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DE2036412A1 - Schaltung zum Bestimmen der einem markier baren Zeitpunkt zugeordneten Frequenz eines gegenläufig frequenzmoduherbaren Senders - Google Patents

Schaltung zum Bestimmen der einem markier baren Zeitpunkt zugeordneten Frequenz eines gegenläufig frequenzmoduherbaren Senders

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DE2036412A1
DE2036412A1 DE19702036412 DE2036412A DE2036412A1 DE 2036412 A1 DE2036412 A1 DE 2036412A1 DE 19702036412 DE19702036412 DE 19702036412 DE 2036412 A DE2036412 A DE 2036412A DE 2036412 A1 DE2036412 A1 DE 2036412A1
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pulse
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voltage
circuit
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DE19702036412
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Karl 8033 Planegg Schlosser
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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Publication date
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor
    • G01R13/30Circuits for inserting reference markers, e.g. for timing, for calibrating, for frequency marking
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/28Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Schaltung zum Beatimmen der einem markierbaren Zeitpunkt zugeordneten Frequenz eines gegenläufig frequenzmodulierbaren Senders
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zum Bestimmen der einem markierbaren Zeitpunkt während eines Frequenzdurchlaufes zugeordneten Frequenz eines in seiner Frequenz nach einer insbesondere linearen Zeitfunktion zwischen zwei Grenzwerten gegenläufig veränderbaren, insbesondere wobbelbaren, Senders mit einer einstellbaren Hilfsspannung, die mit einer die zeitabhängige Frequenz angebenden Spannung (Wobbeispannung) in einem Komparator einem Amplitudenvergleich unterworfen wird.
Bekannte Schaltungen dieser Art bilden als Vergleichser- ■ gebnis einen Komparatorimpuls, der einem die aufgenommenen Frequenzkurven wiedergebenden Sichtgerät als Frequenzmarkenimpuls zugeführt wird. Während der Komparatorimpuls den Zeitpunkt definiert, wird die zugeordnete Frequenz an einer Frequenzskala abgelesen, die entweder die Frequenzmarkenposition auf dem Bildschirm des Sichtgerätes oder die Lage des Einstellorgans für die Hilfsspannung kennzeichnet. Hierbei sind jedoch Ablesefehler und Ungenauigkeiten der Frequenzskala kaum zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die einem markierbaren Zeitpunkt zugeordnete Frequenz mit größerer Genauigkeit bestimmt werden kann, insbesondere auch ohne die bildliche Darstellung einer Frequenzmarke an einem Frequenzkurven-Sichtgerät zu Hilfe nehmen zu müssen.
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Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß während des Hin- sowie des Rücklaufes als Vergleichsergebnisse gebildete Komparatorimpulse triggerbare, impulserzeugende Mittel zur Abgabe jeweils eines Torimpulses vorgegebener, insbesondere einstellbarer, länge veranlassen, der einen die Sendefrequenz zählenden Impulszähler über eine Torschaltung wirksam schaltet, daß die sich für vorzugsweise gleichlange Torimpulse beim Hin- und Rücklauf jeweils ergebenden Zählimpuls-Teilsummen ra.iteinander addiert werden, wobei das Additionsergebnis ausgewertet w^rd, und daß wenigstens einer der Komparatorimpulse zur Markierung des Zeitpunkts dient.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die zu bestimmende Frequenz digital angezeigt wird und somit gut ablesbar oder bei automatischem Meßallauf in einfacher Weise registrierbar ist. Durch die Einstellbarkeit der Länge des Torimpulses ist weiterhin die Genauigkeit, mit der die Frequenz bestimmt werden soll, entsprechend den jeweiligen Anforderungen frei wählbar.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt
Fig.1 eine Prinzipschaltung der Erfindung in Anwendung auf einen Meßplatz zur frequenzabhängigen Messung
von Vierpol-Übertragungseigenschaften, Fig.2 eine bevorzugte Ausbildung einer Teilschaltung von
Fig.1 und
Fig.3 Spannungs-Zeit-Diagramme zur näheren Erläuterung der Schaltung nach Fig.2.
In Fig.1 ist ein stetig frequenzmodulierbarer, insbesondere wobbelbarer, Sender 1 dargestellt, an dessen Frequenzsteuereingang 2 eine Frequenzsteuerspannung U0 liegt, die von
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einem Generator 3 erzeugt wird. U hat beim dargestellten Ausführungsbeispiel einen zeitlinearen, dreieckförmigen Verlauf und besitzt eine periodische Zeitabhängigkeit für den Fall einer Wobbelung des Senders 1. Gleichzeitig wird U auch dem ersten Eingang eines !Comparators 4 zugeführt, dessen zweiter Eingang mit einer einstellbaren Gleichspannung U1 beschaltet ist. Ein in 4 durchgeführter Amplitudenvergleich zwischen U und U1 ergibt beim Vorliegen eines bestimmten Amplitudenverhältnisses, z.B. bei Amplitudengleichheit, einen Komparatorimpuls 5, der einer triggerbaren, impulserzeugenden Schaltung 6 zugeführt wird. Diese bildet nach dem Eintreffen des Komparatorimpulses 5 einen rechteckförmigen Torimpuls 7» der dem oberen Eingang einer Torschaltung 8 zugeführt wird. Letztere, im dargestellten Ausführungsbeispiel als NAND-Gatter realisierte Schaltung wird für die Dauer des Torimpulses 7 geöffnet, so daß in die Öffnungszeit fallende, eine einheitliche Polarität aufweisende Spannungsimpulse der vom Sender 1 abgegebenen Wechselspannung U in einem Impulszähler 9 gezählt werden. Da sowohl für den Hinlauf als auch für den Rücklauf der Frequenz, d.h. für die Anstiegsflanke und für die Abfallflanke von U3, insbesondere gleichlange Komparatorimpulse 7 bzw. 7' erhalten werden, bildet der Impulszähler 9 zwei Zählimpuls-Teilsuinmen, die zusammengezählt werden müssen. Die Summe aus beiden wird dann als Zählergebnis ausgewertet.
Wenigstens einer der Komparatorimpulse 5 wird, gegebenenfalls nach entsprechender Verstärkung und/oder Impulsformung, über eine Leitung 10 ausgegeben und markiert den Zeitpunkt, dem die aus dem Zählergebnis des Impulszählers 9 ersichtliche Frequenz f des Senders 1 zugeordnet ist.
Ergänzt man den vorstehend beschriebenen Schaltungsteil durch die rechtsseitig der Klemmen 12 bis 14 angedeuteten Schaltungseinheiten, so entsteht ein Meßplatz zur frequenz-
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abhängigen Messung der Übertragungseigenschaften eines Vierpols X, dessen Eingang mit der Klemme 12 verbunden ist. Dem Vierpol-Ausgang 15 sind ein Meßverstärker 16 und ein Meßgleichrichter 17 nachgeschaltet, dessen Ausgangsspannung bei 18 der einen Ablenkeinrichtung eines Sicht- oder Registriergerätes 19, z.B. eines Slektronenstrahloszillografen 20, zugeführt wird. Zugleich wird die Frequenzsteuerspannung Uo über die Klemme 21 der anderen Ablenkeinrichtung von 19 als Zeitablenkspannung mitgeteilt.
In Abhängigkeit von der sich ändernden Frequenz des Senders 1, die über der Zeitbasis des Gerätes 19 aufgezeichnet wird, ergibt sich somit eine bildliche Darstellung 22 des Kurvenverlaufes der am Vierpol-Ausgang 15 abgegriffenen Meßspannung, die z.B. ein Maß für die Vierpol-Dämpfung darstellt.. Der Impuls 5 wird dem Frequenzmarkeneingang 23 zugeführt und bewirkt in an sich bekannter Weise die Bildung einer Frequenzmarke, z.B. in Form einer zusätzlichen Auslenkung 24 des Elektronenstrahls in vertikaler Richtung oder in Form einer Helligkeitssteuerung eines der Kurvenpunkte.
Statt des Gerätes 19 kann auch eine Auswerteeinrichtung 25 über die Klemmen 18' und 23' an die Klemmen 18 und 23 geschaltet sein. Diese enthält eine Torschaltung 26 und eine Auswerteeinrichtung (Digital-Voltmeter) 27· Der Impuls 5 bewirkt hierbei eine kurzzeitige öffnung der Torschaltung 26, so daß ein bei 18· anliegender Meßspannungswert abgetastet und in 27 vorzugsweise digital ausgewertet werden Kinn, Bs besteht z»B. die Möglichkeit, das in 27 erhaltene digitale Meßergebnis dem die Meßfrequenz angebenden Zählergebnis des Impulszählers 9 gegenüberzustellen.
In Figr2 ist eine bevorzugte Ausführungsform der triggerbaren j impulserzeugenden Mittel 6 im einzelnen dargestellt, wobei diese unter Verwendung von Bausteinen der logischen
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Schaltungsteehnik aufgebaut sind. Der von 4 gelieferte Komparatorimpuls 5 wird dem ersten Eingang eines ODER-Gatters 28 zugeführt, dessen Ausgang mit dem Zähleingang 29 einer binären Teilerstufe 30 verbunden ist. Der Ausgang Q von 30» der sich nach dem Eintreffen eines Lösehimpulses R im Zustand "O* befindet, ist einerseits mit dem ersten Eingang eines NAMB-ßatters 31 verbunden, dessen zweitem Eingang Normalfrequenziapulse XS^ mit der Frequenz f„ zugeführt werden, und andererseits mit dem Eingang J eines JK-Flip-?lops 32, welches beim Eintreffen eines Taktimpulses am Eingang Cl die am Eingang J anliegende logische Information jeweils an den Ausgang Q durchschaltet. Der Ausgang $ der binären feilerstufe 30 ist mit dem Eingang K von 32 verbunden.
Wie aus Pig.2 ersichtlich ist, warden die Taktimpulse für 32 aus den Normalfrequenzimpulsen U„ abgeleitet. Der Ausgang Q von 32 ist mit dem einen Eingang eines NAND-Gatter» θ verbunden, dessen Ausgang an den Eingang des zweckmäßiger weise dekadischen Impulszählers 9 geführt ist. An dem zweiten Eingang von 8 liegt die Ausgangsspannung u*v dee Senders 1, deren Augenblicksfrequenz ίχ in dem durch den Komparatorimpuls 5 markierten Zeitpunkt innerhalb d es Frequenzdurchlaufes bestimmt werden soll. Der Ausgang des NAND-Gatters 31 ist mit dem Eingang eines zweiten, Vorzugsweise dekadischen Zählers 33 verbunden, der die Normalfrequenzimpulse Üjj zählt. Über einen Umschalter 34- wird der Ausgang einer wählbaren Zählerstufe, z.B.35, an den zweiten Eingang des ODER-Gatters 28 gelegt.
Zusätzlich ist ein JK-Flip-Flop 36 vorgesehen, dessen Eingang J währenddes Frequenzhinlaufes über eine Klemme 37 einer logischen HTM belegt ist, während des Frequenzrücklaufes dagegen mit "0". Zu diesem Zweck 1st 37 über eine Differenzierstufe 3a an die Frequenzsteuerspannung IJ an-
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geschaltet. Der Eingang K von 36 ist auf Masse gelegt, während der Takteingang Cl mit dem Ausgang Q von 32 verbunden ist. Der Ausgang Q von 36 ist mit dem ersten Eingang eines NAND-Gatters 38 beschaltet, dessen zweiter Eingang ebenfalls mit dem Ausgang Q von 32 verbunden iat. Der Ausgang von 38 ist über eine Negationsstufe 39 an den Takteingang Gl eines weiteren JK-Flip-Flops 40 geschaltet, dessen Eingang J über eine Negationsstufe 41 an die Klemme 37 geführt ist, während der Eingang K an Masse gelegt ist. Der Ausgang Q von 40 ist an eine Klemme 4? geführt, über die dem Zähler 9 ein Auswertesignal U zugeleitet wird.
I a folgenden wird die Wirkungsweise der Teilschaltung nach Fig.2 mit Hilfe der Spannungs-Zeit-Diagramme nach Fig.3 näher erläutert: Dabei zeigt Fig.3a die lormalfrequenzimpulse Ujj und Fig. 3b die eine dreieckförmige Zeitabhängigkeit aufweisende Frequenzsteuerspannung U sowie die einstellbare Hilfsspannung U1· Zum Zeitpunkt t1, d.h« bei Amplitudengleichheit von U und U.., tritt ein Komparatorimpuls 5 (Fig.3c) auf, der gemäß Fig.2 über das ODER-Gatter 28 dem Zähleingang 29 der binären Teilerstufe 30 zugeführt wird und deren Ausgang Q auf "111 stellt, während der komplementäre Ausgang ÖT von "1" auf "O" übergeht. Solange am Ausgang Q von 30 eine H1" anliegt, bleibt das NAND-Gatter 31 für die Normalfrequenzimpulse ü„ (Pig.3a) geöffnet. Diese laufen in den Impulszähler 33 und werden dort vorzugs weise dekadisch gezählt. Durch den mittels des Umschalters 34 gewählten Zählerausgang 35 wird ein Ausgangssignal
U nach einer dem Ausgang zugeordneten Zeit erhalten, desa
sen positive Flanke PF über 28 dem Eingang 29 als weiterer Zählimpuls zugeführt wird. Hierdurch wird der Ausgang Q von 30 wieder auf "0" geschaltet, während Q in den Zustand "1" gelangt. Als Folge davon wird das NAND-Gatter 31 für υ« gesperrt und somit der Zählvorgang in 33 abgeschlossen.
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Mit dem Beginn des Zählvorgangs in 33 liegt entsprechend
den Ausgangszuständen von 30 am Eingang J des JK-Flip-Flops 32 eine "1" und am Eingang K eine "0". Ausgehend hiervon
führt die nächstfolgende negative Planke von U^ (NFN in
Fig.3a), die dem Eingang Cl von 32 zugeführt wird, zum Übertragen der "1" von J nach Q. Damit wird das NAND-Gatter 8 üoer seinen unteren Eingang für die ankommenden Schwingungen der Senderspannung U geöffnet, die dann in 9 gezählt werden. Mit der Beendigung des Zählvorgangs in 33, die durch die
RIickschaltung von 30 bewirkt wird, wird die "1" vom Eingang J der Stufe 32 abgeschaltet und durch die "0" ersetzt, ;o daß beim Auftreten der nächstfolgenden negativen Flanke von Ujj der Ausgang Q in den Zustand "0" gerät. Damit
wird 8 für U gesperrt, womit auch der Zählvorgang in 9
abgeschlossen ist. Die in Fig.3d dargestellte Ausgangs—
spannung von 32, die nur während eines durch den gewählten Ausgang 35 vorgegebenen Zeitraumes den Wert "1" aufweist,
entspricht somit dem Torimpuls 7 in Fig.1.
Während des Frequenzhinlaufes, d.h. während der ansteigenden Flanke der Spannung U , liegt eine logische "1" an
dem Eingang J der Stufe 36, während gleichzeitig über die
Negationsstufe 41 das Signal 11O" an den Eingang J der Stufe, 40 geführt ist. Tritt nun ein Torimpuls 7 ausgangsseitig „ von 32 auf, so wird dessen negative Flanke über den Ein- .
franr Gl von 36 dazu benutzt, die "1" von J nach Q zu übertragen. Hierdurch wird das NAND-Gatter 38 über seinen
oberen Eingang mit einer logischen "1" beschaltet. Da jedoch gleichseitig der Torimpuln 7 auch an den unteren Eingang dieses Gatters geführt ist, wird sein unterer Eingang zugleich auf "0" geschaltet, so daß am Ausgang von 38 der
Zustand "1" unverändert bestehen bleibt. Über die Negatiqnsstufe 39 wird somit während des gesamten Hinlaufs eine "0" an den Eingang Gl von 40 weitergegeben. Als Folge hiervon tritt während des Hinlaufs an der Klemme 42 kein Signal U„
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auf, das dein Zähler 9 als Auswertesignal zugeführt werden könnte. Dieser zeigt also das während des Frequenzhinlaufes gebildete Teilergebnis nicht an.
Während des Frequenzrücklaufes wiederholt sich der Vorgang der Zählung der Nonnalfrequenzimpulse Un und der damit verbundenen Zählung der Spannungsimpulse von U in der bereits beschriebenen Weise, wobei der Zählbeginn wieder durch einen Komparatorimpuls 5' (Fig.3e) vorbereitet wird, der bei Amplitudengleichheit von U und U1 entsteht. Nach dem Beginn des Zählvorgangs in 33 bewirkt die nächstfolgende negative Flanke von Un,die in Fig.3a mit NFN' bezeichnet ist, die Weitergabe der bei J anliegenden M1M an den Ausgang Q der Stufe 32, womit ein weiterer Torimpuls 7' (Fig.3f) gebildet wird, dessen Länge ebenso wie die Länge von 7 von der Stellung des Umschalters 34 abhängig ist« Wird diese Stellung zwischen dem Hin- und Rücklauf nicht verändert, so entstehen gleichlange Torimpulse 7 und 7'·
Die rückwärtige Flanke von 71 überträgt die logische "O" vom Eingang J von 36 auf den Ausgang Q, da sie dem Taktimpulseingang 01 von 36 zugeführt wird. Somit werden beide. Eingänge der Torschaltung 38 zu diesem Zeitpunkt aus dem Zustand "1" in "O" übergeführt, was eine ausgangsseitige Umschaltung von "0" nach "1M zur Folge hat. Die Stufe 39 invertiert diesen Vorgang, so daß am Taktimpulseingang Cl von 40 eine negative Impulsflanke entsteht, die die während des Frequenzrücklaufes bei J anliegende "1" auf Q überträgt und damit dem Zähler 9 ' über die Klemme 42 ein Auswe'rtesignal U_ zuführt.
t Z
U2 veranlaßt den Zähler 9 zur Anzeige oder zur Ausgabe des Zählergebnisses, beispielsweise durch eine Beleuchtungssteuerung von den einzelnen Zählerstufen zugeordneten Anzeigeröhren (Nixi-Röhren) oder durch eine Übergabe des Zählergebnisses an einen naehgeschalteten Speicher 9a (Fig.1), Die
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Anwendimg eines Speichers hat im Wobbeibetrieb den Vorteil, daß auch bei der Markierung eines kurz naoh dem Beginn des Frequenzdurchlaufes liegenden Zeitpunkts keine zu großen Zeitabstände zwischen den einzelnen Zählergebnis-Anzeigen liegen, die im Falle einer speicherlosen Beleuchtungssteuerung insbesondere bei einer niedrigen Wobbeifrequenz zu einem störenden Blinkvorgang führen könnten.
Nach Beendigung des kompletten ZählVorgangs» der mit dem Wirksamwerden des Auswertesignals Un abgeschlossen ist, wird vorzugsweise aus einer der Teilschaltung 6 zugeführten.Spannung, z.B. U-, ein Löschimpuls R abgeleitet, der den Zähler- Ä stufen von 9 und 33 und den Teilschaltungen 30, 32, 36 und ^ 40 zugeführt wird und diese in den Ruhezustand zurückschaltet. Damit wird die Schaltung für den nächstfolgenden Zählvorgang vorbereitet. ;
Bei der Methode, jede der beiden Zeitbasen 7 und 7' für den Zähler 9. durch einen zweiten Zähler 33 zu bestimmen, in den eine Normalfrequenz f« eingezählt wird, beträgt der entstehende Fehler jeweils maximal eine Periodendauer von Ujj. Ferner tritt durch die Addition der beiden während des Frequenzhin- und -rücklaufes erhaltenen Teilsummen unter der Voraussetzung gleichlanger Torimpulse 7 und 7» sowie einer konstanten Frequenzänderungsgeschwindigkeit von Uy für den Hin- und m Rücklauf ein weiterer Fehler in der Zuordnung des Zählergebnisses von 9 zu dem mittels 5 bzw, 5' markierten Zeitpunkt auf, der maximal einer halben Periodendauer von U^ entspricht. Dieser Fehler ist darauf zurückzuführen, daß der zeitliche Abstand des Impulses 5 zu dem Beginn des Torimpulses 7 gegenüber dem zeitlichen Abstand von 5' zu dem Beginn von 7' maximal um eine Periodendauer von U« schwanken kann. Der bei der Zuordnung der gezählten Frequenz zu dem markierten Zeitpunkt t- unter den genannten Voraussetzungen entstehende maximale Fehler beträgt daher eine halbe Periodendauer von
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υ« als Folge der unterschiedlichen Dauer der Zeitbasen und zusätzlich eine weitere halbe Periodendauer als Folge der genannten unterschiedlichen zeitlichen Abstände und kann
durch einen hinreichend hohen Wert von f«, z.B. 1 MHs,
entsprechend klein gehalten werden.
6 Patentansprüche
3 Figuren
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Schaltung zum Bestimmen der einem markierbaren Zeitpunkt innerhalb eines Frequenzdurchlaufes zugeordneten Frequenz eines in seiner Frequenz nach einer insbesondere linearen Zeitfunktion zwischen zwei Grenzwerten gegenläufig veränderbaren, insbesondere wobbelbaren, Senders mit einer einstellbaren Hilfsspannung,
    die mit einer die zeitabhängige Frequenz angebenden
    Spannung (Wobbeispannung) in einem Komparator einem
    Amplitudenvergleich unterworfen wird, dadurch
    gekennzeichnet, daß während des Hin- sowie des Rücklaufes als Vergleichsergebnisse gebildete Komparatorimpulse (5> 5!) triggerbare, impulserzeugende
    Mittel (6) zur Abgabe jeweils eines Torimpulses (7, 71) vorgegebener, insbesondere einstellbarer, Länge veranlassen, der einen die Sendefrequenz (f ) zählenden Impulszähler (9) über eine Torschaltung (8) wirksam schaltet, daß die sich für vorzugsweise gleichlange Torimpulse (7» 7') beim Hin- und Rücklauf jeweils ergebenden Zählimpuls-Teilsummen miteinander addiert werden, wobei das Additionsergebnis ausgewertet wird, und daß wenigstens einer der Komparatorimpulse (5, 5f) zur Markierung des Zeitpunkts (t-) dient.
    Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Komparatorimpuls (5» 5')
    die Öffnung einer einem zweiten Zähler (33) zugeordneten zweiten Torschaltung (31) veranlaßt, über die vorzugsweise stabilisierte Normalfrequenzimpulse (U«) eingezählt werden, daß der zweite Zähler (33) über einen vorzugsweise wählbaren Ausgang (35) eine geteilte Kormalfrequenz in Form einer Rechteckspannung (U_) abgibt, deren eine Flanke (PF) die Sperrung der gweiten Torschaltung (31) bewirkt, und daa aus einem Signals weL·--
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    ches die Öffnungszeit der zweiten Torsohaltung (31) definiert, der Torimpuls (7, 7') für die dem Impulszähler (9) vorgeschaltete Torschaltung (8) ableitbar ist.
    3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennz e i ohne t, daß das die Öffnungszeit der zweiten Torschaltung (31) definierende Signal über den Ausgang (Q) einer binären Teilerstufe (30) gewonnen wird, der der Komparatorimpuls (5, 5') und die die Sperrung bewirkende Flanke (PP) der Rechteckspannung (U ) als Zählimpulse zugeführt werden.
    4· Schaltung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, d a d u r c h gekennzei chnet, daß das die Öffnungszeit der zweiten Torschaltung (31) definierende Signal dem Eingang (J) eines Flip-Flops (32) zuführbar ist, dessen Takteingang (01) mit den Normalfrequenzimpulsen (U^) beaufschlagt ist, so daß die Durchschaltung der angelegten Signalinformation jeweils beim Auftreten der nächstfolgenden, eine vorgegebene Polarität aufweisenden Flanke (NiFK, NFN1) der Normalfrequenzimpulse (U«) erfolgt.
    5. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, g ekennzeichnet durch die Anwendung auf einen Meßplatz zur frequenzabhängigen Messung von Vierpol-Übertragungseigenschaften, wobei die Ausgangsspannung (U ) des frequenzmodulierbaren Senders (1) nach dem Durchlaufen eines Prüflings (X) einem nachgeschalteten Sichtoder Registriergerät 09), insbesondere einem Elektronenstrahloszillografen (20), als Meßspannung zuführbar ist, der zur Markierung des Zeitpunkts (t.) dienende Impuls (5, 5') dem Frequenzmarkeneingang (23) des Gerätes mitgeteilt wird und die die Frequenzvariation angebende
    Spannung (U ) vorzugsweise den für die Zeitablenkspannung s
    vorgesehenen Geräteeingang (21) beaufschlagt. VPA 9/443/24b -13-
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    6. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, g ekennzeichnet durch die Anwendung auf einen Meßplatz zur frequenzabhängigen Messung von Vierpol-Übertragungseigenschaften, wobei die Ausgangsspannung (U ) des frequenzmodulierbaren Senders (1) nach dem Durchlaufen eines Prüflings (X) über eine Torschaltung (26) einem insbesondere digitalen Auswertegerät (27) als Meßspannung zuführbar ist und der zur Markierung des Zeitpunkts (t^, tp) dienende Impuls (5, 11) zur kurzzeitigen Öffnung der Torschaltung (26) dient.
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DE19702036412 1970-07-22 1970-07-22 Schaltung zum bestimmen der einem markierbaren zeitpunkt zugeordneten frequenz eines gegenlaeufig frequenzmodulierbaren senders Withdrawn DE2036412B2 (de)

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