DE2144533A1 - Einrichtung zur Überwachung einer Rollbahn - Google Patents
Einrichtung zur Überwachung einer RollbahnInfo
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Description
Dipl.-Phys. Leo Thul
Patentanwalt
7 Stuttgart 30
Kurze Straße 8
Patentanwalt
7 Stuttgart 30
Kurze Straße 8
G.J.J. Barriere -'M.R.J. DaLbera 2-5
INTERNATIONAL STANDARD ELECTRIC CORPORATION, NEW YORK
Einrichtung zur Überwachung einer Rollbahn
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Überwachung einer Rollbahn auf einem Plugplatz.
Die Luftraumüberwachung in der Umgebung eines Plugplatzes
geschieht durch verschiedene Radarsysteme, wie z.B. Weitbereichsüberwachungsradar,
Nahbereichsüberwachungsradar, Anflugradar usw.. Diese Radarsysteme, unterstützt durch Funksprechverkehr,
überwachen die Sicherheit der Flugzeuge, insbesondere bei schlechtem Wetter. Neben den Informationen
der Radarsysteme, die vom Plugüberwachungspersonal verarbeitet werden, gibt es andere Radarsysteme, deren Informationen I
dem Piloten und dem Navigator zur Verfügung stehen. Dazu gehören Funk-Navigationssysteme, wie z.B. Funkfeuer mit
Landesystemen (ILS). Diese Systeme erlauben dem Piloten entlang eines Leitstrahles zu fliegen, der das Flugzeug
in einer sehr niedrigen Höhe Ii zum Rollbahnanfang führt.
Deshalb benötigt man für diese Systeme eine vertikale Mindestsichtweite, die theoretisch gleich der Höhe h ist, in
der sich das Plugzeug nach dem Ende des Anfluges befindet. Genauer gesagt, die Landung x^ird dann mit Sicht bedingungen
vo/fe ~2"
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G.J.J. Barriere-et al 2-5 -2-
durchgeführt, die voraussetzen, daß für den Piloten eine horizontale Mindestsichtweite vorhanden ist, so daß er das
Plugzeug auf die Rollbahn aufsetzen und jedem Hindernis auf der Rollbahn ausweichen kann. Es gibt sehr komplizierte
Landessysteme, die die vertikale Mindestsichtweite reduzieren oder gar nicht benötigen. Die horizontale Mindestsichtweite
kann jedoch nicht so weit reduziert werden. Sie kann nur durch eine Überwachung der Rollbahn reduziert werden, um
jedes Hindernis festzustellen, das einen Unfall verursachen könnte, wenn ein Plugzeug startet oder landet.
Die bisher vorhandenen Rollbahnüberwachungsanlagen benötigen Gebäude in der Nähe der Rollbahn, welche störend, wenig zuverlässig
und teuer sowohl in der Anschaffung als auch in der Unterhaltung sind.
Mit der Erfindung wird daher ein Rollbahnüberwachungsradargerät geschaffen, mit dem jedes Objekt erkannt wird, das sich
auf der Rollbahn und ihrer unmittelbaren Umgebung befindet, zu dessen Aufstellung kein Gebäude in der Nähe der Rollbahn
erforderlich iet, das sehr flexibel ist, mit dem Start- und
Landemanöver der Flugzeuge selbsttätig verfolgt werden können und mit dem Unregelmäßigkeiten der Flugzeugbewegungen, insbesondere
Beschleunigungsänderungen, festgestellt und signalisiert werden können.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch ein kohärentes Monopuls
radar gerät mit mindestens einer Nachführeinrichtung, dessen feststehende Antenne in der Rollbahnachse außerhalb
der Rollbahn angeordnet ist und das die Rollbahn und dessen unmittelbare Umgebung einschließlich der Zubringer erfaßt,
wobei das erfaßte Gebiet quer zur Rollbahn in Bereiche unterteilt ist, bei dem die Nachführung jeweils beginnt, wenn
ein sich bewegendes Objekt sich auf cäer über einem dieser
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G. J. J. Harri ere 2-5 -J5-
Bereiche befindet, in dem ein Zubringer in die Rollbahn mündet, und endet, wenn das Objekt eine Mindestgeschwindigkeit
unterneiireitet bzw. da» Objekt das Gebiet verläßt,
und bei dem über die Nachführeinrichtung Informationen über Geschwindigkeit, Beschleunigungsrichtung und Art
der ablaufenden Objektbewegung (Starten oder Landen) abgeleitet und bc?im Auftreten von abnormalen Bedingungen
Alarmsignale abgegeben werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen am Beispiel einer Rollbahnüberwachung beschrieben, sie kann
aber ebenso zur Straßenüberwachung, zur Straßenbegrenzungs- (
überwachung und ganz allgemein zu irgendeiner Flächen- oder Raumüberwachung verwendet werden. Es zeigen:
Fig. 1 in DraufeLcht eine Flugplatzrollbahn mit Zubringerbahnen,
Fig. 2 das Blockschaltbild eines kohärenten Monopuls-Dopplerradargerätes,
Fig. J das Blockschaltbild des Summen- und des Differenzkanals,
Fig. 4 das Blockschaltbild der Nachführeinrichtung mit "
den nachgeschalteten Einrichtungen,
Fig. 5 die logischen Schaltkreise, die den Anfangsbereich
der Nachführung bestimmen,
Fig. 6 die logischen Schaltkreise, die das Schließen und öffnen der Nachführschleife bewirken,
und
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G.J.J. Barriere 2-5 -H
Pig. 7 die Impulse, die innerhalb jeder Radarimpulsperiode
auftreten.
Pig. 1 zeigt eine Rollbahn 1 und deren Zubringerbahnen Al
bis A6 eines Plugplatzes. Es ist selbstverständlich, daß sich aus Sicherheitsgründen nur ein Flugzeug, das startet
oder landet, auf oder über der Rollbahn befinden darf. Ebenso müssen andere Fahrzeuge (Plugzeuge auf den An- und
Abfahrtsbahnen zur Rollbahn, Service-Fahrzeuge) einen genügenden Abstand zur Rollbahn haben, d.h. sie müssen sich
außerhalb einer Sicherheitszone 2 zu beiden Seiten der Rollbahn 1 befinden. Um jede Fahrzeugbewegung innerhalb
der Sicherheitszone 2 zu überwachen, ist erfindungsgemäß
eine kohärente Monopuls-Dopplerradaranlage vorgesehen. Die Antenne 4 dieser Radaranlage befindet sich an dem einen Ende
der Rollbahn 1 außerhalb der Rollbahn aber in der Rollbahnachse. Die Antenne ist unbeweglich und ihr Strahl ist so
gerichtet, daß er die Rollbahn vollständig erfaßt.
Es wird festgehalten, daß eine Monopuls-Radaranlage üblicherweise zur Azimut- und/oder Seitennachführung eingesetzt wird.
Dabei ist es erforderlich, für jede der Polarkoordinaten den Betrag und die Richtung der Winkelabweichung zwischen der
Antennenachse und der Zielrichtung zu messen. Zu diesem Zweck enthält die kohärente Monopuls-Dopplerradaranlage mit Amplitudenvergleich,
wie in Fig. 2 gezeigt ist, zwei Primärstrahler 6 und 7, die auf dem gleichen Reflektor strahlen und die
so angeordnet sind, daß sich ihre Strahlungsdiagramme überlappen. Die Amplituden der Signale, die nach dem Senden
von beiden Primärstrahlern empfangen werden, werden in Phase und Gegenphase in einem Zirkulator 8 addiert, so daß das sich
ergebende Summensignal S gleichphasig mit dem sich ergebenden Differenzsignal D ist und zwar für ein bestimmtes Winkelvorzeichen.
Für das entgegengesetzte Winkelvorzeichen sind die
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Signale dann gegenphaslg. Die Signale S und D werden jeweils über einen Summenkanal 20 und einen Differenzkanal 21
geleitet und dabei verstärkt, wobei sich in jedem Kanal eine Mischstufe 14 bzw. 17, ein ZF-Verstärker 15 bzw. l8 und ein
Phasendiskriminator l6 bzw. 19 befindet. Die Bezugssignale,
die den Phasendiskriminatoren Ιβ und 19 zugeführt werden, erzeugt ein Oszillator Ip, dessen Ausgangssignal eine vorbestimmte
Phasenlage zur Phase des Sendeimpulses hat. Zu diesem Zweck wird ein kLeiner Teil der IIP vom Sender 10 auf
eine Mischstufe 12 gegeben, deren anderer Eingang mit einem Oszillator 11 verbunden ist. Der ZF-Impuls der Mischstufe
wird zu Beginn jeder RadarimpuLsperiode gebraucht, um den Oszillator 13 zu triggern. Zu Beginn jeder Impulsperiode
wird also der Oszillator IJ gestartet und vor Beginn der
nächsten Impulsperiode stillgesetzt. Ein Oszillator dieser Art wird als Kohärenzoszillator bezeichnet.
Das Rechteck 9 in Fig. 2 stellt einen HF-Sender oder Duplexer
dar, der sich vor dem Summenkanal befindet, um entweder die Sendeimpulse zu den Primärstrahlern oder die an der Summenklemme
empfangenen Signale zum Summenkanal 20 durchzuschalten.
Die Ausgangssignale S und D der Kanäle 20 und 21, genauer gesagt der Phasendiskriminatoren l6 und 19 werden einem
Schaltkreis zugeführt, der den Quotienten D:S bildet. Die Amplitude dieses Signals ist im wesentlichen für kleine
Winke!abweichungen der Amplitudenabweichung proportional.
Ihre Polarität ist durch das Vorzeichen der Winkelabweichung bestimmt.
