konnten und die ganze Bahn von den Drehtrommelmitteln 42 abgezogen werden kann, nachdem sie unter ihre Hitzeverformungstemperatur abgekühlt ist, bevor sie von der Drehtrommel 40 entfernt wird. Während des tatsächlichen Formungsvorganges ist ein Festklemmen der Bahn 12 gegen die Stirnfläche 48 der Trommel 40 vorgesehen, so dß jeder der Fortiohlräume praktisch gegen die Trommeloberfläche abgedichtet ist. Wie weiter vorn erklärt, wird dies durch Befestigungsmittel 75 durch Anlegen von Vakuum durch die Trommel an die Oberfläche 13 der Bahn 12 erreicht, so daß die Bahn 12 in innigen Kontakt mit der Trommeloberfläche 48 kommt.

Claims (30)

  1. Patentans#rüche:
    Verfahren zum Formen von Gegenständen aus einer Bahn aus Plastikmaterial, gekennzeichnet durch die Stufen A) Vorrücken der Bahn auf eine Drehtrommel mit einer Vielzahl von Vertiefungen oder Hohlformen auf ihrer Oberfläche, B) Ziehen der Bahn gegen die Hohlformen auf der Trommel zur Formung der Gegenstände, C) Abziehen der Bahn von den Hohlformen und der Trommel, D) Ausstanzen der geformten Gegenstände aus der Bahn zu einzelnen Gegenständen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die weiteren Stufen a) Festhalten der Bahn in ortsfester Beziehung zur Trommel gleichzeitig oder vor dem Ziehen und b) Behandeln der Bahn, um begrenzte Gebiete, die die Formhohlräume überdecken, zu erhalten, wobei zwischen den begrenzten Gebieten und den sie umgebenden Gebieten eine Temperaturdifferenz errichtet wird, um ein geregeltes Fließen der Bahn in den begrenzten Gebieten und dadurch eine gleichmäßige Materialverteilung beim Formen der Gegenstände zu erzielen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß a)der Bahn auf der Oberfläche Informationen aufgedruckt sind, und das Festhalten der Bahn ein Erfassen durch die Hohlformen bewirkt, und b)die Behandlung der Bahn zur Erzeugung der Temperaturdifferenz folgende Stufen einschließt: 1) Erhitzen auf Warmverformungstemperatur der zu formenden Teile und 2) Halten der übrigen Teile der Bahn bei einer Temperatur unter der der zu formenden Teile, um die Temperaturdifferenz zwischen den Teilen aufrechtzuerhalten, so daß die gedruckte Information auf den geformten Gegenständen ein Minimum an Verziehen aufweist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gedruckte Information auf dem Gegenstand gegenüber der gedruckten Information auf der Bahn vergrößert ist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 zur Formung von Gegenständen aus einer bedruckten Bahn aus Plastikmaterial gekennzeichnet durch die Stufen A) Vorrücken der Bahn auf einer Drehtrommel, welche einen Formhohlraum auf der Oberfläche aufweist, B) Festhalten der Bahn in ortsfester Beziehung zur Trommel, so daß die gedruckte Information auf der Bahn von der Hohlform auf der Trommel erfaßt wird, C)Behandeln der Bahn,um ein begrenztes Gebiet, das den Formhohlraum überdeckt , zu erhalten, wobei zwischen dem begrenzten Gebiet und dem es umgebenden Gebiet eine Temperaturdifferenz errichtet wird, um ein geregeltes Fließen der Bahn in dem begrenzten Gebiet zu erreichen, wodurch das Verziehen der aufgedruckten Information auf dem geformten Gegenstand auf ein Minimum gehalten wird, und D) Ziehen der Bahn in den Formhohlraum der Trommel zur Formung des Gegenstandes.
  6. ;. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgedruckte Information auf dem Gegenstand gegenüber der gedruckten Information auf der Bahn vergrößert ist.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Trommel eine Vielzahl von im Abstand angeordneten Hohlräumen aufweist, und durch die Behandlung der Bahn eine Vielzahl der begrenzten Gebiete, welche diese Hohlräume überlagern, erzeugt, wodurch eine Vielzahl von Gegenständen geformt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung der Bahn zur Erzeugung der Temperaturdifferenz folgende Stufen einschließt: a) Erhitzen auf eine Wärmeverformungstemperatur des zu famenden Teils des begrenzten Gebietes, und b) Halten der übrigen Teile der Bahn auf eine Temperatur, die unter der Temperatur des zu formenden Teiles liegt, um die Temperaturdifferenz zwischen den entsprechenden Teilen zu errichten.
