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DE2037656A1 - Verfahren und Apparatur zum Trennen der Fruktose von der Glukose des Invertzuckers - Google Patents

Verfahren und Apparatur zum Trennen der Fruktose von der Glukose des Invertzuckers

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DE2037656A1
DE2037656A1 DE19702037656 DE2037656A DE2037656A1 DE 2037656 A1 DE2037656 A1 DE 2037656A1 DE 19702037656 DE19702037656 DE 19702037656 DE 2037656 A DE2037656 A DE 2037656A DE 2037656 A1 DE2037656 A1 DE 2037656A1
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DE
Germany
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column
glucose
fraction
fructose
resin
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DE19702037656
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Asko Kirkkonummi Melaja (Finn land) P
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Suomen Sokeri Oy
Original Assignee
Suomen Sokeri Oy
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Publication date
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    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B20/00Purification of sugar juices
    • C13B20/14Purification of sugar juices using ion-exchange materials
    • C13B20/148Purification of sugar juices using ion-exchange materials for fractionating, adsorption or ion exclusion processes combined with elution or desorption of a sugar fraction
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13KSACCHARIDES OBTAINED FROM NATURAL SOURCES OR BY HYDROLYSIS OF NATURALLY OCCURRING DISACCHARIDES, OLIGOSACCHARIDES OR POLYSACCHARIDES
    • C13K13/00Sugars not otherwise provided for in this class
    • C13K13/007Separation of sugars provided for in subclass C13K
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13KSACCHARIDES OBTAINED FROM NATURAL SOURCES OR BY HYDROLYSIS OF NATURALLY OCCURRING DISACCHARIDES, OLIGOSACCHARIDES OR POLYSACCHARIDES
    • C13K3/00Invert sugar; Separation of glucose or fructose from invert sugar

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Description

aus deu filmisches - 2037ß5ß
Suomen Sokeri Osakeyhtiö, Mannerheimintie 15, Helsinki 26
Verfahren und Apparatur zum Trennen der Fruktose von der Glukose des Invertzuckers
Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Apparatur zum Trennen der Fruktose von der Glukose des Invertzuckers. Es ist vorher bekannt, die zwei Monosaccharide!! des Invertzuckers, Fruktose und Glukose, mittels eines geeigneten porigen Kationenaustauschharzes voneinander zu trennen, wobei die mit der Wasserströmung fliessende Invertzuckerlösung sich in einen glukosenreichen und fruktosenreichen Lösungsteil teilt. Zu diesem Zweck ist es bekannt z.B. Polystyrensulphonatkationenaustauschharz zu verwenden, wobei das beste Ergebnis erreicht wird, wenn mit dem genannten Harz bei seiner Herstellung 2-6 % von Divinylbenzen kreuzgekuppelt worden ist. Ausserdem hat man festgestellt, dass mit einem Harz in Erdalkalimetallform hierbei eine bessere Trennung erreicht wird als mit einem Harz in Alkalimetallform. In der Praxis hat sich die Kalziumform als günstig erwiesen. ·
Die bisher bekannten Verfahren zum Trennen der Fruktose und der Glukose voneinander sind aber technisch kompliziert, der Trennungsgrad ist Terhältnismässig schlecht und ihre Wirtschaftlichkeit 1st zweifelhaft.
Im ϋ.β.Α.-Patent Nr. 3 044 904 wird die theoretische Grundlage für das Trennen von Fruktose und Glukose beschrieben. Das darin
10 9810/U8A
dargelegte Verfahren eignet sich schlecht zur Verwendung bei technischer Trennung. Zum Erreichen eines besseren Trennungs- ' grads.wird darin eine Zurückführung der eingesammelten Fraktionen wieder zum Umlauf vorgeschlagen. , Im britischen Patent Nr. '■'". 1 083 500 wird ein technisch sehr kompliziertes Verfahren beschrieben, gemäss welchem viele Fraktionen zum Umlauf wieder zurückgeführt werden.
Im Prozess zum Trennen der Fruktose von der Glukose ist ein wichtiges Problem die gleichmässige Zuführung der Invertzuckerlcsung auf die Harzoberfläche in der Harzkolonner weil eine gleichmässige Zuführung der Losung auf die Oberfläche des Harzes, schwierig ist. Je mehr Fraktionen zurückgeführt, d.h. auf die Harzoberfläche wieder zugeführt werden, um so mehrfach werden die von der Zuführung veranlassten Störungen, in anderen Worten, die von der Zuführung veranlassten Störungen verden vervielfältigt.
Durch diese Erfindung ist eine "ideale Trennung" zustandegebracht worden, wobei keine Fraktion auf die Harzoberfläche zugeführt wird. Ausserdem ist ein technisch einfach durchführbares Verfahren und Apparatur zum· Trennen der Fruktose von der Glukose zustandegebracht worden, wobei zugleich ein ausgezeichneter Trennungsgrad erreicht wird und wobei die zum Umlauf wieder zurückzuführenden Fraktionen nur eine Fraktion umfassen, welche als solche ohne weitere Behandlung im Prozess zur Verdünnung der Invertzückerlosung ausgenutzt werden kann. Die Trennung der Fruktose von der Glukose wird gemäss der Erfindung sehr wirtschaftlich erreicht.
Die Erfindung gründet sich auf die überraschende Beobachtung, dass wenn die in den bekannten Verfahren verwendete Harzhöhe (0,6 - 1,8) beträchtlich höher gemacht wird, die Trennung der Fruktose und der Glukose schneller und vollständiger stattfindet. Unter Benutzung dieser Beobachtung ist gemäss der Erfindung ein technisch und wirtschaftlich sehr· verwendbares Verfahren und Apparatur zur Auseinandertrennung der genannten Monosacchariden zustandegebracht worden.
Das Verfahren gemäss der Erfindung zum Trennen der Fruktose von der Glukose des Invertzuckere dadurch, dass eine Fruktose und Glukose enthaltende InvertzuckerlöBung und Wasser als Phasen
100810/1414 BAD ORIGINAL
und als ein kontinuierliches Prozess durch eine Kolonne zugeführt werden, welche Kolonne Kationenaustauschharz eines Salzes, vorteilhaft in Erdalkalimetall- wie in Kalziumform, vorteilhaft Polystyrensulphonatkationenaustauschharz, mit dem Divinylbenzen kreuzgekuppelt worden ist,, enthält, wird hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, dass die Invertzuckerlösung in die Kolonne bei einem Trockensubstanzgehalt von 25-55 »Gewichtsprozent und bei
■χ 2
einer Durchflussgeechwindigkeit von 0,2-1,5 Br/Stunde je m der Querschnittfläche der Harzkolonne Je nach der Betriebstemperatur und der Harzglobulengrösse zugeführt wird, dass zwischen der erhaltenen Glukosenfraktion und der erhaltenen Fruktosenfraktion für die Verdünnung der zuzuführenden Invertzuckerlösung eine Zurückführungsfraktion entnommen wird, deren Trockensubstanzgehalt höchstens 55 Gewichtsprozent, vorteilhaft höchstens 25 Gewichtsprozent, berechnet vom zugeführten Invertzucker, beträgt, sowie dass die Höhe des genannten Harzes in der Kolonne etwa 2,5 - 5 m, vorteilhaft 3 - 4· m, beträgt.
Diese Erfindung und ihre übrigen Merkmale werden im folgenden' unter Hinweisung auf die beigefügte Zeichnung beschrieben, in welcher Figur 1 das Prozess gemäss der Erfindung schematisch darstellt.
Im Prozess gemäss der Erfindung wird die von der Zuckerfabrik kommende dicke Zuckerlösung 1 bei der Stufe A mittels der Zurückführungsfraktion 2 (welche später näher beschrieben wird) verdünnt, und die verdünnte Zuckerlösung wird bei der Stufe B in einer an sich bekannten Weise invertiert. Die Invertzuckerlösung wird in die Kolonne C zugeführt, wo sich das oben beschriebeneKationenaustauschharz im Wasser gesenkt befindet. Nach dem Invertzuckersatζ wird der Kolonne eine berechnete Menge von Wasser 3 zugeführt und danach ein neuer Satz von Invertzucker. Somit erfolgt die Zuführung der Invertzuckerlösung und des Wassers phasenweise und aufeinanderfolgend, so dass nach der Invertzuckerlösung der Kolonne C immer Wasser zugeführt wird. Die Glukose wird vom Harz schwächer gehalten als die Fruktose und fliesst schneller in den davor fliessenden Wassersatz. Wenn der vor diesem Wassersatz befindliche Satz (Glukosen-, Zurückführungs- und Fruktosenfraktion) die Kolonne verlassen hat, hat die Glukose schon Zeit gehabt, im unteren Teil des genannten Wassersatzes aufbereitet zu werden, während
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die Fruktose in seinem oberen Teil aufbereitet wird (in der Mitte befindet sich der schwächer getrennte Teil - die Zurückführungsfraktion). Die die Kolonne verlassende Lösung wird abwechselnd in den Glukosenbehälter (Behälter G), in den Zurückführungsbehälter (Behälter E) und in den Fruktosenbehälter (Behälter P) in der genannten Ordnung geleitet. Die Steuerung wird mittels eines Analysators D geregelt, die sich z.B. auf die Eigenschaft der Glukosen- und Fruktosenlösungen, . „:, die Polarisationsebene des polarisierten Lichts umzudrehen, sowie auf die spezifischen Gewichte oder Bruchfaktoren der Lösungen gründet. Die erhaltenen Glukosen- und' Fruktosenlösungen werden separat zur Abdampfung H und Kristallisierung I geleitet. Die erhaltenen Kristalle werden danach getrennt und getrocknet.
Das Reinheitsgrad der der Kolonne C entnommenen Glukosen- und Fruktosenlösungen beträgt 95 - 97 % von Glukose bzw. Fruktose berechnet vom Trockensubstän^ialt. Wie es bekannt ist, hat die Reinheit der Fruktosen- und Glukosenlösungen eine entscheidende Bedeutung für ihre Kristallisierung und für die Kapazität des Prozesses. Eine Reinheit von 95 % in den Lösungen ist hierbei schon als technisch befriedigend und eine Reinheit von 97 % als ausgezeichnet zu.betrachten. Im Prozess gemäss der Erfindung erreicht das Heinheitsgrad der Fruktosen- bzm. Glukosenlösung 100 %, aber in die Behälter F und GwUrä fruktosen- bzw. glukosenreiche Lösung zugeführt, bis&ä4s durchschnittliche Reinheitsgrad der gesamten Fraktion etwa 95 - 97 % beträgt. Ausser als kristallinisch wird Fruktose auch als Lösung verkauft, wobei ihr Reinheitsgrad etwa 95 % betragen muss. Somit ist die von der Kolonne C erhaltene Fruktosenlösung eine fertige Produktlösung gemäss der kommerziellen Qualität.
Figur 2 stellt graphisch die der Kolonne entnommenen Fraktionen dar, wobei die Ordinate den Trockensubstanzgehalt g/100 ml der verschiedenen Fraktionen und die Abszisse die Zeit in Stunden darstellen. Von der Koloime wenl^auf einanderfolgend und wiederholt die Glukosenfraktion I, die Zurückführungsfraktion II und die Fruktosenfraktion III in der genannten Ordnung erhalten. Der Nullpunkt zeigt den Anfang des Prozesses.
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Im Prozess gemäss der Erfindung wird als Harz vorteilhaft ein mit Divinylbenzen kreuzgekuppeltes Polystyrensulphonatkationenaustauschharz in Kalziumform verwendet. Die technisch, geeignete durchschnittliche Globulengrösse des Harzes beträgt 35-80 Mesh (Tyler) oder 0,15 - 0,4 mm, wobei man danach strebt,, dass die Gleichmässigkeit der Globulengrösse möglichst gross ist. Die ständige Fliessgeschwindigkeit in der Kolonne beträgt
■ζ ρ
0,2 - 1,5 nr/Stunde pro m der Querschnittsfläche der Harzkolonne. Die Temperatur in der Kolonne kann 50 - 75° C betragen, •aber auch niedrigere Temperaturen können angewendet werden, z.B. die Zimmertemperatur, wobei allerdings die Kapazität entsprechend sinkt. Der Trockensubstanzgehalt der der Kolonne zugeführten Zuckerlösung kann 25 - 55 Gewichtsprozent betragen.
Die Erfindung bezieht sich auch auf die Apparatur zur Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens, welche Apparatur eine Kolonne G, welche Polystyrensulphonatkationenaustauschharz vorteilhaft in Kalziumfom hat, Torrichtungen für die Zuführung der Invertzuckerlösung in die Kolonne 0 und Vorrichtungen für die Zuführung des Wassers 3 in die Kolonne C umfasst, und welche Apparatur dadurch gekennzeichnet ist, dass die Apparatur Vorrichtungen für die Einteilung der die Kolonne C verlassenden Lösung in 3 Fraktionen, und zwar in eine glukosenreiche (Reinheit 95 % oder mehr), eine fruktosenreiche (Reinheit 95 % oder mehr) und eine Zurückführungsfraktion, Vorrichtungen für die Leitung der genannten 3 Fraktionen $e in ihre separaten Behälter (G, E, F) und Vorrichtungen für die Zuführung der Zurückführungsfraktion zur Verdünnung der dicken Zuckerlösung besitzt«
Im Zusammenhang mit der Erfindung sind Versuche durchgeführt worden^ damit es festgelegt werden könnte, welche Bedeutung die Höhe der Harzechient für dta Trennungsergebnis und für die Leistung hat. In den Versuchen wurdt eine Kolonne »it 1 m Querschnitts;lache verwendet.
Wie es aus der nachstehenden Tabelle hervorgeht, ist der Fruktoeenertrag bei einer Harzschicht von 1,5 ■ 1? Gewichtsprozent und steigt alt derselben Zufuhrmenge auf 37 Gewichtsprozent, wenn die Harehöhe auf 2,5 »vergrößert wird. Bei einer HarshcJht von 3,5 B betrügt der Ertrag 39 Gtwichtsproient von fruktos· ali iiner Zufuhr von 100 kg. Sei Hmrihöhtn von 4f,25 ■
101110/1414. BADORlGlNAt
TABELLE
Höhe Zufuhr der Invert- Harz- zucker
Trennungsergebnis Gewichts—% berechnet vom zugeführten Invertzucker (Trockensubstanzmenge)
B schicht
m
(Trocken-
substanz-
menge)
95 %
reine
Pruktose
Zurückführungs
fraktion
1.5 75 20 50
1,5 100 17 55
2,0 75 30 36
2,0 100 27 41
2,0 125 23 47
2,5 75, 37 25
2,5 100 35 28
2,5 125 31 31
3,5 100 39 15
3,5 125 36 17
3,5 150 34 24
Rt 4,25 150 34 28
I 5,00 125 34 28
O
5,00 150 32 33
(IGtNAL
Durchschnittlicher
Trockensubstanz
gehalt der
Fruktosenfraktion
g/100 ml
Leistung
Kolonne
kg Frukto
Gtunoe rci
höchsten
las s en en
der
se pro
t äer
zu~e-
Zufuhr-
igk.-it *
8 8
8 9
7 11
8 13
9 12
8 15 es
9 17
10 16
10 18
12 21
12 20
11 18
9
11
16 203:
CD
er
und 5,0 m sowie bei Zufuhren von 125 kg ist das Ergebnis Gewichtsprozent. In der Tabelle werden für dieselbe Harshöhe als Vergleichswerte verschiedene Zufuhrmengen angegeben, welche die Richtung für das Finden der richtigen Zufuhrmenge in den gegebenen Verhältnissen-zeigen. Die in der Tabelle angegebenen Trockensubstanzgehaltwerte g/100 ml der Fruktosenfraktion bedeuten dass 3* höher der Gehalt, um, so kleiner sind die Abdampfungskosten.
Die Leistungswerte der Kolonne wachsen auch wesentlich, wenn die Höhe.der Harzschicht vergrössert wird, wie es aus der letzten Spalt* der Tabelle hervorgeht. Auf Grundlage der vorgenommenen Versuche ist es festgestellt worden, dass die geeignete Höhe der Harzschicht für die Zwecke gemäs8 der gegenwärtigen Erfindung
etwa 2,5 - 5 m und vorteilhaft 3-l· * betragt.
In der obigen Tabelle ist der Prozentsatz für die Glukose weggelassen worden, aber er kann dadurch erhalten werden, dass von hundert die Summe der Prozentsätze für die Fruktoaenfraktlon und für die Zurückführungsfraktion abgezogen wird. Der Gegenstand der Erfindung 1st besonders die Aufhebung der Fruktose aus dem Invertzucker, weil die Fruktose ein bedeutend wichtigeres Produkt ist als die Glukose, welche letztgenannte in diesem Prozess zunächst als Nebenprodukt aufgehoben wird. Aus diesem Grunde hat die Aufhebung der Fruktose eine wesentliche Bedeutung im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Erfindung.
Wie es oben dargelegt worden ist, erhält man mittels der Trennunesbehandlung gemäss der Erfindung die Fruktosen- und GlukosenlöBungen direkt mit einer Durchströmung der Kolonne als Produktlösungen, ohne sie für Wiederbehandlung zur Kolonne zurückführen zu müeaeiw. Nur die Fraktion zwischen den Glukosen- und Fruktösenfraktionen wird zum Umlauf wieder zurückgeführt, und zwar vorteilhaft zur Verdünnung der dicken Zuckerlösung für die Invertierung. Zu diesem Zweck soll die Trockensubstanzmenge der Zurückführungsfraktion höchstens 35 Gewichtsprozent, vorteilhaft 25 Gewichtsprozent, berechnet von den zugeführten Invertzucker, betragen. Falls die Trockensubstanzmenge in Prozent höher ist als die Zufuhr, verursacht sie zusätzliche Abdampfung ^fder Trockeniubstanzgehalt (g/1OO ml) in der Zurückführungsfraktion bleibt ungefähr unverändert, wodurch bei der Zunahme der Troekensubstanzmenge der Zurückführungsfraktion
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auch das Volum der Flüssigkeit entsprechend zunimmt__7 oder, wenn keine zusätzliche Abdampfung vorgenommen wird, erhält man dünnere Produktlösungen. Hierbei beeinflusst wieder der Trockensubstanzgehalt der Produktlösungen die Abdampfungskosten.
Sollte die Trockensubstanzmenge der vom Behälter E zur Verdünnung A kommenden Zurückführungsfrak.tion in irgendeinen Fall zu klein sein (die Fluesigkeitsmenge entsprechend kleiner), kann die v fehlende Wassermenge 4 der Verdünnung hinzugesetzt werden. In einem solchen Fall ist die Kapazität der Apparatur zu wenig benutzt worden, und durch Erhöhung der Menge de· zugeführt en Invertzuckers kann die Zurückführuöeafraktion vergrössert werden. Dieser letztgenannte Fall veranlasst also keine zusätzlichen Kosten, wie es sich im erstgenannten Fall verhält, in dem die Trockensubstanzmenge der Zurückführungsfraktion, berechnet vom zugeführten Invertzucker, mehr als 35 Gewichtsprozent beträgt (bei einer Harzhöhe von 1,5 m 50-55 Gewichtsprozent).
Wie es aus der vorgestellten Tabelle hervorgeht, können die Zurückführungsfraktionen 50 und 55 sowie 36, 41 und 47 Gewichtsprozent, die mit Harzschichthöhen von 1,5 und 2 m erhalten worden sind, aus den oben angegebenen Gründen nicht ohne Abdampfung zur Verdünnung verwendet werden. DagegenVkönnen die bei HarzBchichthöhen von 2,5m (Zufuhr 75 und 100 kg) 3t5 ^i 4,25 m und 5 m (Zufuhr 125 kg) erhaltenen Zurückführungsfraktionen mit gutem Erfolg zur Verdünnung der dicken Zuckerlösung verwendet werden·
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Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Ein Verfahren zum Trennen der Fruktose von der Glukose des Invertzuckere dadurch, dass eine Pruktöse und Glukose enthaltende Invertzuckerlösung und Wasser als Phasen und als ein kontinuierliches Prozess durch eine Kolonne zugeführt werden, welche Kolonne Kationenauatauschharz eine« Salzes, vorteilhaft. in Erdalkalimetall- wie in Kalziumförm, vorteilhaft Poly»tyrensulphonatkationenaustauschharz, mit dem Divinylbenzen kreuzgekuppelt worden ?aτ7/gekennzeichnet dadurch, dass die Invertzuckerlösung in die Kolonne bei einen Troekeneubstanzgehalt von 25-55 Gewichtsprozent und bei einer Durchflussgeschwindigkeit
von 0,2-1,5 mvStunde je ι der Querschnittfläche der Harz-, kolonne rje nach der Betriebstemperatur und 4er Harzglobulen-
zugefuhrt wird. ' . .
grosse/ aass zwischen der erhaltenen Glukosa&fraktion,und der erhaltenen Pruktοsenfraktion für die Verdünnung der führenden Invertzuckerlösung eine Zurückführungsfraktion entnommen wir-d, deren Trockensubstanzgehait höchstens 35 Gewichts-, prozent, vorteilhaft höchstens 25 Gewichtsproaent, berechnet vom zugeführten Invertzucker, beträgt, sowie dass die Höhe des ,· genannten Harzes in der Kolonne etwa 2,5 - 5 m» vorteilhaft 3-4 m, beträgt. - ^ - " ''
2. Ein Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass vom Ausfluss der, Kolonne nacheinander eine,Glukosenfraktion, eine in den Umlauf zurückzuführende Zurückführungsfraktion und eine Fruktosenfraktlon in der genannten Ordnung aufgehoben . werden und dass diese Praktionen für jeden Zufuhrsatz ohne andere Fraktionen wiederholt werden.
ElA Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, dass die Glukosen- und Pruktosenfraktionen fertige Produktlösungen sind, die abgedampft und kri»t*lliil»rt werdtn können.
4. Ein Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 3« gakennieiehnet dadurch, dass das Heinheitegrad ce? Vruktosenfraktlon wenigstens etwa 95 % beträgt,
5. Ein Verfahren .Bae» den Ansprüchen 2 und 3, gekennzeichnet dadurch, dass da« Reinheitsgrad der Glukosenfraktion wenigstens etwa 95 ^"betrügt.
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6. Ein Verfahren nach irgendeinem der obigen Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass die durchschnittliche G.lobulengrösse des Harzes 0,15 - 0,4 mm ist und dass die GJLeichmässigkeit der Globu-lengröase möglichst gross ist.
7. Eine Apparatur nur Durchführung des im Patentanspruch 1 dargestellten Verfahrene, welehe App*r*tu*?e*ae Solenne (C), welche Folystyrensulphon&tkationenaufttauachharz vorteilhaft in Kalziumform hat, Vorrichtungen für die Zuführung der Invertzuckerlösung in die Kolonne (C) und Vorrichtungen für die Zuführung, des Wassers (3) in die Kolonne (C) umfasst, gekennzeichnet dadurch, dass die Apparatur Vorrichtungen für die Einteilung der die Kolonne (φ verlassenden Lösung in 3 Fraktionen, und zwar in eine glukosenreiche (Reinheit 95 % oder mehr), eine fruktosenreiche (Reinheit 95 % oder mehr) und eine Zurückfuhrungsfraktion, Vorrichtungen für die Leitung der genannten 3 Fraktionen ^e in ihre separaten Behälter (G, E, P) und Vorrichtungen für die Zuführung der Zurückfü^iiningsfiraktion zur Verdünnung der dicken Zuckerlösung besitzt. C;
Θ. Eine Apparatur nach Anepruch 7, gekennzeichnet dadurch, dass die Höhe der Harzschicht in der geninnten-KOlpnme(C) etwa 2,5 - 5 m, vorteilhaft 3-4- m, beträgt.; : "^ . ^ ;
10 98 10/
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