DE2149776A1 - Bowdenzug - Google Patents
BowdenzugInfo
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Description
Dr. A. Menfzel
DipUng. W. Dahlke " 4· Oktober 1971
DipUng. W. Dahlke " 4· Oktober 1971
Patentanwälte Da.-W/Κ
Refraih bsi Köln
• Frankenforst 137
TELEFLEX, INC.
North Wales, Pennsylvania, USA
North Wales, Pennsylvania, USA
11 Bowdenzug "
Die Erfindung betrifft einen Bowdenzug, bei dem also eine Bewegung
in einer Kurvenbahn durch eine flexible Seele übertragen wird, die durch eine flexible Hülle beweglich gelagert wird.
Bowdenzüge dieser Art werden in Flugzeugen, Kraftfahrzeugen und in Schiffen und Booten eingesetzt. Bowdenzüge dieser Art werden
üblicherweise für das Stellen von Heizungen und Belüftungsklappen in Kraftfahrzeugen eingesetzt.
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Dabei ist es häufig wünschenswert, die Länge bzw. die Lage des Endes der Seele einzustellen, nachdem der Bowdenzug eingebaut
worden ist. Solche Bowdenzüge umfassen normalerweise ein oder mehrere Fittings, die mit der Hülle verbunden sind, um die
Hülle an der Stützkonstruktion des Automobils anzubringen, und die Seele ist an einem Ende zur Befestigung an einen zu verstellenden
Teil eingerichtet, während das andere Ende einen von Hand ergreifbaren Knauf hat, der daran befestigt ist, um die
Seele in Längsrichtung zu bewegen. Häufig kann nach dem Einbau des Bowdenzüge das zu verstellende Teil in seine Endlage durch
das Ende der damit verbundenen Seele bewegt werden, aber der Stellknauf befindet sich nicht in einer Endlage. Es sind
Bowdenzüge bekannt, die sich mit der Lösung dieses Problems befassen, beispielsweise jene aus den US-Patentschriften 3 289
und 339 578. Bei solchen Bowdenzügen wird jedoch die Länge der Hülle eingestellt, die eine bogenförmige Bahn durchläuft, um
die Länge einzustellen, um die sich die Seele aus den Enden der Hülle erstreckt. Sehr häufig jedoch ist die Hülle im eingebauten
Zustand sehr kurz und/oder erstreckt sich durch eine gerade Bahn, so daß die Länge der Hülle nicht eingestellt
werden kann, um die effektive Länge der Seele einzustellen.
Demgemäß bezweckt die Erfindung die Schaffung einer Bowdenzugs mit einer Seele, die durch eine Hülle beweglich gelagert ist,
und mit Anschlußmitteln, die der Seele zugeordnet sind, um die Seele normalerweise zu bewegen und um eine Bewegung der
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Seele gegenüber in Erwiderung auf eine bestimmte Kraft auszuführen.
Die Erfindung ist im nachfolgenden anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen sind:
Fig. 1 ein Teilschnitt durch ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 ein Schnitt an der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine Einzelheit, die das Ende der Seele
zeigt, welche in dem in Fig. 1 und 2. gezeigten Ausführungsbeispiel verwendet wird,
und
Fig. 4 eine Darstellung im Teilschnitt, die ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt.
Ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Bowdenzugs ist bei 1o gezeigt, während ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel bei 1o! gezeigt ist. Beide Ausführungsbeispiele umfassen
eine Hülle 12 und eine Seele IA-, die durch die Hülle
beweglich gelagert ist. Ferner ist an der Hülle 12 ein Fitting
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16 befestigt, das zum Anbringen an einer Stützkonstruktion mit Hilfe eines Flansches 18 vorgesehen ist, in dem sich ein Loch
2o befindet. Normalerweise befindet sich ein Fitting 16 an beiden Enden der Hülle 12, objieich es in vielen Fällen nur er- ■
forderlich ist, ein Fitting oder ein entsprechendes Befestigungsstück an einem Ende der Hülle 12 vorzusehen. Die Hülle 12 ist
vorzugsweise in der bekannten Form vorgesehen, wie sie in Bowdenzügen verwendet wird, umfaßt also ein inneres- röhrenförmiges
" Element aus einem Kunststoff, das von einer Anzahl von Fäden oder Drähten großer Steigung umgeben ist, welche durch einen
äußeren Mantel aus einem Kunststoff umgeben sind. Die Kunststoffe können aus den verschiedensten bekannten Werkstoffen bestehen,
beispielsweise Polyäthylen usw. Darüber hinaus ist das Fitting 16 vorzugsweise aus Kunststoff geformt und umschließt
die Hülle 12.
Der in Fig. 1 bis 3 gezeigte Bowdenzug 1o umfaßt Anschlußmittel
fc 22, die sich normalerweise mit der Seele 14 bewegen und die eine
Bewegung relativ zur Seele 14 in Erwiderung auf eine bestimmte Kraft ausführen können. Die Anschlußmittel 22 umfassen Verbindung
smeitt el, bestehend aus einem Flansch 24 mit einem darin
befindlichen Loch 26 zur Verbindung mit einem Teil, das von der Seele 14 bewegt werden soll, ohne daß umgekehrt die Seele 14
bewegen soll.