  9. 9. Verfahren zum Formen der Gegenstände aus einer bedruckten Bahn aus Plastikmaterial nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Stufen A) Vorrücken der Bahn auf einer rotierenden Trommel mit einer Vielzahl von Hohlräumen, die im Abstand voneinander auf ihrer Oberfläche vorgesehen sind, B) Festhalten der Bahn in ortsfester Beziehung zur Trommel, so daß die aufgedruckte Informatidh von den Hohlformen auf der Trommel erfaßt wird, C) Behandeln der Bahn zur Erhaltung einer Temperaturdifferenz zwischen den zu formenden Teilen, die im wesentlichen die Hohlräume überdecken,und den übrigen Teilen und D) Ziehen der Bahn gegen die I10hAräume der Trommel zur Formung der Gegenstände.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung der Bahn zur Erhaltung der Temperaturdifferenz folgende Stufen einschließt: a) Erhitzen der zu formenden Teile auf eine Hitzeverformungstemperatur und b) Halten der übrigen Teile der Bahn bei einer Temperatur unterhalb d-er Warmverformungstemperatur, um die Temperaturdifferenz zwischen den Teilen aufrechtzuerhalten.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe der Behandlung der Bahn zur Erzeugung einer Temperaturdifferenz folgende Stufen einschließt: a) Erhitzen der ganzen vorrückenden Kunststoffbahn, und b) im wesentlichen gleichzeitig damit Kühlen der Teile der i#aiin, die die zu formenden Teile umgeben, um das Fließen beim Formen der Gegenstände im wesentlichen auf die beschränkten Teile, die die Hohlräume iiberdecken, zu beschränken.
  12. 12. Verfalllen nacli Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlen der bahn dadurch erreicht wird, daß die Oberfläche der Trommel zwischen den Hohlräumen auf einer Temperatur gehalten wird,die unter der Hitzeverformungstemperatur der Bahn liegt, so die übrigen Teile der Bahn in ständigem Kontakt mit der Oberfläche der Trommel sind und unterhalb der Hitzeverformungstemperatur gehalten werden, wodurch seitliche Ausdehnung der Materialbahn auf die Teile, die die Hohlformen überdecken, beschränkt bleibt.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß es folgende Stufen einschließt: a) Abziehen der Bahn von den Hohlräumen und der Trommel, und b) Ausstanzen der geformten Gegenstände aus der Bahn zu einzelnen Gegenständen.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichmet, daß die ganze Bahn unter die Hitzeverformungstemperatur gekühlt wird, bevor sie von der Trommel abgezogen wird.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch die weitere Stufe des Festdrückens der Bahn gegen die Stirnfläche der Trommel, so daß jeder der #iohlräume weitgehend von der Trommeloberfläche abgedichtet wird.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Festdrücken der Bahn das Anlegen von Vakuum durch die Trommel an der Unterseite der Bahn einschließt, so daß die Bahn in engen Kontakt mit der Oberfläche der Trommel gebracht wird.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziehen der Bahn gegen die Hohlräume durch Anlegen von Vakuum durch die Trommel an die Unterste der Bahn erreicht wird, und dadurch, daß das Festdrücken und das Ziehen gleichzeitig durch Anlegen des Vakuums erreicht wird.
  18. 18.Verfahren nach Anspruch 1 zum Formen von Gegenständen aus einer Bahn dünnen plastischen Materials mit ausgerichteten aufgedruckten Informationen darauf, gekennzeichnet durch die Stufen A) Aufbringen der Bahn, welche eine Temperatur unterhalb ihrer llitzeverformungstemperatur aufweist, auf eine Drehtrommel mit einer Vielzahl von Hohlformen, B) Sichern der Itandteile der Bahn gegen Querbewegung relativ zur Trommel, so daß die ausgerichteten aufgedruckten Informationen mit den ik#hiformen in ueber eins trimmung sind, C) Erhitzen der i3alm auf ihre Hitzeverformungstemperatur, D) gleichzeitiges Kühlen der Teile der Bahn, welche die flohlformen umgeben, auf eine Temperatur unter der Hitzeverformungstemperatur der Bahn, um eine Querausdehnung der Bahn auf die Gebiete, die die Hohlformen überdecken, zu begrenzen, um weitgehend gleichmäßiges Vorrücken des Materials während des Formens und damit Registration der geformten Gegenstände, deren Aufdruck ein Minimum an Verziehen aufweisen, zu erreichen, E) Formen der Bahn in Anpassung an die Oberfläche der Formhohlräume in stirnseitiger Berührung, F) ausreichend langes In-Berührung-Halten der Bahn, so daß sie sich abkühlen kann und G) Entfernen der Bahn au'<; den Formhohlräumen und aus dem Eingriff mit der Trommel.
  19. 19. Verf#iren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die gedruckte Information auf dem Gegenstand gegenü@e@ der gedruckten Information auf der bahn vergrößert der bahn vergrößert
  20. 20. Verfahren nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch die weiteren Stufen a) Festdrücken der Bahn gegen die Stirnfläche der Trommel, so daß jede der Formhohlräume wei#hend von der Trommeloberfläche abgedichtet wird, indem ein Vakuum an die Unterseite dr Bahn durch die Trommel angelegt wird, so daß letztere in innigen Kontakt mit der Stirnfläche der Trommelfläche gelangt und b) Ausstanzen der geformten Gegenstände aus der Bahn zu einzelnen Gegenständen.
  21. 21. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und/oder irgendeinem der Ansprüche 2 bis 20, gekennzeichnet durch A) eine Drehtrommel (40) B) eine Vielzahl von im Abstand voneinander angeordneten Hohlformen (52) auf der Außenumfangsfläche (48) der Trommel (40), C) Mittel, um die Bahn (12) der Trommel (40) zuzuführen und D) Mittel zum Anlegen eines Vakuums durch die Trommelumfangsfläche (48), um die Bahn (12) auf der Trommel (40) in zur Formung der Gegenstände (16) geeigneten Übereinstimmung zu bringen.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch die weiteren Merkmale A) Ergreifungsmittel (42), um die Bahn (12) in ortsfester Beziehung zur Trommel (40) und des Formens der Gegenstände (16) zu bringen, B) Mittel zur Herstellung der Temperaturdifferenz zwischen den zu formenden Teilen, die Hitzeverformungstemperatur haben, und ~den Gebieten dazwischen, die unter der Hitzeverformungstemperatur sind.
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Ergreifungsmittel (42) so ausgebildet sind, daß sie die Ausrichtung der der Bahn (12) aufgedruckten Informationen in vorbestimmtem Verhältnis zu den Forinhohlräumen (52) bringen.
  24. 24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (16) zur Behandlung der Bahn (12) Heiz1ttel (60 zur Erhöhung der Temperatur der Bahn (12) auf ihre Hitzeverformungstemperatur einschließen, die relativ zur Trommel (40) angeordnet sind, und Mittel zum Kühlen der Trommeloberfläche (48), so daß die Bahn unter ihrer Hitzeverformungstemperatur gehalten wird.
  25. 25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Kühlen der Trommeloberfläche (48) eine Vielzahl von sich radial erstreckenden, im Abstand voneinander unter der Trommeloberfläche (48) angeordnete Kanäle (68) zur Aufnahme eines Strömungsmittels (65) sind.
  26. 26. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß Klemm- oder Festhaltekörper (55) zum Abdichten einer Vielzahl von Abschnitten der Bahn (12) gegen die Stirnfläche (48) der Trommel (40) vorgesehen ist, wobei jeder Abschnitt je einer der Hohlformen (52) umgibt.
  27. 27. Vorrichtung nach Anspruch 24, gekennzeichnet durch Ausschneide- oder Ausstanzvorrichtungen (90), die mit Bezug auf die drehbar gelagerte Trommel (40) betätigbar sind, um kontinuierlich die geformten Gegenstände (16) von der Bahn (12) abzutrennen.
  28. 28.Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Ergreifungsmittel (42) eine Vielzahl voir Stiften sind, welche an der Tmemel (40) befestigt sind und in von ihr nach oben ragen, derart, daß sie/in der Bahn vorgesehene Löcher einzugreifen vermögen.
  29. 29. Vorrichtung nach Anspruch 28, gekennzeichnet durch gun Druckaufbri4ismittel, die in Arbeitsbeziehung zur rotierenden Trommel montiert sind, so daß sie die Bahn (12) in Kontakt mit den Ergreifungsmitteln (42) bringen.
  30. 30. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Formung von Gegenständen aus einer bedruckten Kunststoffbahn gekennzeichnet durch A) eine Drehtrommel (40) mit einer Vielzahl von im Abstand voneinander an ihrer Außenumfangsfläche (48) angeordneten Hohlformen (52), B) Mittel (26., 28, 30, 32) zum Zuführen der Bahn (12) auf die Trommel (40), C) Ergreifungsmittel (42, um die Bahn (12) in Übereinstimmung mit der Trommel (40) zu halten derart, daß orientierte aufgedruckte Zeichen auf der Bahn in vorbestimmtem Verhältnis zu den Hohlformen (52) bringbar sind, wobei die Ausrichtemittel (42) eine Vielzahl von an der Trommel (40) befestigten und von ihr nach außen ragenden Stiften sind, welche so angeordnet sind, daß sie in in der Bahn (12) vorgesehene Öffnungen einzugreifen vermögen, D) Mittel (60) zur Behandlung der Bahn (12) zur Errichtung einer Temperaturdifferenz zwischen den Teilen der Bahn, die die Hohlformen (52) überdecken und die Hitzeverformungstemperatur aufweisen, und den dazwischenliegenden Teilen, die niedrigere Temperaturen aufweisen, wobei die Mittel (60) mit Bezug auf die Trommel (40) montierte Heizkörper (61) und Mittel zum Kühlen (65 66) der Trommelumfangsfläche (48) zwischen den Hohlformen (52) einschließen, E) Mittel (68) zum Anlegen eines Vakuums durch die Außenumfangsfläche (48) der Trommel (40) und F) Klemmittel (55) zum Abdichten einer Vielzahl von Abschnitten der Bahn (12) gegen die Stirnfläche der Trommel (40), wobei jeder Abschnitt je eine Hohlform (52) umgibt, G) Abtrennmittel (90), die in Arbeitsbeziehung zur drehbaren Trommel (40) stehen.
    Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittel eine Vielzahl von radial sich erstreckenden, getrennt voneinander angeordneten Kanälen (68) unter der Trommeloberfläche sind.
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