DE2037731B2 - Anschluss des randes einer dachhaut an eine ortgangverkleidung oder an ein wandanschlussprofil - Google Patents
Anschluss des randes einer dachhaut an eine ortgangverkleidung oder an ein wandanschlussprofilInfo
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/14—Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof
- E04D13/1407—Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof for flat roofs
- E04D13/1415—Junctions to walls extending above the perimeter of the roof
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Description
40
Die Erfindung betrifft den Anschluß des Randes einer Dachhaut an eine Ortgangverkleidung oder an ein
Wandanschlußprofil, bestehend aus einem parallel zum Dachrand verlegten Folienband, dessen einer Längsrand
mit dem Rand der Dachhaut verbunden ist, während sein anderer mit einer Versteifung versehener
Längsrand in einen gegen die Dachfläche hin offenen Hohlraum lose eingesetzt ist, der durch eine etwa
C-förmige Profilierung eines Teils der Ortgangverkleidung oder eines Teils des Wandanschlußprofils gebildet
ist. In besonderen Fällen, z. B. bei sehr schmal ausgebildeten Dachflächen, kann es auch vorkommen,
daß der an den versteiften Längsrand des Folienbandes sich anschließende Folienbereich die Dachhaut selbst
bildet.
Bei einem bekannten Anschluß der vorstehend angegebenen Art (deutsches Gebrauchsmuster
79 833) besteht die Versteifung des Folienbandes aus einer steifen Profilleiste, die mit dessen Längsrand fest
verbunden ist und die zusammen mit diesem in den gegen die Dachfläche hin offenen Hohlraum eines
Wandanschlußprofils eingefügt ist. Ein derartiges Folienband ist jedoch wegen der Sperrigkeit dieser
Profilleiste verhältnismäßig schlecht zu lagern und auf die Baustelle zu transportieren.
Bei einem anderen bekannten Anschluß ähnlicher Art (deutsches Gebrauchsmuster 70 04 919) wird der unversteifte
freie Längsrand eines Folienbandes in einen durch eine etwa C-förmige Profilierung eines Teils einer
Ortgangverkleidung gebildeten Hohlraum eingefügt und dort durch eine steife Klemmleiste festgehalten.
Hierbei müssen jedoch das Folienband und die sprerrige
Klemmleiste getrennt voneinander gelagert und auf die Baustelle gebracht werden, was ebenfalls unzweckmäßig
ist.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, ein einteiliges mit einer Versteifung versehenes
Folienband der eingangs angegebenen Art so auszubilden, daß es zum Zwecke einer einfachen Lagerhaltung
und eines einfachen Transports auf die Baustelle aufgerollt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Versteifung des Längsrandes des Folienbandes
durch senkrecht zu diesem gerichtete, im Abstand voneinander angeordnete Profilstäbe oder durch einen
ebenen Streifen gebildet ist, der senkrecht zu dem versteiften Längsrand gerichtete Nuten aufweist.
Durch diese Ausgestaltung des nur aus einem Teil bestehenden Folienbandes wird erreicht, daß es trotz
Vorhandenseins einer ausreichenden Randversteifung zum Zweck einer einfachen Lagerhaltung und eines
einfachen Transports auf die Baustelle aufgerollt werden kann. Diese Aufrollbarkeit ist auch bei
Verwendung eines mit Nuten versehenen ebenen Streifens als Versteifung durch Auswahl eines geeigneten
Materials und durch eine entsprechende Bemessung ohne weiteres möglich. Die Biegung dieses Streifens
beim Aufrollen erfolgt dabei in erster Linie im Bereich der Nuten, so daß die zwischen den Nuten liegenden
Abschnitte dieses Streifens sogar verhältnismäßig steif ausgebildet sein können.
Die die Versteifung des Längsrandes des Folienbandes bildenden Profilstäbe können in Anpassung an die
jeweils vorliegenden Verhältnisse einen rechteckigen, rohrförmigen oder U-förmigen Querschnitt aufweisen.
Zur Vermeidung der Gefahr einer Beschädigung des Folienbandes, ist es ferner besonders zweckmäßig, die
die Versteifung des Längsrandes des Folienbandes bildenden Profilstäbe bzw. den ebenen Streifen
zumindest an den Rändern, um die das Folienband herumzuschlagen ist, abgerundet auszubilden.
Um die Versteifungsteile des Anschlusses besonders innig mit dem Folienband verbinden zu können, ist es
vorteilhaft, wenn die die Versteifung des Längesrandes des Folienbandes bildenden Profilstäbe bzw. der ebene
Streifen aus einem mit dem Folienband verschweißbaren Kunststoff bestehen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine am Rand eines Flachdachs vorgesehene Ortgangverkleidung im Schnitt,
F i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 im Schnitt nach
der Linie H-II,
Fig.3 eine ähnlich ausgebildete, am Rand eines
Flachdachs vorgesehene Ortgangverkleidung im Schnitt,
F i g. 4 den Gegenstand nach F i g. 3 im Schnitt nach der Linie IV-IV,
F i g. 5 einen Anschluß einer Dachhaut an eine Wand im Schnitt und
Fig.6 einen ähnlich ausgebildeten Anschluß einer
Dachhaut an eine Wand im Schnitt.
Wie sich aus den Fig. 1 und 3 ergibt, ist ein zum Anschluß des Randes einer Dachhaut 2 an eine
Ortgangverkleidung 4 bzw 4' dienendes Folienband 1 zwischen zwei Lagen der auf der Dachdecke 3 verlegten
Dachhaut 2 eingeklebt und mit seinem freien Rand in der Ortgangverkleidung 4 bzw. 4' festgelegt
Die Ortgangverkleidung 4 gemäß Fig. 1 weist an
ihrem oberen und unteren Rand je.-.eiis eine «J-förmigc
Abbiegung 5 bzw. 6 auf, die einen gegen die Dachfläche hin offenen Hohlraum bilden. Die untere Abbiegung 6
ist durch einen abgewinkelten Steg 7 verlängert, der zur Befestigung der Ortgangverkleidung 4 auf der Dachdekke
3 dient und der mit Bohrungen 8 in Vertiefungen 9 versehen ist, die zur Aufnahme der Köpfe von nicht
>o dargestellten Befestigungsschrauben dienen.
Die Ortgangverkleidung 4' gemäß Fig.3 entspricht
bis auf die Ausgestaltung der oberen Abbiegung 5' derjenigen gemäß Fig. 1. Diese obere Abbiegung 5' ist
nämlich als gesondertes Abdeckprofil mit einem im wesentlichen L-förmigen Querschnitt ausgebildet, das
mit einem Steg 10 in einer am oberen Rand der Ortgangverkleidung 4' vorgesehenen Tasche 11 festgeklemmt
ist.
Das Folienband 1 ist an seinem aus der Dachhaut 2 herausragenden Rand versteift, um in der Ortgangverkleidung
4 bzw. 4' festgelegt werden zu können. Zur Versteifung dienen bei der Ausführungsform gemäß den
Fig. 1 und 2 einzelne im Abstand voneinander angeordnete, senkrecht zum Rand des Folienbandes 1
sich erstreckende Profilstäbe 12 mit einem rechteckigen Hohlprofil, die je nachdem, aus welchem Material sie
hergestellt sind, mit dem Folienband 1 verschweißt oder verklebt sind. Der in dieser Weise versteifte Rand des
Folienbandes 1 wird bei aufrechter Lage der Profilstäbe 12 in den zwischen den Abbiegungen 5 und 6 der
Ortgangverkleidung 4 vorhandenen gegen die Dachfläche hin offenen Hohlraum eingesetzt, wobei das
Folienband 1 um die abgerundeten Ränder 13 der Profilstäbe 12 herumgelegt wird.
Da die Ortgangverkleidung 4 verhältnismäßig weit von der Oberseite der Dachdecke 3 nach unten gezogen
ist, ist in die untere Abbiegung 6 ein Einsatzstück in Form einer im Querschnitt U-förmigen Schiene 14
eingelegt. Die obere Abbiegung 5 der Ortgangverkleidung 4 besitzt eine entsprechende Tiefe, um den mittels
der Profilstäbe 12 versteiften Rand des Folienbandes 1 in die Ortgangverkleidung 4 einführen zu können, wobei
das Einsetzen des Folienbandes zuerst 1 in die obere
Abbiegung 5 erfolgt.
Bei der Ausführungsform gemäß den F i g. 3 und 4 ist das Folienband 1 an seinem aus der Dachhaut 2
herausragenden Rand mittels eines durchlaufenden ebenen Streifens 15 versteift, der mit senkrecht zum
Rand des Folienbandes verlaufenden und im Abstand voneinander angeordneten Nuten 16 versehen ist. Der
im eingebauten Zustand obere Rand 17 des ebenen Streifens 15 ist zur Schonung des um diesen Rand 17
herumgelegten Folienbands 1 vollständig abgerundet. Der ebene Streifen 15 besteht aus Kunststoff und läßt
sieh auf Grund der Nuten 16 zusammen mit dem Folienband 1, mit dem er durch Schweißen verbunden
ist, aufrollen. Die Breite des ebenen Streifens 15 kann so groß gewählt werden, daß in die untere Abbiegung 6 der
Ortgangverkleidung 4' kein Einsatzstück eingelegt zu werden braucht. Wegen der als abnehmbares Abdeckprofil
ausgebildeten oberen Abbiegung 5' läßt sich ein entsprechend breiter ebener Streifen 15 in die
Ortgangverkleidung 4' einsetzen. Bei den in den Fi g. 1
bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiele.i ist das Folienband 1 jeweils nur an einer Seite der Profilstäbe
12 bzw. des ebenen Streifens 15 festgelegt, während es an der anderen Seite dieser Versteifung nur lose
herabhängt.
Bei den Wandanschlüssen gemäß den F i g. 5 und 6 sind wesentliche Elemente der Ortgangverkleidungen 4
bzw. 4' gemäß den F i g. 1 bis 4 verwendet.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 5 ist ein Folienband 1, das an seinem einen Rand an dem an einer
senkrechten Wand 19 hochgezogenen Rand der Dachhaut 18 festgeklebt ist, an seinem freien anderen
Rand mittels Profilstäben 12 versteift, die in gleicher Weise ausgebildet und am Rand des Folienbandes 1
angeordnet sind, wie dies im Zusammenhang mit der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2 erläutert
wurde. Dieser versteifte Rand des Folienbandes 1 ist in ein Wandanschlußprofil 40 eingehängt, das in Anlehnung
an die Ortgangverkleidung 4 gemäß F i g. 1 mit einer oberen Abbiegung 50 und mit einer unteren
Abbiegung 60 versehen ist. Dieses Wandanschlußprofil 40 ist an der Wand 19 mittels nicht dargestellter
Schrauben befestigt und weist zur Aufnahme dieser Schrauben in Vertiefungen 20 vorgesehene Bohrungen
21 auf. Für eine bessere Verbindung eines oberhalb des Wandanschlußprofils 40 vorgesehenen Verputzes 22
mit diesem Wandansehlußprofil 40 ist an dessen oberer Abbiegung 50 ein senkrecht nach oben stehender Steg
23 angeformt.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 6 ist ein Wandanschlußprofi! 40' vorgesehen, das bis auf die
Ausbildung der oberen Abbiegung 50' dem Wandansehlußprofil 40 entspricht. Diese obere Abbiegung 50' ist
als gesondertes Abdeckprofil ausgebildet und mittels eines Stegs 51 in einer am oberen Rand des
Wandanschlußprofils 40' vorgesehenen Tasche 52 festgeklemmt. An der oberen Abbiegung 50' ist
wiederum ein in den Verputz 22 ragender Steg 53 angeformt. Bei dieser Ausführungsform ist das Folienband
1 durch einen ebenen Streifen 15 verstärkt, der abgesehen von seiner geringeren Höhe demjenigen des
Ausführungsbeispiels gemäß den Fig. 3 und 4 entspricht. Die Befestigung des Folienbandes 1 an dem an
der senkrechten Wand hochgezogenen Rand der Dachhaut 18 erfolgt, wie bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß F i g. 5, durch Verkleben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Anschluß des Randes einer Dachhaut an eine Ortgangverkleidung oder an ein Wandanschlußprofil,
bestehend aus einem parallel zum Dachrand verlegten Folienband, dessen einer Längsrand mit
dem Rand der Dachhaut verbunden ist, während sein anderer mit einer Versteifung versehener Längsrand
in einen gegen die Dachfläche hin offenen Hohlraum tose eingesetzt ist, der durch eine etwa C-förmige
Profilierung eines Teils der Ortgangverkleidung oder eines Teils des Wandanschlußprofils gebildet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifung des Längsrandes des Foüenba.i.ds (1)
durch senkrecht zu diesem gerichtete, im Abstand voneinander angeordnete Profilstäbe (12) oder
durch einen ebenen Streifen (15) gebildet ist, der senkrecht zu dem versteiften Längsrand gerichtete
Nuten (16) aufweist.
2. Anschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Versteifung des Längsrandes
des Folienbandes (1) bildenden Profilstäbe (12) einen rechteckigen, rohrförmigen oder U-förmigen Querschnitt
aufweisen.
3. Anschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Versteifung des
Längsrandes des Folienbandes (1) bildenden Profilstäbe (12) bzw. der ebene Streifen (15) zumindest an
den Rändern (12 bzw. 17), um die das Folienband (1) herumzuschlagen ist, abgerundet sind.
4. Anschluß nach einem der Anprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Versteifung des
Längsrandes des Folienbandes (1) bildenden Profilstäbe (12) bzw. der ebene Streifen (15) aus einem mit
dem Folienband (1) verschweißbaren Kunststoff bestehen.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702037731 DE2037731C3 (de) | 1970-07-29 | Anschluß des Randes einer Dachhaut an eine Ortgangverkleidung oder an ein Wandanschlußprofil | |
| AT416571A AT312247B (de) | 1970-07-29 | 1971-05-13 | Dachrand-bzw. Wandanschlußverkleidung |
| CH878071A CH527342A (de) | 1970-07-29 | 1971-06-16 | Dachrand- oder Wandanschlussverkleidung |
| FR7125033A FR2100415A5 (de) | 1970-07-29 | 1971-07-08 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702037731 DE2037731C3 (de) | 1970-07-29 | Anschluß des Randes einer Dachhaut an eine Ortgangverkleidung oder an ein Wandanschlußprofil |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2037731A1 DE2037731A1 (de) | 1972-02-03 |
| DE2037731B2 true DE2037731B2 (de) | 1976-02-05 |
| DE2037731C3 DE2037731C3 (de) | 1976-09-09 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2037731A1 (de) | 1972-02-03 |
| AT312247B (de) | 1973-12-27 |
| FR2100415A5 (de) | 1972-03-17 |
| CH527342A (de) | 1972-08-31 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |