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DE1522892A1 - System und Vorrichtung zur automatischen Ermittlung der richtigen Belichtung eines lichtempfindlichen Materials - Google Patents

System und Vorrichtung zur automatischen Ermittlung der richtigen Belichtung eines lichtempfindlichen Materials

Info

Publication number
DE1522892A1
DE1522892A1 DE19661522892 DE1522892A DE1522892A1 DE 1522892 A1 DE1522892 A1 DE 1522892A1 DE 19661522892 DE19661522892 DE 19661522892 DE 1522892 A DE1522892 A DE 1522892A DE 1522892 A1 DE1522892 A1 DE 1522892A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
intensity
value
image
light intensity
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661522892
Other languages
English (en)
Inventor
Salvatore Lombardo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1522892A1 publication Critical patent/DE1522892A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/72Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Facsimile Image Signal Circuits (AREA)

Description

  • System und Vorrichtung zur automatischen Ermittlung der richtigen Beliclx ung eines lichtempfindlichen Materials Die vorliegende Erfindung betrifft ein System und eine Vorrichtung zur automatischen Ermittlung der richtigen Belichtung eines gegebenen lichtempfindlichen Materials, aufgrund der Lichtintensität und des Kor. trastes eines reellen Bildes.
  • Das System und die Vorrichtung gemäß der Erfindung sind geeignet für die Konstruktion automatischer Maschinen zur fotografischen Bildwidergabe in schwarz und weiß und, mit dem trichromatischen Addi-
    tionsverfahren, auch in Farbe sowie für Negative mit beliebigem Bild
    bzw. Kontrast.
    Das S5#stem gestattet die Herstellung von Abzügen höchster Qualität,
    die bei einer gegebenen lichtempfindlichen Emulsion überhaupt erziel-
    bar ist, selbst bei Negativen, die mit den üblichen Belichtungs- oder
    Entwicklungsfehlern erzeugt wurden.
    Bislang wird zur Ermittlung der genauen Belichtung einer fotografi-
    schen Emulsion die Lichtintensitiit des (tenstandes bzw. Bildes nach
    Verfahren gemessen, die auf dein Cedanken der Erfassung der gesam-
    ten vom Bild aufgenommenen Lichtmenge beruhen. Die Belichtung wird
    geregelt, indem ein konstantes Verhältnis gebildet wird, wobei der ge-
    messene Wert der Gesamtlichtintensitä t und die Belichtungszeit in um-
    gekehrtem Verliiiltnis zueinander stehen.
    Bei anderen bekannten Verfahr en wird die Lichtintensität eines einzi-
    gen Bildpunktes gemessen, beispielsweise der Vorderseite eines Ge-
    genstandes, und dann die Belichtung auf der Basis dieser '.Messung für
    jedes andere Bild mit einem gleichartigen Gegenstand, gemessen von
    einem analogen Punkt aus, geregelt. Dieses und andere lIePverfahren
    gestatten nur die halbautomatische Herstellung von Abzügen, da Fehler-
    quellen auftreten, die von Veränderungen des Gegenstandes, des Kon-
    trastes und des Belichtungszeitwertes Herrühren.
  • Das erfindungsgemäße System besteht in der Regelung der Blendenu öffnung auf der Basis des Wertes des arithmetischen Prodktes von maximaler und minimaler Bild-Lichtintensität, wobei die Belichtungszeit konstant gehalten ist.
  • Die Werte der maxirnalen und minimalen Lichtintensität dienen zur Erzeugung von Ausgangsströmen, die symmetrische Werte und entsprechende Vorzeichen mit Bezug auf den arithmetischen Mittelwert aller `alerte haben, die der Stronyannimint, wenn der maxima% bzw. der "minimale Lichtintensitätswert durch den Quotienten bzw. das Produkt des jeweiligen Wertes der i-# itileren Lichtintensität bei einer positiven Zahl gegeben ist, die in der Praxis zwischen 1 und 8 liegt.
  • Für ein besseres Verständnis der Erfindung iuird auf die nachfolgende Erläuterung anhand der anliegenden Zeichnungen hingewiesen, die bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung darsbllen und noch weitere Merkmale sowie Vorteile der Erfindung erkennen lassen.
  • Figur 1 zeigt ein Diagramm einer lichtempfindlichen Emulsion.
  • Figur 2, 3 und 6 zeigen Diagramme mit einer erfindungsgemäßen automatischen Vorrichtung. Figur 4 und 5 zeigen Schaltungsanordnung bzw. Diagramm einer erfindungsgemäßen, von Hand bedienbaren Vorrichtung.
  • Figur i zeigt die elektronische Schaltungsanordnung einer Vorrichtung nach Fig. 8, dort mit E bezeichnet.
  • Figur 8 und 9 zeigen eine Ausführungsform der Vorrichtung mit automatischer Abtastung des reellen Bildes, wobei Fig. 8 ein Schnitt längs der Linie X-X der Fig. 9 ist.
  • Das System gemäß der Erfindung besteht darin, mit einer geeigneten Vorrichtung (Direktmessung,, Abtastung mittels Lochscheibe usw. ) die an den hellsten und dunkelsten Stellen auftretende Lichtintensität zu messen, wobei die Fläche dieser Stellen etwa I/500 des zu reproduzierenden Bildes aufweisen, und die Bildintensitcit (beispielsweise mittels der Objektivblende) so zu verändern, daß das Verhältnis zwischen dem Maximalwert (.- und dem Minimalwert e der gemessenen Intensitäten gleich ist ihrem konstanten arithmetischen Produkt wobei M gleich ist der Konstanten für die Emulsion und ihrer Entwicklung jedoch auch für jede andere Bildart; und schließlich jedes andere Bild mit beliebigem Gegenstand bzw. Kontrastwert als gleiche Intensität besitzend aufzufassen und dann nach Gleichung (1) abzuziehen, wobei die Belichtungszeit konstant bleibt. Der in Gleichung (1) ausgedrückte Tatbestand ergibt sich aus folgendaz Überlegungen.
  • Es sei ein halblogarithmisches Diagramm gegeben (Fig. 1), das die möglichen Schwärzungswerte S x log. I%i , wobei I gleich ist der einfallenden Intensität und i gleich der austretenden Intensität, die eine normale fotografische Emulsion bei Entwicklung erreiclltn kann, als Funktion der erhaltenen Belichtung E = tp T darstellt. Auf der Abszisse sind die Intensitätswerte (p wiedergegeben, nachdem die Belichtungszeit T als konstant vorausgesetzt ist. Die bei der gegebenen Emulsion brauchbaren Schwärzungswerte sind innerhalb des Bereichs zwischen Minimalwert & und Maximalwert a. Hierfür ist ein entsprechender Minimalwert q' und ein Maximalwert iP' der Intensität erforderlich. Der Grundgedanke bestellt darin, die Intensität des Bildet (Blende) so zu verändern, daß sich zwei Extremwerte der Intensität (z. B. (Q , (3) ergeben, woraus zwei entsprechende Schwärzungswerte @ und ® resultieren, die von CS ' (für das erstere) und von L'(für das letztere) gleichen Abstand haben, wobei diese extremen Schwärzungswerte auf dem geradlinigen Teil der Kennlinie von Fig. 1 liegen. Mit anderen Worten, (S und J#i sind in Bezug auf einen gewissen Zwischenwert der Schwärzung #_ M symmetrisch. Die Gleichung (1) ist durch Betrachtung der Fig: 1 abgeleitet, wobei die Schwärzungswerte 6 dem Logarithmus der Intensität (Q direkt proportional sind und der Mittelwert 5M bei einer Intensität Cp n, auftritt (wobei die Belichtungszeit konstant ist), so das man für den linearen Bereich der Fig. 1 die folgende Entsprechung erhält:
    Hieraus ist ersichtlich, daß bei symmetrischen Werten @ und (, in
    Bezug auf SDI folgende Beziehungen bestehen:
    = 2(5m - X = 23 - 1 =
    #-Pm = 2cSII = @3 = g , (D - 2611 + x = 23 + 1 = 16
    Bei Verwendung einer Eigenschaft geometrischer Reihen kann man
    die folgende Gleichung aufstellen:
    (2SM (AI + x-) _ (2@II)2 oder CV ' _ CP2I = M, was (1)
    darstellt.
    Aufgrund der Gleichung (1) ist daher bestätigt, daßeine belieibge An-
    zahl reeller Bilder, die einer gegebenen fotografischen Emulsion auf-
    geprä gt werden, ihre beiden extremen ;cüwärzungsi@rerte und ,0, enthalten, deren Wert mit Bezug auf den Mittelwert & symmetrisch ist, sofern die Belichtungswerte ihre beiden extremen Intensitätspunkten (p und (P als arithmetischen Produkt das Quadrat t.PM der mittleren Belichtungswerte ergeben, was @Aq entspricht.
  • Aus den obigen Darlegungen ist zu entnehmen, daß der Einfluß der Art des Gegenstandes bzw. Bildes auf die Belichtung ausgeschaltet wird und daß außerdem kontrastarme Negative mit Belichtnngswerten abziehbar sind, die Schwärzungen in der 1;@ihe von c51,1 ergeben. Umgekehrt bewirkt das System bei zunehmendem Kontrast eine Zunahme der Belichtung der dunklen I# liichen auf dem Belichtungsmaterial, und zwar um einen Faktor, der auch bei der Verringerung der Belichtung in gleichem Verhältnis angewandt wird. Bei einer Zunahme an Kontrast erfordert das System also eine Zunahme des Blendendurchmessers, was auch mit der praktischen Erfahrung übereinstimmt.
  • In Fig. 4 ist eine Vorrichtung gezeigt, die das oben erwähnte System entoghält, für die Praxis geeignet ist und beispielsweise von Hand Messungen auszuführen gestattet. Dabei sind R1 = R2 die beiden Abschnitte gleicher Widerstände, die als Kalibrierorgan der Vorrichtung gleichzeitig und in der gleichen Richtung veränderlich sind. Rq und Ro sind die Widerstandswerte zweier gleicher- lichtempfindlicher Vorrichtungen, die die Eigenschaft haben, auf Lichteinwirkung und anliegenden Strom geni#iß folgendem Gesetz anzusprechen, wobei V die angelegte Spannung und I der Strom sowie A und K zwei Konstanten sind; I = AVY und auch @'/I = 1/Ay und, indem V/I - Rq gesetzt. wird
    daß heilt sie ähneln einem Fotowiderstand, abgesehen von der elektri--
    sehen Tr,iglieit und der Spektralempfindlichkeit.
    Das auf die Schaltung von Fig. 4 bezügliche Diagramm der Fig. 5 stellt auf seiner Abszisse mit logarithmischem Maßstab den Wert 3C. der Lichtintensität eines beliebigen zu messenden Bildpunktes dar. Im besonderen sind alle Werte zwischen t_P und e möglich für ein gegebenes reelles Bild.
  • Die Kurve 1 stellt auf ihrer Ordinate in linearem Malistab die Spannung V1 dar, die der an der dunkelsten Stelle angeordneten Zelle entspricht, während die Kurve 2 auf ihrer Ordinate die Spannung V2 angibt, die der an der hellsten Stelle des Bildes angeordneten Zelle entspricht. Bei einem gegebenen Bild sind die Werte V1 und V2 wie folgt definiert: Setzt man nun V1 = V2 (entsprechend V1 - V2 = (j), beispielsweise mit einem wie in Fig. 4 gezeigt eingesetzten Mikroampermeter pAII so ergibt sich; was sich erweitern und vereinfachen läßt auf: Die Schaltung nach Fig. 4 erfüllt daher unter den Bedingungen Vi-V2= die Gleichung (1).
  • Eine zweite, in den Fig. 8 und 9 dargestellte Vorrichtung fängt das reelle Bild auf, das auf die Ebene eines Fensters F fokussiert ist, welches die Form eines abgestumpften Kreisabschnittes hat und aus einer lichtundurchlässigen Schicht gebildet ist. Hinter dem Fers ter läuft eine Scheibe D mit ungefähr 5 U/min um, auf der 16 Löcher mit ungefähr I1500 der Fläche des Bildes in Form einerArchimedischen Spirale angeordnet sind. Hierbei ist es ein wichtiges Merkmal, dah vor diesem Fenster selbst während des Ubergangs von einem Loch Q zum nächsten , eine durchsichtige Fläche auftritt, die die gleichen Abmessungen wie ein Loch in der Scheibe aufweist. Das Licht, daß nacheinander von den verschiedenen Bildpunkten kommt, tritt durch das Fenster und die Scheibe und wird sodann durch einen lichtdurchlässigen Verschlug bzw. eine Mattscheibe Z zerstreut. Es wird sodann nach Streuung in der Kammer mit den reflektierenden Wänden P einem Lichtverstärker (photomultiplier) Z"1 zugeführt, so daß die von ci esem erzeugte Kathodenspannung konstant ist, wenn das Fenster ohne das Bild mit gleichförmigem Licht beleuchtet wird und so daß sie stets zwischen den beiden Extremwerten gehaltepwird, die direkt dem Maximal- bzw. Minimalintensitltswer t (e, (9) proportional sind, wenn letzteres mit seiner Brennebene auf das oben erxe haste Bild geworfen wird.
  • Die von der Vorrichtung nach Fig. 8 gemessenen Intensitätswerte Vif? (# werden durch den elektronischen Teil nach Fig. i verarbeitet, dessen Bestandteile die folgenden Funktionen haben: V, 1 ist der Photomultiplier, dessen Elektroden durch den Spannungsteiler R13/R20 mit Strom versorgt werden, der mittels des Potentiometers R21 von den Spannungsstabilisatorröhren V5 . . , V11zugeführt wird.
  • In spezieller Ausgestaltung ist die Anode 10 der letzten Elektrode 9 der Röhre V1 gekoppelt, wobei diese beiden Elektroden mit einer Spannung ILIi 40V gespeist werden, wobei dieser Wert unterhalb der Sättigung der Röhre liegt. Diese Anordnung gestattet zusammen mit einem hochohrigen Widerstand R1 in sehr guter Annäherung und innerhalb der für den Gegenstand der Erfindung erforderlichen Grenzen die Erzielung des Effektes, da(? das Potential an der Stelle A in arithmetischer Reihe abnimmt, wenn die auf die Kathode 11 der Rühre Z"1 fallende Lichtintensität in geometrischer Reibe zunimmt. Die als Kathodenfolger zwischengeschaltete Röhre V" gibt die Spannung der Stelle A an der Kathode B mit einer Zunahme um etwa 5V an eine niedrige Impedanz weiter, welche für den Betrieb derkestlichen Schaltungsanordnung ausreicht.
  • Am Spannungsteiler R 7, R8, R9, R10 fallen vier Potentiale an, und zwar zwei feste und zwei regelbare. Das Potential an der Stelle C hat speziell einen Wert, welcher dem arithmetischen Mittel des Ausgangspotentials gleichkommt, das der Punkt B während der praktisch vorkommenden Zeit annehmen kann. Das Potential bei B kann entweder größer (positiv) oder kleiner (negativ) in Bezug auf dasjenige der Stelle C sein, je nach dem -Wert, der auf die Fotokathode der Röhre V1 einfallenden Lichtintensität. Nach wenigstens einem Umlauf der Abtastscheibe D, was einer Punkt-für-Punkt-Abtastung des gesamten Bildes entspricht, ist die au fi die Kathode von V1 fallende Lichtintensität zwisehen den Extremen oder Scheitelwerten t:p und O ehtllalten. In übereinstimmung damit nimmt die Stelle B die Potentiale VQ und V1) (Fig. 2) an, die als Scheitelwert aller der Werte, die die Stelle B angenommen hat, wie folgt weitergeleitet werden: Im Falle VB > VG an die Stelle E mittels der Diode D2, und im Falle VB <Z VG an die Stelle D mittels der Diode Dl, wo die Potentiale wegen der hohen Zeitkonstante R5 C1 = R()C2 = 3 s bis zum nächsten Umlauf der Scheibe mit einer geringen jedoch für den vorliegenden Zweck notwendigen Abschwächung verbleiben.
  • Die Potentiale der Stellung D und E werden den beiden Gittern einer Doppeltriode V3 zugeführt, welche die Anodenströme Ib bzw. Ia steuert, deren Wert den an den Stellen D und E in Bezug auf Masse anliegenden Potentialen direkt proportional ist (Fig. 3 und 7).
  • Wie aus Fig. 3 hervorgeht, zeigt dieses Diagramm die Abhängigkeit der Ströme 1a und Ib als Funktion der auf die Fotokathode der Röhre V1
    es
    auffallendenLichtintensität. Man erkennt, daß/einen besonderen Intensi-
    tätswert % gibt, welchem I, = Ib = IM infolge der besonderen Bedingung VB = VG entspricht.
  • Da der den Widerstand R11 durchfließende Strom gleich ist Ia + I b, so ergibt sich für den Sonderfall Ia = Ib IM. Ia +I b Ia x 2 Ib = 2 IM.
  • Dementsprechend ist das Potential an der Stelle G; VG = VP R11 21M (3) Durch Einstellung des Schleifers des Potentiometers R10 in der Weise, daß der Punkt F dasselbe Potential wie der Punkt G erhält, kann der mit p A/I gekennzeichnete Strommesser die Existenz der Bedingung VG x VF bzw. VG - VF = e anzeigen.
  • Aus dem Diagramm der Fig. 1 ist weiterhin ersichtlich, daß die auf die Fotokathode einwirkenden extremen Lichtintensitätswerte W und (p gegeben sind durch: wobei n eine positive Zahl ist, in der Praxis zwischen 1 und B. Es ergibt sich, daß Q (P _ (QM ist. Bei dieser Bedingung regelt die beschriebene elektronische Vorrichtung den Strom Ib unter Erhöhung seines Wertes auf Ib = IM + . und zugleich den Strom Ia unter Verminderung seines Wertes auf Ia = IM - x.
  • Da nun der R11 durchfließende Strom stets Ia + Ib ist, ergibt sich dieser Wert als Ia +I b M I (P +.I t(?. (IM -. + (IM +) = 21M,
    was genau dem gemäß Gleichung (3) berechneten Wert gleichkommt.
    Infolgedessen wird dasPotential an der Stelle G ebenfalls gleich dem
    der Beziehung (3) sein, nämlich
    7
    KrG x j P _ R 11 21T h
    woraus folgt, daß die Ablesung j"G - Z'F = b an dem mit u A/I bezeich-
    neten Strommesser gewährleistet, daß die Extremwerte CQ und O der
    Bildintensität zueinander im Verhältnis W O = 2
    cQ@I stehen.
    Allgemein gesprochen ist die Anzeige des Strommesse rs gegeben durch:
    Bildintensität Anzeige am Meßgerät
    (.P (D G, LP@I @'G
    @P m = ULI VG = @"F.
    I jrG ./ VF
    Man kann die Projektionseinrichtung nach Fig. 8 mit einem Servo-Mechanismus ausstatten, der durch den Potentialunterschied an den Stellen G und F (Fig. 7) zur Veränderung der Bildintensität gesteuert wird, beispielsweise durch Vergrößerung der Blendenöffnung B-,im Falle (P (p ,Z tQ@,I und durch Verringerung im Falle cpQ) > C,(?M. Die Anordnung versucht auf diese Weise, stets die erwünschte ,Gleich-3 ( cpM einzunehmen.
  • Schaltet man das Instrument durch die Bedingung VG m VF aus, so kann- man es für eine bestimmte lichtempfindliche Emulsion kalibrier en bzw. eichen, indem das Bild mit einem durch das Instrument vorgegebenen Blendenöffnungswert bei verschiedenen Belichtungszeiten aufgep r. 'igt und dann derjenige Wert, der die beste Belichtung ergeben hat, als konstanter Eiclm-ert für jedes andere Bild ausgewählt wird, das durch die Wirkung der Vorrichtung bei einer gegebenen lichtempfindlichen Emulsion aufgeprätt werden kann.
  • Ein weiteres Merkmal des Systems, das insbesondere die oben erwähnte elektronische Schaltungsanordnung betrifft, gestattet die automatische Anpassung innerhalb gewisser Grenzen des Kontrastes eines fotografisch wiederzugebenden reellen Bildes an die Gradation einer für dessen Aufnahme dienenden lichtempfindlichen Emulsion.
  • Es ist bekannt, daß der Wert einer lichtempfindlichen Hbchkontrast-Emulsion verringer werden kann, indem man sie gleichförmig einer Strahlung aussetzt, für die sie empfindlich ist, and zwar entweder vor, während oder nach dem Torgang des Bildaufprägens. Gegenwärtig hat dieses Zierfahren den Bau von Belichtungseinrichtungen ermöglicht, welche- diesen Effekt ausnutzen, wobei die benutzte Größe von Hand auf der Basis einer visuellen Abschätzung des Kontrastes des Negativbildes vor dem Belichtungsvorgang eingestellt wird.
  • Mit Rücksicht hierauf ist zu beachten, daß dieser Effekt bislang stets als physikalische Eigenschaft der lichtempfindlichen Schicht betrachtet wurde, während er erfindungsgemäß stattdessen als optische Eigenschaft des reellen Bildes angesehen wird, welches ein fotografischen Objektiv unter der Voraussetzung liefert, daß es unter Ausnutzung der üblichen Eigenschaften einer fotografischen Emulsion wie im Diagramm der Fig. 1 innerhalb gewisser Grenzen durch eine Schaltungsanordnung nach Fig. 7 automatisch regelbar ist, wobei Messung und Belichtung durch eine Vorrichtung erfolgen, deren Arbeitsweise derjenigen nach Fig. 8 ixnd 9 ähnelt. Es sei nun irgendein reelles Bild genommen (Fig. 6) und die beiden darin enthaltenen Punkte A und B extremer Intensität betrachtet, die um den willkürlichen Abstand D mm voneinander entfernt sind, und es sei der Punkt A derjenige mit kleinster Intensität. Bei einem gewissen Beleuchtungs«e rt des Negatives N' sind die Entfernungen W' A bzw. (P'B ein Maß für die Intensität c9' des dunkelsten und die Intensität g1 des hellsten projizierten Bildpunktes, während der Kontrast als K - Q'/(¢' definiert ist. Jede Veränderung der Bildintensität (beispielsweise mittels der Blende) verschiebt die Punkte (Q ` bzw. 4)" längs der vertikalen Linien durch A und B in einer Schwenkung um den Pol P, beispielsweise nach M und N, wobei jedoch stets der gleiche Kontrast zwischen beiden beibehalten wird, so da(3 (@>`@' N/M = K .
  • Wird auf das durch! und (' (Fig. 6) definierte Bild eine Beleuchtung der gleichen Spektralzusammensetzung wie die flauptquelle mittels eines halbdurchlässigen Spiegels S (Fig. 8) in der Weise überlagert, daß die Intensität jedes Bildpunktes von N durch Addition der gleichen Größe Y erhöht wird, so erzielt man eine doppelte Wirkung auf das Bild, nämlich 1. eine Zunahme der Gesamtintensität, 2. eine Abnahme des Kontrastes.
  • Dieser letztere Effekt ist auf die Hinzufügung der gleichen Größe y = zusCitzliche Lichtintensität zu den Punkten cf @ uid ip der extremen Intensität zurückzuführen, was eine Herabsetzung des Verhältnisses bewirkt, nämlich; Man kann sich nun die Eigenschaft der Schaltungsanordnung E (Fig. 7) zunutze machen, daß die Intensität eines reellen Bildes, selbst in Gegenwart von zusätzlichem Licht, auf den Wert (wobei 9M konstant ist) eingeregelt wird. Auf diese Weise kann man den Kontrast wie erwünscht verringern, indem man die Intensität des Hilfslichtes mittels der Blende B1 (Fig. 8) erhöht, ohne diejenige des Bildes zu vergrößern. Tatsächlich bewirkt nach Fig. 6 das ursprüngliche Bild selbst, wie es durch CQ' und 4' definiert ist, infolge des Hilfslichtes (das für den Augenblick die willkürliche Intensität y haben möge) die Verschiebung auf CP" und (", während die Wirkung der Vorrichtung (Fig. ?) die allgemeine Intensität verringert, wodurch die Punkte mittels Schwenkung um den Pol P auf (Q und (p gebracht werden, so daß die Bildintensität ebenso groß wird wie im vorhergehenden Falle, jedoch mit verringertem Kontrast, wobei wiederum gleich konstant) ist. Fügen wir der Vorrichtung im ersten Gleichgewichtszustand zusätzliche Intesität hinzu, so nähern sich die Werte tg und (D infolge der intensitätsausgleichenden Wirkung der Regelschaltung dem Wert tf M, wodurch der Kontrast <,p/ e verringert .wird, der sogar auf den Grenzwert c@@ (@ = LV/ C? = 1 gebracht werden könnte.
  • 1I AI Wenn man zur Stabilisierung der intensitätsdosierenden Wirkung der Regelschaltung diese so ausbildet, daß in der Gleichung (1) die minimale Intensität t9 gleich ist tpS (Fig. 1), welche Intensität die minimale Schwellenschwärzung @S hervorruft, so kann man die vollkommenen Bedingungen für die Belichtung erhalten, die sowohl in Bezug auf die Intensität als auch in Bezug aufd.e Anpassung des Kontrastes zwischen dem Negativ und der lichtempfindlichen Schicht gültig sind, nämlich Um diese Bedingungen zu erzielen, muß der üblichen Belichtungseinrichtung _(Fig. 8) eine Lichtquelle L1 hinzugefügt werden, mit gleicher Spektralzusammensetzung wie das Ila uptlicht L, das nach Durchgang durch eir/optisches System G101 und nach Reflektion durch den halbdur chläSsigen Spiegel S mit dem Hauptlicht L zusammenfällt.
  • Wenn man in der Praxis auf das Fenster F (Fi g. 8) ein Bild projiziert, das zusammen mit dem Hilfslicht die Gleichung (4) erfüllt, so bestimmt das Potential än der Stelle L (Fig. i) durch seinen Wert das Vorliegen der Bedingung -,p = @S, wie durch den mit li A IC bezeichneten Strommesser mit Ausgang e angezeigt wird, trenn der Schleifer von R8 beim Kalibrieren des lichtempfindlichen Materials auf das Potential I. gebracht wird.
  • Für den Fall, daß der Bildkontrast größer ist als die Emulsion aufnehmen kann, so erhält nach Eintritt der Bedingung der Punkt cg weniger Licht als für Lp. notwendig ist. Das Potential an der Stelle L ist größer (positiv) mit Bezug auf die Stelle I, so daß der verfügbare Potentialunterschied mittels des Servo-Mechanismus p A/c die Blende B1 zur Erhöhung der Irjtensität des Hilfslichtes regeln kann. Auf diese Weise wird eine Verminderung des Kontrastes erzielt und auch ein Ausgleich der größeren Lichtintensität des Bildes wie bereits beschrieben. Beide Effekte halten solange an, bis die Bedingungen Gleichung,(4) erreicht sind. Ist andererseits der Bildkontrast kleiner als die Emulsion aufnehmen kann, so verringert die Vorrichtung die Hilfsintensität auf einen zweckmäßigen Wert, wobei auch der Nullwert in solchen Fällen erreicht werden kann, in denen der Bildkontrast kleiner oder gleich dem von der -Emulsion aufnehmbaren ist, so daßman in diesen Fällen nur den Effekt der Regelung der Bildintensität erhält.
  • Die Vorrichtung funktioniert daher in folgender Weise: Ist das Produkt von Minimalwert t-? und Maximalwert (Q der gemessenen Lichtintensität des Bildes verschieden von dem Wert so kommt der Servo-Mechanismus p A/ I in Gang, welcher die Bildintensität in der Weise regelt, daß sie die Bedingung erfüllt.
  • Ist hinsichtlich des Kontrastes der minimale Intensitätswert cQ' verschieden von dem Schwellwert CQS, so tritt der Servo-Mechanismus A/c in Aktion und paßt den Bildkontrast der Emulsion an, wodurch die Bedingung CP = cQ s erfüllt wird.
  • Das Bild wird auf diese Weise bezüglich der lichtempfindlichen Emulsion sowohl hinsichtlich der Intesität als auch hinsichtlich des Kontrastes geregelt.
  • Bei ungeändertem Grundgedanken der Erfindung können die Einzelheiten der Konstruktion und die Ausführungsformen von den beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispielen stark abweichen, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen würde.

Claims (5)

  1. Patentanspriiche 1. System und Vorrichtung zur automatischen Ermittlung der richtigen Belichtung eines gegebenen lichtempfindlichen Materials aufgrund der Lichtintensität und des Kontrastes des reellen Bildes, dadurch g e -k e n n z e i c h n et.. daß die Regelung der Blendenöffnung vorgesehen ist, auf der Basis des arittimetisctien Produktes der maximalen und der minimalen Lichtintensität des Bildes, wobei die Belichtungszeit konstant gehalten ist.
  2. 2. System und Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die maximalen und minimalen Lichtintensitätswerte zur Erzeugung von Ausgangsspannungen dienen, die symmetrische Werte und entsprechende Vorzeichen in Bezug auf den arithmetischen Mittelwert aller Werte haben, die der Strom annimmt, wenn der maximale bzw. der minimale Lichtintensitätswert durch den Quotienten bzw. das Produkt des jeweiligen Wertes der mittleren Lichtintensität bei einer positiven Zahl gegeben ist, die in der Praxis zwischen 1 und 8 liegt.
  3. 3. System und Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß ein Nullsignal (p A/I) auftritt, wenn die extremen Stromwerte (V) in Bezug auf einen gegebenen Festwert (VM) symmetrisch sind, oder daß wahlweise ein Signal mit einem Vorzeichen auftritt, das zwecks Regelung der Bildintensität bis zu der Stelle, von der ab das Signal auf Null gebracht wird, von der Richtung der Assymetrie abhängt, so daß die Beibehaltung des gegebenen Bildes unter Regelung auf eine definierte und konstante Intensität ermöglicht wird.
  4. System und Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, d a -durch gekennzeichnet, daß ein zweites Nullsignal (p A /c) auf -tritt, wenn der bereits hinsichtlich der Intensität geregelte minimale Lichtintensitätswert «p) der Bildpunkte gleich dem Schwellwert (Ca" ) ist, während bei anderen Bedingungen ein Signal (Ei A/c) auftritt, welches durch sein Vorzeichen die Intensität (y) des Hilfslichtes auf einen Wert regelt, der den minimalen Lichtintensitätswert (LP) im Falle eines größeren Kontrastes als in die Emulsion aufnehmen kann, auf den
    Schwellwert (tPS) und in anderen Fällen auf Null bringt.
  5. 5. System und Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, d a -durch gekennzeichnet, daß das Bild bei einem Nullwert des ersten Signals ()Z A/I) der Emulsion nur hinsichtlich der Intensität angepaßt wird, während es bei gleichzeitigem Auftreten eines Nullwertes des zweiten Signals ()Z A/c) der Emulsion außerdem hinsichtlich des Kontrastes angepaßt wird, so daß die Beliclt ung mit konstanter Belichtungszeit erfolgt (Eichung).
DE19661522892 1966-03-29 1966-05-06 System und Vorrichtung zur automatischen Ermittlung der richtigen Belichtung eines lichtempfindlichen Materials Pending DE1522892A1 (de)

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IT734766 1966-03-29

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ID=11124997

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DE19661522892 Pending DE1522892A1 (de) 1966-03-29 1966-05-06 System und Vorrichtung zur automatischen Ermittlung der richtigen Belichtung eines lichtempfindlichen Materials

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DE (1) DE1522892A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2143023A1 (de) * 1970-08-27 1972-03-02 Eastmann Kodak Co., Rochester, N.Y. (V.StA.) Verfahren und Vorrichtung zum Ermitteln der richtigen Belichtung beim Kopieren von Vorlagen
US4444499A (en) * 1981-04-28 1984-04-24 Shimadzu Corporation Detector for use in optical measuring instruments

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