DE2148655A1 - Beschichtungsvorrichtung und Verfahren zu ihrem Betrieb - Google Patents
Beschichtungsvorrichtung und Verfahren zu ihrem BetriebInfo
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Description
The Mead Corporation, Dayton (Ohio, USA)
Beschichtungsvorrichtung und Verfahren zu ihrem Betrieb
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Beschickungsvorrichtung
sowie ein Verfahren zu ihrem Betrieb.
Die nachstehenden Patentschriften haben Bezug auf die folgenden Erfindungen*.
US Patentschrift (Serial No, 768,790, filed
October 18, 1968): "Image Construction System Using Multiple Arrays of Drop Generators."
US Patentschrift... (Serial No. 877, 250, filed
November 17, 1969): "Laminated Coating Head".
Die vorerwähnten Patentschriften beschreiben ohne Kontakt
funktionierende Beschichtungsvorrichtungen, bei welchen Beschichtungsmaterialtropfen
in Richtung eines Aufnahmeorgans gesprüht werden, wobei die Tropfenbahnen elektrostatisch geändert
v/erden, um eine mustergemässe Beschichtung au erzielen, wie z.B.,
Rob/ke
22.9.71 - 1 - 26 255.0,
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beim Drucken. Dies wird in den genannten Vorrichtungen dadurch erreicht, dass das Beschichtuna-smaterial durch eine
Reihe von Düsen gesprüht wird, um feine Beschichtungsmaterialfäden
zu bilden. Die Beschichtungsmaterialfäden besitzen eine natürliche Neigung, in Tropfen zersetzt zu v/erden, und diese natürliche
Tropfenerzeugung wird dadurch stabilisiert, dass der Vorrichtung eine Oszillation von konstanter Frequenz erteilt wird«
Während jeder Tropfen sich in Richtung des Aufnahmeorgans bewegt, geht er durch einen Aufladering hindurch, und während dieses
Durchganges' wird jedem einzelnen Tropfen eine Ladung entweder ja
oder nein erteilt. Nachher geht jeder der Tropfen durch ein mittels
entgegengesetzten Elektroden gebildetes elektrostatisches Ablenkfeld, wodurch die aufgeladenen Tropfen von ihren Bahnen abgelenkt
werden, wogegen die unaufgeladenen Tropfen ungehindert
durchgehen können. In dieser Weise kann das Aufnahmeorgan mustergemäss
beschichtet werden.
Bei ähnlichen Vorrichtungen funktionieren die Aufladeringe nicht in einer binären Art, sondern die Tropfen erhalten
während ihres Durchganges durch die Aufladeringe eine Ladung von variierender Intensität, um dadurch bei ihrem Durchgang durch das
elektrostatische Ablenkfeld um unterschiedliche Beträge-abgelenkt
zu werden. Bei einer v/eiteren Vorrichtung dieser allgemeinen Art sind Mittel vorgesehen, um alle Tropfen auf ein gemeinsames Niveau
aufzuladen, und die Steuerung der Ablagerung der Tropfen wird durch Modulierung der Ablenkfeldintensität erreicht. Alle vorer- wähnten
Vorrichtungen weisen verschiedene gemeinsame Merkmale auf. Zwischen diesen ist auch die Tatsache, dass jeder Tropfen aus
jeder Düse separat behandelt und dadurch einzeln gesteuert wird.
Es ist verständlich, dass bei Beschickungsvorrichtung
gen der beschriebenen Art eine bestimmte Ueberlappung von Tropfenablagerungen auf dem Aufnahmeorgan erforderlich sind. Folglich er-
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fordert eine Abminderung der Tropfengrösse eine entsprechende
Erhöhung der Anzahl der abgelagerten Tropfen. Wenn die Tropfen einzeln gesteuert werden, ergibt die erwähnte Abminderung der
Tropfengrösse eine Erhöhung der Geschwindigkeit der Informationsübertragung.
Es ist also ersichtlich, dass die vorerwähnten Vorrichtungen des Standes der Technik eine untere Tropfengrossengrenze
aufweisen, welche von der oberen Grenze der Informationsübertragungsgeschwindigkeit
der Vorrichtung abhängig ist. Eine derartige Situation ist dann annehmbar, wenn zum Zwecke einer
Verbesserung der Auflösung der Vorrichtung kleine Tropfen zu verwenden sind.. Ks ist jedoch in zahlreichen Fällen, bei welchen sich
die Verwendung von kleinen Tropfen aus anderen Gründen empfiehlt, nicht annehmbar.
Die vorliegende Erfindung besteht im allgemeinen aus einer ohne Kontakt funktionierenden Beschichtungsvorrichtung, welche
ein aus einer Düsengruppe herrührendes Beschichtungstropfenbündel
erzeugt und gemeinsame Auflade- und Ablenkmittel für das Tropfenbündel verwendet, sodass alle Tropfen des Bündels im wesentlichen
gleichzeitig abgelenkt werden. Folglich verwendet die Beschichtungs vorrichtung der vorliegenden Erfindung Düsen, die viel
kleiner sind als die bei den Vorrichtungen dieser allgemeinen Art gewöhnlich vorkommenden und welche in einer oder mehreren Gruppen
angeordnet sind, sodass die von einer Düsengruppe herrührenden Tropfen nicht einzeln, sondern wie eine Gruppe behandelt werden
können. Dies erlaubt ein grösseres Verhältnis von elektrostatischer Ladung/Masse für jeden Tropfen, da das Verhältnis der Fläche
/Volumen grosser und dadurch die Ladung und/oder Ablenksspannung
kleiner ist.
In diesem Zusammenhang ist es verständlich, dass obwohl der Begriff Spannung verwendet wurde, das Ablenkfeld sowohl elektrischer
wie auch magnetischer Natur sein kann. Ferner,wie früher
erwähnt, kann das Ablenkfeld sowohl statisch wie auch seitlich verändlich sein.
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Dadurch dass man die Düsengruppe in einer regelmässigen Form ausbildet, beispielsweise in Form einer Matrize, können
nicht nur runde Punkte, sondern auch besondere Formen aufweisende Zeichen auf das Aufnahmeorgan gedruckt werden. Wenn z.B. eine
Matrize, bei welcher die Anzahl der Spalten gleich der Anzahl der Zeilen ist, verwendet wird, kann ein im wesentlichen quadratförmiger
Punkt auf das Aufnahmeorgan gedruckt werden, wodurch ein schärfer begrenzter Abdruck erzielt wird, imch ist bei Verwendung
einer grossen Anzahl von kleineren Tropfen das zur Beschichtung, einer bestimmten Aufnahmefläche erforderliche Beschichtungsmaterik
alvolumen kleiner. Dies ergibt nicht nur eine Ersparnis an Druckmaterial,
sondern ermöglicht grössere Trocknungsgeschwindigkeiten, sowie bei Verwendung eines Materials, wie z.B. Papier als Aufnahmeorgan,
weniger Rumpelprobleme.
Die erfindungsgemässe Beschichtungsvorrichtung ist durch Mittel zur Bildung einer Gruppe von Düsen, Mittel zur Erzeugung
eines Beschichtungsmaterialtropfenstromes am Ausgangende jeder Düse der genannten Gruppe, Synchronisiermittel, um zu bewirken,
dass die Tropfen der genannten Ströme in Bündeln erzeugt werden, Mittel sur Steuerung der Durchschnittsbahn jedes Tropfenbündels
und Mittel zum Auffangen aller Tropfen, welche einer durch einen vorbestimmten Auffangbereich führenden Bahn folgen,
gekennzeichnet.
Wachstehend wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand einer Zeichnung beispielsweise erläutert. Es
zeigt:
Fig. 1 eine in auseinandergezogener Darstellung dargestellte perspektivische Ansicht, welche die Hauptkomponenten
der als Ausführungsbeispiel beschriebenen Beschichtungs vorrichtung zeigt,
Fig. 2 ein in verprössertem Masstab dargestellter Schnitt
durch einen Teil eines beschriebenen Beschichtungskopfes,
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Fig. 3 eine in vergrössertem Masstab dargestellte Vertikal~
ansicht, welche die bei der als Ausführungsbeispiel beschriebenen Vorrichtung verwendete Druekmaterialmenge
mit der bei einer Vorrichtung, bei welcher jeder Tropfen individuell gesteuert wird, verwendeten
Druckmaterialme.nge vergleicht,
Fig. 4 eine weitere Vergleichsansicht in Draufsicht dargestellt und
Fig. 5 eine Ansicht entlang der Linie 5-5 der Fig. 2.
