DE2038624A1 - Verfahren und Anordnungen zur Strombegrenzenden Unterbrechung von Gleich- und Wechselstroemen hoher Spannung - Google Patents
Verfahren und Anordnungen zur Strombegrenzenden Unterbrechung von Gleich- und Wechselstroemen hoher SpannungInfo
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Description
Professor Dr.-Ing. Dieter Kin d, 33 Braunschweig,
Pockelstraße 4 ·
Km/bu K 002
31. Juli 1970
"Verfahren und Anordnungen zur strömtegrenzenden Unterbrechung
von Gleich- und Wechselströmen hoher Spannung"
Die Erfindung befaßt sich mit einem Verfahren und mit Anordnungen zur strombegrenzenden Unterbrechung von Gleich- und
Wechselströmen bei hohen Spannungen, bei dem dem abzuschaltenden
Strom in einem Schalter (Kommutierungsschalter) aus einem Kondensator ein Entladestrom von solcher Größe entgegengeschaltet
Wird, daß er gezwungen wird, auf einen Parallelweg mit hohem Widerstand zu kommutieren, wodurch er bis auf
einen Seststromwert, verringert wird, der von einem nachgeschalteten Stromunterbrecher ausgeschaltet wird.
Bei einer strombegrenzenden Ausschaltung sowohl im Gleichstrom-
alg. auch im Wechselstromnetz muß das Schaltgerät nach
dem Auslösen eine Schalterspannung erzeugen, die größer ist
als die treibende Spannung im Kreis, und es muß die während
des Schaltvorganges vom Netz gelieferte Energie (einschließlich der in den Netzinduktivitäten gespeicherten Energie) aufnehmen*
Diese beide» Anforderungen können in bestimmten Grenzen von
Schaltern mit einer intensiven Kühlung des Lichtbogens erfüllt
werden· 109887/0880
Bekannterweise kann ein Schalter auch stark entlastet werden,
wenn zur Spannungserzeugung und zur Energieumsetzung Nebenwege verwendet werden. Hierzu dient z.B. die Parallelschaltung
von einem Kondensator und einem Energieabsorber zum Kommutierungsschalter, wobei der Kondensator vorgeladen oder nicht
vorgeladen sein kann. Der Strom wird nach der Kommutierung auf den Energieabsorber so stark herabgesetzt, daß er von einem
Reststromschalter abgeschaltet werden kann. Durch geeignete Dimensionierung der Schaltung kann bei bestimmter Höhe der
Vorladung des Kondensators für einen festen Strom leichter eine Kommutierung des Stromes in den Kommutierungshilfskreis und
anschließend in den Absorberkreis erfolgen als ohne Vorladung des Kondensators. Nachteilig an diesem Verfahren ist, daß eine
Vorladung des Kondensators eine zusätzliche Energieversorgung erfordert und die Schaltung nur für einen Stromwert optimal
ausgelegt ist.
Eine weitgehende Verbesserung in dieser Hinsicht ergibt sich, wenn erfindungsgemäß der Strom im Kommutierungsschalter durch
Mittel, die auf die Kondensatorvorladung und den Entladestromverlauf
einwirken, so beeinflußt wird, daß dem Schalter während der Kommutierungsphase genügend Zeit gelassen wird,
seinen Lichtbogenwiderstand so weit zu erhöhen, daß der Strom in den Parallelpfad aus Kondensator bzw. Energieabsorber kommutiert
wird und der Strom auch nicht wieder in den Schalter zurückkommutieren kann.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung sind in der Zeichnung Schaltanordnungen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
dargestellt.
