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DE2141802A1 - Ventildruckregler - Google Patents

Ventildruckregler

Info

Publication number
DE2141802A1
DE2141802A1 DE19712141802 DE2141802A DE2141802A1 DE 2141802 A1 DE2141802 A1 DE 2141802A1 DE 19712141802 DE19712141802 DE 19712141802 DE 2141802 A DE2141802 A DE 2141802A DE 2141802 A1 DE2141802 A1 DE 2141802A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
pressure
pressure regulator
regulator according
movable wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712141802
Other languages
English (en)
Inventor
Nickolas J Cypress Nelson Richard E Peninsula Calif Sidans (V St A) F16k27 04
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell Inc
Original Assignee
Honeywell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honeywell Inc filed Critical Honeywell Inc
Publication of DE2141802A1 publication Critical patent/DE2141802A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0644Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
    • G05D16/0655Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one spring-loaded membrane
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/16Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid
    • G05D16/163Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid using membranes within the main valve

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

" Ventildruckregler"
Die Erfindung betrifft einen Yentildruckregler, insbesondere für Gasbrenner mit einem an eine Strömungsmittelquelle angeschlossenen Eingang,einen vorzugsweise an einen Hauptbrenner .angeschlossenen ersten Eingang, einen vorzugsweise an einen Hilfsbrenner angeschlossenen zweiten Ausgang, &inen sich vom Eingang zum ersten Ausgang erstreckenden ersten Hauptkanal und einen sich vom Eingang zum zweiten Ausgang erstreckenden zweiten Hauptkanal.
Bei den Ventildruckreglern der eingangs geschilderten Art ist es vielfach wünschenswert, daß die den Ausgängen zu entnehmenden Strömungsmittel mit möglichst konstantem Druck ausströmen. Aus diesem Grunde haben die eingangs geschilderten Ventildruckregler vielfach getrennte Druckregler, wobei jedem Ausgang ein Druckregler zugeordnet ist. Dies gilt insbesondere für Gasbrenner, wo der an den ersten Ausgang angeschlossene Hauptbrenner und der an den zweiten Ausgang angeschlossene Hilfsbrenner mit einem unter möglichst gleichbleibendem Druck stehenden Druckmittel versorgt werden sollen.
Nachteilig bei den bekannten mit mehreren Einzelreglern versehenen Ventildruckreglern ist es, daß jeder einzelne Regler
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von Hand getrennt eingestellt v/erden muß, was naturgemäß bei einer eine größere Anzahl von-Ventildruckreglern aufweisenden Heizungsanlage einen erheblichen Arbeitsaufwand bedeutet.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Ventildruckregler der eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei dem die Druckeinstellung für die beiden Gasströme' am Ausgang durch eine einzige Einstellung vorgenommen werden kann.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in den ersten Haupt kanal ein erstes Ventil zur Steuerung des Strömungsmittelstromes eingeschaltet ist,
daß eine wirkungsmäßig mit dem ersten Ventil verbundene bewegbare Wand an ihrer einen Seite zur Vorspannung des ersten Ventiles in dessen Schließrichtung von dem ausgangsseitig am ersten "Ventil herrschenden Strömungsmitteldruck beaufschlagt ist und an ihrer anderen Seite zur Vorspannung des ersten Ventils in dessen Öffnungsrichtung von dem am zweiten Ausgang herrschenden Strömungsmitteldruck beaufschlagt ist, daß in den zweiten Hauptkanal ein zur Einstellung und Aufrechterhaltung eines gleichbleibenden Druckes am zweiten Ausgang dienendes Druckregelventil vorgesehen ist.
Durch eine derartige Einrichtung wird durch die alleinige Einstellung des zweiten Ventiles gleichzeitig das erste Ventil mit verstellt, so daß beispielsweise bei einem größer eingestellten Ausgangsdruck am zweiten Ausgang gleichzeitig auch der Druck am ersten Ausgang wächst.
Sine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ventildruckreglers ist dadurch gegeben, daß die bewegbare Wand auf ihrer einen Seite mit einem ersten Teil ihrer Fläche dem ausgangsseitigen Druck und mit dem zweiten Teil ihrer Fläche dem eingangsseitigen Druck des ersten Ventils ausgesetzt ist, daß das erste Ventil einen sich zwischen dem Ventilkörper und dem zweiten Teil der beweglichen Wand erstreckenden Ventil-
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stempel auf v/eist, welcher mit dem ersten Teil der beweglichen Wand eine Ausdehnungskammer schafft, welche bei steigender Ausdehnung den Stempel in Öffnungsrichtung des ersten Ventiles verschiebt,
daß ein sich von dem Eingang zu der Ausdehnungskammer erstreckender Verbindungskanal vorgesehen ist und daß eine federnde Vorspanneinrichtung den ersten Teil der beweglichen Wand, den Ventilstempel und das Ventil in Öffnungsrichtung des Ventiles vorspannt.
Durch eine derartige Ausgestaltung des Ventildruckreglers ä
wird eine Kompensation der Eingangsdruckänderungen erreicht, so daß unabhängig von weitgehenden Änderungen des Eingangsdruckes und der zuströmenden Menge des Strömungsmittels ein gleichbleibender Ausgangsdruck an den Ausgängen erreicht wird.
Weitere Herkmale der Erfindung ergeben sich aus Ausführungsbeispielen, die nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert werden. Darin zeigtjjl?ig. 1 in schematischer Schnittzeicfcsimg ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, Pig. 2 in schematischer Darstellung eine Abwandlung des Ausführungsbeispieles nach Pig. 1 mit einem sich im geöffneten Zustand befindlichen Ventil und
Pig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel. %
Wie aus Pig.1 ersichtlich,ist ein Ventilkörper 11 mit einem Einlaß 12, einem Auslaß 13S und zwischen diesen befindlichen Trennwänden 14 und 15 versehen. Die Wand 14 weist eine sie durchbrechende Öffnung 16 auf, die an ihrem unteren Rand ein.en Ventilsitz bildet· Die Wand 15 ist mit einer sie durchdringenden Wand 17 versehen, deren innerer Rand in einem Ventilsitz 18 endet. Eine aus einem Stück bestehende elastische Kembrane19 ist zwischen den Ventilkörper 11 und eine Abdeckung 2o mit Hilfe von, in der Zeichnung nicht dargestellten,geeigneten Mitteln eingespannt, Die Abdeckung 2o ist mit einer Ausnehmung
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21 versehen, welche eine oberhalb der Membrane 19 liegende Druckkammer bildet. Sie ist weiterhin noch mit einem Kanal versehen, der sich von einem Druchbruch 19a in der Membrane zu einem Ventilsitz' 23 hin erstreckt, und über den Durchbruch 19a mit einem sich in dem Ventil befindlichen und zu dem Einlaß 12 hin erstreckenden Kanal 11a zusammenwirkt« Das andere Ende der den Ventilsitz 23 tragenden Öffnung wirkt über einen Kanal 24 mit der oberhalb der Membrane befindlichen Druckkammer zusammen.
Der Kanal 27 erstreckt sich von dem Kanal 24 zu dem Auslaß hin, der mit dem in der Zeichnung nicht dargestellten Hilfsbrenner zu verbinden ist. In dem Kanal 25 sind ein oder mehrere Mündungsbegrenzer 27 vorgesehen, die den Gasfluß für den Fall begrenzen, daß das sich um einen atmosphärischen Hilfsbrennertyp handelt, die aber auch weggelassen werden können, wenn der Hilfsbrenner selbst mit einem zur Verminderung des Gasflusses geeigneten Mündungs'teil versehen ist.
Eindruckregelventil 28 arbeitet mit einem am unteren Ende der Öffnung 16 befindlichen Ventilsitz zusammen und ist mit einem hohlen Ventilstößel 29 versehen, welcher an seinem oberen Ende in einen Flansch 3o mündet. Die Peripherie des Flansches ist an einem kanalförmigen Ring 31 befestigt, welcher auf der den Flansch 3o abgewandten Seite der Membrane sitzt, wobei der verstärkte Teil 19d der Membrane zwischen dem Ring 31 und den Flansch 3o mit Hilfe einer Anzahl von Mieten 32 oder anderer geeigneter Mittel eingespannt ist. Ein verstärktes Mittelteil 19c der Membrane trägt einen Anguß 19d, lielcher sich gegen die obere Wand der Ausnehmung 21 abstützt.
Ein gebräuchliches Druckregelventil 34 wirkt mit den Ventilsitz 23 zusammen und regelt den vom Einlaß 12 zum Kanal 25 verlaufenden Gasstrom, wobei der Kanal 25 zu dem
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Hilfsbrenner führt. Das Ventil 34· ist mit einer Membrane 25 verbunden» die zwischen der Abdeckung 2o und einer oberhalb der Membrane 35 liegenden zx^eiten Abdeckung 36 eingeklemmt ist. Eine Druckfeder 37 hält im Normalzustand das Ventil 34- in. seiner Üffnungslage. Der Raum oberhalb der Membrane 35 steht über eine Öffnung 38 mit der umgebenden Atmosphäre in Verbindung. Eine Einstellschraube 39 gestattet die Kraftwirkung Feder 37 einzustellen, während eine Verschlußschraube 4-oden Raum oberhalb der Einstellschraube abdichtet.
Ein gebräuchliches Steuerventil 41 wird mittels einer Schraubfeder 42 in seinem geschlossenem Zustand gehalten und durch M eine geeignete Ventilbetätigungseinrichtung 43 geöffnet.
Die Ausführungsform nach Pig. 1 ist wegen des geschlossenen Ventils 41 in ihrem geschlossenen Zustand dargestellt,und es wird angenommen, daß die Ventil einrichtung in einem Gasheizsystem installiert ist. In diesem Falle wird sich Gas mit dem Eingangsdruck in dem Raum unter der Membrane 19 und dem Flansch 3° sowie' in der Kammer zwischen der Membrane 19 und dem Flansch 3o befinden. Ebenso herrscht in den Kanälen 11a und 22 Eingangsdruck. Unter diesen Bedingungen bildet der Druck oberhalb der Membrane den Ausgangsdruck im Kanal 24, so daß der in Schließrichtung des Ventiles 28 wirkende Gesamtdruck den in Öffnungsrichtung dieses Ventiles wirkenden Druck überwiegt. Bei einem mittels eines in der Zeichnung nicht dargestellten, die Ventilbetätigungseinrichtung 43 steuernden Thermostaten signalisierten Wärmebedarf, wird das Ventil 41 geöffnet und der Druck unterhalb der Membrane 19 entspannt, wodurch die in Öffnungsrichtung des Ventiles 28 wirkenden Kräfte das Ventil öffnen, und einen Gasstrom über den Auslaß zum Hauptbrenner hindurchlassen. Bei einem zu großen Anstieg des Ausgangsdruckes überwiegen die unterhalb der Membrane 19 einwirkenden Druckkräfte, die Druckkräfte, welche das Ventil 28 zu öffnen versuchen, wodurch das Ventil 28 sich in .Richtung des Ventilsitzes bewegt und einen im wesentlichen konstanten Ausgangsdruck aufrecht erhalt, der dem Druck in dem Kanal 24
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proportional oder gleich ist. Während dieses funktioneilen Ablaufes ist der Druck in dem Kanal 12 und in dem Saum Joa zwischen der Membrane 19 und dem Flansch J>o im wesentlichen gleich dem Eingangsdruck. Die wirksame Fläche des mittleren Teiles der Membrane 9o oberhalb des Flansches 3o, welcher zur Bildung des Raumes 3oa dient, ist im wesentliehen gleich der wirksamen Fläche des Ventiles 28 gegenüber dem Ventilsitz 16, wodurch eine gleichartige und in ihrer Richtung entgegengesetzt auf das Ventil 28 einwirkende Kraft geschaffen wird, die der durch den ~ Druckabfall am Ventil 28 und dem. Sitz 16 entstehenden Kraft entgegenwirkt. Sollte sich der Eingangsdruck ändern, so macht sich die Änderung am Ventil 28 und in der Kammer 3oa bemerkbar und da während sich das Ventil 28 gegenüber dem Sitz 16 bewegt die wirksamen Flächen im wesentlichen gleich bleiben, bleibt auch das auf das System einwirkende Kräftegleichgewicht durch die Änderung des Eingangsdruckes im wesentlichen unbeeinflußt.
Es zeigt sich auch, daß der Druck.oberhalb der Membrane 19 gleich den Ausgangsdruck des Drucke-egelventiles 34- ist, wodurch der Ausgangsdruck in der Kammer 44· im wesentlichen gleich den Ausgangsdruck in Kanal 24· ist. Mögliche Differenzen in den Ausgangsdrücken in den Kanälen 13 und 24- können durch Änderung der auf die Membrane 19 wirkende Last durch unterschiedliche Koeffizienten der Federn 33 und 33 a bewirkt werden, je nachdem, ob der Druck am Kanal 13 oder 24- höher sein soll. Die Feder 33 macht den Druck am Kanal 13 höher als am Kanal 24·.
Ein abgeändertes Ausführbeispiel ist in Fig. 2 dargestellt, welches mit einem Ventilkörper 11o,einem Eingang 112, einem Ausgang 113» einer Trennwand 114· und einer Trennwand 115 versehen ist. Es weist weiterhin eine Öffnung 116 auf, die in einem Ventilsitz eines zur Druckregelung dienenden Ventiles 128 mündet sowie einen Ventilsitz 118 eines Steuerventiles 14-1 auf. Der Ventilstempel 129 und die Membrane 119 haben einen. ähnlichen Aufbau wie die entsprechenden Bauelemente in Fig. 1 mit dem einzigen Unterschied, daß eine stärkere Schrau-
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benfeder 133 auf die obere Seite der Membrane einwirkt und gegen eine Abdeckung 12o anliegt, die gegenüber der Abdeckung 2o nach. Fig. 1 abgeändert ist. Die Abdeckung wirkt mit dem "angebenden Druck über eine Öffnung 138 zusammen, so daß der erfindungsgemäße Druckregler in der Art eines gebräuchlichen Druckreglers arbeitet. Der Unterschied zu den bekannten Druckreglern liegt im wesentlichen darin, daß eine Kompensation der Eingangsdruckänderungen durch eine Druckkammer zwischen dem Mittelteil der Membrane 119 und der oberen Fläche des Flansches 13o vorgesehen ist.
Die Wirkungsweise des abgewandelten Ausführungsbeispieles nach Fig. 2 ist im wesentlichen gleich der des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispieles mit Ausnahme, daß der Regler anstatt von dem Ausgangsdruck des Hilfsreglers 134- in Fig. 1 durch die Feder 133 belastet wird. Bei dieser Abwandlung erhält man ebenso wie bei dem Regler nach Fig. 1 eine Eompensation der Eingangsdruckänderungen, wodurch sich unabhängig von großen Schwankungen des Eingangs druckes und/oder der vom Ventil hindurchsei as senen Strömungsmittelmenge ein gleichbleibender Ausgangsdruck ergibt.
Fig. 3 zeigt eine weitere Abwandlung des erfindungsgemäßen Druckreglers bei dem die Membrane 221 eines Hauptventiles mit dem Ventil über einen massiven Ventilstößel 117a verbunden ist, der einen in einer Fassung 221a eingebetteten Kopf 117b aufweist, wobei die Fassung auf einem vergrößerten Mittelteil der Membrane sitzt. Die Membrane 221 ist im wesentlichen flach und in ihrem mittleren Teil verdickt. Sie besitzt eine Verstärkungsplatte 233» die an ihr mittels aus Membranmaterial bestehenden Knöpfen 221b befestigt ist, welche sich durch Öffnungen in der Platte erstrecken. In der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform besitzt der zur Gaszufuhr zum Hilfsbrenner geeignete Kanal 26 zwei als Strömungswider stände wirkende tassenförmige Blenden 146, die hintereinander angeordnet sind. Durch die Verwendung zweier Blenden kann der
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Kanal 26 eine größere Öffnungsweite als ein nur mit einer Blende versehener Kanal haben, wodurch er weniger für Verschmutzungen anfällig ist.
Das Ventil 117 besteht aus einem großen, hohlen Ventilkopf 117c und einem kleineren Ventil, welches mit einer zwischen einer Schulter auf dem Ventilstößel 117a und der Innenfläche des Ventilkopfes 117c angeordneten Feder 217d versehen ist. Der Stößel 117a erstreckt sich durch eine in ihrem Durchmesser überwiegende Öffnung 117e im Ventilkopf 117c, so daß bei einer Bewegung des Stößels 117a in Ventilöffnungsrichtung durch die Membrane die Windungen der Feder 117d sich öffnen und eine bestimmte minimale Strömungsmenge des Strömungsmittels durch die Öffnung 117e hindurchlassen. Das Strömungsmittel, welches beispielsweise bei Brennern ein brennbar.es Gas sein kann, fließt in dem geschilderten Zustand des Ventiles in einer bestimmten minimalen Menge, die durch die Öffnung zwischen dem Stößel 117a und der Peripherie der Öffnung 117e so\d.e dem Zwischenraum zwischen den Windungen der Feder 117dvorgegeben ist. Während' das Strömungsmittel langsam über die Strömungswiderstände 146 in die Kammer 21 eindringt, bewegt sich eine ringförmige Schulter 14-7 auf dem Stempel in Richtung auf eine Wulst 117 f j die auf der Außenfläche der Oberseite des Kopfes 117c um die Öffnung 117© geführt ist und gegebenenfalls den Ventilkopf ergreift und ihn in bezug auf den Ventilsitz in seine Öffnungslage bringt. Daraus ergibt sich, daß mit Hilfe der in Fig. 3 dargestellten Anordnung eine stufenförmige Öffnung des Ventiles 117 gegeben ist, wodurch man anfänglich z.B. um den Hauptbrenner zu zünden, eine minimale Gasströmungsmenge erhält und dann nach einer Verzögerung einen vergrößerten Gasfluß zum Hauptbrenner bekommt. Falls erwünscht, kann die Feder 117d konisch ausgeführt sein und nicht mit ihren Windungen eng aneinander liegen, wodurch der Gasfluß weniger behindert wird.
In dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel wirken keine Federn auf die Membrane ein. Es ist aber selbstverständ-
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lieh möglich, ebenso wie in Fig. 1 ein oder zwei Federn auf die Membrane einwirken zu lassen. Liegt -die Membrane 221 in · einer vertikalen Ebene, so ergibt sich durch das Gewicht der Membrane und der an sie angrenzenden Teile keine das Ventil in bezug auf seinen Ventilsitz in der einen oder anderen .Richtung vorspannende Kraft. Liegt aber die Membrane in horizontaler Richtung, so muß ein derartiger Vorspannungseffekt beachtet werden. Das Verhältnis der Drücke auf beiden Seiten der Membrane kann durch geeignete Auswahl der auf eine oder beide Seiten der Membrane wirkenden Federn verändert werden.
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Claims (1)

  1. FRANKFURT AM MAIN, am Λ g
    - 1ο Patentansprüche:
    Ventildruckregler, insbesondere für Gasbrenner mit einem an eine Strömungsmittelquelle angeschlossenen Eingang, einem ersten Ausgang, einem zweiten Ausgang, einem sich von dem Eingang zum ersten Ausgang erstreckenden ersten Hauptkanal und einem sich von dem Eingang zum zweiten Ausgang erstreckenden zweiten Hauptkanal, dadurch gekennzeichnet, daß in den ersten Hauptkanal (12, 44, 15) ein erstes Ventil (16, 28 - 33) zur Steuerung des Stromungsmittelstromes eingeschaltet ist,
    daß eine wirkungsmäßig mit dem ersten Ventil verbundene bewegbare Wand an ihrer einen Seite zur Vorspannung des ersten Ventiles in dessen Schließrichtung von dem ausgangsseitig araersten Ventil herr-ÖCsf9omungsmitteldruck beaufschlagt ist und an ihrer anderen Seite zur Vorspannung des ersten Ventiles in dessen Öffnungsrichtung von dem am zweiten Ausgang (25) herrschenden Strömungsmitteldruck beaufschlagt ist, daß in den zweiten Hauptkanal- (12, 110, 24, 25) ein zur Einstellung und Aufrechterhaltung eines gleichbleibenden Druckes am zweiten Ausgang dienendes Druckregelventil (34 - 40) vorgesehen ist.
    Ventildruckregler nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
    zeichnet, daß der erste Ausgang (13) an den Hauptbrenner und der zweite Ausgang (25) an den Hilfsbrenner eines Gasbrenners geführt ist und daß in dem ersten Hauptkanal (12, 44, 15) zwischen dem ersten Ventil (19, 28 - 33) und dem ersten Ausgang (15) ein Steuerventil (4l - 43) zur. Steuerung der Gasversorgung des Brenners angeordnet ist.
    Ventildruckregler nach Anspruch 1 oder 2,dadurchgekennzeichnet, daß die bewegbare Wand auf ihrer einen Seite mit einem ersten Teil (19b) ihrer Fläche dem ausgangsseitigen Druck und mit dem · zweiten Teil ihrer Fläche dem eingangsseitigen Druck des ersten Ventils (28, 32) ausge-
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    setzt ist,
    daß das erste Ventil einen sich zwischen dem Ventilkörper ( 28) und dem zweiten Teil (19c, 19d) der beweglichen Wand (19) erstreckender Ventilstempel (29, 30) aufweist, welcher mit dem ersten Teil der beweglichen. Wand eine Ausdehnungskammer (3Oa)' schafft, welche bei steigender Ausdehnung den Stempel (29) in Öffnungsrichtung des ersten Ventiles verschiebt, daß ein sich von dem Eingang C 12) zu der Ausdehnungskammer (3Oa) erstreckender Verbindungskanal (29) vorgesehen ist und
    daß eine federnde Vorspanneinrichtung (33) den ersten Teil "(19b) der beweglichen Wand (19), den Ventilstempel (29) und das Ventil (28 - 38) in Öffnungsrichtung des Ventiles vorspannt.
    4. Ventildruckregler nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Wand (19) mit einer elastischen Membran versehen ist,
    5. Ventildruckregler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Wand aus einer einstückig ausgestalteten Membran (19) gebildet ist„
    6. Ventildruckregler nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (4l - 43) durch eine aufgrund eines Zustandfühlers wirksam werdende äußere Kraft betätigt wird.
    7. Ventildruckregler nach einem der Ansprüche 2 bis 6, d a durch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (41 - 43) mit einer temperaturempfindlichen Ventilbetätigungseinrichtung (43) versehen ist.
    8. Ventildruckregler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Hauptkanal (12, 110, 24, 25) an seinem ausgangsseitigen Ende (26) mit einem Strömungswiderstand (27) versehen ist.
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    9. Ventildruckregler nach einem" der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckregelventil (34 - 40) mit einer Einstelleinrichtung (37, 39) versehen ist, mit der der geregelte Druck am zweiten Ausgang (25) einstellbar ist, wobei durch die Wirkung des Ausgangsdruckes am zweiten Ausgang (25) über die bewegbare Wand (19)auf das erste Ventil (16, 28 - 33) der Druck am ersten Ausgang (15) in der gleichen-Richtung und im wesentlichen"im gleichen Maße geändert wird.
    10. Ventildruckregler nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (1Il - 43) ein einen offenen und einen geschlossenen Zustand aufweisendes Ventil ist, wobei bei offenem Ventil der Druck am ersten Ausgang ( 13) im wesentlichen gleich dem in der Nähe der beweglichen Wand herrschenden und in Bezug auf das erste Ventil (16, 28 - 33) ausgangsseitigen Druck ist.
    11. Ventildruckregler nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß Aufbau und Belastung der Membran (19) derart dem Aufbau und Belastung des ersten Ventiles (16, 28 ^ 33) zugeordnet und der Druck in dem ersten Hauptkanal (12, 110, 24, 25) derart auf den auf der anderen Seite der beweglichen Wand (19) herrschenden Druck abgestimmt ist, daß der geregelte Druck im Hauptbrenner nicht wesentlich größer als der geregelte Druck in dem Hilfsbrenner ist.
    12. Ventildruckregler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau des ersten Ventiles derart gewählt ist, daß bei einer anfänglichen Bewegung der beweglichen Wand (19) das erste Ventil in Öffnungsrichtung bewegt wird und eine erste Strömungsmenge des Strömungsmittels abgibt und bei einer weiteren zusätzlichen Bewegung der beweglichen Wand einen zusätzlichen Betrag des Strömungsmittels (Fig. 3) abgibt.
    13. Ventildruckregler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Ventil mit zwei nach-
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    einander geöffneten einzelnen Ventilen (117, 16; 147; 117) versehen ist, zwischen denen eine Freilaufverbindung be-•steht (Fig. 3).
    14. Ventildruckregler nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da durch gekennzeichnet, daß der Ventilstempel (29) einen ringförmigen Ansatz (30) besitzt, welcher mit dem ersten Teil (19b) der einen Seite der beweglichen Wand (19) verbunden ist.
    15. Ventildruckregler nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Ver-
    ' bindungskanal (29) durch den Ventilkörper und den Ventilstempel (28, 29) erstreckt.
    16. Ventildruckregler nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper mit einem die"Einstellung des Druckregelventiles (34 - 40) korrigierenden und mit der umgebenden Atmosphäre in Verbindung stehenden Zufuhrkanal (38) versehen ist.
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DE19712141802 1970-08-17 1971-08-17 Ventildruckregler Pending DE2141802A1 (de)

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US6443070A 1970-08-17 1970-08-17
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NL (1) NL7110823A (de)

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