DE2142875C3 - Beutelmaschine - Google Patents
BeutelmaschineInfo
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- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
-
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- B31B70/60—Uniting opposed surfaces or edges; Taping
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- B31B2160/10—Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
-
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- B31B70/98—Delivering in stacks or bundles
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Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Beutelmaschine zum Herstellen von Beuteln, deren Bodenverschluß durch
einen auf die Beutelwand umzulegenden und dort anzuklebenden Umschlag gebildet wird, mit einem aus
Falzmesserzylinder und Falzzangen/.ylinder bestehenden Falzzylinderpaar zum Legen des Umschlagfalzes,
mit Mitteln zum Auftragen von Klebstoff auf die Beutelwand unmittelbar hinter dem Umschlagfalz und
einer dem Falzzangenzylinder zugeordneten Preßrolle zum Umlegen und Anpressen der Bodenklappe auf bzw.
an den Klebstoffauftrag.
Bei bekannten Beutelmaschinen dieser Art wird der
Klebstoff von an dem Falzmesserzylinder angeordneten Leimleisten, die ihren Klebstoffauftrag von einem
Leimberg erhalten, unmittelbar hinter dem Falz auf die Beutelwand aufgetragen. Die bekannten Beutelmaschinen sind jedoch nur für die Verarbeitung von normalen
Kaltklebstoffen geeignet und damit auf die Herstellung von Beuteln aus Papier oder solchen Werkstoffen
beschränkt, die mit Kaltklebstoff verklebt werden können.
Die Verwendung von Heißklebstoffen in den bekannten Maschinen ist ausgeschlossen, weil diese die
Bedingungen für den betriebssicheren Heißklebstoffauftrag nicht erfüllen. Heißklebstoffe neigen bekanntlich
schon bei geringen Unterschreitungen ihrer Auftragstemperatur zu heftiger Fadenbildung. Sie lassen sich
auch nicht durch beheizte Leimleisten auf die Klebstelle übertragen, weil sich infolge ihrer schlechten Wärmeleitfähigkeit schon nach kurzer Zeit eine zähe Haut auf
ihrer von der kalten Luft bestrichenen Oberfläche bilden würde, die beim Übertragen auf die Klebfläche
die heftige Fadenbildung verursachen und dadurch die Beutelmaschine binnen kurzer Zeit durch Verschmutzen
betriebsunfähig machen würde. Das betriebssichere Auftragen von Heißklebstoff auf die Klebstelle verlangt
erfahrungsgemäß, daß dieser mit einer in den Heißklebstoffvorrat eintauchenden beheizten Schöpfwalze unmittelbar auf die Klebstelle aufgetragen wird. Diese Art
der Klebstoffauftragung ist im Falzwerk der bekannten Beutelmaschinen jedoch nicht ohne weiteres durchführbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die '->
bekannten Beutelmaschinen so abzuwandeln, daß sie zum Heißklebstoff auftrag geeignet sind
Diese Aufgabe wird bei einer Beutelmaschine der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäß dadrurch
gelöst, daß dem Falzzangenzylinder ein an sich
ίο bekanntes Heißklebstoffauftragsgerät zugeordnet ist,
dessen Heißklebstoffauftragswalze zwischen der Falzstation und der Preßrolle angeordnet ist und mit
Gegendruckleisten an dem Falzzangenzylinder zusammenwirkt, die in Drehrichtung hinter dem Falzzangen
is sitzen und dieselben überragen, und daß an dem
Falzzangenzylinder in Drehrichtung vor dein Falzzangen Greifer zum Erfassen und Festhalten der Umschlagklappe während des Falzens und des Auftragens des
Heißklebstoffes vorgesehen sind. Mit der erfindungsge
mäßen Maschine läßt sich Heißklebstoff unmittelbar
hinter dem Falz auf die Beutelwand auftragen, so daß sich eine beträchtliche Leistungssteigerung erzielen
läßt, weil die Abbindezeit von Heißklebstoffen wesentlich kürzer ist als die der Kaltklebstoffe. Die mit
Heißklebstoff geklebten Beutel benötigen nur kurze Andrückzeiten, um die sichere Haftung der Klebstelle
zu gewährleisten.
Ein Ausführcngsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser
jo zeigt
F i g. 1 eine für den Heißklebstoffauftrag eingerichtete Beutelmaschine in schematischer Seitenansicht und
Fig.2 eine Draufsicht auf den Beutel mit noch
offener Umschlagklappe.
J5 Mit der dargestellten Beutelmaschine werden Beutel
1 hergestellt, die an beiden Enden eine Umschlagklappe 2, 2' aufweisen, von denen die aus F i g. 2 ersichtliche
Umschlagklappe 2' als Bodenumschlag auf die Beutelwand umgelegt und mit dieser verklebt wird. Die
«ο Beutelmaschine verarbeitet Materialbahnen, die in an
sich bekannter Weise im Abstand der Beutellänge mit einer mäanderförmigen Querperforation versehen und
zu einer fortlaufenden Schlauchbahn S geformt sind, deren Längsnaht durch Kleben oder Schweißen
verschlossen ist. Beim Abreißen der Schlauchstücke von der Schlauchbahn längs der mäanderförmigen Querperforationen entstehen die Umschlagklappen 2, 2' ohne
weiteres.
