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DE203821C - - Google Patents

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Publication number
DE203821C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
pressure
valve
control device
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT203821D
Other languages
English (en)
Publication of DE203821C publication Critical patent/DE203821C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/121Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid characterised by the sensing element
    • G05D23/122Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid characterised by the sensing element using a plurality of sensing elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - M 203821 KLASSE 36/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. August 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Regelungsvorrichtung für Zentralheizungen, welche in an sich bekannter Weise durch Druckunterschiede in zwei an die Regelungsvorrichtung angeschlossenen Gefäßen die Belastung eines den Dampfdurchtritt durch das Heizungsrohr beeinflussenden Ventils mit einer schweren Flüssigkeit, z. B. Quecksilber, selbsttätig regelt. Von bekannten Einrichtungen ähnlicher Art
ίο unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß das Ventilgehäuse nebst den beiden Gefäßen, deren Druckunterschied die Belastung des Ventils beeinflußt, vollständig gegen die Äußenluft abgeschlossen ist. Bei den bekannten Vorrichtungen ist immer die Belastungsflüssigkeit an irgendeiner Stelle dem Druck der Außenluft unmittelbar ausgesetzt, so daß der Druck der Außenluft den Gang der Vorrichtung merklich beeinflussen kann.
Bei vorliegender Erfindung ist dies ausgeschlossen, es kann höchstens eine Beeinflussung durch den Druck der Luft auf die Außenwand der Gefäße stattfinden, welche sich nach vorliegender Erfindung in einfacher Weise ausgleichen läßt. Grundbedingung für das gute Arbeiten einer 'Regelungsvorrichtung ist ein hoher Grad von Empfindlichkeit. Demnach sollte eine gute Regelungsvorrichtung so eingerichtet sein, daß sie möglichst wenig Reibungsverluste erleidet. Zu diesem Zweck wird beim Erfindungsgegenstand ein Regelungsventil vorgesehen, welches als Behälter für die Belastungsflüssigkeit ausgebildet und an federnden Röhren aufgehängt ist, welche ihm die Belastungsflüssigkeit zu- bzw. abführen. Hierdurch wird jedes Gelenk, welches zu Störungen und Reibungsverlusten Anlaß geben könnte, vermieden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt schematisch die Gesamtanordnung der Vorrichtung. Fig. 2 ist ein Schnitt durch das Ventilgehäuse und den Ventilkörper. Fig. 3 und 4 sind ein Grundriß bzw. ein Schnitt eines Ausdehnungsgefäßes.
In Fig. ι ist α der Verdampfer, b ein Druckregelungsgefäß; c ist die Dampfleitung, in welche das Gehäuse d des Regelungsventils e eingeschaltet ist. Das Ventil e ist hohl und an federnden Röhren/ und g aufgehängt. Durch das Rohr g, welches bis nahe auf den Boden des Ventils e hinabsteigt, ist das Ventil mit einem Behälter h verbunden. Dieser Behälter ist mit einer schweren Flüssigkeit, ζ. Β. Quecksilber, gefüllt und durch ein Rohr i mit dem Verdämpfer α verbunden. Das Rohr/" endigt im oberen Teil des Ventils e und verbindet das Ventil mit dem Druckregelungsgefäß b.
Der Verdampfer a, welcher, um die nötige Empfindlichkeit zu besitzen, möglichst masselos, d. h. aus möglichst dünnem Blech hergestellt sein muß, wird mit einer Flüssigkeit von niederem Siedepunkt, z. B. schwefliger Säure, gefüllt. In dem Gefäß b wird stets ein gewisser Unterdruck aufrechterhalten, und zwar wird dieser Unterdruck so gewählt,
daß bei der gewünschten Raumtemperatur der Druck des Dampfes im Verdampfer a plus der Flüssigkeitssäule k zwischen dem Spiegel des Quecksilbers im Behälter k und im Ventil e gleich dem Druck im Druckregelungsgefäß b ist. Wenn diese Bedingung erfüllt ist, so hat das Ventil β seinen höchsten Stand, und der Dampf tritt ungehindert durch die Leitung c hindurch. Tritt infolge Steigens
ίο der Raumtemperatur im Verdampfer α eine Druckvermehrung ein, so überträgt sich der Druck durch das Rohr i auf das Quecksilber im Behälter h. Die Folge davon ist, daß durch das Rohr g Quecksilber in das Ventil e einläuft. Das Ventil e wird stärker belastet und senkt sich, dabei dem Dampf den Durchtrittsquerschnitt durch die Leitung entsprechend verengend. Wenn die Raumtemperatur wieder sinkt, so läßt auch der Druck im Verdampfer α nach, so daß nunmehr der Druck im Gefäß b überwiegt. Dieser teilt sich durch das Rohr/ dem Ventil e mit und treibt das Quecksilber durch das Rohr g in den Behälter α so lange zurück, bis wieder Gleichgewicht hergestellt ist. Dadurch, daß diese Vorgänge in völlig geschlossenen Räumen sich vollziehen, ist ihre Beeinflussung durch den Druck der Atmosphäre ausgeschlossen.
Die Regelungsvorrichtung kann bei Druckschwankungen in der Atmosphäre oder zur Einstellung einer anderen Raumtemperatur innerhalb gewisser Grenzen dadurch verstellt werden, daß der Druck im Gefäß b geregelt wird. Zu diesem Zweck kann man dem Gefaß, wie Fig. 3 zeigt, die Form eines Behälters geben, der an einer. Seite durch eine Membran oder eine Federplatte Z abgeschlossen ist. Mit Hilfe einer Schraube m kann diese Membran bzw. Federplatte mehr oder weniger in das Gefäß hineingedrückt und dadurch der Druck in demselben geregelt werden.

Claims (2)

Pate NT-A nsp küche:
1. Regelungsvorrichtung für Zentralheizungen, bei welcher eine den Temperaturschwankungen des zu beheizenden Raumes folgende Verdampfungsflüssigkeit eine zweite Flüssigkeit in einen das Heizventil steuernden Belastungsbehälter drückt, dadurch gekennzeichnet, daß der Belastungsbehälter (e) gegen die Außenluft abgeschlossen . und durch eine Leitung (f) mit einem Druckregelungsbehälter (b) verbunden ist.
2. Regelungsvorrichtung nach Anspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß der als Ventilkörper ausgebildete Belastungsbehälter (e) an federnden Röhren (gif) aufgehängt ist, durch die er mit dem die Belastungsflüssigkeit enthaltenden Behälter (h) sowie mit dem Druckregelungsbehälter (b) verbunden ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT203821D Active DE203821C (de)

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