Fig. 3 zeigt eine besondere Ausführungsform der Schaltungseinrichtung, welche die Ausgangssignale S und D der in der
FIg. 2 gezeigten Phasendiskriminatoren l6 und 19 weiterverarbeitet. Sie enthält Tiefpässe Fl, F2 und F5, Bereichs-
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wähler DSl-DSIl, SSl-SSIl, PSAl, PSRl, PSA2 und PSR2,
einen Taktgenerator 22, Quotientenrecheneinrichtungen Ql - QIl, PQl und PQ2, eine Schwellwertschaltung 2^,
Nachführeinrichtungen Pl und P2, Einrichtungen Cl und C2 zum Berechnen von Geschwindigkeit und Beschleunigung
des nachgeführten Objekts, wobei diese Einrichtungen Beschleunlgungsrichtungssignale al-, al+, a2- und a2+,
Nullgeschwindigkeitssignale Vl und V2 und Signale Sl, Sl, S2, S2 abgeben, die anzeigen, ob das nachgeführte
Objekt startet oder landet, und schließlich eine logische Schaltung 24, die Alarm- und Leuchtsignale erzeugt.
Die Signale S und D werden über die Tiefpässe Pl und P2 auf die Bereichswähler DSl - DSU (Sigial D) und SSl - SSIl
(Signal S) gegeben. Diese Bereichswähler werden durch die Impulse des Taktgenerators 22, der später erläutert wird,
geöffnet. Ein Impuls des Taktgenerators 22 wird auf die beiden Bereichswähler eines Bereichswählerpaares, z.B. DSl
und SSl gegeben und ist einem der Bereiche zugeordnet, in die die zu überwachende Fläche unterteilt ist, und zwar
solange, wie der Impuls innerhalb der Impulsperiode auftritt. Dieser Bereichswählersteuerimpuls hat die gleiche
Wiederholungsfrequenz wie die Radarimpulse.
Der Steuerimpuls, der dem nächsten Bereichswählerpaar DS2, SS2 zugeführt wird, ist gleich dem Steuerimpuls, der dem
Paar DSl, SSl zugeführt wurde, er ist aber zeitlich versetzt und dem anschließenden Bereich der zu überwachenden
Fläche zugeordnet. Auf diese Weise sind der Steuerimpulsgruppe alle in Fig. 1 gezeigten Bereiche Dl-DIl zugeordnet,
wobei die Bereichsbreite durch die Antennenstrahlbreite begrenzt ist.
Die Ausgangssignale jeweils eines Bereichswählerpaares DS,SS werden einer Einrichtung Q zugeführt, die den
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Quotienten D:S berechnet". Diese Quotientenrecheneinrichtung Q kann irgendeine bekannte Einrichtung sein. Das Ausgangssignal
der Quotientenreclieneinrichtung 0 ist der Winkelabweichung
zwischen dem bewegten Objekt in einein Bereich und der Antennenachse
im anderen Bereich proportional.
Die Aus^aiigsHignale jeweils einer Quotientenrecheneinrichtung
Q und des zugehörigen Summenbereichswählers SS werden e'i-lein Analog-Digital-Wandler 23 zugeführt, der im wesentlichen
Schwellwertschaltungen zur Winkelbegrenzung der Bereiche
Dl-DIl enthält. Es ist selbstverständlich, daß die Schwellwerte für die einzelnen Bereiche verschieden sind
und daß sie für einen Bereich unsymmetrisch sind, wenn die Antennenachse nicht mit der Rollbahnachse übereinstimmt
oder wenn die Bereiche nicht symmetrisch bezüglich der Antennenachse angeordnet sind. Wenn das Ausgangssignal der
Quotientenrecheneinrichtung Q zwischen den beiden Schwellwerten liegt, die den dazugehörigen Bereich begrenzen, so bedeutet das, daß sich in diesem Bereich ein sich bewegendes Objekt befindet. Der Analog-Digital-Wandler gibt deshalb eines der logischen Signale ODl - ODIl ab und zwar
dasjenige, welches dem betreffenden Bereich zugeordnet ist.
und daß sie für einen Bereich unsymmetrisch sind, wenn die Antennenachse nicht mit der Rollbahnachse übereinstimmt
oder wenn die Bereiche nicht symmetrisch bezüglich der Antennenachse angeordnet sind. Wenn das Ausgangssignal der
Quotientenrecheneinrichtung Q zwischen den beiden Schwellwerten liegt, die den dazugehörigen Bereich begrenzen, so bedeutet das, daß sich in diesem Bereich ein sich bewegendes Objekt befindet. Der Analog-Digital-Wandler gibt deshalb eines der logischen Signale ODl - ODIl ab und zwar
dasjenige, welches dem betreffenden Bereich zugeordnet ist.
Der Analog-Digital-Wandler 23 enthält außerdem Torschaltungen,
die das Ausgangssignal des Summenbereichswählers
durchschalten, aber nur dann, wenn ein zugehöriges Signal OD ansteht. Dies sind dann die Ausgangssignale OSl-OSIl. Bei der Beschreibung der Fig. 5 und 6 wird gezeigt, daß
davon nur die Signale OSl, 0S3, 0S9 und OSIl benötigt werden. Diese Signale sind digital und nicht analog.
durchschalten, aber nur dann, wenn ein zugehöriges Signal OD ansteht. Dies sind dann die Ausgangssignale OSl-OSIl. Bei der Beschreibung der Fig. 5 und 6 wird gezeigt, daß
davon nur die Signale OSl, 0S3, 0S9 und OSIl benötigt werden. Diese Signale sind digital und nicht analog.
Das 8ummenkanal-Ausgangssignal S1 wird außerdem über den
Tiefpaß F3 auf zwei Nachführeinrichtungen gegeben. Die
Tiefpaß F3 auf zwei Nachführeinrichtungen gegeben. Die
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G. J. J. Barriere 2-1} -8- ? 1 ^" 4 5 3
A usgam'. «signale jeweils. eii>on 'Γ--;;,!'. rpnsres PSAl. PoR] bzw.
J-iiAlij JP3R2 v/erden auf eine Einri.-'ntunr F^] bzw. Kv? r.^geben,
die den Quotienten einrechnet. Die Amplitude des Quotientensignals
OPl bzw. 0P2 int der Abweichung zwischen Eohoii.itto
und der gemeinsamen Seite der Nachführeinrichtung proportional. Dan Quotientensignal OFl b;:v:. OV 2 wird einer Einrichtung
Pl bzw. P2 zugeführt, das d:K- IU-'.inf ührimpulse so steuert,
daß sie auf das na abgeführte Echo ^cj'triort sind. Eine solche
Nachführeinrichtung ist bekannt und Ihre Wirkungsweine ist in dem Buch "introduction to Radar Systems" von Merrill
J. Skolnik, Mac Graw Hill, 1962, Seiten 1<39 und 190, beschrieben.
Die hier beschriebene Nachführeinrichtung enthält
jedoch zusatz.] j.che Einrichtungen, die" es ermöglichen,
die Nachführung eines Objektes in einem bestimmten Bereich, z.B. dem Bereich Dl, D^, D9 oder DIl, von denen jeder eine
Zubringerbahn aufweist, durchzuführen und zu beenden, wenn die Geschwindigkeit des Objektes einen bestimmten beim Landen
auftretenden Wert unterschreitet oder das Objekt sich außerhalb der beiden Rollbahnenden befindet. Diese zusätzlichen
Einrichtungen werden vielter unten in Einzelheiten in Verbindung mit den weiteren Figuren beschrieben.
Die beiden gleichen Einrichtungen Ol und C2 geben Signale
al-, al+ bzw. a2-, a2+ ab, welche die Beschleunigungsrichtung des nachgeführten Objektes angeben. Außerdem geben
sie das Signal Vl bzw. V2 ab, das anzeigt, daß die Geschwindigkeit kleiner als ein vorgegebener Wert ist, und
die Signale Sl, Sl bzw. S2, S2, welche die Bewegungsart des nachgeführten Objektes angebon, d.h. Landen Sl oder
Starten Sl. Es wird noch gezeigt, daß alle (Ji öse Signalr
aus dem Nachführsignal abgeleitet werden.
Diese Signale und zusätzlich dir Signale ODl - ODIl werden
zusammen mit den Signalen des Impuls;'ouorators 2? der Ein-
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BAD ORIGINAL
richtung 24 zugeführt, die daraus eine bestimmte Anzahl logischer Punktionen bildet, aus denen Alarm- und Lampensignale
abgeleitet werden. Einige wichtige logische Punktionen v/erden später näher erläutert; sie sind in der
Tabelle 1 zusammengestellt.
Der Impulsgsnerator 22 (Pig.3) gibt während jeder Radar-Impulsperiode
Impulse ab, die den Bereichen Dl-DIl entlang der Rollbahn zugeordnet sind (Pig.l und 7)· Er gibt außerdem
je Radarimpulsperiode weitere Impulse ab, und zwar einen Impuls, der dem Bereich Do zugeordnet ist, der z.B. eine
Länge von 500 m hat und zwischen dem Bereich Dl und einem
Punkt in der Nähe des Radargerätes 4 liegt; einen Impuls, der dem Bereich D1O zugeordnet ist, der ebenfalls 500 m
lang ist und an den Bereich DIl anschließt; einen Impuls, der dem Bereich DPPl, der sogenannten Rollbahnendzone,
zugeordnet ist, die zwischen dem Radargerät und dem Bereich DO außerhalb der Reichweite des Radargerätes liegt;
einen Impuls, der der entgegengesetzten Rollbahnendzone DPP2 zugeordnet ist; einen Impuls für einen Bereich Dec,
der die Bereiche Dl-d8 zusammenfaßt und schließlich einen Impuls für einen Bereich D'ee, der die Bereiche D4-D11 zusammenfaßt.
Der Impulsgenerator 22 gibt außerdem noch einen Impuls E1 ab, der den Beginn der Radarimpulsperiode kennzeichnet.
Die Lage und Länge der Impulse innerhalb der Impulsperiode sind in Fig. 7 zusammengestellt.
Pig. 7 zeigt die Nachführimpulse DPI und DP2, welche an beliebiger
Stelle innerhalb der Impulsperiode auftreten können, wenn die Nachführschleife geschlossen wird.
Es viird darauf hingewiesen, daß die Länge eines Nachführimpulces
maximal die Länge eines Sendeimpulses annehmen
-lo-
20981 2/01 β
G.J.J,Barriere 2-5 -10-
kann, was jedoch in Fig.7 nicht der Fall ist. V/enn die
maximale Länge gewünscht wird, dann muß jeder Bereich Dl-DIl
in kleinere Teilbereiche unterteilt werden, von denen jeder einem SendeimpuLs entspricht. Die Anzahl der Bereichswählerpaare
muß dann gleich der Anzahl aller Teilbereiche sein. Durch die Zusammenfassung der Ausgänge mehrerer Bereichswählerpaare,
die nebeneinander liegenden Teilbereichen zugeordnet sind, erhält man die Bereiche DO, D Ό und Dl-DIl,
wobei die einzelnen Bereiche unterschiedliche Längen haben können.
Die Meßeinrichtung E nach Fig» 3 mißt die Zeit e zwischen
den beiden Nachführimpulsen DPI und DP2 und gibt ein Signal Em ab, wenn die Zeit e kürzer als ein vorgegebener Wert ist.
Das kann z.B. durch den Vergleich zweier Spannungen geschehen, welche die zeitliche Lage der Impulse DPI und DP2
hinsichtlich der Lage zum Sendeimpuls angeben.
Fig. 4 zeigt ein vereinfachtes Schaltbild der Einrichtungen Pl und Cl nach Fig.3· Die Nachführeinrichtung Pl enthält
eine Recheneinrichtung 25· Die Nachführung beginnt mit dem Bereich, in dem sich das Objekt zuerst befindet.
Außerdem enthält die Nachführeinrichtung Pl einen Nachführgenerator 26 und eine logische Schaltung 27, welche
das Start- und Stopsignal für die Nachführung abgibt.
Die Recheneinrichtung 25 besteht im wesentlichen aus zwei
Integratoren 28 und 29, welche über zwei Schalter 35 und
durch ein Signal Bl überbrückt werden.
Die Einrichtung Cl enthält zwei Differnziereinrichtungen
30 und J>1, zwei Vergleichseinrichtungen 33 und 3^· und eine
Einrichtung 32, die feststellt, was für eine Bewegung das Fahrzeug ausführt, d.h. ob es startet oder landet. Es ist
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G.J.,i.i3nrv1e2<e 2-5 -11- 214 4
klar, dn'i durch ι>γ·ο e'"-te D:i ff epenti at: on dos Ausga.n ■■'--r-j
y;,'iJ.;: de: ^ ntegratoi1;· ,Π ein Signal erhalten wird, das
der Geschwi ndlgkei t des Nachfuhr!mpul«en proportional ist,
d.h. -i]:>o der Geschwindigkeit den naohgeführten Objekter;.
Da ο Λ u-.^angs;;.] gnn ι der Di ft'eremri ereinrichtunp; JjO wird
an" ο I j ι ο \7f-;r.vl<vi οίκ-ί^ιηΐ'-ΐ ohV-unp. *7'7' ijCCeben., vjelelie Gin
■ -::':!j! V] ab:-cJbl., \.όι:γ: dei' absolute? Wert der Gesehwindlr;l:r
:i t kleiner ai:- ein vorgegebener Wei"1!, ist. Das Signal
V" 1.',ϊ·;ιγ <■>'., daß dan landende Flufrzeu;' gerade ausgerollt ist
und daß daher die Nachführung abgebrochen werden kann. Das
Ge::i'.t-.v:indi;^keit.C:.si'5nnl aus der Differenziereinrichtung j50
wird außerdem aul" die ::vjeite Differenzierennriohtung 31
gej';ebon, deren Aungangsaignal proportional zur Beschleunj
...1Uηr des nachgefülirten Objektc-s ist. Au." (3iesein Signal
leitet die Vergleichseinriehtung s>h zwei Ausgangssignale
ab, und zwar al-, wenn die Beschleunigung kleiner wird, und
al+, wenn die Beschleunigung großer wird. Die Vergleichse3nr.iehi.ung
32 tastet nach einer bestimmten Zeit, z.B. einer .'k'kunde, nach dem Schließen der Naohführschleife das Gese-hwindigkeitssignal
der Differenziereinrichtung 3° ab und
verbleioht es mit einem vorgegebenen Wert, der höher ist
air- die Geschwindigkeit, die ein startendes Flugzeug im
Moment des Abhebens von der Roll bahn hat, und niedriger als die Geschwindigkeit, die ein gerade zur Landung ansetzendes
Flugzeug hat. Wenn nun die Abtastamplitude niedriger als der vorgegebene Wert ist, so handelt es sich
um ein Startmanöver (Signal Sl) und wenn es höher ist, um ein Landemanöver (Signal 1ST).
Die FIf". 5 und 6 zeigen die logischen Sahaltkreise 2? der
Fi^. !\ für das Öffnen und Schließen der Nachführschleife
bei bestimmten Voraussetzungen. Es werden nur die zur
llacliführsoh 1 eife J gehörenden Schaltkreise beschrieben. Die
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BAD QRIÖINAL
Nachführschleife 2 ist gleich aufgebaut.
Die logischen Verknüpfungen sind so eingerichtet, daß die
Nachführschleife 1 sofort geschlossen wird, wenn ein Objekt in den Bereichen Dl und D^ fesgestellt wird und ebenso bei
Objekten in den Bereichen D9 und DIl, wenn nach einer bestimmten
Zeit dieses Objekt^ nicht von der Nachführschleife erfaßt wird. Diese Nachführschleife 1 wird dann geöffnet,
wenn das nachgeführte Objekt den Bereich DFPl oder DFP2 erreicht hat (Fig.7) oder wenn das nachgeführte Objekt beim
Landen ausgerollt ist.
Die Nachführschleife wird in zwei Schritten geschlossen. Im ersten Schritt wird das Wählerpaar PoAl, PSRl auf den
Bereich eingestellt, in dem das Objekt entdeckt wurde, während
im zweiten Schritt das eigentliche Schließen der Schleife erfolgt, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind, insbesondere
das Wählerpaar PSAl, PSRl auf das nachzuführende Objekt eingestellt ist. Es wird also im ersten Schritt (Fig.5)
das Wählerpaar PSAl, PSRl auf einen der Bereiche Dl, D^, D9
oder DIl eingestellt, wenn bei offener Schleife ein Objekt in einem der Bereiche festgestellt wird, d.h. eines der Signale
OSl, 0S3, 0S9 oder OSIl auftritt, falls das Objekt in diesen Bereichen ist, und die zweite Nachführschleife sehen
geschlossen ist (Signal RB2). Das Signal RB2 geht aus dem Signal B2 (zweite Nachführschleife geschlossen) durch Verzögerung
um eine Zeit R hervor, um der anderen Schleife das Schließen bei einem nächzuführenden Objekt zu ermöglichen.
Damit wird vermieden, daß beide Schleifen beim gleichen Objekt schließen.
In Fig. 5 sind dl, d3, d9 und dll die Spannungen, welche die
Anfangsposition des Wählerpaares PSAl, PSRl bezeichnen und damit auch das Objekt, das in efcm Bereich festgestellt wird.
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VaWVi-*»"-'
Daraus ulrd das Signal OPl am Ausgang der Quotientenrecheneinrichtung
PQl (i''U;.4) abgeleitet, dessen Vorhandensein
eine Bedingung für las Schließen der Schleii'e
ist (Fig.6). An den Ausgängen der UND-Schaltungen
Pl - P 4 liegen die Spannungen I1I, d'5, d'9 und d'll,
wenn sin durchlässig gesteuert airid und eine konstante
Spannung, wimn sie ni^n'r durchlässig gesteuert sind.
In den Pig. 4,5 und 6 bedeutet; das Auftreten des Signals
FU, daß die Schleife geschlossen ist, insbesondere, daß
dir Schalter' >5 und 36 In der Fig. 5 geöffnet sind. Das
Schließen der Schleife (iVig.o) erfolgt dadurch, daß bei
offener Schleife (Signal Bl) ein Objekt entweder in den
Bereichen DL oder DJ5 (Signale OSl oder 0S3) oder in den
Bereichen D9 oder DIl bei ge.-ujhlossener Schleife (0S9
und RB2 oder OSIl und HB2) festgestellt wird. Die Hachfülirschleife
1 wird jedoch erot dann wirklich geschlossen, v/enri das Objekt durch die Wählerpaare PSAl und PSRl erfaßt
ist (Signal OPl) und wenn der zeitliche Abstand zwischen zwei Hachführungen größer ist als ein bestimmter
vorgegebener Wert (Signal Em).
DIo Schleife 1 wird geöffnet (Pig.6), wenn das nachgefiihrte
Objekt sich in (fen Rollbahnendbereichen DFPl und DPP2
befindet (Signal DPI und DPPl oder DPI und DPP2) oder vrenn
das nachgeführte Objekt eine Geschwindigkeit nahe Null hat (Signal Vl) und kein NachfUhrJignal OPl mehr auftritt. Die
Signale DPPl und DPP2 werden vom Impulsgenerator 22 (Pig.3) erzeugt, wobei jedes dieser Signale einem genügend großen
Bereich jenseits des jeweiligen Rollbahnendes (500 bis 1000 m)
zugeordnet ist.
Die Signale ODl-OdIl, Dl-DH, al-, alt-, Vl, Sl, a2-, a2+,
V2, S2, Em und die Signale S oder S, die der Rollbahnbe-
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nutzungsrichtung zugeordnet sind, werden einer Einrichtung
zugeführt, welche daraus Alarm- und Lampenaignale ableitet.
Die Lampensignale können gruppenweise auf der Frontnlatte
des Gerätes angeordnet sein, z.B. 2ü Lampen Ln zwei Gruppen,
wobei eine Gruppe 11 grüne Lampen für' die Bereiche und die
zweite Gruppe 15 rote Lampen für die verschiedenen Alarmsignale
umfassen, Eine grüne Lampe Leuchtet auf, wenn ein Objekt im zugehörigen Bereich erfaßt wird und zwa." gLeiehgültlg,
ob das Auftreten des Objektes normal (startendes oder landendes Plugzeug) oder nicht normal ist (anderes
Fahrzeug). Eine rote Lampe leuchtet auf, wenn abnormale Ereignisse eintreten, z.B. das Erfassen eines sich bewegenden
Objektes im Bereich 4, wenn ein Plugzeug startet oder
landet.
Die folgende Tabelle 1 zeigt eine nicht vollständige Liste möglicher Alarmsignale Al - A15 mit den dazugehörigen logischen
Signalverknüpfungen. Das Alarmsignal A2 bedeutet z.B.,
daß eine Landung in Benutzungsrichtung der Rollbahn vor dem
Rollbahnanfang stattfindeil würde und der Alarm ausgelöst wird, wenn eine der beiden Nachführschleifen das Laridesignal
(ST oder 82) abgibt, die Geschwindigkeit der Machführschleife Null wird (Bl und Vl oder B2 und V2) und ihr
Bereich DO ist (DO und DPI oder DO und DP2). Unter ähnlichen Bedingungen treten die Alarmsignale A;5-A7 auf, die
verschiedenen Landefällen entsprechen. Die Alarmsignale AS und A9 treten beim Starten auf, wenn die Geschwindigkeit
bezogen auf die noch verbleibende Rollbahnlänge in den Bereichen Dec oder D'ec zu klein wird. Die Alarmsignale
A10-A13 beziehen sich auf die Nachführbeschleunigungsumkehr abhängig von der Rollbahnbenutzurigsrichtung
und der Tatsache, ob das Plugzeug landet oder startet.
-15-
209812/0164
2U4533
G.J.J. Barriere 2-5 -15-
Das Alarmsingal Al4 erscheint, wenn Objekte in den Bereichen
Dl-DIl auftreten, deren Radarechos von den Nachführschleifen nicht erfaßt werden.
Das Alarmsignal AI5 tritt auf, wenn Radarechos in zwei der
vj er Bereiche Dl, Dj5, D^ oder DIl einschliesslich der dazugehörigen
Zubringerbahnen auftreten.
Auf der Frontplatte des Gerätes befinden sich außer den roten und grünen Signallampen zwei Pfeile mit entgegengesetztem
Richtungncinn, die die Benutzungsrichtung der Rollbahn
anzeigen. Die Richtung wird vom Überwachungsbeamten eingegeben und entspricht dem Signal S oder 13. Die Alarmsignale
werden durch bistabile Schaltkreise gesteuert, die nur vom Überwachungsbeamten zurückgestellt werden können,
der dafür entweder einen gemeinsamen Schalter für alle bistabilen Schaltkreise oder einen Schalter für jeden Schaltkreis
betätigt.
Die grünen Lampen werden nicht von bistabilen Schaltkreisen gesteuert; sie leuchten solange wie die Bedingungen dafür
vorliegen.
Wenn sich auf der Rollbahn und ihrer unmittelbaren Umgebung kein bewegtes Objekt befindet, leuchtet nur der Pfeil auf,
der die vorgegebene Benutzungsrichtung der Rollbahn anzeigt. Wenn keine Nachführschleife geschlossen ist, jedoch in einem
der Bereiche ein Objekt auftritt, dann leuchtet sofort die zugehörige grüne Lampe und dazu die rote Lampe für den
Alarm klA auf. Wenn zwei Objekte, z.B. in den Bereichen Dl
und Djü, auftreten, dann leuchten die rote Lampe für den
Alarm AI5 und die beiden grünen Lampen für die Bereiche Dl und D3 auf. Die beiden Objekte bewirken das Schließen der
Nachführschleife 1 für das in Dl aufgetretene Objekt. Die Nachführschleife 2 wird nach einer Verzögerungszeit R für
das im Bereich Dj5 aufgetretene Objekt geschlossen.
-16-2098 1 2/01 64
G.J.J. Barriere 2-5 -l6- 214^533
Wenn der zeitliche Abstand zwischen den Nachführsignalen DPI und DP2 zu klein ist, leuchtet die rote Lampe für den
Alarm Al auf. Wenn angenommen wird, daß die Gefahr, die
durch dasAuftreten von zwei Objekten in den Bereichen Dl und DJ entstanden war, beseitigt wurde und daß z.B.
das Objekt im Bereich DJ ein zum Starten bereites Plugzeug
ist, während das Objekt im Bereich Dl angehalten hat, dann wird die grüne Lampe für den Bereich DJ ausgeschaltet.
Wenn das Flugzeug nacheinander die Bereiche durchläuft, gehen die zugeordneten grünen Signallampen an und wieder
aus und zwar in zeitlicher Abhängigkeit vom Eintritt in den Bereich und Verlassen des Bereiches. Wenn zusätzlich
ein Objekt auftritt in einem Bereich, in dem das Flugzeug gerade nicht ist, dann leuchten die rote Lampe für den
Alarm Al4 auf und die grüne Lampe des betroffenen Bereiches auf. Wenn der Startvorgang normal abläuft, d.h. wenn keines
der Alarmsignale A8-A1J auftritt, dann wird die Nachführung abgebrochen, wenn das Flugzeug den Bereich DFP2 erreicht.
Bei der Beschreibung des Ausführungsbeispiele steuern die logischen Schaltkreise 24 Lampen als Anzeigevorrichtung.
Die Signale können jedoch auch durch das Erscheinen von Symbolen auf dem Schirm einer Kathodenstrahlröhre angezeigt
werden.
Patentansprüche
Bl. Zeichnungen, 7 Fig.
20981 2 / Θ 1 6
Q.J.J.Barriere 2—j
-17-21/i A
iAlarins i !mal
Bedeutung Logische Verknüpfung
All A12 AlJ A14
Entfernung zwischen Objekten kleiner als ein vorgegebener Wert
Lan lung in F3enutsurigarlchfcung
vor Rollbahnanf'ang
Landung entgegen der Benutzungsrichtung
vor Rollbahnanfang
Lanflung in Benutzuri^srichtung
hinter Rollbahnende
Landung entgegen Benutzungsrichtung hinter Rollbahnende
Landung in Benutzungsrichtung ausserhalb der
Zubringer
Landung entgegen Benutzungsrichtung außerhalb
der Zubringer
Zu kurzes Abheben in Benutzungsrichtung
Zu kurzes Abheben entgegen Benutzungsrichtung
Beschleunigungsumkehr beim Landen Nachführschleife
Beschleunigungsumkehr beim Starten Nachführschleife
Beschleunigungsumkehr beim Landen Nachführschleife
Besehleunigungsumkehr beim Starten Nachführschleife
Erkennung eines nicht nachgeführten Objektes Bereiche Dl-DIl
Objekte in zwei Bereichen mit Zubringer Em.Bl.B2
(S1+S2)(Bl.V1+B2.V2)(DPIFDP2)S.DO
M.S.D'O
M. S. D Ό
M.S.DO
M.S.(D9.DIl)
M.S.(Dl.DJ)
(31+S2)(ßl.Vl+B2.V2)(DPl+DP2)S.Dec
N.S.D'ec sT.al+ Sl.al-S2.a2+
S2.a2- (B1+B2)(DP1+DP2)(OD1.D1+OD2.D2
.. .ODIl."DTT)
OD1(OD3K)D9+OD11)
+OD3(OD9+-OD11)+OD9.OD11
209812/0164
Claims (2)
- G.J.J.Barriere 2-5 U 'IMfPatentansprüche/ 1.^Einrichtung zur Überwachung einer Rollbahn auf einem Flugplatz, gekennzeichnet durch ein kohärentes Monopulsradargerät mit mindestens einer Nachführeinrichtung, dessen feststehende Antenne in der Rollbahnachse außerhalb der Rollbahn angeordnet ist und das die Rollbahn und dessen unmittelbare Umgebung einschließlich der Zubringer erfaßt, wobei das erfaßte Gebiet quer zur Rollbahn in Bereiche unterteilt ist, bei dem die Nachführung jeweils beginnt, wenn ein sich bewegendes Objekt sich auf oder über einem dieser Bereiche befindet, in dem ein Zubringer in die Rollbahn mündet, und endet, wenn das Objekt eine Mindestgeschwindigkeit unterschreite bzw. das Objekt das Gebiet verläßt, und bei dem über die Nachführeinrichtung Informationen über Geschwindigkeit, Beschleunigungsrichtung und Art der ablaufenden Objektbewegung (Starten oder Landen) abgeleitet und beim Auftreten von abnormalen Bedingungen Alarmsignale abgegeben werden.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Nachführeinrichtungen vorgesehen sind, von denen jede einer Anzahl von Bereichen an einem bzw. am anderen Ende der Rollbahn zugeordnet ist, und daß die eine Nachführeinrichtung ein Objekt in den zugeordneten Bereichen der anderen Nachführeinrichtung nur dann erfaßt, wenn die zugeordnete Nachführeinrichtung das Objekt nicht erfaßt.3« Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Unterschreiten einer Mindestentfernung zwischen zwei Nachführungen ein Alarmsignal abgegeben wird.209812/0164, Λ ■Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7032847 | 1970-09-10 | ||
| FR7032847A FR2104957B1 (de) | 1970-09-10 | 1970-09-10 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2144533A1 true DE2144533A1 (de) | 1972-03-16 |
| DE2144533B2 DE2144533B2 (de) | 1975-08-28 |
| DE2144533C3 DE2144533C3 (de) | 1976-04-01 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3521577A1 (de) * | 1985-06-15 | 1986-12-18 | Krauss-Maffei AG, 8000 München | Sichtunabhaengiges leitsystem fuer im flughafen-bodenbereich zu bewegende flugzeuge und betriebsfahrzeuge |
| DE4301637A1 (de) * | 1993-01-22 | 1994-08-11 | Deutsche Aerospace | Verfahren zum Andocken eines Flugzeuges an eine Fluggastbrücke eines Flughafengebäudes |
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|---|---|---|---|---|
| DE3521577A1 (de) * | 1985-06-15 | 1986-12-18 | Krauss-Maffei AG, 8000 München | Sichtunabhaengiges leitsystem fuer im flughafen-bodenbereich zu bewegende flugzeuge und betriebsfahrzeuge |
| DE4301637A1 (de) * | 1993-01-22 | 1994-08-11 | Deutsche Aerospace | Verfahren zum Andocken eines Flugzeuges an eine Fluggastbrücke eines Flughafengebäudes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2104957B1 (de) | 1977-01-28 |
| DE2144533B2 (de) | 1975-08-28 |
| GB1340582A (en) | 1973-12-12 |
| JPS513636B1 (de) | 1976-02-04 |
| FR2104957A1 (de) | 1972-04-28 |
| US3717874A (en) | 1973-02-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |