DE203821C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/01—Control of temperature without auxiliary power
- G05D23/12—Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
- G05D23/121—Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid characterised by the sensing element
- G05D23/122—Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid characterised by the sensing element using a plurality of sensing elements
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - M 203821 KLASSE 36/. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist eine Regelungsvorrichtung für Zentralheizungen, welche
in an sich bekannter Weise durch Druckunterschiede in zwei an die Regelungsvorrichtung
angeschlossenen Gefäßen die Belastung eines den Dampfdurchtritt durch das Heizungsrohr beeinflussenden Ventils mit einer schweren
Flüssigkeit, z. B. Quecksilber, selbsttätig regelt. Von bekannten Einrichtungen ähnlicher Art
ίο unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
dadurch, daß das Ventilgehäuse nebst den beiden Gefäßen, deren Druckunterschied die
Belastung des Ventils beeinflußt, vollständig gegen die Äußenluft abgeschlossen ist. Bei
den bekannten Vorrichtungen ist immer die Belastungsflüssigkeit an irgendeiner Stelle dem
Druck der Außenluft unmittelbar ausgesetzt, so daß der Druck der Außenluft den Gang
der Vorrichtung merklich beeinflussen kann.
Bei vorliegender Erfindung ist dies ausgeschlossen, es kann höchstens eine Beeinflussung
durch den Druck der Luft auf die Außenwand der Gefäße stattfinden, welche
sich nach vorliegender Erfindung in einfacher Weise ausgleichen läßt. Grundbedingung für
das gute Arbeiten einer 'Regelungsvorrichtung ist ein hoher Grad von Empfindlichkeit.
Demnach sollte eine gute Regelungsvorrichtung so eingerichtet sein, daß sie möglichst
wenig Reibungsverluste erleidet. Zu diesem Zweck wird beim Erfindungsgegenstand ein
Regelungsventil vorgesehen, welches als Behälter für die Belastungsflüssigkeit ausgebildet
und an federnden Röhren aufgehängt ist, welche ihm die Belastungsflüssigkeit zu- bzw.
abführen. Hierdurch wird jedes Gelenk, welches zu Störungen und Reibungsverlusten Anlaß
geben könnte, vermieden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt schematisch die
Gesamtanordnung der Vorrichtung. Fig. 2 ist ein Schnitt durch das Ventilgehäuse und den
Ventilkörper. Fig. 3 und 4 sind ein Grundriß bzw. ein Schnitt eines Ausdehnungsgefäßes.
In Fig. ι ist α der Verdampfer, b ein
Druckregelungsgefäß; c ist die Dampfleitung, in welche das Gehäuse d des Regelungsventils e eingeschaltet ist. Das Ventil e ist
hohl und an federnden Röhren/ und g aufgehängt. Durch das Rohr g, welches bis
nahe auf den Boden des Ventils e hinabsteigt, ist das Ventil mit einem Behälter h
verbunden. Dieser Behälter ist mit einer schweren Flüssigkeit, ζ. Β. Quecksilber, gefüllt
und durch ein Rohr i mit dem Verdämpfer α verbunden. Das Rohr/" endigt im
oberen Teil des Ventils e und verbindet das Ventil mit dem Druckregelungsgefäß b.
Der Verdampfer a, welcher, um die nötige Empfindlichkeit zu besitzen, möglichst masselos,
d. h. aus möglichst dünnem Blech hergestellt sein muß, wird mit einer Flüssigkeit
von niederem Siedepunkt, z. B. schwefliger Säure, gefüllt. In dem Gefäß b wird stets
ein gewisser Unterdruck aufrechterhalten, und zwar wird dieser Unterdruck so gewählt,
daß bei der gewünschten Raumtemperatur der Druck des Dampfes im Verdampfer a
plus der Flüssigkeitssäule k zwischen dem Spiegel des Quecksilbers im Behälter k und
im Ventil e gleich dem Druck im Druckregelungsgefäß b ist. Wenn diese Bedingung
erfüllt ist, so hat das Ventil β seinen höchsten Stand, und der Dampf tritt ungehindert durch
die Leitung c hindurch. Tritt infolge Steigens
ίο der Raumtemperatur im Verdampfer α eine
Druckvermehrung ein, so überträgt sich der Druck durch das Rohr i auf das Quecksilber
im Behälter h. Die Folge davon ist, daß durch das Rohr g Quecksilber in das Ventil e
einläuft. Das Ventil e wird stärker belastet und senkt sich, dabei dem Dampf den
Durchtrittsquerschnitt durch die Leitung entsprechend verengend. Wenn die Raumtemperatur
wieder sinkt, so läßt auch der Druck im Verdampfer α nach, so daß nunmehr der
Druck im Gefäß b überwiegt. Dieser teilt sich durch das Rohr/ dem Ventil e mit und
treibt das Quecksilber durch das Rohr g in den Behälter α so lange zurück, bis wieder
Gleichgewicht hergestellt ist. Dadurch, daß diese Vorgänge in völlig geschlossenen
Räumen sich vollziehen, ist ihre Beeinflussung durch den Druck der Atmosphäre ausgeschlossen.
Die Regelungsvorrichtung kann bei Druckschwankungen in der Atmosphäre oder zur
Einstellung einer anderen Raumtemperatur innerhalb gewisser Grenzen dadurch verstellt
werden, daß der Druck im Gefäß b geregelt wird. Zu diesem Zweck kann man dem Gefaß,
wie Fig. 3 zeigt, die Form eines Behälters geben, der an einer. Seite durch eine
Membran oder eine Federplatte Z abgeschlossen ist. Mit Hilfe einer Schraube m kann diese
Membran bzw. Federplatte mehr oder weniger in das Gefäß hineingedrückt und dadurch der
Druck in demselben geregelt werden.
Claims (2)
1. Regelungsvorrichtung für Zentralheizungen, bei welcher eine den Temperaturschwankungen
des zu beheizenden Raumes folgende Verdampfungsflüssigkeit eine zweite Flüssigkeit in einen das Heizventil
steuernden Belastungsbehälter drückt, dadurch gekennzeichnet, daß der Belastungsbehälter
(e) gegen die Außenluft abgeschlossen . und durch eine Leitung (f)
mit einem Druckregelungsbehälter (b) verbunden ist.
2. Regelungsvorrichtung nach Anspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß der als
Ventilkörper ausgebildete Belastungsbehälter (e) an federnden Röhren (gif) aufgehängt
ist, durch die er mit dem die Belastungsflüssigkeit enthaltenden Behälter (h) sowie mit dem Druckregelungsbehälter
(b) verbunden ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE203821C true DE203821C (de) |
Family
ID=466199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT203821D Active DE203821C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE203821C (de) |
-
0
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