Die Anschlußmittel 22 umfassen ferner Befestigungsmittel, bestehend
aus einem Kanal 28, um die Anschlußmittel 22 in eine
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Wirkverbindung mit der Seele 14 zu bringen, derart, daß eine
Relativbewegung zwischen ihnen in Längsrichtung der Seele 14 in Erwiderung auf eine bestimmte Kraft ermöglicht wird.
Insbesondere weist die Seele 14 mindestens eine Schlaufe auf, vorzugsweise gemäß der Darstellung anderthalb Schlaufen 3o.
Die Schlaufen 3o sitzen im Kanal 28 und befinden sich im Reibschluß damit und gleiten ihm gegenüber in Erwiderung auf die
bestimmte Kraft. Der Kanal 28 greift an gegenüberliegenden Enden der Schlaufen 3o an und umfaßt Lippen 32, um die Schlaufen
3o innerhalb des Kanals 28 zu halten. Der Kanal 28 ist an einem Ende am Flansch 24 offen, um ein Einführen der Schlaufen 3o in
den Kanal zu ermöglichen, und er ist am anderen Ende bei 34 geschlossen. Im geschlossenen Ende 34 befindet sich eine Öffnung
36, durch die sich die Seele 14 erstreckt.
Gemäß der Darstellung in Fig. 3 sind die Schlaufen 3o langgestreckt,
und normalerweise sind sie in dem natürlichen Zustand gegeneinander versetzt, derart, daß die Schlaufen in eine
Flucht miteinander gespannt werden und in dieser Flucht gehalten werden, wenn sie gemäß der Darstellung in Fig. 1 und 2
im Kanal sitzen. Die gegenüberliegenden Enden der Schlaufen sind also voneinander weggespannt, um an den Seiten des Kanals
28 anzugreifen, derart, daß die Seele 14 sich in einem Reibschluß mit den Anschlußmitteln 22 befindet. Es versteht sich,
daß anstelle des Vorsehens langgestreckter Schlaufen gemäß der
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Darstellung die Schlaufen die verschiedensten anderen Formen haben können, beispielsweise können sie rund sein. Die Anschlußmittel
22 sind vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt, beispielsweise aus Polyamid, oder Polyäthylen, und sie haben
innerhalb von Grenzen eine Eigenelastizität. Die Seitenwände des Kanals 28 können also in Erwiderung auf das Einsetzen der
Schlaufen 3o nach außen ausbiegen.
Im Betrieb wird der Bowdenzug 1o dadurch eingebaut, daß ein
Fitting, beispielsweise das bei 16 gezeigte, an einer Stützkonstruktion angebracht wird, während die Anschlußmittel 22
an einem zu verstellenden Teil angebracht werden, in dem das zu verstellende Teil in das Loch 26 eingehängt wird. Bei vielen
Bowdenzügen ist am gegenüberliegenden Ende der Seele 14 ein Knauf befestigt, um die flexible Seele 14 von Hand in Längsrichtung
zu bewegen. Das zu verstellende Teil, das am Loch 26 angehängt ist, bietet keinen Widerstand gegen eine Bewegung,
der ausreicht, um eine Relativbewegung zwischen den Anschlußmitteln 22 und der Seele 14 hervorzurufen. Falls die Anschlußmitteln
22 gemäß der Darstellung in Fig. 1 jedoch nach links um ein so ausreichendes Maß bewegt werden, daß das am Loch 26
angehängte Teil in seine Endlage nach links bewegt wird, also anschlägt und sich nicht weiter bewegen kann, während der Stellknauf
am anderen Ende des Bowdenzüge nicht in seine linke Endlage gewandert ist, kann eine bestimmte Kraft ausgeübt werden,
um den Knauf weiter nach links zu schieben, wobei die Schlaufen
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3o an der Seele an den Anschlußmitteln 22 entlang laufen, sich ihnen gegenüber also bewegen. Dadurch wird die gesamte Effektivlänge
der Seele eingestellt. Nachdem diese Einstellung erfolgt ist, kann das zu verstellende Teil, das am Loch 26 angehängt
ist, hin und her bewegt werden, ohne daß eine Relativbewegung zwischen der Seele 14 und den Anschlußmitteln 22 erfolgt, weil
die Kräfte, die normalerweise benötigt werden, um eine solche Bewegung des zu verstellenden Teils zu bewirken, nicht ausreichen,
um eine solche Relativbewegung zwischen der Seele und den Anschlußmitteln 22 hervorzurufen.
Das in Fig. 4 gezeigte Ausführungsbeispiel 1ο1 unterscheidet
sich vom ersten Ausführungsbeispiel insofern, als zusammenwirkende Unregelmäßigkeiten zwischen der Seele 14 und den
Anschlußmitteln 22 vorgesehen sind. Insbesondere bestehen die zusammenwirkenden Unregelmäßigkeiten aus Sperrzähnen 4o und 42
zur Ermöglichung einer Relativbewegung zwischen der Seele 14 und den Anschlußmitteln 22 nur in einer Richtung in Längsrichtung
der Seele 14. Eine Anzahl der Sperzähne 4o sitzen an einer Wand des Kanals 28. Ein Blockstück 44, vorzugsweise aus
Kunststoff, ist an einem Ende der Seele 14 befestigt und umfaßt Sperrzähne 42, die mit den Sperrzähnen 4o an den Anschlußmitteln
22 zusammenwirken. Es versteht sich, daß die Sperrzähne 4o und 42 die verschiedensten Formen haben können, auch wenn sie gemäß
der Darstellung in einer Richtung schräg gestellt sind und Wände haben, die in entgegengesetzter Richtung quer zur Längs-
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achse der Seele liegen, um eine Bewegung des Teils 44 nach rechts relativ zu den Anschlußmitteln 22 gemäß der Darstellung in Fig.
4 zu ermöglichen, dagegen eine solche Relativbewegung in entgegengesetzter Richtung zu verhindern. Die Sperrzähne können
natürlich auch in entgegengesetzter Richtung angeordnet sein, um eine Einwegbewegung in entgegengesetzter Richtung zwischen
den Anschlußmitteln 22 und dem Teil 44 zu ermöglichen. Ansonsten umfaßt das in Fig. 4 gezeigte Ausführungsbeispiel 1ο1 die
gleichen Bauteile und konstruktiven Einzelheiten und Funktionen wie das in Fig. 1 bis 3 gezeigte Ausführungsbeispiel 1o.
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Claims (2)
- -9-Patentansprüche4.) Bowdenzug mit einer Hülle, einer von der Hülle beweglich gelagerten Seele zur Übertragung einer Bewegung und Anschlußmittel zur Bewegung mit der Seele, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußmittel (22) zur Bewegung der Seele (14) gegenüber in Erwiderung auf eine bestimmte Kraft eingerichtet sind.
- 2. Bowdenzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußmittel (22) Verbindungsmittel (24) zur Verbindung mit einem zu verstellenden Teil umfassen.3. Bowdenzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußmittel (22) Befestigungsmittel zur Befestigung der Anschlußmittel (22) an der Seele (14) zur Ermöglichung einer Relativbewegung zwischen ihnen in Längsrichtung der Seele (14) in Erwiderung auf die bestimmte Kraft umfassen.4. Bowdenzug nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel sich in einem Reibschluß mit der Seele (14) befinden und ihr gegenüber in Erwiderung auf die bestimmte Kraft gleiten.- 1o -209816/09692H9776-1ο-5. Bowdenzug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seele (14) mindestens eine Schlaufe (3o) aufweist und daß die Befestigungsmittel an gegenüberliegenden Enden der Schlaufe (3o) angreifen.6. Bowdenzug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel. durch einen Kanal (28) gebildet sind, in dem die Schlaufe(3o) sitzt.7. Bowdenzug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (28) an einem Ende geschlossen ist, derart, daß ein Herauswandern der Schlaufe (3o) verhindert wird.8. Bowdenzug nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch mehr als eine der Schlaufen (3o), wobei jede Schlaufe™ langgestreckt ist.9. Bowdenzug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufen (3o) in eine Flucht miteinander vorgespannt und in. dieser Flucht gehalten sind, wenn sie im Kanal (28) sitzen.209816/09692H9776ο. Bowdenzug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Seele (14) durch ein metalldrahtartiges Element gebilfet ist und mindestens ein Fitting (16) umfaßt, das mit der Hülle (12) verbunden ist, derart, daß die Hülle (12) an einer Stützkonstruktion anbringbar ist.11. Bowdenzug nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Seele (14) und die Befestigungsmittel (22) zusammenwirkende Unregelmäßigkeiten (4o, 42) umfassen.12. Bowdenzug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirkende Unregelmäßigkeiten (4o, 42) durch Sperrzähne gebildet sind, die die Relativbewegung nur in einer Richtung in Längsrichtung der Seele (14) ermöglichen.13. Bowdenzug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel einen Kanal (28) aufweisen und die Seele (14) Mittel (44) umfaßt, die mindestens einen der Sperrzähne (42) bilden und die in dem Kanal (28) sitzen.-4-209816/096914. Bowdenzug nach Anspruch 13> dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal an einem Ende geschlossen ist, derart, daß ein Herauswandern der genannten Mittel (44) verhindert wird.15. Bowdenzug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal eine Anzahl der Sperrzähne (4o) in Längsrichtung umfaßt.16. Bowdenzug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Seele durch ein
metalldrahtartiges Element gebildet ist und mindestens ein Fitting (16) umfaßt, das mit der Hülle (12) verbunden ist, derart, daß die Hülle an eine Stützkonstruktion anbringbar ist.2 0 9 8 1 '.W 0 9 6 9
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