DE1611540C3 - Überwachungsvorrichtung für die in einem Kopiergerät von einer Reihe von Originalen hergestellten Kopien - Google Patents
Überwachungsvorrichtung für die in einem Kopiergerät von einer Reihe von Originalen hergestellten KopienInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Überwachungsvorrichtung für die in einem Kopiergerät von einer
Reihe von Originalen hergestellten Kopien, das eine Zuführungsstelle für leere Bogen, eine Kopierstation
mit einer Originalzuführungsstelle, eine Ausgabestelle für die Kopien tragenden Bogen, einen diese Einrichtungen
verbindenden Transportweg und einen voreinstellbaren Zähler aufweist.
Die Erfindung geht von einem herkömmlichen Kopiergerät aus, mit dem eine beliebige Anzahl von
Kopien von jedem einer Reihe von Originalen angefertigt werden kann, wobei die Originale einer
Kopierstelle zugeführt werden, während über einen Transportweg der Kopierstelle leere Bogen zugeführt
und diese in der Kopierstelle mit Kopien versehenen Bogen von dem Transportweg an eine Ausgabestelle
abgegeben werden. Ein solches Kopiergerät, das z. B. von Hand auf die gewünschte Anzahl von Kopien
voreinzustellen und auch entsprechend zu steuern ist, gehört zum allgemein bekannten Stand der Technik.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Überwachungsvorrichtung für ein derartiges Kopiergerät zu schaffen, mit
der beim Auftreten einer Unregelmäßigkeit im Transportweg festgestellt werden kann, wieviel jeweils zu
einem Original gehörende vollständige Kopierzyklen bereits abgeschlossen sind.
Bei einer Überwachungsvorrichtung der genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung gelöst durch
einen Speicher zum Speichern der einstellbaren Menge der von jedem Original zu machenden Kopien, durch
einen ersten Zähler zum Zählen der in den Transportweg eingegebenen leeren Bogen, durch einen zweiten
Zähler zum Zählen der den Transportweg verlassenden Kopien, durch einen ersten Koinzidenz-Detektor zum
Erzeugen eines ersten Koinzidenzsignals, das die Koinzidenz zwischen dem Zählerstand des ersten
Zählers und der im Speicher gespeicherten Menge angibt, durch einen zweiten Koinzidenz-Detektor zum
Erzeugen eines zweiten Koinzidenzsignals, das die Koinzidenz zwischen dem Zählerstand des zweiten
Zählers und der im Speicher gespeicherten Menge angibt, durch einen dritten Zähler, der auf das erste
Koinzidenzsignal zum Zählen in einer Richtung und auf das zweite Koinzidenzsignal zum Zählen in der
entgegengesetzten Richtung anspricht, durch einen Blockierungsdetektor, der auf eine Unregelmäßigkeit
der Bogen längs des Transportwegs anspricht und ein Blockierungs-Signal erzeugt, und durch eine mit. dem
dritten Zähler verbundene Anzeigeeinrichtung, die auf das Blockierungs-Signal zur Anzeige des jeweiligen
Zählerstands des dritten Zählers anspricht.
Mit Hilfe dieser Überwachungsvorrichtung werden in dem dritten Zähler die durch Zuführung von leeren
Bogen eingeleiteten und jeweils einem Original zugeordneten Kopierzyklen gezählt und dieser Zähler-
stand des dritten Zählers jeweils um die Menge wiederum vermindert, die die jeweils einem Original
zugeordneten vollständigen Kopierzyklen angeben, die durch Ausgabe der entsprechenden mit Kopien
versehenen Bogen bereits vollständig beendet sind. Wird mit Hilfe des Blockierungs-Detektors in dem
Transportweg eine Unregelmäßigkeit festgestellt, so wird in nicht näher angegebener Weise das Kopiergerät
stillgesetzt und gleichzeitig der Zählerstand des dritten Zählers angezeigt. Diese Anzeige des Zählerstandes
gibt einer Bedienungsperson an, um wieviel Originale er den Originaltransport in der Originalzuführungsstelle
zurückstellen muß, damit nach der Entfernung der bereits zugeführten Bogen und einer damit meist
verbundenen Beseitigung der Unregelmäßigkeit der Kopiervorgang dort weitergeführt werden kann, wo er
beim Auftreten der Unregelmäßigkeit unterbrochen wurde.
Zusammenfassend ergibt sich, daß die Überwachungsvorrichtung mit Auftreten einer Blockierung in
der Bogenzuführungsstelle oder in irgendeinem anderen Bogen entlang des Transportweges führenden Mechanismus
es einer Bedienungsperson ermöglicht, einfach und ohne irgendwelche Komplikationen die festgeklemmten
Bogen sowie andere in dem Transportweg noch vorhandene Bogen herauszunehmen, ohne irgendeinen
der Bogen oder der Kopien zu zählen oder zu überprüfen, um zu bestimmen, welche Originale bereits
kopiert worden sind und wieviele zusätzliche Kopien noch hergestellt werden müssen. Die Bedienungsperson
kann dann den Arbeitsablauf des Kopiergerätes wieder herstellen, während gleichzeitig eine Kopien-Verteilung
in der Sortiervorrichtung in genauer Anzahl erfolgt.
