[go: up one dir, main page]

DE2039710A1 - Elektronische Schaltungsanordnung zur Stromversorgung einer digitale Signale verarbeitenden Schaltung,insbesondere einer Fernsprech-Vermittlungsanlage - Google Patents

Elektronische Schaltungsanordnung zur Stromversorgung einer digitale Signale verarbeitenden Schaltung,insbesondere einer Fernsprech-Vermittlungsanlage

Info

Publication number
DE2039710A1
DE2039710A1 DE19702039710 DE2039710A DE2039710A1 DE 2039710 A1 DE2039710 A1 DE 2039710A1 DE 19702039710 DE19702039710 DE 19702039710 DE 2039710 A DE2039710 A DE 2039710A DE 2039710 A1 DE2039710 A1 DE 2039710A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuits
source
circuit arrangement
standby state
power
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702039710
Other languages
English (en)
Other versions
DE2039710B2 (de
DE2039710C3 (de
Inventor
Werner Dipl-Ing Hoehne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19702039710 priority Critical patent/DE2039710B2/de
Publication of DE2039710A1 publication Critical patent/DE2039710A1/de
Publication of DE2039710B2 publication Critical patent/DE2039710B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2039710C3 publication Critical patent/DE2039710C3/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Direct Current Feeding And Distribution (AREA)

Description

  • Elektronische Schaltungsanordnung zur Stromversorgung einer digitale Signale verarbeitenden Schaltung, insbesondere einer Fernsprech-Vermittlungsanlage.
  • Es ist bekannt, herkömmliche, digitale Signale verarbeiten de Relais-Schaltungen, insbesondere öffentliche Fernsprech-Vermittlungsanlagen, so einzurichten, daß ihre Teile auch im Bereitschaftzustand wenig Verlustleistung verbrauchen.
  • Auch für elektronische Schaltungsanordnungen zur Stromversorgung, in denen eine Quelle zur Stromversorgung einer Vielzahl von jeweils Halbleiter enthaltenden Stromkreisen vorgesehen ist, sind bereits verschiedene Maßnahmen zur Verminderung der oft sehr hohen Verlustleistung bekannt geworden: In Frequenz, Band 19, 1965, Seite 386 bis 392 sind elektronische Schaltungsanordnungen zur Stromversorgung von Stromkreisen beschrieben. Manche der vorgesehenen Stromkreise sind an sich bei Versorgung mit Spannung bzw. Strom leitend, so daß sie dann eine bestimmte Verlustleistung verbrauchen wUrden. Zur Verminderung der Verlustleistung werden hier zweierlei Einschaltzustände vorgesehen, nämlich der Bereitschaftszustand und der Betriebszustand, wobei die Dauer des Bereitschaftszustandes wesentlich länger als die Dauer des Betriebszustandes sein kann. Beide Zustände unterscheiden sich dadurch, daß im Bereitschaftszustand die die Verlustleistung verbrauchenden Stromkreise nicht mit der Quelle verbunden sind, während im Betriebszustand diese die Verlustleistung verbrauchenden Stromkreise mit der Quelle verbunden sind. Dadurch kann bei diesen Schaltungsanordnungen ein Verbrauch von Verlustleistung weitgehend vermieden werden.
  • Auch durch DAS 1 300 969, Spalte 1, Zeile 43 bis 62 ist bekannt, daß zur Verminderung des Verlustleistungsverbrauchs bei elektronischen Schaltungsanordntmgen mit einer Quelle zur Stromversorgung von hier durch Stromkreise gebildeten Schaltkreisen die Maßnahme vorgesehen wurde, die Quelle im Bereitschaftszustand völlig abzuschalten, aber im Betriebszustand mit allen Schaltkreisen ZU verbinden.
  • Hierbei ist es auch möglich, daß der Bereitschaftszustand Jeweils wesentlich länger als der Betriebszustand andauert.
  • Diese Maßnahme führt Jedoch oft dazu, daß unerwtlnscht lange Zeitspannen zum Wiederherstellen des Betriebszustandes, in welchem die Nutzsignaie angelegt werden können, erforderlich sind. Dies ist offensichtlich besonders störend bei sehr viele elektronische Bauteile enthaltenden Schaltungsanordnungen, welche Verknüpfungsglieder enthalten.
  • In der zitierten DAS 1 300 969 ist angegeben, daß zur Verminderung des Verlustleistungsverbrauchs von digitale Signale verarbeitenden Schaltungen auch komplementäre Transistoren vorgesehen sein können, nämlich bei Flip-Flops, also bei bestimmten elektrischen Speichern. Dies erfordert Jedoch im allgemeinen einen relativ hohen schaltungstechnischen Aufwand und dartiberhinaus zeigt sich insbesondere bei sehr viele Bauteile enthaltenden Anlagen, daß diese Maßnahme nicht immer ohne weiteres gewählt werden kann, insbesondere wenn für deren Aufbau auf dem Markt erhältliche, gewöhnliche Halbleiterchips verwendet werden sollen; im allgemeinen enthalten nämlich diese Chips nicht solche Verlustleistungen vermeidende komplementäre Transistoren.
  • Auch die Miniaturisierung ist eine häufig angewandte, die Verlustleistung in digitale Signale verarbeitenden Schaltungen vermindernde Maßnahme, welche grundsätzlich neben den obengenannten Maßnahmen angewandt werden kann. Es ist aber bekannt, daß die Verlustleistung durch die Miniaturisierung in häufig nur unbefriedigender Weise herabgesetzt werden kann. Die einzelnen miniaturisierten Bauteile verbrauchen zwar trotz geschickter Dimensionierung und Konstruktion nur wenig Verlustleistung. Die oft sehr hohe Zahl der insgesamt in einer solchen elektronischen Schaltung enthaltenen Bauteile entspricht aber einem sehr hohen Verlustleistungsverbrauch.
  • In der zitierten DAS 1 300 969 ist inshesondere ab Spalte 3, Zeile 20 angegeben, die Verlustleistung in digitale Signale verarbeitenden Schaltungen, insbesondere in elektrischen Speichern wie Flip-Flops, mittels einer elektronischen Schaltungsanordnung mit einer Quelle zur Stromversorgung einer Vielzahl von jeweils Halbleiter enthaltenden, durch Stromkreise gebildeten Schaltkreisen zu vermindern, wobei hier ein erheblicher Teil der Schaltkreise Laststromkreise bzw. Laststrom-Schaltkreise sind und bei Versorgung mit Strom Verlustleistung verbrauchen wUrden und wobei die Bereitschaftszustände, während denen nur ein Teil dieser Stromkreise mit der Quelle verbunden sind, wesentlich länger als dieBetriebszustände andauern. Dort wird nämlich die Maßnahme angegeben, die die Verlustleistung verbrauchenden Laststrom-Schaltkreise, soweit sie im Bereitschaftszustand leitend gesteuert sind, nur im Betriebszustand mit der Quelle zu verbinden und die anderen Schaltkreise dauernd, also auch im Bereitschaftszustand, mit der Quelle zu verbinden.
  • Die Erfindung wurde für eine öffentliche elektronische Fernsprech-Vermittlungsanlage entwickelt, deren Teile im Bereitschaftszustand wenig Verlustleistung verbrauchen sollen. Untersuchungen zeigten, daß die in der DAS 1 300 969, Spalte 3, Zeile 20ff angegebene Maßnahme zur Verminderung der Verlustleistung z.B. bei solchen Vermittlungsanlagen oft nicht ausreichend ist, weil schwerwiegende Störungen des Betriebs, nämlich z.B. Fehlverbindungen, auftreten können. Dabei ist gerade bei einer solchen umfangreichen elektronischen Anlage, die sehr viele wärmeempfindliche Halbleiter enthaltende Stromkreise aufweist, die aufzubringende Verlustleistung normaler Weise nicht nur wegen ihrer Höhe, sondern auch wegen ihres Einflusses auf die Zuverlässigkeit der Anlage besonders unangenehm. Die auftretenden Störungen bestehen auch darin, daß an vielen Stellen der Anlage Impulse und Impulsfolgen mit falschem Informationsinhalt auftreten, was bei einer solchen digitale Signale verarbeitenden Schaltung unzulässig ist.
  • Bei der erwähnten Vermittlungsanlage ist außerdem die andere bekannte Maßnahme zur Verlustverminderung unzulässig, die Quelle während der Bereitschaftszeit völlig abzuschalten und sie während der Betriebszeit mit den Stromkreisen zu verbinden - es treten nämlich auch dann Störungen auf.
  • Es mußte daher eine neue technische Lehre zur Verminderung der Verlustleistung ohne Beeinträchtigung der Zuverlässigkeit für elektronische öffentliche Fernsprech-Vermittlungsanlagen entwickelt werden, die digitale Signale verarbeiten.
  • Hierbei wurde eine vergleichsweise überraschend geringen Aufwand erfordernde, neue Lehre aufgestellt, welche sich auch allgemein für andere elektronische Schaltungen eignet.
  • Die Erfindung geht also aus von einer Schaltungsanordnung zur Stromversorgung einer digitale Signale verarbeitenden Schaltung, mit einer Quelle zur Stromversorgung einer Vielzahl von Halbleiter enthaltenden Stromkreisen, von denen ein erheblicher Teil bei Versorgung mit Strom Verlustleistung verbraucht, bei der der Bereitschaftszustand, während dessen nur ein Teil dieser Stromkreise mit der Quelle verbunden ist, in der Regel wesentlich länger als der Betriebszustand andauert. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß auch während des Bereitschaftszustandes jene Stromkreise, welche elektrische Speicher zur Aufbewahrung von außerhalb und oder während des 3ereitschaftszustandes eingegebenen Informationen enthalten und zur Eingabe und Aufbewahrung dieser Informationen Strom verbrauchen, sowie, falls solche vorhanden, auch Stromkreise, welche bei Beaufschlagung mit einem Steuersignal die Umschaltung vom Bereitschaftszustand zum Betriebszustand nur bei Versorgung mit Strom auslösen, mit einer Quelle verbunden sind. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung versorgt also zwei Gruppen von Stromkreisen, von denen nur die eine, nämlich die die betreffenden dektrischen Speicher und Umschalte-Stromkreise enthaltende Gruppe, auch im Bereitschaftszustand mit Strom versorgt wird, hingegen die andere Stromkreise enthaltende Gruppe nur im Betriebszustand der.
  • Schaltung mit Strom versorgt wird.
  • Bei Anwendung der Erfindung werden die Störungen vermieden, die in elektronischen Geräten und Anlagen auftreten, wenn entsprechend der Lehre der DAS 1 300 969 auch die zur Speicherung von eingegebenen Informationen dienenden Laststromkreise von elektrischen Speichern alle ohne Ausnahme während de s des Bereitschaftszustandes, während dessen nur ein Teil der Stromkreise mit der Quelle verbunden ist, nicht mit der Quelle verbunden sind. Eine gemäß der Erfindung aufgebaute Schaltung weist solche Störungen nicht mehr auf, obwohl während des Bereitschaftszustandes nur noch vergleichsweise wenig Verlustleistung verbraucht wird.
  • Bei den fraglichen elektrischen Speichern handelt es sich z.B. um Ringzähler, Flip-Flops und SchiFeregister. Solche elektrischen Speicher enthalten oft zusätzliche Bauteile wie einen Eingangsverstärker oder Eingangsimpulsformer, welche zur Eingabe von In- rmationen dienen. Diese Zusatzteile elektrischer Speicher werden im folgenden als Teile dieser Speicher betrachtet und daher nicht mehr ausdrücklich erwähnt.- Elektrische Speicher müssen im allgemeinen zur Speicherung von eingegebenen Informationen ständig mit Strom versorgt werden, da sonst eie Information verloren gehen würde, weswegen solche Speicher dann mit einer Stromversorgungsquelle verbunden sind. Solche mit einer Quelle verbundenen elektrischen Speicher werden vielfach verwendet, nicht nur in Schaltungen, welche nur wenige Bauteile enthalten, sondern auch in sehr viele Bauteile enthaltenden Schaltungen wie digitalen Rechnern und öffentlichen elektronischen Fernsprech-Vermittlungsanlagen. Die in elektrischen Speichern enthaltenen Stromkreise besitzen zwar verschiedene bekannte Vorteile wie ihre Miniaturisierbarkeit, sie enthalten aber oft viele Laststromkreise, welche im leitenden Zustand Verlustleistungen verbrauchen.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung eignet sich insbesondere fUr miniaturisierte Stromkreise in großen Anlagen, in denen der hohe Verbrauch von Verlustleistung oft besonders störend ist.
  • In der Figur ist ein Ausführungsbeispiei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung gezeigt. Die mit t Strom zu versorgenden Stromkreise sind im wesentlichen in zwei Gruppen eingeteilt, nämlich in die relativ große Gruppe K und in die relativ kleine Gruppe X'.
  • Letztere enthält jene - im allgemeinen vergleichsweise nur wenigen - Stromkreise, welche die elektrischen Speicher Sp - z.B. Flip-Flops, Schieberegister und Ringzähler - die zur Aufbewahrung von außerhalb und oder während der Bereitschaftszeit eingegebenen Informationen dienen und zur Eingabe und Aufbewahrung dieser Informationen Strom verbrauchen.
  • Ausserdem enthält diese Gruppe K' jene Stromkreise St, welche bei Beaufschlagung mit einem - innerhalb der Schaltung anordnung erzeugten und von ausserhalb der Schaltungsanordnung zugefW1rten - Steuerslgnal die Umschaltung vom Bereitschaftszustand zum Betriebszu3tand nur bei Versorgung mit Strom auslösen.
  • Zur Gruppe K gehören Halbleiter enthaltende Schaltkreise, die keine oben bezeichneten elektrischen Speicher Sp und Umschalte-Stromkreise St enthalten. In einer öffentlichen ernsprech-Vermittlungsanlage gehören also zur Gruppe K z.B.
  • alle oder ein wesentlicher Teil der Wegesucheinrichtungen, Einstelleinrichtungen, Uberwachungseinrichtungen und Signalgabeeinrichtungen. Die Quelle Q dient hier zur Stromversorgung der Vielzahl von jeweils Halbleiter enthaltenden Stromkreisen, welche sowohl zur Gruppe K' als auch zur Gruppe K gehören.
  • Die Gruppe K' ist gemäß der technisßhen Lehre der Erfindung hier über die Leitungen 1 nicht nur während des Betriebszustandes der Schaltungsanordnung, sondern auch während des Bereitschaftszustandes derselben mit einer Quelle Q verbunden. Im eingeschalteten Zustand der Schaltung ist die Quelle Q daher auch während des Bereitschaftszustandes über die Leitungen 1 nur mit den in der Gruppe K' enthaltenen Stromkreisen verbunden. Die Stromkreise, welche zur Gruppe K gehören, sind während des Bereitschaftszustandes hier über den Schalter S1 von der Quelle Q getrennt. Während des Betriebszustandes ist der Schalter S1 leitend. Dann sind alle in den Gruppen K t und K enthaltenen Stromkreise mit einer zur Stromversorgung dienenden Quelle Q verbunden. Dieser Schalter S1 kann insbesondere durch einen - oder falls meiirere vorgesehen sind, durch einen der mehreren - Umschalte-Stromkreise St, welche bei Beaufschlagung mit einem Steuersignal die Umschaltung vom Bereitschaftszustand zum Betriebszustand auslösen, direkt gesteuert sein, wie in der Figur angedeutet ist.
  • Bei dem in der Figur gezeigten Ausführungsbeispiel ist also durch entsprechende Steuerung des Schalters S1 erreicht, daß während des Bereitschaftszustandes durch Steuerung des Schalters S1 in den nicht leitenden Zustand nur die Stromkreise der Gruppe K' mit einer Quelle verbunden sind und daß während des Betriebszustandes durch Steuerung des Schalters S1 in den leitenden Zustand auch die Stromkreise der Gruppe K mit einer Quelle verbunden sind. Falls sich bei einem set viele THalbleiterschaltkrelse enthaltenden Gerät oder Anlage, insbesondere bei einer elektronischen Fernsprech-Vermittlungsanlage, ein Teil des Gerätes bzw. ein Teil der Anlage im Betriebszustand und der Rest im Bereitschaftszustand befindet, so wirken sich durch Anwendung der erfindungsgemäßen Lehre auf den sich im Bereitschaftszustand befindenden Teil alle Vorteile der Erfindung gerade auch innnerahlb dieses Teils voll aus.
  • In diesem Falle ist also die von der Schaltungsanordnung mit Strom zu versorgende Schaltung identisch mit dem genannten Teil des Gerätes bzw. mit dem Teil der Anlage.
  • Besonders kleine Verluste können ovt dadurch erreicht werden, daß in der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung während der Bereitschaftszeit nur jene Stromkreise, welche elektrische Speicher zur Aufbewahrung von ausserhalb und oder während der Bereitschaftszeit eingegebenen Informationen enthalten und zur Eingabe und Aufbewahrung dieser Informationen Strom verbrauchen, sowie, falls solche vorhandene auch Stromkreise, welche bei Beaufschlagung mit einem Steuer signal die Umschaltung vom BereitDschaftszustand zum Betriebszustand auslösen, mit einer Quelle verbunden sind. In diesem Fall sind also die übrigen Stromkreise der Gruppe K zugeteilt und nur während der Betriebszeit mit einer Quelle verbundene Diese Maßnahme eignet sich besonders für Geräte und Anlagen, welche relativ unempfindlich für Spannungsschwankungen der Quelle Q sind. Die niedrigen Verluste beruhen hier darauf, daß zur Gruppe K alle Stromkreise gehören, die nicht unbedingt dauernd mit Strom versorgt werden müssen und bei Verbindung mit einer Quelle aber zu einem Verbrauch an Verlustleistung betragen wurden.
  • Bei manchen erfindungsgemäßen Schaltungsanordnungen erweist es sich als besonders günstig, außer den vorgenannten, zur Gruppe K' gehörenden Stromkreisen auch einen oder mehrere Glättungskondensatoren enthaltende Stromkreise schon im Bereitschaftszustand mit einer Quelle zu verbinden, soweit solche vorhanden sind. In der Figur ist ein solches Ausfuhrungsbeispiel angegeben. Dort ist nämlich ein zwei Glättungskondensatoren C enthaltender Stromkreis auch im Bereitschaftszustand mit der Quelle Q verbunden. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann die für das Umschalten vom Bereitschaftszustand zum Betriebszustand notwendige Zeitspanne besonders gering gemacht werden, da nämlich die betreffenden Glättungskondensatoren bereits auf eine Vorspannung aufgeladen sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann also eine für viele Zwecke günstige raschere Wiederherstellung des Betriebszustandes erreicht werden, als ohne Aufladung der ClattungsKndensatoren auf diese Vorspannung.
  • Eine Weiterbildung des zuletztgen-nten Ausffihrungsbeispiels erhält man durch die Maßnahme, nur jene im Betriebszustand über die Glattungskondensatore mLt Strom versorgten Stromkreise schon im Bereitschaftszustand ebenfalls mit der die Glättungskondensatoren aufladeider' Quelle zu verbinden, welche wesentlich zur zuladung der betreL£enden Glättungskondensatoren auf deren im Betriebszustand erforderliche Betriebsspannung beitragen. Eine solche Weiterbildung ist auch in der Figur gezeigt. Dort ist nämlich ein solcher im Betriebszustand über die Glättungskondensatoren C mit Strom versorgter Stromkreis, enthaltend den Widerstand R, gezeigt, der im Bereitschaftszustand mit der Quelle Q verbunden ist, wobei diese Quelle die Aufladung der Glättungskondensatoren C zumindest angenähert auf deren im Betriebszustand erforderliche Betriebsspannung unter Mitwirkung dieses Widerstandes R bewirkt. Bei dieser Ausgestaltung sind also die Glättungskondensatoren nicht nur schlechthin bereits auf eine Vorspannung aufgeladen, sondern zumindest angenähert gerade auf dieJenige Betriebsspannung, auf welche diese G1ttungskondensatoren C während des Betriebszustandes der Schaltungsanordnung aufgeladen sein sollen. Da hier die Glgttungskondensatoren C zumindest angenähert bereits auf ihre Betriebsspannung aufgeladen sind, ist diese Weiterbildung insbesondere für Geräte und Anlagen, die empfindlich gegen Schwankungen der Versorgungsspannung sind, vorteilhaft. Außderdem hat diese Weiterbildung den oft sehr wichtigen Vorteil, daß die Zeitspanne zur Umschaltung vom Bereitschaftszustand zum Betriebszustand extrem kurz gemacht werden kann. Von besonderer Bedeutung ist der zuletzt genannte Vorteil dann, wenn das Auftreten und die Dauer der Bereitschaftszustände statistische Gesetze befolgt, wenn also die Umschaltung zum Betriebszustand spontan ohne Vorankündigung zu erfolgen hat. In diesem Fall fließt nämlich über den bei Beginn des Betriebszustandes in den leitenden Zustand gesteuerten Schalter S2 ein Stromversorgungs-Strom zu den zur Gruppe K gehörenden Stromkreisen sofort und zuverlässig mit solcher Amplitude, wie für die Funktion der zur Gruppe K gehörenden Stromkreise vorgesehen ist. Hierzu ist bei dem in der Figur gezeigten Ausführungsbeispiel der Schalter 52 vorgesehen, der während der Bereitschaftszeit alle Jene im Betriebszustand über die Glättungskondensatoren mit Strom versorgten Stromkreise von ihrer Quelle Q abtrennt, welche nicht wesentlich zur Aufladung der GlEttungskondensatoren C auf deren Betriebsspannung beitragen. Durch Einfügung eines oder mehrerer dem Schalter S2 entsprechenden Schalter können darüber hinaus weitere Verluste vermieden werden, welche die hier über S2 im Betriebazustand versorgten Stronkreise sonst im Bereitschaftszustand verbrauchen würden. Durch Einfügung des Schalters S2 werden hier also Jene ix Betriebszustand über die Glättungskondensatoren C mit Strom versorgten Stromkreise, welche nicht wesentlich zur Aufladung der Glättungskondensatoren C auf deren Betriebsspannung beitragen, sozusagen der Gruppe K von Stromkreisen zugeordnet, die nur in deren Betriebszustand mit Strom versorgt werden, wodurch besonders kleine Verluste bei ausserordentlich kurzen Zeitspannen zum Umschalten vom Bereitschaftszustand in den Betriebszustand erreicht werden.
  • Oben wurde bereits angegeben, daß vorgesehen werden kann, während des Bereitschaftszustandes nur bestimmte, oben genannte Stromkreise mit einer Quelle Q zu verbinden, wodurch besonders niedrige Verlustleistungen verbraucht werden. Ähnliches kann auch bei allen anderen genannten Ausführungsbeispielen vorgesehen werden, daß nämlich während des Bereitschaftszustandes nur Jene Stromkreise mit einer Quelle verbunden werden, die hier ausdrücklich als mit einer Quelle verbunden genannt sind. Hierdurch wird dann bei allen Geräten und Anlagen, die im Bereitschaftszustand keine weiteren mit Strom versorgten Stromkreise benötigen, die also im Bereitschaftszustand z.B. keine Kontrollampen mit Strom versorgen sollen, nur eine besonders niedrige Verlustleistung verbraucht.
  • Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung und deren Ausgestaltungen kann jeweils vorgesehen sein, daß mehrere oder alle Quellen zu einer einzigen Quelleneinheit zusnmmengefaßt sind. In der Figur ist eine derartige Maßnahme gezeigt.
  • Dort ist nämlich nur eine einzige Quelle Q angegeben, welche hier sämtliche Stromkreise der Schaltung im Betriebszustand mit Strom versorgt. Die in der Figur gezeigt Quelle stellt also eine einzige Quelleneinheit dar, welche hier das gesamte Gerät, bzw. die ganze Anlage mit Strom versorgt. Dadurch, daß nur eine einzige Quelleneinheit statt vieler einzelner Quellen vorgesehen wird, kann vorteilhafterweise neben der Verringerun der Zahl der Quellen auch eine Verringerung der Zahl der Schalter, welche die Umschaltung vom Bereitschaftszustand in den Betriebszustand bewirken, erreicht werden. So ist in dem in der Figur gezeigten Ausführungsbeispiel dadurch, daß nur eine einzige Quelleneinheit Q vorgesehen ist, erreicht, daß hier allein durch die Schalter S1 und S2 die Umschaltung bewirkt werden kann.
  • Statt spezielle Schalter für die Umschaltung vom Bereitschaftszustand zum Betriebszustand vorzusehen, also statt die in der Figur gezeigten Schalter Si und S2 vorzusehen, ist es auch grundsätzlich moglich, solche Schalter, welche bereits in den in den Gruppen K und K' enthaltenden Stromkreisen für andere Zwecke, z.B. zur Durchführung von Verknüpfungsfunktionen vorgesehen sind, für die Umschaltung mitauszunutzen. Durch eine solche Mitausnutzung können eigens für die Umschaltung vorgesehene Schalter, wie die in der Figur gezeigten Schalter S1 und 52, eingespart werden.
  • 5 Patentansprüche 1 Figur

Claims (5)

  1. Patentansprüchc 1. Elektronische Schaltungsanordnung zur Versorgung einer digitale Signale verarbeitenden Schaltung, insbesondere einer elektronischen Fernsprech-Vermittlungsanlage, mit einer Quelle zur Stromversorgung einer Vielzahl von Halbleiter enthaltenden Stromkreisen, von denen ein erheblicher Teil bei Versorgung mit Strom Verlustleistung verbraucht, bei der der Bereitschaftszustand, während dessen nur ein Teil dieser Stromkreise mit einer Quelle verbunden ist, in der Regel wesentlich länger als der Betriebszustand andauert, dadurch geennzeichnet, daß auch während des Bereitschaftszustandes Jene Stromkreise, welche elektrische Speicher (Sp) zur Aufbewahrung von ausserhalb und oder während des Bereitschaftszustandes eingegebenen Informationen enthalten und zur Eingabe und AuSbewahrung dieser Informationen Strom verbrauchen, sowie, falls solche vorhçnden, auch Stromkreise (St), welche bei Beaufschlagung mit einem Steuersignal die Umschaltung vom Bereitschaftszustand zum Betriebszustand nur bei Versorgung mit Strom auslösen, mit einer Quelle (Q) verbunden sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die einen oder mehrere Glättungskondensatoren (C) enthaltenden Stromkreise im Bereitschaftszustand mit einer Quelle (Q) verbunden sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß (wegen 52) nur solche im Betriebszustand Uber die Glättungakondensatoren (C) mit Strom versorgten Stromkreise (R) im Bereitschaftszustand mit einer Quelle (Q) verbunden sind, welche wesentlich zur Aufladung der betreffenden Glättungskondensatoren ( C ) auf deren Betriebsspannung beitragen.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß während des Bereitschaftszustandes nur jene Stromkreise (K') mit einer Quelle (Q) verbunden sind, welche hier ausdrücklich als mit einer Quelle (Q) verbunden genannt sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere oder alle Quellen (Q) zu einer einzigen Quelleneinheit zusammengefaßt sind.
