DE2039710B2 - Schaltungsanordnung zur stromversorgung einer digitale signale verarbeitenden anlage, insbesondere einer fernsprech-vermittlungsanlage - Google Patents
Schaltungsanordnung zur stromversorgung einer digitale signale verarbeitenden anlage, insbesondere einer fernsprech-vermittlungsanlageInfo
- Publication number
- DE2039710B2 DE2039710B2 DE19702039710 DE2039710A DE2039710B2 DE 2039710 B2 DE2039710 B2 DE 2039710B2 DE 19702039710 DE19702039710 DE 19702039710 DE 2039710 A DE2039710 A DE 2039710A DE 2039710 B2 DE2039710 B2 DE 2039710B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- circuits
- smoothing capacitors
- source
- power supply
- power
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 title claims abstract description 19
- 238000009499 grossing Methods 0.000 title claims abstract description 19
- 230000015654 memory Effects 0.000 claims abstract description 9
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims description 4
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 description 7
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000006870 function Effects 0.000 description 2
- 238000012549 training Methods 0.000 description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 230000000763 evoking effect Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000012806 monitoring device Methods 0.000 description 1
- 238000011160 research Methods 0.000 description 1
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M19/00—Current supply arrangements for telephone systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Direct Current Feeding And Distribution (AREA)
Description
25
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Es ist bekannt, herkömmliche, digitale Signale verarbeitende Relais-Schaltungen, insbesondere öffentliehe
Femsprech-Vermittlungsanlagen, so einzurichten, daß ihre Teile auch im Bereitschaftszustand wenig
Verlustleistung verbrauchen.
Auch für Schaltunßsanordnungen zur Stromversorgung,
in denen eine Quelle zur Stromversorgung einer Vielzahl von jeweils Halbleiter enthaltenden Stromkreisen
vorgesehen ist, sind bereits verschiedene Maßnahmen zur Verminderung der oft sehr hohen Verlustleistung
bekannt geworden:
In Frequenz Band 19, 1965, S. 386 bis 392 sind Schaltungsanordnungen zur Stromversorgung von
Stromkreisen beschrieben. Manche der vorgesehenen Stromkreise sind an sich bei Versorgung mit Spannung
bzw. Strom leitend, so daß sie dann eine bestimmte Verlustleistung verbrauchen würden. Zur Verminderung
der Verlustleistung werden hier zweierlei Einschaltzustände vorgesehen, nämlich der Bereitschaftszustand
und der Betriebszustand, wobei die Dauer des Bereitschaftszuslandes wesentlich langer als die Dauer
des Betriebszustandes sein kann. Beide Zustände unterscheiden sich dadurch, daß im Bereitschaftszustand
die die Verlustleistung verbrauchenden Stromkreise nicht mit der Quelle verbunden sind, während im
Betriebszustand diese die Verlustleistung verbrauchenden Stromkreise mit der Quelle verbunden sind.
Dadurch kann bei diesen Schaltungsanordnungen ein Verbrauch von Verlustleistung weitgehend vermieden
werden.
Auch durch die DT-AS 13 00 969, Spalte 1, Zeile 43 bis
62 ist bekannt, daß zur Verminderung des Verlustleistungsverbrdiichs
bei elektronischen Schaltungsanordnungen mit einer Quelle zur Stromversorgung von hier
durch Stromkreise gebildeten Schaltkreisen die Maßnahme vorgesehen wurde, die Quelle im Bereitschaftszustand
völlig abzuschalten, aber im Betriebszustand mit allen Schailtkreisen zu verbinden. Hierbei ist es auch
möglich, daß der Bereitschaftszustand jeweils wesentlich läneer als der Betriebszustand andauert. Diese
710I >
Maßnahme führt jedoch oft dazu, daß unerwünscht lange Zeitspannen zum Wiederherstellen des BetrieLszustandes,
in welchem die Nutzsignale angelegt werden können, erforderlich sind. Dies ist offensichtlich
besonders störend bei sehr viele elektronische Bauteile enthaltenden Schaltungsanordnungen, welche Verknüpfungsglieder
enthalten.
In der zitierten DT-AS 13 00 969 ist angegeben, daß zur Verminderung des Verlustleistungsverbrauchs von
digitaie Signale verarbeitenden Schaltungen auch komplementäre Transistoren vorgesehen sein können,
nämlich bei Flip-Flops, also bei bestimmten elektrischen Speichern. Dies erfordert jedoch im allgemeinen einen
relativ hohen schaltungstechnischen Aufwand, und darüberhinaus zeigt sich insbesondere bei sehr viele
Bauteile enthaltenden Anlagen, daß diese Maßnahme nicht immer ohne weiteres gewählt werden kann,
insbesondere wenn für deren Aufbau auf dem Markt erhältliche, gewöhnliche Halbleiterchips verwendet
werden sollen; im allgemeinen enthalten nämlich diese Chips nicht solche Verlustleistungen vermeidende
komplementäre Transistoren.
Auch die Miniaturisierung ist eine häufig angewandte, die Verlustleistung in digitale Signale verarbeitenden
Schaltungen vermindernde Maßnahme, welche grundsätzlich neben den obengenannten Maßnahmen angewandt
werden kann. Es ist aber bekannt, daß die Verlustleistung durch die Miniaturisierung in häufig nur
unbefriedigender Weise herabgesetzt werden kann. Die einzelnen miniaturisierten Bauteile verbrauchen zwar
trotz geschickter Dimensionierung und Konstruktion nur wenig Verlustleistung. Die oft sehr hohe Zahl der
insgesamt in einer solchen elektronischen Schaltung enthaltenen Bauteile entspricht aber einem sehr hohen
Verlustleistungsverbrauch.
In der zitierten DT-AS 13 00 969 ist insbesondere ab Spalte 3, Zeile 20 angegeben, die Verlustleistung in
digitale Signale verarbeitenden Schaltungen, insbesondere in elektrischen Speichern wie Flip-Flops, mittels
einer elektronischen Schaltungsanordnung mit einer Quelle zur Stromversorgung einer Vielzahl von jeweils
Halbleiter enthaltenden, durch Stromkreise gebildeten Schaltkreisen zu vermindern, wobei hier ein erheblicher
Teil der Schaltkreise Laststromkreise bzw. Laststrom-Schaltkreise sind und bei Versorgung mit Strom
Verlustleistung verbrauchen würden und wobei die Bereitschaftszustände, während denen nur ein Teil
dieser Stromkreise mit der Quelle verbunden sind, wesentlich langer als die Betriebszustände andauern.
Dort wird nämlich die Maßnahme angegeben, die die Verlustleistung verbrauchenden Laststrom-Schaltkreise,
soweit sie im Bereitschaftszustand leitend gesteuert sind, nur im Betriebszustand mit der Quelle zu verbinden
und die anderen Schaltkreise dauernd, also auch im Bereitschaftszustand, mit der Quelle zu verbinden.
Die Erfindung wurde für eine öffentliche elektronisch gesteuerte Fernsprech-Vermittlungsanlage entwickelt,
deren Teile im Bereitschaftszustand wenig Verlustleistung verbrauchen sollen. Untersuchungen zeigten, daß
die in der DT-AS 13 00 969, Spalte 3, Zeile 20ff angegebene Maßnahme zur Verminderung der Verlustleistung
z. B. bei solchen Vermittlungsanlagen oft nicht ausreichend ist, weil schwerwiegende Störungen des
Betriebs, nämlich z. B. Fehlverbindungen, auftreten können. Dabei ist gerade bei einer solchen umfangreichen
Anlage, die sehr viele wärmeempfindliche Halbleiter enthaltende Stromkreise aufweist, die aufzubringende
Verlustleistung normalerweise nicht nur
wegen ihrer Höhe sonde; η auch wegen ihres Einflusses auf die Zuverlässigkeit der Anlage besonders unangenehm.
Die auftretenden Störungen bestehen auch darin, daß an vielen Stellen der Anlage Impulse und
Impulsfolgen mit falschem Informationsinhalt auftreten, was bei einer solchen digitale Signale verarbeitenden
Schaltung unzulässig ist.
Bei der erwähnten Vernv.ttlungsanlage ist außerdem die andere bekannte Maßnahme zur Verlustverminderung
unzulässig, die Quelle während der Bereitschaftszeit völlig abzuschalten und sie während der Betriebszeit mit den Stromkreisen zu verbinden; es traten
nämlich zunächst auch dann Störungen auf. Es mußte daher eine neue technische Lehre zur Verminderung der
Verlustleistung ohne Beeinträchtigung der Zuverlässigkeit für eine Fernsprech-Vermittlungsanlage entwickelt
werden, die digitale Signale verarbeitet Hierbei wurde eine vergleichsweise überraschend geringen Aufwand
erfordernde neue Lehre aufgestellt, weiche sich auch allgemein für andere Schaltungsanordnungen eignet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zügrunde, die Zeitspannen, die zum Wiederherstellen des Betriebszustandes
der im Oberbegriff des Patentanspruches genannten Schaltungsanordnung benötigt werden, möglichst
kurz zu machen, ohne den Stromverbrauch der nicht ständig Strom erfordernden Anlageteile unangenehm
zu erhöhen. Durch diese Kürze werden insbesondere Störungen der Anlage vermieden, die
durch zu langsames Erreichen der vollen zum Betrieb der Anlage erforderlichen Spannungen bzw. Ströme
hervorgerufen werden.
Diese Aufgabe wurde durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches genannte Maßnahme gelöst.
Bei der Erfindung werden nämlich auch Störungen vermieden, die in Schaltungsanordnungen nach dem
Oberbegriff des Patentanspruches auftreten, wenn entsprechend der Lehre der DT-AS 13 00 969 auch die
zur Speicherung von eingegebenen Informationen dienenden Laststromkreise von elektrischen Speichern
alle ohne Ausnahme während des Bereitschaftszustandes, während dessen nur ein Teil der Stromkreise mit
der Quelle verbunden ist, nicht mit der Quelle verbunden sind. Eine gemäß der Erfindung aufgebaute
Schaltung weist solche Störungen nicht mehr auf, obwohl während des Bereitschaftszustandes nur noch
vergleichsweise wenig Verlustleistung verbraucht wird.
Bei den ständig mit Strom versorgten Anlageteilen handelt es sich insbesondere um elektrische Speicher,
z. B. um Ringzähler, Flip-Flops und Schieberegister. Solche Speicher enthalten oft zusätzliche Bauteile, wie
einen Eingangsverstärker oder Eingangsimpulsformer, welche zur Eingabe von Informationen dienen. Diese
Zusatzteile der Speicher werden im folgenden als Teile dieser Speicher betrachtet und daher nicht mehr
ausdrücklich erwähnt. -· Elektrische Speicher müssen im allgemeinen zur Speicherung von eingegebenen
Informationen ständig mit Strom versorgt werden, da sonst die Information verloren gehen würde, weswegen
solche Speicher dann mit einer Stromversorgungsquelle verbunden sind. Solche mit einer Quelle verbundenen
elektrischen Speicher werden vielfach verwendet, nicht nur in Schaltungen, welche nur wenige Bauteile
enthalten, sondern auch in sehr viel Bauteile enthaltenden Schaltungen wie digitalen Rechnern und öffentlichen
Fernsprech-Vermittlungsanlagen. Die in elektrisehen
Speichern enthaltenen Stromkreise besitzen zwar verschiedene bekannte Vorteile wie ihre Miniaturisier
harkeit. sie enthalten aber oft viele Laststromkreise,
welche im leitenden Zustand Verlustleistungen verbrauchen.
Die Erfindung eignet sich insbesondere für maniaturisierte Stromkreise in großen Anlagen, in denen der
hohe Verbrauch von Verlustleistung oft besonders störend ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die mit Strom zu versorgenden
Stromkreise sind im wesentlichen in zwei Gruppen eingeteilt, nämlich in die relativ große Gruppe K und in
die relativ kleine Gruppe K'.
Letztere enthält jede — im allgemeinen vergleichsweise nur wenigen — Stromkreise, welche die elektrischen
Speicher 5p — z. B. Flip-Flops, Schieberegister und Ringzähler — die zur Aufbewahrung von außerhalb
und/oder während der Bereitschaftszeit eingegebenen Informationen dienen und zur Eingabe und Aufbewahrung
dieser Informationen Strom verbrauchen. Außerdem enthält die Gruppe K'jene Stromkreise St, welche
bei Beaufschlagung mit einem — innerhalb der Schaltungsanordnung erzeugten und von außerhalb der
Schaltungsanordnung zugeführten — Steuersignal die Umschaltung vom Bereitschaftszustand zum Betriebszustand
nur bei Versorgung mit Strom auslösen.
Zur Gruppe K gehören Halbleiter enthaltende
Schaltkreise, die keine oben bezeichneten elektrischen Speicher 5p und Umschalte-Stromkreise St enthalten.
In einer öffentlicher Fernsprech-Vermittlungsanlage gehören also zur Gruppe K z. B. alle oder ein
wesentlicher Teil der Wegesucheinrichtungen, Einstelleinrichtungen, Überwachungseinrichtungen und Signalgabeeinrichtungen.
Die Quelle Q dient hier zur Stromversorgung der Vielzahl von jeweils Halbleiter
enthaltenden Stromkreisen, welche sowohl zur Gruppe K 'als auch zur Gruppe K gehören.
Die Gruppe K' ist gemäß der technischen Lehre der Erfindung hier über die Leitungen 1 nicht nur während
des Betriebszustandes der Schaltungsanordnung sondern auch währerd des Bereitschaftszuslandes derselben
mit einer Quelle Q verbunden. Im eingeschalteten Zustand der Schaltung ist die Quelle Q daher auch
während des Bereitschaftszustandes über die Leitungen 1 nur mit den in der Gruppe ^'enthaltenen Slromkeisen
verbunden. Die Stromkreise, welche zur Gruppe K gehören, sind während des Bereitschaftszustandes hier
über die Schalter 51 und 52 von der Quelle Q getrennt. Während des Betriebszustandes ist der Schalter 52
leitend. Außerdem kann der Schalter 51 leitend sein.
Dann sind die in der Gruppe K enthaltenen Stromkreise mit einer zur Stromversorgung dienenden Quelle Q
verbunden, und zwar zumindest die mit geglätteter Gleichspannung zu versorgenden Stromkreise mit dem
Ausgang R der Einrichtung C, C. Dieser Schalter 52 — hier auch der Schalter 51 — ist durch einen —
oder falls mehrere vorgesehen sind, durch einen der mehreren — Umschalte-Stromkreise 5/, welche bei
Beaufschlagung mit einem Steuersignal die Umschaltung vom Bereitschaftszustand zum Betriebszustand
auslösen, direkt gesteuert, wie in der Zeichnung angedeutet ist.
Bei dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel
ist also durch entsprechende Steuerung der Schalter 51 und 52 erreicht, daß während des
Bereitschaftszustandes, durch Steuerung dieser Schalter
in den nichtleitenden Zustand, nur die Stromkreise der Gruppe K' mit einer Quelle verbunden sind und daß
während des Betriebszustandes, durch Steuerung dieser Schalter in den leitenden Zustand, auch die Stromkreise
der Gruppe K mit einer Quelle verbunden sind. Falls sich bei einer sehr viele Halbleiterschaltkreise enthaltenden
Anlage, insbesondere bei einer Femsprech-Vermittlungsanlage, ein Teil der Anlage im Betriebszustand
und der Rest im Bereitschaftszustand befindet, so wirken sich durch Anwendung der Erfindung auf den
sich im Bereitschaftszustand befindenden Teil alle Vorteile der Erfindung gerade innerhalb dieses Teils voll
aus.
Besonders kleine Verluste können oft dadurch erreicht werden, daß während der Bereitschaftszeit nur
jene Stromkreise, weiche elektrische Speicher zur Aufbewahrung von außerhalb und/oder während der
Bereitschaftszeit eingegebenen Informationen enthalten und zur Eingabe und Aufbewahrung dieser
Informationen Strom verbrauchen, sowie, falls solche vorhanden, auch Stromkreise, welche bei Beaufschlagung
mit einem Steuersignal die Umschaltung vom Bereitschaftszustand zum Betriebszustand auslösen, mit
einer Quelle verbunden sind. In diesem Fall sind also die übrigen Stromkreise der Gruppe K zugeteilt und nur
während der Betriebszeit mit einer Quelle verbunden. Diese Maßnahme eignet sich besonders für Anlagen,
welche relativ unempfindlich für Spannungsschwankungen der Quelle Q sind. Die niedrigen Verluste beruhen
hier darauf, daß zur Gruppe K alle Stromkreise gehören, die nicht unbedingt dauernd mit Strom
versorgt werden müssen, bei Verbindung mit einer Quelle aber zu einem Verbrauch an Verlustleistung
beitragen würden.
Zur Gruppe K/ gehört auch die Einrichtung C, C, die
einen oder mehrere Glättungskondensatoren enthält und schon im Bereitschaftszustand mit einer Quelle
verbunden ist. In der Zeichnung ist nämlich eine zweite Glättungskondensatoren C enthaltende Einrichtung
gezeigt, die auch im Bereitschaftzustand mit der Quelle Q verbunden ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
kann die für das Umschalten vom Bereitschaftszustand zum Betriebszustand notwendige Zeitspanne besonders
gering gemacht werden, da nämlich die betreffenden Glättungskondensatoren bereits auf eine Vorspannung
aufgeladen sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann also eine für viele Zwecke günstige raschere Wiederherstellung
des Betriebszustandes erreicht werden, als wenn diese Glättungskondensatoren nicht auf diese
Vorspannung schon während der Bereitschaftszeit aufgeladen wären. Hierbei sind also schon im Bereitschaftszustand
alle wesentlichen Teile der Einrichtung, insbesondere der Glättungskondensatoren, mit der
Quelle verbunden. Eine solche Ausbildung ist in der Zeichnung gezeigt Dort ist ein im Betriebszustand Ober
die Glättungskondensatoren C mit Strom versorgter Stromkreis, den Widerstand R enthaltend, gezeigt, der
im Bereitschaftszustand mit der Quelle Q verbunden ist, wobei diese Quelle die Aufladung der Glättungskondensatoren
C zumindest angenähert auf deren im Betriebszustand erforderliche Betriebsspannung unter
Mitwirkung dieses Widerstandes R bewirkt Bei dieser Ausgestaltung sind also die Glättungskondensatoren
nicht nur schlechthin bereits auf eine Vorspannung aufgeladen, sondern — nämlich mittels des Widerstandes
R — zumindest angenähert gerade auf diejenige Betriebsspannung, auf weiche diese Glättungskondensatoren
C während des Betriebszustandes der Schaltungsanordnung aufgeladen sein sollen. Da hier die
Glättungskondensatoren C zumindest angenähert bereits auf ihre Betriebsspannung aufgeladen sind, ist dies«
Ausbildung insbesondere für Anlagen, die empfindlich gegen Schwankungen der Versorgungsspannung sind
vorteilhaft. Außerdem hat diese Ausbildung den oft sehr wichtigen Vorteil, daß die Zeitspanne zur Umschaltung
vom Bereitschaf! szustand zum Betriebszustand extrem kurz gemacht werden kann. Von besonderer Bedeutung
ist der zuletzt genannte Vorteil dann, wenn das Auftreten und die Dauer der Bereitschaftszustände
statische Gesetze befolgt, wenn also die Umschaltung zum Betriebszustand spontan ohne Vorankündigung zu
erfolgen hat. In diesem Fall fließt nämlich über den bei Beginn des Betriebszusiandes in den leitenden Zustand
gesteuerten Schalter 5 2 ein Stromversorgungs-Strom zu den zur Gruppe K gehörenden Stromkreisen sofort
und zuverlässig mit solcher Amplitude, wie dies für die Funktion der zur Gruppe K gehörenden Stromkreise
vorgesehen ist. Hierzu ist bei dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel der Schalter 52 vorgesehen,
der während der Bereitschaftszeit alle jene im Betriebszustand über die Glättungskondensatoren mit
Strom versorgten Stromkreise von ihrer Quelle Q abtrennt, welche nicht wesentlich zur Aufladung der
Glättungskondensatoren Cauf deren Betriebsspannung beitragen. Durch Einfügung des Schalters 52 werden
hier also jene im Betriebszustand über die Glättungskondensatoren C mit Strom versorgten Stromkreise,
welche nicht wesentlich zur Aufladung der Glättungskondensatoren C auf deren Betriebsspannung beitragen,
sozusagen der Gruppe K von Stromkreisen zugeordnet, die nur in deren Betriebszustand mit Strom
versorgt werden, wodurch besonders kleine Verluste bei außerordentlich kurzen Zeitspannen zum Umschalten
vom Bereitschaftszustand in den Betriebszustand erreicht werden.
Bei der Erfindung kann jeweils vorgesehen sein, daß mehrere oder alle Quellen zu einer einzigen Quelleneinheit
zusammengefaßt sind. In der Zeichnung ist eine derartige Maßnahme gezeigt. Dort ist nämlich nur eine
einzige Quelle Q angegeben, weiche hier sämtliche Stromkreise der Schaltung im Betriebszustand mit
Strom versorgt. Die in der Zeichnung gezeigte Quelle stellt also eine einzige Quelleneinheit dar, welche hier
die ganze Anlage mit Strom versorgt. Dadurch, daß nur eine einzige Quelleneinheit statt vieler einzelner
Quellen vorgesehen wird, kann vorteilhafterweise neben der Verringerung der Anzahl der Quellen auch
eine Verringerung der Anzahl der Schalter, welche die Umschaltung vom Bereitschaftszustand in den Betriebszustand
bewirken, erreicht werden. So ist in dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel dadurch, daß
nur eine einzige Quelleneinheit Q vorgesehen ist, erreicht, daß hier die Umschaltung allein durch die
Schalter 51 und 52 bewirkt werden kann.
Statt spezielle Schalter für die Umschaltung vom Bereitschaftszustand zum Betriebszustand vorzusehen,
also statt die in der Zeichnung gezeigten Schalter 51
und 52 vorzusehen, ist es auch grundsätzlich möglich,
solche Schalter, welche bereits in den in den Gruppen K und /l'enthaltenden Stromkreisen für andere Zwecke,
z.B. zur Durchführung von Verknüpfungsfunktionen, vorgesehen sind, für die Umschaltung mitauszunutzen.
Durch eine solche Mitausnutzung können eigens für die Umschaltung vorgesehene Schalter, wie die in der
Zeichnung gezeigten Schalter 51 und 52, eingespart werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- 20Patentanspruch:Schaltungsanordnung zur Stromversorgung einer digitale Signale verarbeitenden Anlage, deren einzelne Teile im Betriebszustand ständig mit Strom versorgt werden müssen und im Bereitschaftszustand zumindest teilweise abgeschaltet sind, insbesondere einer elektrischen Fernsprech-Vermittlungsanlage, dadurch gekennzeichnet, daß neben den ständig Strom erfordernden Teilen (K'; Speicher Sp zur Vorbereitung von Durchschaltungen) der Anlage auch die mindestens einen Glättungskondensator (C, C) enthaltende Einrichtung, die für die Versorgung der nicht ständig Strom erfordernden Teile (K) der Anlage mit geglätteter Gleichspannung dient, ständig mit der Stromquelle (Q) verbunden ist und daß auf ein Steuersignal ansprechende Steuerschaltmittel (St, 51, S 2) die im Bereitschaftszustand abgeschalteten Teile (K) der Anlage an den Ausgang (R)der diese Glättungskondensatoren (C, C) enthaltenden Einrichtung bzw. an die Stromquelle
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702039710 DE2039710B2 (de) | 1970-08-10 | 1970-08-10 | Schaltungsanordnung zur stromversorgung einer digitale signale verarbeitenden anlage, insbesondere einer fernsprech-vermittlungsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702039710 DE2039710B2 (de) | 1970-08-10 | 1970-08-10 | Schaltungsanordnung zur stromversorgung einer digitale signale verarbeitenden anlage, insbesondere einer fernsprech-vermittlungsanlage |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2039710A1 DE2039710A1 (de) | 1972-02-17 |
