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DE2143584A1 - Foerdervorrichtung - Google Patents

Foerdervorrichtung

Info

Publication number
DE2143584A1
DE2143584A1 DE19712143584 DE2143584A DE2143584A1 DE 2143584 A1 DE2143584 A1 DE 2143584A1 DE 19712143584 DE19712143584 DE 19712143584 DE 2143584 A DE2143584 A DE 2143584A DE 2143584 A1 DE2143584 A1 DE 2143584A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shafts
conveyor device
conveyor
shaft
conveying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19712143584
Other languages
English (en)
Inventor
Torsten Emanuel Bergens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2143584A1 publication Critical patent/DE2143584A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices
    • B65G1/04Storage devices mechanical
    • B65G1/06Storage devices mechanical with means for presenting articles for removal at predetermined position or level
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G35/00Mechanical conveyors not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/99Conveyor systems not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)

Description

Zusatz - Patentanmeldung
(Susatz zu Patent (Patentanmeldung P 21 09 927.
li'b'rdervorri ent unp;
Die Erfindung "betrifft eine Vorrichtung zum fördern, Bearbeiten, Ordnen und Speichern von festen Körpern, formlosem Material, dickflüssigen Produkten und i'lüssigkeiten, mit einer Vielzahl von drehbar gelagerten Wellen, welche untereinander einen Abstand haben, wobei jede Welle mit einem oder mehreren Armen oder Nocken versehen ist, die sich von der Welle aus in entgegengesetzte iüchturigen erstrecken, und wobei der Abstand zwischen den Wellen gleich oder grosser als die Länge der Arme oder iiociiei- ißt. Bei vielen Arbeitsprozessen der Industrie ist das !''ordern, Bearbeiten, Ordnen und Speichern von festen Körperi-, von formloser.! Material, von dickflüssigen Produkten oder ilünsigkeiten zeitraubend und teuer. Aus diesc-ü-i Grunde ist ein hoher Grad von Automation wünschenswert. Bipher sind jedoch noch keine Vorrichtungen bekannt fM., die zum Aufbau der gewünschten hochautomati-
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gierten Systeme zun Fördern, Bearbeiten, Ordnen und Speichern von festen Körpern, formlose-u Material, dickflüssigen Produkten oder Flüssigkeiten {geeignet wären- Das jedoch ist mit der hier beschriebenen und in den Patentansprüchen beanspruchten Fördervorrichtung möglich. Die erfindungsgeniässe !fördervorrichtung kann überall dort eingesetzt werden, wo es gewünscht ist, feste Körper, formloses Material, dickflüssige Produkte oder Flüssigkeiten zu fördern, zu bearbeiten, zu ordnen odex' zu speichern. Das kann beispielsweise in der bägeiaühlen-Industrie, in Herstellung^- und Vertriebsbetrieben sowie in Konstruktionsbetrieben der iall sein. Die festen Körper könner, jede beliebige Fora und G-rösse haben; das formlose iiaterial kann verschiedener Art sein, z. B. HoIsspäne, Sandkies oder anderes körniges Iiaterial.
AusführungsforLien der Lrfii-dung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine !Seitenansicht einer vertikalen Abwar tsfördez've rrichtung;
Fig. 2 eine Leitenansicht einer vertikalen Auf wsrtsf or deckvorrichtung ;
Fig. 3 eine letzte Stufe der Fördervorrichtung geinäss Fig. 1; Fig. H- eine letzte ütufe der Fördervorrichtung gemüse Fig. 2;
Fig. 5 eine Ansicht von oben auf eine Welle der ir den Fig. 1 bis 4 dargestellten Fördervorrichtungen;
Fig. 6 eine Seitenansicht einer abgeknickten Fördervorrichtung; Fig. 7 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zürn Ordnen; Fig. 8 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum bpeichex'n;
Fig. 9a bis f eine Folge von Betriebsstellungen bei einen Förderer für formloses Material;
Fig. 10 eine beitenansieht eines Förderers für formloses iiaterial, welcher gleichzeitig als Abbaugerät ax'beitel.
In Fig. 1 ist ein Förderer dargestellt, der eine Anzahl von
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drehbar gelagerten Wellen 1 aufweist, die entlang zwei Wegen Ty. und T0 (in zwei Keinen Ty, und Tp) nebeneinander angeordnet sind. Jede Welle ist mit mehreren Armen versehen, die sich von der Welle aus in entgegengesetzte Richtungen erstrecken (siebe Fig. 5)· ^er Abstand zwischen den Wellen 1 und der Länge der Artne 2 ist so gewählt, dass - wenn eine Welle 1 rotiert - die Arme 2 der Welle nicht mit der nächstliegenden Welle 1 kollidieren. Ferner ist die Verteilung der Arme 2 entlang der entsprechenden Welle 1 so gewählt, dass sie nicht jait den Armen 2 der näclistliegenden Welle 1 bei einer freien Hotation kollidieren.
Mi}? die Wellen 1 sind (nicht dargestellte) Antriebsmittel vorgesehen, welche alle Wellen synchron antreiben. Alle Wellen 1 in dei" erster, Reihe Ty. haben die gleiche Lreinrichtung, und alle Wollen 1 in der anderen Reihe T0 haben die entgegengesetzte Drelirichtung. Der in Fig. 1 dargestellte Förderer bildet einen Abwärtsförderer für Holzstamme. Die entlang des Wegen T- angeordneten Wellen 1 werden im Uhrzeigersinn gedreht, und die entlang des Weges Tp angeordneten Wellen 1 werden im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Die Baumstämme werden dadurch in vor·, den Armen 2 gebildeten, geschlossenen Räumen nach unten gefördert. Wcrm die Welle 1 mit den Arraen 2 um 4-5° gedreht word ei; ist, so befinden sich die Baumstän.ae in der in -feig. J dargestellten Position. Me entlang des Weges T^ angeordneten Well(-:2i können eine willkürliche Position in Bezug auf die entlang des We{_;er. Tp angeordneten Wellen haben, wodurch die Win-".celpositionen zwischen den entlang den beiden Wegen angeordneter Wellen entsprechend wählbar ist. In i'ig. 2 ist ein Förderer dargestellt, der atm lieh dera in Fig. 1 dargestellten Förderer ausgebildet ist. Der Unterschied besteht jedoch darin, du·.:c· die entlang der beiden Wege T. und Tp angeordneten Wellen 1 gegeneinander versetzt sind, derart, dass die entlang des Wegen T^ angeordneten Wellen einen anderen Höhenpegel als die entlang des Weges Tp angeordneten Wellen 1 haben. Der in x'if-;. 2 dargestellte Förderer wirkt als Aufwärtsförderer für Bauuist'äi'iuj'e. Die entlang des Weges T, angeordneten Wellen 1
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rotieren dazu im Gegen, uhrzeiger sinn, und die entlang des Weges Tq angeordneten Wellen rotieren im Uhrzeigersinn. Wenn die Wellen mit den Armen 2 um 22,5° gedreht worden sind, so befinden sich die Baumstämme in der in Fig. 4- dargestellten Position. Die in den Fig. 1 bis M- dargestellten Förderer können nicht nur vertikal fördern, sondern sie können auch horizontal fördern oder in jeder willkürlich zur horizontalen gewählten Ebene. Es kann ausserdem wünschenswert sein, längliche Körper, wie z. B. Baumstämme, zu fördern, welche in einer aufrechten Position stehen. Das ist beispielsweise bei dem in Fig. 1 dargestellten Förderer in Kombination mit einem gewöhnlichen Förderband möglich, welches das eine Ende des Baumstammes trägt. Es ist ferner nicht nötig, dass der Förderer einen geraden Förderweg beschreibt, vielmehr kann er auch einen konvexen, konkaven, gekrümmten, wellenförmigen oder spiralförmigen Förderweg beschreiben. Dabei können die Baumstämme jede Position zwischen einer liegenden und einer aufrechten Position einnehmen.
Der Förderer kann auch gebogen oder abgeknickt sein. Wie man der Fig. 6 entnehmen kann, sind die Förderbahnen in l'eilbahnen T1^, T1^ und T'2, T"2 unterteilt. Die Bahnen T^ und Ί1",. sind an der Welle 1 ' beweglich gelagert. Die Bahner T'o und ΐ"ρ sind durch bewegliche Gelenkglieder 5 zwischen den Wellen 1" miteinander verbunden>. Die Gelen Lgliedex· J Find an der entsprechenden Welle 1" ,schwenkbar gelagert, aureerde.:· sind die Gelenkglieder 5 durch eine kurze Verbindun£i.-v,relle L\ gelenkig Miteinander verbunden. Auf den Wellen 1" und 4 ritzen Zahnräder, welche iuitcinahdcr kämmen (fiiahe Fig. G). Durch diese Anordnung ist eine Übertragung der WellenairLvi c-Ls von einer Förderbahn zur anderen möglich, derart, dare sich die Wellen .synchron bewegen, ^uf diese Weise kann die Förderrichtung des Förderers auch während des Förderbetriebes fx*ei modifiziert werden. Auf ähnliche Weise ist es uöglich, den Förderer hin- und herbeweglich oder schwenkl ^r zu geetali-ci..
Die Drehbewegungen einiger Wellen können separat gesteuert
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werden. Die vorteilhafte Möglichkeit mit einer entsprechenden Ausführungsform der Erfindung bestimmte Güter zu ordenen, wird nachfolgend im Zusammenhang mit Fig. 7 erläutert. Die in Fig. dargestellte Ausführungsform stellt eine Zusammenschaltung von vier Förderern IV, T1-, Tg und T1-, dar. Die Förderer Tz und IV haben :.ur eine Reihe von Wellen. Die Förderer IV und Tg sind Uhrlieh wie die in Fig. 2 dargestellten Förderer aufgebaut.
Die Förderer Tn und T^- bestehen aus zwei Wellen-Reihen, v;obei ρ b
die Arme der Wellen geschlossene Räume bilden. Der Förderer 'IV fördert iiaterialeinheiten in Richtung auf den Kreuzungspunkt der Förderer. Die Förderer T1-, Tg und IV7 fördern von dem Kreuzui'igcpm.Lt weg. Die Wellen der Förderer IV , IV, Tg und iV rotierei alle synchron mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit, die Drei· richtungen sind durch die Pfeile in Fig. 7 angedeutet. Drei Wellen A3 B und G sind separat steuerbar. Durch eine separate steuerung der Rotation dieser drei Wellen ist es möglich, eine von dem Förderer OV herangeförderte Haterialeinheit auf einen der Förderer Tr, Tg oder Tr7 zu überführen.
Wenn die Welle A mit den Wellen des Förderers IV gekoppelt wird, so dass nie synchron mit den Wellen des Förderers T^i rotiert und dabei auch die richtige Winkelbeziehung hat, und wenn die Wellen B und G in ähnlicher Weise mit den Wellen des Förderers Tg gekoppelt werden, so werden die von dem Förderer IV zu dem Kreuzungspunkt geförderten Materialeinheiten von den Förderer Tg weiter nach unten gefördert. Wenn die Drehrichtung der Welle B geändert wird, so dass sie praktisch synchron mit den Wellen des Förderers T7 rotiert, und wenn die Wellen A und C mit unveränderten Drehrichtungen weiter rotierer, , so v/erden die von dem Förderer T^ zu dem Kreuzungspunkt herangeführten I1Ja teri al einheit en von dem Förderer T1-, übernom-
' ο rnerx. Wenn schliesslich die Welle A einen Drehzyklus von 90 in der einen Richtung und einen darauffolgenden Drehzyklus von 90° in der anderen Richtung hat, und wenn die Wellen B und C mit dem Förderer T1- verbunden sind, so werden die Materialeinheifcetj an Kreuzungspunkt von dem Förderer Tn übernommen und nach oben geföz'dert.
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Me o"ben beschriebene Zusammenschaltung von Förderern ist nur ein Beispiel dafür, wie man mit einer solchen Anordnung ordnen kann. Wesentlich ist dabei, dass eine oder mehrere "Wellen separat gesteuert sind, üolche separat gesteuerten Wellen können mit separaten Antrieben gekoppelt sein oder aber auch mit Hilfe von separaten Transmissionen oder anderen Kopplungsmitteln von einem Antrieb angetrieben sein. Wenn es gewünscht ist, können eine oder mehrere Wellen in zwei Teile unterteilt werden, wobei ihr Antrieb synchron mit angrenzenden Wellen oder Teilen von Wellen erfolgt, wobei für bestimmte Ordnungsoperationen der Antrieb momentan·unterbrochen wird.
Die in Fig. 8 dargestellte Anordnung besteht aus zwei Bahnen Ty. und T^, wie sie in Fig. 2 dargestellt sind, und einer weiteren Bahn T^. Dadurch werden zwei Förderkanäle gebildet,
welche in entgegengesetzten Richtungen fördern. Es ist leicht verständlich, dass jede beliebige Anzahl von Förderkanalen
nebeneinander angeordnet werden kann, wodurch es möglich ist, einen Speicher von beliebiger Kapazität und Grosse zu bilden. Vio immer es gewünscht ist, kann die Anordnung mit steuerbaren Wellen für den Eingang und den Ausgang und zum ürdiierinnerhalb des bpeichers versehen werden. Las Einführen von
Fördergut in den speicher, das Bewegen des Fördergutes in der. bpeicher und das Herausführen des Fördergutes aus deia bpeicher wird vorzugsweise mit Hilfe eines Computers gesteuert.
Die Zahl und die Form der Arme 2 und ihre Anordnung entlang
der Welle 1 (siehe Fig. 5) kann in verschiedener Weise variiert werden, je nachdem ob eine Bearbeitung beabsichtigt ist und
wie die Eigenschaft des zu bearbeiteten Materials ist. Die
Arme 2 können an einer beite der Welle langer sein als an der anderen üeite, sie können auch verschiedene Querschnitte haben. Nachfolgend wird nur ein Beispiel beschrieben. Wenn formloses Material bearbeitet v/erden soll, so muss der Förderer dicht
sein. In Fig. 9 ist eine schematische Betriebsfolge eines
Förderers für formloses Material gezeigt. Bei diesem Förderer erstrecken sich die Ame 2 entlang der gesamten Welle 1 nach
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zwei Leiten. Dadurch bildet die Welle 1 mit den Armen 2 praktisch eine Art nockenwelle. Der Querschnitt dieser Nockenwelle ist so gewählt, dass die Kante des nunmehr als Hocken bezeichneten Armes 2 der einen Welle ständig in dichtem Kontakt mit der Umfangsfläche des Nockens der angrenzenden Welle steht. Der Abstand zwischen zwei Förderer-Reihen ist so gewählt, dass ständig geschlossene Hohlräume gebildet werden, vrelche sich praktisch an dem Förderer durch dessen Bewegung fortbewegen. Diese Fortbewegung erfolgt dadurch, dass man die entsprechenden Nocken 2 der einen Fördererreihe mit den entsprechenden Nocken der anderen Fördererreihe in einer bestimmten Weise in Kontakt hält. Die dazu erforderliche Steuerung verlangt eine Phasenbeziehung zwischen den Nocken der beiden Fördererreihen. Diese PhasenbeZiehung ist in Fig. 9a so, dass die Nocken der rechten Reihe einen Winkel von 45° mit der Förderrrichtung bilden, während die Nocken der linken Heine Z>° von der parallelen bzw. rechtwinkliger;. Position (bezogen auf die Förderrichtung) abweichen.
Wahrend des Förderbetrieb es ist zur Aufrechterhaltung des oben beschriebenen Kontaktes zwischen den Nocken eine Phasenmodulation der Wiükelbewegung in rü-jidertear- einer der beiden FördererreihciJ durch eine Oszillation der Winke!bewegung erfoi'derlich. Dei- Oi zillatioiiswi'iivf I F beträgt Jedoch nur wcr.-ige V/ij-kolfrade, iii:d noire Periodiaität entspricht der 45°-Lineari-;i; i;rIbCV/ocuTijj der Föraerwellei-. 1-. ^ei- Fig. 9b bin 9f -r:i3:ci füi.f verschiedene Positionen während ein ei· OEzillationsperiode dai*fjer teilt, wobei die Fig. 9d der u;c:i.ialen Phasenabweichling dicoeu Beispiel entspricht.
Die liodulatioii der Winkelbev.'eguii£·: der Wellen kann auf verschiedene Weine erreicht werden. Eine einfache Möglichkeit besteht darin, dass .nan dio Kupplung zwischen dem Antrieb und der einen Föröerer-lieihe mit eii:o.a elastischen "bpiel" verr.iüit. Das kann beispielsweise bei der Kupplung zwischen deia Antrieb ulic, der linken i'örderer-iieihe ii- Fig. 9 der Fall β ein. Die No?".:cii der Wellen ir. der rechten Reihe können, daiin die ge-
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wünschte Kodulation auf die Wellen der linken Reihe übertragen. Dabei werden die Hohlräume des Förderers permanent geschlossen gehalten.
Ein derartig dichter Förderer ist beispielsweise zum Fördern von Kies, HoIzspänen oder anderem formlosen Material geeignet. Wenn man geeignete Dichtungsmittel vorsieht, ist es sogar möglich, mit einen solchen Förderer Flüssigkeiten und dickflüssige Produkte zu fördern. Dabei besteht jedoch ein Problem darin, zu verhindern, dass das geförderte Material auf den sich bewegenden Teilen des Förderers kleben bleibt. Wenn Flüssigkeiten oder dickflüssige Produkte nach oben gefördert werden, so versteht es sich, dass die Anforderungen an den Druckwiderstand der Dichtungsmittel gering sind. Jede eingeschlossene Menge kann nur einen geringen inneren Druck ausüben. Wenn dem Förderer formloses Material zugeführt wird, so können Probleme auftreten, die darin bestehen, dass die Partikel zx^ischen den Nocken der beiden untersten Wellen festkleben. Diese Probleme können dadurch überwunden werden, dass die unterste Nockenwelle in der linken Reihe mit einem elastischen SpLeI gelagert wird, oder dadurch, dass man diese Nockenwelle so steuert, dass sie von der Synchronisation mit den anderen Wellen in der gleichen Reihe um einige Grade abweichen kann.
In Fig. 10 ist schematisch ein Förderer für formloses Material gezeigt, welcher gleichzeitig als Abbaugerät arbeitet. Dieser Förderer arbeitet im wesentlichen gleich wie der in Fig. 9 dargestellte Förderer. Die Nockenwellen der linken Reihe . graben Erdreich los und fördern es zum unteren Ende des Förderers, wo das Erdreich dann zwischen den beiden Nockenwellen-Reihen erfasst und nach oben transportiert wird. Wenn der Förderer in' der Zeichnung nach links bewegt wird, so hinterlässt er eine Grube. Wenn der Förderer nach unten bewegt wird, so gräbt er ein Loch und fördert gleichzeitig das herausgegrabene Material weg.
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Die zuvorbeschriebene Möglichkeit, feste Körper, formloses Material, dickflüssige Produkte oder Flüssigkeiten zu fördern, zu bearbeiten, zu ordnen und zu speichern ist natürlich nicht auf die beschriebenen Anordnungen begrenzt, sondern die Anordnungen können vielmehr willkürlich variiert und im Bahmen der durch die Patentansprüche definierten Erfindung kombiniert werden. Ferner ist der Anwendungsbereich nicht nur auf die bisher gemachten Angaben beschränkt, sondern der erfindungsgeiiiässe Förderer kann noch auf verschiedene andere Arten ■vorteilhaft eingesetzt werden.
Patentansprüche:
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Claims (1)

  1. - ίο -
    Patentansprüche
    / 1. Ι Fördervorrichtung zum fördern, Bearbeiten, Ordnen und - V^ y Speichern von festen Körpern, formlosem Haterial, dickflüssigen Produkten oder Flüssigkeiten mit einer Vielzahl von drehbar gelagerten Wellen, welche untereinander einen Abstand haben, wobei Jede der Wellen mit einem oder mehreren Armen oder Hocken versehen ist, welche sichvm der entsprechenden Welle aus in entgegengesetzte Richtungen erstrecken, und wobei der Abstand zwischen benachbarten Wellen gleich oder grosser als die Länge der Arme oder
    Nocken ist nach Patent (Patentanmeldung
    P 21 09 927-2I-), dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen (1) entlang zwei oder mehreren üb en en oder geknickten oder gekrümmten Flächen angeordnet sind, und dass der gegenseitige Abstand zwischen den Wellen (1) gleich oder grosser als die Länge der Arme oder Nocken (2) ist.
    2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Wellen (1) mit separaten Antrieben, Transmissionen oder Kupplungen verbunden sind, und dass die Antriebe der erwähnten Wellen (1) mit Hilfe von separaten Steuereinrichtungen steuerbar sind.
    J. I'ördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageebene der Wellen (1) so unterteilt sein kann, dass die Förderebene und/oder Förderrichtung während des Förderbetriebes veränderbar ißt.
    4. Fördervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Wellen (1) aus zwei oder mehreren Teilen bestehen, und dass diese Teile unabhängig voneinander angetrieben und durch separate Steuereinrichtungen steuerbar sind.
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    -5- !Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, welche auch zum Fördern von formlosem Material, dickflüssigen Produkten und Flüssigkeiten geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, dass jede Welle (1) mit einem Nocken versehen ist, der sich entlang der gesamten Länge der Welle (i) von der Welle (1) aus in gegenüberliegende Richtungen erstreckt.
    6. Fördervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen (1) entlang von parallelen Flächen angeordnet sind.
    7· Fördervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen entlang zweier parallelen Flächen angeordnet sind.
    8. Fördervorrichtung nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die entlang einer Montagefläche angeordneten Wellen (i) synchron miteinander rotieren, und dass die Winkelt)ewegung der Wellen (1) in einer oder mehrerer der Hontageflächen durch zyklische "Variation der Winkerbewegung moduliert ist.
    Der Patentanwalt
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    Leerseite
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