    Leerseite
DE19702039710 1970-08-10 1970-08-10 Schaltungsanordnung zur stromversorgung einer digitale signale verarbeitenden anlage, insbesondere einer fernsprech-vermittlungsanlage Granted DE2039710B2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702039710 DE2039710B2 (de) 1970-08-10 1970-08-10 Schaltungsanordnung zur stromversorgung einer digitale signale verarbeitenden anlage, insbesondere einer fernsprech-vermittlungsanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702039710 DE2039710B2 (de) 1970-08-10 1970-08-10 Schaltungsanordnung zur stromversorgung einer digitale signale verarbeitenden anlage, insbesondere einer fernsprech-vermittlungsanlage

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2039710A1 true DE2039710A1 (de) 1972-02-17
DE2039710B2 DE2039710B2 (de) 1977-06-30
DE2039710C3 DE2039710C3 (de) 1978-02-16

Family

ID=5779357

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702039710 Granted DE2039710B2 (de) 1970-08-10 1970-08-10 Schaltungsanordnung zur stromversorgung einer digitale signale verarbeitenden anlage, insbesondere einer fernsprech-vermittlungsanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2039710B2 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10044035A1 (de) * 2000-09-06 2002-03-14 Ihp Gmbh Kommunikationssystem zur Übertragung von Daten und Verfahren zur Nutzung eines derartigen Kommunikationssystems

Also Published As

Publication number Publication date
DE2039710B2 (de) 1977-06-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3241786C2 (de)
DE2853204A1 (de) Transistorschaltung
DE19809405C2 (de) Konstantspannungserzeugungsschaltung
DE3609057C2 (de)
DE1088558B (de) Schaltungsanordnung zum Erzeugen wiederkehrender Impulsgruppen, insbesondere zur Ablaufsteuerung in Fernmeldeanlagen
DE3781289T2 (de) Kondensatorladeschaltung.
DE4131237A1 (de) Ausgangspufferschaltung und betriebsverfahren fuer dieselbe
DE2359997C3 (de) Binäruntersetzerstufe
DE3443788C2 (de) Taktgesteuerte Master-Slave-Kippschaltung
DE2039710A1 (de) Elektronische Schaltungsanordnung zur Stromversorgung einer digitale Signale verarbeitenden Schaltung,insbesondere einer Fernsprech-Vermittlungsanlage
EP0127015A2 (de) Integrierte digitale MOS-Halbleiterschaltung
DE2039710C3 (de)
DE1524897A1 (de) Schaltung zum Durchschalten und Speichern eines zyklisch auftretenden elektrischen Signals
DE3828428C1 (en) Voltage supply for proximity switches
EP0052720A1 (de) Anordnung zur Stromversorgung einer Textstation
DE2359991C3 (de) Halbleiter-inverter
AT230948B (de) Elektronische Auswahlschaltung
EP0275566B1 (de) Verfahren zur Reduzierung der Energieaufnahme einer Fernsprecheinrichtung, deren Versorgung mit elektrischer Energie über die Fernsprechleitung erfolgt, sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE1196241B (de) Mit Stromuebernahme arbeitende Schaltungs-anordnung zur Durchfuehrung logischer Operationen
AT256274B (de) Schaltungsanordnung zur Beschleunigung der Ein- und Ausschaltung von Elektromagneten mit abschaltbarer Gleichspannungsquelle
DE2132560B2 (de)
DE3801875C2 (de)
DE1149926B (de) Binaerzaehler zur Verarbeitung von Daten
DE1083074B (de) Kombinierte UND-Torschaltung
DE1300589B (de) Elektronisches Geraet zum parallelen Betrieb einer Gruppe von mehreren Ausgangselementen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee