DE2143584A1 - Foerdervorrichtung - Google Patents
FoerdervorrichtungInfo
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Description
Zusatz - Patentanmeldung
(Susatz zu Patent (Patentanmeldung P 21 09 927.
li'b'rdervorri ent unp;
Die Erfindung "betrifft eine Vorrichtung zum fördern,
Bearbeiten, Ordnen und Speichern von festen Körpern, formlosem Material, dickflüssigen Produkten und i'lüssigkeiten,
mit einer Vielzahl von drehbar gelagerten Wellen, welche untereinander einen Abstand haben, wobei jede
Welle mit einem oder mehreren Armen oder Nocken versehen
ist, die sich von der Welle aus in entgegengesetzte iüchturigen erstrecken, und wobei der Abstand zwischen den
Wellen gleich oder grosser als die Länge der Arme oder iiociiei- ißt. Bei vielen Arbeitsprozessen der Industrie
ist das !''ordern, Bearbeiten, Ordnen und Speichern von
festen Körperi-, von formloser.! Material, von dickflüssigen
Produkten oder ilünsigkeiten zeitraubend und teuer. Aus
diesc-ü-i Grunde ist ein hoher Grad von Automation wünschenswert.
Bipher sind jedoch noch keine Vorrichtungen bekannt
fM., die zum Aufbau der gewünschten hochautomati-
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gierten Systeme zun Fördern, Bearbeiten, Ordnen und Speichern
von festen Körpern, formlose-u Material, dickflüssigen Produkten
oder Flüssigkeiten {geeignet wären- Das jedoch ist mit der
hier beschriebenen und in den Patentansprüchen beanspruchten
Fördervorrichtung möglich. Die erfindungsgeniässe !fördervorrichtung
kann überall dort eingesetzt werden, wo es gewünscht ist, feste Körper, formloses Material, dickflüssige Produkte
oder Flüssigkeiten zu fördern, zu bearbeiten, zu ordnen odex' zu speichern. Das kann beispielsweise in der bägeiaühlen-Industrie,
in Herstellung^- und Vertriebsbetrieben sowie in
Konstruktionsbetrieben der iall sein. Die festen Körper könner,
jede beliebige Fora und G-rösse haben; das formlose iiaterial
kann verschiedener Art sein, z. B. HoIsspäne, Sandkies oder
anderes körniges Iiaterial.
AusführungsforLien der Lrfii-dung werden nachfolgend anhand der
Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine !Seitenansicht einer vertikalen Abwar tsfördez've rrichtung;
Fig. 2 eine Leitenansicht einer vertikalen Auf wsrtsf or deckvorrichtung
;
Fig. 3 eine letzte Stufe der Fördervorrichtung geinäss Fig. 1;
Fig. H- eine letzte ütufe der Fördervorrichtung gemüse Fig. 2;
Fig. 5 eine Ansicht von oben auf eine Welle der ir den Fig. 1
bis 4 dargestellten Fördervorrichtungen;
Fig. 6 eine Seitenansicht einer abgeknickten Fördervorrichtung;
Fig. 7 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zürn Ordnen;
Fig. 8 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum bpeichex'n;
Fig. 9a bis f eine Folge von Betriebsstellungen bei einen
Förderer für formloses Material;
Fig. 10 eine beitenansieht eines Förderers für formloses iiaterial,
welcher gleichzeitig als Abbaugerät ax'beitel.
In Fig. 1 ist ein Förderer dargestellt, der eine Anzahl von
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drehbar gelagerten Wellen 1 aufweist, die entlang zwei Wegen Ty. und T0 (in zwei Keinen Ty, und Tp) nebeneinander angeordnet
sind. Jede Welle ist mit mehreren Armen versehen, die sich von der Welle aus in entgegengesetzte Richtungen erstrecken
(siebe Fig. 5)· ^er Abstand zwischen den Wellen 1 und der
Länge der Artne 2 ist so gewählt, dass - wenn eine Welle 1
rotiert - die Arme 2 der Welle nicht mit der nächstliegenden
Welle 1 kollidieren. Ferner ist die Verteilung der Arme 2 entlang der entsprechenden Welle 1 so gewählt, dass sie nicht
jait den Armen 2 der näclistliegenden Welle 1 bei einer freien
Hotation kollidieren.
Mi}? die Wellen 1 sind (nicht dargestellte) Antriebsmittel vorgesehen,
welche alle Wellen synchron antreiben. Alle Wellen 1 in dei" erster, Reihe Ty. haben die gleiche Lreinrichtung, und
alle Wollen 1 in der anderen Reihe T0 haben die entgegengesetzte
Drelirichtung. Der in Fig. 1 dargestellte Förderer bildet
einen Abwärtsförderer für Holzstamme. Die entlang des
Wegen T- angeordneten Wellen 1 werden im Uhrzeigersinn gedreht,
und die entlang des Weges Tp angeordneten Wellen 1 werden im
Gegenuhrzeigersinn gedreht. Die Baumstämme werden dadurch in
vor·, den Armen 2 gebildeten, geschlossenen Räumen nach unten gefördert. Wcrm die Welle 1 mit den Arraen 2 um 4-5° gedreht
word ei; ist, so befinden sich die Baumstän.ae in der in -feig. J
dargestellten Position. Me entlang des Weges T^ angeordneten
Well(-:2i können eine willkürliche Position in Bezug auf die entlang
des We{_;er. Tp angeordneten Wellen haben, wodurch die Win-".celpositionen
zwischen den entlang den beiden Wegen angeordneter Wellen entsprechend wählbar ist. In i'ig. 2 ist ein
Förderer dargestellt, der atm lieh dera in Fig. 1 dargestellten
Förderer ausgebildet ist. Der Unterschied besteht jedoch darin, du·.:c· die entlang der beiden Wege T. und Tp angeordneten Wellen
1 gegeneinander versetzt sind, derart, dass die entlang des Wegen T^ angeordneten Wellen einen anderen Höhenpegel als die
entlang des Weges Tp angeordneten Wellen 1 haben. Der in
x'if-;. 2 dargestellte Förderer wirkt als Aufwärtsförderer für
Bauuist'äi'iuj'e. Die entlang des Weges T, angeordneten Wellen 1
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rotieren dazu im Gegen, uhrzeiger sinn, und die entlang des Weges
Tq angeordneten Wellen rotieren im Uhrzeigersinn. Wenn die
Wellen mit den Armen 2 um 22,5° gedreht worden sind, so befinden
sich die Baumstämme in der in Fig. 4- dargestellten Position. Die in den Fig. 1 bis M- dargestellten Förderer können
nicht nur vertikal fördern, sondern sie können auch horizontal fördern oder in jeder willkürlich zur horizontalen gewählten
Ebene. Es kann ausserdem wünschenswert sein, längliche Körper, wie z. B. Baumstämme, zu fördern, welche in einer aufrechten
Position stehen. Das ist beispielsweise bei dem in Fig. 1 dargestellten Förderer in Kombination mit einem gewöhnlichen
Förderband möglich, welches das eine Ende des Baumstammes trägt. Es ist ferner nicht nötig, dass der Förderer einen
geraden Förderweg beschreibt, vielmehr kann er auch einen konvexen, konkaven, gekrümmten, wellenförmigen oder spiralförmigen
Förderweg beschreiben. Dabei können die Baumstämme jede Position zwischen einer liegenden und einer aufrechten
Position einnehmen.
Der Förderer kann auch gebogen oder abgeknickt sein. Wie man der Fig. 6 entnehmen kann, sind die Förderbahnen in l'eilbahnen
T1^, T1^ und T'2, T"2 unterteilt. Die Bahnen T^ und
Ί1",. sind an der Welle 1 ' beweglich gelagert. Die Bahner T'o
und ΐ"ρ sind durch bewegliche Gelenkglieder 5 zwischen den
Wellen 1" miteinander verbunden>. Die Gelen Lgliedex· J Find
an der entsprechenden Welle 1" ,schwenkbar gelagert, aureerde.:·
sind die Gelenkglieder 5 durch eine kurze Verbindun£i.-v,relle L\
gelenkig Miteinander verbunden. Auf den Wellen 1" und 4
ritzen Zahnräder, welche iuitcinahdcr kämmen (fiiahe Fig. G).
Durch diese Anordnung ist eine Übertragung der WellenairLvi c-Ls
von einer Förderbahn zur anderen möglich, derart, dare sich
die Wellen .synchron bewegen, ^uf diese Weise kann die Förderrichtung
des Förderers auch während des Förderbetriebes fx*ei
modifiziert werden. Auf ähnliche Weise ist es uöglich, den
Förderer hin- und herbeweglich oder schwenkl ^r zu geetali-ci..
Die Drehbewegungen einiger Wellen können separat gesteuert
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werden. Die vorteilhafte Möglichkeit mit einer entsprechenden Ausführungsform der Erfindung bestimmte Güter zu ordenen, wird
nachfolgend im Zusammenhang mit Fig. 7 erläutert. Die in Fig.
dargestellte Ausführungsform stellt eine Zusammenschaltung von
vier Förderern IV, T1-, Tg und T1-, dar. Die Förderer Tz und IV
haben :.ur eine Reihe von Wellen. Die Förderer IV und Tg sind
Uhrlieh wie die in Fig. 2 dargestellten Förderer aufgebaut.
Die Förderer Tn und T^- bestehen aus zwei Wellen-Reihen, v;obei
ρ b
die Arme der Wellen geschlossene Räume bilden. Der Förderer 'IV fördert iiaterialeinheiten in Richtung auf den Kreuzungspunkt
der Förderer. Die Förderer T1-, Tg und IV7 fördern von dem Kreuzui'igcpm.Lt
weg. Die Wellen der Förderer IV , IV, Tg und iV
rotierei alle synchron mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit, die Drei· richtungen sind durch die Pfeile in Fig. 7 angedeutet.
Drei Wellen A3 B und G sind separat steuerbar. Durch eine separate
steuerung der Rotation dieser drei Wellen ist es möglich, eine von dem Förderer OV herangeförderte Haterialeinheit
auf einen der Förderer Tr, Tg oder Tr7 zu überführen.
Wenn die Welle A mit den Wellen des Förderers IV gekoppelt
wird, so dass nie synchron mit den Wellen des Förderers T^i
rotiert und dabei auch die richtige Winkelbeziehung hat, und wenn die Wellen B und G in ähnlicher Weise mit den Wellen des
Förderers Tg gekoppelt werden, so werden die von dem Förderer
IV zu dem Kreuzungspunkt geförderten Materialeinheiten von den Förderer Tg weiter nach unten gefördert. Wenn die Drehrichtung
der Welle B geändert wird, so dass sie praktisch synchron mit den Wellen des Förderers T7 rotiert, und wenn die
Wellen A und C mit unveränderten Drehrichtungen weiter rotierer,
, so v/erden die von dem Förderer T^ zu dem Kreuzungspunkt
herangeführten I1Ja teri al einheit en von dem Förderer T1-, übernom-
' ο rnerx. Wenn schliesslich die Welle A einen Drehzyklus von 90
in der einen Richtung und einen darauffolgenden Drehzyklus von
90° in der anderen Richtung hat, und wenn die Wellen B und C mit dem Förderer T1- verbunden sind, so werden die Materialeinheifcetj
an Kreuzungspunkt von dem Förderer Tn übernommen und
nach oben geföz'dert.
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Me o"ben beschriebene Zusammenschaltung von Förderern ist nur
ein Beispiel dafür, wie man mit einer solchen Anordnung ordnen kann. Wesentlich ist dabei, dass eine oder mehrere "Wellen
separat gesteuert sind, üolche separat gesteuerten Wellen können
mit separaten Antrieben gekoppelt sein oder aber auch mit Hilfe von separaten Transmissionen oder anderen Kopplungsmitteln
von einem Antrieb angetrieben sein. Wenn es gewünscht ist, können eine oder mehrere Wellen in zwei Teile unterteilt werden,
wobei ihr Antrieb synchron mit angrenzenden Wellen oder Teilen von Wellen erfolgt, wobei für bestimmte Ordnungsoperationen
der Antrieb momentan·unterbrochen wird.
Die in Fig. 8 dargestellte Anordnung besteht aus zwei Bahnen
Ty. und T^, wie sie in Fig. 2 dargestellt sind, und einer weiteren
Bahn T^. Dadurch werden zwei Förderkanäle gebildet,
welche in entgegengesetzten Richtungen fördern. Es ist leicht verständlich, dass jede beliebige Anzahl von Förderkanalen
nebeneinander angeordnet werden kann, wodurch es möglich ist, einen Speicher von beliebiger Kapazität und Grosse zu bilden. Vio immer es gewünscht ist, kann die Anordnung mit steuerbaren Wellen für den Eingang und den Ausgang und zum ürdiierinnerhalb des bpeichers versehen werden. Las Einführen von
Fördergut in den speicher, das Bewegen des Fördergutes in der. bpeicher und das Herausführen des Fördergutes aus deia bpeicher wird vorzugsweise mit Hilfe eines Computers gesteuert.
welche in entgegengesetzten Richtungen fördern. Es ist leicht verständlich, dass jede beliebige Anzahl von Förderkanalen
nebeneinander angeordnet werden kann, wodurch es möglich ist, einen Speicher von beliebiger Kapazität und Grosse zu bilden. Vio immer es gewünscht ist, kann die Anordnung mit steuerbaren Wellen für den Eingang und den Ausgang und zum ürdiierinnerhalb des bpeichers versehen werden. Las Einführen von
Fördergut in den speicher, das Bewegen des Fördergutes in der. bpeicher und das Herausführen des Fördergutes aus deia bpeicher wird vorzugsweise mit Hilfe eines Computers gesteuert.
Die Zahl und die Form der Arme 2 und ihre Anordnung entlang
der Welle 1 (siehe Fig. 5) kann in verschiedener Weise variiert werden, je nachdem ob eine Bearbeitung beabsichtigt ist und
wie die Eigenschaft des zu bearbeiteten Materials ist. Die
Arme 2 können an einer beite der Welle langer sein als an der anderen üeite, sie können auch verschiedene Querschnitte haben. Nachfolgend wird nur ein Beispiel beschrieben. Wenn formloses Material bearbeitet v/erden soll, so muss der Förderer dicht
sein. In Fig. 9 ist eine schematische Betriebsfolge eines
Förderers für formloses Material gezeigt. Bei diesem Förderer erstrecken sich die Ame 2 entlang der gesamten Welle 1 nach
der Welle 1 (siehe Fig. 5) kann in verschiedener Weise variiert werden, je nachdem ob eine Bearbeitung beabsichtigt ist und
wie die Eigenschaft des zu bearbeiteten Materials ist. Die
Arme 2 können an einer beite der Welle langer sein als an der anderen üeite, sie können auch verschiedene Querschnitte haben. Nachfolgend wird nur ein Beispiel beschrieben. Wenn formloses Material bearbeitet v/erden soll, so muss der Förderer dicht
sein. In Fig. 9 ist eine schematische Betriebsfolge eines
Förderers für formloses Material gezeigt. Bei diesem Förderer erstrecken sich die Ame 2 entlang der gesamten Welle 1 nach
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zwei Leiten. Dadurch bildet die Welle 1 mit den Armen 2 praktisch eine Art nockenwelle. Der Querschnitt dieser Nockenwelle
ist so gewählt, dass die Kante des nunmehr als Hocken bezeichneten Armes 2 der einen Welle ständig in dichtem Kontakt
mit der Umfangsfläche des Nockens der angrenzenden Welle
steht. Der Abstand zwischen zwei Förderer-Reihen ist so gewählt, dass ständig geschlossene Hohlräume gebildet werden,
vrelche sich praktisch an dem Förderer durch dessen Bewegung fortbewegen. Diese Fortbewegung erfolgt dadurch, dass man
die entsprechenden Nocken 2 der einen Fördererreihe mit den entsprechenden Nocken der anderen Fördererreihe in einer bestimmten
Weise in Kontakt hält. Die dazu erforderliche Steuerung verlangt eine Phasenbeziehung zwischen den Nocken der
beiden Fördererreihen. Diese PhasenbeZiehung ist in Fig. 9a
so, dass die Nocken der rechten Reihe einen Winkel von 45°
mit der Förderrrichtung bilden, während die Nocken der linken Heine Z>° von der parallelen bzw. rechtwinkliger;. Position
(bezogen auf die Förderrichtung) abweichen.
Wahrend des Förderbetrieb es ist zur Aufrechterhaltung des
oben beschriebenen Kontaktes zwischen den Nocken eine Phasenmodulation
der Wiükelbewegung in rü-jidertear- einer der beiden
FördererreihciJ durch eine Oszillation der Winke!bewegung erfoi'derlich.
Dei- Oi zillatioiiswi'iivf I F beträgt Jedoch nur wcr.-ige
V/ij-kolfrade, iii:d noire Periodiaität entspricht der 45°-Lineari-;i;
i;rIbCV/ocuTijj der Föraerwellei-. 1-. ^ei- Fig. 9b bin 9f -r:i3:ci
füi.f verschiedene Positionen während ein ei· OEzillationsperiode
dai*fjer teilt, wobei die Fig. 9d der u;c:i.ialen Phasenabweichling
dicoeu Beispiel entspricht.
Die liodulatioii der Winkelbev.'eguii£·: der Wellen kann auf verschiedene
Weine erreicht werden. Eine einfache Möglichkeit besteht darin, dass .nan dio Kupplung zwischen dem Antrieb und
der einen Föröerer-lieihe mit eii:o.a elastischen "bpiel" verr.iüit.
Das kann beispielsweise bei der Kupplung zwischen deia
Antrieb ulic, der linken i'örderer-iieihe ii- Fig. 9 der Fall β ein.
Die No?".:cii der Wellen ir. der rechten Reihe können, daiin die ge-
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wünschte Kodulation auf die Wellen der linken Reihe übertragen.
Dabei werden die Hohlräume des Förderers permanent geschlossen
gehalten.
Ein derartig dichter Förderer ist beispielsweise zum Fördern von Kies, HoIzspänen oder anderem formlosen Material geeignet.
Wenn man geeignete Dichtungsmittel vorsieht, ist es sogar möglich, mit einen solchen Förderer Flüssigkeiten und dickflüssige
Produkte zu fördern. Dabei besteht jedoch ein Problem darin, zu verhindern, dass das geförderte Material auf den
sich bewegenden Teilen des Förderers kleben bleibt. Wenn Flüssigkeiten
oder dickflüssige Produkte nach oben gefördert werden, so versteht es sich, dass die Anforderungen an den
Druckwiderstand der Dichtungsmittel gering sind. Jede eingeschlossene Menge kann nur einen geringen inneren Druck ausüben.
Wenn dem Förderer formloses Material zugeführt wird, so können Probleme auftreten, die darin bestehen, dass die
Partikel zx^ischen den Nocken der beiden untersten Wellen festkleben.
Diese Probleme können dadurch überwunden werden, dass die unterste Nockenwelle in der linken Reihe mit einem elastischen
SpLeI gelagert wird, oder dadurch, dass man diese Nockenwelle so steuert, dass sie von der Synchronisation mit
den anderen Wellen in der gleichen Reihe um einige Grade abweichen kann.
In Fig. 10 ist schematisch ein Förderer für formloses Material gezeigt, welcher gleichzeitig als Abbaugerät arbeitet. Dieser
Förderer arbeitet im wesentlichen gleich wie der in Fig. 9
dargestellte Förderer. Die Nockenwellen der linken Reihe . graben Erdreich los und fördern es zum unteren Ende des Förderers,
wo das Erdreich dann zwischen den beiden Nockenwellen-Reihen
erfasst und nach oben transportiert wird. Wenn der Förderer in' der Zeichnung nach links bewegt wird, so hinterlässt
er eine Grube. Wenn der Förderer nach unten bewegt wird, so gräbt er ein Loch und fördert gleichzeitig das herausgegrabene
Material weg.
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BAD ORlGiNAL
Die zuvorbeschriebene Möglichkeit, feste Körper, formloses Material, dickflüssige Produkte oder Flüssigkeiten zu fördern,
zu bearbeiten, zu ordnen und zu speichern ist natürlich nicht auf die beschriebenen Anordnungen begrenzt, sondern die Anordnungen
können vielmehr willkürlich variiert und im Bahmen der durch die Patentansprüche definierten Erfindung kombiniert
werden. Ferner ist der Anwendungsbereich nicht nur auf die bisher gemachten Angaben beschränkt, sondern der erfindungsgeiiiässe
Förderer kann noch auf verschiedene andere Arten ■vorteilhaft eingesetzt werden.
Patentansprüche:
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Claims (1)
- - ίο -Patentansprüche/ 1. Ι Fördervorrichtung zum fördern, Bearbeiten, Ordnen und - V^ y Speichern von festen Körpern, formlosem Haterial, dickflüssigen Produkten oder Flüssigkeiten mit einer Vielzahl von drehbar gelagerten Wellen, welche untereinander einen Abstand haben, wobei Jede der Wellen mit einem oder mehreren Armen oder Hocken versehen ist, welche sichvm der entsprechenden Welle aus in entgegengesetzte Richtungen erstrecken, und wobei der Abstand zwischen benachbarten Wellen gleich oder grosser als die Länge der Arme oderNocken ist nach Patent (PatentanmeldungP 21 09 927-2I-), dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen (1) entlang zwei oder mehreren üb en en oder geknickten oder gekrümmten Flächen angeordnet sind, und dass der gegenseitige Abstand zwischen den Wellen (1) gleich oder grosser als die Länge der Arme oder Nocken (2) ist.2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Wellen (1) mit separaten Antrieben, Transmissionen oder Kupplungen verbunden sind, und dass die Antriebe der erwähnten Wellen (1) mit Hilfe von separaten Steuereinrichtungen steuerbar sind.J. I'ördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageebene der Wellen (1) so unterteilt sein kann, dass die Förderebene und/oder Förderrichtung während des Förderbetriebes veränderbar ißt.4. Fördervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Wellen (1) aus zwei oder mehreren Teilen bestehen, und dass diese Teile unabhängig voneinander angetrieben und durch separate Steuereinrichtungen steuerbar sind.20988T/03342U3584-5- !Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, welche auch zum Fördern von formlosem Material, dickflüssigen Produkten und Flüssigkeiten geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, dass jede Welle (1) mit einem Nocken versehen ist, der sich entlang der gesamten Länge der Welle (i) von der Welle (1) aus in gegenüberliegende Richtungen erstreckt.6. Fördervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen (1) entlang von parallelen Flächen angeordnet sind.7· Fördervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen entlang zweier parallelen Flächen angeordnet sind.8. Fördervorrichtung nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die entlang einer Montagefläche angeordneten Wellen (i) synchron miteinander rotieren, und dass die Winkelt)ewegung der Wellen (1) in einer oder mehrerer der Hontageflächen durch zyklische "Variation der Winkerbewegung moduliert ist.Der Patentanwalt209881/0334Leerseite
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