DE2025785A1 - Spule zum Aufwickeln von gelochten Papierstreifen - Google Patents
Spule zum Aufwickeln von gelochten PapierstreifenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
23 439
Ing. C. Olivetti & C. S.p.A., I ν r e a (Turin) / Italien
Spule zum Aufwickeln von gelochten Papierstreifen
Die Erfindung betrifft eine Aufwickelspule für die Papier streifen-Aufwickelvorrichtungen
von Lochstreifenstanzern oder Streifenabtastern mit zwei Flanschen, von denen einer von der Spule abnehmbar
ist, wobei diese Flansche so eingerichtet sind, dass sie in einem Abstand voneinander gehalten werden können, der kleiner
ist als die Breite des aufzuwickelnden Papier Streifens, damit ein
leichter Druck auf die Ränder des Papier Streifens aufgebrächt
wird, um ein Mitnehmen des Papier Streifens beim Drehen der
Spulen zu gewährleisten.
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O fr * I ■;. ff 7 1
Jede Vorrichtung zum Aufwickeln oder Aufnehmen des aus
einem Lochstreifenstanzier oder einem Streifenabtaster austretenden Papierbandes umfasst bekanntlich eine Aufwickelspule,
der der Papierstreifen bzw. das Band mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit zugeführt wird, und die im
wesentlichen zwei Scheiben oder Flansche umfasst, welche in einem Abstand voneinander gehalten sind, der um einen
kleinen Betrag kleiner ist als die Breite des Papier Streifens,
so dass die Scheiben oder Flansche einen leichten Druck auf die Ränder des Streifens ausüben können, damit der Streifen
mitgenommen und auf die Spule aufgewickelt werden kann.
Um zu ermöglichen, dass der der Aufwickel spule zugeführte Streifen vollautomatisch an der Aufwickel spule befestigt und
auf ihr aufgewickelt wird, ist bereits vorgeschlagen worden, ein ringförmiges Bauteil oder einen Spulenkern mit einem
Schiebesitz auf die Nabe der Spule aufzusetzen, wobei dieser Schiebesitz genügend fest ist, um sicherzustellen, dass dieses
Bauteil durch Reibungskräfte mitgenommen wird, wenn die
Nabe veranlasst wird, sich mit einer solchen Winkelgeschwindigkeit zu drehen, dass entsprechend dem Radius des ringförmigen
Bauteils oder Kerns unter der Annahme, dass der Kern schlupffrei umläuft, eine Tangentialgeschwindigkeit erzielt
wird, die stets höher ist als die Zuführungs- oder Transportgeschwindigkeit
des Papierstreifens. Zu diesem Zweck umfasst bei den bis jetzt bekannten Papier streif en- Aufwickel-
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vorrichtungen die Aufwickelspule normalerweise einen ersten Flansch, der unmittelbar an einer Welle befestigt ist, mittels
welcher die Spule in Drehung versetzt wird, sowie einen zweiten Flansch, der von dem ersten Flansch getrennt wer den
kann, damit die aus dem aufgewickelten Streifen bestehende Rolle entnommen werden kann, elastisch mit Traggliedern
sowie durch eine Kupplung auch mit dem ersten Flansch verbunden
ist.
Zwar gewährleistet diese Konstruktion der Aufwickelspuleibei
den bis jetzt bekannten Aufwickelvorrichtungen der beschriebenen Art einen ziemlich zufriedenstellenden Betrieb, doch ist
diese Konstruktion nicht frei von Nachteilen. Beispielsweise wird der Papierstreifen, der auf das erwähnte ringförmige
Bauteil aufgewickelt worden ist, nach der Beendigung des Aufwickelvorgangs zusammen mit dem ringförmigen Bauteil
aus der Spule entnommen, und daher steht der aufgewickelte Streifen nicht unmittelbar als ein auf einer Spule angeordneter
Streifen zur Verfugung, d.h. es fehlen die beiden seitlichen Flansche, deren Vorhandensein sowohl beim Aufbewahren des
Papier Streifens als auch bei seiner späteren erneuten Verwendung erwünscht sein würde.
Ausserdem führt die elastische Verbindung zwischen einem
der Flansche der Aufwi ekel spule und den Traggliedern sowie
mit dem zweiten Flansch, die durch eine Kupplung hergestellt ist, zu einer ziemlich komplizierten Konstruktion, die grosse
Gesamtabmessungen aufweist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend beschriebenen
Nachteile durch eine verbesserte Aufwickelspule zu beseitigen.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ergab sich durch eine Spule mit zwei Flanschen, von denen einer von der Spule trennbar
ist; diese Flansche können in einem Abstand voneinander gehalten werden, der kleiner ist als die Breite des Papier Streifens,
um einen leichten Druck auf die Ränder des Streifens auszuüben, damit der Streifen von der Spule mitgenommen
wird; hierbei ist die erfindungsgemässe Spule dadurch gekennzeichnet,
dass der von der Spule trennbare Flansch durch ela-r
stische Zugmittel gegen den anderen Flansch gezogen wird; diese Zugmittel umfassen einen Ring, der mit einer Nabe der
Spule drehfest verbunden und parallel zur Nabenachse bewegbar ist, und mit dem der erste Flansch durch Befestigungsmittel
verbindbar ist; ferner umfasst die Spule mehrere Schraubenfedern, die Verbindungen zwischen dem Ring und
dem anderen Flansch herstellen und um die Nabe der Spule herum in einer ringförmigen Aussparung angeordnet sind,
welche in einer Buchse ausgebildet ist, die mit dem anderen Flansch fest verbunden und konzentrisch mit ihm angeordnet
ist; schliesslich umfasst die Spule noch einen ringförmigen Streifenaufwickelkern, der die Buchse reibungsschlüssig umschliesst.
In den beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel für die erfindungsgemässe Spule schematisch dargestellt, das
anhand der nachfolgenden Beschreibung im einzelnen erläutert
wird, wobei sich aus der Beschreibung und den im einzelnen
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nicht -wiederholten Unter ans prüchen -weitere Vorteile der erfindungsgernässen
Spule erkennen lassen« Die Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine teilweise als radialer Schnitt gezeichnete Ansicht
einer erfindungsgemässen Äufwickelspule,
Fig. 2 einen vergrösserten Teilschnitt durch die Aufwickelspule nach Fig. 1 längs einer diametralen Ebene,
Fig. 3 einen vergrösserten Teilschnitt längs der gekrümmten
Linie III-III in Fig. 1.
Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Aufwickel spule umfasst zwei Scheiben oder Flansche 1 und 2. Der Flansch 1 hängt gemäss
Fig. 2 mit einer Nabe 3 zusammen, die im wesentlichen zwei Teile umfasst, von denen der Teil 3* an den Flansch 1 angearbeitet
ist, während der zweite Teil 3" stumpf an dem ersten Teil 3' anliegt und mit ihm auf beliebige Weise, z.B. durch
Verschweissen, verbunden ist. Gegenüber der Innenfläche des
Flansches 1 springt ein Buchsenabschnitt 5 vor, der gleichachsig mit diesem Flansch angeordnet ist und einen Kern 6 in
Form eines Rings trägt, der auf dem Buchsenabschnitt 5 drehbar gelagert ist, wobei seine Drehbewegung jedoch durch Reibungskräfte
gehemmt wird.
Die Wand der Bohrung der Nabenabschnitte 31 und 3" ist gemäss
Fig. 1 mit mehreren Längsnuten 7 versehen. Bei dem .dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei solche Nuten in
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Winkelabständen von 120 verteilt, so dass die Nabe einem mit
Keilbahnen versehenen Kupplungsteil ähnelt, mittels dem die Spule auf eine mit entsprechenden Keilbahnen versehene Welle
-teil aufgesetzt werden kann, die einen Bestand einer Maschine oder
Vorrichtung bildet, bei welcher die erfindungsgemässe Spule benutzt wird.
Damit die Spule gemäss der Erfindung verwendet werden kann,
ist auf der Innenseite der Aussparung der Nabenabschnitte 31
und 3" ein Stift 8 angeordnet, der in Fig. 1 der Deutlichkeit halber fortgelassen ist. Dieser Stift 8 umfasst eine zentral angeordnete
Welle 9 mit aus der Spule bzw. der Nabe herausragenden Endabschnitten 10 und 11 von unterschiedlicher Länge
sowie eine Buchse 12 mit einem Mitnehmer oder Längskeil 13, der zu Kupplungszwecken in eine der Nuten 7 der Nabenabschnitte
3f und 3" einführbar ist und mit einer elastischen
Zunge 14 versehen ist, die sich in einer allgemein axialen Richtung erstreckt und an ihrem freien Ende einen Rastzahn
15 trägt. An ihrem von dem Rastzahn 15 abgewandten Ende ist die Buchse 12 mit einem ringförmigen Bund 16 versehen, und
gemäss Fig. 2 kann der Stift 8 gegenüber den Nabenabschnitten
31 und 3" längs der Spulenachse auf der einen Seite .durch den
Bund 16 und auf der entgegengesetzten Seite durch den Rastzahn 15 der Zunge 14 festgelegt werden.
Die Spule kann zusammen mit dem Stift 8 in Lagern 17 gelagert werden, die in Richtung auf die Oberseite der Vorrichtung
offen sind, so dass die Spule in die Lager 17 mit Hilfe einer im
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rechten Winkel zur Drehachse der Spule erfolgenden Bewegung
eingelegt werden kann. Sobald die vorspringenden Endabschnitte 10 und 11 des Stiftes 8 von den zugehörigen Lagern 17
aufgenommen sind, kann die Spule mit Hilfe einer Reibscheibe
18 gedreht werden, die, wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, gegen den Rand des Flansches 1 der Spule gedrückt wird.
Der Flansch 2 der Spule ist gegenüber dem Flansch 1 gemäss
Fig. 1 und 2 durch eine ringförmige Befestigungsplatte 19 elastisch festgelegt; die Befestigungsplatte trägt mehrere flache
Federn 20, von denen jede in radialer Lage in einer zur Ebene der Befestigungsplatte 19 parallelen Ebene angeordnet und gemäss
Fig. 2 mit der B efestigungs platte durch einen kurzen
Verbindungsabschnitt 21 verbunden ist. Die B efestigungs platte
19 weist eine zentrale Öffnung auf, die über die Aussenfläche der Nabenabschnitte 3* und 3'· passt, welche gemäss Fig* I
mit mehreren axialen Zähnen 22 versehen ist, von denen jeder in eine dazu passende Nut der Befestigungsplatte 19 eingreifen
kann. Daher kann die Befestigungsplatte zwar durch die Spule gedreht werden, doch ist sie gegenüber der Spule in axialer
Richtung frei bewegbar. Gemäss Fig. 1 und 2 ist die Befestigungsplatte 19 mit mehreren kleinen Brückenabschnitten 23
versehen^ von denen gemäss Fig. 2 jede mit einem Ende einer
der Schraubenfedern 24 verbunden ist, deren anderes Ende in einen zugehörigen Zapfen 25 an dem Flansch 1 der Spule eingehängt
ist. Bei dieser Anordnung sind die Schraubenfedern 24
daher bestrebt, die Befestigungsplatte 19 gegen den Flansch 1 zu ziehen. Ein Ansatz 26 des Nabenabschnitts 3" bildet einen
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Anschlag, der die Auswärtsbewegung der Befestigungsplatte
19 in Richtung der Spulenachse begrenzt.
Der Flansch 2 der Spule weist gemäss Fig. 1 mehrere Schlitze
27 auf, von denen jeder einer der flachen Federn 20 zugeordnet
ist, und ferner ist der Flansch 2 mit mehreren Sitzabschnitten
28 versehen, wobei sich an jedem dieser Sitz ab schnitte eine
ihm zugeordnete flache Feder 20 abstützt, wenn der Flansch
in die richtige Lage zu dem Flansch 1 gebracht wird.: Die Schlitze 27 sind allgemein L-förmig, d.h. sie umfassen jeweils
einen radial verlaufenden Abschnitt 27* und einen sich in der
Umfangsrichtung erstreckenden Abschnitt 27rt; der radiale Abschnitt
27' nimmt den laminaren bzw. ebenen Teil der betreffenden
Feder 20 auf, während der Umfangsabschnitt 27" dazu dient, den kurzen Verbindungsabschnitt 21 der zugehörigen
Feder 20 aufzunehmen.
Aus Fig, 3, bei der es sich um einen Teilschnitt dutch den
Flansch 2 längs einer zylindrischen Fläche III-III handelt,
die in die Zeichnungsebene abgewickelt ist, ist ersichtlich,
dass an der Innenfläche des Flansches 2 nahe jedem der
Schlitze 27 eine geneigte Fläche 29 vorgesehen ist, die es
der damit zusammenarbeitenden flachen Feder 20 ermöglicht,
hinter den zugehörigen Sitzabschnitt 28 zu gleiten, nachdem der Flansch 2 gegenüber dem Flansch 1 gedreht und der
Flansch 2 längs einer kurzen axialen Strecke auf den Flansch 1 zu bewegt worden ist, obwohl der radiale Abschnitt 27* des
Schlitzes 27 schmaler ist als die Breite des Querschnitts der
flachen Feder 20.
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Jeder der Sitzabschnitte 28 ist gemäss Fig« 3 mit einer schmalen
Nut 30 versehen, in die ein dazu passender, an jeder der flachen Federn 20 gemäss Fig, 1 und 2 ausgebildeter Ansatz 31 hineinfedern
kann. Damit jede der flachen Federn 20 leichter in Eingriff mit dem zugehörigen Sitzabschnitt 28 gebracht werden
kann, ist gemäss Fig. 3 jeder Sitzabschnitt mit einer oberen Fläche 32 versehen, die etwas gegen die Kante 33 geneigt ist.
Ina folgenden wird die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Aufwi ekel spule näher erläutert.
Um den Flansch 2 auf dem Flansch 1 zu montieren, genügt es gemäss Fig. 3, die Flächen 29 in Berührung mit den zugehörigen
flachen Federn 20 (Fig. 1) zu bringen und dann den Flansch 2 gegenüber dem Flansch 1 zu drehen, während man gleichzeitig
einen leichten Druck auf den Flansch 2 ausübt; dies hat zur Folge,
dass die Federn 20, die jeweils auf den Flächen 29 des Flansches
2 gleiten, durch den Abschnitt 27* jedes Schlitzes 27 hindurch bewegt und zur Anlage an den Sitzflächen 28 gebracht werden,
wodurch die Absätze 31 (Fig. 1) der Federn veranlasst werden,
in die Nuten 30 einzurasten. Wenn diese Stellung erreicht ist, ist der Flansch 2 gegenüber der Befestigungsplatte 19 zuver-Jässig
verankert, denn gemäss Fig. 2 ist jede der flachen Federn 20 bestrebt, den Flansch 2 gegen die Aussenfläche
der damit zusammenarbeitenden Befestigungsplatte zu drücken.
Die den Flansch 2 und die Befestigungsplatte 19 umfassende Baugruppe ist ferner gegenüber dem Flansch 1 in axialer
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~ 10-
Richtung elastisch bewegbar. Der Hohlraum zwischen den Innenflächen der Flansche 1 und 2 hat eine Breite, die etwas
kleiner ist als die Breite des Papier Streifens, und daher übt die Spule eine Mitnahmekraft aus, die genügt, um den Streifen auf den Ring oder Kern 6 aufzuwickeln.
Nimmt man an, dass die Spule in Verbindung mit einer Aufwickelvorrichtung
benutzt werden soll, ist es zunächst erforderlich, gemäss Fig. 2 den Stift in die zentrale Öffnung
der Nabenabschnitte 3l und 3" der Spule einzuführen. Hierbei
wird die Zunge 14 in Richtung auf die Spulenachse nach innen durchgebogen, so dass der Zahn 15 am freien Ende der
Zunge in eine der Nuten 7 eintreten kann; dieser Rastzahn federt danach in die in Fig. 2 gezeigte Stellung, sobald der
Bund 16 zur Anlage an der benachbarten Stirnfläche des
Nabenabschnitts 3" kommt. Der Stift 8 ist dann durch den Längsteil 13, der in die Nut 7 eingreift, drehfest mit der
Spule verbunden. Nachdem die Spule in die Aufwickelvorrichtung eingesetzt worden ist, kann sie in der erwähnten Weise
gemäss Fig. 1 mit Hilfe der Reibscheibe 18 gedreht werden, während der Papierstreifen der Spule durch Leitrollen 35
zugeführt wird. Nach der Beendigung des Aufwickeins des Papier Streifens auf der Spule kann man den zu einer Rolle
aufgewickelten Papierstreifen von der Spule abnehmen, indem man die beschriebenen Arbeite schritte zum Anbringen des
Flansches 2 an dem Flansch 1 in umgekehrter Reihenfolge und im entgegengesetzten Sinne durchführt, um den Flansch
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von dem Flansch 1 zu trennen, woraufhin man den zu einer Rolle aufgewickelten Papierstreifen von dem Kern 6 abziehen
kann. Dieses Abziehen der Papier streifenrolle ist leichter,
wenn die aus sere Umfangsf lache des Kerns 6 eine konische
Form hat.
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Claims (1)
1. Aufwickelspule für die Papier streif en-Aufwickelvorrichtungen
von Lochstreifenstanzern oder Streifenabtastern mit zwei Flanschen, von denen einer von der Spule abnehmbar ist, wobei
diese Flansche so eingerichtet sind, dass sie in einem Abstand voneinander gehalten werden können, der kleiner ist
als die Breite des aufzuwickelnden Papier Streifens, damit ein leichter Druck auf die Ränder des Papier Streifens aufgebracht
wird, um ein Mitnehmen des Papier streif ens beim
Drehen der Spulen zu gewährleisten, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Spule abnehmbare Flansch (2) in Richtung
auf den anderen Flansch (1) durch elastische Zugmittel vorgespannt
ist, die im wesentlichen einen Ring (19) umfassen, der mit der Nabe (3, 3·, 3") der Spule drehfest verbunden und
dem längs der Spulenachse bewegbar ist, und mit der erste Flansch
(2) durch Befestigungsmittel verbindbar ist, sowie mehrere Verbindungen zwischen dem Ring und dem zweiten Flansch (l)
herstellende Schraubenfedern (24), die um die Nabe der Spule herum verteilt in einer ringförmigen Aussparung eines
Buchsenabschnitts (5) angeor dnet sind, welcher mit dem zweiten Flansch (1) zusammenhängt und konzentrisch mit ihm
angeordnet ist, wobei auf dem Buchsenabschnitt ein Papierstreifen-Aufwickelkern
bzw. -Aufwickelring (6) angeordnet und mit dem Buchsenabschnitt reibungs schlüssig verbunden
ist.
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2, Aufwi ekel spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungsmittel (19) mehrere flache Federn (20) umfassen, die in radialer Richtung in einer zur Ebene des
Rings parallelen Ebene angeordnet und gegenüber dem Ring nach aussen versetzt und mit dem Ring durch kurze Verbindung
s ab schnitte (21) verbunden sind, und mit Sitzabschnitten (28) zusammenarbeiten können, die auf der Aussenseite des
von der Spule abnehmbaren Flansches (2) ausgebildet sind,
so dass der abnehmbare Flansch zwischen den flachen
Federn und der nach aus sen weisenden Fläche des Rings festgelegt werden kann.
3, Aufwickelspule nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass jeder der Sitzabschnitte (28) mit einer Aussparung oder Nut (30) versehen ist, in die ein zugehöriger vorspringender
Teil (31) der zugehörigen flachen Feder (20) hineinfedern kann.
4, Aufwickelspule nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Spule abnehmbare Flansch (2)
in Entsprechung zu jedem Sitzabschnitt (28) mit einem Schlitz (27) zum Einführen einer der flachen Federn (20)
versehen ist, dass dieser Schlitz im wesentlichen L-förmig
ist, und dass der Rand des Schlitzes mit der Innenfläche des abnehmbaren Fl ans ehe s durch eine gegen die
Innenfläche des Flansches geneigte Fläche (29) verbunden ist.
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5, Auf wickel spule nach einem, der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Aufwickel spule mit einem Tragstift
(8) versehen ist, der in eine zentrale Öffnung der Spulennabe (3, 3*, 3") einführbar ist und mindestens einen
Zahn (13) zum Einführen in eine in der Wand der Öffnung ausgebildete. Nut (7) und eine Zunge (14) trägt, die radial
nach innen in Richtung auf die Spulenachse durchgebogen werden kann und an ihrem freien Ende mit einem Rastorgan
(15) versehen ist, das geeignet ist, den Stift gegenüber der
Spule in Verbindung mit einem Bund (16), der an dem von dem Rastorgan abgewandten Ende des Stiftes ausgebildet
ist, in axialer Richtung festzulegen.
009 8 51/2071
Le erse ι te
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