Fig, 1 zeigt das Prinzip einer Schaltanordnung mit Kommutierungseinrichtung
,
Fig. 2 ein Strom-Zeitdiagramm,
Fig. 3 eine Schaltanordnung mit strom- und spannungsabhängiger
Aufladung eines Kommutierungskondensators,
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FIg. ^a eine Konmiutierungsschaltung mit stromabhängig er
Aufladung eines Kommutierungskondensators über Ladewiderstände,
Fig. 4b gibt das dazugehörige Spannungs-Zeitdiagramm wieder,
Fig. 5- zeigt eine Schaltanordnung, die nach dem gleichen
Prinzip arbeitet wie Fig. 4ain einer Verdoppelungsschaltung,
Fig. 6 eine Schaltanordnung in Vervielfacherschaltung,
Fig. 7 zeigt eine weitere Kommutierungsschaltung in einer
Kaskadenform.
' ■
In Fig. Λ bezeichnet L die Netzinduktivität, S den Kommutierungs
schalt er, S„ einen Reststromschalter. Parallel zum
Kommutierungsschalter S liegen der Kommutierungshilfskreis
mit dem Hilfsschalter HS, dem Kondensator C und der Streuinduktivität
L sowie der Absorberkreis, der einen ohmschen Widerstand R oder einen spannungsabhängigen Widerstand R(i)
oder eine Induktivität L. enthält. Die Netzspannung u treibt
einen Strom i über diesen Kreis, der zunächst nur als Schalterstrom i über den Kommutierungsschalter S und den
Reststromschalter S-n fließt. Der Kondensator G sei durch eine
Fremdstromquelle voraufgeladen. Beim öffnen des Schalters S
und Schließen des Schalters HS fließt aus dem Kondensator C
über die Streuinduktivität L dem Strom i ein Kondensator-
s s ■
strom i entgegen, der den Strom i je nail seiner Größe mehr
c s -
oder weniger herabsetzt und dadurch eine Kommutierung des Stromes i auf dem Absorberkreis hervorruft. Der durch die
Widerstände in diesem Kreis geschwächte Strom wird dann durch den Reststromschalter S„ endgültig unterbrochen»
Diese Kommutierung des Netzstromes i auf den Absorberkreis erfolgt umso einfacher, je mehr Zeit dem Schalters für diesen
Vorgang zur Verfügung steht. In Fig. 2 ist der zeitliche Verlauf des Schalterstromes i für zwei verschieden große
ITetzströme I^ und I2 bei unterschiedlicher Kondensatorvorladung
Q dargestellt. Für die Verläufe 1 und 3 ist der
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- 4 - K 002
Kondensator mit der gleichen Ladung Q., für den Verlauf 2
mit einer Ladung Q0, die geringer ist als Q., vorgeladen.
Bei den Kurven 1 und 3 sind die Vorladungen gerade so gewählt, daß beim ϊ-linimum der Stromkurven gerade die Nullinie berührt
wird. Bei einem solchen Nullwerde1' des Stromes steht dem Schalter S mehr Zeit für die Kommutierung auf die Parallelwege
zur Verfügung, und die Möglichkeit einer erfolgreichen
Kommutierung ist damit sehr viel größer als im Fall der
Kurve 3, bei der der Strom i mit groß'--!? Steilheit lie Nulllinie
schneidet. Der für eine Kommutierung günstige Stromverlauf i , wie er beispielsweise in Fig. 2 Kurve 1 oder 2
s
dargestellt wird, ist bei konstanter Kondensatorvorladung nur für einen bestimmten Stromwert zu erzielen.
Daher sieht die Erfindung eine stromabhängige Aufladung des Kommutierungskondensators C vor, wie es in Fig. 3 gezeigt
ist. Hier wird in Abhängigkeit von der an dem Schalter S auftretenden Lichtbogenspannung u-, und auch in Abhängigkeit von
dem Schalterstrom selbst mit Hilfe des Widerstandes R™
die Energie zur Aufladung des Kondensators C erst während des Schaltvorganges vom Schaltlichtbogen aufgebracht. Die
beiden zur Aufladung des Kondensators G herangezogenen Größen werden in einem Vorladegerät A zusammengefaßt und dienen
hier zur Erzeugung eines Ladestromes i = f (u-., i ).
Zusätzlich ist noch in Reihe zur Streuinduktivität L eine
Zusatzinduktivität L , die auch stromabhängig sein kann,
oder ein ohmscher Widerstand Rr7 in den Kommutierungskreis
geschaltet. Durch diese Elemente kann die Frequenz des Schwingstromes verringert werden, und Vv. der Nähe des Nullwerdens
des Stromes i erhält i einen so flachen Verlauf.
s s
daß dem Schalter ausreichend Zeit zixr Kommutierung gegeben
wird. Der mit der angegebenen Polarität aufgeladene Kondensator C schickt nach Schließen des Schalters US den Schwingstrom i
über den Schalter S dem Strom i entgegen. Die Kondensatorvorladung und die Schaltelemente C, L^, L0 bzw. R0 sind so
dimensioniert, daß der Schalterstrom (L^) in der Nähe des
Nullwerdens einen flachen Verlauf erhält, entsprechend der Kurve 2 in Fig. 2, und der Strom i. in dip Parallelschaltung
zum Schalter kommutieren kann.
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„Μ)
- 5 - K oo2
Die Aufladung des Kondensators G kann auch in einer Schaltanordnung
erfolgen, wie sie in Fig. 4-a dargestellt ist, Hier
wird die Lichtbogenspannung u, am Schalter S über Lade-'
widerstände Rj- polaritätsgerecht an den Kondensator C gelegt.
Zur Einschaltung des Kommutierungskreises dienen Funkenstrecken
FS. Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist derart,
daß beim offen des Schalters S eine LichtbOgenspannung u,
entsteht, die in diesem Falle an einem Schalter mit Lichtbogenkühlung erzeugt wird.
Durch geeignete Wahl der Ladezeitkonstante T= 2pR . G ist
^ Ii
es möglich, den Kondensator C bis zum Erreichen der Ansprechspannung U der Zündfunkenstrecken F„ zur Zeit t = t . bei
einem kleinen Strom I/x*/eniger vorzuladen als bei einem großen
Strom Ip, wie dies aus Fig. 4b anhand der Kennlinie 1 und
der Kennlinie 2 ersichtlich ist. .
Bei Schaltern mit sehr niedriger Lichtbogenspannung oder zur
besseren Ausnutzung der Spannungsbeanspruchung der Kommutierung skapa ζ i tat kann eine Spannungsverdoppelungsschaltung, wie
sie in Fig. 5 gezeigt ist, verwendet werden. Hier werden Teile
des Kommutierungskondensators G während des Beginns des Schaltvorganges parallel von der Lichtbogenspannung u, aufgeladen und
beim Durchzünden der Funkenstrecken Fg in Reihe über den
Schalter S entladen. Auf diese Weise kann der Kondensator G bei
sonst gleichen Daten gegenüber der einfachen Yorladeschaltung
nach Fig. 4-a mit einer vierfachen Energie vorgeladen werden.
Eine n-fache Vervielfachung der Ladespannung ist mit der Schaltanordnung
nach Fig. 6 möglich. Damit alle η Ladekreise die gleiche Zeitkonstante haben; .
T1 - const * η Ö -Ca^21 _ ^ + R
1 Ιιν eil — I) hdl.) J 1 — I , ei, O · · · ·H
Z.B. T, = η G (Rtc + ^TA)
und außerdem nach der Kommutierung des Stromes auf den Absorberkreis
R(i) oder L die feilkondensatoren n G mit gleich
großen Spannungen (i*q4 ' β const) beansprucht werden, müssen die
L^tdewiderstMnde Rx. wie folgt dimensioniert werden:
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- 6 - K 002
R _ R ·
S* 6 Cl/
Bestehen alle Widerstände Rj. aus der Reihenschaltung der u t -u
Grundeinheit Rj/n, dann sind die Spannungsbeanspruchung und
die Verlustleistung bezogen auf die Längeneinheit für alle Widerstände gleich. Der Ladewiderstand Rj und damitT sind
außerdem so zu dimensionieren, daß die Kondensatoren nC in den wenigen ms vor dem Kommutierungsvorgang genügend aufgeladen
werden, nach der Kommutierung aber die Parallelschaltung der Ladewiderstände hochohmig ist gegenüber dem Absorberwiderstand.
Bei Verwendung geeigneter Funkenstrecken FS.( sie müssen einen Strom von einigen 100 A über einige 10 ms
führen können) können die Ladewiderstände gleichzeitig als Energieabsorber dimensioniert werden.
Eine weitere Schaltanordnung zur stromabhängigen Vorladung einer Kommutierungskapazität ist in Fig. 7 angegeben. Hier
liegt ein Kondensator Gy, mit großer Kapazität, aber kleiner
Nennspannung parallel zu einem Kommutierungsschalter S^.
Cx, wird vom Netzstrom aufgeladen und im Anschluß an diesen
Vorgang auf einen zweiten Kondensator C2 mit kleiner Kapazität,
aber hoher Nennspannung entladen. Wenn der Schalter Sx, öffnet,
erzeugt er eine Lichtbogenspannung. Die Kapazität des Kondensators G. ist so groß, daß nach dem Zuschalten des Hilfsschalters
HSx, eine sichere Kommutierung auf Gx, erfolgt. Der
Kondensator Gy. wird nun vom Net ζ strom I aufgeladen. Ist der
Hilfsschalter HSp eine Funkenstrecke, so erfolgt die Aufladung
unabhängig von der Größe vom Netzstrom I bis zu einer festen Spannung. Wenn HS2 ein Hilfsschalter ist, der nach
einer konstanten Zeit ^t nach Auslösen von HSx, einschaltet,
dann erfolgt eine Vorladung von Gx,, die wegenAt = const
proportional der Größe des Stromes I ist (Uqx, = (1/CxJ)At).
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203862A
mit 0 = 1, 5,- 5,·.., (2n - 1)
mit lc = 2, 4,6, ... , 2 η
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- F- - K 002
Die Schaltung ist so "bemessen, daß CL nur auf einige kV
aufgeladen wird und sich dann nach Schließen von HSp in der
angegebenen Richtung über den Kreis Cp-L - Sp mit dem
Schwingstrom i entlädt und im Schalter S0 einen Stromnulldurchgang
erzeugt, der eine Kommutierung des Netzstromes auf den Absorberkreis R, Ri bzw. L ermöglicht. Nach Löschen
von S- und Zuschalten von HSp verhält sich die Schaltung
(wegen CL >> Cp) näherungsweise so, als würde der vorgeladene
Kondensator Cp (gleiche Ladung wie in Cx,) über Sp entladen.
Die gezeigten Schaltanordnungen können auch wechselseitig ^ mit den Mitteln versehen werden, durch die zusätzlich eine
Beeinflussung der Stromkurve eintritt, wenn diese Mittel in der betreffenden Schaltanordnung an sich nicht vorgesehen sind.
7 Seiten Beschreibung
12 Patentansprüche
3 Seiten Zeichnung
12 Patentansprüche
3 Seiten Zeichnung
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Claims (12)
- '.: .-"!I ;" jilßi |ΐρΐ;:7ΐ"«!! S1!!'Professor Dr.-Ing. Dieter Kin d, 33 Braunschweig, Pockelstraße 4Km/bu E 00231.JuIi 1970Patentansprüche. Verfahren zur strombegrenzenden Unterbrechung von G-leich- und Wechselströmen hoher Spannung, bei dem dem abzuschaltenden Strom in einem Schalter (Kommutierungsschalter) aus einem Kondensator ein Entladestrom von solcher Größe entgegengeschaltet wird, daß er gezwungen wird, auf einen Parallelweg mit hohem Widerstand zu kommutleren, wodurch er bis auf einen Reststromwert verringert wird, der von einem nachgeschalteten Stromunterbrecher ausgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom im Kommutierungsschalter durch Mittel, die auf die Kondensatorvorladung und den Entladestromverlauf einwirken, so beeinflußt wird, daß dem Schalter während der Kommutierungsphase genügend Zeit gelassen wird, seinen Lichtbogenwiderstand so weit zu erhöhen, daß der Strom in den Parallelpfad (C) bzw. (R, R(i),L) kommutiert wird und der Strom auch nicht wieder in den Schalter zurückkommutieren kann.
- 2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß im Kommutierungskreis in Reihe . mit dem Kondensator (C) oder in Reihe mit dem Schalter (S) eine Zusatzinduktivität (IO oder (L„(i)) liegt, die so ausgelegt ist, daß sie den Kommutierungsvorgang so weit verzögert, wie das für das Ansteigen des Lichtbogenwiderstandes erforderlich ist (Fig. 3)·109887/0880AOK 002
- 3. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, durch die die Aufladung des Kondensators (C) "bzw. die Aufladung des Kommutierungskondensators (C.) erst während des Schaltvorganges selbst erfolgt (Fig. 3-6 bzw. Fig. 7)·
- 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die bewirken, daß die Aufladung der Kondensatoren entweder durch die Lichtbogenspannung oder durch den abzuschaltenden Strom erfolgt (Fig. 3-6 bzw.Fig.7;
- 5· Anordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel eine Aufladung der Kommutierungskondensatoren zusätzlich auch in Abhängigkeit von der Stärke des abzuschaltenden Stromes bewirken (Fig.3-7)·
- 6. Anordnung nach Anspruch 3-5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufladung der Kondensatoren eine Verstärkerschaltung mit der Ausgangsgröße i = f (i, α, ) vorgesehen ist (Fig.3).
- 7. Anordnung nach Anspruch 3-5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufladung der Kondensatoren eine Vorladungsschaltung nach Fig. 4 vorgesehen ist.
- 8. Anordnung nach Anspruch 3-5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufladung der Kondensatoren eine Spannungsvervielfachung sschaltung nach Fig. 5,6 vorgesehen ist.
- 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß alle η Ladekreise der Vervielfachungsschaltung nach Fig. 6 eine gleiche Zeitkonstante haben und nach der Kommutierung des Stromes auf den Parallelzweig (R, R (i) oder L) die Teilkondensatoren mit gleich großen Spannungen beansprucht werden.109887/0880K 002.
- 10. Anordnung nach Anspruch 7, 8> dadurch gekennzeichnet, daß die Ladezeitkonstanten der Anordnungen nach Fig. 4- - 6 so dimensioniert sind, daß die Kondensatoren vor der Kommutierung während der Brenndauer des Lichtbogens in wenigen ms genügend aufgeladen sind.
- 11. Anordnung nach Anspruch 7> 8, dadurch gekennzeichnet, daß "bei Verwendung von Funkenstrecken (FS) mit zulässiger · Stromführung von einigen 100 A bis 1000 A über einige 10 ms die Ladewiderstände gleichzeitig als Energieabsorber dimensioniert sind.
- 12. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Koinmutierungsschalter (d und Sp) in Reihe liegen und der erste Schalter (Sx,) von einem Kondensator (CL) großer Kapazität, aber geringer Spannungsfestigkeit überbrückt ist.und daß zu der Reihenschaltung der beiden Schalter (S. und Sp) ein zweiter Kondensator (Cp) kleiner Kapazität, aber hoher Spannungsfestigkeit liegt, über den nach dem Erlöschen des Lichtbogens im ersten Schalter (S ) ein Schwingstrom (ic) fließt, der im zweiten Schalter (Sp) Stromnulldurchgänge bewirkt, die eine Kommutierung des abzuschaltenden Stromes auf dem Kebenweg mit dem hohen Widerstand (R, Ri, L) ermöglichen (Fig. 7). -109887/0880Leerseite
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| 8130 | Withdrawal |