DE2142286A1 - Kernhulsenspannvorrichtung - Google Patents
KernhulsenspannvorrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D1/00—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
- F16D1/10—Quick-acting couplings in which the parts are connected by simply bringing them together axially
- F16D1/104—Quick-acting couplings in which the parts are connected by simply bringing them together axially having retaining means rotating with the coupling and acting only by friction
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H75/00—Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
- B65H75/02—Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
- B65H75/04—Kinds or types
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Description
PATENTANWÄLTE
DRAGK. DipL-Ing. RUD(
Dipl.-Ing. WERNER OOHAUSZ , DipUng. WILHELM FLORAOK . DipL-Ing. RUDOLF. KNAUF
142286
4 Düsseldorf, Schumannstraße 97
THE ROBINSON WAXED PAPER COMPANY LIMITED 23·August 1971
1, Redcliffe Street
Bristol 1 / England
Bristol 1 / England
Kernhülsenspannvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Kernhülsenspannvorrichtung mit einer Nabe zum Einsetzen in das Ende einer Kernhülse, auf der Bahnen
von Papier oder anderem Polienmaterial aufgewickelt werden.
Verschiedene Formen von Kernhülsenspannvorrichtungen zur Verwendung
an Aufwickel- oder Aufrollmaschinen sind bereits bekannt. Eine derartige Maschine ist z.B. eine Längsschneid- und Aufwickelmaschine,
auf der breite Materialbahnen von einer Rolle abgezogen und längsweise in eine Anzahl schmalerer Bahnen von
gewünschter Breite geschnitten und diese dann anschließend auf jeweils eigene Kernhülsen aufgewickelt werden. Die Aufwickelhülsen
bestehen im allgemeinen aus dicker Pappe, in deren Enden zu Antriebszwecken jeweils ein Paar Kernhülsenspannvorrichtungen
eingesetzt werden. Ein sehr gebräuchlicher Typ dieser Spannvorrichtungen weist eine Anzahl axial vorstehender Spikes auf,
die sich in die Kante der Papphülse drücken und dazu bestimmt
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sind, einen Drehschlupf zwischen der Kernhülse und dem Stopfen
zu vermeiden. Die Spikes werden häufig beschädigt und dadurch verbogen, fallen manchmal auch aus und erzeugen eine unansehliche
Kante an der Kernhülse. Bei weichen Kernhülsen schneiden sie oft eine kontinuierliche Nut in das Ende der Kernhülse, so
daß keine Antriebskraft mehr übertragen wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen und
eine Kernhülsenspannvorrichtung anzugeben, die zuverlässig die Antriebskraft überträgt, ohne die Kernhülse zu beschädigen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Ausnehmung im Umfang der Nabe mit einem Bodenteil, das radial nach außen
in Richtung axial nach außen in bezug auf die Kernhülse geneigt ist, und einem beweglichen Teil, das in der Ausnehmung gelagert
ist und aus dieser vorsteht, so daß beim Einsetzen der Nabe in die Kernhülse das bewegliche Teil radial und axial nach außen
in reibSchlussige Verbindung mit der Innenfläche der Kernhülse
gebracht wird.
Das bewegliche Teil ist vorzugsweise elastisch ausgebildet. Eine Anzahl solcher Teile können in Ausnehmungen vorgesehen sein, die
mit Abstand um die Nabe angeordnet sind, doch besteht das bewegliche Teil vorzugsweise aus einem elastischen O-Ring, der in
einer durchgehenden Umfangsausnehmung untergebracht ist. Von solchen durchgehenden Umfangsausnehraungen können mehrere, jede
mit eigenem O-Ring, vorgesehen werden.
Vorzugsweise ist der axial außenliegende Endteil des Bodens der Ausnehmung radial etwas abgesetzt, um einen Sitz für das bewegliche
Teil zu bilden, wenn die Nabe voll in die Kernhülse eingesetzt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
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Fig. 1 einen vergrößerten Teilquerschnitt der Spannvorrichtung im Einsatz und
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Kernhülsenspannvorrichtung
im Querschnitt.
Die Kernhülsenspannvorrichtung 10 ist ringförmig und besteht aus
einer Nabe 12 zum Einsetzen in das Ende einer Kernhülse sowie einem radial nach außen gerichteten Umfangsflanseh 14 zum Anliegen
an das Ende der Kernhülse.
Die Nabe 12 hat in ihrem Umfang eine durchgehende Ausnehmung 16, in der ein elastischer O-Ring 18 untergebracht ist. Der
Boden der Ausnehmung 16, der den O-Ring 18 trägt, besteht aus zwei Teilen, einem axial inneren Teil 20 und einem axial äußeren
Teil 22. Der innere Teil 20 ist radial nach außen in Richtung axial nach außen in bezug auf die Kernhülse geneigt, und der
äußere Teil 22 ist radial etwas abgesetzt,"so daß zwischen beiden Teilen ein Rücken 24 gebildet wird. Der Teil 22 kann geriffelt
sein, um den ReibungsSchluß mit dem O-Ring zu erhöhen.
Wenn die Nabe 12 in das Ende-einer Kernhülse 26 (Fig. l) eingesetzt
wird, so wird der O-Ring durch Anpressung an der Innenfläche der Kernhülse von seiner ursprünglichen Lage (Fig. 2)
auf dem Boden der Ausnehmung 16 axial nach außen gerollt. Er muß daher an dem geneigten Teil 20 aufsteigen und wird in eine
keilartige Verbindung mit der Kernhülse gepreßt. Die elastische Verformung des Ringes ermöglicht ein Weiterrollen über den
Rücken 24 in den Sitz, der durch den Teil 22 gebildet wird. Dieser
vermindert den Druck des O-Ringes auf die Kernhülse nur wenig, so daß immer noch ein zuverlässiger Reibungsschluß zwischen der
Kernhülsenspannvorrichtung und der Kernhülse durch den O-Ring besteht, die ausreicht, um einen relativen Drehsehlupf bei der
Anwendung zu verhindern.
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Der Rücken 24 dient dazu, ein unbeabsichtigtes Herausziehen der Spannvorrichtung aus der Kernhülse zu verhüten, indem er einer
Bewegung des O-Ringes von dem Teil 22 zum Teil 20 Widerstand entgegensetzt.
Die Spannvorrichtung kann jedoch bei Bedarf durch Kraftanwendung aus der Kernhülse herausgezogen werden und hinterläßt
keine unschönen Markierungen am Ende der Kernhülse. Der O-Ring kann, wenn erforderlich, leicht ausgewechselt werden, so
daß die Kernhülsenspannvorrichtung gemäß der Erfindung beträchtlich billiger sowie einfacher in der Anwendung und Wartung ist,
als es herkömmliche Arten von Spannvorrichtungen sind. Der O-Ring hat im normalen entspannten Zustand vorzugsweise einen Innendurchmesser,
der kleiner als der kleinste Durchmesser der Ausnehmung 16 ist. Der Ring muß daher beim Aufziehen auf die Spannvorrichtung
gestreckt werden und verbleibt in einem gestreckten Zustand von vorzugsweise etwa 10$, wenn er in dem axial inneren
Teil 20 der Ausnehmung 16 sitzt. Dadurch wird ein zuverlässiges und gleichmäßiges Abrollen des Ringes in der Ausnehmung erzielt,
wenn die Spannvorrichtung in die Kernhülse eingesetzt wird. Ferner kann durch Verwendung von O-Ringen größerer oder kleinerer Dicke ·
die Spannvorrichtung Kernhülsen angepaßt werden, die zwar nominell den gleichen Durchmesser haben, in der Praxis aber im Durchmesser,
in der Rundheit und Härte (d.h.- Verformungsbeständigkeit)
des Materials variieren.
Patentansprüche:
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Claims (1)
- 5 2H2286PatentansprücheΓ 1.JKernhülsenspannvorrichtung mit einer Nabe zum Einsetzen in ^-^ das Ende einer Kernhülse,, gekennzeichnet durch eine Ausnehmung (16) im Umfang der Nabe (14) mit einem Bodenteil (2O)5 das radial nach außen in Richtung axial nach außen in bezug auf die Kernhülse (26) geneigt ist, und einem beweglichen Teil (18), das in der Ausnehmung (l6) gelagert ist und aus dieser vorsteht, so daß beim Einsetzen der Nabe (14) in die Kernhülse (26) das bewegliche Teil (18) radial und axial nach außen in reibschlüssige Verbindung mit der Innenfläche der Kernhülse (26) gebracht wird.2. Kernhülsenspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil (18) aus elastisch verformbarem Material besteht.j5. Kernhülsenspannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl beweglicher Teile (18) in Ausnehmungen (-16) vorgesehen sind, die im Abstand um die Nabe (14) angeordnet sind.4. Kernhülsenspannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil (18) aus einem elastischen O-Ring besteht, der in einer durchgehenden Umfangsausnehmung (16) der Nabe (14) untergebracht ist.5. Kernhülsenspannvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl durchgehender Umfangsausnehmungeη (16) vorgesehen sind, die jeweils mit einem eigenen O-Ring ausgestattet sind.6. Kernhülsenspannvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der axial äußere25 2?4 - 2 -2093 10/12782H2286Endteil (22) des Bodens der Ausnehmung (l6) radial etwas abgesetzt ist und einen Sitz für das bewegliche Teil (l8) bildet, wenn die Nabe (14) voll in die Kernhülse (26) eingesetzt ist.20 98 10/1278
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (2)
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-
1971
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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