DE2039354A1 - Vorrichtung zum Behandeln von Garn - Google Patents
Vorrichtung zum Behandeln von GarnInfo
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Description
Maremont Corporation
Chicago, Illinois/USA
Vorrichtung zum Behandeln von Garn
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Behandeln
von Garn, insbesondere Endlosfasergarne
Vorrichtungen, die der Behandlung von Garn aus Endlosfasern
dienen, um dieses z»B. zu verstrecken oder zu schrumpfen, weisen
normalerweise eine durch einen Riemen angetriebene, im Winkel
einstellbare Transportwalze sowie weitere mit dem Garn in Berührung kommende Vorrichtungsteile, z.B, eine Heizeinrichtung
und/oder eine zweite !Transportwalze auf, über welche das Garn
in mehreren Windungen hinwegläuft.
Bei derartigen Vorrichtungen ist es bekannt, die durch den
Riemen angetriebene Transportwalze, die zylindrische, konische, oder eine andere für den Zweck geeignete Form haben kann, im
Winkel einzustellen, um den Abstand der Windungen des über sie hinweglaufenden Garnes zu verändern. Allzu häufig ist eine derartige
Einstellung jedoch;schwierig und zeitraubend und führt
zu einer ungünstigen Spannung und/oder Beanspruchung des Antriebsriemens für die Transportwalze. Die Schwierigkeiten einer
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Einstellung der Winkeineigung der Transportwalze bei gleichzeitiger
Einstellung der Riemenspannung werden noch größer, wenn die Vorrichtung aufgeheizt wird, da es die Produktion
normalerweise nicht erlaubt, die Einstellvorgänge so lange hinauszuschieben, bis sich die Yorrichtungsteile genügend ab~
gekühlt haben, um von Hand nachgestellt werden zu können. Eine andere Schwierigkeit tritt bei den bekannten, beheizten Vorrichtungen
dann auf, wenn unerwünschte Garnwickel von einer Transportwalze entfernt werden müssen, um die der Stirnabschnitt
eines Heizblockes teilweise herumgreift, über welchen das Garn ebenfalls hinwegläuft. Die Entfernung von Garnwickeln
bei laufender Vorrichtung kann zu Schäden an der Vorrichtung führen und ist gefährlich für das Bedienungspersonal, auch
wenn, wie es üblich ist, eine mit einem Haken versehene Stange zur Verwendung kommt, um die Garnwickel zum Ende der Transportwalze
zu schieben und von dieser zu lösen, weil normalerwiese zu wenig Platz und keine Unterlage zur sicheren Benutzung des
Werkzeuges vorhanden ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der zuvor
erwähnten Art zu schaffen, welche eine schnelle und leichte Winkeleinstellung der angetriebenen Transportwalze auch dann
gestattet, wenn die Vorrichtung in Betrieb und aufgeheizt ist, und zwar ohne daß hierbei die günstigste Spannung des Antriebsriemens
merklich verändert wird, und ohne daß der Riemen einer Beanspruchung ausgesetzt ist, die zu einem vorzeitigen Verschleiß
führen würde. Handelt es sich um eine Vorrichtung mit einem dicht an die Garntrms-portwalze heranreichenden Heizblock,
so soll Vorsorge getroffen sein, daß sich Garnwickel leicht und ohne Schwierigkeiten von der O!ransportwalae entfernen lassen,
ohne daß hierbei ein Schaden an der Vorrichtung entstehen kann oder die Bedienungsperson gefährdet ist.
Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zum Behandeln von Garn, insbesondere Endlosfasergarn, mit mindestens einer Garntransportwslze,
die an einem Ende einer drehbar gelagerten Welle
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angebracht ist, gemäß Erfindung dadurch gelöst, daß der Welle Verstellteile zugeordnet sind, die eine Schwenkbewegung der
Welle um eine zweite, senkrecht zur Achse der Welle gerichtete
Achse sowie eine längsverstellung auf dieser ermöglichen, daß der Welle Antriebsteile einschließlich eines um die Welle geführten Riemens zugeordnet sind, der quer zu der Ebene · lauft,
in welcher die Schwenkbewegung der Welle vor sich geht, und daß dem Riemen eine elastische Spannvorrichtung zugeordnet ist,
welche die Welle längs der zweiten Achse zu verstellen sucht.
Hierdurch wird erreicht, daß die Riemenspannung ungeachtet der
Winkelstellung der Welle der Transportwalze konstant bleibt. Außerdem ist der Riemen über seine Breite hinweg stets gleichmäßig belastet und erfährt bei einer Änderung der Winkeleinstellung
der Transportwalze lediglich in seinem Mittelabschnitt eine ganz leichte VerdraUung.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sieh aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel anhand der
Zeichnungen näher beschrieben-. Es zeigen?
Fig.1 in der Vorderansicht eine Vorrichtung gemäß
Erfindung zum Behandeln von Garn ^ Pig.2 die Vorrichtung in der Seitenansicht, teilweise
längs der Linie 2-2 der Fig. 1 geschnitten,
Fig.3 einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung nach
der Linie 3-3 der Fig. 2 und Fig.4 einen waagerechten Schnitt nach der Linie 4-4
der Fig.1.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus dem gegossenen Gehäuse
10, zwei mit Abstand angeordneten, topfförmigen Garntrans
* portwalzen. 1-2, * .12', Lagerelementen für die Drehlagerung und
Winkeleinstellung der Transportwalzen, zu denen die Wellen Hf H1, die Lagerkonsolen 16, 16'und Stellzapfen 18, 18%
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Antriebsteile in itlorm der Eingangswelle 20, der Riemenscheiben
22, 24, 24' und der Riemen 26, 26' für den Drehantrieb der
Transportwalzen 12, 12' und schließlich eine Heizeinrichtung
in Form des Heizblockes 28 gehören.
Das Gehäuse 10 ist an der Rückseite mit den durch einen Zwischenraum getrennten Befestigungsflanschen 30 versehen, mit
denen es an die Wandung 32 einer Garnverarbeitungsmaschine angeschraubt oder in anderer Weise befestigt ist, z.B. an die Wandung
einer Streckzwirnmaschine, aus welcher die angetriebene Eingangswelle 20 herausgeführt ist. Auf das Ende der Eingangswelle
20 ist die Antriebsscheibe 22 aufgekeilt, welche in dem Raum £; zwischen den Flanschen 30, der Wandung 32 und dem mittleren Steg
34 des Gehäuses 10 aufgenommen ist. Der zuvor erwähnte Raum kann zusätzlich noch dadurch abgedeckt werden, daß man auf die
oberen und unteren Enden der Flansche 30 nicht dargestellte, ab-,nehmbare
Abdeckungen aufsetzt.
Von der gegenüber liegenden Fläche des Steges 34 des Gehäuses 10 strecken sich nach vorn der Flansch 36 sowie zwei mit Abstand
angeordnete Ansätze 38, 38' ab, in deren flacher Stirnfläche Gewindebohrungen vorgesehen sind. An den Ansätzen 38 des
Gehäuses 10 ist mittels einer Befestigungsplatte 40 und Schrauben 42 der sich nach vorn abstreckende Heizblock 28 befestigt.
Im Betrieb der "Vorrichtung wird der Heizblock 28 in geeigneter ™ Weise erwärmt, z.B. durch ein im Inneren angeordnetes, nicht
dargestelltes Widerstands-Xieizelement, welches an eine Stromquelle
angeschlossen ist. Vorzugsweise ist zwischen dem Heizelement und der Befestigungsplatte 40 eine isolierplatte 44 angeordnet,
um den Wärmeübergang auf das Gehäuse möglichst gering zu halten. Längs der Seiten des Heizblockes 28 sowie auch um den
übrigen Rand des Gehäuses erstreckt sich vom Flansch 36 aus nach innen ein Abschlußstreifen 43.
Der Flansch 36 und der Ansatz 38 werden von zueinander fluchtenden,
senkrecht gerichteten Bohrungen durchgriffen, welche die beiden Enden des senkrecht angeordneten Stellzapfens 18 auf-
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nehmen und diesen drehbar und axial verschiebbar festhalten.
Der mittlere Abschnitt des Stellzapfens 18 durchgreift eine von zwei senkrecht zueinander angeordneten Bohrungen der Lagekonsole
16. Die Lagekonsole 16 und der Ste^z,apfen sind über
den Stift 39 fest miteinander verbunden. Unter/^agerkonsole 14
,ist auf den Stellzapfen 18 die Druckfeder 41 aufgesteckt,
welche dieiagerkonsole 16 und den Stellzapfen 18 gemäß Fig.3
nadi oben zu bewegen sucht. Durch die zweite Bohrung der lagerkonsole
16 erstreckt sich nach vorn und hinten die Welle H für die Transportwalze, die unmittelbar neben dem Stellzapfen und
senkrecht zu diesem vorbeigeht, wobei Lagerungen für die Drehlagerung der Welle 14 sowieEinstellmittel für die Winkelein- |
stellung der Konsole 16 gegenüber dem Stellzapfen 18 vorgesehen sindο Auf das vordere Ende der Welle 14 ist die Transportwalze
12 aufgekeilt oder in anderer Weise daran befestigt. Während in den Figuren als Transportwalze eine zylindrische Walze
dargestellt ist, kann diese auch konisch sein oder eine andere geeignete Form haben. Der nach hinten herausragende Abschnitt
der Welle 14 greift durch eine im Steg 34 des Gehäuses
10 vorgesehene Öffnung und ist mit der Riemenscheibe 24 versehen, die zu der an der Eingangswelle 20 angebrachten Riemenscheibe 22 entsprechend ausgeriGhtet ist. Über beide Riemenscheiben 22, 24 läuft der Riemen 26, der über seine Breite
gleichmäßig gespannt ist und den Antrieb auf die Riemenseheibe
24 und somit auch auf die am anderen Ende der Welle 14 ange- "
brachte Transportwalze 12 überträgt. Da die über die Konsole 16
und die Welle 14 angreifende Druckfeder 41 die Riemenscheibe 24 von der Riemenscheibe 22 wegzudrücken sucht, bestimmt die
Kraft der Feder 41 die Spannung des Riemens 26. Durch geeignete Auswahl der Federkraft wird eine Riemenspannung hergestellt, die
für den Aufbau und die Arbeitsweise der Vorrichtung am günstigsten ist.
Die Achse des Stellzapfens 18 erstreckt sich senkrecht zu den
Axialebenen sowohl der Welle 14 der Transportwalze 12 als auch der Eingangswelle 20. Eine Winkeleinstellung der Welle 1.4 und
der Transportwalze 12 um die Achse des Stellzapfens 18 geht
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daher immer in einer Ebene vor sich., die parallel zur Ebene
der Eingangswelle 20 und in einer Richtung quer zum Hauptabschnitt des die Wellen 14 und 20 verbindenden Riemens 26
verläuft. Eine Winkelneigung der Transportwalze 12 führt daher nicht dazu, daß die Riemenscheibe 24 gegenüber der Riemenscheibe
22 senkrecht oder in anderer Richtung gekippt wird, was zu einer beträchtlichen Spannungsdifferenz über die Breite des
Riemens 26 führen und dessen Verschleiß beschleunigen würde, sondern nur zu einem geringfügigen Verdrallen des mittleren
Riemenabschnittes zwischen den Riemenscheiben.
Wie insbesondere aus äen Fig. 3 und 4 hervorgeht, sind in zwei
Gewindebohrungen des Flansches 36 des Gehäuses 10 die beiden Stellschrauben 50 eingedreht, die zu beiden Seiten der Achse
des Stellzapfens 18 an der Konsole 16 angreifen. Durch entsprechende Verdrehung der Schrauben 50 wird die Transportwalze
12 um den Stellzapfen 18 verschwenkt und in die erforderliche Stellung gebracht; sie kann danach lösbar in dieser Stellung
festgehalten werden bis eine weitere Einstellung notwendig ist. Eine weitere Stellschraube 52 durchgreift den Flansch 36 und
den Ansatz 38 des Gehäuses 10 und greift an dem Stellzapfen 18 an, um diesen lösbar gegen eine Axialverschiebung zu sichern.
Wie dargestellt, ist die zweite Transportwalze 12' am entgegengesetzten
Ende des Gehäuses 10 in gleicher Weise wie die Transportwalze 12 gelagert und angetrieben. Gleiche Bauteile sind
unter Hinzufügung eines Index mit den gleichen Bezugsziffern versehen. Nicht in allen Fällen muß eine zweite Transportwalze
vorgesehen sein; ist sie vorhanden, so braucht sie nicht unbedingt genau den gleichen Aufbau zu haben wie die Transportwalze
12.
Im Betrieb der Vorrichtung läuft das Endlosfasergarn Y in
mehreren Windungen um die Transportwalzen 12, 12'; in Fig. 2 sind drei Windungen angedeutet. Die Transportwalzen werden
durch die Eingangswelle 20 in Drehung versetzt und bewegen das Garn in der durch Pfeile angedeuteten Richtung, Bei seinem Lauf
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yon einer Transportwalze zur anderen streicht das Garn an den
nach außen gewölbten Seitenflächen des Heizblockes 28 entlang und wird hierdurch erwärmt. Eine Einstellung des Abstandes
zwischen den Garnwindungen wird durch Veränderung der Winkeleinstellung der Transportwalze 12 und/oder 12' erreicht, was
bei der beschriebenen Vorrichtung in sehr einfacher Weise vonstatten geht, ohne daß hierdurch die auf die Riemen 26, 261
einwirkende Spannung oder deren gleichmäßige Verteilung merklich verändert wird. Um beispielsweise die Winkelneigung der
Transportwalze 12 zu verändern, werden die Stellschraube 52
und eine der Stellschrauben 50 zunächst etwas zurückgedreht und die zweite Stellschraube 50 weiter eingedreht. Hierdurch Ϊ
wird die Konsole 16 und mit dieser die Transportwalze 12 in
waagerechter Ebene um die senkrechte Achse des Stellzapfens
18 verschwenkt. Ist die erforderliche Winkeleinstellung der
Transportwalze 12 hergestellt, so wird die vorher gelockerte Stellschraube 50 wieder festgezogen, um die Transportwalze zuverlässig in ihrer Stellung festzulegen. Infolge der Schwenkbewegung
der Welle 14 aus der Mittelstellung heraus bewegt sich
ihre Riemenscheibe 24· von der auf der Eingangswelle 20 angebrachten Riemenscheibe 22 weg. Diese Verstellung führt jedoch zu keinerlei Änderung der Spannung des Riemens 26, sondern
nur zu einer geringfügigen Verstellung der Konsole 16 gegen die Kraft der Feder 41 nach unten. Die Stellschraube 52, die lediglich dazu dient, eine mögliche Flatterbewegung der Transport- I
walze zu verhindern, kann daher sofort wieder festgezogen werden, nachdem die Transportwalze 12 unter automatischer Aufrechterhai tung der für den Betrieb erforderlichen Spannung des
Riemens 26 auf die vorgesehene Winkelneigung eingestellt worden ist. Die Spannung bleibt weiterhin gleichmäßig über die Breite
des Riemens verteilt, da die vorgenommene Einstellung lediglich zu einem Verdrallen des mittleren Riemenabschnittes, Jedoch
nicht zu einem Kippen seiner Lauffläche führt.
Die Transportwalze 12 kann gemäß Fig* 1 selbstverständlich
nach rechts oder nach links verschwenkt werden; in gleicher Weise kann auch die Transportwalze 121 unabhängig von der
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Transportwalze 12 in beiden Richtungen verschwenkt werden.
Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, weist die Vorrichtung einen Heizblock 28 mit nach innen gewölbten Stirnabschnitten
auf, die der Krümmung der Transportwalzen 12, 12' angepaßt sind und einem Teil von deren Umfang folgeno Der Heizblock
reicht so dicht an die Transportwalzen heran, wie es die Einstellbewegung derselben zuläßt. Während der beschriebene
Aufbau bestimmte Vorteile aufweist, treten bei den bisher bekannten Vorrichtungen Schwierigkeiten auf, wenn sich während
des Laufes auf einer der Transportwalzen unerwünschte Garnwickel gebildet haben, wie es zuweilen bei einem Bruch des
verarbeiteten Garnes vorkommt. Gewöhnlich werden derartige Wickel dadurch entfernt, daß man einen mit einem Haken oder
Schnabel versehenen Stock bzw. Werkzeug aus Holz oder einem ähnlichen weichen Material, welches keine Schmirgelwirkung ausübt,
zwischen die betreffende Transportwalze und die daneben liegende Fläche des Heizblockes einführt. Das Werkzeug wird an
den Mantel der Transportwalze angedrückt und dabei zum freien Ende der Transportwalze bewegt, wobei der Wickel mitgenommen
und von der Walze heruntergeschoben wird. Da das Werkzeug bisher nur in einem begrenztem Raum untergebracht und gehandhabt
werden konnte, und eine Führung des Werkzeuges nur durch die Bedienungsperson selbst gegeben war, hat das erwähnte Verfahren
nicht immer auf Anhieb zur Entfernung des Wickels, sondern aanchmal dazu geführt, daß das Werkzeug der Hand der Bedienungsperson
entrissen und zwischen dem Walzenmantel und dem Heizblock eingeklemmt wurde. In Anbetracht der geschilderten
Schwierigkeiten ist der Heizblock 28 an seinen nach innen gewölbten Stirnflächen mit Nuten 54, 54' versehen, die der Aufnahme
und Führung des üblichen, von einer Bedienungsperson zur Entfernung unerwünschter Wickel von den Transportwalzen 12, 12·
verwendeten, mit einem Haken versehenen Stockes oder Werkzeuges dienen; in Fig. 2 ist ein derartiges Werkzeug 56 gestrichelt
angedeutet. Die Nut 54 erstreckt sich von vorn nach hinten durch
den ganzen Heizfclock 28, und zwar in der Mitte seiner nach innen
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•m Q um
gewölbten oberen Stirnfläohej sie hat daher etwa den gleichen
Abstand von den nach außen gewölbten Seitenflächen, die mit dem
Garn in Berührung kommen. Die Seitenwandungen der Nut bilden
einen stellen, vorzugsweise einen rechten Winkel mit dem der
Nut benachbarten Abschnitt der Mantelfläche der Transportwalze
12, so daß sie das Werkzeug 56 beim Einführen und beim: Heiraus-iziehen
aus der Nutabstützen und führen. Natürlich ist eine
derartige Führung insbesondere beim Herausziehen des Werkzeuges'
aus der Nut günstig, da das Werkzeug hierbei infolge seiner Anlage an der umlaufenden Transportwalze 12 seitlich auszuweichen
suchte
Falls sich auf der Transportwalze 12 ein Wickel gebildet hat,
so schiebt die "Bedienungsperson das Werkzeug 56mit dem Haken
nach vorn in die Nut 54 ein und bewegt es längs der Nut bis an deren inneres Ende. Die Bedienungsperson·braucht hierbei nicht
besonders sorgfältig oder aufmerksam vorzugehen, da die Seitenwandungen
der Nut das Werkzeug führen, wenn es eingesetzt wird.
Danach drückt die Bedienungsperson das Werkzeug nach oben und zieht es gleichzeitig aus der Nut 54 heraus. Hierbei kommt das
hakenförmige Ende am Mantel der Transportwalze und an dem Wickel zur Anlage, was dazu führt, daß der Wickel beim Herausziehen des Werkzeuges aus der Nut von der Transportwalze abgestreift wird. Jede Gefahr, daß das Werkzeug 56 von der umlaufenden
Transportwalze 12 erfaßt werden könnte, ist durch seine Anlage
an derjenigen Seitenwandung der Nut 54 beseitigt, die der Bewegungsrichtung
des dicht vorbei laufenden Walzenmantels zugewandt ist. .
Die Nut 54'hat die gleich Ausbildung wie die Nut 54 und dient
für eine Bedienungsperson in gleicher Weise dazu, einen Wickel von der Transportwalze 12· zu entfernen. In diesem Fall wird
das Werkezug 56 in die Nut 54' natürlich in der Weise eingeschoben, daß sein hakenförmiges Ende nach unten statt nach
oben weist.
Die in der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles
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verwendeten bestimmten Begriffe sollen keinen einschränkenden, sondern lediglich beschreibenden Charakter haben. Im Rahmen des
Erfindungsgedankens ergeben sich zahlreiche Abwandlungsmöglichkeiten.
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Claims (1)
- TlPate η t an s ρ r ü eheVorrichtung zum Behandeln von Garn, insbesondere Endlosfasergarn, mit mindestens einer Grarntransportwalze, die an einem Ende einer drehbar gelagerten Welle angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Welle (U, 14') Teret.ell teile ( 16, 18; 16', 18·) zugeordnet sind, die eine Schwenkbewegung der Welle (H, H1) um eine zweite, senkrecht zur Achse der Welle (14, 14'.-) gerichtete Achse sowie eine Iiängsverstellung auf dieser ermöglichen, daß der Welle (H, 1"4*) Antriebsteile einschließlich eines um die Welle geführten Riemens (26,26') zugeordnet sind, der quer zu der Ebene läuft, in welcher die | Schwenkbewegung der Welle (14, H1) vor sich geht, und daß dem Riemen (26, 26') eine elastische Spannvorrichtung (41) zugeordnet ist, welche die Welle (14, 14') längs der zweiten Achse zu verstellen sucht.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Antriebsteilen für die Welle (14, 14') eine Eingangswelle(20) gehört, die ihreUrehung über den Riemen (26, 26') auf * die Welle (14, 141) der Transportwalze (12, 12·) überträgt, und daß die Eingangswelle (20) und die Welle (14, 14') der Transportwalze (12,,12') in im wesentlichen parallelen Ebenen liegen, die etwa senkrecht zur zweiten Achse verlaufen.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Welle (14, 14V) der Transportwalze (12, 12') Einstellmittel für die Winkeleinstellung derselben zugeordnet sind.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (14, HV) der Transportwalze (12, 12·) in einem Gehäuse (10) gelagertist, wobei im Gehäuse (10) koaxial zur zweiten Achse ein Stellaapfen (18) für die Schwenkbewegung und Verstellung der Welle (Hf 14') längs der zweiten Achse drehbar und verschiebbar aufgenommen und auf dem Stellzapfen (18) eine Konsole (16, ..16·) zur Lagerung der Welle (H, H1) be-109887/163festigt ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Konsole (16, 16·) zur Lagerung der Welle (14, 14') Einstellmittel in Form von in das Gehäuse (10) eingesetzten Stellschrauben (50) zugeordnet sind, die zu beiden Seiten der zweiten Achse an der Konsole (16, 16') angreifen und diese lösbar in der vorgesehenen Winkelstellung festlegen.6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportwalze (12, 12') ein Heizblock (28) zugeordnet ist, über den das von der Transportwalze (12, 121) vorwärtsbewegte Garn (Y) hinwegläuft und der mit einem nach innen gewölbten Stirnabschnitt bis dicht an die Transportwalze (12, 12') heranreicht und einem Teil von deren Umfang folgt, und daß im Stirnabschnitt des Heizblockes (28) eine im wesentlichen durchgehende, zur Transportwalze (12, 121) hin offene Nut (54, 54') für die Aufnahme und Führung eines Werkzeuges (56) zum Entfernen von Garnwickeln vorgesehen ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizblock (28) zwei nach außen gewölbte Seitenflächen aufweist, welche die Mantelfläche der Transportwalze (12,12·) tangieren, und daß die Nut (54, 54') zur Aufnahme des Werkzeuges den gleichen Abstand von den Seitenflächen des Heizblockes (28) hat und ihre Seitenwandungen senkrecht zu dem der Nut benachbarten Abschnitt der Mantelfläche der Transportwalze (12, 12») verlaufen.1 0 9 8 8 7 / 1 6 3
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|---|---|---|---|
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Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2039354A1 true DE2039354A1 (de) | 1972-02-10 |
| DE2039354B2 DE2039354B2 (de) | 1974-04-11 |
| DE2039354C3 DE2039354C3 (de) | 1974-11-21 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2039354C3 (de) |
| GB (1) | GB1311981A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN119845004A (zh) * | 2025-02-17 | 2025-04-18 | 浙江奇锦纺织有限公司 | 一种阻燃涤纶纱线的连续烘干装置 |
-
1970
- 1970-08-04 GB GB1311981D patent/GB1311981A/en not_active Expired
- 1970-08-07 DE DE19702039354 patent/DE2039354C3/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN119845004A (zh) * | 2025-02-17 | 2025-04-18 | 浙江奇锦纺织有限公司 | 一种阻燃涤纶纱线的连续烘干装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2039354C3 (de) | 1974-11-21 |
| DE2039354B2 (de) | 1974-04-11 |
| GB1311981A (en) | 1973-03-28 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |