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DE2142115C3 - Vorrichtung zum Aufhängen von Hängegerüsten - Google Patents

Vorrichtung zum Aufhängen von Hängegerüsten

Info

Publication number
DE2142115C3
DE2142115C3 DE19712142115 DE2142115A DE2142115C3 DE 2142115 C3 DE2142115 C3 DE 2142115C3 DE 19712142115 DE19712142115 DE 19712142115 DE 2142115 A DE2142115 A DE 2142115A DE 2142115 C3 DE2142115 C3 DE 2142115C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flanges
hanging
suspension
profile part
scaffolding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712142115
Other languages
English (en)
Other versions
DE2142115B2 (de
DE2142115A1 (de
Inventor
Anmelder Gleich
Original Assignee
Blasek, Willi, 5670Opladen
Filing date
Publication date
Application filed by Blasek, Willi, 5670Opladen filed Critical Blasek, Willi, 5670Opladen
Priority to DE19712142115 priority Critical patent/DE2142115C3/de
Publication of DE2142115A1 publication Critical patent/DE2142115A1/de
Publication of DE2142115B2 publication Critical patent/DE2142115B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2142115C3 publication Critical patent/DE2142115C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufhängen von Hängegerüsten mit Rohren, die mittels Aufhängeelementen mit seitlichen Ausnehmungen an horizontal vorspringenden Trägerteilen, insbesondere horizontalen Trägerflanschen, aufsteckbar sind und mit einer Klemmvorrichtung gehalten werden. Bekannte Vorrichtungen dieser Art (US-PS 29 26 880) umfassen ein Rohr bestimmter Länge, das Queri/Chrungen zur Befestigung von Tragdielen aufweist. An das obere Ende dieses Rohres sind Lenker angelenkt, deren freie Enden seitliche Ausnehmungen aufweisen, mit denen Hie Lenker horizontal vorspringende Trägerteile übergreifen können. Um die freien Enden der Lenker mit Vorspannung gegeneinanderzuziehen und entgegen dieser Vorspannung voneinander entfernen zu können, sind die Lenker über Hilfslenker mit einem federbelasteten Gestänge verbunden. Außerdem weist die bekannte Vorrichtung zum Aufhängen von Hängegerüsten mit Rohren eine die freien Enden der Lenker verbindende Sicherungslasche auf, die nach dem Aufbringen der mit Ausnehmungen versehenen Enden der Lenker deren Auseinanderbewegen verhindern soll. Diese bekannte Vorrichtung ist jedoch insofern nachteilig, als das durch Schwerkraft herabhängende Rohr sich sowohl unter Verschwenken der Lenker und der Hilfslenker in einer Ebene bewegen kann, wie auch unter elastischem Verformen der Lenker und Hilfslenker in einer um 90° versetzten Ebene schwingen kann. Um auf einem Hängegerüst gefahrlos arbeiten zu können, ist es jedoch erforderlich, daß dieses keine Bewegungen, bzw. nur Bewegungen geringsten Ausmaßes ausführen kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der vorbeschriebenen Art zu schaffen, die es ermöglicht, Hängegerüste mit Rohren so an horizontal vorsprngenden Trägerteilen aufzuhängen, daß die Hängegerüste praktisch keine Bewegungen in der einen und nur geringste Bewegungen in der anderen Richtung auszuführen vermögen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer Vorrichtung der besagten Art dadurch gelöst, daß die Aufhängeelemente aus einem U-Profilteil bestehen, an dessen Stegaußenseite mehrere Schellen zur Halterung der Aufhängerohre befestigt sind und dessen Flansche die Ausnehmungen aufweisen. Da die beiden Flansche eines U-Profilteiles in einem Abstand voneinander ίο liegen, und die Ausnehmungen, die auf die Trägerflansche aufgesteckt werden, in diesen Flanschen angeordnet sind, kann das Aufhängeelement in der parallel zur Stegaußenseite des U-Profilteils verlaufende Ebene keine Bewegungen ausführen, so daß das fest mit dem U-Profilteil verbundene Aufhängerohr in dieser Ebene nicht schwingen kann. Eine Bewegung in der um 90° zu dieser Ebene versetzten Ebene ist nur im Bereich des Spieles möglich, das zwischen der Ausnehmung und dem Trägerflansch vorhanden ist, auf den die Ausnehmung aufgesteckt ist. In der Praxis ist diese Bewegung, da die Klemmvorrichtung in der gleichen Ebene wirkt, in keiner Weise störend, so daß ein an der erfindungsgemäßen Vorrichtung aufgehängtes Hängegerüst die aus der bekannten Aufhängevorrichtung resultierenden Nachteile nicht mehr aufweist.
Um die Bewegung in der zweiten Ebene auf ein Minimum reduzieren zu können, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die im Aufhängeelement vorgesehene horizontale Ausnehmung als Schlitz ausgebildet ist, der sich durch die beiden Flansche des U-Profilteiles von deren freien Enden aus senkrecht auf den Steg zuerstreckt.
Dadurch, daß nach einem weiteren Merkmal der
Erfindung als Klemmvorrichtung eine an sich bekannte Hakenschraube bzw. Leiterklammer vorgesehen ist, die mit ihrem hakenförmigen Ende durch eine im U-Profilteil in einem Abstand unterhalb des Schlitzes in jedem der beiden Flansche vorgesehene Bohrung gesteckt ist und mit einem winkelförmigen Klemmteil das abgewandte Ende de« Trägerteiles hintergreift, wird die Möglichkeit einer Bewegung in der besagten zweiten Ebene weiter herabgesetzt.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, in der ein Aufhängerohr gehaltert ist,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II, in dem das Eingreifen der Klemmvorrichtung veranschaulicht ist, und
F i g. 3 eine in F i g. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung, die an den unteren, horizontalen Flansch eines Doppel-T-Trägers geklemmt ist.
Nach der Zeichnung sind die Aufhängerohre 2, die zum Aufhängen eines in der Zeichnung nicht dargestellten Hängegerüstes dienen, an je eiiem Aufhängeelement 4 befestigt. Das Aufhängeelement umfaßt einen U-Profilteil 6, an dessen Stegaußenseite 3 hintereinander angeordnete Schellen 8 befestigt sind. Die Schellen können, wie in der Zeichnung dargestellt ist, an dem U-Profiltei! angeschweißt oder durch Nieten mit diesem verbunden sein.
Die Schellen 8 bestehen aus einem fest mit dem
U-Profüteil 6 verbundenen Unterteil 10, einem schwenkbar an diesem befestigten Oberteil 12 sowie einem die beiden Schellenteile zusammenziehenden Schraubelement 14.
Der U-Profilteil 6, der zum Befestigen der Vorrich-
tung an einem Brückenteil, insbesondere an einem Längsträger, dient, ist mit einem horizontalen Schlitz (Ausnehmung 16) versehen, der sich durch beide Flansche des U-Profilteiles 6 erstreckt. Ferner ist in jedem der Flansche des U-Profikeiles 6 in einem Abstand unterhalb des Schlitzes eine Bohrung 18 ausgebildet, durch die, wie in F i g. 2 strichpunktiert angedeutet ist. Klemmvorrichtungen 20 zum Festhalten des auf einen Trägerteil aufgesteckten Aufhängeelementes hindurchgreifen.
Nadi Fig.3, in der ein 3efestigungsbeispiel veranschaulicht ist, ist das Aufhängeelement 4 auf den unteren Flansch (Trägerteil 22) eines Doppel-T-Trägers 24 seitlich aufgesteckt Als Klemmvorrichtung dienen in diesem Falle zwei Leiterklammern, wie sie im Gerüstbau schon seit langem verwendet werden. Die Leiierklammern, von denen in Fig. J eine einzige dargestellt ist, umfassen einen an einem Ende mit einem Haken versehenen Schraubenschaft 28, auf den ein durch eine Mutter 30 gehaltenes, mit einer Bohrung versehenes winkelförmiges Klemmteil 32 aufgesteckt ist. Das Klemmteil 32, das sich mit einem Schenkel an dem Schraubenschaft 28 abstützt, umgreift mii dein anderen Schenke! 36, der leicht gekrümmt ist, das gegenüberliegende Ende des unteren Trägerteils 22 des Doppei-T-Trägers 24. Durch ein kräftiges Anziehen der Mutter 30 wird das Klemmteil 32 fest gegen den Flansch gedrückt und hält dabei mit Hilfe des hakenförmigen Endes 26, das durch die in dem Aufhängeelement 4 vorgesehene Bohrung 18 hindurchgreift, die Vorrichtung fest in ihrer aufgesteckten Position.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Aufhängen von Hängegerüsten mit Rohren, die mittels Aufhängeelementen mit seitlichen Ausnehmungen an horizontal vorspringenden Trägerteilen, insbesondere horizontalen Trägerflanschen, aufsteckbar sind und mit einer Klemmvorrichtung gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängeelemente (4) aus einem U-Profilteil (6) bestehen, an dessen Stegaußenseite mehrere Schellen (8) zur Halterung der Aufhängerohre (2) befestigt sind und dessen Flansche die Ausnehmung (16) aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Aufhängeelement (4) vorgesehene horizontale Ausnehmung (16) als Schlitz ausgebildet ist, der sich durch die beiden Flansche des U-Profilteiles (6) von deren freien Enden aus senkrecht auf den Steg zu erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Klemmvorrichtung (20) eine an sich bekannte Hakenschraube bzw. Leiterklammer vorgesehen ist, die mit ihren", hakenförmigen Ende (26) durch eine im U-Profilteil (6) in einem Abstand unterhalb des Schlitzes (16) in jedem der beiden Flansche vorgesehene Bohrung (18) gesteckt ist und mit einem winkelförmigen Klemmteil (32) das abgewandte Ende des Trägerteiles (22) hintergreift.
DE19712142115 1971-08-23 Vorrichtung zum Aufhängen von Hängegerüsten Expired DE2142115C3 (de)

Priority Applications (1)

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DE19712142115 DE2142115C3 (de) 1971-08-23 Vorrichtung zum Aufhängen von Hängegerüsten

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2142115A1 DE2142115A1 (de) 1973-03-08
DE2142115B2 DE2142115B2 (de) 1976-08-05
DE2142115C3 true DE2142115C3 (de) 1977-03-17

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