In der Fig. 1 weist die ohne Kontakt funktionierende Beschickungsvorrichtung eine Verteilungsstange 10 mit einer über
eine Leitung 13 mit unter Druck stehendem Beschichtungsmaterial gespeistem Beschichtungskammer 11 auf,
sowie einen auf der Verteilungsstange 10 zu einem nachstehend beschriebenen Zwecke festgemachten Oszillator 14 konstanter
Frequenz. Eine Filtrierplatte 20, deren mittlerer Teil mit einer Reihe von durch die Platte durchgehenden sehr kleinen Oeffnungen
versehen ist, ist auf der unteren Fläche der Verteilungsstange 10 festgemacht\ dabei ist eine einen geschlitzten mittleren Teil
24 aufweisende Dichtungsplatte 23 dazwischengelegt. Eine zweite,, einen ebenfalls geschlitzten mittleren Teil 28 aufweisende Dichtungsplatte
26 ist zwischen der unteren Fläche der Filtrierplatte 20 'und einer Einlassplatte 30 angeordnet.
Die Einlassplatte 30 weist einen geschlitzten mittleren
Teil 32 auf, v/elcher mit den geschlitzten Teilen, der über diesen angeordneten Organen abgefluchtet ist und über einer Reihe von in
einer Düsenplatte 36 ausgebildeten einzelnen Gruppen 33 von Oeffnungen 34 (siehe auch Fig. 2) angeordnet ist. Eine Distanzplatte
40 ist unter der Düsenplatte 36 angeordnet und ist mit einer Reihe
von Oeffnungun 42 versehen, welche jede der Düsengruppen 33 um-
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geben. Eine Aufladeringplatte 44 ist unter der Mstanzplatte
angeordnet und ist mit einer Reihe von Aufladeringen 46 versehen, von denen jeder über einer; Leiter 48 mit einem Stecker 50 verbunden
ist j welcher mit einer Steckdose 52 in Eingriff kommt, welche ihrerseits über einen Leiter 54 jeden der Aufladelange
in den Kreis und unter die Steuerung von von der Steuereinheit 56 abgegebenen Nutzsignal en setzt. Unter der Aufladei-ingplabte
ist eine Klemmstange 58 angeordnet, welche eine Reihe von mit den Aufladeringen 46 konzentrisch ausgebildeten Oeffnungen 60 aufweist.
Die Klemmplatte 58 und die durch diese und durch die anderen
Komponenten der Vorrichtung durchgehende Vielzahl von in die Verteilungsstange 10 hineingeschraubten Schraubenbolzen (nicht
dargestellt) dienen sum Zusammenschrauben der Baugruppe.
Die Elektroden 62 sind auf der unteren Fläche der vorerwähnten Baugruppe mittels den Steckern 64 festgemacht, welche
mit den am Bodenteil der Baugruppe befindlichen Steckdosen (nicht dargestellt) in Eingriff kommen; dabei werden die Elektroden
aus einer etwas schematisch dargestellten Quelle 66 mit Energie versehen. Ein Fangteil 68, bestehend aus einem rohrförmigen
Teil 70 mit einer aus einer in diesem ausgebildeten Nute 74 emporspringenden Klinge 72 ist unter den Elektroden 62 angeordnet und,
auf diesen mittels geeigneter Mittel festgemacht; dabei ist die Innenseite des rohrförmigen Teiles 70 vorzugsweise mit einer Vakuumquelle
verbunden, wie bei 76 schematisch dargestellt.
Aus den Fig. 1 und 2 geht hervor, dass Beschichtixngsmaterial
unter Druck über die Leitung 13 in die Kammer 11 und die
Verteilungsstange 10 gepumpt wird, und dass es derart nach unten
durch die Filtrierplatte 20 und die Einlassplatte 30 durchgeht,
um die in der Düsenplatte 36 angeordneten Düsen 34 mit unter Druck
stehendem Beschichtungsmatcrial zu speisen. Das Beschichtungsmaterial
wird aus den Düsen 34 in der Form von feinen Fäden 8Ö ;-;
hinausgestossen, jeder von denen weist eine natürliche Neirung
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auf, um in einem Strom von einzelnen Tropfen zersetzt zu werden. Jedoch ist die TropfenerZeugungsgeschwindigkeit gewöhnlicherweise
nicht gleichinässigj darum ist der Oszillator 14 vorgesehen,
um der Vorrichtung eine Schwingung konstanter Frequenz zu erteilen, sodass die Fäden in Tropfen gleicher Grosse bei konstanter
Erzeugungsgeschwindigkeit zersetzt werden. So werden Tropfenströme
gebildet, bei welchen die Tropfen jedes Strome mit den Tropfen
jedes der anderen Ströme synchronisiert sind. Vorzugsweise soll der Aufladering in dem Punkt angeordnet sein, wo das Zerfallen
der Fäden in Tropfen beginnt. Darum ist die Distanzplatte 40 vorgesehen,
um sicherzustellen, dass die Aufladeringplatte 44 mit ihren zugeordneten Aufladeringen 46 in dieser Hinsicht richtig
geortet ist.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, steuert jeder Aufladering 46 die Aufladungsverteilung an den Spitzen aller von einer zugeordneten
Düsengruppe hinaustretenden Flüssigkeitsfäden. Derart kann allen innerhalb eines synchron erzeugten Tropfenbündels sich
befindenen Tropfen eine ähnliche .Aufladungsbehandlung erteilt werden.
Wie früher erklärt, kann diese Behandlung entweder binär oder ein Probewert einer Fadenspitzenlädung von variierender Intensität
sein. Wenn dann die Tropfenbündel zwischen den Elektroden 62 oder zwischen anderen das Ablenkfeld aufstellenden Mitteln
durchgehen, werden alle Tropfen eines Bündels im wesentlichen gleichzeitig behandelt. Das heisst, sie werden alle entweder abgelenkt
oder nicht abgelenkt, und entweder aufgefangen oder auf das Aufnahmeorgan gedruckt. Obwohl die Tropfen während ihres Durchganges
durch die verschiedenen Komponenten der Beschickungsvorrichtung notwendigerweise von einander etwas getrennt sind, sobald
sie auf das Aufnahmeorgan 84 stossen, breiten sie sich aus, um einander etwas zu überlappen und einen zusammengesetzten Punkt
aus dem Beschichtungsmaterial zu bilden.
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Obwohl die Düse einer bestimmten Düsengruppe nach einem
beliebigen Schema angeordnet werden können, ist es oft vorzuziehen,
die Düsen in der Form einer regelmässigen Matrize anzuordnen
mit einer gleichen Anzahl von Spalten 86 und Zeilen 88, wie in Fig. 5 dargestellt. Dies ermöglicht das Abdrucken von im wesentlichen
quadratförmigen Beschichtungsmaterialpunkten, wie in Fig.
dargestellt, um eine unnötige Ueberlappung von Punkten auf das Miniraum herabzusetzen, wobei noch eine scharfe Auflösung erhalten
wird.
Es geht auch aus Fig. 3 und 4 hervor, dass das zum Abdrucken eines Punktes von vergleichbarer Grosse notwendige Be-Schichtungsmaterial
-Volumen viel kleiner ist, wenn der Punkt aus einer Vielzahl von kleinen Tropfen gebildet ist, anstatt aus einem
einzigen grossen Tropfen. Dies ermöglicht nicht nur eine Ersparnis von Beschichtungsmaterial, sondern auch ein rascheres
Trocknen und setzt die bei Verwendung eines aus Papier oder dergleichen bestehenden Aufnahmeorgans auftretenden Probleme des Rumpelns
herab.
In der vorerwähnten Beschreibung wurde eine binäre Anordnung beschrieben, bei v/elcher jeder Tropfen jedes Tropfenbündels
beim Durchgang der Tropfen durch den Aufladering 46 entweder geladen oder nicht geladen wird. Machher werden die Tropfen jedes
Bündels entweder abgelenkt oder nicht abgelenkt, in Abhängigkeit von der Tatsache, ob sie bei ihrem Durchgang zwischen den Ablenkelektroden
62 aufgeladen worden sind oder nicht. Es ist jedoch verständlich, datss die Prinzipien der vorliegenden Erfindung in eine
Vorrichtung eingegliedert werden können, bei welcher die Tropfen in einer etwas anderen Art behandelt werden. Beispielsweise kann
die durch die Tropfen eines Bündels aufgeladene Ladung von der durch die Tropfen eines anderen Bündels aufgeladenen Ladung verschieden sein, so dass die durchschnittlichen Bahnen der verschiedenen
Bündel bei. ihrem Durchgang durch das durch die Ablenkelek«
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troden 62 aufgestellte Ablenkfeild mit unterschiedlichen Beträgen
abgelenkt v/erden.
Es ist' ebenfalls verständlich, dass die vorliegende
Erfindung bei derartigen Anordnung Verwendung findet, bei welcher die durch die Aufladeringe oder -Elektroden 46- den Tropfen
erteilten Ladungen konstant sind, und bei welcher' eine separate Garnitur von Ablenkelektroden für jede Gruppe von Düsen vorgesehen
ist, wobei die Stärke der durch jede Garnitur von Ablenkelektroden
aufgestellten Ablenkfeldes variiert wird, um eine veränderliche Ablenkung der Tropfen jeder Gruppe, bei deren Durchgang
zwischen den Elektroden zu erzielen. Ferner ist es verständlich,
dass die erfindungsgemäss erzeugten Tropfenbündel durch
Verschlüsselung eines von der elektrischen Ladung verschiedenen'· physikalischen Merkmals gesteuert v/erden können. Beispielsweise
können Bündel aus magnetisch polarisierten Tropfen durch Einwirkung
eines geeigneten magnetischen Feldes abgelenkt werden. Abgesehen von der besonderen Art,mit welcher die Tropfen behandelt
werden, ist es auch verständlich, dass die gleichen vorteilhaften Ergebnisse auftreten.
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Claims (13)
1. Beschiehtunfsvorrichtung, gekennzeichnet durch Mittel zur Bildung einer Gruppe von Düsen, Mittel zur Erzeugung
eines Beschichtungsmaterialtropienstromes am Ausgangsende jeder
Düse der genannten Gruppe, Synchronisiermittel, um zu bewirken,
~ dass die Tropfen der genannten Ströme in Bündeln ei^zeugt v/erden,
Mittel zur Steuerung der Durchschnittsbahn jedes Tropfenbundeis
und Mittel zum Auffangen aller Tropfen, welche einer durch einen vorbestimmten Auffangbereich führenden Bahn folgen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Steuerung der Durchschnittsbahn jedes Tropfenbündeis
eine Vorrichtung zur Verschlüssellang eines physikalischen Merkmals aller Tropfen eines Bündels im Einklang mit dem Niveau
eines in einem vorbestimmten Zeitpunkt abgegebenen Eingabe-Nutκ~
signals aufv/eisen, sowie eine ein Ablenkfeld erzeugende Vorrichtung
zur seitlichen Ablenkung jedes Tropfens im Einklang mit seinem verschlüsselten physikalischen Merkmal.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Erzeugung der genannten Tropfenströme einen
gemeinsamen Flüssigkeitszufuhrbehälter sowie eine Vorrichtung zur Erhaltung eines einen Tropfenstrom bildenden Druckes im genannten
B ehält er a ufwei s en.
4.Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung zur Verschlüsselung eines physikalischen Merkmales eine Auf ladeelektrode aufweist und dass die das 4b.ler;k»
feld erzeugende Vorrichtung Mittel zur Erzeugung ein«s statischen
elektrischen Feldes aufweist.
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5» Vorrichtxmg nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die genannten Synchronism ertmit Lei einen in Verbindung
mit dem genannten Behälter stehenden oszillierenden Umwandler
aufweist.
6. Beschichtungsvorrichtungj gekennzeichnet durch
Mittel zur Bildung einer Gruppe von Düsen, Mittel zur Zufuhr von unter Druck stehendem Beschichtungsmaterial an die genannten
Düsen, um aus diesen hinausströraende Ströme von synchronisierten
Beschichtungsmaterialtropfen zu bilden; wobei die synchronisierten
Tropfen aller Ströme Tropfenbündel· bilden; eine stromabwärts von den genannten Düsen angeordnete Aufladevorrichtung, welche
Mittel aufweist zur im wesentlichen gleichzeitigen Behandlung jedes
der genannten Tropfenbündel; eine stromabwärts von der genannten Aufladevorrichtung angeordnete ein Ablenkfeld erzeugende
Vorrichtung, um die Bahn der Tropfen ctller der genannten Bündel
im wesentlichen gleichzeitig zu steuern; und Mittel zum Auffangen von Tropfenbündeln, welche einervorbeatimmtenBahn durch die genannte,
das Ablenkfeld erzeugende Vorrichtung folgen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Düsen in der Form einer Matrize angeordnet
sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7} dadurch gekennzeichnet,
dass die genannten Düsen in Spalten angeordnet sind, welche eine gleiche Anzahl von Zeilen aufweisen und in Zeilen, welche eine
gleiche Anzahl von Spalten aufweisen.