Die dargestellte Beutelmaschine besteht im wesentli
chen aus der Abreißstation 3, dem Falzzylinderpaar 4,5,
aus einem Falzmesserzylinder 4 und einem Falzzangenzylinder 5, der Heißklebstoffauftragsvorrichtung 6, der
Preßrolle 8, dem Doppelbandförderer 9 und dem Ablagezylinder 10.
in gleichen Teilungsabständen wie die Falzmesser, die
sich in dem Berührungspunkt der Zylinder 4, 5 der
W) bekannter Bauart. Sie besitzt eine Klebstoffauftragswalze 19, die in den beheizten Heißklebstoffvorrat der
Vorrichtung eintaucht und dadurch dessen Temperatur annimmt. Der Mantel der Walze 19 ist vorzugsweise mit
einer Rasterung versehen und wird von einem
<'r>
Rakelmesser 20 abgerakelt, das nur den in die Rastervertiefungen eingedrungenen Heißklebstoff auf
dem Walzenumfang beläßt. Die Heißklebstoffauftragsvorrichtung 6 ist zwischen der Falzstation und der
Preßrolle 8 in solchem Abstand y vom Mantel des Falzzangenzylinders 5 angeordnet, daß ihre Auftragswalze
19 ausschließlich auf den vorspringenden Gegendrucldeisten 16, 16', die in den Falzzangenzylinder
eingesetzt sind, abrollt Die Gegendruckleis:en sind auf ihren Außenflächen mit einer elastischen Gummiauflage
versehea Durch diese Ausgestaltung wird eine elastische Anpassung an die Dicke der Werkstücke
erreicht
Das in der Abreißvorrichtung 3 von der Schlauchbahn ι ο
S abgetrennte Schlauchstück wird vom Vorziehrollenpaar 30 in Richtung a voranbewegt, im Bereich des
Falzzylinderpaares 4, 5 an seiner vorderen Umschlagklappe 2' von den Greiferji 17 bzw. 17' erfaßt und auf
dem Falzzangenzylinder 5 festgehalten. Hierdurch wird das Hochklappen der Umschlagklappe während des
anschließenden Legens der Falz 21 durch die Falzwerkzeuge 12, ' 4 bzw. 12' und 14' und während des
Transpo.-tes des Schlauchstücks zur Heißklebstoff auftragsvorrichtung
6 verhindert Beim Vorbeilaufen des Schlauchstücks an der Klebstoffauftragswalze 19 rollt
nur der von der Gegendruckleiste 16 bzw. 16' unterstützte Beutelteil auf der Auftragswalze ab und
erhält dadurch den in F i g. 2 schraffierten Klebstoffauftrag 22 unmittelbar hinter der Falz 21. Die Greifer 17
öffnen sich anschließend mit der Folge, daß sich die
Umschlagklappe 2' unter der Spannung der Falzzange aufrichtet und dadurch in den Bereich der Preßrolle 8
gelangt, die sie auf den Klebstoffauftrag 22 umlegt und an denselben andrückt und die den fertigen Beutel in
den Doppelbandförderer 9 einfädelt, der ihn dem Ablagezylinder 10 zuführt Die Falzzange 14 öffnet sich,
sobald sich der Umschlag 2' im Bereich der Preßrolle 8 befindet
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Beutelmaschine zum Herstellen von Beuteln, deren Bodenverschluß durch einen auf die Beutelwand umzulegenden und dort anzuklebenden Umschlag gebildet wird, mit einem aus Falzmesserzylinder und Falzzangenzylinder bestehenden Falzzylinderpaar zum Legen des Umschlagfalzes, mit Mitteln zum Auftragen von Klebstoff auf die Beutelwand unmittelbar hinter dem Umschlagfalz und einer dem Falzzangenzylinder zugeordneten Preßrolle zum Umlegen und Anpressen der Bodenklappe auf bzw. an den Klebstoffauftrag, dadurch gekennzeichnet, daß dem Falzzangenzylinder(5) ein an sich bekanntes Heißklebstoffauftragsgerät(6) zugeordnet ist, dessen Heißklebstoffauftragswalze (19) zwischen der Falzstation und der Preßrolle (8) angeordnet ist und mit Gegendruckleisten (16, 16') an dem Falzzangenzylinder zusammenwirkt, die in Drehrichtung hinter den Falzzangen sitzen und dieselben überragen, und daß an dem Falzzangenzylinder in Drehrichtung vor den Falzzangen Greifer (17,17') zum Erfassen und Festhalten der Umschlagklappe (2') während des Falzens und Auftragens des Heißklebstoffs vorgesehen sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2142875A DE2142875C3 (de) | 1971-08-27 | 1971-08-27 | Beutelmaschine |
| FR7229398A FR2151877A5 (de) | 1971-08-27 | 1972-08-17 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2142875A DE2142875C3 (de) | 1971-08-27 | 1971-08-27 | Beutelmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2142875A1 DE2142875A1 (de) | 1973-03-15 |
| DE2142875B2 DE2142875B2 (de) | 1977-12-29 |
| DE2142875C3 true DE2142875C3 (de) | 1978-09-07 |
Family
ID=5817900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2142875A Expired DE2142875C3 (de) | 1971-08-27 | 1971-08-27 | Beutelmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2142875C3 (de) |
| FR (1) | FR2151877A5 (de) |
-
1971
- 1971-08-27 DE DE2142875A patent/DE2142875C3/de not_active Expired
-
1972
- 1972-08-17 FR FR7229398A patent/FR2151877A5/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2142875A1 (de) | 1973-03-15 |
| FR2151877A5 (de) | 1973-04-20 |
| DE2142875B2 (de) | 1977-12-29 |
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Legal Events
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