DE2038491B2 - Mehrspindelige automatische Drehbank - Google Patents
Mehrspindelige automatische DrehbankInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B9/00—Automatic or semi-automatic turning-machines with a plurality of working-spindles, e.g. automatic multiple-spindle machines with spindles arranged in a drum carrier able to be moved into predetermined positions; Equipment therefor
- B23B9/005—Spindle carriers: constructional details, drives for the spindles, or the like
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Werkstückspindel-Antrieb für einen Mehrspindei-Drehautomaten mit
in einer drehschaltbaren Trommel angeordneten Werkstückspindeln mit zwei Drehzahlen, wobei auf den
Werkstückspindeln zwei lose laufende Zahnräder angeordnet sind, die über jeweils eine Kupplung mit der
jeweiligen Werkstückspindel kuppelbar sind, und die ihren Antrieb von einer koaxial in der Spindeltrommel
angeordneten Zentral-Antriebswelle erhalten.
Ein mit einem derartigen Werkstückspindel-Antrieb ausgeführter Mehrspindel-Drehautomat ist nach der
US-PS 30 63 131 bekannt und bildet insoweit auch den Ausgang eines auf die Anmelderin zurückgehenden
Vorschlags gemäß der DE-PS 20 38 489. Hierbei sind auf der Zentral-Antriebswelle zwei axial beabstandete
Zahnräder unterschiedlichen Durchmessers fest angeordnet, die einen Antrieb der Werkstückspindel über
deren lose umlaufende Zahnräder durch wahlweise Kupplungsvorgänge mit unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten,
jedoch in gleicher Richtung ermöglichen.
Bei einem derartigen Drehautomaten bereitet es Schwierigkeiten, das beim Drehen entstehende Gemisch
aus öl und Spänen am Eindringen in die Maschine selbst zu hindern und in zuverlässiger Weise abzufordern.
Dies liegt daran, daß bei den in der Regel symmetrisch zur senkrechten Mittellinie der Spindeltrommel
angeordneten Werkzeughaltern nur für eine Werkstückspindel erreicht werden kann, daß die Späne
senkrecht nach unten abgefördert werden.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Werkstückspindel-Antrieb so auszuführen,
daß die Voraussetzungen für eine Vermeidung der Verunreinigung des Drehautomaten durch während des
Drehens entstehende Späne besser als bislang geschaf
r>»
·>ο fen werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß wenigstens die jeweils unten befindlichen Arbeitsspindeln in zueinander entgegengesetzten Drehrichtungen
antreibbar sind.
Auf diese Weise wird erreicht, daß wenigstens bei den
beiden jeweils unten liegenden Werkstückspindel^ die Späne senkrecht nach unten abgeleitet werden können.
Sie lassen sich besonders leicht durch unterhalb der drehschaltbaren Trommel umlaufendes Ol abführen.
Dies ist besonders dann von großem Vorteil, wenn sich ein aus ölen und schweren Spänen bestehendes
Gemisch bildet Aus diesem Grunde wird auch der Bearbeitungsablauf so eingerichtet, daß die stärkste
Bearbeitung eines Werkstückes vorgenommen wird, während sich das Werkstück in der tiefsten Stellung
befindet, in die man die Werkstückspindeln einstellen kann. Dies bedeutet, daß man bei der sich aus F i g. 1
ergebenden Anordnung auch verhältnismäßig schwere Bearbeitungen eines Werkstückes in den beiden
untersten Spindelstellungen durchführen kann.
Bei dem in besonders einfacher Weise konstruierten Drehautomaten von nur geringem Platzbedarf nach
dem auf die Anmelderin zurückgehenden Vorschlag gemäß der DE-PS 2038 489, bei welchem das eine
Zahnrad auf der jeweiligen Werkstückspindel unmittelbar mit einem Zahnrad der Zentral-Antriebswelle
kämmt, während das andere Zahnrad auf der Werkstückspindel von dem ersten Zahnrad über eine für
jeweils zwei benachbarte Werkstückspindeln gemeinsam Vorgelegewelle antreibbar ist, läßt sich das in der
vorliegenden Anmeldung als erfinderisch Herausgestellte zweckmäßig so ausführen, daß zwischen dem
anderen Zahnrad auf der Werkstückspindel und dem zugehörigen Zahnrad der Vorgelegewelle ein Zwischenzahnrad
vorgesehen ist Dieses Zwischenzahnrad übernimmt dann bei entsprechender Einrückung der
Kupplung die Umkehr der Antriebsrichtung für eine der beiden sich in unterer Stellung befindlichen Werkstückspindeln.
Die Erfindung wird weiterhin unter Bezugnahme auf die Zeichnung veranschaulicht Darin zeigt
F i g. 1 eine stirnseitige Ansicht des Getriebeteils des Drehautomaten, während
F i g. 2 einen Querschnitt entlang der Schnittlinie H-II der F i g. 1 wiedergibt.
Die in der Zeichnung dargestellte, mehrspindelige Drehbank ist mit mehreren, zum Beispiel sechs
Werkstückspindeln ausgeführt, von denen eine in F i g. 2 mit dem Bezugszeichen 9 versehen ist; ein Ende jeder
Spindel ist mit einer Einspannung 10 für die Aufnahme eines Werkstückes ausgeführt Die Werkstückspindeln
sind in der Trommel 11a angeordnet die im nicht gezeigten Gehäuse angeordnet und darin drehschaltbar
ist
Für den Antrieb der Werkstückspindeln ist eine zentral angeordnete, nicht bezeichnete Zentral-Antriebswelle
vorgesehen, auf der sich ein einzelnes Zahnrad 1 befindet, welches im ständigen Eingriff mit
dem Zahnrad 2 auf jeder der Werkstückspindeln 9 steht Jedes Zahnrad 2 ist auf Lagern 12 angeordnet, so daß es
in bezug auf die zugehörige Werkstückspindel 9 drehbar ist; indes ist es mit dem einen Teil einer Reibungskupplung
5 verbunden, deren anderes Ende mit der Werkstückspindel 9 in Verbindung steht, so daß beim
Einrücken der Kupplung 5 die zugehörige Spindel 9 von der Zentral-Antriebswelle und dem Zahnrad 1 über das
Zahnrad 2 angetrieben wird.
Weiterhin sind mehrere Vorgelegewellen 4 vorhanden, von denen jede an ihren beiden Enden ein Paar
Zahnräder 3 und 7 unterschiedlichen Durchmessers in unverdrehbarer Verbindung trägt Jede Vorgelegewelle
ist in Lagern in der Trommel 11a gelagert; wie sich aus
F i g. 1 ergibt, sind im Ausführungsbeisplil drei Vorgelegewellen
vorgesehen, die derart angeordnet sind, daß jedes der Zahnräder 3 im Eingriff mit jeweils einem von
zwei Zahnrädern 2 benachbarte Werkstückspindelii 9
steht. Die Werkstückspindeln sind ihrerseits paarweise und gleichmäßig über den Aubenumfang der Zentral-Antriebswelle
hemm verteilt angeordnet
Jede Werkstüclcspindel B ist weiterhin mit einem
weiteren Zahnrad 8 verbunden, das in bezug auf die Werkstückspindel auf Lagern 13 drehbar ist, jedoch mit
der einen Seite einer weiteren Reibungskupplung 6 verbunden ist, deren andere Seite derart mit der
Werkstückspindel in Verbindung steht, daß sie sich damit dreht Das Zahnrad 7 der Vorgelegewellen 4
kämmt mit jeweils zwei Zwischenzahnräciern 11, die gleichfalls in geeigneten Lagern in der Trommel laufen,
wobei jedes Zwischenzahnrad 11 mit dem diesem benachbarten Zahnrad 8 der Werkstückspindel 9
kämmt
Weiterhin ist eine geeignete Verbindung vorgesehen, um die eine oder die andere der beiden Kupplungen 5
und 6 für jede der Werkstückspindeln 9 einzurücken. Wenn die Kupplung 5 eingerückt ist, ist die Kupplung 6
ausgerückt und umgekehrt. Bei eingerückter Kupplung j 5 wird eine Werkstückspindel 9 vom Zahnrad 1 über das
Zahnrad 2 wie vorstehend beschrieben angetrieben; unter diesen Bedingungen dreht sich die Vorgelegewelle
4 gleichfalls; da jedoch die Kupplung 6 ausgerückt ist, treiben die Zahnräder 7 und 11 das Zahnrad 8 lose mit
in einer Relativbewegung gegenüber der Werkstückspindel
9 an. Wenn jedoch die Kupplung 5 ausgerückt und die Kupplung 6 eingerückt ist, kommt es zum Antrieb
vom Zahnrad 1 über das nun lose auf der Werkstückspindel 9 laufende Zahnrad 2, das Zahnrad 3, die
Ii Vorgele:gewelle 4, das Zahnrad 7, das Zahnrad 11 und
das Zahnrad 8, das dann mit der Werkstückspindel durch die Kupplung 6 fest verbunden ist und diese treibt.
Durch das Zwischenzahnrad 11 wird die Werkstückspindel 9 nunmehr in einer Drehrichtung angelrieben,
-'<> die entgegengesetzt zur über die Kupplung 5 übertragenen
Drehrichtung ist, so daß eine Umkehrung der Drehrichtung bei jeder Werkstückspindel 9 in der
gewünschten Lage durch die Betätigung der Kupplungen 5 D2:w. 6 erzielbar ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Werkstückspindel-Antrieb für einen Mehrspindel-Drehautomaten
mit in einer drehschaltbaren Trommel angeordneten Werkstückspindeln mit zwei Drehzahlen, wobei auf den Werkstückspindeln
zwei lose laufende Zahnräder angeordnet sind, die über jeweils eine Kupplung mit der jeweiligen
Werkstückspindel kuppelbar sind, und die ihren Antrieb von einer koaxial in der Spindeltrommel ι ο
angeordneten Zentral-Antriebswelle erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die
jeweils unten befindlichen Werkstückspindeln in zueinander entgegengesetzten Drehrichtungen antreibbar
sind.
2. Werkstückspindel-Antrieb nach Anspruch 1, wobei die Werkstückspindeln in der drehschaltbaren
Trommel gleichmäßig verteilt sind und das eine Zahnrad auf der jeweiligen Werkstückspindel
unmittelbar mit einem Zahnrad der Zentral-Antriebswelle kämmt, während das andere Zahnrad auf
der Werkstückspindel von dem ersten Zahnrad über eine für jeweils zwei benachbarte Werkstückspindeln
gemeinsame Vorgelegewelle antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem anderen
Zahnrad (8) auf der Werkstückspindel (9) und dem zugeordneten Zahnrad (7) der Vorgelegewelle (4)
ein Zwischenzahnrad (11) zur Umkehrung der Drehrichtung der Werkstückspindel vorgesehen ist.
JO
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| GB39056/69A GB1271967A (en) | 1969-08-05 | 1969-08-05 | Multi-spindle automatic lathes |
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Family Applications (1)
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-
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Legal Events
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