Weitere, die besondere Ausbildung der neuen Überwachungsvorrichtung betreffende Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert Im
einzelnen zeigt
F i g. 1 eine die Überwachungsvorrichtung aufweisendes Kopiergerät,
F i g. 2 ein Blockschaltbild eines Teils der Steuer- und Überwachungsvorrichtung und
F i g. 3 ein Blockschaltbild der vollständigen Steuer- und Überwachungsvorrichtung.
In F i g. 1 ist ein Kopiergerät 2 dargestellt, das von links nach rechts betrachtet eine Sortiervorrichtung 4,
eine Steuervorrichtung 6 und eine Belichtungs- und Entwicklungsvorrichtung 8 enthält
Nachstehend wird die Arbeitsweise des in Fig. 1 dargestellten Kopiergerätes 2 näher erläutert. Die
Originale, die in zickzackgefalteter Form vorliegen können, werden von einem hier nicht gezeigten
Original-Behälter über eine in der Belichtungs- und Entwicklungsvorrichtung 8 vorgesehene Belichtungsplatte geleitet. Die aus der Belichtungs- und Entwicklungsvorrichtung
8 austretenden Originale können in einem hier nicht dargestellten Sammelbehälter gesammelt
werden. Gleichzeitig mit der Ausgabe der Originale — unter Zugrundelegung der Ansicht gemäß
F i g. 1 von links nach rechts — werden leere Bogen von einem hier nicht dargestellten Bogen-Vorratsbehälter
zu der Belichtungs- und Entwicklungsvorrichtung hingeführt, in der auf die Bogen dem jeweils zu
vervielfältigenden Original entsprechende Tonerbilder übertragen werden. Diese übertragenen Tonerbilder
werdendann auf dem jeweiligen Bogen fixiert.
Fig.2 zeigt in einem Blockschaltbild sämtliche Steuerschaltungen der in der Anlage gemäß F i g. 1
vorgesehenen Steuervorrichtung 6. Zu diesen Steuerschaltungen gehört ein Bedienungsfeld 10 mit einer
Tastatur 12, mit Hilfe derer eine manuelle Befehlseingabe in die Steuervorrichtung möglich ist. Mit dieser
Befehlseingabe werden den verschiedenen Steuerschaltungen jeweils erforderliche Informationen zugeführt
So werden z. B. die gewünschten, jeweils in digitaler Form% dargestellten Mengen der von einem Original
herzustellenden Kopien in binäre Informationen umkodiert. Hierfür dient ein herkömmlicher Kodierer 14.
Nach Ausführung dieser Umkodierung wird die durch entsprechende Betätigung der Tastatur 12 eingegebene
Information entweder in einen in der Zeichnung als Vervielfältigungs-Speicher bezeichneten Speicher 16
oder in einen Sortier-Speicher 18 eingespeichert.
Die mit Hilfe der Tastatur 12 in den Vervielfältigungs-Speicher und in den Sortierspeicher 18 eingespeicherten
Zahlen können in Abhängigkeit von der Menge der jeweils zu sortierenden Kopien voneinander verschieden
sein. Dabei kann es so sein, daß eine bestimmte Anzahl von Kopien, entsprechend der Reihenfolge der
Originale sortiert wird, und daß eine bestimmte Anzahl beliebiger Kopien für andere Zwecke verwendet wird.
Der Inhalt dieser Speicher 16,18 kann mit Hilfe einer, in der Zeichnung als Anzeigeeinrichtung 20 bezeichneten
Sichtanzeige angezeigt bzw. dargestellt werden. Auf diese Weise wird der die Tastatur 12 betätigenden
Bedienungsperson stets die Anzahl der hergestellten Kopien und die Anzahl der sortierten Kopien angezeigt.
Der Speicherinhalt des Speichers 16 wird ferner in einer zur Feststellung einer Störung oder Blockierung
dienenden Verknüpfungsschaltung 22 ausgewertet. Der betreffenden Verknüpfungsschaltung 22 werden von
dem Bedienungsfeld 10 weitere Informationsdaten zugeführt.
Wie weiter unten näher ausgeführt, ist die durch die Verknüpfungsschaltung 22 ermittelte Information zur
weiteren Auswertung durch die jeweilige Bedienungsperson anzuzeigen.
Gemäß Fig.2 ist eine Motorsteuerschaltung 24
vorgesehen, die durch von der Tastatur 12 und dem Bedienungsfeld 10 gelieferte Informationen gesteuert
wird. Diese Metersteuerschaltung 24 dient dazu, die Belichtungs- und Entwicklungsvorrichtung 8, die Sortieranlage
4 und verschiedene andere Ausgabemechanismen in dem Kopiergerät gemäß F i g. 1 in Betrieb zu
setzen.
Eine Sortier-Steuerschaltung 26 übernimmt ferner die in dem Sortierspeicher 18 gespeicherte Zahl, um den
Sortiervorgang zu steuern.
Nachstehend wird auf das in Fig.3 dargestellte
Blockschaltbild näher eingegangen, das eine bevorzugte Ausführungsform der neuen Überwachungsvorrichtung
zeigt. In Verbindung mit der obigen Erläuterung des Kopiergerätes 2 gemäß F i g. 1 ist ausgeführt worden,
daß leere Bogen in die Belichtungs- und Entwicklungsvorrichtung 8 eingeführt und dann in Form von Kopien
zu einer Sortiervorrichtung 4 hingeleitet werden. Dieser Teil des Kopiergerätes 2 ist in Fig.3 symbolisch
dargestellt, wobei der Bogen-Vorratsbehälter 28 für leere Bogen und die Sortiervorrichtung 4 als Blöcke
dargestellt sind. Zwischen diesen Blöcken ist eine Strichpunktlinie gezogen, die den Transportweg 30
eines Aufzeichnungsträgers von dem Vorratsbehälter 28 zu der Sortiervorrichtung 4 verdeutlicht. Sämtliche
entlang des Transportweges 30 sich bewegenden
Aufzeichnungsbögen werden, wie Fig.3 verdeutlicht,
lediglich als Bogen bezeichnet. Es dürfte einzusehen sein, daß diese Bogen einfach gewöhnliche Papierbogen
oder solche mit darauf befindlichen Tonerbildern sein können. Es ist jedoch auch möglich, daß es sich dabei um
Papierbogen mit teilweise fixierten Tonerbildern handelt Mit anderen Worten ausgedrückt heißt dies,
daß mit dem Ausdruck »Kopie« das fertige Erzeugnis des Kopiergerätes gemäß F i g. 1 bezeichnet ist,
während mit dem Ausdruck »Bogen« jegliches entlang des zur Aufnahme von leeren Bogen dienenden Weges
sich bewegendes Blattmaterial bezeichnet ist, das selbst keine Vervielfältigung darstellt oder trägt.
Entlang des in Fig.3 schematisch angedeuteten
Transportweges 30 sind verschiedene Abtastvorrichtungen angeordnet, die dazu dienen, das Eintreffen eines
Bogens bzw. dessen Vorderkante an verschiedenen Stellen entlang des Transportweges 30 festzustellen.
Diese Abtastvorrichtungen können durch eine Lichtquelle und eine Fotozelle, durch einen Mikroschalter
oder durch sonstwie geeignete Bogenfühlervorrichtungen gebildet sein. Eine als mechanischer Finger
ausgebildete erste Abtasteinrichtung 32 wird dazu verwendet, jeden in den Transportweg 30 eintretenden
Bogen zu ermitteln. Die entlang des Transportweges 30 zu der Sortiervorrichtung 4 hin vorgesehenen weiteren
drei mechanischen Finger 34 dienen dazu, drei Eingangsbefehle in Form von elektrischen Signalen zu
einem Blockierungs-Detektor 36 hin abzugeben.
Zwischen Transportwalzen 38 und der Sortiervorrichtung 4 ist noch eine als mechanischer Finger
ausgebildete zweite Abtastvorrichtung 40 angeordnet, die diejenigen Bogen bzw. Kopien ermitteln, die aus
dem Transportweg 30 austreten und zu der Sortiervorrichtung 4 hin gelangen.
Neben den erwähnten drei Eingangssignalen wird dem Blockierungs-Detektor 36 noch ein weiterer
Eingangsbefehl über einen Anschluß 42 zugeführt. Über diesen Anschluß 42 können dem Blockierungs-Detektor
36 Impulse zugeführt werden, deren jeder anzeigt, daß ein Bogen von dem Vorratsbehälter 28, beispielsweise
über Walzen 44 in den Transportweg 30 geführt worden ist. Derartige Impulse können durch geeignete Abtasteinrichtungen
erzeugt werden, die unmittelbar vor dem Eintritt des jeweiligen Bogens in den Transportweg 30
angeordnet sind.
Der Blockierungs-Detektor 36 enthält dabei so viele UND-Gatter wie Finger 34 vorhanden sind, um eine
Betätigung der betreffenden Finger 34 innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls zu überwachen. So ist z. B. mit
je einem Finger 34 ein herkömmlicher elektronischer oder mechanischer Zeitsteuerkreis verbunden, der
ausgelöst wird, wenn der betreffende Finger 34 an einer bestimmten Stelle des Transportweges 30 das Vorhandensein
eines Bogens ermittelt Die Zeitsteuerschaltungen sind auf die Geschwindigkeit der Bogen entlang des
Transportweges 30 hin ausgelegt; der Abstand zwischen den mechanischen Fingern 32, 34 ist dabei ebenfalls
unter Berücksichtigung der Geschwindigkeit der Bogen entsprechend gewählt.
Entsprechend diesem Aufbau erzeugt ein erster Bogen am Anschluß 42 über den Finger 32 einen Impuls,
der z. B. ein Relais erregt, das eine erste Zeitsteuerschaltung in Funktion setzt. Wenn die Arbeitszeitspanne
dieser Zeitsteuerschaltung abgelaufen ist, wird ein Impuls gegeben, der mit einem entsprechenden Impuls
zeitlich zusammenfallen soll, der aufgrund der Betätigung des ersten mechanischen Fingers 34 durch den
zuvor erwähnten ersten Bogen erzeugt wird. Ist die Koinzidenzbedingung nicht erfüllt, so stellt der Blockierungs-Detektor
36 das Vorliegen eines Fehlers fest, da nämlich der erste Bogen nicht entlang des Transportweges
30 geführt worden ist
Sind mehrere Finger 34 vorhanden, wie im vorliegenden Fall, so kann die Betätigung des ersten Fingers 34 im
weiteren dazu ausgenutzt werden, eine zweite Zeitsteuerschaltung zu betätigen. Dieser Arbeitszyklus kann
für jeden mechanischen Finger 34 wiederholt werden.
Wie einzusehen sein dürfte, kann in den zuvor erwähnten Zeitsteuerschaltungen eine bestimmte zeitliche
Toleranz berücksichtigt werden, um sicherzustellen, daß aufgrund einer sehr geringen Verzögerung in der
Bogenbewegung entlang des Transportweges 30 kein fehlerhaftes Blockierungssignal erzeugt wird. Deshalb
ist eine genaue und präzise Zeitmessung für eine genaue Ermittlung einer Blockierung nicht erforderlich. In
Anbetracht der Bearbeitungszeit, Bewegungsgeschwindigkeit des jeweiligen Bogens entlan des Transportweges
30 und mit Rücksicht auf die gewählten Stellen, an denen die mechanischen Finger 34 entlang des
Transportweges 30 angeordnet sind, ist die oben beschriebene, zur Ermittlung gewisser Arten von
Fehlern oder abnormalen Zuständen bei der Ausgabe von Bogen angewandte Arbeitsweise sehr wirksam.
Es dürfte genügen, darauf hinzuweisen, daß der Blockierungs-Detektor 38 eine Fehlleitung der entlang
des Transportweges 30 zwischen dem Vorratsbehälter 28 und der Sortiervorrichtung 4 geleiteten Bogen
feststellt. Der Blockierungs-Detektor 38 gibt daraufhin ein elektrisches Signal an seinem Ausgang ab, das
gemäß Fig.3 den jeweils einem Eingang zweier UND-Glieder 48 und 50 zugeführt wird.
Die erste Abtasteinrichtung 32 stellt die Einführung eines Bogens in den Transportweg 30 fest. Er bewirkt
daraufhin die Abgabe eines Impulses an einen in der Zeichung als Aufzeichnungs-Blattzähler bezeichneten
ersten Zähler 52. Der mechanische Finger 40, der die Kopien bei ihrem Verlassen des Transportweges 30 und
Einführung in die Sortiervorrichtung 4 ermittelt, gibt für jede festgestellte Kopie einen Impuls an einen in der
Zeichnung als Vervielfältigungszähler bezeichneten zweiten Zähler 54 ab. Die Zählerstellungen des "ersten
Zählers 52 und des zweiten Zählers 54 werden mit Hilfe herkömmlicher Koinzidenz-Detektoren 56, 58 überwacht.
Diese Koinzidenz-Detektoren 56, 58 überwachen die in dem ersten Zähler 52 und die in dem zweiten
Zähler 54 jeweils gespeicherte Zahl in bezug auf eine in dem Speicher 16, der durch ein herkömmliches
Binärregister gebildet sein kann, gespeicherte Zahl. Die Eingabebefehle in diesen Speicher 16 werden unmittelbar
von der in dem Bedienungsfeld 10 vorgesehenen Tastatur 12 eingegeben.
Wenn der erste Koinzidenz-Detektor 56 eine Übereinstimmung zwischen der in dem ersten Zähler 52
gespeicherten Zahl und der in dem Speicher 16 gespeicherten Zahl feststellt, gibt er ein für diesen
Vergleich charakteristisches Ausgangssignal ab, das dem Eingang eines in zwei Zählrichtungen betreibbaren
dritten Zählers 60 zugeführt wird. Dieses Signal bewirkt, daß der dritte Zähler 60 in seiner einen Zählrichtung um
eins weiterzählt.
Wenn der zweite Koinzidenz-Detektor 58 eine Übereinstimmung zwischen der in dem zweiten Zähler
54 gespeicherten Zahl und der in dem Speicher 16 gespeicherten Zahl feststellt, wird ein diese Übereinstimmung
anzeigendes Ausgangssignal erzeugt, das
einem anderen Eingang des dritten Zählers 60 zugeführt wird, der daraufhin eine Zählung in seiner anderen
Zählrichtung vornimmt. Die Zählerstellung des Zählers 60 wird mit Hilfe des UND-Gliedes 48 überwacht, das
auf eine Entriegelung durch ein von dem Blockierungs-Detektor 36 her abgegebenes Signal den Zählerstand
des dritten Zählers 60 über einen Kodierer 68 der Sichtanzeige 20 zuführt.
Die von den Koinzidenzdetektoren 56 und 58 abgegebenen Koinzidenzsignale werden ferner zur
Rückstellung des ersten Zählers 52 und des zweiten Zählers 54 ausgenutzt.
Das von dem Koinzidenz-Detektor 56, der den ersten Zähler 52 überwacht, gegebene Koinzidenzsignal kann
ferner als Steuersignal für eine Steuerschaltung ausgenutzt werden. Bei dieser Steuerschaltung handelt
es sich gemäß F i g. 3 um eine die Weiterbewegung des jeweiligen Originals bewirkende Schaltung 62. Diese
Schaltung 62 steuert Motore und Zahnradgetriebe an, mit deren Hilfe das jeweils nächste zu vervielfältigende
Original in eine in der Belichtungs- und Entwicklungsvorrichtung 8 des Kopiergerätes 2 gemäß F i g. 1
vorgesehene Belichtungszone eingeführt wird.
Das von dem Blockierungs-Detektor 36 abgegebene Signal wird dem einen Eingang des UND-Gliedes 5
zugeführt. Dem anderen Eingang dieses UND-Gliedes wird ein Signal von einer Steuerschaltung 64 her
zugeführt, die eine Wiedereinschaltung des in dem Kopiergerät gemäß F i g. 1 enthaltenen Motors bewirkt,
der auf die Feststellung einer Blockierung hin abgeschaltet worden war.
Vom Ausgang des UND-Gliedes 50, das mit dem Auftreten einer Blockierung und dem Einschalten der
Steuerschaltung 64 aktiviert worden ist, wird ein Übertragungs- oder Ausgleichssignal an eine geeignete
Übertragungsschaltung 66 abgegeben. Diese Übertragungseinrichtung 66 gleicht den zum Zeitpunkt des
Auftretens der Blockierung in dem ersten Zähler 52 vorhandenen Zählerstand an den in dem zweiten Zähler
54 vorhandenen Zählerstand an.
Nachstehend wird die Funktionsweise der in F i g. 3 dargestellten Schaltanordnung näher betrachtet. Diese
Schaltung liefert über die Sichtanzeige 20 bei Auftreten einer Blockierung Anzeigen an eine Bedienungsperson,
der Bedienungsperson wird ferner genau angezeigt, was zur Fortsetzung des Kopiervorganges vorgenommen
werden muß, ohne daß ein Fehler bei der Verteilung der Kopien in der Sortiervorrichtung 4 auftritt. Hierauf wird
nachstehend im einzelnen eingegangen.
Der erste Zähler 52 zählt bei ordnungsgemäßem Verlauf die Anzahl an Kopien. Der zweite Zähler 54
zählt seinerseits die Anzahl der Kopien, die aus der Belichtungs- und Entwicklungsvorrichtung nach ihrer
Fertigstellung herausgeführt worden sind. Wenn die Anzahl an in den Transportweg 30 eingeführten Bogen
der Anzahl der von dem jeweiligen Original gewünschten Kopien entspricht, die durch den Speicher 16
angezeigt wird, gelangt ein Zählsignal an den dritten Zähler 60, der dadurch z. B. in eine Zählrichtung
weiterzählt. Wenn sich der Betrieb störungsfrei abwickelt und keine Blockierung bzw. kein Bogen-Ausgabefehler
auftritt, bevor die betreffenden Bogen zu Kopien verarbeitet sind, hat der zweite Zähler 54 einen
Zählerstand, der mit dem in dem Speicher 16 gespeicherten Zählerstand übereinstimmt. Auf diese
Übereinstimmung hin wird von dem Koinzidenz-Detektor 58 ein Impuls abgegeben, der den dritten Zähler 60
veranlaßt, eine Zählung in seiner anderen Richtung vorzunehmen. Da der dritte Zähler 60 vor der
Ermittlung dieser Kopien sich in dem Zählerstand 1 befunden hat — wodurch angezeigt war, daß die
gewünschte Anzahl an Kopien den Transportweg verlassen hatte — ist nunmehr der Zählerstand des
dritten Zählers auf Null vermindert.
Diese Betriebsweise, nämlich die Eingabe eines »1 «-Signals in der Vorwärts-Zählrichtung und dann
vorgenommene Verminderung des Zählerstandes bzw.
ίο die Zuführung eines »1 «-Signals in der Rückwärtszählrichtung,
tritt in dem Fall auf, daß die von dem jeweiligen Original gewünschte Anzahl an Kopien
größer ist als die Anzahl an Bogen, die der Transportweg 30 aufnehmen kann.
Nachstehend sei der Fall betrachtet, daß eine Blockierung auftritt. Dabei sei angenommen, daß
entlang des Transportweges 30 sieben Bogen geführt werden können. Es sei ferner angenommen, daß die
. Bedienungsperson über die Tastatur 12 und den Kodierer 14 in den Speicher 16 die Zahl drei eingegeben
hat. Dies bedeutet, daß von jedem Original drei Kopien gewünscht sind. Mit jeder Einführung eines Bogens in
den Transportweg 30 wird durch den Abtastfinger 32 der Zählerstand in dem ersten Zähler 52 von Null
ausgehend jeweils um eins erhöht. Wenn der Zählerstand drei erreicht ist, gibt der Koinzidenz-Detektor 56
einen Ausgangsimpuls ab, der den dritten Zähler 60 in Vorwärtsrichtung um eins weiterzählt. Außerdem
bewirkt der betreffende Ausgangsimpuls, daß das zuvor belichtete und vervielfältigte Original von der Belichtungsplatte
weggeführt und ein neues Original in die Belichtungsstellung gebracht wird. Ferner wird der
erste Zähler 52 auf Null zurückgestellt.
Wenn die nächsten drei Bogen von dem Bogen-Vorratsbehälter 28 in den Transportweg 30 eingeführt sind, hat der erste Zähler 52 wieder den Zählerstand drei. Bei Feststellung der Übereinstimmung zwischen dem Inhalt des Zählers 52 und dem des Speichers 16 werden die zuvor erwähnten drei Vorgänge wiederholt.
Wenn die nächsten drei Bogen von dem Bogen-Vorratsbehälter 28 in den Transportweg 30 eingeführt sind, hat der erste Zähler 52 wieder den Zählerstand drei. Bei Feststellung der Übereinstimmung zwischen dem Inhalt des Zählers 52 und dem des Speichers 16 werden die zuvor erwähnten drei Vorgänge wiederholt.
Nachdem die beiden zuvor beschriebenen Zyklen beendet sind, sind folgende Zustände vorhanden:
1) Der dritte Zähler 60 hat einen Zählerstand zwei,
2) in dem Transportweg 30 befinden sich sechs Bogen, und
3) das dritte Original befindet sich auf der Belichtungsplatte, so daß Kopien hergestellt werden
können.
Der siebente Bogen, der den ersten Bogen für das dritte Original darstellt, gelangt nunmehr in den
Transportweg 30 hinein und wird von dem ersten Zähler 52 gezählt. Da der Transportweg 30 im vorliegenden
Beispiel nur sieben Bogen aufnehmen kann, wird eine gewisse Zeitspanne nach Einführung des siebten Bogens
in den Transportweg 30 und vor der Einführung des achten Bogens in diesen der erste Bogen als erste Kopie
von dem · ersten Original aus dem Transportweg herausgeführt.
Diese erste, von dem ersten Original hergestellte Kopie bewirkt, daß der zweite Zähler 54 um eins
weiterzählt. Nahezu gleichzeitig mit Austritt der ersten Kopie wird der achte Bogen in den Transportweg 30
eingeführt. Kurz danach gelangt die zweite von dem ersten Original hergestellte Kopie in die Sortiervorrichtung
4. Danach erhöht sich die Zählerstellung des
·''« zweiten Zählers 54 auf zwei. Sodann wird der neunte
Bogen in den Transportweg 30 eingeführt. Dadurch erhöht sich der Zählerstand des ersten Zählers 52 auf
drei. Dies führt zu einer Übereinstimmung mit der in
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dem Speicher 16 gespeicherten Zahl. Dadurch wird dem dritten Zähler 60 ein Zählsignal zugeführt. Die
betreffende Übereinstimmung ermöglicht ferner, daß das vierte Original in die Belichtungsstellung gebracht
wird.
Da neun Bogen in den Transportweg 30 eingeführt sind, tritt eine Übereinstimmung zwischen dem Inhalt
des ersten Zählers 52 und dem Inhalt des Speichers 16 dreimal auf. Dies hat zur Folge, daß der dritte Zähler 60
einen Zählerstand drei hat.
Wenn die von dem ersten Original hergestellte dritte Kopie den Transportweg 30 verläßt und durch die
zweite Abtasteinrichtung 40 ermittelt wird, hat sich der Zählerstand des Zählers 54 auf drei erhöht. Dieser
Zählerstand des Zählers 54 stimmt mit dem Inhalt des Speichers 16 überein. Dadurch gibt der Koinzidenz-Detektor
58 einen Ausgangsimpuls an den dritten Zähler 60 ab, dessen Zählerstand damit um eins auf zwei
vermindert wird. Durch den von dem Koinzidenz-Detektor 58 abgegebenen Ausgangsimpuls wird ferner der
zweite Zähler 54 auf Null zurückgestellt.
Zu diesem Zeitpunkt wird der zehnte Bogen in den Transportweg 30 eingeführt. Damit zählt der erste
Zähler 52 um eins weiter. Bevor der elfte Bogen in den Transportweg 30 eingeführt wird, verläßt die erste
Kopie des zweiten Originals den Transportweg 30. Dadurch zählt der zweite Zähler 54 um eins weiter. Die
Einführung des elften Bogens in den Transportweg 30 ist durch den ersten Zähler 52 festgestellt worden.
Zu diesem Zeitpunkt sind in der Anordnung gemäß Fig.3 folgende Zustände vorhanden: Sämtliche von
dem ersten Original hergestellten drei Kopien sind nacheinander in die Sortiervorrichtung 4 eingeführt
worden. Die erste von dem zweiten Original hergestellte Kopie ist ebenfalls bereits in die Sortiervorrichtung 4
eingeführt worden. Entlang des Transportweges 30 befinden sich an verschiedenen Stellen zwei Bogen für
das zweite Original, drei Bogen für das dritte Original und zwei Bogen für das vierte Original. Der in zwei
Richtungen zählende dritte Zähler 60 hat ebenso wie der erste Zähler 52 einen Zählerstand zwei.
Nunmehr sei angenommen, daß eine Blockierung oder Störung in dem Transportweg 30 oder in der
Ausgabe auftritt. Auf die Feststellung einer Blockierung hin wird der Zählerstand des Zählers 60, nämlich zwei,
über den Kodierer 68 zu der Sichtanzeige 20 hin übertragen. Die Anlage wird automatisch abgeschaltet;
die Bedienungsperson kann durch ein in der Steuervorrichtung 6 vorgesehenes Warnlicht auf die Blockierung
aufmerksam gemacht werden. Die Bedienungsperson stellt fest, daß eine Blockierung aufgetreten ist.
Außerdem wird der Bedienungsperson auf der Sichtanzeige 20 eine zwei angezeigt Dies bedeutet, daß die
Originale bis zum zweiten Original zurückgeführt werden müssen. Zum Zeitpunkt des Auftretens der
Blockierung wurde gerade das vierte Original kopiert, deshalb wird eine zweimalige Original-Rückführung
vorgenommen, so daß danach das zweite Original wieder in die zur Belichtung geeignete Stellung
gebracht ist
Dieses Zurückführen der Originale kann durch eine Rückführ-Steuerschaltung 70 bewirkt werden, die die
Weiterbewegung der Originale vornehmende Steuerschaltung 62 derart betätigt, daß die betreffenden
Originale wieder zurückgeführt werden. Es wäre auch möglich, die betreffenden Vorgänge manuell auszuführen.
Darüber hinaus wird ein von der Rückführ-Steuerschaltung 70 abgegebenes Steuersignal zur Rückstellung
des dritten Zählers 60 auf Null verwendet.
Zu diesem Zeitpunkt kann die Bedienungsperson sämtliche sieben, in dem Transportweg noch befindlichen
Bogen herausnehmen und die Blockierung beseitigen. Ohne die Anzahl an beschädigten oder
teilweise bearbeiteten Bogen, die aus dem Transportweg herausgenommen worden sind, zu zählen, braucht
die Bedienungsperson lediglich einen Wiederinbetriebsetzungs-Schalter zu betätigen, der die Steuerschaltung
ίο 64 zur Wiederinbetriebsetzung wirksam macht
Ist dies erfolgt, so ist das Kopiergerät 2 wieder in Tätigkeit gesetzt und der in dem zweiten Zähler 54
gespeicherte Inhalt bzw. die in diesem Zähler 54 gespeicherte Zahl, die im vorliegenden Fall eins ist, wird
über die nunmehr wirksame Übertragungseinrichtung 66 zu dem ersten Zähler 52 hin übertragen. Nach diesem
Übertragungsschritt ist in dem ersten Zähler 52 diejenige Anzahl an Kopien gespeichert, die vor
Auftreten der Blockierung in dem zweiten Zähler 54 gespeichert war, nämlich eins. Das Kopiergerät 2
beginnt dann seinen Arbeitszyklus von neuem, wobei
. nacheinander der zwölfte und dreizehnte Bogen in den Transportweg 30 eingeführt wird. Der erste Zähler 52
hat einen Zählerstand drei, was zur Abgabe eines Koinzidenz-Impulses an den dritten Zähler 60 führt.
Dieser Zähler 60 zählt um eins weiter und gelangt damit auf den Zählerstand drei. Mit Weiterführung des
zweiten Originals wird das dritte Original freigegeben.
Der zweite Zähler 54, der nunmehr die erste von dem zweiten Original hergestellte Kopie vor Auftreten der
Blockierung gezählt hat, stellt ferner die übrigen beiden von dem zweiten Original hergestellten Kopien fest; er
gibt ein Koinzidenzsignal ab, das den dritten Zähler 60 um eins rückwärts zählen läßt. Ist dies erfolgt, so können
weitere Bogen in den Transportweg 30 nacheinander eingeführt werden, die den dritten Zähler 60 wieder
vorwärts zählen lassen. Wenn diese Bogen als Kopien in die Sortiervorrichtung 4 eingeführt werden, wird durch
ein von dem Koinzidenz-Detektor 58 abgegebenes Koinzidenz-Signal der dritte Zähler 60 zum Rückwärtszählen
veranlaßt. Dieser Zyklus wird dann der Anzahl an Originalen und gewünschten Kopien entsprechend
oft wiederholt.
Unter der Bedingung, daß die Arbeitsweise der Schaltungsanordnung gemäß F i g. 3 durch keine Blokkierung
unterbrochen wird, arbeitet der dritte Zähler 60 wie folgt: Jeder dritte durch die erste Abtasteinrichtung
32 ermittelte Bogen würde den Zähler 60 um eins weiterschalten, während jede dritte durch die zweite
Abtasteinrichtung 40 ermittelte Kopie den Zählerstand des Zählers 60 um eins vermindern würde. Deshalb
würde sich der Zählerstand des Zählers 60 wie folgt ändern: 0, 1, 2,3, 2. 3. 2, 3, 2, 3, 2,... 3,2,1, 0. Dies setzt
■natürlich voraus, daß von jedem Original drei Kopien herzustellen sind.
Anstelle der im vorstehenden beschrieben, in dem Blockierungs-Detektor 36 gemäß F i g. 3 vorgesehenen
Finger 34 kann auch eine andere herkömmliche Abtasteinrichtung verwendet werden, um dieselbe
Funktion auszuführen.
Als Zähler und Detektoren können herkömmliche Verknüpfungselemente verwendet werden, die eine
Zählung X= Y-Z-1 vornehmen, mit
/ = Anzahl der Bogen, die in den Transportweg 30 eingeführt sind,
C = gewünschte Anzahl an Kopien von einem •. Original,
O = Anzahl der ein Abbild des jeweiligen Originals
tragenden Bogen, die als Kopien den Transportweg 30 verlassen haben,
= ganzzahliger Teil des Quotienten <=·, = Bruchteil des Quotienten^ , = ganzzahliger Teil des Quotienten ■§■, = Q1 + l bei Λ/ungleich (^) Null, und = <?,bei K/gleich Null und
= ganzzahliger Teil des Quotienten <=·, = Bruchteil des Quotienten^ , = ganzzahliger Teil des Quotienten ■§■, = Q1 + l bei Λ/ungleich (^) Null, und = <?,bei K/gleich Null und
Der Wert X der obigen Gleichung stellt dabei den Zählerstand des dritten Zählers 60 dar. In dem obigen
Beispiel, gemäß dem zehn (I) Bogen in den Transportweg 30 eingeführt worden sind und drei (C) Kopien von
jedem Original erwünscht waren, und ferner drei (O) Kopien den Transportweg verlassen hatten, hatte der
dritte Zähler 60 einen Zählerstand zwei (X). Dies ergibt sich wie folgt:
X= Y-Z-\
X = (Qi + V-(Qo)-I
X = (3+ I)-(I)-I =2
Es können selbstverständlich auch andere herkömmliche Elemente zum Aufbau der Überwachungsvorrichtung
zur Erzielung des Zählerstandes entsprechend verwendet werden. Es sei darauf hingewiesen, daß eine
derartige Anordnung als im Rahmen der Erfindung
ίο liegend anzusehen ist.
Ferner sei noch darauf hingewiesen, daß bei der obigen Beschreibung eine automatische Vorwärts- und
Rückwärtsleitung der Originale angenommen worden ist, daß aber die Schaltung gemäß Fig.3 ebenso in
einem Kopiergerät brauchbar wäre, in dem eine manuelle Einführung und Weiterführung der jeweils zu
kopierenden Originale vorgenommen wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Überwachungsvorrichtung für die in einem Kopiergerät von einer Reihe von Originalen
hergestellten Kopien, das eine Zuführungsstelle für leere Bogen, eine Kopierstation mit einer Originalzuführungsstelle,
eine Ausgabestelle für die Kopien tragenden Bogen, einen diese Einrichtungen verbindenden
Transportweg und einen voreinstellbaren Zähler aufweist, gekennzeichnet durch einen Speicher (16) zum Speichern der einstellbaren
Menge der von jedem Original zu machenden Kopien, durch einen ersten Zähler (52) zum Zählen
der in den Transportweg (30) eingegebenen leeren Bogen, durch einen zweiten Zähler (54) zum Zählen
der den Transportweg verlassenden Kopien, durch einen ersten Koinzidenz-Detektor (56) zum Erzeugen
eines ersten Koinzidenzsignals, das die Koinzidenz zwischen dem Zählerstand des ersten Zählers
(52) und der im Speicher (16) gespeicherten Menge angibt, durch einen zweiten Koinzidenz-Detektor
(58) zum Erzeugen eines zweiten Koinzidenzsignals, das die Koinzidenz zwischen dem Zählerstand des
zweiten Zählers (54) und der im Speicher (16) gespeicherten Menge angibt, durch einen dritten
Zähler (60), der auf das erste Koinzidenzsignal zum Zählen in einer Richtung und auf das zweite
Koinzidenzsignal zum Zählen in der entgegengesetzten Richtung anspricht, durch einen Blockierungs-Detektor
(36), der auf eine Unregelmäßigkeit der Bogen längs des Transportwegs anspricht und
ein Blockierungs-Signal erzeugt, und durch eine mit dem dritten Zähler (60) verbundene Anzeigeeinrichtung
(68, 20), die auf das Blockierungs-Signal zur Anzeige des jeweiligen Zählerstands des dritten
Zählers (60) anspricht.
2. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe des ersten
Koinzidenzsignals der erste Zähler (52) rücksetzbar ist, daß mit Hilfe des zweiten Koinzidenzsignals der
zweite Zähler (54) zurücksetzbar ist und daß der dritte Zähler (60) ebenfalls zurücksetzbar ist, daß
eine auf das Blockierungs-Signal ansprechende Übertragungseinrichtung (66) vorgesehen ist, mit
der wahlweise der Zählerstand des ersten Zählers (52) gleich dem des zweiten Zählers (54) zu machen
ist, und daß die Anzeigeeinrichtung (68, 20) eine Sichtanzeige (20) zum Anzeigen des Zählerstands
des dritten Zählers (60) aufweist.
3. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorschubeinrichtung
auf das erste Koinzidenzsignal zur Erzeugung eines Steuersignals anspricht, um den
Vorschub der Originale in der Originalzuführungsstelle zu steuern.
4. Überwachungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
dritte Zähler (60) in seinem Anfangszustand einen bestimmten Zählerstand speichert, der in Abhängigkeit
des ersten Koinzidenzsignals um eine bestimmte Menge vergrößert und in Abhängigkeit des zweiten
Koinzidenzsignals um eine gleiche bestimmte Menge verringert wird.
5. Überwachungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine mit
dem ersten Zähler (52) gekoppelte erste Abtasteinrichtung (32) zur Feststellung eines jeden in den
Transportweg (30) eingegebenen leeren Bogens und durch eine mit dem zweiten Zähler (54) verbundene
zweite Abtasteinrichtung (40) zur Feststellung eines jeden eine Kopie tragenden Bogens, der den
Transportweg verläßt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US59538866 | 1966-11-18 | ||
| DER0047358 | 1967-11-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1611540C3 true DE1611540C3 (de) | 1977-06-30 |
Family
ID=
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