DE2039852C - Schraubenlose Klemme - Google Patents
Schraubenlose KlemmeInfo
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Description
55
Die Erfindung betrifft eine schraubenlosc Klemme mit gefiederter Blattfeder.
Eine schraubenlose Klemme mit gefiederter Blatt-Feder ist aus der französischen Patentschrift 1 577 504
bekannt. Bei dieser bekannten Klemme ist der mögliche Kontaktdruck niedrig, und das Lösen oder Befestigen
eines Leiterendes kann nur gleichzeitig für alle mit der gleichen Klemme einzuklemmenden
Lcitereiiden erfolgen. Darüber hinaus liegen die elektrisch
leitenden Teile der bekannten Klemme frei.
Per .Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine schraubenlose Klemme zu schaffen, die eine Verbindung
mit relativ hohem Kontaktdruck ermöglicht und mit der eine Vielzahl von Verbindungen unabhängig
voneinander hergestellt und gelost werden
können. „„ ...
Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß gelost durch
ein Gehäuse mit Durchbrüchen zum Einführen der Leiter, durch Halterung der Klemmfeder im Gehäuse
an ihrem nicht gefiederten Abschnitt, durch einen in das Gehäuse lösbar eingesetzten Keil, dessen eines
Ende bei eingeführten Leitern diese jeweils mit einer oder mehreren Federn der Fiederung zusammengedrückt
hält.
In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung können öffnungen in dem nicht gefiederten Abschnitt an den
Stellen der Klemmfeder vorgesehen werden, zu denen die Durchbrüche im Gehäuse führen, wobei die Ldterenden
zwischen dem Ende des Keils und den F-dem der Fiederung eingeklemmt sind. Bei dieser Au
bildung können die Leiterenden eingeführt werd;:<i.
ohne daß sie einen Widerstand zu überwinden habin
Die Fiederung der Klemmfeder wird gerade - ν
fein gewählt, daß auch die dünnsten zu verwende den Drähte einwandfrei festgeklemmt werden können.
Je nach dem Aufbau der Klemme erfolgt tbs Einklemmen der Leiter zwischen der Seitenfläche der
gefiederten Klemmfeder und einem eingedrückten Keil oder auch zwischen dem gefiederten Teil du:
Feder und der Innenwandung des Gehäuses. Die μο-fiederte
Feder kann etwa eben, aber auch als Rotationskörper mit etwa konischer Form ausgeführt sein
Zu einer ebenen Feder gehört ein im Querschnitt etwa rechteckiger Keil oder Stößel. Ein Keil kann
auch gleichzeitig für das Festklemmen zweier auf entgegengesetzten Seiten des Keiles angeordneten gefiederten
Klemmfedern dienen. Bei einer als Rotationskörper in etwa konischer Form ausgeführten gefiederten
Klemmfeder ist der Keil ebenfalls konisch ausgeführt. Eine derartige Klemme gestattet das Festklemmen
von Leiterbündeln mit sich kreuzenden Richtungen, z. B. an vier Stellen des Umfanges, die
um 90 gegeneinander versetzt liegen.
Durch die Durchbrüche des Gehäuses können bei gelöstem Keil mehrere Leiter unabhängig voneinander
in die Klemme eingesetzt werden. Erst nach dem Einsetzen aller gewünschten Leiter wird mit Hilfe des
Keils der erforderliche Kontaktdruck aufgebracht und nach dem Einrasten des Keils aufrechtgehalten. Dabei
ist di» Kraft, die auf den Keil aufgebrach, werden
muß, wesentlich geringer als die vom Keil seitlich auf Leiterenden und Federn der Fiederung ausgeübte
Kraft.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch eine Klemme mit einer kegelstumpfförmigen Klemmfeder,
F i g. 2 die Hälfte einer Klemmfeder für die Klemme nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Klemme mit kegelstumpfförmiger
Klemmfeder,
Fig. 4 die Hälfte einer Klemmfeder für die Klemme nach Fi g. 3,
Fig. 5 einen Schnitt durch eine Klemmfeder mit zwei Klemmfederelementen,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Klemme nach
Fig. 5,
F i g. 7 eine Klemmfeder für die Klemme nach ein Sonderwerkzeug eingeführt, mit dem der Keil her-
Fig. 5, ausgezogen werden kann. In der Fig. 3 ist für das
F i g. 8 einen Schnitt durch eine weitere Klemm- Herausziehen noch eine andere Lösung dargestellt in
feder mit zwei Klemmfederelementen, Form eines mit dem Keil vorzugsweise aus einem
F i g. 9 eine Draufsicht auf die Klemme nach 5 Stück bestehenden, etwa knopfförmigen Griffes.
F i g. 8, In der F i g. 3 ist eine Klemme mit einer gefieder-
Fig. 10 eine Klemmfeder für die Klemme nach ten konischen Feder dargestellt, bei der das Fest-
Fig. 8, klemmen der Leiter zwischen der Seitenfläche der ge-
F i g. 11 einen Schnitt durch eine Klemmfeder mit fiederten Blattfeder I3 und der inneren Wand des Ge-
zwei Klemmfedere'ementen und zwei Keilen, und io häuses 23 bei g erfolgt. Dadurch fallen die Durch-
F i g. 12 eine Klemmicder für die Klemme nach brechungen für die Leiterdurchführung an der gefie-
Fig. 11. derten Feder L3 fort, und die Fiederung muß höher
Die F i g. 1 zeigt eine schraubenlose Klemme mit hinauf bis etwa zum oberen Rande der Einführöff-
konisch ausgebildeter gefiederter Klemmfeder 1, die nungen für die Leiter 33 bei h erfolgen. Wie darge-
z. B. aus Federblech ausgestanzt und gepreßt ;st. Das 15 stellt, kann der obere Teil des Gehäuses bei i auch
z. B. auch aus Blech gestanzte und gepreßte Ge- massiv und dann vorzugsweise auch aus Preßstoff
häuse 2 der Klemme ist im Innern hohlkegelförmig ausgeführt sein.
ausgebildet. Das Gehäuse kann mehrere auf der Jm- Die in den Fig. 5, 6, 7 d*gestellte Klemme unterfang
verteilte Durchbrechungen als Einführungsoft- scheidet sich von der der Fig. 1 im wesentlichen danungen
für die elektrischen Leiter 3«, 3 b usw. be- so durch, daß statt der konischen gefiederten Feder zwei
sitzen. Die konische Blattfeder 1 hat an den entspre- etwa ebene gefiederte Blattfedern 1 vorgesehen sind
chenden Stellen ebenfalls Durchbrechungen für das Der Keil 4 muß daher einen rechteckigen Querschni;1
Durchführen der Leiter3. In die konische Höhlung rieben. Wie nicht weiter dargestellt ist, kann auvh
des Gehäuses ist die Blattfeder eingeführt und mit einer jeden gefiederten Blattfeder ein besonderer Ke*>
ihrem oberen ungefiederten Rand im Gehäuse be- 25 zugeordnet werden, wozu dann das Gehäuse /ur
festigt. Die Fiederung der Feder ist ir einem Aus- Scheidung eine Mittelwand zwischen den beiden Kei
schnitt in der F i g. 2 dargestellt. Wenn die Leiter 3 len erhält. Die F i g. 6 zeigt eine Ansicht von oben auf
in die Klemme eingeführt sind, wird der konische die Klemme. In der Fig. 7 ist die gefiederte Blatt-Xeil
4 in die Höhlung eingeführt und festgedrückt. feder 1 mit den Durchbrechungen für die Leiter dar-Der
Keil 4 hat etwa in der Mitte der Erstreckung der 30 gestellt.
Blattfeder eine Ausnehmung von solcher Tiefe, daß Die in den Fig. 8, 9, 10 dargestellte Klemme
eingeführte starke Leiter das Festklemmen von dün- unterscheidet sich von der der Fig. 3 ebenfalls nur
nen Leitern nicht dadurch verhindern, daß der Keil durch die ebenen gefiederten Blattfedern 1. Auch hier
schon weiter oberhalb den starken Le'ter an die Wan- werden die Leiter zwischen gefiederter Blattfeder und
dung drückt. Im übrigen muß der Keilwinkel bzw. 35 dem Gehäuse der Innenwandung festgeklemmt, so
der Wirkel der konischen Höhlung genügend groß daß die Durchbrechungen für die Leiter in den ge
gewählt werden, damit sich der Keil nicht oberhalb fiederten Blattfedern gegenüber Fig. 2 fortfallen,
festsetzt. Das ist von dem stärksten Leiter abhängig, Auch hier können zwei getrennte, durch eine Ge-
der festgeklemmt werden soll. Die Klemme ist unten häusemittelwand voneinander geschiedene Keile vor
vorzugsweise mit einem umbördelbaren Hals 5 zu 40 gesehen sein.
ihrer Befestigung in der Montageplatte versehen. Die Die Fig. 11 und 12 zeigen eine Abänderung einer
Verriegelung erfolgt deshalb durch eine Wulst bei c bekannten Klemmenform in eine solche nach der Er-
am oberen Ende des Keiles in einer Nut am oberen findung mit gefiederten Blattfedern. Die gefiederten
Ende der Höhlung des Gehäuses. Es kann aber auch Blattfedern 1 sind mit ihren freien Enden nach dem
der Keil eine Nut und das Gehäuse eine Wulst haben. 45 Innern des Gehäuses 2 weisend im Gehäuse so be-
Der Keil besteht vorzugsweise aus Preßstoff. Müssen festigt, daß die Leiter zwischen den freien Enden der
z. B. bei Reparaturen oder Auswechseln von Teilen gefiederten Blattfedern und der Innenwandung des
die Verbindungen wieder gelöst werden, so wird in Gehäuses durch das Eindrücken der Nocken 1 und 4
die Ausncnmung am oberen Ende des Keiles bei d eingeklemmt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Schraubenlose Klemme für elektrische Leiter mit gefiederter Klemmfeder, gekennzeichnet
durch ein Gehäuse (2, 2S) mit Durchbrüchen zum Einführen der Leiter (3 a, 3 h,
3S), durch Halterung der Klemmfeder (1, I3) im
Gehäuse an ihrem nicht gefiederten Abschnitt, durch einen in das Gehäuse lösbar eingesetzten
Keil (4), dessen eines Ende bei eingeführten Leitern diese jeweils mit einer oder mehreren Federn
der Fiederung zusammengedrückt hält.
2. Klemme nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch öffnungen in dem nicht gefiederten Abschnitt
an den Stellen der Klemmfeder (1), zu denen die Du chbrüche im Gehäuse führen, wobei
die Leiterenden zwischen dem Ende des Keils und den Federn der Fiederung eingeklemmt sind.
3. Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekerinzeichnet,
daß die Fiederung in Höhe der Durchbrüche des Gehäuses (2S) beginnt und daß die
Leiterenden zwischen dem Gehäuse und den Federn der Fiederung eingeklemmt sind.
4. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmfeder (1,
I3) die Form e:nes Kegelstumpfmantels hat.
5. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch f ekennzeichnti. daß Jie Klemmfeder (1)
aus mehreren im wesentlichen ebenen gefiederten Klemmfederelementen besteht.
6. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil in seinem
Mittelabschnitt verjüngt ist.
7. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil an seinem
äußeren Ende eine Wulst (c) oder eine Nut hat, mit der er in dem entsprechend ausgebildeten Gehäuse
(2. 2.,) lösbar befestigt ist.
8. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (4) an seinem
oberen Ende eine Ausnehmung (J) zur Einführung eines Spezialwerkzeugs besitzt.
9. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Keil an
seim:m obe;en Ende ein Griff angeformt ist.
10 Klemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Klemmfederelement ein
eigener Keil (4) zugeordnet ist.
11. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
an seinem unteren Ende mit einem umbördelbaren Rand (5) zur Befestigung versehen ist.
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