9. Beschichtungsvorrichtung j gekennzeichnet durch
Mittel zur Bildung einer Vielzahl von einzelnen Düsengruppen, Mitte] zur Zufuhr von unter Druck stehendem Beschichtungsmaterial
an jede der genannten Düsengruppen, um aus den genannten einzelnen
Düsengruppen hinausströmende Beschichtungsihaterialtropfenströrne
zu bilden, wobei die Tropfen aller der genannten Ströme Tropf enbf._ii el bilden; eine stromabw?a*tü von den genannten Düncngruppcn
angeordnete Aufladevorrichtung, welche Kittel auf v/eist
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zur im wesentlichen gleichzeitigen Behandlung jedes der genannten
'Tropfenbündelj eine stromabwärts von der genannten Aufladevorrichtung
angeordnete, ein Ablenkfeld erzeugende Vorrichtung, um die Bahn der Tropfen aller der genannten Tropfenbündel im wesentlichen
gleichzeitig zu steuern j und Mittel zum Auffangen von Tropfenbündeln, welche einer vorbestimmten Bahn durch die genannte,
das Ablenkfeld erzeugende Vorrichtung folgen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen der genannten Düsengruppen in der Form einer Matrize
angeordnet sind. ·
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen der genannten Düsengruppen in Spalten angeordnet
sind, welche eine gleiche Anzahl von Zeilen aufweisen und in Zeilen, welche eine gleiche Anzahl von Spalten aufweisen.
12. Beschichtungsvorrichtung, gekennzeichnet durch eine längliche Düsenplatte, Mittel zur Bildung einer Reihe von
in regelmässigen Abständen angeordneten, durch die Düsenplatten durchgehenden Düsengruppen, Mittel zur Zufuhr von unter Druck
stehendem flüssigem Beschichtungsmäterial an jede der Düsen der genannten Düsengruppen; eine Aufladeringplatte, welche die gleiche, Grosse wie die Düsenplatte aufweist; eine Reihe von Aufladeringen,
welche in der genannten Aufladeringplatte angeordnet sind und durch diese durchgehen, wobei jeder der genannten Aufladeringe
inbezug auf einen der genannten Düsengruppen konzentrisch angeordnet ist, sodass alle aus den Düsen einer üüsengruppe hinausgestossenen
Beschichtungsmaterialtropfenströme durch einen entsprechenden,
mit der genannten Gruppe konzentrisch angeordneten Aufladering gehen; den genannten Aufladeringen zugeordnete Steuermittel,
um vorbestimmten Beschichtungsmaterialtropfenbündeln
bei deren Durchgang durch die genannte Aufladeringe eine elektrische Ladung wahlweise zu erteilen; Mittel zur Bildung eines
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eine konstante Spannung aufweisenden elektrostatischen Ablenkfeldes,
stromabwärts von den genannten Aufladeringen, in der Bahn der durch die genannten Aufladeringe durchgehenden Beschichtungstropfen,
um das mittels des Ablenkfeldes zu erfolgenden Ablenkcns der durch die genannten Aufladeringe geladenen Tropfenbündel
bei ihrem Durchgang durch die Aufladeringe zu bewirken} und Mittel zum Auffangen der durch das Ablenkfe.ld abgelenkten
Tropfenbündel.
13. Beschichtungsverfahren zum Betrieb der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das periodische Sprühen
einer Vielzahl von einzelnen Beschichtimgsmaterialtropfenbündeln
in Richtung eines Aufnahmeteiles; die im wesentlichen
gleichzeitige Behandlung der Tropfen jedes der genannten Bündel mittels einer Aufladevorrichtung,* das Durchführen der genannten
Tropfenbündel durch ein Ablenkfeld zum Zwecke der im wesentlichen
gleichzeitigen Behandlung aller Tropfen innerhalb eines spezifischen Bündels j das Aufdrucken einiger der genannten Tropfenbundel
auf das Aufnahmeorgan als einzelne BeschichtungsrnaterialpunkteJ und das Auffangen einiger der genannten Tropfenbündel, um deren
Aufdrucken auf das Aufnahmeorgan zu verhindern.
14, Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
dass das Sprühen der Tropfenbündel derart verläuft, dass die Tropfen jedes Bündels eine gleiche Anzahl von Spalten und von
Zeilen aufweisen, so dass die auf dem Aufnahmeorgan aufgedruckten. Tropfenbündel auf diesem im wesentlichen rechteckige Punkte bilden.
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