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DE2039895A1 - Trennvorrichtung fuer Kapillarroehrchen - Google Patents

Trennvorrichtung fuer Kapillarroehrchen

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Publication number
DE2039895A1
DE2039895A1 DE19702039895 DE2039895A DE2039895A1 DE 2039895 A1 DE2039895 A1 DE 2039895A1 DE 19702039895 DE19702039895 DE 19702039895 DE 2039895 A DE2039895 A DE 2039895A DE 2039895 A1 DE2039895 A1 DE 2039895A1
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DE
Germany
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tube
slide
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DE19702039895
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Echeagaray Ignacio P
Gilford Saul R
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Gilford Instrument Laboratories Inc
Original Assignee
Gilford Instrument Laboratories Inc
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Publication date
Application filed by Gilford Instrument Laboratories Inc filed Critical Gilford Instrument Laboratories Inc
Publication of DE2039895A1 publication Critical patent/DE2039895A1/de
Publication of DE2039895B2 publication Critical patent/DE2039895B2/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B33/00Severing cooled glass
    • C03B33/06Cutting or splitting glass tubes, rods, or hollow products
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    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T225/00Severing by tearing or breaking
    • Y10T225/30Breaking or tearing apparatus
    • Y10T225/307Combined with preliminary weakener or with nonbreaking cutter
    • Y10T225/321Preliminary weakener
    • Y10T225/325With means to apply moment of force to weakened work
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T83/00Cutting
    • Y10T83/444Tool engages work during dwell of intermittent workfeed
    • Y10T83/4516Work-feed mechanism in nonfeed motion effects or initiates tool actuation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T83/4632Comprises a work-moving gripper

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Automatic Analysis And Handling Materials Therefor (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

DipL-tog. L Eder Dipl.-Ing. K. Schieschke
• München 11 Elisabethstrafie 34
üilford Instrument Laboratories Inc>( Ob«rlin, Ohio, USA
Trennvorrichtuni für Kapillarröhrchen
Zum Verständnis dar Erfindung und Ihr·« Zwacke wird sunHchst auf den bekannten Stand der Technik eingegangen· Zur He«sung von Flüsigkeiten i*t es bekannt Kapillarröhrchen in itücke genau bekannter Länge *u unterteilen* Die Eapi11arröhrchen, deren Innendurchmesser genau bekannt ist, sind mit Flüssig» keitsproben gefüllt, wie beispielsweise Blut, so daß mit dar genauen LXngenbestimmung auch, das genaue Flüssigkeiten volumen ermittelt wird. Sin Röhrchen kann in eine Küvette
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oder ·1η·η Träger gebracht werden, mit einem bekannten Reagens· volumen verdünnt und kann dann zur Untersuchung der Verdünnung dienen. Das Füllen des Kapillarröhrchen· kann durch die Kapillarwirkung oder auf andere Veiae erfolgen, etwa durch Vakuum. Schwierigkeiten ergeben «ich vor allem bei der Handhabung der zerbrechlichen Röhrchen, wobei kein Verlust der darin enthaltenen Flüssigkeit eintreten darf, etwa bei der genauen Längenbeatinunung. Ebenso muß eine Verunreinigung vermieden werden»
Durch die Erfindung wird eine Zufuhr- und Trennvorrichtung für Kapillarröhrchen mit in einem Support zwischen zwei Stellungen hin- und herbewegbaren Schlitten geschaffen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist gekennzeichnet durch ein Teil zur Hubbewegung des Schlittens von einer ersten in eine aweite Stellung, durch ein Rückführteil, das den Schlitten wieder in die erste Stellung zurückbringt, durch «in Führungselement auf den Schlitten zur seitlichen Begrenzung eines Kapillarröhrchen* mit einer mehrfachen Hublänge des Schlittens, das jedoch eine Längsbewegung des Röhrchen· erlaubt, durch •inen ersten, einseitigen (ireifraechaniemue auf deai Schlitten, der das Röhrchen gegenüber dem Schlitten gegen Bewegung in die erste Stellung festhält, jedoch ein« Bewegung des Röhrchens gegenüber dem Schlitten in dl· aweit· !teilung ermöglicht, durch einen «weiten, «it den Support verbundenen «inseitigen •trelfmechanismus, der ebenfalls an dem mit ihm auegerichteten Kapillarröhrchen angreift und gegenüber dem ersten lireifmechaniasms umgekehrt arbeitet, so daft bei jeder Bewegung das Schlittens von der ersten in die aweite Stellung «in Abschnitt das Röhrohen· an dem sweiten Oreifmechanismus
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BAD
vorbeibewegt wird, wobei die größte Länge des Abschnitts gleich der Bewegungslänge ist, und durch ein diesen Abschnitt definierendes und sein Abbrechen vom übrigen Kapillarröhrchen ermöglichendes Trenngerät·
Zur ausführlicheren Erläuterung der Srfindung wird auf die Zeichnung verwiesen. Darin zeigt:
Fig. 1 ein· schematisehe Darstellung einer Ausführungsform
gemäß der Srfindung und Fig ι 2 Einzelheiten des Greifmechaniamus ebenfalls in schematischer Darstellung*
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung 10 mit einem Support 12ι auf dem ein Schlitten Ik verschiebbar ist. Der Schlitten 14 wird von einer Feder 16 nach oben gedrückt, die ebenso wie eine einstellbare Anschlagachraube 20 zur Begrenzung der Abwärtsbewegung des Schlittens von einem Ausleger Id jetragen wird. Mit einem Griff 22 läßt sich der Schlitten gegen die Kraft der Feder 16 von Hand nach unten drücken, wie in der Zeichnung gezeigt» Beim Loslassen geht der Schlitten tk nach oben. Di· Hebelbewegung kann ebenf alle zum Antrieb des Schlittens und zur Betätigung weiterer Teile des Gerätes dienen·
Auf den Schlitten lh 1st «ine Führung 2% für Röhrchen derart montiert, daß ein längeres Kapillarröhrchen 26 in die Vorrichtung 10 eingeführt werden kann. Die für senkrecht angeordnet· Kapillarröhrchen ausgeführte Vorrichtung kann - auch zur Aufnahm· waagerechter Röhrchen variiert- werden.
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Am Röhrchen 26 greift ein oberer, einseitiger Greifmechanismus an, der in Fig. 1 als einfacher Block und in Fig. 2 detailliert dargestellt ist. Der Greifmechanismus 28 hält das Röhrchen 26 fest wenn sich der Schlitten nach unten bewegt und ermöglicht ein Gleiten des Röhrchens gegenüber dem Schlitten lA, wenn dieser nach oben geht. Der Block 28 ist deshalb als Abwärtsgreifer bezeichnet.
Der Abwärtshub des Schlittens Ik wird von dem Anschlagteil 30 auf dem Support begrenzt. Das untere Ende des Röhrchens 26 wird von dem als Block 32 bezeichneten unteren, einseitigen Greifmechanismus erfalit. Dieser Greifmechanismus ist am Support 12 festgemacht und als Aufwärtsgreifer bezeichnet. Der Mechanismus 32 kann in der Konstruktion mit dem Mechanismus 28 übereinstimmen, wirkt jedoch infolge seiner Befestigung am Support in entgegengesetztem Sinne. Bei einer Abwärtsbewegung des Röhrchens 26 läßt der üreifmechanismus 32 dieses los und ermöglicht diese Bewegung. Dagegen hält der Mechanismus das Röhrchen gegen Aufwartsbewegun^en fest. Er wirkt somit im entgegengesetzten Sinn wie der obere Greifmechanismus 28. Wenn man annimmt, daß eine Bedienungsperson den Griff 22 nach unten drückt bis der Schlitten Ik auf dem unteren Anschlag 30 auftrifft, so wird bei jeder Abwärtsbewegung ein Stück Röhrchen mit einer Länge gleich dem Hub des Schlittens am unteren Grtii fm^chanismus 32 ν or be iget" uhr t. Läßt man den ScLi litt en .Los, so wird er von der Feder 1.6 gegen den οb er en. Ans r.h.1.« g 20 /. vi rtick ^ οfüUr t, wοbei tias Röhrchen 26 gegenüber dem Support 12 feststeht.
BAD ORtQiNAL
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Um den Hub des Schlittens 14 für bestimmte Zwecke begrenzen zu können kann ein Zwischenanschlag 33 (gestrichelt dargestellt) im Weg des Schlittens angeordnet werden· Dadurch ist es beim Einführen eines Röhrchens 26 in die Vorrichtung möglicht zunächst ein kurzes Stück abzutrennen und damit einen Bezugspunkt für die danach abzutrennenden Stücke voller Länge zu schaffen. Das Abtrennen des offenen Endes des Röhrchens 26, das von einer nicht gezeigten Füllvorrichtung kommt, empfiehlt sich auch deshalb, da hiermit Verschmutzung i oder Austrocknung gerechnet werden muß. Da der Greifmechanismus 32 eine Aufwärtsbewegung des Röhrchens 26 verhindert nachdem es vorwärts bewegt und abgetrennt wurde, ergibt sich dadurch der Bezugspunkt für das übrige Röhrchen. Das abgetrennte Trimmende kann weggeworfen werden.
Anstelle des Zwischenanschlags 33 kann man auch eine unabhängige Steuerung des Greifmechaniemuj verwenden» die zunächst nur eine kurze Trimmbewegung des Schlittens erlaubt.
Ein auf einem Schwenkarm 36 montierter Fräser $k ist über das unten aus dein unteren Greifmechanismus 32 ragende
Röhrchen 26 bewegbar. Der Arm 36 wird über eine geeignete "
Verbindung 38 von der Fräsersteuerung kO bewegt, die ihrerseits bei Aufwäx'tsbewegung des Schlittens Ik über eine Verbindung k2 angetrieben wird. Bei einer tatsächlich ausgeführt on Form der Erfindung enthielt die Fräseretouerung kO eine E 1n-HichLungs-Schaltkupplung, die bei Abwärtsbewegung dee Schlittens stillgelegt war und betätigt wurde, wenn nach dem Abstoppen des Röhrchen* 26 der Schlitten Ik aufwärts bewegt wurde. Ein hinzugefügter drehbarer Klinkonmechaniemua
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schwenkte den Arm 36 bei jeder Hin- und Herbewegung des Schlittens in der einen Richtung und bei der nächsten Hin- und Herbewegung in umgekehrter Richtung. Entsprechend kann der Fräserantrieb weiter variiert werden.
Bin Klinkenmechanismus 44 kann dem Fräser eine leichte Drehbewegung bei jedem Arbeitsgang vermitteln, so daß eine neu· fc Fläche am Röhrchen angreift. Wenn sich der Fräser bei jedem Arbeitsgang etwas dreht sind keine Klinken erforderlich.
Eine Plattform 46 ist am Support 12 festgemacht. Eine Küvette oder ein anderer Träger 48, zur Aufnahme des abgebrochenen Stückes des Kapillarröhrchens, ist an der Plattform befestigt. Zum Abtrennen des Röhrchens 26 ist lediglich eine Kerbung und eine seitliche Kraft auf das untere Röhrchenende erforderlich, d.h. auf den in den Träger oder die Küvette 48 ragenden Abschnitt des Röhrchens. Dies kann von Hand durch Kippen der Küvette 48 erfolgen oder durch einen Arm bzw, ein Joch 50 an der Plattform 46.
" Wenn das kurze Stück des Röhrchens in der Küvette 48 liegt, wird diese zur weiteren Verarbeitung weggenommen und durch eine neue ersetzt.
Fig. 2 zeigt Einzelheiten des Greifmechanismus in schematischer Darstellung. Ebenso wie bei dem oberen (*r*ifra*chanismue 28
ist ein Friktionsarm 50 vorhanden» der durch die Feder 5^ im üegenuhrzeigersinn um den Drehpunkt 58 geschwankt wird, so daß bei eingeführtem Röhrchan 86 die Friktionaflach· 56 seitlich am Röhrchen angreift und di«··· am Andrückt«il 58 festklemmt· Bei der geringsten AufwMrt»bewegung des
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Röhrchens 26 gegenüber dem Schlitten Ik wird der Friktionsarm 50 gegen das Andrückteil 58 verkeilt, so daß bei Abwärtsbewegung des Schlittens das Röhrchen mitgenommen wird. Bei irgendeinem Widerstand gegen die Aufwärtsbewegung des Röhrchens 26, wenn etwa das untere Ende des Röhrchens 26 bei Aufwärtsbewegung des Schlittens Ik festgehalten wirdj so gleitet das Röhrchen gegenüber dem Schlitten, da sich der Arm 50 der Feder 5k entgegen im Uhrzeigersinn dreht und das Röhrchen 26 freigibt. i
Der untere Greifmechanismus 32 ist ebenso ausgeführt^ wirkt jedoch umgekehrt. Ein Friktionsarm 60 igt bei 62 angelenkt und wird von einer Feder 6k im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt, wodurch seine Friktionsfläche 66 am Röhrchen angreift und dieses am Andrückteil 68 festklemmt. Bei Aufwärtsbewegung des Röhrchens 26 verkeilt der Friktionsarm 6O das Röhrchen gegen das Andrückteil 68. Bei Abwärtsbewegung des Röhrchens greift die Friktionsfläche 66 an und versucht den Arm 60 gegen die Feder 64 im Uhrzeigersinn zu drehen, wodurch sich der Arm 6O vom Andrückkeil 68 trennt. Dadurch wird das Röhrchen 26 freigegeben und kann am Greifmechanismus 32 vorbei nach unten gleiten. f
Bei Abwärtsbewegung des Schlittens 1% wird somit das Röhrchen 26 vom Mechanismus 28 erfaßt und gleitet am Mechanismus ■ 32 vorbei. Mach Beendigung des Abwartshubes wird- der Schlitten ■tk von der Feder l6 nach oben gezogen.· Dabei 'wird das Höüirclien 26 vom unteren. Mechanismus 32. festgehalten raad kann sich gegenüber dem Support 12 nicht bewegen. Der Schlitten geht .nach ■ oben, wobei das Röhrchen 26 im Mechanismus 28. gleitet»
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Eine Greif er steuerung 70 dient zum Lösen des Greifinechanismus, wenn ein Röhrchen eingesetzt oder herausgenommen werden soll, und kann zum Steuern der Zuführlänge des Röhrchens dienen. In Fig. 2 beispielsweise können die Verlängerungen 72 und 7k getrennt oder gemeinsam bewegt werden, wodurch die zugeordneten Arme sich gegen ihre Federn drehen und die "Engstelle" des Greifmechanismus öffnen.
Es soll nun der Anfangszustand bei Inbetriebnahme der Vorrichtung 10 betrachtet werden. Die Greifersteuerung 70 bringt manuell, auf Befehl oder durch Eingriff die Arme 76 und 78 zusammen nach rechts (Fig. 1) wodurch die Verlängerungen 72 und 7k des Joches 75 die beiden Friktionsarme 50 und 60 im Uhrzeigersinn drehen und die Engstellen geöffnet werden, so daß ein freier Raum zum Einsetzen eines Kapillarröhrchens 26 entsteht. Wenn dies erfolgt ist, läßt man die Arme 76 und 78 wieder nach links schwenken, wodurch das Röhrchen zur Bewegung in seiner Längsrichtung erfaßt wird.
Wie bereits erwähnt, können auch die Greifmechanismen 28 und 32 den Hub des Schlittens Ik zum Eintrimmen des Endes eines neu eingesetzten Röhrchens 26 begrenzen. Ein Hebel im Weg des Schlittens oder mit dem Griff 22 verbunden kann die Trimmfunktion einleiten. Z.B. kann in Fig. 1 der Griff 22 bei 82 eine Leergangverbindung mit dem Schlitten Ik besitzen, so daß die erste Abwärtsbewegung am Hebel 80 angreift bevor «ich der Schlitten Ik bewegt und der Trimmsteuermechanismus Bk betätigt wird. Dieser Mechanismus kann ein entsprechendes mechanisches oder elektrisches Gerät sein, das über eine Verbindung 86 mit der Greifersteuerung 7° gekoppelt ist.
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Di e beiden Alternativensteilungen dieser Trimmsteuerung sind in den jeweiligen Ansichten gezeigt«
Die TrimmsteueruBg 84 schiebt den Arm.7& nach rechts, ohne daf. der Arm 78 verschoben wird, so daß während einer vorge-J3,.ebenen Hublänge des Schlittens 14 nach unten der Greifmechanismus 28 das Röhrchen 26 nicht festhält und dieses durch die Endstelle gleiten kann» Am Ende des Hubs kehrt der Ai in "j(~> in seine Normalpositd on zurückj der Hebel ^O ie^L .sich fest ^eoen das Röhrchen und die Friktionsflache arretiert .das Röhrchen · Während des weiteren Hubs-'des Schi it r one wird das Röhrchen am tirelfme-chanismus 32 vorbeibewpgt, Bis zu diesem Zeitpunkt,. d..h« während' dee ersten iiubabschnitts, hat sich das Röhrchen nicht bewegt..
"Der VorteiJ dieses Tritnmechanisinus gegenüber einem Anschlag besteht darin, daß der gesamte'mechanische Hub'des Schlittens lh. beim Trimmen oder Abtrennen gleich'sein kann$ so daß die Sch Li ttenbewe&ung zur Ausführung anderer mechaniseller Funktionen dienen
Die Trimmfunktiun wird bei jedem Röhrchen -nur einmal ausgeführt, jso daß die Trimineteuerung 84 nach einer Betätigung und während des weiteren Abtrennens, am Röhrchen 26 auego-Bchaltet ist. Die- Greif er steuerung 70 lcartn für-diese verschiedenem Funktionen zum. Bewegen der Arm® J6 und 78 über £eei£nete Hilfamittel manuell betätigt, werden· Die Arme und , 7Ö so-1'Ίen gein-einsam nach links bewegt werden, wenn' die Lange de« Köhrchens 26 zu kurz ist um de« ZuffleniBieBwirken der (ireifniechanismen 2Ö und 32 zu ermöglichen, wobei dor verbleibende Heat dee Röhrchena »ue der Vorrichtung 10
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no
entfernt wird| so daß Platz für ein neues Röhrchen entsteht.
Der Hub des Schlittens und die Trimmlänge lassen sich durch geeignete mechanische Maßnahmen bequem einstellen.
Wie ebenfalls bereits erwähnt, enthalten die Röhrchen 26 Fluidproben, wobei jedes Röhrchen an einem Ende verschlossen istt so daß die Fluids während des Arbeitens der Vorrichtung ^ 10 festgehalten werden. Das Röhrchen muß beim Abtrennen nicht vertikal angeordnet sein.
Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung das stückweise Einsetzen von Kapillarröhrchen in eine Maschine ermöglicht, die sie dann in kürzere Stücke unterteilt. Die Maschine besitzt einen hin- und herbewegbaren Schlitten mit einem einseitigen Greifer, der der Bewegung des Röhrchens in einer Richtung entgegenwirkt, jedoch eine Bewegung in der anderen Richtung ermöglicht. Der Schlitten gleitet auf einem Support und ist in seinem Hub durch einen Anschlag einstellbar. Der Support trägt außerdem «inen weiteren, ebenfalls einseitig wirkenden ■ Greifer, der in entgegengesetzter Richtung arbeitet. Das Röhrchen wird in den zweiten Greifer eingesetzt, was durch ein Steuer- und Lösegerät für die Greifeinrichtung ermöglicht wird. Sobald die beiden Ui eifer das Rörchen erfaßt haben, wird bei jeder Schlittenbewegung ein Stück des Röhrchens am aweiten Greifer vorbeigeführt. An dieser Stelle befindet sich eine Plattform mit einem Träger oder einer Küvette, so daß das Röhrchen in diese Küvette geführt wird. Der Schlitten wild durch Federkraft zurückgeführt. In einer
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Richtung wirkende Mittel, wie etwa eine durch die Schlittenbewegung angetriebene Schaltkupplung, schwenken einen Präser über das Röhrchen, kurz bevor es in die Küvette gelangt» Das Röhrchen wird dadurch angeritzt oder eingekerbt, so daß es von einer seitlichen Kraft auf das freie Ende abgebrochen, wird und in die Küvette gelangt. Die seitliche Kraft kann durch Kippen der Küvette oder durch ein Biegejoch ausgeübt werden. Der Schlitten kann das Biegejoch während seines .Rück» wärtshubes betätigen. Ein kurzes Stück des Röhrchens kann anfänglich getrennt "oder abgeschnitten werden, indem ein solches Stück des RÖhrchens am zweiten Greifer vorbeibewegt^ geritzt, abgebrochen und weggeworfen wird. Die Kurssförderung läßt sich erreichen durch Greifersteuerung und/oder verschiedene Maßnahmen zur Hubbegrenzung.
Patentanwalt®
ipi.-lif. E. Eder .'ScMnchto.
BADORIQiNAL
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Claims (12)

  1. Patentansprüche
    1·\ Zuführ- und Trennvorrichtung für Kapillarröhrchen Th it einem in einem Support zwischen zwei Stellungen hin- und herbewegbaren schlitten, gekennzeichnet durch ein Teil (22) zur Hubbewegung des Schlittens (l4) von einer ersten in eine zweite Stellung, durch ein Rückführ teil (l6)| das den Schlitten (14) wieder in die erste Stellung zurückbringt, durch ein Führungselement (2^) auf dem Schlitten (Ik) zur seitlichen Begrenzung eines Kapillarröhrchens (26) mit mehrfacher Hublänge des Schlittens, das jedoch eine Längsbewegung des Röhrchens (26) erlaubt, durch einen ersten einseitigen Greifmechanismus (28) auf dem Schlitten (14), der das Röhrchen (26) gegenüber dem Schlitten gegen Bewegung in die erste Stellung festhält, jedoch eine Bewegung des Röhrchens gegenüber dem Schlitten in die zweite Stellung ermöglicht, durch einen zweiten, mit dem Support (12) verbundenen einseitigen Greifmechanismus (32), der ebenfalls an dem mit ihm ausgerichteten Kapillarröhrchen (26) angreift und gegenüber dem ersten Greifmechanismus (28) umgekehrt arbeitet, so daß bei jeder Bewegung des Schlittens (Ik) von der ersten in die zweite Stellung ein Abschnitt des Röhrchen« (26) an dem zweiten Greifmechanismus vorbeibewegt wird, wobei die größte Länge dieses Abschnitts gleich der Bewegungslänge des Schlittens ist und durch ein diesen Abschnitt definierendes und sein Abbrechen vom übrigen Kapillarröhrchen ermöglichendes Trenngerät
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  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,,
    dal., der Schlitten vertikal beweglich ist, wobei die erste » Stellung über der zweiten Stellung liegt und da« Teil (16) zum Zurückführen des Schlittens eine Feder (l6)- umfaßt»
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da.j das Trenngerät (34, 36) ein mit dem Schlitten (l4) verbundenes und durch dessen Bewegung Angetriebenes Kerb- oder i Ritzrad (34) umfaßt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daL eine Fi'äsersteuerung (4o) einen Klinkenmechanismus aufweist, wodurch die Verbindung zwischen dem Kerbrad (34) und dein Schlitten (1'4) unwirksam ist, wenn sich der .Schlitten (14) aus der ersten in die zweite Stellung bewegt,! jedoch wirksam ist, wenn der Schlitten (l4) in seine erste Stellung zurückkehrt, so daß der Trennvorgang nur ausgeführt wirdf wenn sich das Röhrchen (26) nicht bewegt.
  5. 5* Vorrichtung nach einem d©r Ansprüche 1 bie 4t dadurch gekennzeichnet, daß der Support (12) eine Basin (46) zu« "
    Anbringen einer Küvette (k8) zur Aufnahme eines Abschnittes des Rühr ebene (26) aufweist, das an dem zweiten Greif«· mechanismus (32) vorbeigeführt, vorn übrigen Röhrchen abgebrochen wird und in die Küvette (48) fällt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5« gekennzeichnet durch Elemente (48, 50) die auf den abzubrechenden Abschnitt eine seitliefe« Kraft ausüben.
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  7. 7« Vorrichtung nach einem der Aneprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Steuerung (70) zum Lösen der Greifmechenisraen (285 32)f damit ein Kapillarröhrchen (26) in die Vorrichtung einsetzbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch einen Klinkenmechanismus {kk), der das Kerbrad (3M bei Bewegung des Schlittens (1Λ) dreht, damit bei jeder Bewegung eine andere Trennkante wirksam wird.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Aneprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Steuerung (70| 72^ 7^) zum Lösen der Greifmechanismen (28t 32)t damit das Röhrchen (26) in Längsrichtung frei beweglich ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch Steuerelemente (33* 70t 80, Bk) zum Variieren der Länge des abzutrennenden Abschnitts.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch Variationssteuerelemente für zwei verschiedene Längen.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß di· Steuerelemente einen Anschlag (33) für eine Zwischenstellung zwischen der ersten und der zweiten Stellung umfassen.
    13· Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelement· einen Greiferlösemechanismus (72, 75» 76), betätigbar zum Außerbetriebseteen des «raten (ireifmechaniemus (28, 50) während eines Kubabschnittes, umfassen.
    PftiMttimrltt·
    l.-lng. L Etftr
    pdh Schtechfct
    108811/1356 aiUclfeM 11
    tK.tU·- ·'
DE19702039895 1969-08-18 1970-08-11 Zufuehr und trennvorrichtung fuer kapillarroehrchen Pending DE2039895B2 (de)

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