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DE2038786C - Rohrpostanlage mit einer Regeleinrichtung zur Einhaltung eines Sollwertes der Förderluftgeschwindigkeit. Anrrr. Siemens AG, 1000 Berlin u. 8000 München - Google Patents

Rohrpostanlage mit einer Regeleinrichtung zur Einhaltung eines Sollwertes der Förderluftgeschwindigkeit. Anrrr. Siemens AG, 1000 Berlin u. 8000 München

Info

Publication number
DE2038786C
DE2038786C DE19702038786 DE2038786A DE2038786C DE 2038786 C DE2038786 C DE 2038786C DE 19702038786 DE19702038786 DE 19702038786 DE 2038786 A DE2038786 A DE 2038786A DE 2038786 C DE2038786 C DE 2038786C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pneumatic tube
conveying air
air speed
different
speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702038786
Other languages
English (en)
Other versions
DE2038786A1 (de
DE2038786B2 (de
Inventor
Hans-Joachim 1000 Berlin Kardinal
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Priority to DE19702038786 priority Critical patent/DE2038786C/de
Publication of DE2038786A1 publication Critical patent/DE2038786A1/de
Publication of DE2038786B2 publication Critical patent/DE2038786B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2038786C publication Critical patent/DE2038786C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

bei im Gegensatz zu der bekannten mechanischen Drosselvorrichtung voneinander getrennt, so daß eine angenähert linear verlaufende Charakteristik der elektrischen Eingangsgröße der Regeleinrichtung erzielt werden kann, ohne daß der als Bezugsgröße der Regelung dienende Sollwert davon beeinflußt werden würde. Als Meßfühler dient dabei vorzugsweise ein NTC-Widerstand, der — um von der Umgebungstemperatur unabhängig zu sein — auf einen gegenüber dieser höheren Temperaturwert vorgeheizt ist.
Die Regeleinrichtung ist vorzugsweise an die Antriebseinrichtung eines die Förderluft erzeugenden Gebläses angeschlossen, wobei in Anbetracht der für Rohrpostanlagen im allgemeinen ausreichenden verhältnismäßig kleinen Motoren, die nur geringe bewegte Massen enthalten, dazu alle bekannten Regelung"verfahren angewendet werden können. So können beispielsweise im Eiregerstromkreis des Motors liegende antiparallele Thyristoren im Schalterbetricb oder in Phasenanschnittsteuerung durch den Ausgang der Regeleinrichtung getriggert werder.
Die Erfindung wird an Hand der F i g. 1 und 2 erläutert, wobei in der Fig. 1 ein Diagramm dargestellt ist, aus dem die Betriebsverhältnisse in einer Rohrpostanlage und ihre Änderungen bei unterschiedlich langen Fahrrohren zu erkennen ist, während in der F i g. 2 schematisch die Regelung des Antriebsmotors eines die Förderluft für eine Rohrpostanlage liefernden Gebläses gezeigt ist.
Das in der F i g. 1 dargestellte Diagramm zeigt den Verlauf der Druckdifferenz ρ am Gebläse über der Förderluftgeschwindigkeit ν in einei Rohrpostanlage aufgetragen. Dabei ist zur Vereinfachung der Darstellung auf eine Berücksichtigung der Druckabfälle an geförderten Förderbehältern verzichtet worden. Die eingetragenen Fahrrohrkennlinien Fk, Fm und Fl mögen kleine, mittlere bzw. lange Fahrrohrabschnitte repräsentieren. Wenn —· wie bei der beschriebenen bekannten Einrichtung zur Reg 'ung tier Förderluftgeschwindigkeit mittels einer uckluftmeßeinrichtung — in Anlehnung an eine \ rgegebene Gebläse· kennlinie, beispielsweise GKm. ein bestimmter mittlerer Druck p„, einer bestimmten angestrebten mittleren Geschwindigkeit v„, zugeordnet ist, so ergeben sich bei der Möglichkeit des Auftretens d.r drei Fahrrohrkennlinien FA', Fm und Fl trotz des; Versuches einer Regelung der Förderluftgeschwindigkeit
ίο Schwankungen zwischen vmin und vmas.
Bei der erfindungsgemäßen Rohrpostanlage werden dagegen die Gebläsckennlinien so verschoben, daß für jede Fahrrohrkennlini; Fk, Fm und Fl durch entsprechende Einstellung einer angepaßten Gebläsekennlinie GKk, GKm und GKl jeweils die angestrebte Betriebsgeschwindigkeit vm erzielt wird.
In der Fig. 2 ist dargestellt, in welcher Weise die Verschiebung, der Gebläsekennlinie in Abhängigkeit von dem Maß der Förderluftgeschwindigkeit erfolgt.
An einen Differenzverstärker DV ist einerseits der ein der Förderluftgeschwindigkeit äquivalentes Signal liefernde Meßfühler MF und andererseits der zur Einstellung des Sollwertes der FördcrluftgeschwinrMgkeit dienende Widerstand Rs angeschlossen. Der Oszillator Oi; erzeugt dabei synchron zum Netz um 90° verschobene Rechteckimpulse, die dem Eingang der Gatterschaltung GS zugeführt werden, deren anderer Eingang an den Ausgang des Differenzverstärkers DV angeschlossen ist. Wird die von dem Widerstand Rs vorgegebene Schwelle überschritten, so erhält die Gatterschaltung GS kein Signal und die Thyristorschaltung TS bleibt ohne Zündimpulsc. Daraufhin verringert sich die Drehzahl des Motors M, bis die dadurch bedingte Absenkung der Förderluftgeschwindigkeit über den Meßfühler MF wieder zu einer Durchschaltung der Gatterschaltung GS und damit zu einer Zündung der Thyristorschaltung TS führt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 2 selnder Beladung ändert; er steigt z. B. bei wachsen- Patentansprüche: der Beladung, womit gleichzeitig ein Sinken der Luftgeschwindigkeit verbunden ist. Beim Steigen des
1. Rohrpostanlage mit einer einen relevanten Drucks innerhalb der Anlage wird also über die Parameter der innerhalb des Fahrrohrnetzes be- 5 Regeleinrichtung die Förderluftgeschwindigkeit in stehenden Betriebsverhältnisse auswertenden der Anlage erhöht. Dieses Verfahren beinhaltet inso-Meßeiürichlung, die an eine einen Sollwert der fern einen großen Nachteil, als es nicht in der Lage Förderluftgeschwindigkeit vorgebende Regelcin- ist, die unterschiedlichen Abhängigkeiten der Änderichtung angeschlossen ist, dadurchgekenn- rung der Förderluf tgeschwindigkeit von Änderungen zeichnet, daß die Meßeinrichtung ein das io der Druckluftverhältnisse in der Anlage bei geringen Maß der Förderluflgeschwindigkeit direkt in eine und großen Strömungswiderständen zu berücksichentsprechende elektrische Eingangsgröße der tigen. Bei verhältnismäßig langen Rohren, d. h. bei Regeleinrichtung (Rs, DV) umsetzender Meß- großen Entfernungen zwischen einer Sendestation fühler (MF) ist. und einer Empfangsstation, bringen verhältnismäßig
2. Rohrpostanlage nach Anspruch 1, dadurch 15 geringe Druckänderungen nur geringe Änderungen gekennzeichnet, daß der Meßfühler (MF) ein vor- der Förderluf !geschwindigkeit mit sich, während im geheizter NTC-Widerstand ist. Gegensatz dazu derart geringe Druckänderungen bei
3. Rohrpostanlage nach Anspruch 1 oder 2, kurzen Fahrrohrabschnitten bereits erhebliche Gedadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrich- schwindigkeitsänderungen verursachen.
tung(/?s, DV) an eine Antriebseinrichtung(M) 2G Aus der deutschen Patentschrift 1 297 032 ist so-
eines die Förderluft erzeugenden Gebläses ange- wohl in bezug auf den Aufwand als auch in bezug
schlossen ist. auf die Funktionsweise an eine Rohrpostanlage angepaßte Einrichtung zur Beeinflussung der Förderluftgeschwindigkeit bekannt. Diese Einrichtung bein-
25 haltet eine duckt in das Fahrrohrnetz einer Rohrpostanlage mit in unterschiedlicher Größe auftretenden Strömungswiderständen eingefügte Drosselvor-
In Rohrpostanlagen führen unterschiedliche Strö- richtung, deren bewegliche Klappen unmittelbar mungswiderstLuide einzelner Fahrrohre bzw. einzel- durch die von einem Gebläse gelieferte Förderiuft so ner Fahrrohrabschnitfs zu unterschiedlichen Ge- 30 verstellt werden, daß die Durchlässigkeit der Drosselschwindigkeiten der von einem Gebläse gelieferten vorrichtung in Abhängigkeit vom jeweils gegebenen Förderluft. Die unterschiedlic' en Strömungswider- Strömungswiderstand des hinter der Drosselvorrichstände sind dabei — da innerhalb einer Rohrpost- tung befindlichen Fahrrohrnetzes im Sinne einer ananlage in der Regel gleicher Durchmesser der Fahr- nähernden Konstanthaltung der Förderluftgeschwinrohre vorausgesetzt werden kann — auf unterschied- 35 digkeit verändert wird. Da durch die zur definierten liehe Längen dieser Fahrrohrabschnitte zurückzu- Verstellung der Klappen der Drosselvorrichtung einführen. Diese unterschiedlichen Längen wirksamer gesetzten Federn sowohl eine Anpassung des System-Fahrrohiabschnitte entsprechen den jeweiligen lint- widerstände:; der Drosselvorrichtung an einen vorgefernungen zwischen einer Sende- und einer Emp- gebenen Maximalwert der Förderluftgeschwindigkeit fangsstation. 4O als auch eine lineare Charakteristik bezüglich der Unterschiedliche Förderluftgeschwindigkeiten füh- Abhängigkeit des Systemwiderstandes vom Strören nun aber auch zu unterschiedlichen Geschwindig- mungswiderstand des hinter der Drosselvorrichtung keiten der Rohrpostbüchsen, wobei im ungünstigen liegenden Fahrrohrnetzes erzielt werden soll, erweist Fall diese Unterschiede noch durch unterschiedliche es sich als schwierig, eine exakte Dimensionierung Gewichte einzelner Rohrpostbüchsen vergrößert wer- 45 der Drosselklappen für jeden Sollwert der Förderden können. Da bei hoher Geschwindigkeit der Rohr- lufigeschwindigkeit durchzuführen. Die Schwierigpostbüchsen Beschädigungen an den Rohrpostbüch- keiten der Dimensionierung werden noch dadurch sen bzw. an Einrichtungen der Rohrpostanlage nicht verstärkt, daß durch Wirbelbildung im Bereich der auszuschließen sind sowie eine starke Geräuschbil- Drosselklappe keine eindeutig definierten st!omungsdung damit verbunden ist, ist es bereits angestrebt 50 dynamischen Verhältnisse vorliegen,
worden, daß eine vorgegebene Maximalgeschwindig- Die Erfindung geht aus von einer Rohrpostanlage keit während des Betriebes einer Rohrpostanlage mit einer einen relevanten Parameter der innerhalb nicht überschritten wird, gleichzeitig aber eine Min- des Fahrrohrnetzes bestehenden Betriebsverhältnisse destgeschwindigkeit, die entweder unter Berücksich- auswertenden Meßeinrichtung, die an eine einen tigung der minimal zu erbringenden Verkehrslei- 55 Sollwert der Förderluftgeschwindigkeit vorgebende stung der gesamten Anlage, der Sicherheit der För- Regeleinrichtung angeschlossen ist. Die der Erfinderung auch in vertikal nach oben verlaufenden dung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die Fahrrohrsträngen oder unter Berücksichtigung dieser Regeleinrichtung so auszulegen und anzusteuern, daß beiden Kriterien ausgelegt sein kann. mit geringem schaltungstechnischem und konstruk-Durch die Offenlegungsschrift 1 556 111 ist eine 60 tivem Aufwand eine exakte Konstanthaltung der För-Einrichtung bekannt, die ein an die Fahrrohrleitung derluftgeschwindigkeit auch bei unterschiedlichen angeschlossenes Meßglied enthält, das ständig den Strömungswiderständen innerhalb der Rohrpost-Druck in der Fahrrohrleitung mißt und einen ent- anlage erzielt wird. Erfindungsgemäß wird dies dasprechenden Wert einer Regeleinrichtung zuführt, durch erreicht, daß die Meßeinrichtung ein das Maß die in Abhängigkeit von Dnickänderungen in der 65 der Förderluftgeschwindigkeit direkt in eine entAnlage die Förderluftgeschwindigkeit regelt. Diesem sprechende elektrische Eingangsgröße der Regelein-Verfahren liegt die bekannte Tatsache zugrunde, daß richtung umsetzender Meßfühler ist.
sich der Druck in einer Fahrrohrleitung mit wech- Der Meßfühler und die Regeleinrichtung sind da-
DE19702038786 1970-08-04 Rohrpostanlage mit einer Regeleinrichtung zur Einhaltung eines Sollwertes der Förderluftgeschwindigkeit. Anrrr. Siemens AG, 1000 Berlin u. 8000 München Expired DE2038786C (de)

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DE19702038786 DE2038786C (de) 1970-08-04 Rohrpostanlage mit einer Regeleinrichtung zur Einhaltung eines Sollwertes der Förderluftgeschwindigkeit. Anrrr. Siemens AG, 1000 Berlin u. 8000 München

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2038786A1 DE2038786A1 (de) 1972-02-17
DE2038786B2 DE2038786B2 (de) 1973-02-01
DE2038786C true DE2038786C (de) 1973-09-06

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