DE2140233A1 - Mehrachsiger gross-teleskopkran - Google Patents
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Description
>ipl.-lng. H. Sauerland · Dn.-lng. R. König ■ Dipl.-lng. K. Bergen
Pafcantanwalfce · 400d Düssaidorf · Cecilienallaa 7β · Talefon
Unsere Akte: 2β 827 10e August 1971
Firma Leo Gottwald K0G,, 4000 Düsseldorf-Holthausen,
Reisholzer Werftstraße 17=45.
"Mehrachsiger Groß^Teleskopkran"
Die Erfindung bezieht sich auf mehrachsige Groß<*=Teleskop<~
krane mit auf dem Fahrgestell um eine Vertikalachse schwenk« barem Ausleger und Gegengewichte
Durch gesetzliche Bestimmungen sind für derartige Fahrzeuge auf den Straßen die zulässigen Achslasten nach obenhin be«
grenzt«, Diese Vorschriften führen insbesondere bei mobilen Groß-»Kranen zu einer hohen Achszahl, so daß man bereits bis
zu neun Achsen verwendet. Abgesehen von den dazu notwendigen sehr aufwendigen Konstruktionen besitzen derartige Krane
den Nachteil, daß kein statisches gleichmäßiges Tragverhalten mehr gegeben ist und somit durch die unübersichtlichen
Kräfteverhältnisse insbesondere bei unebenem Gelände die einzelnen Achsen in unkontrollierbarer Weise unterschiedlich
belastet werden. Darüber hinaus sind Autokrane mit einer derart großen Anzahl von Achsen praktisch nicht exakt
lenkbar und können zu nachteiligem Radieren der nicht schwenkbaren Räder führen.
Man hat zwar zur Vermeidung dieser Nachteile bereits versucht, ein hydraulisch oder mechanisch arbeitendes Ausgleichssystem
zu. schaffen, das jedoch sehr aufwendig und in großem Maße wartungsbedürftig ist. Darüber hinaus haftet
auch diesem System noch der Nachteil an? daß bereits bei
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21/πο I H U ^
mehr als vier Achsen beim Überfahren von Straßenwölbungen
oder hügeligem Gelände Achslastverteilungen auftreten, die nicht mehr exakt "berechenbar sind und deshalb an einzelnen
Achsen zum Überschreiten der zulässigen Werte und bei wiederholtem Auftreten zu Schäden führen oder eine zu schwere
Konstruktion verlangen0 Darüber hinaus haben die vielachsigen
Fahrgestelle Baulängen von ungefähr 15 Metern f die die
Einsatzfähigkeit unzumutbar erschweren. Es ist jedoch eine Forderung des Krankonstruktuers, die tragenden Teile des
Fahrgestellrahmens sowohl aus Kostengründen als auch wegen des sonst ungünstigen Verhältnisses von Fahrgestellänge zur
^ —breite kurz zu halten» Dieser Forderung stehen jedoch die
' eingangs erwähnten gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich der zulässigen Achslast insofern entgegen, als sie zu einer
derart hohen Aohsgahl führen, daß ein mit den bereits genannten
Nachteilen beliaftst.es Chassis notwendig wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen mobilen
Groß—Teleskopkran zu schaffen, der unter Berücksichtigung der hinsichtlich der Achslasten geltenden gesetzlichen
Vorschriften einwandfrei überschaubare Kraftverhältnisse bei gleichzeitig optimalen Fahrgestellabmessungen für hohe
Manövrierfähigkeit aufweist. Diese Aufgabe wird erfindungs·?·
gemäß durch einen das vom Kranoberwagen trennbare Gegengefe
wicht in Fahrtstellung des Krans aufnehmenden, mit dem Kran— fahrgestell direkt oder indirekt lösbar verbundenen Nachläu-•
fer gelöst. Der Erfindung liegt also der Gedanke zugrunde, während der Fahrt des Kranes das eigentliche Kranfahrgestell
dadurch zu entlasten - und damit unterhalb der gesetzlich bestimmten Achshöchstlasten zu bleiben -, daß das Gewicht
des für den Betrieb des Krans notwendigen Gegengewichts, das einen erheblichen Anteil am Krangesamtgewicht darstellt,
auf einen sogenannten Nachläufer verlagert wird. Dadurch ergibt sich für das Kranfahrgestell nicht nur eine vergleichsweise
niedrige Achszahl, sondern auch eine erhöhte Beweglichkeit des Krans sowohl bei Straßenfahrt als auch.
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im Einsatze Im ersten Fall sind quasi zwei getrennte Fahr
gestelle vorhanden, wobei zudem auch der Nachläufer mit lenkbaren Achsen ausgerüstet sein kann«, Im zweiten Fall
ist eine wesentlich kürzere Baulänge des Kranchassis gege ben, da für einen in Arbeitsposition befindlichen Kran
die für die Straßenfahrt festgesetzten Achshöchstlasten nicht gelten, vielmehr wesentlich höher liegen könnene
Außerdem ergibt sich durch den erfindungsgemäßen Gedanken der Zweiteilung des Fahrgestells der Vorteil, jedes der
beiden Teile verwendungsspezifisch auszubildens so daß
z.B. der Nachläufer ohne Antriebsachsen hinsichtlich seines Fahrgestells nur unter Berücksichtigung der Straßenverhältnisse gebaut zu sein braucht, was S0B0 zu wesent
lich kleineren Reifen führt.
Um das Kranfahrgestell nicht nur vom Gegengewicht zu lasten, besitzt der Nachläufer vorzugsweise ©in Auflager
für den Ausleger und eine Absetzfläciie für das Gegenge«
wicht. Mit dieser Maßnahme ist es möglich j bei StraSenfahrt
den Ausleger in eine horizontale s sich auf dem laohläufer
abstützende Position zu~bringeng und somit einen wesentli-o
chen Teil des Auslegergewichts auf den Nachläufer zu irerla«
gern, was wiederum zu einer günstigen Verlagerung des Fahr« zeugschwerpunkts führt.
Um eine betriebssichere und kurvengängige Handhabe der bei
Straßenfahrt aus Kranfahrzeug und Nachläufer gebildeten Einheit zu gewährleisten 9 ist nach einem weiteren Merkmal
der Erfindung das Auflager als nach oben ragende Stützkonstruktion mit oberseitiger Bohrung zur Aufnahme eines entsprechend bemessenen Bolzens einer an der Unterseite des
Auslegers befestigten Halterung ausgebildet. Mit dieser Maßnahme wird aufgrund der Drehbeweglichkeit des den Ausleger
tragenden Kranoberwagens erreicht, daß selbst bei vergleichsweise engen Kurven ein ungehindertes und von seitlichen
Kräften freies Nachfolgen des Nachläufers garantiert
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ist. Die gleiche Beweglichkeit kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung dadurch erreicht werden, daß
das Auflager aus einer um eine vertikale Achse drehbaren, lösbar mit dem Ausleger zu verbindenden Halterung besteht.
In diesem Fall wird nicht wie bei der zuvor angegebenen Erfindung smaßnahme beim Absenken des Auslegers in horizontals
Lage ein. Bolzen in eine entsprechende Bohrung der Stützkonstruktion
eingelassen und entsprechend verriegelt, sondern der Ausleger für Straßenfahrt dadurch auf dem Nachläuferabgestützt,
daß er mit der am Nachläufer befestigten, Kurvenbewegungen folgenden Halterung verbunden wird.
Die zuvor angegebenen Maßnahmen der Erfindung führen zu einer weiteren, außerordentlich vorteilhaften Ausbildungsmöglichkeit, bei der erfindungsgeinäS das Gegengewicht bei
Straßenfahrten des Krans an der Auslegerspitze aufgehängt ist. Dadurch, daß der Aufhängepunkt des Gegengewichts nunmehr
vom eigentlichen Kranfahrzeug aus gesehen hinter dem Abstützpunkt des Auslegers auf dem Nachläufer liegt, führt
das Gegengewicht über den sich dadurch ergebenden Hebelarm zu einer weiteren wesentlichen Entlastung des Kranfahrgestells,
da das vom Gegengewicht ausgeübte Moment am Kranfahrgestell entgegen dem Eigengewicht des Kraus wirkt.
Die Erfindung ermöglicht somit auch bei Groß-Teleskopkranen eine äußerst geringe Achsenzahl, Darüber hinaus ist
bei dem erfindungsgemäßen Kran eine mittige Lage der vertikalen Schwenkachse zum Fahrgestell und zu den Abstützungen
gegeben, wodurch das Tragverhalten des Kranes symmetrisch zum Grundriß des Fahrgestells ist.
Anhand der beigefügten Zeichnungen wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert« Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäß ausgebildeten Groß-Teleskopkran
in Fahrtstellungj
> i 2 den in Fig. 1 dargestellten Teleskopkran während
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des Aufstellens des Auslegers j und 3 den einsatzbereiten Kran mit nach vorne geschwenk
tem Auslegerο
Gemäß Pig„ 1 besteht der erfindungsgemäße Teleskopkran aus
einem Kranfahrgestell 10 mit Rädern 11 s einem darauf ange<=>
ordneten9 um eine vertikale Achse 12 schwenkbaren Oberwagen
13» in dem der mit Stützzy lindem 14 verbundene Ausleger in vertikaler Richtung verschwenkbar gelagert ist3 sowie
einem gekoppelten Nachläufer 16 mit Reifen 179 der entspre=»
ohend seinem nur während der Fahrten des Kranes erfolgenden Einsatz ausgerüstet istg wobei die Reifen 17 gegenüber de«
nen des eigentlichen Kranfahrzeuges geringere Abmessungen aufweisen©
Wie aus Fige 1 weiterhin ersichtlich ists liegt bei Fahrtstellung der Ausleger 15 auf einer Stützkonstruktion 18 des
Nachläufers 16 auf, und zwar im dargestellten Ausführungsbeispiel derartj daß ein von einer an der Unterseite des
Auslegers 15 befestigten Halterung 19 nach unten ragender Bolzen 21 in eine entsprechende Bohrung 22 der oberen FIa-*
ehe der Stützkonstruktion 18 greift«, Die Halterung 19 kann
gemäß Fig. 2 während des Kranbetriebes mit dem Ausleger verbunden sein«, Andererseits besteht jedoch auch die Möglichkeit,
eine ähnliche Halterung auf der Stützkonstruktion 18 um eine vertikale Achse schwenkbar zu befestigen und den
Ausleger bei der in Fig. 1 dargestellten Position mit der Halterung lösbar zu verbinden. In beiden Fällen ist jedoch
aufgrund der Drehlagerung der Halterung Gewähr gegeben, daß bei Kurvenfahrten der Nachläufer frei von seitlichen, vom
Ausleger übertragenen Kräften bleibt, was zu einer außer«- ordentlich guten Manövrierfähigkeit des erfindungsgemäßen
Teleskopkran führt. Außerdem ist durch entsprechende Ausbildung des Bolzens 21 und der Bohrung 22, z0Be mit Kugelschale,
dafür gesorgt, daß auch eine in der Vertikalebene
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erfolgende Relativbewegung zwischen Ausleger und Nachläufer
erfolgen kanne
Auf der dem Fahrgestell 10 angewandten Seite des Nachläufers
ist eine Absetzfläche 23 vorgesehen, deren Funktiüii im Zusammenhang
mit der Erläuterung der Figuren 2 raid 3 noch be~
schrieben werden wird. Eine ähnliche Absetzfläche 24 !befindet
sich auch auf dem hinteren Teil des Fahrgestells 10β
Bei der in Figo 1 dargestellten Fahrtstellung ist das Gegen-*
gewicht 25 über eine geeignete, nicht dargestellte Aufhän- ■
gung an der Aizslegerspitse oberhalb der Abstützfläche 23
sufgehängt s Dar anroh die Entfernimg dss Aufhängepunktes
des Gegengewiclita ~ 23 von der Halterung 19 am Auslager gebildete
Hebelarsi hmiirkt- ämpoh das aufgehängte Gegenge·»
wicht 25 ein rechtsdrehendes Moment, das durch den Ausleger
15 auf den Oberwagen 13 übertragen wird und dort zu einer weiteren Entlastung des Fahrgestells 10 führt„ Mit der Erfindung
wird somit eine doppelte Entlastungswirkung erzielt, indem das Fahrgestell 10 nicht nur vom Gewicht 25 befreit
wird, sondern darüber hinaus letzteres aufgrund der erfin—
dungsgemäß gewählten Aufhängung am auf dem Nachläufer abgestützten Ausleger zu einer zusätzlichen Gewichtsverlagerung
auf den Nachläufer führt.
Um bei Fahrten in hügeligem Gelände eine optimale Flexibilität des Gesamtfahrzeugs zu erhalten, insbesondere keine
durch Unebenheiten bedingte Reaktionskräfte auf Ausleger und Oberwagen zuzulassen, sind die Stützzylinder 14 mit
ihrer unteren Lagerung 26 verschiebbar am Oberwagen 13 angeordnet,
so daß der Ausleger gegebenenfalls auch in eine unterhalb der horizontalen Position liegende Stellung gelangen
kann. Bevor der Kran am Einsatzort in Betrieb genommen wird, wird die Lagerung 26 verriegelt.
Aus der in Fig. 1 dargestellten Fahrt st ellung wird der er-
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-findungsgemäße Groß-Kran folgendermaßen in Arbeitsstellung
gebrachte Nachdem der Kran am Einsatzort angelangt ist-,
werden im Bereich der Absetzfläche 23 auf dem Machläufer 16 angeordnete Hubelemente 27 ausgefahrene Im vorliegenden
Fall bestehen die Hubelemente 27 aus parallelogrammartig zusammengesetzten, spreizbaren Stützstäben8 die während
ihrer Betätigung immer in Parallelogrammanordnung verblei-» ben und lediglich an ihren Verbindungsstellen die gegenseitige
Winkellage ändern. Diese Konstruktion bedingt einen relativ kleinen Kraftaufwand beim Heben schwerer Lasten 9
Nachdem die Hubelemente 27 an der.Unterseite des Gegengewichts anliegen, wird dieses vom Ausleger 15 gelöst und
letzterer etwa in die in Fige 2 in durchgezogenen Linien
dargestellte Position gebrachte Das Gegengewicht 25 wird
sodann am Haken 28 des Auslegers 15 aufgehängt und durch weiteres Aufrichten des Auslegers 15 etwa in die in Figo
gestrichelt dargestellte Position in den Bereich der Ab«=
setzfläche 24 des Kranfahrgestells 10 gebracht und dort ab» gesetzt. Nach Schwenken des Oberwagens 13 um 180° um die
Achse 12 gelangt die für die Aufhängung des Gegengewichts
25 bei arbeitsbereitem Kran vorgesehene Traverse 29 in die
in Fig«, 3 dargestellte Position s so daß das Gegengewicht
in einfacher Weise an der Traverse 29 befestigt werden kann«,
Obwohl im dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung die Fahrerkabine 51 im Interesse eines möglichst tiefen
Kranschwerpunktes und möglichst großer Bewegungsfreiheit im wesentlichen unterhalb der Schwenkebene des Auslegers
im Fahrgestell 10 zwischen den vorderen Rädern untergebracht ist, ist es im Hinblick auf die Abmessungen eines
für derartige Groß-Teleskopkrane notwendigen Gegengewichts
sehr vorteilhaft, wenn auch die Absetzfläche 24 mit Hubelementen
32 versehen ist, die gemäß FIg0 3 das abgesetzte
Gegengewicht 25 vor dem Anhängen an die Traverse 29 anheben, und das Gegengewicht in der angehobenen Position mit der
Traverse verbunden wird. Damit ist die Gewähr gegeben, daß
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die Unterkante des Gegengewichts 25 über das Dach der Fahrerkabine
schwenken kann. Nach Ausfahren von im Fahrgestell 10 beidseitig angeordneten Stützen 33 befindet sich
der erfindungsgemäße Groß«»Kran in einsatzbereitem Zustand,
Mit der Erfindung wird somit nicht nur eine vorteilhafte Möglichkeit für die Konzeption eines vergleichsweise kurz
gehaltenen Groß-Krans unter gleichzeitiger Beachtung der hinsichtlich der zulässigen Achshöohstlasten geltenden Be··
Stimmungen eröffnet, sondern auch eine außerordentlich kur-
W ze Rüstzeit bis zur Einsatzbereitschaft dea Gerätes ermöglicht.
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Claims (1)
- 2U0233Firma Leo Gottwald K0G0, 4000 Düsseldorf-Holthausen, Reisholzer Werftstraße 17-45Patentansprüche;1e Slehrachsiger Groß-Teleskopkran mit auf dem Fahrgestell umne Vertikalachse schwenkbaren Ausleger und einem Gegenge·« wicht, gekennzeichnet durch einen das vom Kranoberwagen (13) trennbare Gegengewicht (25) in Fahrtstellung des Kranes aufnehmenden, mit dem Kranfahrgestell (1O) direkt oder indirekt lösbar verbundenen Nachläufer (16) ββ Teleskopkran nach Anspruch 1, dadurch gekenn« zeichnet , daß der Nachläufer (16) ein Auflager für den Ausleger (15) und eine Absetzfläche (23) für das Gegengewicht (25) besitzt.3β Teleskopkran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch, gekenn zeichnet, daß das Auflager als nach oben ragende Stützkonstruktion (18) mit oberseitiger Bohrung (21) zur Aufnahme eines entsprechend bemessenen Bolzens (21) einer an der Unterseite des Auslegers (15) befestigten Halterung (19) ausgebildet ist.4ο Teleskopkran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Auflager aus einer um eine vertikale Achse drehbaren, lösbar mit dem Ausleger (15) zu verbindenden Halterung besteht.5β Teleskopkran nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht (25) in Fahrtstellung des Krans an der Auslegerspitze aufgehängt ist.309808/04412H0233- ίο *Teleskopkran nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch im Bereich der Absetzfläche (23) auf dem Nachläufer (16) angeordnete Hubelemente (27) βTeleskopkran nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Hubelemente (27) jeweils aus parallelogrammartig zusammengesetzten, spreizbaren Stütz-, stäben bestehen«t S0 Teleskopkran nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7j gekennzeichnet durch eine Absetzfläche (24) am der Fahrerkabine (31) gegenüberliegenden Ende des Kranfahrgestells (10).9o' Teleskopkran nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß auch die Absetzfläche (24) des Kran— fahrgestelle (10) mit vorzugsweise hydraulisch betätigfcaren Hubelementen (32) versehen ist.10. Teleskopkran nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Ausleger zugeordneten Stützzylinder (14) mit ihrer unteren Lagerung (26) verschiebbar ausgeführt sind,,11, Teleskopkran nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrerkabine (31) unterhalb der Schwenkebene des Auslegers (15) und des bei arbeitsbereitem Kran an einer Traverse (29) des Oberwagens (13) befestigten Gegengewichts (25) im Fahrgestell (10) untergebracht ist.309808/044
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