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DE2038150A1 - Verfahren zur Erzeugung einer Gleichspannung aus mindestens zwei gleichen Wechselspannungen,die gegeneinander in ihrer Phasenlage verschoben sind - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung einer Gleichspannung aus mindestens zwei gleichen Wechselspannungen,die gegeneinander in ihrer Phasenlage verschoben sind

Info

Publication number
DE2038150A1
DE2038150A1 DE19702038150 DE2038150A DE2038150A1 DE 2038150 A1 DE2038150 A1 DE 2038150A1 DE 19702038150 DE19702038150 DE 19702038150 DE 2038150 A DE2038150 A DE 2038150A DE 2038150 A1 DE2038150 A1 DE 2038150A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltages
voltage
alternating voltages
generating
phase position
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702038150
Other languages
English (en)
Inventor
Helmuth Dr Frenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Leitz Wetzlar GmbH filed Critical Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority to DE19702038150 priority Critical patent/DE2038150A1/de
Publication of DE2038150A1 publication Critical patent/DE2038150A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/06Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung einer Gleichspannung aus mindestens zwei gleichen Wechselspannungen, die gegeneinander in ihrer Phasenlage verschoben sind Es ist bekannt, zum Messen der relativen Lage oder der Bewegung eines Objektes in Bezug auf einen Festpunkt beleuchtete Meßraster zu verwenden, die mit dem Objekt verbunden sind und die mittels mindestens eines fotoelektrischen Empfängers abgetastet werden. Das von diesem Empfänger abgegebene elektrische Signal ist der gesuchten Meßgröße proportional. Es kann zur Anzeige dieser Größe oder zu Steuerzwecken benutzt werden (Feinwerktechnik 1967, Heft 4, Seite 160 ff.) Es ist auch bekannt, zur Abtastung des Meßrasters zwei fotoelektrische Empfänger zu verwenden, wobei durch optische Mittel oder durch die räumliche Anordnung dafür gesorgt ist, daß die beiden Empfänger gleiche, aber in ihrer Phasenlage um vorzugsweise 90° gegeneinander verschobene optische Signale aufnehmen und demzufolge zwei entsprechend verschobene elektrische Signale abgeben. Derartige Signale sind erforderlich, wenn aus der Bewegung des Neßrasters ein Vor-Rückwärtszähler gesteuert werden soll (britisches Patent 760 321, Werkstattechnik 1963, Heft 12, Seite 684) oder eine Interpolation zwischen zwei Rasterstrichen durchgeführt werden soll (DOS 1 498 137).
  • In beiden Fällen ist den fotoelektrischen Empfängern eine Digitallogik nachgeschaltet, zu deren Betrieb man den Gleichstroittelwert der Abtastsignale benötigt. Un diesen zu gewinnen, hat an bereits einen weiteren fotoeleXtrischen Empfänger vorgesehen, der sein Licht aus der gleichen Quelle erhält wie die beiden anderen Empfänger. Außerdem sollte dieses Licht den gleichen optischen Weg durchlaufen wie die die beiden anderen Empfänger treffenden Lichtflüsse. Das aber läßt sich in der Praxis nur schwer realisieren.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu entwickeln, welches die Gewinnung des Gleichstrommittelwertes auch für den statischen Fall direkt aus den Abtastsignalen der beiden Meß-Empfäflger erlaubt. Der statische Fall tritt ein, wenn keine Relativbewegung zwischen Meßraster und Meß-Empfängern besteht. Er erlaubt nicht die Anwendung üblicher Glättungskondensatoren oder Drosselspulen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Erzeugung einer Gleichspannung aus mindestens zwei gleichen Wechselspannungen, die gegeneinander in ihrer Phasenlage verschoben sind Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß die beiden Spannungen unter Verwendung Je eines Zweiweggleichrichters gleichgerichtet werden und daß die sich dabei ergebenden ungeglättaton, gleichgerichteten Spannungen über ohmsche Widerstände einander überlagert werden, so daß sich eine zwischen der gemeinsaien Hüllkurve der beiden gleichgerichteten Spannungen und deren Sunnenkurve liegende geglättete Ausgangs spannung ergibt. Binde Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß den die beiden Wechselspannungen liefernden Baugruppen Je ein Zweiweggleichrichter nachgeschaltet ist, deren Ausgänge über ohmsche Widerstände zusammengeführt und mit den Ausgangsklemmen der Schaltung verbunden sind.
  • Werden aktive, d.h. Verstärker enthaltende Zveiweggleichrichtor verwendet, so sind deren Ausgängen zusätzlich Entkopplungsdioden nachgeschaltet.
  • Das oben aufgezeigte Verfahren ist mit wenig Aufwand realisierbar. Es läßt sich bei der Lösung unterschiedlicher Aufgaben anwenden. Vorteilhaft dabei ist, daß es sich auch bei statischem Verhalten der beteiligten Spannungen anwenden läßt.
  • Nachfolgend ist das Verfahren an Hand von Zeichnungen beispielsweise erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Beispiel für die Anwendung des neuen Verfahrens, Fig. 2 erläuternde Xurvenbilder zum Beispiel nach Fig.1, Fig. 3 zwei Grenzfälle von Kurvenformen, Fig. 4 ein Detail für den Aufbau nach Fig.1, Fig. 5 eine bekannte Schaltungsanordnung, Fig. 6 eine nach der Erfindung verbesserte Schaltungsanordnung, Fig. 7 ein erläuterndes Kurvenbild zu Fig.6.
  • In Figur 1 ist schematisch eine Einrichtung zum Messen von Bewegungen dargestellt. Ein Meßraster 10, das von einer Lampe 11 über einen Kondensor 12 beleuchtet wird, wird von zwei fotoelektrischen Empfängern 13, 14 abgetastet. Das Meßraster ist mit dem Objekt, dessen Bewegungen gemessen werden sollen, verbunden. Den beiden Empfängern 13, 14 ist je ein Verstärker 15, 16 nachgeschaltet, deren Ausgänge Je mit einem Zweiweggleichrichter 17, 18 verbunden sind. Diesen ist eine Glättungsstufe 19 nachgeschaltet, die mit den Ausgangsklemmen 20 der Schaltung verbunden st ist. Außerdem sind die Ausgänge der Verstärker 15, 16 in bekannter und daher hier nicht mehr näher erläuterter Weise an den Eingang eines Vor-RUckwärtszählers gelegt und steuern diesen.
  • Wie bereits oben ausgeführt ist, müssen einen Vor-Rückwärtszähler steuernde fotoelektrische Empfänger so angeordnet sein, daß sich im Zusammenwirken mit dem oder den abgetasteten Rastern an ihren Ausgängen in ihrer Phasenlage gegeneinander verschobene elektrische Signale ergeben. Vorzugsweise wird dabei eine Phasenverschiebung von 900 benutzt. Zeichnet man die bei Bewegung des Rasters an den Empfängern anfallenden Signalspannungen auf, so ergibt sich das in Figur 2, Zeile a dargestellte Kurvenbild. Aus der Funktionsweise der fotoelektrischen Empfänger aber ergibt sich, daß alle von ihnen abgegebenen Signalspannungswerte positiv sind, wie es durch die Gerade p angedeutet ist. Anzustreben aber ist, wie oben erwähnt, eine plus-minus-symmetrische Spannung mit einer Nullinie p2. Wird dann jede der beiden gen über einen Zweiweggleichrichter geführt, so ergibt sich für die Spannung des einen Empfängers der Kurvenzug nach Zeile b, für den anderen Empfänger der Kurvenzug nach Zeile c. Überlagert man diese beiden Kurvenzüge miteinander, so gelangt man zu einer Spannung d', die als Hüllkurve in Zeile d der Figur 2 gezeigt ist und die gegenüber den Ausgangsspannungen bereits einen gewissen Glättungsgradaufweist.
  • Bildet man nun gleichzeitig die Summenspannung der beiden genannten Spannungen, so gelangt man zur gezeigten Spannungskurve d", welche jeweils in den Scheitelpunkten der Hüllkurve mit dieser gleich ist. Eine weiter geglättete Spannung muß also zwischen der Summenkurve und der Hüllkurve liegen.
  • Sie läßt sich durch eine geeignete Auswahl und Bemessung der in der Glättungsstufe 19 verwendeten Bauteile erreichen die in wesentlichen ohmsche Widerstände sind.
  • Nun werden bei einer Abtastung anfallende Signale nicht immer exakt sinusförmig seine Als Grenzfälle, die aber nie exakt erreicht werden können, sind die reine Dreieckspannung und die Trapezspannung zu betrachten, wie sie in Figur 3 dargestellt sind' Wie ersichtlich, bringt bei Dreieckspannungen die Zweiweglgleichrichtung mit anschließender Summenbildung bereits eine brd; freie Gleichspannung, während bei Trapezspannungen die Zweiweggleichrichtung mit anschließender Hüllkurvenbildung bereits zum gewünschten Erfolg führen kann.
  • Je nachdem, welcher der Grenzformen sich die von den fotoelektrischen Empfängern 13, 14 abgegebenen Signalspannungen nähern, muß entweder der Einfluß der Hüllkurvenbildung oder der Einfluß der Summenbildung überwiegen.
  • Der tatsächliche Aufbau der Glättungsstufe wird wesentlich mitbestimmt durch die Art der verwendeten Zweiweggleichrichter. die ihrerseits wiederum von der zu lösenden Aufgabe, d.h. der geforderten Genauigkeit abhängt. Kommt es auf eine hohe Präzision an, wie dies beispielsweise bei Interpolatoren der Fall ist, so wird man als Zweiweggleichrichter Operationsverstärker mit Dioden im Gegenkopplungszweig vorsehan. In diesem Fall kann die Glättungsstufe den in Figur 4 gezeigten Aufbau haben. Dabei geben die beiden Dioden 26, 22 die Hüllspannung, während die Widerstände 23-26 die Summenspannung bestimmen. Ihre Spannungstellerverhältnises bestimmen dabei die anteile der beiden Spannungen In Abänderung des Gezeigten ist es auch möglich, entweder die Widerstände 23, 24 oder die Widerstäude 25, 26 wegzulassen. Werden an die Bru-afreiheit der zu erzeugenden Spannung geringere Forderungen gestellt, so können die Zweiweggleichrichter aus passiven Dioden aufgebaut sein. In diesem Fall können in der Glättungsztufe die Bauteile 21-24 entfallen, und die Anteile von Hüllapaunung und Summenspannung sind allein durch die Damensionierung der Widerstände 25 und 26 bestimmt.
  • Wie ersichtlich, sind die Verstärker 15, 16 beim in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel als Verstärker mit gegenphasigem Eingang ausgeführt. diesen gegenphasigen Eingängen wrd über Teilerwiderstände 27, 28 die Ausgangspannung der Glättungsatufe 19 zugeführt, wobei die Teilerwiderstände so gewählt sind, daß sich die Spannungsdifferenz P - P' ergibt.
  • Im folgenden wird gezeigt, daß sich das nue Verfahren mit verteil auch dann anwenden läßt, wenn mehr als zwei zu verarbeitende Spannungen vorliegen. Als Beispiel ist die Schaltung von Leistungsgleichrichtern mit Gasentladungslampen gewählt.
  • In Figur 5 ist eine bekannte Schaltung dargestallt, bei der die aus den drei Netzphasen R, S und T kommenden Wechsel-Spannungen her Gleichrichter G sowie einen Vorwiderstand R einer Gasentladungslampe L zugeführt werden. Die Gleichrichter sind als 3-Phasen-Brucke geschaltet, und durch diese Schaltungsart erreicht man bereits ohne weitere Glättungsmittel eine Brummspannung von 1 - cos 300 = 13,4 %. Leider geht dieses Ergebnis durch die Gasentladung verloren, welch. in erster Näherung eine konstante Brennspannung oder sogar eine solche mit fallender Charakteristik aufweist.
  • Wie aus dem Spannungs-ZXeit-Diagramm zu entnehmen ist, wird dadurch die relative Welligkeit der am Widerstand R verbleibenden Spannung erheblich verzerrt und vergrößert.
  • In Figur 6 ist dargestellt, wie die bekannte Schaltung nach entsprechendem Umbau durch Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens zu einem wesentlich besseren Ergebnis führt.
  • Wie ersichtlich, ist hier die 3-Phasenbrücke aufgetrennt, und den einzelnen Gleichrichtern 30 sind Widerstände it 31 zugeordnet worden. Auch hier findet also eine Mischung von Hüllkurvenspannung und Summenspannung statt.
  • Das in Figur 7 gezeigte Diagramm zeigt dia Zusammenhänge zunächst für eine rein ohmsche Last 32. Dabei ist angenommen, daß die Widerstände 31 etwa 1/4 so groß sind wie der Lastwiderstand 32. Im Maximum fällt an jedem Widerstand 30 die Gesamtspannung um 20% ab, und die Brummspannung hat jetzt noch einen Spitze-Spitze-Wert von ca. 5%. Rechnerisch läßt sich zeigen, daß die kleinste Brummspannung dann erreicht wird, wenn das Verhältnis RV/R = 23/77 ist. Dadurch wird der wirkungsgrad der Schaltung Kuf 77% begrenzt. Die Anwendung des Verfahrens ist daher auf Fälle beschränkt, in denen ohnehin mit einem Vorwiderstand gearbeitet werden muß.
  • Wird nun hier statt des Lastwiderstandes eine Gasentladungslampe 33 eingesetzt, so wird natürlich auch hier durch die Gasentladung die Brummspannung wieder vergrößert. Man erkennt jedoch, daß sich durch die Auftrennung der 3-Phasenbrücke und das Einfügen zweier zusätzlicher ohmscher Widerstände immerhin eine Verkleinerung des Brummspannungsanteils um den Faktor 3 erreichen läßt.

Claims (3)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Verfahren zur Erzeugung einer Gleichspannung aus mindestens zwei gleichen Wechselspannungen, die gegeneinander in ihrer Phasenlage verschoben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wechselspannungen unter Verwendung je eines Zweiweggleichrichters (17, 18; 29, 30) gleichgerichtet werden und daß anschließend die sich dabei ergebenden ungeglätteten Spannungen über ohmsche Widerstände (23-26; 31) einander überlagert werden, so daß sich eine zwischen der gemeinsamen Hüllkurve (ddt) der beiden ungeglätteten Spannungen und deren Summenkurve (d") liegende geglättete Ausgangsspannung ergibt.
2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den die beiden Wechselspannungen liefernden Baugruppen (15, 16) Je ein Zweiweggleichrichter (17, 18) nachgeschaltet ist, deren Ausgänge über summierende ohmsche Widerstände (23-26) zusammengeführt und mit den Ausgangsklemmen (20) der Schaltung verbunden sind.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß aktive Zweiweggleichrichter (17, 18) verwendet sind, deren Ausgängen zusätzlich Entkopplungsdioden (21, 22) nachgeschaltet sind.
DE19702038150 1970-07-31 1970-07-31 Verfahren zur Erzeugung einer Gleichspannung aus mindestens zwei gleichen Wechselspannungen,die gegeneinander in ihrer Phasenlage verschoben sind Pending DE2038150A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2386228A1 (fr) * 1977-03-31 1978-10-27 Bbc Brown Boveri & Cie Ballast a alimentation en tension alternative
US5955728A (en) * 1992-09-14 1999-09-21 Sony Corporation Method for detecting origin point of position sensor

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