DE2038939C - Funkenstreckenstapel fur Uberspannungs ableiter - Google Patents
Funkenstreckenstapel fur Uberspannungs ableiterInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Funkenstreckenstapel für überspannungsableiter, der aus nach beiden Sei·
ten wirksamen, mit Einpressungen versehenen Funkcnstrcckenplatten besteht, d. h., beim Ansprechen
des Übcrspannungsableiters und Zünden der Lichtbögen zwischen den Funkenstrecken gehen von jeder
einzelnen Platte nach beiden Seiten Lichtbögen aus.
Hs ist bekannt, Funkenstrecken für Überspannungsableiter aus plattenförmigen Elektroden aufzubaiion. die mindestens an einer Stelle eine Einprä
gung besitzen, die den Abstand zwischen den Platten ' verringert und somit als Zündsielie für den Lichtbogen
wirkt (deutsche Patentschrift 1015 909, österreichische
Patentschrift 189686, USA.-Patentschrift 2 324108).
Weiter ist es schon bekannt, diese Zündstellenemprägungen
oder auch besondere Einprägungen als Halterungen für Steuerimpedanzen oder isolierende
Zwischenstücke zu verwenden, indem auf der Negativseite, also in dem durch die Einprägung entstehenden
Hohlraum, ein solches im allgemeinen zylindrisches Element eingesteckt wird (deutsche Patentschrift
1015 909, österreichische Patentschrift 189 686,
USA.-Patentschrift 2324 108).
Es ist auch schon bekannt, mehrere Plattenelekttoden übereinander anzuordnen, bei welchen die übereinanderliegenden
rinprägungen verschiedene Tiefen aufweisen (deutsche Patentschrift 1 015 9(W).
N'jn ist man im allgemeinen bestrebt, den Lichtbogen
von der Zündstelle mit verringertem AbManJ durch vom eigenen Strom erzeugte oder fremd er
zeugte magnetische Kräfte in den Raum größere, Plattenabstandes wegzuziehen und ihn laufen zu las
sen. so daß die Lichtbogenspannung erhöht wird, se; ne Fußpunkte fortlaufend gekühlt werden und dann;
seine Löschung begünstigt wird (schweizerische Pa tentschrift285 923).
Bei seiner Bewegung kann jedoch der Lichtbogen auch den Rand der Funkenstreckenplatie erreichen
so daß unter Umstanden eine Außendurchzünduni: am äußeren Umfang des Funkenstreckenstapels auf
treten kann. Ein solcher AuiJenüberrehlag kann die
Löichfähigkeit des Überspannungsableiter!» beeinträchtigen
und sogar zu Schaden an den aktiven Teilen oder Isolierungen Anlaß geben.
Der Lichtbogen wird auf eng~m Raum im Platteninnenraum
festgehalten und ein Fortlaufen bis zum Plattenrand wirksam verhindert, wenn der Funkenstreckenstapel
aus nach beiden Seiten wirksamen, mit Einpressungen versehenen Funkenstreckenplatten besteht,
bei welchen erfindungsgemäß die Einpressungen in jeder Funkenstreckenplatte nach einer Seile
die Gestalt eines ringwallförmigen Auges und nach der anderen Seite im Zentrum der Negativseite des
Auges die Gestali eines Kegels aufweisen.
Ordnet man die Einpressung in der Funkenstrekkenplatie
etwas exzentrisch, d. h. aus der Mitte ge iackt an. so kann man beim Aufeinanderstapeln der
Funkenstreckenplatten durch eine leichte gegenseitige Verdrehung der benachbarten eine Funkenstrecke
bildenden Platten erreichen, daß die Kegelspitze der einen Platte über dem Ringwall der folgenden Platte
steht. Eine günstige Ausbildung der Erfindung ist vorhanden, wenn die Höhe des Ringwalles über der
Plattenebene etwa gleich groß ist wie die Höhe der Kegelspitze über der Plattenebene auf der anderen
Seite jeder Platte.
An Hand der Zeichnung sei die Erfindung und ihre Wirkungsweise näher erläutert. In der Zeichnung
ist ein Ausschnitt aus dem Funkenstreckenstapel von drei übereinanderstehenden Elektrodenplatten
1 gemäß der Erfindung dargestellt. Nach oben weisen diese Platten eine Einprägung in Gestalt eines
ringwallähnlichen Auges 2 auf, in dessen Mitte eine Kegelspitzc 3 nach der anderen Seite herausgedrückt
ist.
Durch die von der Mittellinie exzentrisch, also seitlich
versetzte Anordnung dieser Einpressung und ein
gegeneinander verdrehtes Aufeinanderstapeln der Funkenstreckenplatten wird erreicht, daß die Kegelspitze
3 dei oberen Platte über dem Ringwall 2 der unteren Platte zu stehen kommt, so daß zwischen
beiden die im Abstand verkleinerte Lichtbogenzündstelle 4 entsteht. Zündet nun an dieser Stelle beim
Ansprechen des Ableiters ein Lichtbogen, so kann er wegen der schnellen Zunahme des Plattenabstandes
infolge dei Ausbildung der Kegelränder einerseits und auch des Ringwalles andererseits nicht in den ebenen
Plattenraum überspringen, damit auch nicht zum Rande der Funkeustr«*ckenplatte wandern und einen
Außenüberschlag einleiten.
Der Abstand der Funkenstreckenplatlen gegeneinander kann in bekannter Weise durch zwischen den
Platten angeordnete pillenförmige Abstandskörper gehalten werden, die je nach Bedarf auch aus hochohmigem,
gegebenenfalls spannungsabhängigem Widerstandsmaterial bestehen können und damit als
Steuerelemente wirken.
Diese piHenförmigen Abstandskörper werden
zweckmäßig durch ihren Umfang anfassende punktförmige
Einprägungen in mindestens einer Funkenstreckenplatte seitlich gehalten, es genügen drei in
gleichmäßigem Abstand am Umfang verteilte Einpra-
mne zusätzliche Sicherheit gegen Außenüberschläge
wird dadurch gewonnen, daß die Funkenstreckenplatten außen durch einen aufgezogenen Ring aus
elastischen· Isolierstoff umfaßt sind.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung der Funkenstreckenplatten
ist eine sehr kleine Bauweise des Funkenstreckenstapels für Überspannungsableiter gewonnen,
die am äußeren Umfang vollkommen offen sein kann, ohne daß die Gefahr von Außenüberschlägen
besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Funkenstreckenstapel für Überspannungsableiter, bestehend aus nach beiden Seiten wirksa- S
men, mit Einpressungen versehenen Funkenstrekkenplatten, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einpressungen in jeder Funkenstreckenplatte nach einer Seite die Gestalt eines ringwallförmigen
Auges und nach der anderen Seite im Zentrum der Negativseite des Auges die Gestalt
eines Kegels aufweisen.
2. Funkenstreckenstapel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einpressungen in
den Funkenstreckenpiaüen exzentrisch sind und daß bei der Stapelung zwei aufeinanderfolgende
Funkenstreckenplatlen so gegeneinander verdreht
sind, daß dir Kegelspitze der einen Funkenstrekkenplallc
über dem Ringwall dei folgenden Funkenstreckenplatte
steht. ao
3. Funkenstreckenstapel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringwall
nach der einen Seite um dieselbe Höhe über die Plattenebene übersteht w:e der Kegel nach
der anderen Seite.
4. Funkensireckenstapel nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die
Funkenstrecker<platten gegeneinander durch zwischergelegte
pillenähnliche Abstandskörper in einem Abstand gehalleii sind.
5. Funkenstreckenstapel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die pillenähnlichen
Abslandskörper oder ein Teil von ihnen aus hochohmigem Widerstandsmaterial bestehen und
als Steuerelemente wirken.
6. Funkenstreckenstapel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die pillenähnlichen
Abstandskörper oder ein Teil von ihnen aus hochohmigem spannungsabhängigem Widerstandsmaterial
bestehen und als Steuerelemente wirken.
7. Funkcnstreckenstapel nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
pillenähnlichen Abstandskörper durch ihren Umfang einfassende punktförmige Einprägungen in
mindestens einer von zwei aufeinanderfolgenden Funkenstrcckenplatten seitlich gehalten sind.
8. Funkenstreckenstapel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
äußere Rand jeder Funkenstreckenplatle durch einen aufgezogenen Ring aus elastischem Isolierstoff
umfcßt ist.
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