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System und Vorrichtung zur automatischen Ermittlung der richtigen
Beliclx ung eines lichtempfindlichen Materials Die vorliegende Erfindung betrifft
ein System und eine Vorrichtung zur automatischen Ermittlung der richtigen Belichtung
eines gegebenen lichtempfindlichen Materials, aufgrund der Lichtintensität und des
Kor. trastes eines reellen Bildes.
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Das System und die Vorrichtung gemäß der Erfindung sind geeignet für
die Konstruktion automatischer Maschinen zur fotografischen Bildwidergabe in schwarz
und weiß und, mit dem trichromatischen Addi-
| tionsverfahren, auch in Farbe sowie für Negative mit beliebigem
Bild |
| bzw. Kontrast. |
| Das S5#stem gestattet die Herstellung von Abzügen höchster
Qualität, |
| die bei einer gegebenen lichtempfindlichen Emulsion überhaupt
erziel- |
| bar ist, selbst bei Negativen, die mit den üblichen Belichtungs-
oder |
| Entwicklungsfehlern erzeugt wurden. |
| Bislang wird zur Ermittlung der genauen Belichtung einer fotografi- |
| schen Emulsion die Lichtintensitiit des (tenstandes bzw. Bildes
nach |
| Verfahren gemessen, die auf dein Cedanken der Erfassung der
gesam- |
| ten vom Bild aufgenommenen Lichtmenge beruhen. Die Belichtung
wird |
| geregelt, indem ein konstantes Verhältnis gebildet wird, wobei
der ge- |
| messene Wert der Gesamtlichtintensitä t und die Belichtungszeit
in um- |
| gekehrtem Verliiiltnis zueinander stehen. |
| Bei anderen bekannten Verfahr en wird die Lichtintensität eines
einzi- |
| gen Bildpunktes gemessen, beispielsweise der Vorderseite eines
Ge- |
| genstandes, und dann die Belichtung auf der Basis dieser '.Messung
für |
| jedes andere Bild mit einem gleichartigen Gegenstand, gemessen
von |
| einem analogen Punkt aus, geregelt. Dieses und andere lIePverfahren |
| gestatten nur die halbautomatische Herstellung von Abzügen,
da Fehler- |
| quellen auftreten, die von Veränderungen des Gegenstandes,
des Kon- |
trastes und des Belichtungszeitwertes Herrühren.
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Das erfindungsgemäße System besteht in der Regelung der Blendenu öffnung
auf der Basis des Wertes des arithmetischen Prodktes von maximaler und minimaler
Bild-Lichtintensität, wobei die Belichtungszeit konstant gehalten ist.
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Die Werte der maxirnalen und minimalen Lichtintensität dienen zur
Erzeugung von Ausgangsströmen, die symmetrische Werte und entsprechende Vorzeichen
mit Bezug auf den arithmetischen Mittelwert aller `alerte haben, die der Stronyannimint,
wenn der maxima% bzw. der "minimale Lichtintensitätswert durch den Quotienten bzw.
das Produkt des jeweiligen Wertes der i-# itileren Lichtintensität bei einer positiven
Zahl gegeben ist, die in der Praxis zwischen 1 und 8 liegt.
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Für ein besseres Verständnis der Erfindung iuird auf die nachfolgende
Erläuterung anhand der anliegenden Zeichnungen hingewiesen, die bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung darsbllen und noch weitere Merkmale sowie Vorteile der Erfindung erkennen
lassen.
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Figur 1 zeigt ein Diagramm einer lichtempfindlichen Emulsion.
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Figur 2, 3 und 6 zeigen Diagramme mit einer erfindungsgemäßen automatischen
Vorrichtung.
Figur 4 und 5 zeigen Schaltungsanordnung bzw. Diagramm
einer erfindungsgemäßen, von Hand bedienbaren Vorrichtung.
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Figur i zeigt die elektronische Schaltungsanordnung einer Vorrichtung
nach Fig. 8, dort mit E bezeichnet.
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Figur 8 und 9 zeigen eine Ausführungsform der Vorrichtung mit automatischer
Abtastung des reellen Bildes, wobei Fig. 8 ein Schnitt längs der Linie X-X der Fig.
9 ist.
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Das System gemäß der Erfindung besteht darin, mit einer geeigneten
Vorrichtung (Direktmessung,, Abtastung mittels Lochscheibe usw. ) die an den hellsten
und dunkelsten Stellen auftretende
Lichtintensität zu messen, wobei die Fläche dieser Stellen etwa I/500 des zu reproduzierenden
Bildes aufweisen, und die Bildintensitcit (beispielsweise mittels der Objektivblende)
so zu verändern, daß das Verhältnis zwischen dem Maximalwert (.- und dem Minimalwert
e der gemessenen Intensitäten gleich ist ihrem konstanten arithmetischen Produkt
wobei M gleich ist der Konstanten für die Emulsion und ihrer Entwicklung jedoch
auch für jede andere Bildart; und schließlich jedes andere Bild mit beliebigem Gegenstand
bzw. Kontrastwert als gleiche Intensität besitzend aufzufassen und dann nach Gleichung
(1) abzuziehen,
wobei die Belichtungszeit konstant bleibt. Der in
Gleichung (1) ausgedrückte Tatbestand ergibt sich aus folgendaz Überlegungen.
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Es sei ein halblogarithmisches Diagramm gegeben (Fig. 1), das die
möglichen Schwärzungswerte S x log. I%i , wobei I gleich ist der einfallenden Intensität
und i gleich der austretenden Intensität, die eine normale fotografische Emulsion
bei Entwicklung erreiclltn kann, als Funktion der erhaltenen Belichtung
E = tp T darstellt. Auf der Abszisse sind die Intensitätswerte (p wiedergegeben,
nachdem die Belichtungszeit T als konstant vorausgesetzt ist. Die bei der gegebenen
Emulsion brauchbaren Schwärzungswerte sind innerhalb des Bereichs zwischen Minimalwert
& und Maximalwert a. Hierfür ist ein entsprechender Minimalwert q' und ein Maximalwert
iP' der Intensität erforderlich. Der Grundgedanke bestellt darin, die Intensität
des Bildet (Blende) so zu verändern, daß sich zwei Extremwerte der Intensität (z.
B. (Q , (3) ergeben, woraus zwei entsprechende Schwärzungswerte @ und ® resultieren,
die von CS
' (für das erstere) und von L'(für das letztere) gleichen Abstand
haben, wobei diese extremen Schwärzungswerte auf dem geradlinigen Teil der Kennlinie
von Fig. 1 liegen. Mit anderen Worten, (S und J#i sind in Bezug auf einen gewissen
Zwischenwert der Schwärzung #_ M symmetrisch. Die Gleichung (1) ist durch Betrachtung
der Fig: 1 abgeleitet, wobei die Schwärzungswerte 6 dem Logarithmus der Intensität
(Q direkt proportional sind
und der Mittelwert 5M bei einer Intensität
Cp n, auftritt (wobei die Belichtungszeit konstant ist), so das man für den linearen
Bereich der Fig. 1 die folgende Entsprechung erhält:
| Hieraus ist ersichtlich, daß bei symmetrischen Werten
@ und (, in |
| Bezug auf SDI folgende Beziehungen bestehen: |
| = 2(5m - X = 23 - 1 = |
| #-Pm = 2cSII = @3 = g , (D - 2611 +
x = 23 + 1 = 16 |
| Bei Verwendung einer Eigenschaft geometrischer Reihen kann
man |
| die folgende Gleichung aufstellen: |
| (2SM (AI + x-) _ (2@II)2 oder CV ' _ CP2I = M, was (1) |
| darstellt. |
| Aufgrund der Gleichung (1) ist daher bestätigt, daßeine belieibge
An- |
| zahl reeller Bilder, die einer gegebenen fotografischen Emulsion
auf- |
geprä gt werden, ihre beiden extremen ;cüwärzungsi@rerte und ,0,
enthalten, deren Wert mit Bezug auf den Mittelwert & symmetrisch ist, sofern
die Belichtungswerte ihre beiden extremen Intensitätspunkten (p und (P als arithmetischen
Produkt das Quadrat t.PM der mittleren Belichtungswerte ergeben, was @Aq entspricht.
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Aus den obigen Darlegungen ist zu entnehmen, daß der Einfluß der Art
des Gegenstandes bzw. Bildes auf die Belichtung ausgeschaltet wird und daß außerdem
kontrastarme Negative mit Belichtnngswerten abziehbar sind, die Schwärzungen in
der 1;@ihe von c51,1 ergeben. Umgekehrt bewirkt das System bei zunehmendem Kontrast
eine Zunahme der Belichtung der dunklen I# liichen auf dem Belichtungsmaterial,
und zwar um einen Faktor, der auch bei der Verringerung der Belichtung in gleichem
Verhältnis angewandt wird. Bei einer Zunahme an Kontrast erfordert das System also
eine Zunahme des Blendendurchmessers, was auch mit der praktischen Erfahrung übereinstimmt.
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In Fig. 4 ist eine Vorrichtung gezeigt, die das oben erwähnte System
entoghält, für die Praxis geeignet ist und beispielsweise von Hand Messungen auszuführen
gestattet. Dabei sind R1 = R2 die beiden Abschnitte gleicher Widerstände, die als
Kalibrierorgan der Vorrichtung gleichzeitig und in der gleichen Richtung veränderlich
sind. Rq und Ro sind
die Widerstandswerte zweier gleicher- lichtempfindlicher
Vorrichtungen, die die Eigenschaft haben, auf Lichteinwirkung und anliegenden Strom
geni#iß folgendem Gesetz anzusprechen, wobei V die angelegte Spannung und I der
Strom sowie A und K zwei Konstanten sind; I = AVY und auch @'/I = 1/Ay und, indem
V/I - Rq gesetzt. wird
| daß heilt sie ähneln einem Fotowiderstand, abgesehen von der
elektri-- |
| sehen Tr,iglieit und der Spektralempfindlichkeit. |
Das auf die Schaltung von Fig. 4 bezügliche Diagramm der Fig. 5 stellt auf seiner
Abszisse mit logarithmischem Maßstab den Wert 3C. der Lichtintensität eines beliebigen
zu messenden Bildpunktes dar. Im besonderen sind alle Werte zwischen t_P und e möglich
für ein gegebenes reelles Bild.
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Die Kurve 1 stellt auf ihrer Ordinate in linearem Malistab die Spannung
V1 dar, die der an der dunkelsten Stelle angeordneten Zelle entspricht, während
die Kurve 2 auf ihrer Ordinate die Spannung V2 angibt, die der an der hellsten Stelle
des Bildes angeordneten Zelle entspricht. Bei einem gegebenen Bild sind die Werte
V1 und V2 wie folgt definiert:
Setzt man nun V1 = V2 (entsprechend V1 - V2 = (j), beispielsweise mit einem wie
in Fig. 4 gezeigt eingesetzten Mikroampermeter pAII so ergibt sich;
was sich erweitern und vereinfachen läßt auf:
Die Schaltung nach Fig. 4 erfüllt daher unter den Bedingungen Vi-V2= die Gleichung
(1).
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Eine zweite, in den Fig. 8 und 9 dargestellte Vorrichtung fängt das
reelle Bild auf, das auf die Ebene eines Fensters F fokussiert ist, welches die
Form eines abgestumpften Kreisabschnittes hat und aus einer lichtundurchlässigen
Schicht gebildet ist. Hinter dem Fers ter läuft eine Scheibe D mit ungefähr 5 U/min
um, auf der 16 Löcher mit ungefähr I1500 der Fläche des Bildes in Form einerArchimedischen
Spirale
angeordnet sind. Hierbei ist es ein wichtiges Merkmal, dah vor diesem Fenster selbst
während des Ubergangs von einem Loch Q zum nächsten , eine durchsichtige Fläche
auftritt, die die gleichen Abmessungen wie ein Loch in der Scheibe aufweist. Das
Licht, daß nacheinander von den verschiedenen Bildpunkten kommt, tritt durch das
Fenster und die Scheibe und wird sodann durch einen lichtdurchlässigen Verschlug
bzw. eine Mattscheibe Z zerstreut. Es wird sodann nach Streuung in der Kammer mit
den reflektierenden Wänden P einem Lichtverstärker (photomultiplier) Z"1 zugeführt,
so daß die von ci esem erzeugte Kathodenspannung konstant ist, wenn das Fenster
ohne das Bild mit gleichförmigem Licht beleuchtet wird und so daß sie stets zwischen
den beiden Extremwerten gehaltepwird, die direkt dem Maximal- bzw. Minimalintensitltswer
t (e, (9) proportional sind, wenn letzteres mit seiner Brennebene auf das oben erxe
haste Bild geworfen wird.
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Die von der Vorrichtung nach Fig. 8 gemessenen Intensitätswerte Vif?
(# werden durch den elektronischen Teil nach Fig. i verarbeitet, dessen Bestandteile
die folgenden Funktionen haben: V, 1 ist der Photomultiplier, dessen Elektroden
durch den Spannungsteiler R13/R20 mit Strom versorgt werden, der mittels des Potentiometers
R21 von den Spannungsstabilisatorröhren V5 . . , V11zugeführt wird.
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In spezieller Ausgestaltung ist die Anode 10 der letzten Elektrode
9 der
Röhre V1 gekoppelt, wobei diese beiden Elektroden mit einer
Spannung ILIi 40V gespeist werden, wobei dieser Wert unterhalb der Sättigung der
Röhre liegt. Diese Anordnung gestattet zusammen mit einem hochohrigen Widerstand
R1 in sehr guter Annäherung und innerhalb der für den Gegenstand der Erfindung erforderlichen
Grenzen die Erzielung des Effektes, da(? das Potential an der Stelle A in arithmetischer
Reihe abnimmt, wenn die auf die Kathode 11 der Rühre Z"1 fallende Lichtintensität
in geometrischer Reibe zunimmt. Die als Kathodenfolger zwischengeschaltete Röhre
V" gibt die Spannung der Stelle A an der Kathode B mit einer Zunahme um etwa 5V
an eine niedrige Impedanz weiter, welche für den Betrieb derkestlichen Schaltungsanordnung
ausreicht.
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Am Spannungsteiler R 7, R8, R9, R10 fallen vier Potentiale an, und
zwar zwei feste und zwei regelbare. Das Potential an der Stelle C hat speziell einen
Wert, welcher dem arithmetischen Mittel des Ausgangspotentials gleichkommt, das
der Punkt B während der praktisch vorkommenden Zeit annehmen kann. Das Potential
bei B kann entweder größer (positiv) oder kleiner (negativ) in Bezug auf dasjenige
der Stelle C sein, je nach dem -Wert, der auf die Fotokathode der Röhre V1 einfallenden
Lichtintensität. Nach wenigstens einem Umlauf der Abtastscheibe D, was einer Punkt-für-Punkt-Abtastung
des gesamten Bildes entspricht, ist die au fi die Kathode von V1 fallende Lichtintensität
zwisehen
den Extremen oder Scheitelwerten t:p und O ehtllalten.
In übereinstimmung damit nimmt die Stelle B die Potentiale VQ und V1) (Fig. 2) an,
die als Scheitelwert aller der Werte, die die Stelle B angenommen hat, wie folgt
weitergeleitet werden: Im Falle VB > VG an die Stelle E mittels der Diode D2, und
im Falle VB <Z VG an die Stelle D mittels der Diode Dl, wo die Potentiale wegen
der hohen Zeitkonstante R5 C1 = R()C2 = 3 s bis zum nächsten Umlauf der Scheibe
mit einer geringen jedoch für den vorliegenden Zweck notwendigen Abschwächung verbleiben.
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Die Potentiale der Stellung D und E werden den beiden Gittern einer
Doppeltriode V3 zugeführt, welche die Anodenströme Ib bzw. Ia steuert, deren Wert
den an den Stellen D und E in Bezug auf Masse anliegenden Potentialen direkt proportional
ist (Fig. 3 und 7).
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Wie aus Fig. 3 hervorgeht, zeigt dieses Diagramm die Abhängigkeit
der Ströme 1a und Ib als Funktion der auf die Fotokathode der Röhre V1
| es |
| auffallendenLichtintensität. Man erkennt, daß/einen besonderen
Intensi- |
tätswert % gibt, welchem I, = Ib = IM infolge der besonderen Bedingung VB = VG entspricht.
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Da der den Widerstand R11 durchfließende Strom gleich ist Ia + I b,
so ergibt sich für den Sonderfall Ia = Ib IM.
Ia +I b Ia x 2 Ib
= 2 IM.
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Dementsprechend ist das Potential an der Stelle G; VG = VP R11 21M
(3)
Durch Einstellung des Schleifers des Potentiometers R10 in der Weise,
daß der Punkt F dasselbe Potential wie der Punkt G erhält, kann der mit p A/I gekennzeichnete
Strommesser die Existenz der Bedingung
VG x VF bzw. VG - VF = e anzeigen.
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Aus dem Diagramm der Fig. 1 ist weiterhin ersichtlich, daß die auf
die Fotokathode einwirkenden extremen Lichtintensitätswerte W und (p gegeben sind
durch:
wobei n eine positive Zahl ist, in der Praxis zwischen 1 und B. Es ergibt sich,
daß Q (P _ (QM ist. Bei dieser Bedingung regelt die beschriebene elektronische Vorrichtung
den Strom Ib unter Erhöhung seines Wertes auf Ib = IM + . und zugleich den Strom
Ia unter Verminderung seines Wertes auf Ia = IM - x.
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Da nun der R11 durchfließende Strom stets Ia + Ib ist, ergibt sich
dieser Wert als Ia +I b M I (P +.I t(?. (IM -. + (IM +) = 21M,
| was genau dem gemäß Gleichung (3) berechneten Wert gleichkommt. |
| Infolgedessen wird dasPotential an der Stelle G ebenfalls gleich
dem |
| der Beziehung (3) sein, nämlich |
| 7 |
| KrG x j P _ R 11 21T h |
| woraus folgt, daß die Ablesung j"G - Z'F = b an dem
mit u A/I bezeich- |
| neten Strommesser gewährleistet, daß die Extremwerte CQ und
O der |
| Bildintensität zueinander im Verhältnis W O = 2 |
| cQ@I stehen. |
| Allgemein gesprochen ist die Anzeige des Strommesse rs gegeben
durch: |
| Bildintensität Anzeige am Meßgerät |
| (.P (D G, LP@I @'G |
| @P m = ULI VG = @"F. |
| I jrG ./ VF |
Man kann die Projektionseinrichtung nach Fig. 8 mit einem Servo-Mechanismus ausstatten,
der durch den Potentialunterschied an den Stellen G und F (Fig. 7) zur Veränderung
der Bildintensität gesteuert wird, beispielsweise durch Vergrößerung der Blendenöffnung
B-,im Falle (P (p
,Z tQ@,I und durch Verringerung im Falle cpQ) > C,(?M.
Die Anordnung versucht auf diese Weise, stets die erwünschte ,Gleich-3 ( cpM einzunehmen.
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Schaltet man das Instrument durch die Bedingung VG m VF aus,
so
kann- man es für eine bestimmte lichtempfindliche Emulsion
kalibrier en bzw. eichen, indem das Bild mit einem durch das Instrument vorgegebenen
Blendenöffnungswert bei verschiedenen Belichtungszeiten aufgep r. 'igt und dann
derjenige Wert, der die beste Belichtung ergeben hat, als konstanter Eiclm-ert für
jedes andere Bild ausgewählt wird, das durch die Wirkung der Vorrichtung bei einer
gegebenen lichtempfindlichen Emulsion aufgeprätt werden kann.
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Ein weiteres Merkmal des Systems, das insbesondere die oben erwähnte
elektronische Schaltungsanordnung betrifft, gestattet die automatische Anpassung
innerhalb gewisser Grenzen des Kontrastes eines fotografisch wiederzugebenden reellen
Bildes an die Gradation einer für dessen Aufnahme dienenden lichtempfindlichen Emulsion.
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Es ist bekannt, daß der Wert einer lichtempfindlichen Hbchkontrast-Emulsion
verringer werden kann, indem man sie gleichförmig einer Strahlung aussetzt, für
die sie empfindlich ist, and zwar entweder vor, während oder nach dem Torgang des
Bildaufprägens. Gegenwärtig hat dieses Zierfahren den Bau von Belichtungseinrichtungen
ermöglicht, welche- diesen Effekt ausnutzen, wobei die benutzte Größe von Hand auf
der Basis einer visuellen Abschätzung des Kontrastes des Negativbildes vor dem Belichtungsvorgang
eingestellt wird.
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Mit Rücksicht hierauf ist zu beachten, daß dieser Effekt bislang stets
als
physikalische Eigenschaft der lichtempfindlichen Schicht betrachtet wurde, während
er erfindungsgemäß stattdessen als optische Eigenschaft des reellen Bildes angesehen
wird, welches ein fotografischen Objektiv unter der Voraussetzung liefert, daß es
unter Ausnutzung der üblichen Eigenschaften einer fotografischen Emulsion wie im
Diagramm der Fig. 1 innerhalb gewisser Grenzen durch eine Schaltungsanordnung nach
Fig. 7 automatisch regelbar ist, wobei Messung und Belichtung durch eine Vorrichtung
erfolgen, deren Arbeitsweise derjenigen nach Fig. 8 ixnd 9 ähnelt. Es sei nun irgendein
reelles Bild genommen (Fig. 6) und die beiden darin enthaltenen Punkte A und B extremer
Intensität betrachtet, die um den willkürlichen Abstand D mm voneinander entfernt
sind, und es sei der Punkt A derjenige mit kleinster Intensität. Bei einem gewissen
Beleuchtungs«e rt des Negatives N' sind die Entfernungen W' A bzw. (P'B ein Maß
für die Intensität c9' des dunkelsten und die Intensität g1 des hellsten
projizierten Bildpunktes, während der Kontrast als K - Q'/(¢' definiert ist. Jede
Veränderung der Bildintensität (beispielsweise mittels der Blende) verschiebt die
Punkte (Q ` bzw. 4)" längs der vertikalen Linien durch A und B in einer Schwenkung
um den Pol P, beispielsweise nach M und N, wobei jedoch stets der gleiche Kontrast
zwischen beiden beibehalten wird, so da(3 (@>`@' N/M = K .
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Wird auf das durch! und (' (Fig. 6) definierte Bild eine Beleuchtung
der
gleichen Spektralzusammensetzung wie die flauptquelle mittels eines halbdurchlässigen
Spiegels S (Fig. 8) in der Weise überlagert, daß die Intensität jedes Bildpunktes
von N durch Addition der gleichen Größe Y erhöht wird, so erzielt man eine doppelte
Wirkung auf das Bild, nämlich 1. eine Zunahme der Gesamtintensität, 2. eine Abnahme
des Kontrastes.
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Dieser letztere Effekt ist auf die Hinzufügung der gleichen Größe
y = zusCitzliche Lichtintensität zu den Punkten cf @ uid ip der extremen Intensität
zurückzuführen, was eine Herabsetzung des Verhältnisses bewirkt, nämlich;
Man kann sich nun die Eigenschaft der Schaltungsanordnung E (Fig. 7) zunutze machen,
daß die Intensität eines reellen Bildes, selbst in Gegenwart von zusätzlichem Licht,
auf den Wert
(wobei 9M konstant ist) eingeregelt wird. Auf diese Weise kann man den Kontrast
wie erwünscht verringern, indem man die Intensität des Hilfslichtes mittels der
Blende B1 (Fig. 8) erhöht, ohne diejenige des Bildes zu vergrößern. Tatsächlich
bewirkt nach Fig. 6 das ursprüngliche Bild selbst, wie es durch CQ' und
4' definiert ist, infolge des Hilfslichtes (das für den Augenblick die willkürliche
Intensität y haben möge) die
Verschiebung auf CP" und (", während
die Wirkung der Vorrichtung (Fig. ?) die allgemeine Intensität verringert, wodurch
die Punkte mittels Schwenkung um den Pol P auf (Q und (p gebracht werden, so daß
die Bildintensität ebenso groß wird wie im vorhergehenden Falle, jedoch mit verringertem
Kontrast, wobei wiederum
gleich konstant) ist. Fügen wir der Vorrichtung im ersten Gleichgewichtszustand
zusätzliche Intesität hinzu, so nähern sich die Werte tg und (D infolge der intensitätsausgleichenden
Wirkung der Regelschaltung dem Wert tf M, wodurch der Kontrast <,p/ e verringert
.wird, der sogar auf den Grenzwert c@@ (@ = LV/ C? = 1 gebracht werden könnte.
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1I AI Wenn man zur Stabilisierung der intensitätsdosierenden Wirkung
der Regelschaltung diese so ausbildet, daß in der Gleichung (1)
die minimale Intensität t9 gleich ist tpS (Fig. 1), welche Intensität die minimale
Schwellenschwärzung @S hervorruft, so kann man die vollkommenen Bedingungen für
die Belichtung erhalten, die sowohl in Bezug auf die Intensität als auch in Bezug
aufd.e Anpassung des Kontrastes zwischen dem Negativ und der lichtempfindlichen
Schicht gültig sind, nämlich
Um diese Bedingungen zu erzielen, muß der üblichen Belichtungseinrichtung
_(Fig.
8) eine Lichtquelle L1 hinzugefügt werden, mit gleicher Spektralzusammensetzung
wie das Ila uptlicht L, das nach Durchgang durch eir/optisches System G101 und nach
Reflektion durch den halbdur chläSsigen Spiegel S mit dem Hauptlicht L zusammenfällt.
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Wenn man in der Praxis auf das Fenster F (Fi g. 8) ein Bild projiziert,
das zusammen mit dem Hilfslicht die Gleichung (4) erfüllt, so bestimmt das Potential
än der Stelle L (Fig. i) durch seinen Wert das Vorliegen der Bedingung -,p = @S,
wie durch den mit li A IC bezeichneten Strommesser mit Ausgang e angezeigt wird,
trenn der Schleifer von R8 beim Kalibrieren des lichtempfindlichen Materials auf
das Potential I. gebracht wird.
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Für den Fall, daß der Bildkontrast größer ist als die Emulsion aufnehmen
kann, so erhält nach Eintritt der Bedingung
der Punkt cg weniger Licht als für Lp. notwendig ist. Das Potential an der Stelle
L ist größer (positiv) mit Bezug auf die Stelle I, so daß der verfügbare Potentialunterschied
mittels des Servo-Mechanismus p A/c die Blende B1 zur Erhöhung der Irjtensität des
Hilfslichtes regeln kann. Auf diese Weise wird eine Verminderung des Kontrastes
erzielt und auch ein Ausgleich der größeren Lichtintensität des Bildes wie bereits
beschrieben. Beide Effekte halten solange an, bis die Bedingungen Gleichung,(4)
erreicht sind.
Ist andererseits der Bildkontrast kleiner als die
Emulsion aufnehmen kann, so verringert die Vorrichtung die Hilfsintensität auf einen
zweckmäßigen Wert, wobei auch der Nullwert in solchen Fällen erreicht werden kann,
in denen der Bildkontrast kleiner oder gleich dem von der -Emulsion aufnehmbaren
ist, so daßman in diesen Fällen nur den Effekt der Regelung der Bildintensität erhält.
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Die Vorrichtung funktioniert daher in folgender Weise: Ist das Produkt
von Minimalwert t-? und Maximalwert (Q der gemessenen Lichtintensität des Bildes
verschieden von dem Wert
so kommt der Servo-Mechanismus p A/ I in Gang, welcher die Bildintensität in der
Weise regelt, daß sie die Bedingung
erfüllt.
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Ist hinsichtlich des Kontrastes der minimale Intensitätswert cQ' verschieden
von dem Schwellwert CQS, so tritt der Servo-Mechanismus A/c in Aktion und paßt den
Bildkontrast der Emulsion an, wodurch die Bedingung CP = cQ s erfüllt wird.
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Das Bild wird auf diese Weise bezüglich der lichtempfindlichen Emulsion
sowohl hinsichtlich der Intesität als auch hinsichtlich des Kontrastes geregelt.
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Bei ungeändertem Grundgedanken der Erfindung können die Einzelheiten
der
Konstruktion und die Ausführungsformen von den beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispielen
stark abweichen, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen würde.