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DE2149189C3 - Anordnung von mindestens zwei Ventilblöcken zum programmierten Steuern von Druckluft - Google Patents

Anordnung von mindestens zwei Ventilblöcken zum programmierten Steuern von Druckluft

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Publication number
DE2149189C3
DE2149189C3 DE19712149189 DE2149189A DE2149189C3 DE 2149189 C3 DE2149189 C3 DE 2149189C3 DE 19712149189 DE19712149189 DE 19712149189 DE 2149189 A DE2149189 A DE 2149189A DE 2149189 C3 DE2149189 C3 DE 2149189C3
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DE
Germany
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valve
line
air
control
control slide
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Expired
Application number
DE19712149189
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English (en)
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DE2149189A1 (de
DE2149189B2 (de
Inventor
Kurt 3568 Gladenbach Friebe
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Original Assignee
Individual
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Publication of DE2149189A1 publication Critical patent/DE2149189A1/de
Publication of DE2149189B2 publication Critical patent/DE2149189B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2149189C3 publication Critical patent/DE2149189C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/43Programme-control systems fluidic
    • G05B19/44Programme-control systems fluidic pneumatic

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung von mindestens zwei Ventilblöcken zum programmierten Steuern von Druckluft, wobei jeder Ventilblock mit mindestens einem wechselseitig beaufschlagbaren Steuerschiebei versehen ist welcher bei eingehenden Luftimpulsen Se kundärluft als Dauerstrom freigibt.
Für die halb- oder vollautomatische Ausführung von Arbeiten, beispielsweise Einlegen. Bearbeiten, Ableger usw. sind Programmsteuerungen verschiedenster An bekannt. Sehr häufig wird hierbei Druckluft als Mediurr benutzt, da Luft sauber und explosionssicher ist. Auch können Längsbewegungen durch Druckluftzylindei sehr einfach ausgeführt werden.
Handelt es sich um einfache Steueraufgaben, sine diese mit wenigen Steuerungselementen verhältnismä
Big leicht zu lösen. Sehr häufig muß aber eine Reihe von zueinander in Beziehung und Abhängigkeit stehen den Befehlen ausgeführt werden, so daß hierfür um fangreiche Schaltpläne erforderlich sind. Die Erstellung erfordert eine Vielzahl von Ventilen mit zahlreicher Verbindungsleitungen und Abzweigunigen. Bei Be triebsstörungen ist es oft auch für den Fachmam schwer, den Fehler zu finden.
Es sind schon Verknüpfungselemente bekannt be denen beispielsweise auf einer mehrschichtigen Platte Bohrungen oder Schlitze angebracht werden, um die entsprechenden Spezialventile miteinander verbinder zu können. Aber auch hierbei müssen Schaltzeichnun gen angefertigt und die Verbindungen durch Stanzer von Löchern oder Schneiden von Schlitzen hergestell werden.
Es ist auch eine Anordnung für hydraulische Steue rangen bekanntgeworden, bei welcher gleiche Ventil körper neben- und übereinander zu einem Block ver einigt und für jede Programmstufe eine der senkrech
ten Reihen mit öl beschickt werden. Je nach Verriege lung der verschiedenen Ventilkörper wird das öl zun Ausgang weitergeleitet oder gesperrt. Die Ventilkör per sind kompliziert, und es werden hierfür bei i0 Pro grammstufen und 10 Arbeitsleitungen 100 Ventilkörpe benötigt, die alle öldicht miteinander verschraubt wer den müssen. Mit einem ölstrom kann nur eine Pro grammstufe geöffnet, aber keine geschlossen werden Auch darf immer nur eine Eingangsleitung mit öl be
schickt werden, da sonst andere Programmstufen gleichzeitig arbeiten und Zerstörungen in der gesteuerten Maschine hervorrufen würden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steueranlage zu scnaffen, welche die angeführten Mangel nicht aufweist und bei welcher ohne Schaltzeichnungen je« ie beliebige Schaftaufgabe in einfacher Weise bewältigt werden kann.
Dies wird erfindungsgemäß bei einer Anordnung der eingangs angeführten Art dadurch erreicht, daß atm Steuerschieber jedes Ventilblockes mindestens ein Rückschlagventil zugeordnet wird, daß die Eingangsseite des Rückschlagventils direkt oder indirekt mit der Öffnungsseite des zugeordneten Steuerschiebers und die Ausgangsseite des Rückschlagventils jedes Ventilblockes über mindestens eine Verbindungsleitung mit den Schließseiten der Steuerschieber aller Ventilblöcke verbunden ist und in dem Verbindungssystem zwischen den Ausgangsseiten der Rückschlagventile und den Schließseiten der Steuerschieber der einzelnen Ventilblöcke eine Entlüftungseinrichtung vorgesehen ist.
Das Eingangssignal wird der Öffnungsseite des Steuerschiebers, aber auch der F.ingangsseite des Rückschlagventils zugeführt, welches jedem Steuerschieber zugeordnet ist Die Ausgangsseile des Rückschlagven tils ist an die gemeinsame Leitung angeschlossen, und durch das Eingangssignal werden dann sämtliche vorher eingeschalteten Steuerschieber ausgeschaltet. Der zulet/t eingeschattete Steuerschieber wird hiervon nicht betroffen, da der Druck hinter dem Rückschlagventil etwas geringer und damit nicht in der Lage ist. den vollen Druck der Gegenseite zuzügl'ch der Reibung zu überwinden.
Es kann also unabhängig von der Reihenfolge jedes Steuerschiebers durch ein Eingangssignal eingeschaltet und gleichzeitig können alle übrigen ausgeschaltet werden. Die Lüftung der Verbindungsleitung sämtlicher Schließseiten der Sieuerschieber kann etwa durch eine Drosselbohrung oder durch ein Spezialventil erfolgen
Die Arbeitsweise der Anordnung kann noch dadurch beschleunigt und verbessert werden, daß an Rückschlagventilen neben der Eingangsieitung zwei Ausgangsleitungen zugeordnet sind, welche nur bei angehobi lern Rückschlagsperrventil Luft weitergeben, wobei ι e erste Ausgangsleitung direkt oder über die Kammern von Entlüftungsventilen mit der Öl nungsseite des Steuerschiebr-rs und die zweite Ausgahgsleitung direkt oder indirekt über einen Luftspeicher mit den Schließseiten der Steuerschieber aller Ventilblöcke ver bunden ist. Hierdurch wird erreicht, daß das Rückschlagventil das neue Eingangssignal erst weitergeben kann, wenn die gemeinsame Leitung entlüftet ist.
' Bei sehr rascher Aufeinanderfolge der Programmstufen muß euch eine beschleunigte Entlüftung der Leitungen vor dem Einsetzen einer neuen Programmstufe vorgenommen werden. Dies kann dadurch erreicht werden, daß dem Steuerschieber jedes Ventilblockes ein Entlüftungsventil mit zwei durch Luftimpulse gleichzeitig zu öffnenden Kammern zugeordnet ist, von denen die eine mit der Schließseite und die andere mit der Öffnungsseite des Steuerschiebers verbunden ist. Ein Steuersignal über eine Steuerleitung öffnet dann sämtliche Kammern gleichzeitig. Die Drosselbohrung kann hierbei entfallen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß mindestens einem Ventilblock ein Hauptentlüftungsventil zugeordnet ist, welches von den Eingangssignalen über eine Leitung von den Ausgangs-Seiten der Rückschlagventile geschlossen wird und die Eingangssignale über ein Rückschlagventil dem Hauptentlüftungsventil und dem Entlüftungsventil zum öffnen derselben zugeführt werden.
Das Eingangssignal geht über das Rückschlagventil und über eine Leitung in den Luftspeicher, schließt aLer gleicnzeitig das Hauptentlüftungsventil. Vom Luftspeicher geht die Luft über eine Drossel in der Leitung zu den Schließseiten der Steuerschieber und zu dem Hauptentlüftungsventil. Von dort öffnet sie über eine Leitung sämtliche Entlüftungsventil und entlüftet damit die Steuerschieber an den Schließ- und öffnungsseiten. Eine Drosselbohrung kann dadurch entfallen.
Bei komplizierten Schaltprogrammen kommt es oft vor, daß Endschalterventile zwangläufig betätigt werden oder noch in Arbeitsstellung stehen, ohne daß der davon ausgehende Befehl wirksam werden darf. Das eingehende Luftsignal kann nicht nur zum Einschalten des entsprechenden Ventilblocks verwendet werden, sondern auch so, daß durch einen Luftkanal und zugeordnete Stellglieder der im Programm folgende Vcn tilblock für Eingangssignale geöffnet wird und alle anderen blockiert werden. Eine weitere Ausführungstorm der Erfindung besteht nun darin, daß mindestens einem Ventilblock neben dem Rückschlagventil ein Eingangssperrventil vorgeschaltet ist und die Steuers«*ite des Eingangssperrventils mit einer Auslaßleitung eines anderen Ventilblocks verbunden ist. Das Eingangssperrventil ist normalerweise geschlossen und leitet eingehende Steuersignale nicht weiter. Der vorhergehende, beispielsweise darüberliegende Ventilblock öffnet über eine Steuerleitung das Eingangssperrventil, während alle übrigen durch eine Feder oder einen Dauerluftstrom geschlossen werden. Dadurch wickelt sich das Programm unabhängig von den eingehenden Steuersi gnalen stets in der gewünschten Reihenfolge ab, da die übrigen Steuersignale — beispielsweise Fertigmeldung einer von mehreren Bewegungen — nicht angenommen werden.
Selbstverständlich kann diese Anordnung nach der Erfindung auch umgangen oder nur teilweise angewendet werden, so daß beispielsweise beliebige Wiederholungen eines Teiles des Programmes möglich sind.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnungen, die mehrere Ausführungsbeispiele veranschaulichen, erläutert. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Anord nung von zwei Ventilblöcken mit Luftspeicher.
F i g. 2 eine Darstellung einer weiteren Anordnung von Ventilblöcken mit Luftspeicher und Hauptentlüftungsventil,
F1 g. 3 ein Membranventil. *
Fig.4 und 5 ein Ausgangsventil mit einer Enilüftungseinheit.
F i g. 6 als Anwendungsbeispiel eine Steueranlage unter Verwendung einer erfindungsgemäßen Ventilanordnung in Verbindung mit dem Funktionsschema einer vollautomatischen Tiefziehpresse, in schematischer Darstellung.
In F i g. 1 ist ein willkürlich herausgegriffenes Zusammenspiel mehrerer Steuerschieber wiedergegeben. Es handelt sich dabei um zwei zusammenarbeitende Ventilblöcke A und B. Jede Stufe besitzt einen Steuerschieber 30a, 306 und je ein Rückschlagventil 31a, 3ib. Den Steuerschiebern 30a, 30b in den beiden Ventilblöcken A und B ist eine Druckluftquelle 32 zugeordnet, welche über die Leitungen 48, 33, 34a bzw. 346 mit der jeweiligen Einlaßöffnung der Steuerschieber 30<j und 30b ver-
bunden ist. Der Auslaß eines jeden Steuerschiebers ist über Leitungen 35a, 356 etwa an Arbeitsluft steuernde Ausgangsventile oder direkt an Arbeitseinheiten angeschlossen. Das Eingangssignal wird über die Leitung 36a, 366, die Steuerseite 38a, 386 des Rückschlagventils 31a, 316, die Leitungen 37a, 376 der Steüerseite 39a, 396 des Steuerschiebers 30a bzw. 306 zugeführt.
Die Schließseiten 40a, 406 der Steuerschieber 30a, 306 sind über die Leitungen 42a, 426, 44 untereinander und mit einem Luftspeicher 46 verbunden. Die Ausgangsseiten 41a, 416 der Rückschlagventile 31a, 316 sind durch die Leitungen 43a, 436 und 45 untereinander und mit dem Luftspeicher 46 verbunden. Der Luftspeicher 46 besitzt eine gedrosselte Auslaßöffnung 47. ■Über die Leitungen 29a, 296 wird der Ringspalt des Steuerschiebers 30a, 306 bei Ruhestellung entlüftet.
Es wird nun die Arbeitsweise der beiden Ventilblökke A und B näher erklärt: Ein der Leitung 36a der Stufe A zugeführter Luftimpuls a wird über die Leitung 37a der Öffnungsseite 39a des Steuerschiebers 30a zugeführt Dadurch wird der Schieber aus seiner Ruhestellung in die Offenstellung verschoben, und Druckluft strömt von der Quelle 32 über die Leitungen 48,33,34a und über den Ringspalt des offenen Steuerschiebers 30a in die Auslaßleitung 35a. Gleichzeitig wird durch das von der Leitung 36a ankommende Eingangssignal das Rückschlagventil geöffnet, und Luft strömt über die Leitungen 43a, 45 in den Luftspeicher 46. Der im Luftspeicher 46 und in den Leitungen 44, 45, 42a, 426, 43a, 436 aufgebaute Druck wirkt auf die kleine Kolbenfläche an der Schließseite 406 des Steuerschiebers 306 und schiebt diesen in die Ruhestellung zurück, sofern kein Eingangssignal an der öffnungsseite 396 des Steuerschiebers 306 anliegt. Die aus der gedrosselten öffnung 47 des Luftspeichers 46 ausströmende Luft baut danach den Druck ab und entlüftet den Luftspeicher 46 und die Leitungen 42a. 426.43a. 436,44 und 45.
Wird nun der Leitung 366 des Ventilblockes B ein Eingangssignal 6 zugeführt, so wird in analoger Weise der Steuerschieber 306 geöffnet und Druckluft strömt aus der Quelle 32 über die Leitungen 48, 33, 346 über den Ringspalt des offenen Steuerschiebers 306 in die Leitung 356. Gleichzeitig wird der Steuerschieber 30a durch den im Luftspeicher 46. den Leitungen 42 und 44 und somit auch an der Schließseite 40a des Steuerschiebers 30a aufgebauten Druck in die Ruhestellung zu rückbewegt. Die gedrosselte Auslaßöffnung 47 ist so eingestellt, daß der im Luftspeicher 46 aufgebaute Druck ausreicht, um die jeweils nicht angesteuerten Steuerschieber in die Ruhestellung zu schieben. Anderseits muß jedoch der Luftspeicher 46 und die angeschlossenen Leitungen über die öffnung 47 anschließend entlüftet werden, und zwar bevor ein neues Eingangssignal einen der Steuerschieber 30a, 306 betätigt Gegebenenfalls können der Luftspeicher 46 und die Leitung 45 entfallen und die Luft von der Leitung 43a und 43b in die Leitung 44 geleitet werden, von welcher sie über eine entsprechende gedrosselte Öffnung 47 entweichen kann.
Bei der Ventilanordnung gemäß F i g. 1 muß das Eingangssignal den Eingangsleitungen jfca. 366 in Form von Impulsen zugeführt werden bzw. das Eingangssignal gelöscht werden, bevor das nächste Eingangssignal an einem anderen Ventilblock auftrifft Dies kann etwa durch einen Impulswandler 49 in an sich bekannter Weise geschehen, wie dies an dem Block A der F i g 1 gezeigt ist. Das an der Leitung 49a eintreffende FJngangssignal wird über den offenen Ringspalt des Schiebers 49 der Leitung.36a zugeführt. Gleichzeitig strömt diese Luft über eine Leitung 496 und eine Düsenbohrung 49c auf den Kolben 49c/und schließt, nachdem der Luftraum 49e gefüllt ist mit Verzögerung den Impulswandler 49. Die Steuerleitungen 36a und 49a werden über die öffnung 49/entlüftet
Vorzugsweise sind der Steuerschieber, das Rückschlagventil und der gegebenenfalls erforderliche Impulswandler eines jeden Ventilblocks A, B, als Baukasteneinheit ausgeführt. Die Einheit C mit dem Luftspeicher 46 in F i g. 1 ist vorzugsweise ebenfalls als Baukasteneinheit ausgeführt und bildet als solche das Eckventil 177 des Steuerblockes 151 in F i g. 6. Die Ausgangsventile des Steuerblockes können dann über die Leitungen 48 mit Druckluft versorgt werden.
Für das einwandfreie Funktionieren der Ventilanordnung gemäß F i g. 1 ist Voraussetzung, daß die Leitungen 44 und 45 entlüftet werden, bevor ein neues Eingangssignal bei 36a oder 366 auftritt. Die Entlüftung ist besonders bei vorgeschaltetem Impulswandler von Wichtigkeit. Sind nämlich die Leitungen 44 und 45 nicht entlüftet kann es ru Fehlschaltungen kommen, weil sich an der öffnungsseite der Steuerschieber 30a, 306 noch Luft befindet
Bei sehr kurzen Schaltzeiten von einer Programmstufe zur anderen muß die Entlüftung sehr rasch erfolgen. Um Fehlschaltungen zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die gesamte Anlage zu sperren, bis die Entlüftung erfolgt ist
In der F i g. 2 ist eine aus zwei Ventilblöcken A und B bestehende Anordnung gezeigt, welche diese Aufgabe löst Jedes Eingangsventil A, B besteht aus einem Steuerschieber 50a, 506, einem Entlüftungsventil 51a. 516, einem Rückschlagsperrventil 52a, 526 und einem Eingangssperrventil 53a, 536. Der Steuerschieber 50a. 506 entspricht dem Ventil 30a, 306, und das Rückschlagsperrventil 52a, 526 ist ähnlich dem Rückschlagventil 31a, 316 in F i g. 1. Jedes Eingangssperrventil 53a. 536 besitzt mindestens zwei Zuführleitungen 54a, 546.
58a. 586, für die Eingangssignale. Ober die Leitung 54a. 546 ankommende Signale werden über den Ringspalt 59a, 596 des Eingangssperrventils 53a, 536 jederzeit durchgelassen, während Eingangssignale von der Leitung 58a, 586 nur bei angehobenem Hingangssperrven-
til (s. Ventil 53a) weitergegeben werden. Jedes Entlüftungsventil 51a. 516 besitzt drei übereinander angeordnete Zylinderkammern 60a. 606,61a, 616.62a, 626. welche von einem Schieber 63a, 636 durchsetzt sind. Wird der Kolben 64a 646 des Schiebers 63a, 636 in der Zy
so linderkammer 61a, 616 mit Druckluft beaufschlagt bewegt sich der Schieber 63a, 636 nach abwärts und gibt die Auslaßöffnungen 65a, 656, der Zylinderkammern 60a. 606, frei, so daß die Kammern 60a. 606 entlüftet werden. Analog der Anordnung gemäß F i g. 1 wird
den Steuerschiebern 50a, 506 in den beiden Vemilbtökken A und B eine Druckluftquelle 32 zugeordnet, welche über Leitungen 67.68,69a. 696 mit der jeweiligen Einlaßöffnung der Steuerschieber 50« und S06 verbunden ist Der Auslaß 70a. 706 eines jeden Steuerschie-
bers 50a. 506 ist über Leitungen 2 mit Arbeitsgeräten. Servo- oder sonstigen Ventilen verbunden, gleichzeitig aber auch über Leitungen 95. 96 mit den Eingangssperrventilen 53a. 536. Das Eingangssignal wird über die Leitung 54a. 546 bzw. 58a, 586, die Eingangsseite
71a. 716 des Rückschlagsperrventils 52a 526. die Lei tung: 56a. 566. und über die Zylinderkammer 62a. 626 der Öffnungsseite 72a. 726 der Steuerschieber 50a b/w. 506 zugeführt. Die Schließseitcn 73a 73h der
schieber sind einerseits über die Leitungen 74a, 746 und tung 586 anspricht. Bei Ruhestellung des Steuerschie-
75 untereinander und mil der Zylinderkammer 60a, 6OZ? bers 50a befindet sich das Eingangssperrventil 536
verbunden und anderseits über eine einstellbare Luft- ebenfalls in der Ruhestellung, und die Stufe ß spricht
drossel 87 mit dem Luftspeicher 76 und über ein Rück- nur auf Eingangssignale von der Leitung 546 an.
schlagventil 77 mit der einen Kolbenseite 78 eines 5 In gleicher Weise, wie dies oben in Zusammenhang
Haup,tehtiüftungsventils 79 verbunden. Die Kammer mit der Stufe A beschrieben wurde, kann der Vorgang
61a, 616 des Entlüftungsventils 51a, 516 ist über die Lei- umgekehrt vom Ventilblock B ablaufen, wobei vom
tungen. 80a, 806 und 81 mit der Kolbenseite 78 des Ausgang des Steuerventils 506 nicht die Leitung 95
Haüptentlüftungsventils 79 verbunden. Ferner sind die sondern die Leitung % zum öffnen des Eingangsspen-
Ausgangsseiten 86a, 866 der Rückschlagventile 52a, 526 io ventils 53a dient.
durch die Leitungen 82a, 826 und 83 untereinander und An Stelle eines Steuerschiebers 30a oder 50a kann
sowohl mit dem Luftspeicher 76 und der Kolbenseite auch ein Membranventil verwendet werden. Ein sol-
84 des Hauptentlüftungsventils 79 verbunden. Die Lei- ches Membranventil ist in F i g. 3 dargestellt. Mit 102
tungen 70a, 706 und der Ringspalt der Steuerschieber ist die große und mit 107 die kleine Membrane bezeich-
50a, 506 werden in der Ruhestellung über die Leitung 15 net Wirkt das Eingangssignal von der Leitung 57a, 576
88a. 886 entlüftet in F i g. 2 auf die Membrane 1OZ wird der Kolben 103
Es können selbstverständlich beliebig viele Ventil- gegen den Kolben 104 mit dem Dichtring 105 und der
blöcke A, B neben- bzw. übereinander oder in einer Kolben 104 gegen den Kolben 106 gedrückt und beide
anderen Zusammenstellung angeordnet werden, die an Kolben 104, 106 nach links verscr bea Dadurch kann
die gemeinsame Schließleitung angeschlossen sind. Die μ Luft von der Leitung 69a in die Leitung 70a strömen,
aus den Ventilen 50a, 506, 51a, 516, 52a. 526, 53a, 536. Gleichzeitig wandert die Luft über die Kreuzbohrung
bestehenden Stufen Stufen A, B, die Einheit Ci mit dem 108a, 1086 und 108c in den Zylinderteil 109 und beauf-
Luftspeicher 76 und die Einheit Q mit dem Hauptent- schlagt den Kolben 104. wodurch dieser auch dann in
lüftungsventil 79 werden vorzugsweise als Baukasten- dieser Stellung gehalten wird, wenn das Eingangssignal
elemente ausgeführt und untereinander zu einer »5 in der Leitung 57 gelöscht wird,
schlauchlosen Einheit verbunden. Wird nach der Löschung des Eingangssignals ein Si-
Es wird nun die Arbeitsweise der Ventilanordnung gnal in der Leitung 74 wirksam, so wird der Kolben 106
gemäß F i g. 2 näher erklärt auf den Kolben 104 gedrückt und letzterer nach rechts
Ein der Leitung 54a bzw. 58a der Stufe A zugeführtes verschoben. Dadurch kann die Steuerluft durch die Lei-Eingangssignal wird über den Ringschlitz 59a des Ein- 30 tung 108t/ ins Freie entweicht Das Membranventil gangssperrvjntil 53a und über die Leitung 55a der öff- bleibt in der Ruhelage stehen, auch wenn das Signal auf nungsseite 71a des Rückschlagsperrventils 52 züge- der Leitung 74 gelöscht wurde.
führt. Die einströmende Steuerluft hebt den Kolben des Die Luft in den Leitungen 2 gemäß F i g. 1 und 2 Rückschlagsperrventils 52a an, wodurch Luft über den kann als Arbeitsluft zum Betätigen kleiner Druckluftzy-Ringschlitz in die Leitung 56a und von dieser über die 35 linder oder sonstiger Druckluftgeräte verwendet wer-Zylinderkammer 62a zur Öffnungsseite 72a des Steuer- den. Sie kann aber auch zum Ein- und Ausschalten irschiebers 50a strömt und der Kolben des Steuerschie- gendwelcher Steuerventile, etwa von Servo-Ausgangsbers 50a in seine Offenstellung geschoben wird, in wel- ventilen verwendet werden. Da in den Leitungen 2 eher Druckluft von der Quelle 32 über die Leitung 67 üblicherweise Rückschlagventile engebaut sind, kann und 68 fiber den offenen Steuerschieber 50a in die Lei- 40 die Luft über die Rückschlagventile von den Leitungen tung 70e strömt Gleichzeitig wird Druckluft über das 2 nicht wieder zurückgeführt werden. Es ist daher erangehobene Rückschlagventil 52a die Leitungen 82a forderlich. Maßnahmen zur Entlüftung der etwa zu den und 83 dem Luftspeicher 76 und dem Kolbenteil 84 des Ausgangsventilen oder Druckluftgeräten führenden Hauptentlüftungsventils 79 zugeführt Die dem Spei- Leitungen 2 nach Beendigung einer Programmstufe eher 76 76 zugeführte Luft entweicht langsam über die 45 vorzusehen. Dies ist auch erforderlich, wenn die Luftdrossel 87 in die Leitung 75, von welcher in die Steuerschieber 30a, 306 und 50a, 506 keine Lüftungslei-Schließseite 73a des Steuerschiebers 50a Luft ein- tungen 29a, 246.88a, 886 haben.
strömt Die der Kolbenseite 84 des Hauptentlüftungs- In Fig.4 ist ein Ausgangsventil 112 mit einem Em-
ventils 79 zugeführte Luft verschiebt den Kolben nach lüftungselement 113 zur Entlüftung der Ausgangslei-
links und schließt dadurch die Einlaßöffnung 91 des 30 tungen 2 gezeigt In F i g. 5 ist das gleiche Ausgangs-
Hauptentlüftungsventiis 79 ab. Der Druck in der Lei- ventil 112 in der Ruhesteilung dargestellt Das Aus-
tuag 75 bzw. 746 druckt den Kolben des Steuerschie- gangsventil 112 ist als Steuerschieber ausgeführt Die
bers 506 in die Ruhestellung und öffnet das Rück- Arbeitsluft wird von der Leitung €7 über den offenen
schlagventil 77, so daß Druckluft über die Kolbenseite Ringspalt 117 des Ausgangsveatfis 112 der ArbeitsJei-TS und die Leitung 81 in die Zylinderkammer 61a, 616 3s tang 118 zugeführt EMe Druckluft in der Ansgangstei-
strötnt und die Kolben 64a. 646 nach abwärts drückt, tung 2 wird Ober die Leitung 114 der Steuerseite des
wodurch die Zylinderkammern 60s, 62a, 606,626 samt- Ventils zugeführt und verschiebt den Kolben 131 in die
bcherEntiiftungsventile 51a, 516 und dadurch auch die Offenstellung. wie dies in F i g. 4 dargestellt ist Löscht Öf?-waMr3=riten 73a, 736 der Steuerschieber SOa, 506 man das Signal in der Ausgangsiehung 2. wird der KoI-
Si^ -ji-r-! Htungen 74a. 746 und die öTiinsseiten 72a, Co ben 131 durch die Arbehsluft aus der Leitung €7 von
726 der Steuerschieber SOa, 506 über die Leitungen 57a. selbst in die Ruhelage zurückgeführt (Lage der Kolben
576 Ober die Leitungen 57a. 576 entlüftet werden. 131 gemäß F i g. 5). Der Ringspait 117 und die Arbeits-
Durch die Leitung 95. weiche die Auslaßleitung 7Oa hiftieitung 118 wird in der Ruhelage ober die Leitung
dtt Steuerschiebers SOa in der Stufe A mit der Steuer- 133 endüftet
teile des Eingangssperrventils 536 der Stufe B verbm- ^9 Tür ein einwandfreies Funktionieren des Ausgangs-
dct wird erreicht, daß bei Offenstellung des Steuer- ventils ist jedoch wesentlich, daß die Leitungen 2 und
Schiebers SOa der Kolben des Sperrventils 536angeho- 114 entlüftet werden, bevor das nächste Steuersignal
heu ist und die Stufe B auf Signale, auch von der Lei- zugeführt wird. Eine Entlüftung kann auf einfache Wei
9 f 10
se durch eine kleine Düsenbohrung 115 gemäß F i g. 4 düngen bezeichnet. An die Ausgangsventile 154 155 ist
erreicht werden, die dauernd geöffnet bleibt. Da der über die Leitungen 156 ein Druckzylinder 157 ange-
Durchmes'ier der Bohrung 115 wesentlich kleiner ist als schlossen, dessen Kolben 158 den Vorschub des Mate-
jener der Leitung 2 und 114, beeinflußt die aus der Boh- rials, das in einem Magazin 159 lagert, übernimmt. Die
rung 115 bei Anliegen eines Signals austretende Luft 5 Stange 160 des Kolbens 158 weist außerdem einen An-
die Verschiebung des Ventiles nicht. schlag 161 auf. Der eigentliche Arbeitszylinder 162 er-
SoII jedoch ein Luftverlust vermieden werden, kann hält seine Arbeitsluft über die Leitungen 163, die an die
äh Stelle der Bohrung 115 im Ausgangsventil ein Ent- Ausgangsventile 164, 165 angeschlossen sind. Auch der
lüftüngskolben 122 eingebaut werden. Als Beispiel ist Kolben 166 des Arbeitszylinders 162 besitzt einen An-
im Ausgangsventil 112 ein Zylinder 12 mit einem Ent- io schlag 167. Die Steuerleitungen 168 verbinden die Em-
lüftüngskoiben 122 gezeigt. Der Kolben besitzt Kreuz- gangsventile 169,170,171,172 mit den Endsdvalterven-
bohrungen 123a und 1236. Die eine Kolbenseite des tilen 173, 174, 175, 176. Mit dem etwa gemäß der Stufe
Zylinders 121 ist an die Ausgangsleitung 2 und die an- C in F i g. 1 oder Ci und O inF ι g. 2 aufgebauten Eck-
dere Zylinderseite ist über die Leitung 124 an den Luft- ventil 177 sind über die Leitungen 178 manuell zu betä-
speicher 76 gemäß Fig.2 angeschlossen. Der Entlüf- 15 tigende Ventile 179, 180 verbunden, durch welche die
tungskolben wird in Ruhelage von der Luft aus der Lei- Druckluftzufuhr zum Eckventil und damit auch zu den
tung 2 nach unten gedruckt und verschließt dadurch die Eingangs- und Ausgangsventilen ein- bzw. abgeschaltet
Öffnungen zu der ins Freie führenden Leitung 125 werden kann. Als Eingangsventile 169 bis 172 können
(F i g. 4). Es kann auch ein Entlüftungselement ähnlich die Stufen A, B gemäß F i g. 1 und 2 und als Ausgangs-
wie das Eingangssperrventil 53a, 536 verwendet wer- »o ventile das Ventil 112 verwendet werden.
J6n Die mit einer Steueranlage versehene Tiefziehpresse
Beim Einschalten einer neuen Programmstufe erhält gemäß F i g. 6 arbeitet wie folgt:
der Kolben 122 vom Luftspeicher 76 über die Leitung Beim Zurückgehen des Kolbens 158 im Vorschubzy-124 einen Impuls und wird nach oben gedruckt, wo- linder 157 betätigt der Anschlag 161 das Endschalterdurch die Leitungen 2 und 114 über die Kreuzbohrun- as ventil 173 und die Steuerluft wird durch das Eingangsgen 123a, 1236 des Kolbens 122 und die Leitung 125 ventil 172 freigegeben. Dadurch öffnet das Ausgangsentlüftet werden. ventil 165 und Druckluft strömt in den Arbeitszylinder Vorwiegend werden das Ausgangsventil 112 und das 162. Der Kolben 166 bewegt sich nach unten. Durch Entlüftungselemenl 113 geirennt als Baukastenelement den Anschlag 167 wird am Ende dieser Bewegung das ausgeführt, so daß am Entlüftungselement 113 unmittel- 30 Endschalterventil 175 betätigt. Dadurch wird das Einbar kleine Druckluftzylinder oder Wandler angeschlos- gangsventil 172 und das Ausgangsventil 165 geschlossen werden können, welche durch Druckluft eine sen und das Eingangsventil 171 geöffnet. Damit öffnet Stromquell« bzw. Hydraulikventile od.ä. schalten. In sich das Ausgangsventil 164 und der Kolben 166 des diesen Fällen kann das Ausgangsventil 112 wegfallen. Arbeitszylinders 162 bewegt sich wieder nach oben. Die in den F i g. 1 bis 5 eingezeichneten Dichtungs- 35 Hiebei wird das Endschalterventil 176 betätigt und daringe sind üblicherweise im Kolben oder in der Zy- durch das Eingangsventil 171 sowie das Eingangsventil linderwand des Schiebers eingelassen. 170 geöffnet. Dadurch öffnet das Ausgangsventil 154, In F i g.6 ist mit Ziffer 151 eine Steueranlage be- so daß sich der Kolben 158 des Vorschubzylinders 157 zeichnet. Im Block 151 sind eine Anzahl Kanäle glei- nach rechts bewegt und einen Materialteil aus dem Macher Länge als Eingangsleitungen horizontal überein- 4° gazin 159 entnimmt. Gleichzeitig wird auch das Endander angeordnet Räumlich hinter den Eingangsleitun- schalterventil 174 betätigt und dadurch das Eingangsgen befinden sich ebenfalls Kanäle von einander glei- ventil 170 und das Ausgangsventil 154 geschlossen socher Länge als Ausgangsleitungen, die in entsprechen- wie das Eingangsventil 169 und damit auch das Ausdem Abstand die Eingangsleitungen kreuzen. Am Ein- gangsventil 155 geöffnet, und der Kolben 158 des Vorgang der Eingangsleitungen sind Eingangsveniile 169 45 schubzylinders 157 bewegt sich in seine Ausgangslage bis 172 und am Ausgang der Ausgangsleitungen sind zurück. Das durch Betätigung eines Eingangsventils be-Ausgangsvcntile 154,155.164, 165 vorgesehen. Mit 177 wirkte Schließen der vorhergehenden Eingangsventilist ein Eckventil bezeichnet, dessen Aufbau und Wir stufen kann etwa gemäß F i g. 1 und 2 erfolgen,
kungsweise dem Element C in F i g. 1 oder Ci bzw. O Mittels der Handventile 179 und 180 werden im Eckin Fig. 2 entsprecher kann. Der Steuerblock 151 ist 50 ventil 177 entsprechende Steuerglieder betätigt, so daß vorzugsweise aus einzelnen Baukastenelementen zu- die Zufuhr von Druckluft zu den Ventüblöcken sammengebaat Die Eingangs- und Ausgangsleitungen und/oder Ausgangsventflen geöffnet oder gesperrt ist des Steuerblockes sind an den Kreuztmgsbereicben und somit die Presse zu arbeiten beginnt oder stillgedurch verschließbare Querverbindung verbunden. Mit setzt wird
153 sind offene und mit 152 geschlossene Querverbin- 55
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    !. Anordnung von mindestens zwei Ventilblöcken aotm programmierten Steuern von Druckluft, wobei jeder Ventilblock mit mindestens einem wechselseitig beaufschlagbaren Steuerschieber versehen ist, welcher bei eingehenden Luftimpulsen Sekundärluft als Dauerstrom freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß dem Stuerschieber (30a, 306; 50a, 506) jedes Ventilblockes (A. B) mindestens ein Rückschlagventil (31a. 316; 52a. 52Zj) zugeordnet wird, daß die Eingangsseite (38a, 386-, 71a, 716) des Rückschlagventils direkt oder indirekt mit der öffnungsseite (39a. 396; 72a, 726) des zugeordneten Steuerschiebers und die Ausgangsseite (43a, 436; 82a. 826) des Rückschlagventils jjdes Ventilbrockes über mindestens eine Verbindungsleitung (44, 45) mit den Schließseiten (40a, 406; 73a, 736) der Steuerschieber aller Ventilblöcke (A, B) verbunden ist und in dem Verbindungssystem /wischen den Ausgangsseiten der Rückschlagventile und den Schließseiten der Steuerschieber der einzelnen Ventilblöcke eine Entlüftungseinrichtung vorgesehen ist (F. g. 1.2).
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Steuerschieber (50a, 506) jedes Ventilbtoekes (A, B) ein Entlüftungsventil (51a, 516) mit zwei durch Luftimpulse gleichzeitig zu öffnenden Kammern (60a, 606: 62a. 626) zugeordnet ist. von denen die eine (60a, 606) mit der Schließseite (73a. 716) und die andere (62a. 626) mit der Öffnungsseite (72a, 726) des Steuerschiebers (50a, 506) verbunden ist (F i g. 2).
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Rückschlagventilen (52a, 526) neben der Eingangsleitung (55a, 556) zwei Ausgangsleitungen (56a. 566; 82<i, 826) zugeordnet sind, welche nur bei angehobenem Rückschlagsperrventil Luft weitergeben, daß die erste Ausgangsleitung (56a. %6) direkt oder über die Kammern (62a, 626) von Entlüftungsventilen (51a. 510; mit der Öffnungsseite (72a, 726) des Steuerschiebers (50a, 506) und die zweite Ausgangsleitung (82a, 826) direkt oder indirekt über einen Luftspeicher (76) mit den Schließseiten (73a, 736) der Steuerschieber (50a, 506) aller Ventilblöcke verbunden ist (F i g. 2).
  4. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einem Ventilblock (A. B) ein Hauptentlüftungsventil (79) zugeordnet ist, welches von den Eingangssignalen über eiine Leitung (83) von den Ausgangsseiten der Rückschlagventile (52a, 526) geschlossen wird und die Eingangssignale über ein Rückschlagventil (77) dem Hauptentlüftungsventil (79) und dem Entlüftungsventil (51a, 516) zum öffnen derselben zugeführt v, erden (F i g. 2).
  5. 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einem Ventilblock (A, B) neben dem Rückschlagventil (52a, 526) ein Eingangssperrventil (53a, 536) vorgeschaltet ist und die Steuerseite des Eingangssperrventils mit einer Auslaßleitung (70a, 706) eines anderen Ventilblocks verbunden (95,96) ist (F i g. 2).
  6. 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die für eine Programmstufe verwendeten Steuerschieber und/oder Rückschlagventile und/oder Eingangssperrventile
    und/oder Lüftungsventile in einer kompakten Baukasteneinheit untergebracht sind.
  7. 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß der Luftspeicher (46 76) als Baukastenelement ausgeführt und in dei Größe so bemessen ist. daß auch nach Abschalter des Steuersignals durch das Eingangssperrventil genügend Druckluft zur Beendigung des Schaltvorganges zur Verfügung steht
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet daß die Ausgangsleitungen (2) der Steuerschieber und/oder an diese angeschlossene Leitungen (114) über eine Drosselbohrung (115] entlüftet werden (F i g. 4).
  9. 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß den Ausgangsleitungen (2) und/oder den an diesen angeschlossener Leitungen ein von den Eingangssignalen betätigba rer Entlüftungskolben (122) zugeordnet ist (F i g. 4 5)·
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