| DE2039710B2 true DE2039710B2 (de) | 1977-06-30 |
| DE2039710C3 DE2039710C3 (de) | 1978-02-16 |
Family
ID=5779357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702039710 Granted DE2039710B2 (de) | 1970-08-10 | 1970-08-10 | Schaltungsanordnung zur stromversorgung einer digitale signale verarbeitenden anlage, insbesondere einer fernsprech-vermittlungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2039710B2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10044035A1 (de) * | 2000-09-06 | 2002-03-14 | Ihp Gmbh | Kommunikationssystem zur Übertragung von Daten und Verfahren zur Nutzung eines derartigen Kommunikationssystems |
-
1970
- 1970-08-10 DE DE19702039710 patent/DE2039710B2/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10044035A1 (de) * | 2000-09-06 | 2002-03-14 | Ihp Gmbh | Kommunikationssystem zur Übertragung von Daten und Verfahren zur Nutzung eines derartigen Kommunikationssystems |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2039710A1 (de) | 1972-02-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1910777B2 (de) | Impulsgespeister Datenspeicher mit bipolaren Transistoren | |
| DE3609057C2 (de) | ||
| DE2302137B2 (de) | Leseschaltung zum zerstörungsfreien Auslesen dynamischer Ladungs-Speicherzellen | |
| DE3844154A1 (de) | Verteilte lesesteuerschaltung fuer einen leseverstaerker einer speichereinrichtung | |
| DE1152143B (de) | Bistabiler Multivibrator | |
| DE3124431A1 (de) | "wiedergabeanordnung mit einem fluessigkristall" | |
| DE2531581B2 (de) | Stromtreiberschaltung zur impulsfoermigen ansteuerung einer lese-inhibit-leitung eines magnetkernspeichers | |
| DE2408254C3 (de) | Überlastschutzeinrichtung für eine elektrische Last | |
| DE19547754C1 (de) | Steuerschaltung für BiCMOS-Bustreiber | |
| DE2039710C3 (de) | ||
| EP0127015A2 (de) | Integrierte digitale MOS-Halbleiterschaltung | |
| DE2039710B2 (de) | Schaltungsanordnung zur stromversorgung einer digitale signale verarbeitenden anlage, insbesondere einer fernsprech-vermittlungsanlage | |
| EP0098891B1 (de) | Phasenteiler mit integrierter Verriegelungsschaltung | |
| EP0034712B1 (de) | Integrierte digitale Halbleiterschaltung | |
| AT230948B (de) | Elektronische Auswahlschaltung | |
| DE2132560B2 (de) | ||
| DE1083074B (de) | Kombinierte UND-Torschaltung | |
| DE3801875C2 (de) | ||
| DE1965315B2 (de) | Schaltungsanordnung zum unterbrechungsfreien umschalten von einem betriebsstromversorgungsgeraet auf ein ersatzstromversorgungsgeraet | |
| DE1462952C (de) | Schaltungsanordnung zur Realisierung logischer Funktionen | |
| DE2065294C3 (de) | Binärstufe | |
| DE1196241B (de) | Mit Stromuebernahme arbeitende Schaltungs-anordnung zur Durchfuehrung logischer Operationen | |
| DE1300589B (de) | Elektronisches Geraet zum parallelen Betrieb einer Gruppe von mehreren Ausgangselementen | |
| DE1149926B (de) | Binaerzaehler zur Verarbeitung von Daten | |
| DE1903631C (de) | Bistabile Kippschaltung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |