DE2036309A1 - Vorrichtung zum magnetischen Aufzeich nen von binaren Digits in großer Dichte - Google Patents
Vorrichtung zum magnetischen Aufzeich nen von binaren Digits in großer DichteInfo
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Description
PATENTANWALT . ΟΠΟΟΟΠΩ
FRANKFURT/MAIN
WEBERSTRA SSE 8
WEBERSTRA SSE 8
ERA-1888 ρ 113Öä2j.
SPERRI RAND CORPORATION, liew York, K. I./
Vorrichtung zum magnetischen Aufzeichnen von binären Digits in
großer Dichte
Die Erfindung betrifft ein magnetisches Aufzeichnungsgerät für
binäre Digit3 mit einem Schreibkopf aus einer Wicklung und Polschuhen, der relativ zu einem dünnen magnetischen Film von uniaxialer
Anisotropie bewegbar ist, dessen Dicke zur Ausbildung von Blochdomänenwänden zu gering ist. Von diesem Gerät werden
die binären Digits als Bereiche der Magnetisierung des sich bewegenden, magnetischen Aufzeichnungsträgers, a. B* eines mit
einer magnetischen Schicht überzogenen Bandes aufgezeichnet.
Ausreichend dünne magnetische Filme können weder Bloch- noch
Querschwellenwände, sondern nur Keelwände tragen, (in denen der
Magnetiaierungsvektor in der Filmebene durch die Wanddicke rotiert). Entsprechend der Rotation des magnetischen Vektors in
der oder gegen die Uhrseigerrichtung gibt es zwei Typen von
Neölwändem In einein Aufsatz mit dem Titels "Demons trat ion of
Magnetic Domain-Wall Storage and Logic" von J. M. Ballantyne
- ι - "'■■:.■:■' ■ .-'. : ■" ■;
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in der Zeitschrift: "Journal of Applied Physics0, Ergänzung
zvw Band 33, Mars 1962» Seiten106? - 1068, ist dis Anwendung
dieser beiden Typen von SÜselviänden in einem ortsfesten .magnet
tischen Filia erläutert, um binäre Digits -wiederzugeben» Hier .
taucht jedoch der Nachteil auf > daß Hleiiiänd® entgegengesetzter Richtung susanmeiiH&Ghsen ixad eismadar 8ei*at$r&n,- uotforch
sssrei gleiche Bits der aufgezeichneten. Information verschwinden..
Zwei Neelwände desselben Wicklungssinns wachsen nicht in disaer
Weise zusammen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät dieser Ärfe
anzugeben, von dem eine hohe magnetische Aufzeichnungsdichte
erreicht wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
vom erregten Schreibkopf ein sich drehendes Hbgoetf.eld erzeugbar
ist, von dem die Magnetisierung des dünnen, magnetischen Films in der einen oder anderen Sichtung längs seiner leichten
Achse unter Bildung von Keeldomanenwänden stets ist selben Wick«
lungssinn induzierbar ist·
Es wird ein dünner, magnetisches* Film mit einer Dicke, bei der
nur Neelwände getragen werden, als sich bewegender Aufzeichnungsträger verwendet; die Informationen werden dabei durch die
Magnetisierungsrichtung der laagnetisehen Bomänea längs der
leichten Achse des Films aufgezeichnet, und ά&ν Magnetkopf :Ur&
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derart ausgebildet, daß er stets zwischen aufeinanderfolgenden
Doffltnen von entgegengesetater Magnetisierung Neelwände mit demselben Wicklungssinn, also stets iia oder gegen den Uhrzeigersinn"-erzeugt.
Bsr sich bewegende.' Äufsöiehraangsträger hat aine
'Picke,*'die' zur Aufnahme von Blochi^änden lmsurolchend ist, also
'zwischen den benachbarten Domänen nur Neelwände enthalten kann·*
und weist eine istir Bewegungsrichtung' orthogonale, leichte Achse
auf. Die Doralnens-ijisckenwaride des Aufzeichnungsträgers werden durch die Auf prägung orthogonaler Felder H^ und Ep im. Aufssichnungsspalt
derart ausgebildet, daß die Magnetisierung innerhalb der Wände denselben Kichtungsdrehsimi, also denselben
Wickluagssinn in der oder gegen die "öhrzeigerrichtung aufweist.
Das Feld H^ längs der leichten Achse des Aufzeichnungsträgers
besitzt die eine oder entgegengesetzte Polung, und das Feld H^
wird quer ssur leichten Achse in der einen oder entgegengesetaten
Richtung gepolt, damit das resultierende Feld H^ wahrend
der Erzeugung der Dozaänenzwischenwände im selben Wicklungssinn rotiert« Die H6eldom&nenswisekermände vom selben Wicklungssinn können weder zusammenwachsen noch sich aufheben, wodurch eine hohe magnetische Aufzeichnungsdichte in magnetisierbaren Materialien ait geringen Feldschalteigenschaften erreicht wirds
und die Wände können im Aufzeichnungsträger durch den Vorderrand des nachlaufenden Polschuhes genau angeordnet werdenj wie durch die Seitpunkte der Polungsurakehr der gleichzeitig auftretenden Felder H-^ und H^ festgelegt ist, die von Stroiasignalen erzeugt werden.
der Erzeugung der Dozaänenzwischenwände im selben Wicklungssinn rotiert« Die H6eldom&nenswisekermände vom selben Wicklungssinn können weder zusammenwachsen noch sich aufheben, wodurch eine hohe magnetische Aufzeichnungsdichte in magnetisierbaren Materialien ait geringen Feldschalteigenschaften erreicht wirds
und die Wände können im Aufzeichnungsträger durch den Vorderrand des nachlaufenden Polschuhes genau angeordnet werdenj wie durch die Seitpunkte der Polungsurakehr der gleichzeitig auftretenden Felder H-^ und H^ festgelegt ist, die von Stroiasignalen erzeugt werden.
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Der Aiifaeichnungsepalt des Magnetkopfes ist induktiv mit dem
sich bewegenden Aufseichnungsträger aus einem dürmenj ferromagnetischen
Film gedoppelt,, der eine »«ir Aufnahme von Slocbjiänden
unzureichend© Diele© aufifsist, slso mir Melwände zwischen des
benachbarten Bonsäneu aufnehmen kenn* XSr hat sin© -ssisr Bewegungsrichtung orthogonale leichte Achse, la. den BöBtäaen&wischem«£nden
des Aufseichnungsträg^ra wird die Miignetisierung» die den- ·
selben Drahrichtungssinnj, also denselben Wicklungssina im oder
gegen den üfaraeigersinn besitst? dadurch aufgebaut, daß orthogonale
Felder H^ und EU angelegt werden, von denen das Feld I-L
weniger örtlich und das Feld H^ im Auf aeichnungsspalt scharf
begyenjst ist. Die Pplung ü®& Feldes E^ längs der leichten Achse
des Aufzeichnungsträgers besitzt die&±n& oder ©ntgegengesötste
Richtung, und das Feld H^ verläuft quer aur leichten
Achse in der einen oder entgegengesetzten Richtung? 30 daß
während der Erzeugung der DoKänenwSnde das resultierende Feld
HL Ja selben Wicklungeainn rotiert.
Der hier benutzte Schreibkopf ist aus einem Leiter aufgebaut.
in den U- oder G-förmig zumindest eine magnetisierbar© Schicht
zwischengelegt ist« Am offenen Ende dieser Schicht bildet der
Leiter einen Spalt von der gewünschten Breite, während durch die fisagnetisierbare Schicht länge des Leiters die SpaltlSnge
gegeben ist, oder der Spalt wird in seiner C-föriaigea Gestalt
geätzt. Die an gegenüberliegenden Seiten des Leiters vorhandenen
Teile der magnefcisierbaren Schicht weisen in gleicher Weise
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besüglich der Aufseichnungsflache schräggestellte, leichte
Achsen auf, die quer »ueiaaader verlaufen. Bin Stromsigaal von
geeigneter Gestalt, das dem scheibenförmig gestapelten Leiter
angeleitet wird, erzeugt im&sfselchnungsspalt ein rotierendes
Feld, Ton dom die BomSnsnwände des Aufzeichnungsträgers ausg©- ,
bildet werden, in denen di© Magnetisierung denselben Drehrichtungasinn
aufweist*
Sin Ausfühnsngsbeiapiel der Erfindung ist in der Zöichmmg dargestellt and wird im folgenden näher erläutert. Ks stellen dar8
Figur 1 oine perspektivieehe Ansicht de3 hier verwendeten
luignetisohen Scjireibkopfes,
Figur 2 die Doinanenaisgnetisierung für eine in Querrichtung
aufzeichnende Vorrichtung,
die Figuren 3a bis 3e die Wellenzüge des Treibstroaaignals I
und der Lang»- und Quertrelbfelder B^ und H^# die gemein»«» die Magnetisierung M und das reeultlerexide
Feld
Figur 4 den Mechanismus aur Erzeugung der Treibfelder H^ und
• 5 V
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die Figuren 5 und 6 die im Uhrseiger sinn rotierenden Vektoren
in einer Neeldo^neiis^dLöcfeenwand mischen benachbaz*«
ten O- tmd 1- baw» 1- imd Ö
Wie in der perspektivischem -Ansicht der Figur 1 su erkssmen-.. ist5
besteht ein !magnetischer Schreibkopf 10 im wesentliches aus in
Form eines Stapels üfoereinandergelegten Schichten, salialich ans
einer laagnetlsierbaren Schicht 12, einer isolierenden Schicht
14» einer magnetisierfcaren Schicht 16, einer isoliersnden
Schicht 13, einer leitenden Schicht 20, einer isolierenden
Schicht 22, einer magnetisierbarer Schicht 24, einer isolierenden Schicht 26 υηά einer magnetlsierbaren Schicht 28«, Biese
Schichten werden vorzugsweise in einem tmusiterbroclieaen
dampfTrerfahren ausgebildet; das anderweitig TorgessMagen
de. Die aiagnetisierbaren und isolierendem Schickte« und. die
leitende Schicht sind an der einen Seite geläppt, so daß eine
glatte Oberflache des Sehreibkopfes mit gevfü&schter
gebildet wird; der Abstand zwischen den
Flächen der aagnetisierbaren Schichten: l6Onid 24 läiags der FIa- ehe
des Schreibkopfes wird also durch die Dicke d®r 6sM.ökten
18, 20 und 22 föstgölegt«. Bis isagnetisierbar©n tmd iaolierenden
Schichten bilden an ihren übereinanderliegenden, -sieh:überlappenden Teilen, die am weitesten von der Aufseictaößgsflache des
Kopfes entfernt sind, einen in Eingriff stehenden Filmabschnitt,
um einen nahezu geschlossenen Flußwsg aus den übereinandergeleg-»
ten magnetisie^baren Oberschichten 24» 28 md den-isagnetisier-
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baren TQEiifeörsclilchten 12, 16 vorauseheßv Soisit könne» die magae
n Schichten als Unförmiges raagnstisierbares Element
der leitenden Schicht 20 betrachtet werden.
iss isr Figar 2 gehen di© Hi.eM®gea &? Bo
für -ei» in <t£F Que^richfetmg aufseiGhneacies System hervor· In
diesem ¥©rlltiift 6ie St&chimag «i^r Magsiefeisisniag νοκ Dosäpiieii
la der ©iß^s od^r der «ntgeg®iigesst.steii Riehtwag längs eine:«?
Achse 42 eines BsHtdess 44« Somto^aaid-schsjiwäiad© 46
den BoEilnsn eßtgegengösetatex4 Magaetisierung sind ,
folglich parallel sur leidÄtsa Achse 42 gestellt, wodm*eh sia
mit siner eigentümlich hohen Stabilit&fc aufgebaat sind» Eine
(entsprechende) Domäaenswischentjaad fehlt an einer Stelle 43
sixiiSGhen Dojaänen gleicher ifegnetisierungsrieht-ungj da diese
benachbarten DoraSnen eine einsige große Domäne bilden« Ein Atsf^
2€ichniingsspali; 50 verläuft parallel sur leichten Achse 42 des
Magnetbandes 44, damit die Hinterkante des Auftselchaungsspaltea
50 die scharf begrenzte BomSnen&iri-scheasiand 46 tor hoher Stabilitat
aufbauen kann«
Xn der Figur 3e sind Wellenzüge eines der leitenden Schicht
angeführten Trelbstrorasignals I wiedergegeben >
das ein gut b$~ grenstes Treibfeld I^ {Figur 3d) und ein weniger gut definiertes Treibfeld B3, (Pigor 3c) erzeugt· Die zusammenwirkenden
freibfelder Kj1, E1, erzeugen im Spalt des Schreibfeopfes 10 ein
resultierendes Feld HR (Figur 3b) r das wahrend der Erzeugung
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der Dofflänens5wiscliem#nde In einem Jfegnetb&nd 60 im selben Wicfc
Xungssinn rotiert* Das remitierende Feld B^ bewirkt seinerseits»
daß die dem Magnetband 60 atafgeprägte, resultierende.
Magaetisierang'H !Figur 3&J die digitalen-" Informationen einschreibt«
Figur 4 seigt schea&atlsch dien Meefcanisstus sim magnetischen
s€ichaföa feit-hoher Dicht®, der. hier der.'Übersichtlichkeit
tmp ά±& magiaötiaierbars Schicht 16, die--leitende Schicht 2G,
die Magaetisierb©r© Schicht 24 usrf -das Jbgaetband Ö0' enthalt».--.
Leichte Achsen 6Z9 64 der .aögiietislerbaren Schicht 16 bsw»
sind "b©!5t£glich der AufsieichmmgsflSuhe dejg- %ΰρ£®& (und -des Mag··
aetbaades 60} eatgegengeset&t scferäggestellt und-. ¥©rlamf®B ■
senkrecht ssueinander*· G®wfä.& Figsir 3a liegt im sich in d©r Richtung
eines Pfeiles 63 bewegenden Magnetband 60 eine leichte
Achse 66. Bas ISagnetband 60 kann als eine einzige Spurbreite
!Bit »ahlreichen DoiaSnen 70 betrachtet" tierdea, von denen die
atit einer entgegengehetafcen Poling: dwt®h eine
scheiiwand 72b bm* ?2& getremii; Bind« Wie "bereits
besteht ein uesentliches Element der Änorämng dvrln, daß "die
rung innerhalb der £fö©l^wi@ehea^ände Im selben
aufgebaut wird» Bei f
richtung, der Magndtlstertnig
■«Snde im Uhrseigersinn verlteft die Mstgaetisienmgsrichfeting-in
benachbarten Bosänen Ton'.eAtgegengesetster Polüng.IMügß der ,"-.
leichten Achse 66,
AD* O «Stet
' \ \ ■ . :■ Λ ;:, ■-■ ., : BAD ORfGWAL
Das resultierende Feld Hg nach Figur 3b, von dem Im Magnetband
60 die entsprechende resultierende Magnetisierung M nach Figur
3a aufgebaut wird,..kommt durch die gleichseitig angelegten Quer-
und Längstreibfelder Ej, und .H^ (Figur 3c bsw. 3d}, also durch
die dem Magnetband 60 aufgeprägten Felder susta&de· Bei der er-läuterben
Äusftihr&ngsfom ist die Stärke des Quer- und !.üngsäreibfeidss
M^ undHj1 gleich oder größer als das Anisotropiefeld
H^ des Magnetbandes 60 und geringer als dessen Koeraitivkraft
Hq* Diese relativen Feldstärken können in verschiedener
Weise kombiniert sein, wie durch den rotatorischen Söhaltsehwellwert
der USA-Patentschrift Hr0 3·030»612 vorgeschrieben ist, in
der die Schalteigenschaften der dünnen, ferromagnetische:·! Filia·
schicht aus 60 ft, Mickel? 30 $ Kobalt und 10 $ Eisen, von z. 1.
200 A Dicke definiert sind, die d@n Aufzeichnungsträger auf dem
Magnetband 60 bildet·
In Verbindung mit der Figur 4 sei nun die Arbeitsweise des
Schreibkopfes 10 erläutert« Wenn eine Stromquelle 32 sum Zeitpunkt
t0 das Stroiasign&l X (Figur 3e| ait einer Amplitude 58
der leitenden Schicht 20 zuführt und man annimmt, dad asu Anfang die Magnetisierung M der magnetisierbarer! Schichten 16, 24
längs der betreffenden leichten Achse 62, 64 gerichtet ist, nie
durch Vektoren 76, 78 angegeben ist, wird die Magnetisierung M
dieser Schichten gegen den Uhrzeigersinn aus der leichten Achse 625 64 heraus in neue Vektorpositionen 80, 82 gedreht« Die
Magnetisierung M in den Positionen 80 und 82 wirkt im Auf zeich-
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nungsspalt 84 zusammen, wodurch innerhalb des Bereiches des
Magnetbandes 60 das Quertreibfeld Hm von einer Stärke 86 (Figur 3c) und das Längstreibfeld H^ von einer Stärk© 88 (Figur ,
3d) entsteht, die das resultierende Feld Hn hervorrufen t wie
durch einen Vektor 90a (Figur 3d) angedeutet ist.
Wenn derjenige Absclinitt des Magnetbandes 6O, der sich im Auf zeichnungsspalt
84 des Schreibkopfes IO befand und vom resultierenden
Feld HR (fektor 90a) beeinflußt wurde» aus diesem Spalt
herausläuft, richtet sich die Magnetisierung M selbst nach oben zur leichten Achse 66 aus ^ wie durch einen Vektor 92a der
Figur 3a veranschaulicht ist. Hun sei angenommen, daß ©ine binare Null geschrieben wird. Falls zur Zeit t-^ ein gleiches 0-Signal
in die nächste Domäne 70b eingeschrieben werden
soll, braucht die Stromquelle 32 bloß den Strom mit der Amplitude 58 der leitenden Schicht 20 weiterhin zuzuführen„ wodurch
die Magnetisierung M der Domäne 70b nach oben längs der leichten Achse 66 gerichtet wird, wie durch einen Vektor 92b ange- .
geben ist*
ein 1-Signal in die nächste Domäne 70c eingeschrieben
werden soll, muß die Impulsquelle 32 im Zeitpunkt Itρ das
Stromsignal I mit einer Amplitude 94 durch die leitende Schicht
20 schicken, wodurch die Magnetisierung M der magnetisierbaren
Schicht 16 aus der vorhergehenden Vektorposition 80 gegen den
Uhrzeigersinn durch die Position der maximalen anisotropen
~ 10 - .
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Energie in eine neue Vektorposition 96 und die Magnetisierung
M der"magnetisterbaren Schicht 21». aus der vorhergehenden Vektorposition
82 im..Uhrzeigersinn--.in eine neue Vektorposition
98 gedreht wird. Das Stromsignal I mit der Amplitude 94 richtet also AÜr .eine .sehr, kurae-Zeitspanne die -Magnetisierung M
der magnetisierbarer Schichten 16s 2.4 etwa orthogonal sur Aufzeichnungsfläche des Magnetbandes 60 aus, .wie durch die Vektoren
96 und 98 gesseigt ist, wodurch das sich ergebende Längstreibfeld
Br besüglich des Magnetbandes 60 auf WuIl reduziert
und das Quertreibfeld H^ auf einen maximalen Wert 100 vergrößert
wird s der gleich oder größer als das Anisotropiefeld H^
des Magnetbandes 60 ist. Das allein wirkende Quertreibfeid ftp
bildet das resultierende Feld Hg, das durch einen Vektor 102b
anschaulich gemacht ist und in der Längsachse des Magnetbandes 60 bzw· quer zu seiner leichten Achse 66 verläuft.
Im Zeitpunkt tg führt die Stromquelle 32 der löitenden Schicht
20 das Stromsignal I mit einer Amplitude 104 zu, (die mit der
Amplitude 58 übereinstimmt, aber die andere Polung aufweist)» Von diesem Stromsignal wird die Magnetisierung der magnetisiert
baren Schichten 16, 24 im bzw. gegen den Uhrzeigersinn so weit
gedreht, bis sie eine neue Vektorposition 106 bzw. 108 einnimmt·
In diesen Positionen der Magnetisierung M wird das Längstreibfeld
H^ mit einer Stärke 110 und das Quertreibfeld H^. mit einer
Stärke 112 im Auf Zeichnungsspalt 84 des Schreibkopfes 10 hervorgerufen, in dem das resultierende Feld H^ entsteht, das
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durch einen Vektor 90c angegeben ist. Infolge dieser aufeinanderfolgenden
Drehung des resultierenden Feldes Hg (Vektoren 90b,
102b und 90c) entsteht in der Domänenawisehenwand ?2b die resultierende Magnetisierung M,. wie durch die im Uhrzeigersinn
rotierenden Vektoren der Figur 5 ausführlich wiedergegeben ist.
Nachdem die Domäne 70c unter dem Aufseichnungsspalt 84 des
Schreibkopfes 10 herausgelaufen ist, wird durch das resultierende
Feld Hg in Form des; Vektors 90c die resultierende Magnetisierung
M im Magnetband 60 hervorgerufen, die längs der leichten Achse 66 nach unten gerichtet ist, wie ein Vektor 92c zeigt.
Falls im Zeitpunkt 4tς eine digitale Mull in das Magnetband
eingeschrieben werden soll, wird der leitenden Schicht 20 das
Stromsignal I mit der Amplitude 114 zugeführt, (die.mit" der
Amplitude 94 Übereinstimmt, aber die entgegengesetzte Polung hat), und von der die Magnetisierung M der raagnetisierbaren
Schichten 16, 24 in eine neue Position (Vektor 116 bzw* HS)
gedreht wird. Da diese Magnetisierungsvektoren 116, 118 senkrecht
zur Aufzeichnungsfläche des Magnetbandes 6ö verlaufen,
wird im Aufaeichnungsspalt 84 des Schreibkopfes 3L0 (bezüglich1
des Magnetbandes 60) das Längstreibfeld H^ mit der Amplitude
und das Quertreibfeld H^ mit einer maximalen Amplitude 120 erzeugt,
das gleich oder größer als das Anisotropiefeld Hg des
Magnetbandes 60 1st, (also mit dem der Amplitude 100 übereinstimmt, aber die entgegengesetzte Polung hat}·' Vom allein angelegten Quertreibfeld E^ wird das resultierende Feld HR gebildet,
wie durch sineri Vektor 102e angedeutet ist»
- 12 - ■■-.-■
1Oi016/20?7;
■;■ ;.■■■■,■ : -β ;:■■·.. .
In ahnlicher Weise wie im Zeitpunkt tQ wird,im Zeitpunkt tj
von der Stromquelle 32 das Stromsignal I mit der Amplitude der leitenden Schicht 20 augeleitet, Hierdurch wird die Magnetisierung
M der/magnstlsierbsiren' Schichten 16, 24 aus der auvoreingestellten
Vektorposition II6 bzw, 118 in die neue Vektorrichtung
80, 82 gedreht. Hierbei entsteht im Bereich des
Aufzeichnungsspaltes 84 des SehreJ-bkopfes 10 das Längstreibfeld
H^ mit der Stärke 88 und das Quertreibfeld H^ mit der
Stärke 86, die im Zusammenwirken das resultierende Feld H^
hervorbringen» das als Vektor 9Qf angegeben ist. Infolge dieser
Drehung des resultierenden Feldes Hg (Vektoren 90e, 102e, 90f)
entsteht in der Domänenswischenwand 72« die resultierende Magnetisierung
M in Form sich im Uhrzeigersinn drehender Vektoren, wie auch in. Figur 6 zu sehen ist» Wenn eine Domäne 70f unter
dem Aufzeichnungsspalt 84 des Schreibfcopfes 10 herauslauft,
bewirkt das resultierende Feld .HR (Vektor 9Of), daß die resultierende
Magnetisierung in der Domäne 7Of längs der Achse 66
als Vektor 92f gerichtet ist, der wie im Eeitpunkt tQ nach
oben zeigt.
Wenn die Stromquelle 32 das Stromsignal I (Figur 3e) der leitenden Schicht 20 zuführt, werden im Aufaeichnungsspalt 84
des Schreibkopfes 10 die Längs- und Quertreibfelder E^ und
Up (Figuren 3d und 3c) erzeugt, die daö resultierende Feld Hg
(Figur 3b) hervorrufen, wie durch entsprechende Vektoren gezeigt ist. Dieses resultierende Feld Hß bewirkt längs des
:. : 109816/2077
Magnetbandes die resultierenden Magnetisierungen M mit einem
nahezu konstanten, nach oben oder unten laufenden Vektor innerhalb
des sich räumlich ändarnden Abstände® ander betreffend;en
Domäne 70, deren Äiänge sich mn· Ehrend der Ersaugimg der NiaiU
dOfflänenswischenwäiide 72b bsw« ?äe ändert» Die Di»hung des resultierenden Feldes Hp Iu oder gegan den Ühraalgeraimi mnd dl&
so entstandene rssultiörsnde Magnetisierung U sind duröh die
Polung des aufgajprägtsn Stromsdgnals I und durch die Schräg·»
stellung der leichten Achsen der aagnetisiörbaren Schichten
16, 24 (und 12. 2S) des Schreibkopfes IO in b@M«g auf das Mag-»
netband 60 bestirnt*
Zuvor wurde ein Verfahren zum aagnetisöhen Aufsei ohne» iron In*
foraat.ioiien in hoher Dichte erläutert» bei dem der kiux&ich-nungespalt
eines magnetischen. SchrelUwpfes- induktiv- mit einem
sich bewegenden Aufseichnungstraget aus @in@m dünnen, fer«
romagnetisehen Film von einer Dicke gekoppelt ist.., die ssur
Aufnahme von Blochwänden unsureiohend ist$ also nur Hleltönde
zwiechen benachbarten Domänen b@sitsit| die ieiüiite Achs© des
Filmes verläuft orthogonal ssur Eiehtung d®r Eelativbewegung
und parallel zum Aufseichnungsspalt» Diewände,
in denen die Magnetisierung denselben Drehriehtungssinn,
also Wioklungdsinn im oder gegen den ühraei|;ersisin aufweist,
werüen dtduroh ausgebildet} da& dem lufidielMmgsträger ortho»
gonale Felder H^ und Hj, aufgeprägt
• 14 -1098 16/2077
Claims (3)
- P A TEM T A NS PRÜ G HE3%gnetisches Aufzeichnungsgerät für binäre Digits mit einem Schreibkopf aus einer Wicklung und Polschuhen s der relativ.au einesi dünnsn,'-magnetischen PiIm von uniaxLalsr Anisotropie bawögtar ist., dessen Dick®zurAusbildung von Blochdomänsm*änd*sii zn gering ist, d a d u r c. h g ■ e k © η ns ei eh η 9 t, daß vora erregten Schreibköpf (10) ©in sich drehendes Hägnetfeld (90a bis 9Of) eraeugbar ist, von dem die Magnetisierung (M) des dünnen, magnetischen "Films (60) in der einen oder anderen Richtung längs einer leichten Achse (66) unter Bildung von Neeldoiaänenwänden(72b, 72e) stets im selben Viicklungssinn induzierbar ist«
- 2) Magnetisches Aufzeichnungsgerät nach dem Anspruch I, d a d u r c h g e k e η η ζ β ich η e t, daß die Wicklung des Schreibkopfes (10) einen leitenden, senkrecht zur Bewegungsrichtung des Filmes I60) laufenden Streifen (20) aufweist und an ihren gegenüberliegenden Seiten Polschuhe (12, 16 bzw. 2k» 28) aus dünnen magnetischen Filmen besitzt; deren leichte Magnetisieningsaehsen (62, 6/j.) zur Aufzelchnungs· fläche (60) und zueinander geneigt sind.
- 3) Magnetisches Aufzeichnungsgerät nach dem Anspruch 2, d a d u r ch g e k e η η ze ic h η et, daß die leichte Achse (66) des Filmes (60) senkrecht zur Bewegungsrichtung (68) verlauft..■- 15 -.
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US84620769A | 1969-07-30 | 1969-07-30 | |
| US84620769 | 1969-07-30 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2036309A1 true DE2036309A1 (de) | 1971-04-15 |
| DE2036309B2 DE2036309B2 (de) | 1972-12-07 |
| DE2036309C DE2036309C (de) | 1973-07-12 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2510594A1 (de) * | 1974-03-11 | 1975-09-18 | Cii | Duennschicht-magnetkopf |
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| DE2510594A1 (de) * | 1974-03-11 | 1975-09-18 | Cii | Duennschicht-magnetkopf |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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