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DE2141169A1 - Schutzuberzug, besonders für elek trische Bauteile - Google Patents

Schutzuberzug, besonders für elek trische Bauteile

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Publication number
DE2141169A1
DE2141169A1 DE19712141169 DE2141169A DE2141169A1 DE 2141169 A1 DE2141169 A1 DE 2141169A1 DE 19712141169 DE19712141169 DE 19712141169 DE 2141169 A DE2141169 A DE 2141169A DE 2141169 A1 DE2141169 A1 DE 2141169A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective coating
coating composition
composition according
oxide
ethyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712141169
Other languages
English (en)
Inventor
Lawrence George Bradford Pa Bockstiejun (V St A )
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Corning Glass Works
Original Assignee
Corning Glass Works
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Corning Glass Works filed Critical Corning Glass Works
Publication of DE2141169A1 publication Critical patent/DE2141169A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C1/00Details
    • H01C1/02Housing; Enclosing; Embedding; Filling the housing or enclosure
    • H01C1/034Housing; Enclosing; Embedding; Filling the housing or enclosure the housing or enclosure being formed as coating or mould without outer sheath
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
    • C08K3/01Use of inorganic substances as compounding ingredients characterized by their specific function
    • C08K3/013Fillers, pigments or reinforcing additives

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

Anmelderin: Corning Glass Works
Corning, N. Y., USA
Schutzüberzug, besonders für elektrische Bauteile
Die Erfindung betrifft wasserdichte und feuersichere Schutzüberzugsmassen für Körper oder Schichten aus porösem Material, insbesondere elektrische Widerstände tind dergleichen.
Als Überzugsmaterial verwendet man bisher, insbesondere für elektrische Widerstände, die bei Überlastung oft Temperaturen von 400 - 600 erreichen, durchschmoren oder sogar aufflammen, kieselsäurehaltiges Material, wie wässerige Alkalisilikate oder Tetraalkylorthosilikate. Diese Überzüge sind flammfest, aber nicht wasserdicht, was in zahlreichen Anwendungsfällen, insbesondere für elektrische Widerstände ebenfalls wichtig ist. Die bekannten wasserfesten Überzüge enthalten meist organische Verbindungen und sind nicht flammfest.
INSPECTED
2098H/1679
2U1169
Aufgabe der Erfindung ist es, die Flaimnfestigkeit, Beständigkeit gegen Lichtbogen und Widerstandsfähigkeit gegenüber Wasser und Feuchtigkeit weiter zu verbessern. Weiter erreicht werden soll verbesserte mechanische Stossfestigkeit, verbesserte Vereinbarkeit der Schutzüberzugsmasse mit aus dünnen Filmen oder Schichten aufgebauten Bauteilen, insbesondere elektrischen Widerständen, sowie eine verlängerte Lagerfähigkeit der Ansatzmischung vor der Aushärtung.
Die Aufgabe wird durch die Schutzüberzugsmasse der Erfindung gelöst, die im wesentlichen und in Gew.% besteht aus 4-24% Monoethylpolysiloxan oder äquivalenten Mengen Monoäthyl-, Monopropyl- oder Monophenyl-Polysiloxan oder deren Gopolymeren, 10-70% wenigstens eines Oxids eines feuerfesten Füllstoffs, 2-20% wenigstens eines Suspensionsmittels, 0-15% wenigstens eines anorgenischen Pigments und 10-50% organischen Lös em.
Als Streckmittel geeignete, feuerfeste Oxide sind z. B. Aluminiumoxid oder Siliziumdioxid, aber auch Zirkonoxid, MgO, Ta2Oc, W0_, MoO,, SiG, Spinel und Forsterit. Eine bevorzugte Zusammensetzung enthält z. B. 10-30% Aluminiumoxid und 10-40%
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41169
Kieselsäure. Die Korngrösse "beispielsweise von Aluminiumoxid soll dabei nicht zu gross sein, da sonst die Schichtstruktur unregelmässig werden kann. Günstig sind z. B. Korngrössen von 325 mesh (0,043 mm), geeignet sind aber Grossen "bis zu 200 mesh (0,074 mm).
Ebenfalls von Bedeutung ist die Korngrösse der Kieselsäure. Bei zu feinem Material kann die Schicht beim Aushärten reissen, während bei zu grossem Korn die Oberfläche stark rauh und unregelmässig wird. Geeignet sind Grossen von I50 - 250 mesh (0,104 - 0,061 mm), bevorzugt wird die Klasse von 200 mesh (0,074 mm).
Als Streck- und Suspensionsmittel sind zB B„ Glimmer und Aluminiumsilikat, am günstigsten beispielsweise 2-10% Glimmer und 2-10% Aluminiumsilikat geeignete Geeignet sind grundsätzlich alle Glimmerarten der Grossenklasse 160 - 1000 mesh, aber am günstigsten ist weisser, wassergemahlener Glimmer der Grosse 325 mesh (0,043 sam).
Der Masse können Pigmente oder«, wenn Hitzebeständigkeit nicht so wesentlich ist, auch organische Farbstoffe zugesetzt werden. Beispiele sind Titandioxid, Kobaltoxydulaluminat, Eisenoxid oder Chromoxid«
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Besonders kritisch für die wasserfesten, flamm- und lichtbogenhemmenden Eigenschaften der Schutzüberzugsmasse der Er findung ist das als Träger dienende Harz. Die bisher bekann ten Überzüge auf Tetraathylorthosilikatbasis werden durch Hydrolyse gehärtet,
+ 2H2O
Dabei werden Äthanol und überschüssiges Wasser ausgetrieben und es verbleibt ein stark poröses, also nicht wasserfestes Produkt. Erforderlich ist daher ein weiterer Überzug mit Silikonen oder Organopolysiloxanen, die aber wiederum nicht feuerfest sind.
Der erfindungsgemäss erzielte günstige Effekt einer sowohl wasserfesten wie auch flamm- und lichtbogenhemmenden und auch gegenüber dem Hauptpatent weiter verbesserten Schichtüberzugsmasse wird durch Einhalten eines Verhältnisses der Methyl-, Ithyl-, Propyl- oder Phenylgruppe zum Silizium von 1:1 erreicht. Diese Monopolysiloxane wie z. B. Monomethylpolysiloxan bilden überraschenderweise trotz der organischen Komponente ein flammfestes Polymerisationsprodukt. Im ungehärteten Zustand sind sie bereits teilpolymerisiert und verkettet, und haben ein Molekülgewicht von etwa 1000 - 3OOO. Das Ausgangsmonomer besitzt neben der einzelnen Methylgruppe drei an das Siliziumatom gebundene funktionelle Alkoxygruppen:
- 5 -2098U/1878
GH,
RO-Si- OR
OR
Bei der Polymerisation werden die von den funktioneilen Gruppen "besetzten Stellen durch Hydrolyse frei, so dass eine dreidimensionale Verkettung möglich wird. Es entsteht ein hochgradig verkettetes, stark kieselsäurehaltiges Polymerisationsprodukt. Die Bindung der Methyl-, Äthyl-, Propyl- oder Phenylgruppen bleibt dabei erhalten.und verleiht der Masse eine gute Wasserfestigkeit. Die Flammfestigkeit beruht vor allem auf dem hohen Kieselsäuregehalt von 68 - 88% nach der Aushärtung.
Die zunächst vorhandenen Alkoxygruppen sind nicht wesentlich oder kritisch, da sie bzw. die aus ihnen entstehenden Verbindungen bei der Aushärtung doch ausgetrieben werden; dagegen soll die beibehaltene Gruppe ein Methyl, Äthyl,.Propyl, Phenyl oder deren Kopolymer sein, weil andere langkettige Gruppen, z. B. Hexadecyl, zwar verketten aber nicht genügend flammfest sind. Da Monomethylpolysiloxanharze besonders günstig sind, sei die Erfindung weiter an ihrem Beispiel erläutert. Die Darstellung erfolgt aus Methyltrialkoxysilan. Das anfallende Monomethylpolysiloxan ist bereits teilpolymerisiert, mit einer nichtlinearen, dreidimensionalen Polymerstruktur und einem Molekülgewicht von etwa 1500 - 2000. Das
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festphasige, Hydroxyl und Alkoxygruppen enthaltende Material ist lösbar in polaren Lösern wie Azeton, Isopropanol usf., einigen unpolaren Lösern wie Benzol, Toluol und dergleichen und Mischungen von polaren und unpolaren Lösungsmitteln. Das Material fliesst gut beim Erhitzen und ist mit den meisten Füll- und Streckmitteln, Pigmenten und Farbstoffen verträglich« Es wird bei I50 - 250 zu einer durchsichtigen, glasartigen, etwa 80 Gew.% Silizium und Sauerstoff enthaltenden Masse mit dreidimensionaler Polymerstruktur warmgehärtet. Am besten wird nur eine begrenzte Menge, etwa 4 - 24%, des Harzes der Gesamtmasse beigegeben, da bei geringerem Anteil der Überzug brüchig wird und bei höherem Anteil der Überzug leicht reisst.
Wahlweise können der Masse ohne Beeinträchtigung der feuchtigkeit sabstοssenden Eigenschaften bestimmte Silikate zugesetzt werden. Hierzu gehören Tetraalkylorthosilikate in unhydrolisierter.oder mehr oder weniger stark (von 10 - 90%) hydrolisierter Form, kondensierte Tetraalkylorthosilikate, kondensierte oder vorpolymerisierte Äthylsilikate oder Mischungen derselben. Günstig ist z. B. eine Ithylpolysilikatmischung mit durchschnittlich fünf Siliziumatomen pro Molekül und 40% Kieselsäuregehalt, d. i. ein polymerisiertes Tetraäthylorfchosilikat mit einem spezifischen Gewicht von 1,055 - 1*065 und einer Viskosität von 3,9 Centipoise bei 20°.
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Auch andere, hochgradig verkettende und stark kieselsäurehaltige, nach dem Aushärten wärme- und abmessungsbeständige Silikonharze sind als Teil des Trägers geeignet, z. B. Dow-Corning 2103 Hochdrucksilikon, ein Organopolysiloxanharz in Toluol mit 60% Feststoffgehalt. Überraschenderweise ist dieses Harz in der erfindungsgemässen Masse entgegen der Anweisung des Herstellers ohne Hochdruck und ohne Katalysator (Triäthanolamin) wirksam.
Der Zusatz dieser Silikonharze verringert die Porösität und senkt die Gestehungskosten des Ansatzes, verbessert aber nicht die Wasserfestigkeit und erhöht sogar bei zu hohem Anteil die Flammbarkeit. Die angegebenen Zusatzmengen sind daher einzuhalten. Das Gewichtsverhältnis der sekundären Silikonharze und anderen Silikate zum Honomethylpolysiloxanharz soll etwa 1:2 nicht überschreiten.
Geeignete, die Viskosität einstellende Lösungsmittel sind z. B. die Äthylenglykole, wie z. B. die Monomethyl-, -äthyl-, oder -butyläther von Äthylenglykol. Wichtig für eine gründliche Durchmischung vor Anwendung des Überzugs ist eine vollständige Lösung und/oder Dispersion der ungehärteten Harze. Bis zu 50% des Lösungsmittels können aus Äthylalkohol bestehen. Grössere Mengen sind nicht zu empfehlen, wenn der Ansatz Silikonharze enthält, da deren Lösbarkeit dann begrenzt ist. Andere organische Lösungsmittel, die mit den
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Silikaten und Silikonen verträglich sind, können ebenfalls verwendet werden.
Das Herstellungsverfahren ist für die günstigen Eigenschaften der Überzugsmasse ohne Belang, vorteilhaft ist aber eine gründliche Hischung. Diese wird erleichtert, wenn die Harzbestandteile vor dem Zusatz der übrigen Komponenten in dem Lösungsmittel dispergiert werden.
Vorteilhaft ist die im Vergleich zu bekannten Tetraäthylorthosilikaten längere Lagerfähigkeit des ungehärteten Ansatzes. Ein wesentlicher Vorteil ist auch die bessere Vereinbarkeit mit aus dünnen Filmschichten aufgebauten elektrischen Widerständen; der spezifische Widerstand wird durch den Überzug nicht wesentlich beeinflusst, insbesondere entfällt der bisher durch Einwirkung des Überzugs verursachte Drift der Widerstandswerte von bis zu 5%·
Beliebig ist auch das Aufbringungsverfahren. Die Viskosität lässt sich über das Lösungsmittel einstellen. Die Aufbringung erfolgt z. B. durch Aufsprühen, Eintauchen, Aufwalzen und dergleichen. .
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung ohne Beschränkung.
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2H1169
Beispiel I Ί Ithylenglykol-Monoäthyläther
c Monomethyl-Polysiloxan-Harz
6*^ Titan-Dioxid (Rutil) 12+o Chromoxid
Mica (325 mesh)
Aluminiumsilikat (325. mesh)
Aluminiumoxid (325 mesh) 96*?o Silikon-Dioxid (200 mesh)
Beispiel II
88^20 Äthylenglykol-Monoäthyläther 24*2 Monoäthyl-Polysiloxan-Harz 124^ mit Silikon überzogenes Harz (Dow Corning 2103 Harz)
6^ Titan-Dioxid (Rutil) 12^o Kobalt Aluminat
1^ Mica (325 mesh)
Aluminiumsilikat (325 mesh) Aluminiumetioxid (325 mesh) Silikondixoid (200 mesh)
Beispiel III
Äthylenglykol-Monoäthyläther Monoäthyl-Polysiloxan-Harz Äthylsilikat "40" (Union Carbide) Titandioxid (Rutil)
- 10 2098U/1679
- ίο -
12*ο Chromoxid
10+g Mica (325,mesh)
10*g Aluminiumsilikat (325 mesh)
*,Q Aluminiumoxid (325 mesh)
SiHkondioxid (200 mesh)
Beispiel IV
. Athylenglykol-Monoäthyläther
Monoäthyl-Polysiloxan-Harz
vorhydrolysiertes Tetraäthylorthosilikat (50% vorhydrolysiert)
Titandioxid (Rutil)
Mica (325 mesh)
10g Aluminiumsilikat (325 mesh)
64* Q Aluminiumoxid (325 mesh)
96*1q Silikondiöxid (200 mesh)
Die Überzugsmassen werden am besten durch Erhitzen gehärtet. Dies beschleunigt die Polymerisation und gewährleistet eine möglichst hochgradige Verkettung und damit einen dauerhafteren Überzug. Die Polymerisation ist zeit- und temperaturabhängig. Für die Beschichtung elektrischer Widerstände ist, je nach G-rösse des Widerstands und der Dicke der Schicht eine Aushärtung von 2-15 Min. bei 150 - 250° erforderlich. Längere · Aushärtungszeiten sind möglich, ohne aber die Qualität wesentlich zu verbessern. Die folgenden Beispiele erläutern die Eigenschaften der Schutzüberzugsmasse für elektrische Widerstände.
2098U/1679 - li -
2U1169
- li -
Beispiel V
JO dünne Schichtwiderstände von I50 K-Ohm wurden durch Aufsprühen mit einer Masse der folgenden Zusammensetzung überzogen (in Gewichtsteilen): 48 Teile Kieselsäure (200 mesh = 0,074 mm); 32 Teile Aluminiumoxid (325 mesh - 0,043 mm); 5 Teile Aluminiumsilikat (325 mesh = 0,043 mm); 5 Teile weisser Glimmer (325 mesh = 0,043 mm); 6 Teile Chromoxid, 3 Teile Titanoxid, 6 Teile Äthylsilikat, 12 Teile Monomethylpolysiloxanhar?·, 44 Teile Äthylenglykolmonomethyläther. Die Überzüge wirden 15 Min. bei 200° gehärtet und die Widerstände dann bei schwachem Strom 5 Tage einer 100%igen Feuchtigkeit bei 66° ausgesetztr Die Veränderung des spez. Widerstands während und nach der Behandlung betrug 0,00 - 0,18%, während die Veränderung von mit bekannter Silikonfarbe überzogenen Vergleichswiderständen zwischen 0,05 und 0,14% lag.
Beispiel VI
30 Widerstände von 90 K-Ohm wurden wie im vorigen Beispiel beschichtet und geprüft. Die Veränderung betrug 0,06% Minimum, 0,3% Maximum, während die Veränderung der Vergleichsproben 0,35 - 0,61% betrug.
Beispiel VII
30 Widerstände mit 90 und 150 K-Ohm wurden wie im Beispiel V beschichtet und mit der 100-fachen Überlastung ihrer Nennleistung geprüft. Die Widerstände wirkten als Sicherung, in- ' ,
- 12 2098U/1679
— ι? —
dem der Stromkreis ohne Flamme oder Bogen unterbrochen wurde, Dagegen verschmorten die Vergleichsproben der vorigen Beispiele; in einigen traten Bogen auf.
2 0 9 81 kl 1 6 7 9

Claims (8)

2U1169 Jß Patent ansprüche
1. Wasserdichte und feuersichere, entflammungshemmende Schutzüberzugsmasse für Körper oder Schichten aus porösem Material, Widerstände und dergleichen, die ein Methyl oder Äthyl-Polysiloxan enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass diese im wesentlichen und in Gew.% besteht aus 4-24% Monomethylpolysiloxan oder äquivalenten Mengen Monoäthyl-, Monopropyl- oder Monophenylpolysiloxan oder deren Oopolymeren, 10-70% wenigstens eines Oxids eines feuerfesten Füllstoffs, 2-20% wenigstens eines Suspensionsmittels, 0-15% wenigstens eines anorganischen Pigments und 10-50% organischen Lösern.
2. Schutzüberzugsmasse gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese zusätzlich 0-10 Gew.% eines oder mehrerer der Träger Tetraäthylorthosilikat, das vorhydrolisiert oder kondensiert sein.kann, vorpolymerisiertes Äthylsilikat, oder Organopolysiloxanharz enthält.
3. Schutzüberzugsmasse gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel einzeln oder in Mischung aus Äthylalkohol, Äthylenglykolmonomethyläther, Äthylenglykolmonoäthyläther oder Äthylenglykolmonobutyläther besteht.
oeändert O IJ eingegangen am ...
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4. Schutzüberzugsmasse gemäss Anspruch 1, 2 oder J, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllstoff aus Silizium- oder Aluminiumoxid, das Suspensionsmittel aus Glimmer oder Aluminiumsilikat und das Pigment aus Titandioxid, Kobaltoxydulaluminat oder Chromoxid besteht.
5· Schutzüberzugsmasse gemäss Ansprüchen 2 und 3 oder 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus 0-10 Gew.% einer Äthylpolysilikatmischung mit durchschnittlich fünf Siliziumatomen pro Molekül und 40% Kieselsäuregehalt besteht.
6. Schutzüberzugsmasse gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Füll- und Suspensionsmittel aus 2-10% Aluminiumsilikat und 2-10% weissem Glimmer bestehen.
7. Schutzüberzugsmasse gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die feuerfesten Oxide aus 10-40% Kieselsäure und 10-30% Aluminiumoxid bestehen.
8. Schutzüberzugsmasse gemäss irgend einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung als dünner Überzug auf einem aus dünnen Filmschichten aufgebauten elektrischen Widerstand.
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DE19712141169 1970-09-25 1971-08-17 Schutzuberzug, besonders für elek trische Bauteile Pending DE2141169A1 (de)

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