DE173019C - - Google Patents
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- DE173019C DE173019C DENDAT173019D DE173019DA DE173019C DE 173019 C DE173019 C DE 173019C DE NDAT173019 D DENDAT173019 D DE NDAT173019D DE 173019D A DE173019D A DE 173019DA DE 173019 C DE173019 C DE 173019C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/01—Control of temperature without auxiliary power
- G05D23/015—Control of temperature without auxiliary power with mechanical sensing element not covered by groups G05D23/02 and G05D23/12
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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- Automation & Control Theory (AREA)
- Temperature-Responsive Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36/. GRUPPE
JEGLINSKY & TICHELMANN in DRESDEN.
Bekanntlich hat man Einrichtungen geschaffen, um den Zufluß von Dämpfen oder
erwärmten Flüssigkeiten zu den Heizkörpern je. nach der Temperatur des umgebenden
Raumes zu regeln. Bei denselben erfolgt unter anderem die Regelung durch zwei oder mehrere
Flüssigkeiten von verschiedenem spezifischen Gewicht derart, daß die eine gegen Temperatursteigerungen empfindliche, leicht
ίο verdampfende oder sich ausdehnende Flüssigkeit
infolge ihrer Ausdehnung auf die andere und durch letztere auf das den Zufluß des
Heizmittels regelnde Abschlußorgan einwirkt. Die bisher geschaffenen Einrichtungen dieser
Art leiden an dem Übelstand, daß die leicht ausdehnbare. Flüssigkeit bis nahe an das zu
regelnde Ventil geführt wird und deshalb durch die Temperatur der Dämpfe oder heißen
Flüssigkeiten, deren Zufluß gereglt werden
ao soll, beeinflußt wird, so daß die Regelung des Heizmittelzuflusses nicht, der Änderung der
Raumtemperatur entspricht.
Der gekennzeichnete Nachteil ist beim Erfindungsgegenstande
dadurch vermieden worden, daß die nicht expandierende Flüssigkeit,
in zwei miteinander kommunizierenden und in beliebiger Entfernung voneinander anzuordnenden Gefäßen untergebracht ist, von denen
das eine mit dem die expandierende Flüssigkeit enthaltenden Gefäß in Verbindung steht,
\vährend der Flüssigkeitsspiegel des anderen beim. Sinken oder Fallen durch geeignete
Mittel (Schwimmer, Membran und dergl.) auf das den Zufluß des Heizmittels regelnde
Abschlußorgan einwirkt. Die vorliegende Einrichtung ermöglicht demnach durch entsprechende
Bemessung der Entfernung zwi-. sehen den beiden kommunizierenden Gefäßen
die expandierende Flüssigkeit der strahlenden Wärme'des Heizkörpers vollständig zu entziehen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht,
und zwar zeigt Fig. 1 denselben im Vertikalschnitt, während die Fig. 2 und 3 einzelne
Abänderungen des Erfindungsgegenstandes veranschaulichen. Wie Fig. 1 erkennen läßt,
besteht die vorliegende "Einrichtung aus den beiden Gefäßen 1, 2, welche sich zweckmäßig
übereinander befinden und durch eine Leitung 3 miteinander verbunden sind. Das Gefäß
2 steht durch eine Leitung 4 von beliebiger Länge mit dem Gefäß 5 in Verbindung, welches
oben in das Gehäuse des zu steuernden A^entils 6 ausmündet. Der Ventilkörper 7,
welcher je nach seiner Stellung den Durchfluß
des Dampfes oder der Flüssigkeit durch Rohr 8 in der Richtung des Pfeiles 9. regelt,
. ist durch eine Ventilstange 10 mit dem Schwimmer 11 verbunden. Die gegen Wärme empfindliehe
Flüssigkeit, welche durch die Raumtemperatur beeinflußt wird, kann ein geringeres
oder größeres spezifisches Gewicht als die andere Flüssigkeit (Wasser) besitzen,
durch welche die Ausdehnung der ersteren auf das zu regelnde Ventil übertragen wird. In
dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel ist angenommen, daß jene" expandierende
Flüssigkeit ein geringeres spezifisches Gewicht besitzt als die andere, nicht expandierende,
nur zur Bewegungsübertragung dienende Flüssigkeit. Infolgedessen ist die nicht expandierende
Flüssigkeit in dem Gefäß 5, Lei-■ tung 4 und dem Gefäß 2 untergebracht, wäh-'
rend die spezifisch, leichtere, expandierende Flüssigkeit den obersten Raum des Gefäßes 2
über der vorhin genannten Flüssigkeit, ferner die Leitung 3 und das Gefäß 1 anfüllt. Es
ist ohne weiteres ersichtlich, daß, sobald die Temperatur des das Gefäß 1 und Leitung 3
umgebenden Raumes eine Änderung erfährt, diese Änderung die im Gefäß 1 und der Leitung
3 befindliche Flüssigkeit beeinflussen wird. So z. B. wird bei einer Temperatursteigerung
die Flüssigkeit im Gefäß 1 sich ausdehnen oder verdampfen. Infolgedessen
. wird die Flüssigkeit aus dem Gefäß durch die Leitung 3 in das Gefäß 2 gedrängt, in demselben
einen Druck auf das daselbst befindliche Wasser ausüben und dasselbe durch Leitung 4
in das Gefäß 5 hineindrängen. Hierdurch steigt der Flüssigkeitsspiegel im Gefäß 5 und
erteilt dem Schwimmer 11 einen Auftrieb, so daß derselbe sich' hebt, den Ventilkörper 7
seinem Sitze nähert; und den Durchgang des Ventils 6 entsprechend abschließt.
Sollte die Temperatur des das Gefäß 1 umgebenden
Raumes sinken, so wird die Expansion oder Verdampfung der im Gefäß 1
befindlichen Flüssigkeit entsprechend vermindert, was zur Folge hat, daß die im Gefäß 5
befindliche Flüssigkeit zurücksinkt und die im oberen Teil des Gefäßes 2 befindliche leichtere
Flüssigkeit nach oben verdrängt. Das Fallen der Flüssigkeit im Gefäß 5 bewirkt ein Sinken
des Schwimmers und'.ein-.weiteres.öffnenddes
Ventils. Die im Gefäß, i. befindliche expandierende Flüssigkeit kann. entweder eine solche
sein, welche einen .niedrigen Siedepunkt besitzt, also, .bei geringen .Temperatursteigerungen
Dampf bildet, oder .eine solche, welche, ohne Dampf zu bilden, sich durch ein. besonderes
Ausdehnungsvermögen. auszeichnet. Im letzteren Falle ergibt sich der \^orteil, daß
der Apparat sicherer wirkt und das Schließen des Ventils angenähert der Temperatur folgt.
Als Flüssigkeiten, welche ohne zu verdampfen, sich durch ein großes . Expansionsvermögen
auszeichnen, eignen sich gewisse flüssige Fette
oder Öle, insbesondere Lebertran, dessen relativer Ausdehnungskoeffizient -^A- zu i° Tem-■ . 1oo
peraturdifferenz ist.
Ist das spezifische Gewicht der expandierenden Flüssigkeit größer als dasjenige der
zweiten Flüssigkeit, so wird man die Leitung 3 nicht in den oberen, sondern in den unteren
Teil des Gefäßes 2 einmünden lassen. Die Stellung der Gefäße 1, 2 zueinander ist in Beziehung
auf die Wirkungsweise von keinem wesentlichen Einfluß, wird sich vielmehr je
nach den örtlichen und sonstigen Bedingungen zu richten haben. Für die Übertragung des
Druckes der expandierenden bezw. Dämpfe liefernden, der wechselnden Temperatur ausgesetzten
Flüssigkeit, kann auch noch eine dritte Flüssigkeit von anderem spezifischen
Gewicht aus besonderen Zweckmäßigkeitsgründen für die Übertragung zwischen der erstgenannten Flüssigkeit und der auf den
Kolben direkt einwirkenden Flüssigkeit zwischengeschaltet werden.
Die im Gefäß 5 fallende oder steigende
Flüssigkeit braucht nicht !notwendigerweise durch einen Schwimmer 11 auf den Ventilkörper
7 zu wirken. Hierzu können auch beliebige andere Mittel, so z. B. der in Fig. 2
dargestellte eingeschliffene Kolben 12 oder eine Membran und dergl. Mittel Verwendung
finden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wirkt der Schwimmer 11 mit seiner Stange 10
auf den Hebel 13 der Drosselklappe des Ventils 14 ein, zu welchem Zweck der Stift 15 des
Hebels 13 in .dem Schlitz 16 der Stange 10
'geführt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zum Regeln des Zutritts von Dämpfen oder erwärmten Flüssigkeiten zu den Heizkörpern je nach der Temperatur des umgebenden. Raumes unter Benutzung von zwei oder mehreren Flüssigkeiten von verschiedenem spezifischen Gewicht und verschiedener Ausdehnungsfähigkeit in der Weise, daß die eine, gegen Temperatursteigerungen sehr empfindliche, leicht verdampfende; oder expandierende Flüssigkeit infolge ihrer Expansion auf die andere drückt, welch letztere mittels geeigneter. Organe (Schwimmer, Membran und dergl.) auf das zu regelnde Abschlußorgan einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die weniger ausdehnungsfähige Flüssigkeit in zwei miteinander kommunizierenden Gefäßen (2, 5) untergebracht ist, von denen das mit ,dem die expandierende Flüssigkeit enthaltendem Behälter (1) in Verbindung stehende Gefäß (2) so weit von dem Gefäß (5) no entfernt aufgestellt wird, daß die in demselben zur Einwirkung gelangende expan-• dierende Flüssigkeit durch das Heizmittel nicht beeinflußt wird. ,Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE173019C true DE173019C (de) |
Family
ID=437862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT173019D Active DE173019C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE173019C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5756858A (en) * | 1994-04-05 | 1998-05-26 | Bayer Aktiengesellschaft | Process for the preparation of substituted phenylacetic acid derivatives and novel intermediates |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5756858A (en) * | 1994-04-05 | 1998-05-26 | Bayer Aktiengesellschaft | Process for the preparation of substituted phenylacetic acid derivatives and novel intermediates |
| US5977419A (en) * | 1994-04-05 | 1999-11-02 | Bayer Aktiengesellschaft | Process for the preparation of substituted phenylpropenes |
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