DE2143023A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Ermitteln der richtigen Belichtung beim Kopieren von Vorlagen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Ermitteln der richtigen Belichtung beim Kopieren von VorlagenInfo
- Publication number
- DE2143023A1 DE2143023A1 DE19712143023 DE2143023A DE2143023A1 DE 2143023 A1 DE2143023 A1 DE 2143023A1 DE 19712143023 DE19712143023 DE 19712143023 DE 2143023 A DE2143023 A DE 2143023A DE 2143023 A1 DE2143023 A1 DE 2143023A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- original
- essential
- classification
- signal
- signals
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 39
- 238000005259 measurement Methods 0.000 claims description 14
- 238000001739 density measurement Methods 0.000 claims description 4
- 238000003384 imaging method Methods 0.000 claims description 2
- 239000003086 colorant Substances 0.000 claims 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 229910000664 lithium aluminum titanium phosphates (LATP) Inorganic materials 0.000 claims 1
- 230000002159 abnormal effect Effects 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 4
- 230000035699 permeability Effects 0.000 description 4
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 3
- 230000003595 spectral effect Effects 0.000 description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 2
- 230000004069 differentiation Effects 0.000 description 2
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 2
- 238000002834 transmittance Methods 0.000 description 2
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 description 1
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000007717 exclusion Effects 0.000 description 1
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 241000894007 species Species 0.000 description 1
- 238000007619 statistical method Methods 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/72—Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus
- G03B27/73—Controlling exposure by variation of spectral composition, e.g. multicolor printers
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Exposure In Printing And Copying (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE 7 STUTTGART 1
DR-ING WOLFF H BARTELS lange strassü si
UK.-I INlJ. WULt Γ, Π. DAMCLO TELEFON: (0711) 296310 und 297295
DR. BRANDES, DR.-iNG. HELD telex, 0722312
-DIPL.-PHYS. WOLFF SMH30*3
Verfahren und Vorrichtung zum Ermitteln der richtigen
Belichtung beim Kopieren von Vorlagen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ermitteln der richtigen Belichtung beim Kopieren von Vorlagen, bei dem das
von verschiedenen Bereichen der Vorlage ausgehende Licht gesondert gemessen und aus den Einzelmeßergebnissen eine
Belichtungsklassifizierung zur Belichtungssteuerung gebildet wird, sowie eine Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens
.
Es haben sich Schwierigkeiten beim Kopieren von Vorlagen ergeben,
bei denen der wesentliche Bildgegenstand und der Vordergrund oder der Hintergrund eine verschiedene Belichtungsoder Spektralverteilung aufweisen. Beim Kopieren ist es
wünschenswert, daß der wesentliche Bildgegenstand in Bezug auf Farbe und Dichte korrekt belichtet wird, wenn dies auch
dazu führt, daß der Vordergrund oder der Hintergrund in unbefriedigender Weise belichtet werden.
Bei bekannten Vorrichtungen, die nach dem LATD-Verfahren (Large Area Transmission Density) arbeiten, bestimmt die
zur mittleren Durchlässigkeit der gesamten Vorlage korrespondierende Dichte den Belichtungs- und Farbausgleich der Kopie.
Dies führt häufig zu einer falschen Belichtung und/oder Farbabstimmung des wesentlichen Bildgegenstandes der Kopie, weil
der Vordergrund oder Hintergrund eine davon wesentliche abweichende Belichtungs- oder Spektralverteilung aufweist. Dieses
Phänomen kann als Fehlbelichtung des wesentlichen Bildgegenstandes bezeichnet werden.
In der DT-AS 1 772 475 ist bereits eine auf einem eigenen Vorschlag beruhende Vorrichtung zum Ermitteln der richtigen
Belichtung beim Kopieren von Vorlagen beschrieben, die zur Dichtemessung
der Vorlage herangezogen wird. Die Vorrichtung ist
209810/1700
2U.3023
mit lichtempfindlichen Bauteilen versehen, von denen eines
in einem Randbereich ist und die Durchlässigkeit einer entsprechenden Randzone der Vorlage bestimmt, während die
übrigen zentraler im wesentlichen Bildbereich angeordnet sind, um die Dichte des wesentlichen Bildgegenstandes der
Vorlage zu messen. Dabei erstreckt sich ein photoelektrisches Bauteil über eine erste Fläche, die eine zweite Fläche umfaßt,
in der die übrigen, kleineren Bauteile angeordnet sind, welche die Dichte der ihnen zugeordneten kleinen Bereiche
des wesentlichen BiIdgegenstandes der Vorlage messen. Die
von den photoelektrischen Bauteilen abgegebenen Signale werden einer als Stromkreis ausgebildeten Schätzeinrichtung
zum Ermitteln des extremsten Ausgangswertes der kleineren 'photoelektrischen Bauteile zugeführt, die ein Ausgangssignal
erzeugt, welches der Beleuchtungsstärke in einem kleinen Bereich des wesentlichen BiIdgegenstandes der Vorlage entspricht,
dar die höchste Dichte hat. Die von dem umfassenden Bauteil und der Schätzeinrichtung abgegebenen Signale werden
einem Koeffizienter als Gewichtsfaktoren addierenden Summenbildner
zugeführt, der ein Ausgangssignal erzeugt, das die Dichteklassifizierung und/oder Farbkorrektur angibt, die
beim Reproduzieren oder Kopieren der Vorlage anzuwenden sind. Obwohl die in der DT-AS 1 772 475 beschriebene
Vorrichtung eine Klassifizierung von Vorlagen und damit eine zufriedenstellende Wiedergabe oder Kopie einer Vorlage in
vielen Fällen ermöglicht, können Schwierigkeiten bei der Klassifizierung bei solchen Vorlagen auftreten, deren Dichteverhältnis
zwischen dem wesentlichen Bildgegenstand und den Randzonen oder »zwischen dem oberen und unteren
Teil der Randzone unerwartet schwankt. Vorlagen können allgemein unnormale Szenen bieten, die grundsätzlich in zwei
Kategorien eingeteilt weiden können. Erstens können auf Vorlagen
209810/1700
2H3023
Szenen abgebildet sein, die von hinten belichtet sind, beispielsweise
Porträts oder Außenaufnahmen mit einem hellen Himmel in der oberen Hälfte der Vorlage. Diese erste Lxt
von Szene erfordert gewöhnlich eine sehr niedere Klassifizierung, d.h. die Belichtungssteuerungseinrichtung des Kopiergerätes,
die nach dem LATD-Verfahren arbeitet, muß so korrigiert werden, daß ein schwächerer Dichteausgleich als
normalerweise erfolgt. Um eine solch niedrige Klassifizierung zu erreichen, kann die Belichtung hinsichtlich ihrer Dauer
und/oder ihrer Intensität vermindert werden. Wenn jedoch Szenen dieser ersten Art mit der oben beschriebenen Vorrichtung
ausgemessen werden, kann es geschehen, daß die gemessene maximale Dichte des wesentlichen Bildgegenstandes tatsächlich
zur oberen Hälfte oder zum Himmel der Szene gehört und nicht zum wesentlichen, zentral angeordneten Bildgegenstand. Im Ergebnis
würde die Vorrichtung in einem solchen Fall daher ein Signal erzeugen, daß einer hohen Klassifizierung entspricht,
da das der maximalen Dichte entsprechende Signal einen zu hohen Wert hat. Die beschriebene Vorrichtung kann
daher eine Fehlbelichtung des wesentlichen Bildgegenstandes bei Szenen dieser Art nicht beseitigen, sondern führt tatsächlich
zu einer Klassifizierung entgegengesetzter Natur und erschwert dadurch das Problem der Fehlbelichtung des wesentlichen
Bildgegenstandes.
Eine zweite Art von Szene, die bei der oben beschriebenen Methode der Dichteklassifizierung gelegentlich Fehler verursacht,
ist eine vordergründig erhellte Szene, bei der ein extrem hoher Helligkeitskontrast zwischen dem wesentlichen
Bildgegenstand und einem stark beschatteten oder dunklen Hintergrund
besteht. Vorlagen mit solchen Szenen werden normalerweise nicht hinreichend lange belichtet, da die Klassifizierungskoeffizienten, die im Zusammenhang mit der oben beschriebenen
209810/1700
Vorrichtung verwendet werden, einem Kompromiß zwischen den einander
widerstrebenden, extremen Anforderungen entspringen, die wegen der im Vordergrund und der im Hintergrund erhellten Szenen gestellt
werden müssen. Die vordergründig erhellten Szenen mit starkem Kontrast erfordern hoher Dichte entsprechende Klassifizierungswerte,
d.h. eine zusätzliche Belichtung, und haben eher ein umgekehrtes Verhältnis zwischen den Dichten der oberen und unteren Randzonen
der Vorlage als die im Hintergrund hellen Szenen. Als Beispiel für die zweite Art von Szene seien Vorlagen erwähnt, die bei Nacht
oder in einem Innenraum mit Blitzlicht hergestellt wurden, wo der Hintergrund relativ dunkel oder von geringer Helligkeit ist und
wo der Vordergrund mit großer Helligkeit erleuchtet ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Ermitteln der richtigen Belichtung beim Kopieren von Vorlagen zu
schaffen, das die richtige Belichtung auch bei Vorlagen gewähr- . leistet, auf denen Szenen abgebildet sind, die erste und zweite
Randzonen mit unterschiedlicher Dichte aufweisen. Generell soll diese Aufgabe dadurch gelöst v/erden, daß die Dichte der oberen und
unteren Randzone einer Vorlage gemessen und in Abhängigkeit von der Art der abgebildeten Szene eine relative Dichte- und/oder Farbkorrektur
während des Kopierverfahrens durchgeführt v/ird. Spezieller ist diese Aufgabe, ausgehend von einem Verfahren der eingangs
genannten Art, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß (a) die extreme Dichte d.h. maximale oder minimale Dichte bei einem Negativ bzw.
Positiv als Vorlage, im folgenden beispielsv/eise die maximale Dichte,
des wesentlichen Bildgegenstandes der Vorlage bestimmt wird, daß (b) die mittlere Dichte der oberen Hälfte der Vorlage ausschließlich
des wesentlichen Bildgegenstandes ermittelt wird und daß (c) die mittlere Dichte der unteren Hälfte der Vorlage ausschließlich
des wesentlichen Bildgegenstandes gemessen wird. Vorzugsweise sollen die Verfahrensschritte, a, b und c zu elektrischen
209810/1700
2U3023
Signalen führen, die zu einem Klassifizierungssignal kombiniert werden. Wesentlich und kennzeichnend ist der Ausschluß
des wesentlichen Bildgegenstandes im zentralen Bereich der Vorlage, wenn die Dichte in der oberen und unteren Randzone
bestimmt wird. Ein Heranziehen des wesentlichen Bildgegenstandes bei diesen Messungen würde die Zuverlässigkeit einer
Unterscheidung der Szenen nach Arten beeinträchtigen. Ferner ergeben die in der unteren und oberen Hälfte der Vorlage getrennt
gemessenen mittleren Dichten sowie die höchste Dichte des wesentlichen Bildgegenstandes genauere Anweisungen für
eine Belichtungskorrektur, wenn sie unabhängig voneinander gemessen worden sind. Würde man die Bereich einander überlappen
lassen, würden die Dichtemessungen abhängig voneinander werden und ihre Aussagekraft verringern, die es sonst gestattet,
zwischen Szenen unterschiedlichen Charakters zu unterscheiden.
Der Erfindung liegt auch die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens zu schaffen.
Diese Aufgabe ist nach der Erfindung durch je einen Signalerzeuger zum Ermitteln der extremeη Dichte des wesentlichen
Bildgegenstandes der Vorlage sowie der mittleren Dichten der oberen und unteren Hälfte der Vorlage ausschließlich des
wesentlichen Bildgegenstandes gelöst.
Bei einer Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung
ist ein mechanischer Zerhacker mit einer rotierenden Abtastscheibe vorgesehen, die Durchbrüche aufweist, welche dem
wesentlichen Bildgegenstand sowie der oberen und unteren Hälfte der Vorlage ausschließlich des wesentlichen Bildgegenstandes
entsprechen. Bei einer anderen Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine Einrichtung zum Abtasten mittels fliegendem Bildpunkt vorgesehen, deren Vidio-Ausgangssignal
selektiv analysierbar ist und dadurch eine
209810/1700
2H3023
Unterscheidung zwischen der oberen und unteren Hälfte und dem wesentlichen Bildgegenstand der ab gebildeteη Szenen
gestattet.
Ausgehend von einer Vorrichtung der in der DT-AS 1 772 475
beschriebenen Art mit einem Satz von photoelektrischen Bauteilen , die in einer Abtastfläche angeordnet sind, auf die
ein Bild der Vorlage projiziert und. dadurch im photoelektrischen Bauteil jeweils ein bestimmter Flächenbereich der
Vorlage zugeordnet wird, wobei ein Bauteil sich über eine erste Fläche erstreckt, die eine zweite Fläche umfaßt, in
der die übrigen, kleineren Bauteile angeordnet sind, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach
der Erfindung vorgesehen, daß das umfassende Bauteil in , ein erstes oberes Teil und ein zweites unteres Teil unterteilt
ist, welche die entsprechenden Randzonen der Vorlage abtasten. Die von dem oberen und unteren Teil des umfassenden
Bauteil abgegebenen Signale werden in einem Computer verarbeitet, der ein Signal abgibt, welches das Verhältnis
zwischen den Dichten in der zugeordneten oberen bzw.-
unteren Hälfte "der Vorlage angibt und ferner das Vorhandensein
einer Vorlage mit einer abnormalen Szene anzeigt. ^ Wie erwähnt, kann der wesentliche Bildgegen-
stand mittels eines festen Bereiches von kleinen photoelektrischen
Bauteilen punktweise oder mittels eines in Zeilen unterteilten Rasters ausgemessen v/erden. In beiden Fällen
ist der die maximale Dichte aufweisende Bereich ein kleiner Fleck innerhalb des Bereiches des wesentlichen Bildgegenstandes.
Dieser Fleck hat eine bestimmte Fläche, die beispielsweise dem kleinsten,deutlich sichtbaren,_dichtesten Bildpunkt
. ' _. . eines Negativs,als, Vorlage entsprechen Könnte,
im wesentlichen Blldgegenstand / Sem« Flache liegt irgendwo
im Bereich des wesentlichen Bildgegenstandes, aber nicht notwendigerweise genau in der Mitte des Bildes. Die
209810/1700
2U3023
— π —
Vorrichtung nach der Erfindung kann durch irgendwo von den Randzonen der Vorlage ausgehende Helligkeitsstörungen nicht
irritiert werden.
Bei der bevorzugten Aus ftihrungs form der Vorrichtung nach
der Erfindung v/erden die von den dem wesentlichen Bildgegenstand zugeordneten kleinen photoelektrischen Bauteilen abgegebenen
Signale einer bereits erwähnten Einrichtung zum Schätzen des extremsten Ausgangswertes der kleineren photoelektrischen
Bauteile zugeführt, die als Stromkreis ausgebildet ist und ein Signal abgibt, das den bestimmten Fleck
maximaler Dichte innerhalb des wesentlichen Bildgegenstandes der Vorlage angibt. Drei Summenbildner zur Addition von
Gewichtsfaktoren repräsentierenden Koeffizienten empfangen sowohl die Signale, die von den der oberen und unteren Hälfte
der Vorlage zugeordneten Teilen des umfassenden Bauteiles abgegeben werden, als auch das Ausgangssignal der Schätzeinrichtung
zum Ermitteln des extremsten Ausgangswertes. Die drei Summenbildner bedienen sich der Koeffizienten, um die
geeignete Klassifizierung für eine hintergründig, eine normal und eine vordergründig beleuchtete Szene vorzunehmen. Ein
Klassifizierungssignal, das auf eines der drei von den Summenbildnern abgegebenen Ausgangssignale zurückzuführen ist, kann
wahlweise einem Kopiergerät oder einem anderen reproduzierenden Gerät in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal des oben erwähnten
Computers zugeführt werden.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand zweier durch die Zeichnung dargestellterAusführungsbeispiele der Vorrichtung nach
der Erfindung im einzelnen erläutert.
209810/1700
2H3023
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform mit Blockschaltbild und
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Einzelheit einer zweiten Ausführungsform.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 1 besitzt einen Satz 110 von
photoelektrischen Bauteilen, auf den das Abbild einer zu kopierenden Vorlage mittels einer nicht dargestellten geeigneten
Projektionseinrichtung scharf eingestellt werden kann. Der Satz 110 ist so gewählt, daß er Licht aus verschiedenen
Bereichen der Vorlage empfängt und entsprechend Signale erzeugt. Im einzelnen weist der Satz 110 ein umschließendes Bauteil
101 auf, das Licht aus dem Randbereich der Vorlage empfängt. Der Satz 110 wird in Verbindung mit einem photographischen
Kopiergerät benutzt, das Klassifizierungssignale in einer noch zu beschreibenden Weise empfängt, um damit
die bildmäßige Belichtung eines lichtempfindlichen Kopiermediums entsprechend der Vorlage zu steuern.
Wenn man eine große Zahl von Vorlrgen betrachtet, beispielsweise
Negative, so zeigen diese Negative einen Aufbau, der ihre Einordnung in wohlbekannte Kategorien ermöglicht. Beim
Auswerten einer Vorlage zeigt sich, daß diese neben einer Randzone einen zentral gelegenen wesentlichen BiIdgegenstand
aufweist, von dem normalerweise angenommen.werden kann, daß
er den dichtesten oder hellsten Bildpunkt (bei einem Negativ
bzw..-Positiv als-Vorlage) oder eine interessierende Stelle
der Vorlage enthält. Eine weitere Unterteilung der Randzone kann dazu führen, daß man die obere und untere Randzone getrennt
betrachtet, die dem Hintergrund oder ersten Randzonenteil bzw. dem Vordergrund oder zweiten Randzonenteil der Vor-
lage ent-
209810/1700
2U3023
— Q _
sprechen. Wenn hier von oberer und unterer Hälfte die Rede ist, die verschiedene Randzonenteile der Vorlage bezeichnen
sollen, so wird die interessierende Bildstelle dort angenommen, wo sie vom Publikum beim Kameragebrauch und Photographieren
einer Szene allgemein hingelegt wird, nämlich in die Bildmitte. Beispielsweise bei Außenaufnahmen würde der Hintergrund typischerweise
vom Himmel gebildet, während der Vordergrund der Randzone die Landschaft darstellt, die sich im Vordergrund.oder an der
Stelle befindet, die dem Photographen relativ nahe ist. Erfindungsgemäß soll zwischen dem oberen und unteren Randzonenteil
der Vorlage im Hinblick auf die Dichte- und/oder Spektralverteilung der Vorlage unterschieden werden, damit die Reproduktion
einer Vorlage auf einem lichtempfindlichen Bildempfänger verbessert wird. Das umschließende Bauteil 101 des
Satzes 110 von photoelektrischen Bauteilen ist, wie Fig. 1 zeigt, in einen oberen U-förmigen Teil 101a und in einen unteren,
gleichfalls U-förmigen Teil 101 b unterteilt, wobei die dargestellte Oberfläche beider Teile vorzugsweise je etwa 30 %
der Vorlagefläche ausmacht. Die Teile 101 a und 101 b, die
den wesentlichen Bildgegenstand der Vorlage nicht erfassen, erzeugen elektrische Signale entsprechend der integrierten
oder mittleren Beleuchtungsstärke, die von dem von der oberen und unteren Randzone der Vorlage ausgehenden Licht hervorgerufen
wird. Wahlweise könnten die Teile 101 a und 101 b auch vorzugsweise rechteckige waagerechte Streifen am oberen und
unteren Rand des Abbildes der Vorlage bedecken, wobei vorzugsweise
jeder Streifen etwa 20 % der Vorlage-flache ausmacht.
Es sei ausdrücklich betont, daß in beiden Fällen die Randzonen um den wesentlichen Bildgegeiftand der Vorlage herum angeordnet
/weil'dies die Zuverlässigkeit der Zuordnung der Szene zu einem bestimmten Typ erhöht.
Das Bauteil 101 umschließt eine zentral gelegene mittlere Fläche
Das Bauteil 101 umschließt eine zentral gelegene mittlere Fläche
209810/1700
2U3023
102, die Licht vom wesentlichen Bildgegenstand der Vorlage
empfängt. Wie Fig. 1 zeigt, weist der Satz 110 von photoelektrischen Bauteilen im Bereich dieser Fläche 102 mehrere :
kleinere Bauteile 101 auf, deren Oberfläche insgesamt vorzugsweise etwa 16 % der Gesamtfläche der Vorlage ausmacht.
Die kleineren Bauteile 103 empfangen Licht, das von einzelnen Stellen des wesentlichen Bildgegenstandes der Vorlage ausgeht
und erzeugen entsprechende Signale. Natürlich sind elektrische Leitungen an die kleineren Bauteile 103 angeschlossen,
wie dies an sich bekannt ist, um von jedem kleinen photoelektrischen
Bauteil ein Einzelsignal zu erhalten. Die Leitungen zu den kleineren Bauteilen 103 sind an eine elektrische Schal-
.104
tung/zum Ermitteln des extremsten Ausgangswertes der kleineren ,photoelektrischen Bauteile angeschlossen, mit der das Signal desjenigen Bauteiles 103 ausgewählt wird, das der Stelle mit der größten oder maximalen Dichte der Vorlage zugeordnet ist. Diese bestimmte Stelle kann irgendwo innerhalb der mittleren Fläche 102 liegen, braucht aber nicht notwendigerweise genau in der Mitte" des Bildes zu liegen. Es kann eingerichtet werden, daß bei einem Negativ als Vorlage die Stelle mit der höchsten Dichte durch das Signal mit der geringsten Höhe angezeigt wird, während bei einem Positiv als Original das von dem dichtesten Teil der positiven Vorlage durchgelassene Licht das Signal mit der höchsten Amplitude erzeugt. In der Zeichnung ist der Übersichtlichkeit wegen nur eine einzige Leitung dargestellt, welche die Vielzahl der von den kleineren Bauteilen 103 ausgehenden Signale der Ermittlungsschaltung 10.4 zuführen. Ermittlungsschaltungen der in Rede stehenden Art sind an sich bekannt. Beispielsweise könnte es sich bei dieser Schaltung um eine solche handeln, wie sie von H. H. Koppel in seiner Veröffentlichung "Transistorized Elements in High Accuracy Control Loops11, Neudruck-Nr. T-Il der Bailey Meter Company,
tung/zum Ermitteln des extremsten Ausgangswertes der kleineren ,photoelektrischen Bauteile angeschlossen, mit der das Signal desjenigen Bauteiles 103 ausgewählt wird, das der Stelle mit der größten oder maximalen Dichte der Vorlage zugeordnet ist. Diese bestimmte Stelle kann irgendwo innerhalb der mittleren Fläche 102 liegen, braucht aber nicht notwendigerweise genau in der Mitte" des Bildes zu liegen. Es kann eingerichtet werden, daß bei einem Negativ als Vorlage die Stelle mit der höchsten Dichte durch das Signal mit der geringsten Höhe angezeigt wird, während bei einem Positiv als Original das von dem dichtesten Teil der positiven Vorlage durchgelassene Licht das Signal mit der höchsten Amplitude erzeugt. In der Zeichnung ist der Übersichtlichkeit wegen nur eine einzige Leitung dargestellt, welche die Vielzahl der von den kleineren Bauteilen 103 ausgehenden Signale der Ermittlungsschaltung 10.4 zuführen. Ermittlungsschaltungen der in Rede stehenden Art sind an sich bekannt. Beispielsweise könnte es sich bei dieser Schaltung um eine solche handeln, wie sie von H. H. Koppel in seiner Veröffentlichung "Transistorized Elements in High Accuracy Control Loops11, Neudruck-Nr. T-Il der Bailey Meter Company,
209810/1700
beschrieben worden ist. Diese Schrift wurde bei der vom 15. bis 18. Oktober 1962 in den USA abgehaltenen "17.
jährlichen Automatisierungs-Konferenz" vorgelegt. Es sei
bemerkt, daß beim erfindungsgemäßen Verfahren eine absolute Dichtemessung vorgenommen wird, nämlich die extreme Dichte ,
als die objektbezogene Charakteristik für die Helligkeit des wesentlichen Bildgegenstandes der Vorlage. Die Messung z.B.
der maximalen Dichte ist äußerst empfindlich, gegenüber Beleuchtungsstärkeschwankungen bei der Kameraufnähme der
meisten vordergründig, belichteten Szenen und wirkt den Feh-'
" ^y pic tin Y"
lern bei der Neutralkor-ybeim integrierten Messen nach dem LATD-Verfahren entgegen, das zur minimalen Dichte tendiert. Abgesehen von den Szenen, die eine starke Hintergrundshelligkeit zeigen, kann in allen übrigen Fällen angenommen werden, ■ daß die maximale Dichte ein Maß für die Helligkeit des wesent-
lern bei der Neutralkor-ybeim integrierten Messen nach dem LATD-Verfahren entgegen, das zur minimalen Dichte tendiert. Abgesehen von den Szenen, die eine starke Hintergrundshelligkeit zeigen, kann in allen übrigen Fällen angenommen werden, ■ daß die maximale Dichte ein Maß für die Helligkeit des wesent-
Negativlichen Bildgegenstandes der/Vorlage ist. Bei hintergründig erhellten Szenen ist der Vordergrund aufschlußreicher für
die Helligkeit des wesentlichen Bildgegenstandes und wird bei der Auswertung, die weiter unten näher erläutert ist,
entsprechend stärker bewertet. In die Auswertungsgleichungen geht die maximale Dichte proportional zusammen mit den mittleren
Dichten des Vordergrundes und des Hintergrundes ein, wenn die Dichtekorrektur bestimmt wird.
Das Ausgangssignal des oberen Teiles 101 a des umschließenden photoelektrischen Bauteiles 101 gelangt in eine Schaltung
118, während das Ausgangssignal des unteren Teiles 101 b
einer anderen Schaltung 116 zugeführt wird. Die Schaltungen 118 und 116 erzeugen Signale D- und D , die ein Maß für den
mittleren oder integrierten Wert des Lichtes sind, das auf den oberen bzw. unteren Teil des umschließenden Bauteiles
fällt. Diese Teile 101 a und 101 b können entweder photoleit-
209810/1700
2H3023
fähige oder Sperrschicht-Elemente sein, vorausgesetzt die Schaltungen 116 und.n8 können im wesentlichen logarithmische
Ausgangssignale abgeben, d.h. jedes der Ausgangs-, Signale ist propotional zur Dichte des entsprechenden Bereiches
der Vorlage. Das Ausgangssignal der bekannten Photozellen ist im wesentlichen logarithmisch, wenn sie mit einem
hohen Außenwiderstand betrieben werden. Falls die Photozellen
Bauteile des Satzes 110 bilden, können "die Schaltungen 116 und 118 beispielsweise die Gestalt veränderbarer Widerstände
in der Größenordnung von 250 k-O annehmen, die mit den Teilen
101 a und 101 b des umschließenden Bauteiles 1Ol in Reihe
geschaltet sind. Je ein Ausgangssignal für die Schaltungen und 118 kann den Verbindungen zwischen dem unteren bzw. oberen
Teil des umschließenden Bauteils einerseits und den hohen veränderbaren Widerständen andererseits entnommen werden.
Die Ausgangssignale der Schaltungen 116 und 118 sind je einem Summenbildner 105.1, 105.2 und 105.3 sowie einem Computer
128 zugeführt. Ferner erhalten die Summenbildner 105.1, 105.2 und 105.3 das Ausgangssignal der Ermittlungsschaltung 104. Bei
den Summenbildnern könnte es sich beispielsweise um Rechenverstärker handeln, deren Ausgangssignale C,, C und C£ ein Maß
für die Summe der Eingangssignale sind, die von den Schaltungen ™ 116, 118 und 104 ausgehen.
Wie Fig. 1 zeigt, werden die Ausgangssignale der Schaltungen
116, 118 und 104, die beispielsweise als Eingangssignale dem Summenbildner 105.1 zugeführt werden sollen, zunächst Koeffizienten
bestimmenden veränderbaren Impedanzen A1 A und
A - zugeführt, wobei die Koeffizienten die Gewichtsfaktoren
der von den einzelnen Schaltungen abgegebenen Signale sind. Dementsprechend sind auch die Summenbildner 105.2 und 105.3
über veränderbare Impedanzen A- , A, A n bzw. A,, A0,
Αχ3 mit den Schaltungen 116 bzw. 118 bzw. 104 verbunden.
Die Ausgangssignale der Schaltungen 116 und
gelangen ferner in den Computer 128, der ein Ausgangssignal Z
209810/1700
2H3023
erzeugt, das einem Klassifizierer 130 zugeführt wird. Wie
noch gezeigt werden wird, dient der Computer 128 dazu, die an seinen Eingängen b , b~ und b., eingehenden Signale zu
addieren. Es kann sich bei ihm um einan Summen- oder Rechenverstärkar
handeln. Wie Fig. 1 zeigt, gelangen die von den Summenbildnern 105 ausgehenden Klassifizierungssignale C^,
C und C£ gleichfalls in den Klassifizierer 130, dar ein
Ausgangssignal C erzeugt, welches zu einem der Klassifizierungssignale in Beziehung steht oder diesem entspricht,
wobei die Auswahl von dem Signal Z des Computers 128 abhängt. Wie oben bereits erwähnt, gelangt das Ausgangssignal C des
Klassifizierers 130 in eine Zwischenschaltung 132, welche die richtige Klassifizierung der Vorlage oder richtige Belichtung
der Kopie anzeigt.
Bei der in der DT-AS 1 772 475 beschriebenen Vorrichtung wird die von der projizierteri-Vorlage hervorgerufene Beleuchtungsstärke
sowohl in der Randzone als auch im zentral angeordneten wesentlichen Bildgegenstand der Vorlage gemessen,
um ein Ausgangssignal zum Steuern der Reproduktion oder Wiedergabe einer Vorlage auf einem lichtempfindlichen Kopiermaterial
zu erhalten.Wie beschrieben, wird dort ein Ausgangssignal erzeugt,
das die der mittleren Durchlässigkeit der Randzone der Vorlage entsprechende Dichte angibt und mit D bezeichnet
ist. Ferner wird ein Ausgangssignal erzeugt, das der maximalen
Dichte einer bestimmten Stelle des zentralen wesentlichen BiIdgegenstandes der Vorlage entspricht. Das Signal D
und das der maximalen Dichte X. entsprechende Signal werden durch einen geeigneten Summenstromkreis addiert, der ein Signal
V gemäß folgender Gleichung abgibt:
- Vc - ko + kl Xi + k2 V
wobei V eine der Klassifizierung der Vorlage entsprechende
wobei V eine der Klassifizierung der Vorlage entsprechende
Spannung und kQ eine Kostante ist, während kx und k2 Koeffizien-
209810/1700
2H3023
ten sind. Das Signal V kann dazu benutzt werden, die Beiichtung der Kopie zu klassifizieren oder zu steuern, wenn diese
auf einem lichtempfindlichen Kopiermaterial hergestellt wird. Spezieller gesagt kann dieses Signal dazu benutzt werden, die
Dichteklassifizierung und/oder Farbkorrektur zu bestimmen, um die Fehlbelichtungen des v/esentlichen Bildgegenstandes zu
korrigieren, die eine Folge des LATD-Verfahrens zur Bestimmung
der Belichtung sind. '·
Gemäß der Erfindung können die Einsatzmöglichkeiten der in der ™ DT-AS 1 772 475 beschriebenen Vorrichtung speziell dadurch
erhöht werden, daß, wie bei der ersten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung in Fig. 1 dargestellt ist, das umschließende Bauteil in einen oberen und unteren Teil unter-■
teilt wird, die für das von der oberen bzw. unteren Randzone der Vorlage ausgehende Licht empfindlich sind. Der Zweck
der Unterteilung des umschließenden Bauteiles besteht darin, die Beziehung zwischen dem durch die obere Randzone und dem
durch die untere Randzone der Vorlage hindurchgegangenen Licht herzustellen und diese Information erstens dazu zu benutzen,
zwischen Szenen verschiedenen Typs zu unterscheiden, die verschiedene Klassifizierungsgleichungen erfordern, und zweitens
als Unterscheidungsparameter in den verschiedenen Klassifizie-
-, j, , , . , fähigen Klassifisiercr"ausgewählt
rungsgleichungen heranzuziehen, die von dem zur Unterscheidung/
werden. Die Klassifizierungsgleichungen unterscheiden sich merklich im Vorzeichen und/oder der Größe der Koeffizienten, mit
denen die Terme multipliziert werden. Im Ergebnis wird mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ein proportionales Ausgangssignal
und eine größere Empfindlichkeit und Selektivität der Aussage bei der Klassifizierung für die Belichtung einer Vorlage
halten, die gewisse abnormale Szenen trägt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 erzeugen die drei Sätze
von Summenbildnern 105.1, 105.2 und 105.3 mit den zugehörigen,
209810/1700
2U3023
die Koeffizienten bestimmenden, veränderbaren Impedanzen A ., A1. und Λ . (i = 1, 2, 3) Ausgangssignale zur Belichtungs-
XX XX
Steuerung oder Klassifizierung von Vorlagen, die Szenen mit
vorherrschender Hintergrurdshelligkeit, normale Szenen bzw.
Szenen mit vorherrschender Vordergrundshelligkeit zeigen. Zusätzlich dient der Computer 128 dazu, das besondere Klassifizierungssignal
auszuwählen und anwenden zu lassen, das von der Art der Szene abhängt, die auf den Satz 110 von
photoelektrischen Bauteilen abgebildet wurde. Genauer gesagt erzeugt der Computer 28 ein Auswahleignal Z, das folgender
Gleichung genügt:
Z = b1+ b2 D[J - d3 DL,
wobei b2 und b» Koeffizienten sind, b. ein konstantes Eingangssignal
ist, Dr. das Ausgangssignal der Schaltung 118 und D_
U L·
das Ausgangssignal der Schaltung 116 ist. Wie Fig. 1 zeigt, gelangt das AuswahLsignal Z vom Computer 128 zum Klassifizierer
130, der in Abhängigkeit vom Sicnal Z ein Signal erzeugt, das
einem seiner Eingangssignale entspricht, die mit den Ausgangssignalen
der Summenbildner 105 identisch sind. Falls das Signal Z größer ist als eine Größe S1, stellt das vom Klassifizierer
130 abgegebene Signal C das vom Summenbildner 105.1 abgegebene Klassifizierungssignal C, dar, welches für eine
geeignete Korrektur bei Vorlagen sorgt, die Szenen mit starker Hintergrundshelligkeit zeigen. Falls das Signal Z größer oder
gleich einer Größe S, und kleiner oder gleich als die Größe
S. ist, gibt der Klassifizierer 130 ein dem Ausgangssignal
C des Summenbildners 105.2 entsprechendes Signal ab, um eine normale Klassifizierung für Szenen herbeizuführen, deren
Aufbau keine oberen und unteren Randzonen mit großem Kontrast aufweist. Falls schließlich das Signal Z kleiner ist als die
Größe S2, entspricht das vom Klassifizierer 130 abgegebene
Signal dem Ausgangssignal Cf des Summenbildners 105.3, damit
209810/1700
2H3.023
eine Korrektur für Szenen mit starker Vordergrundshelligkeit erzielt wird.
Die Ausgangssignale der drei Summenbildner 105 werden von einem besonderen Satz von Koeffizienten beeinflußt, die durch
die Impedanzen A ., A1. und A . (1= 1, 2, 3) festgelegt wer-
U-L XX XX
den, welche ihrerseits jedes der Ausgangssignale für eine bestimmte Art von Szene bestimmen. Beispielsweise erzeugt
der Summenbildner 105.1 das Ausgangssignal C, für eine Klassifizierung
und Korrektur bei Szenen mit Vordergrundshelligkeit, das folgender Gleichung genügt:
S=3I+ 3Ul Du + 3Il Dl + axl X
Das Ausgangssignal C des Summenbildners 105.2 ergibt eine Klassifizierung und Korrektur für eine im wesentlichen normale
Szene und genügt folgender Gleichung:
Cn - a2 + au2 D u + a12 DI+ax2 X'
Schließlich liefert der Summenbildner 105.3 ein Ausgangssignal Cf, das eine Klassifizierung und Korrektur für eine Szene
mit starker^Vordergrundshelligkeit ermöglicht und folgender Gleichung genügt:
In den oben angegebenen Gleichungen sind C, , C und C-. die
Klassifizierungs-Spannungssignale, die von den Summenbildnern 105 abgegeben werden; a., a2 und a_ sind konstante Eingangssignale; a ., a.. und a. (i = 1, 2, 3) sind von den Impedanzen
A ., A11 und Axi bestimmte Koeffizienten, während X
das Ausgangssignal der Ermittlungsschaltung -1Ό4 ist. Die Koeffizienten aui# a,. und a . können unabhängig voneinander
Werte und Vorzeichen annehmen.
Während die drei getrennten, oben genannten Gleichungen, wie Fig. 1 zeigt, auf die drei verschiedenen Summenbildner 105
/: (J 9 8 1 0 / 1 7 0 0
2H3023
anzuwenden sind, ist es auch möglich, nur einen einzigen Summenbildner mit drei Sätzen von je drei Impedanzen zu verwenden,
die durch den Computer 128 _ ausgewählt werden.
Die Koeffizienten in den oben angegebenen
Gleichungen und die Auswahlgrößen S. und S3 können aufgrund
einer statistischen Analyse gefunden werden, in-dem Vorlagen analysiert werden, die einer großen Zahl von zu kopierenden
Vorlagen angehören. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Koeffizienten von der Jahreszeit abhängig sein können und
daß beispielsweise kleine Unterschiede zwischen den Koeffizienten bestehen, die im Winter und im Sommer verwendet v/erden.
Jedoch läßt sich die Einwirkung der Koeffizienten auf die Vergrößerung oder Verkleinerung der Belichtung einer Kopie
entsprechend flen oben genannten drei Gleichungen für das Beispiel eines Negativs als Vorlage summarisch folgendermaßen
darstellen:
| Du | 0 | Dl | 0 | X | 0 | |
| Normal | au2< | au2 | a12< | al2 | ax2> | ax2 |
| Hintergrundshelle | aul< | au2 | all^ | al2 | axl< | ax2 |
| Vordergrundshelle | au3^· | a13^ | a _> x3 |
|||
Für die voranstehende Tabelle wurde angenommen, daß der wesentliche
Bildgegenstand sich gewöhnlich im zentralen Bereich der Vorlage befindet, daß aber gelegentlich die untere Randzone,
beispielsweise bei Blitzlichtaufnahmen, oder die obere
Randzone diesen wesentlichen Bildgegenstand enthalten. Für eine Szene mit starker Hintergrundshelle, in der am oberen
Rand die Dichte und/oder maximale Dichte irrtümlich allzu hoch angenommen würde, sorgen die Änderungen der Koeffizienten
im Vergleich zu den in der normalen Gleichung benutzten Koeffizienten dafür, daß eine Kopie entsteht, die schwächer
2 09810/1700
oder weniger stark belichtet ist/ als es für derartige Szenen normal wäre. Umgekehrt führen die Koeffizientenänderungen bei
Szenen mit Vordergrundshelle und starkem Kontrast, die eine relativ niedrige Dichte am oberen Rand und/oder hohe Dichte am
unteren Rand aufweisen, zu stärkeren Belichtungen der Vorlage, so daß dunklere Kopien als normal entstehen. Das Ausmaß der
Koeffizientenänderungen hängt von dem Muster der Vorlagen ab, wobei die unabhängigen konstanten T.erme a , a2 und a^ im Sinne
der Erfindung selektiv ausgewählt werden können, damit für
™ jede Kategorie von Szene geeignete Grundwerte für die Dichte
der Kopie vorliegen.
Oben wurde zwar ein System von drei Gleichungen aufgestellt, nämlich drei Gleichungen, die eine Belichtungsklaösifizierung
,für Szenen herbeiführen, die entv/eder als normal, als im Vordergrund
hell oder als im Hintergrund hell anzusprechen sind, jedoch
/Rann nur mit zwei Gleichungen gearbeitet werden, so daß einender
Summenbildner mit seinem Satz von zugehörigen Impedanzen entfallen kann. Beispielsweise könnte der Sumraenbildner 105.2
mit seinen die Koeffizienten bestimmenden, veränderbaren Impedanzen ^„2f^12 unc^ ^ ? fehlen, wobei dann die zu den Summenbildnern
105.1 und 1O5.3 gehörenden Impedanzen so zu wählen
fe wären, daß eine Kompensation für eine normal belichtete Szene
eintritt.
Aus Fig. 2 ist ein Teil einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ersichtlich. Bei dieser Ausführungsform wird die die darzustellende Szene enthaltende Vorlage
durch ein nicht dargestelltes Linsensystem auf eine Abtastscheibe 210 abgebildet. Hinter der Abtastscheibe befindet sich eine
ebenfalls nicht dargestellte Feldlinse, welche das Linsenbild
auf einen nicht dargestellten Photomultiplier abbildet. Die Abtastscheibe 210 weist zwei ü-förmige Durchbrüche 211 und
212 auf, die der Messung der integrierten oder mittleren Be-
209810/1700
lichtung der oberen bzw. unteren Hälfte der Vorlage ausschließlich
des wesentlichen Bildgegenstandes dienen. Zehn Löcher 213 a bis 213 k, die verschiedenen Abstand zum Scheibenzentrum
haben, gestatten ein Abtasten des wesentlichen Bildgegenstandes der Vorlage. Die Funktion einer Bezugsöffnung 214 für
eine Bezugsgröße der Bildauflösung und einer Steueröffnung 215 wird noch verdeutlicht werden.
Vier Lichtquellen mit zugehörigen Photozellen sind auf der einen bzw. anderen Seite der Abtastscheibe 210 so angeordnet, wie dies
Fig. 2 zeigt, nämlich bei 90° (Abtaststrahl), bei 132° 53' ' (Bezugsstrahl), bei 171° 30' (obere Hälfte) und bei 20O° 30'
Steuern (untere Hälfte), um ein genaues zeitliches/der Abtaststrahlen
zu ermöglichen. Die Abtastscheibe 210 befindet sich in Fig. 2 in einer Drehlage, in der die Steueröffnung 215 auf der
Verbindungslinie der bei 2C0° 30' angeordneten' Lichtquelle-Photozelle-Einheit
liegt. In dieser Drehlage der Abtastscheibe deckt sich der U-förmige Durchbruch 211 mit einem projizierten
Bildfenster 216, so daß eine Messung der Durchlässigkeit der
unteren Hälfte der Vorlage ausschließlich des wesentlichen Bildgegenstandes
mittels des Photomulitpliers möglich ist. Wenn die Abtastscheibe 210 um etwa 45° im Gegenuhrzeigersinn gedreht
wird, wie dies der Pfeil in Fig. 2 andeutet, deckt sich das Loch 213 a mit dem Bildfenster 216, wenn eine Randaussparung
217 a der Abtastscheibe die Verbindung zwischen der Lichtquelle und der Photozelle der bei 90 angeordneten Einheit
freigibt. Der Photomultiplier wird dann eingeschaltet, um die Durchlässigkeit der Einzelstelle des wesentlichen Bildgegenstandes
der Vorlage zu messen, die durch das Loch 213 a sichtbar ist. In entsprechender Weise wird die Verbindung zwischen der
Lichtquelle und der Photozelle der bei 90 angeordneten Einheit nacheinander von weiteren Randaussparungen 217 b bis 217 k freigegeben,
wenn sich die Abtastscheibe 213 v/eiterdreht, wobei die
20981Q/17Ü0
2U3023
zugeordneten, auf das Filmfenster 216 verteilten Löcher 213 b bis 213 k zur Messung weiterer Einzelstellen des wesentlichen
BiIdgegenstandes der Vorlage mittels des Photomultipliers eingeblendet
werden.
Wenn die Abtastung des zentralen Bereiches der Vorlage vollständig
abgeschlossen ist, bringt eine weitere Drehung der
Abtastscheibe 210 im Gegehuhrzeigersinn die Steueröffnung 215 in den Bereich der Lichtquelle-Photozelle-Einheit bei
132 53'. In dieser Drehlage der Abtastscheibe deckt sich die Bezugsöffnung 214 mit einem auf die Scheibe projizierten Le-
mit einer Standarddichte
zugskörper218/ so daß der Photomultiplier zur Messung der Durchlässigkeit des Bezugskörpers 218 veranlaßt wird. Schließlich befindet sich die Steueröffnung 215 im Bereich der Lichtquelle-Photozelle-Einheit bei 171° 30', wenn der U-förmige Durchbruch 212 sich mit dem Filmfenster 216 deckt. Der Photomultiplier mißt dann die Durchlässigkeit der oberen Halfte der Vorlage ausschließlich des wesentlichen Bildgegenstandes .
zugskörper218/ so daß der Photomultiplier zur Messung der Durchlässigkeit des Bezugskörpers 218 veranlaßt wird. Schließlich befindet sich die Steueröffnung 215 im Bereich der Lichtquelle-Photozelle-Einheit bei 171° 30', wenn der U-förmige Durchbruch 212 sich mit dem Filmfenster 216 deckt. Der Photomultiplier mißt dann die Durchlässigkeit der oberen Halfte der Vorlage ausschließlich des wesentlichen Bildgegenstandes .
Material, das unstrukturiert ist und eine gewisse Dichte aufweist,
bedeckt die ü-förmigen Durchbrüche 211 und 212, damit die Signale des Photomultipliers für diese Durchbrüche eine
Größe annehmen, die dem Signal für die Löcher 213 a bis 213 k entspricht.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel wäre mit einer Fernsehaufnahme der Röhre oder einem Abtastsystem mit wanderndem Bildpunkt denkbar,
dessen Video-Ausgangssignal selektiv zerlegt wird, um die obere und untere Hälfte der Vorlage ausschließlich des wesentlichen
Bildgegenstandes und diesen selbst darzustellen.
Die beschriebenen Ausführungsformen sind Beispiele dafür, wie das das von verschiedenen Stellen einer ein Bild tragenden Vorlage
ausgehende Licht bestimmt wird, um zu klassifizieren und
209810/ 1700
bei der Abbildung der Vorlage auf einen lichtempfindlichen Bildträger die Belichtung zu steuern, damit eine Kompensation
für verschiedem abnormale Szenen bei gewissen Originalen herbeigeführt wird. Falls das LATD-Matrixverfahren zum Bestimmen
der Belichtung angewendet wird, ist es möglich, die Koeffizienten in der L/vTD-Matrix so zu wählen, daß eine sich
des automatischen Klassifizierers bedienende Dichtekorrektur
herbeigeführt wird. Wenn das erfindungsgemäße Verfahren bei einer Schwarz/Weiß-Vorlage angewendet wird, kann nur eine
LATD-Messung durchgeführt v/erden und es kann auch nur ein Klassifizierungssignal entstehen.
Obwohl Verfahren und Vorrichtung nach der Erfindung im Zusammenhang
mit der Fehlbelichtung des wesentlichen Bildgegenstandes beschrieben wurden, muß ergänzend hinzugefügt werden,
daß beide auch dann brauchbar sind, wenn Klassifizierungssignale für farbige Vorlagen zu erzeugen sind. In diesem Zusammenhang
wird auf die DT-OS 2 127 381 hingewiesen, in der eine auf einem eigenen Vorschlag beruhende, entsprechende
Vorrichtung und das mit ihr durchführbare Verfahren im einzelnen beschrieben sind.
Negative als Vorlage mit Szenen, bei denen grünes Gras im Vordergrund
vorherrscht oder ein schwacher Hintergrund vorhanden ist, sind an einer relativ hohen Grün-Dichte im Vordergrund
erkennbar. Szenen mit blauem Himmel führen zu einer relativ hohen Blau-Dichte in der oberen Randzone. Holzflächen ergeben
eine relativ hohe Rot-Dichte und geringe Blau-Dichte im oberen Bildteil. Die Beispiele ließen sich fortsetzen. Indem nun verschiedene
Farbmessungen durchgeführt und die Dichte in der oberen und unteren Hälfte der Vorlage sowie die maximale Dichte
des wesentlichen Bildgegenstandes für jede Farbe gesondert bestimmt werden, läßt sich eine breitere Klassifikation von Szenen
erreichen, um sowohl eine Farbkorrektur herbeizuführen als auch eine Fehlbelichtung des wesentlichen Bildgegenstandes zu vermeiden
.
209810/1700
Claims (39)
- 2U3023- 22 - ■
PATENTANSPRÜCHE■ Ι)) Verfahren zum Ermitteln der richten Belichtung bein Kopieren von Vorlagen, bei dem das von verschiedenen Bereichen der Vorlage ausgehende Licht gesondert gemessen und aus den Einzelmeßergebnissen eine Belichtungsklassifizierung zur Belichtungssteuerung gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daßa) die extreme Dichte des wesentlichen Bildgegenstandes der Vorlage bestimmt wird, daßb) die mittlere Dichte der oberen Hälfte der Vorlage ausschließlich des wesentlichen Bildgegenstandes ermittelt wird und daßc) die mittlere Dichte der unteren Hälfte der Vorlage ausschließlich des wesentlichen Bildgegenstandes gemessen wird. - 2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der wesentliche Bildgegenstand zentral angeordnet wird.
- 3) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelmeßergebnisse gemäß a), b) und c) als elektrische Signale erscheinen, aus denen ein Klassifizierungssignal gebildet wird.
- 4) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Dichte von zwei ü-förmigen, den wesentlichen Bildgegenstand um-schließenden Bereichen der Vorlage gemessen wird.209810/17002U3023
- 5) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Dichte in zwei waagerechten, den wesentlichen Bildgegenstand nach oben und unten begrenzenden rechteckigen Streifen der Vorlage gemessen wird.
- 6) Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Streifen in einer ungefähr 20 % der Gesamtfläche der Vorlage ergebenden Höhe gewählt wird.
- 7) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Diel-te kleiner punktförmiger Bereiche des wesentlichen Bildgegenstandes gemessen wird.
- 8) Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Klassifizierungssignal aus der Summe der mit je einem vorlageabhängigen Gewichtsfaktor versehenen Signale(X,D.. , D ) der Einzelmessungen gemäß a), b) und c) gebildet wird.
- 9) Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Klassifizierungssignal für wenigstens zwei verschiedene Arten von Vorlagen gebildet wird, von denen eines als Klassifizierungssignal zur Belichtungssteuerung benutzt wird.
- 10) Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Klassifizierungssignale (C, , Cf, C) für drei Arten von Vorlagen, nämlich eine mit Hintergrundshelle, eine mit Vordergrundshelle und eine normale, gebildet werden.209810/1700
- 11) Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klassifizierungssignale gemäß folgenden Gleichungen gebildet werden:C, = a, + a , D + a., D. + a . X b 1 ul u 11 1 xlCn= a2 + au2 Du+ al2Dl+ Cf = a3 + au3 Du+ a13 Dl +x3wobei für die Koeffizienten a folgende Beziehungen gelten:
Du 0 Dl O X Normal au2< au2 a12< a12 ax2>O Hinte rgrundsh e1le %!< au2 ana a12 3Xl-^ ax2 Vordergrundshelle au3~ a13- a -. *»■ a „
X^ V? - 12) Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des Klassifizierungssignals die den Farben Rot, Blau und Grün zugeordneten, vorzugsweise nach dem LATP-Verfahren bestimmten Belichtungssteuersignale korrigiert werden.
- 13) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Messungen gemäß a), b) und c) mit weißem ungefiltertem Licht durchgeführt werden.
- 14) Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gejfnnzeichnet, daß zum Farbausgleich des wesentlichen Bildgegenstandes Klassifizierungssignale für zwei oder drei Farben durch Farbdichtemessungen gemäß a) , b) und c) gebildet werden.209810/1700
- 15) Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Einzelmessungen gemäß b) und c) gebildeten Signale zur Unterscheidung zwischen mindestens zwei unterschiedliche Gleichungen des Klassifizicrungssignals erfordernden Arten von Vorlagen und als AuGwahlparameter für die getrennten, nach Klassifizierungsmerkmalen ausgewählten Gleichungen dienen.
- 16) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Messungen gemäß a), b) und c) gleichzeitig durchgeführt werden.
- 17) Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch je einen Signalerzeuger zum Ermitteln der extremen Dichte des wesentlichen Bildgegenstandes der Vorlage sowie der mittleren Dichten der oberen und unteren Hälfte der Vorlage ausschließlich des wesentlichen Bildgegenstandes.
- 18) Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalerzeuger eine gemeinsame rotierende Abtastscheibe (210) aufweisen, die mit dem wesentlichen Bildgegenstand der Vorlage sowie den oberen und unteren Hälften der Vorlage ausschließlich des wesentlichen Bildgegenstandes zugeordneten Durchbrüchen (213 a bis k, 211, 212) versehen ist.
- 19) Vorrichtung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Abtasten mittels fliegendem Bildpunkt, deren Video-Ausgangnsignal selektiv analysierbar ist.20 9 810/17002H3023U -
- 20) Vorrichtung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch mindestens ein erstes, ein zweites und ein drittes lichtempfindliches Bauteil (103, 101a, 101 b) als SignalerzeugGr, auf die ein Bild der Vorlage projiziert wird, und die ein der gemessenen Dichte des wesentlichen Bildgegenstandes sowie des Hintergrundes und des Vordergrundes der Vorlage ausschließlich des wesentlichen Bildgegenstandes entsprechendes erstes, zv/eites und drittes Signal (X bzw. D bzw. D1) erzeugen.
- 21) Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlage 1 : 1 auf die Bauteile (103, 101 a, 101 b) abbildbar ist.
- 22) Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite und dritte Bauteil (101 a, 101 b) im wesentlichen ü-förmig ausgebildet und um das erste Bauteil(103) angeordnet sind.
- 23) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die beleuchtete Oberfläche des zweitenm und dritten Bauteils (101 a, 101 b) rechteckförmig als je ein oben und unten durchgehender Streifen gestaltet ist und ungefähr 2 χ 20 % der Gesamtfläche des Bildes der Vorlage ausmacht.
- 24) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Bauteil (103) eine relativ kleine, zentral gelegene Oberfläche aufweist, die ungefähr 16 % der Gesamtfläche der Vorlage ausmacht.209810/17 00
- 25) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 24, gekennzeichnet durch eine erste elektrische Schaltung (128), deren Eingänge das zweite und dritte Signal (D bzw. D,) aufnehmen und an deren Ausgang ein der Differenz der Dichten des Vorder- und Hintergrundes entsprechendes Auswahlsignal (Z) erscheint.
- 26) Vorrichtung nach Anspruch 25, gekennzeichnet, durch mindestens eine zweite und dritte elektrische Schaltung (1O5.1, 105.3), deren Eingänge das erste, zweite und dritte Signal (X, D , D,) aufnehmen und an deren Ausgängen ein erstes und zweites Klassifizierungssignal (C. bzw. Cf) erscheint.
- 27) Vorrichtung nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch eine Auswahlschaltung (130), welche die Klassifizierungssignale und das Auswahlsignal (Z) aufnimmt und je nach dem Verhältnis zwischen dem zweiten und dritten Signal (D , D.) das erste oder zweite Klassifizierungssignal (C. bzw. C£) zur Belichtungssteuerung abgibt.
- 28) Vorrichtung nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und zweite Klassifizierungssignal (C, und Cf) einem relativ dichten Hintergrund bzw. Vordergrund zugeordnet sind.
- 29) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 28, gekennzeichnet durch eine vierte elektrische Schaltung (105.2), deren Eingang das erste, zweite und dritte Signal (X, D , D.) aufnimmt und ein drittes Klassifizierungssignal (C ) abgibt, das einer bestimmten Dichte des wesentlichen Bildgegenstandes der Vorlage zugeordnet ist.209810/17002H3023
- 30) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswahlsignal (Z) der ersten Schaltung (128) drei verschiedene Größen annimmt, je nachdem ob für die Differenz (A ) zwischen dem zv/eiten und dritten Signal (D r D1) gilt: Δ< S1 , S.^A^S- oder 4^S„f wobei S. und S„ bestimmte Größen sind.
- y Vorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 30 zum Durchführen des Verfalirens nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Gewichtsfaktoren je drei- veränderbare Impedanzen (Αχ1, Aul, Α1χ; Αχ3, A^3, A13)vorgesehen und diese der als Summenbildner (105.1; 105.3) ausgestalteten zweiten bzw. dritten Schaltung vorgeschaltet sind.
- 32) Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanzen (Αχχ, A^, A11; Αχ3, Au3, A13) für eine normale Lichtverhältnisse wiedergebende Vorlage gewählt sind.
- 33) Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß weitere drei Impedanzen (Αχ2, Au2, A12) vorgesehen und diese der gleichfalls als Summenbildner (1Ο5.2) ausgestal-■t teten vierten Schaltung. . vorgeschaltet sind.
- 34) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß für den wesentlichen Bildgegenstand der Vorlage eine Vielzahl erster Bauteile (103) vorgesehen ist, deren Einzeloberflächen hinreichend klein ist, um die Dichte kleiner Bereiche zu bestimmen.209810/1700
- 35) Vorrichtung nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch eine die Vorlage auf die Abtastscheibe (210) abbildende Linse und eine,ein Lihsenbild auf einem Photomultiplier erzeugende Feldlinse .
- 36) Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 35, dadurch gekennzeichnet, daß die der oberen und unteren Hälfte der Vorlage zugeordneten Durchbrüche (211, 212) im wesentlichen U-förmig ausgebildet sind und daß dem wesentlichen Bildgegenstand der Vorlage eine Vielzahl von kleinen Durchbrüchen (213 a bis k) zugeordnet ist.
- 37) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18, 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastscheibe (210) eine Bezugsöffnung (214) und eine Einblendöffnung (215) aufweist und daß vier Paare von Lichtquellen mit Photozellen vorgesehen sind, wobei Lichtquellen und Photozellen auf verschiedenen Seiten der Abtastscheibe angeordnet sind.
- 38) Vorrichtung nach Anspruch 36 oder 37, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Zahl der kleinen Durchbrüche (213 a bis k) entsprechende Anzahl von Randaussparungen (217 a bis k) an der Abtastscheibe (210) vorgesehen ist.
- 39) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 - 24, gekennzeichnet durch einen Summenbildner mit drei Sätzen von jeweils drei veränderbaren Impedanzen, die satzweise durch eine Auswahleinrichtung auswählbar sind und die von den drei Bauteilen abgegebene Signale aufnehmen.209810/1700
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US6733170A | 1970-08-27 | 1970-08-27 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2143023A1 true DE2143023A1 (de) | 1972-03-02 |
| DE2143023B2 DE2143023B2 (de) | 1980-05-22 |
| DE2143023C3 DE2143023C3 (de) | 1983-12-01 |
Family
ID=22075291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712143023 Expired DE2143023C3 (de) | 1970-08-27 | 1971-08-27 | Verfahren und Vorrichtung zum Ermitteln der richtigen Belichtung beim Kopieren von Vorlagen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| CA (1) | CA931408A (de) |
| CH (2) | CH557550A (de) |
| DE (1) | DE2143023C3 (de) |
| FR (1) | FR2108207B1 (de) |
| GB (1) | GB1372415A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2627694A1 (de) * | 1975-06-21 | 1976-12-23 | Konishiroku Photo Ind | Abtastfarbdensitometer |
| DE2637180A1 (de) * | 1975-08-19 | 1977-03-03 | Fuji Photo Film Co Ltd | Verfahren zur belichtungssteuerung bei der herstellung photographischer abzuege |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR3125755A1 (fr) | 2021-07-28 | 2023-02-03 | Psa Automobiles Sa | Élément de garniture de planche de bord avec des moyens de guidage d’un câble. |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3232192A (en) * | 1963-02-20 | 1966-02-01 | Eastman Kodak Co | Photographic exposure measuring device |
| CH464691A (fr) * | 1967-05-22 | 1968-10-31 | Eastman Kodak Co | Appareil de classement d'exposition |
| DE1497900A1 (de) * | 1951-01-28 | 1969-07-03 | Agfa Gevaert Ag | Verfahren zur Belichtungssteuerung beim Kopieren von Farbvorlagen |
| US3469915A (en) * | 1966-09-22 | 1969-09-30 | Ciba Ltd | Method of and apparatus for automatically controlling exposure times in a photographic copying machine |
| DE1522892A1 (de) * | 1966-03-29 | 1969-10-16 | Salvatore Lombardo | System und Vorrichtung zur automatischen Ermittlung der richtigen Belichtung eines lichtempfindlichen Materials |
-
1971
- 1971-07-15 CA CA118325A patent/CA931408A/en not_active Expired
- 1971-08-26 CH CH1252871A patent/CH557550A/fr not_active IP Right Cessation
- 1971-08-26 CH CH903773A patent/CH566021A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1971-08-26 GB GB4011271A patent/GB1372415A/en not_active Expired
- 1971-08-26 FR FR7130919A patent/FR2108207B1/fr not_active Expired
- 1971-08-27 DE DE19712143023 patent/DE2143023C3/de not_active Expired
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1497900A1 (de) * | 1951-01-28 | 1969-07-03 | Agfa Gevaert Ag | Verfahren zur Belichtungssteuerung beim Kopieren von Farbvorlagen |
| US3232192A (en) * | 1963-02-20 | 1966-02-01 | Eastman Kodak Co | Photographic exposure measuring device |
| DE1522892A1 (de) * | 1966-03-29 | 1969-10-16 | Salvatore Lombardo | System und Vorrichtung zur automatischen Ermittlung der richtigen Belichtung eines lichtempfindlichen Materials |
| US3469915A (en) * | 1966-09-22 | 1969-09-30 | Ciba Ltd | Method of and apparatus for automatically controlling exposure times in a photographic copying machine |
| DE1597151A1 (de) * | 1966-09-22 | 1970-04-02 | Ciba Geigy | Verfahren und Einrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung in photographischen Kopiergeraeten |
| CH464691A (fr) * | 1967-05-22 | 1968-10-31 | Eastman Kodak Co | Appareil de classement d'exposition |
| FR1571646A (de) * | 1967-05-22 | 1969-06-20 |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| In Betrach gezogene ältere Anmeldung: DE-AS 17 72 475 * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2627694A1 (de) * | 1975-06-21 | 1976-12-23 | Konishiroku Photo Ind | Abtastfarbdensitometer |
| DE2637180A1 (de) * | 1975-08-19 | 1977-03-03 | Fuji Photo Film Co Ltd | Verfahren zur belichtungssteuerung bei der herstellung photographischer abzuege |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2143023C3 (de) | 1983-12-01 |
| CH566021A5 (de) | 1975-08-29 |
| GB1372415A (en) | 1974-10-30 |
| FR2108207B1 (de) | 1977-01-21 |
| DE2143023B2 (de) | 1980-05-22 |
| FR2108207A1 (de) | 1972-05-19 |
| CA931408A (en) | 1973-08-07 |
| CH557550A (fr) | 1974-12-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69320128T2 (de) | Farbbildwiedergabe mit besonderer Farbtonabbildung | |
| DE69321390T2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Bildwiedergewinnung | |
| DE3614078C2 (de) | Verfahren zum Bestimmen des Ausmaßes eines von einem subjektiv ausgewählten Gegenstand eingenommenen Bildbereichs eines Farboriginals | |
| DE3642821C2 (de) | ||
| DE2636337A1 (de) | Verfahren zur steuerung der belichtung bei der herstellung fotographischer kopien | |
| DE2915141A1 (de) | Automatische belichtungssteuerung zur herstellung fotografischer abzuege | |
| DE2728089A1 (de) | Verfahren zum unterscheiden einer fleischfarbe in einem farboriginal | |
| WO1982002257A1 (en) | Method and device for operating printing material during the production of photographic colour copies | |
| DE2342414B2 (de) | Verfahren zur Bestimmung der Belichtung bei der Herstellung von Kopien aus einem Negativbildstreifen | |
| DE3629793C2 (de) | Verfahren zum punkt- und zeilenweisen Kopieren einer mehrfarbigen Kopiervorlage und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DD202602A5 (de) | Photographisches kopiergeraet mit automatischer belichtungs- und kontraststeuerung und steuerschaltung dafuer | |
| DE3620525C2 (de) | ||
| DE3501572C2 (de) | Verfahren zum Detektieren von Bildinformation bezüglich einer fotografischen Abbildung | |
| DE4110813C2 (de) | ||
| DE2143023C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ermitteln der richtigen Belichtung beim Kopieren von Vorlagen | |
| CH653449A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zur automatischen belichtungssteuerung in einem fotografischen farbkopiergeraet. | |
| DE2459456A1 (de) | Verfahren zur steuerung der belichtung bei der herstellung von fotografischen farbkopien | |
| DE2732430C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Analysieren einer Reproduktions-Vorlage | |
| DE1042374B (de) | Verfahren zur Herstellung von Farbkopien | |
| DE69214396T2 (de) | Farbbildreproduktion mit Kompensationslichtquelle | |
| EP0438374B1 (de) | Verfahren zur Erstellung von fotografischen Farbkopien von Kopiervorlagen | |
| DE19622765C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verarbeiten von belichteten, entwickelten Filmstreifen | |
| DE1597058C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen von Belichtungsweilen | |
| DE976397C (de) | Verfahren zur Reproduktion farbiger Bilder durch Aufbelichten von Teilfarbbildern auf Mehrfarbenmaterial | |
| DE1522892A1 (de) | System und Vorrichtung zur automatischen Ermittlung der richtigen Belichtung eines lichtempfindlichen Materials |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8228 | New agent |
Free format text: BRANDES, J., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
|
| 8281 | Inventor (new situation) |
Free format text: HUBOI, ROBERT WALDEMAR, WEBSTER, N.Y., US PALMER, OSMOND FREDERICK, ROCHESTER, N.Y., US WAZ, EDWARDMICHAEL, HILTON, N.Y., US HARVEY, JAMES EDWARD AMANN, WILLARD RICHARD, ROCHESTER, N.Y., US |
|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |