DE2036356B - Verkurzbarer, sich selbsttätig offnen der Schirm - Google Patents
Verkurzbarer, sich selbsttätig offnen der SchirmInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen verkürzbaren, sich selbsttätig öffnenden Schirm mit einem zweiteiligen
Stock, dessen oberer, äußerer Teil an seinem obersten Ende eine Krone trägt, an welcher radial innere
Dachstangenteile schwenkbar angelenkt sind, in denen axial verschieblich radial äußere Dachstangenteile
geführt sind, und dessen unterer, innerer Teil, welcher in dem genannten oberen Teil verschiebbar
geführt ist, an seinem unteren Ende einen mit einer zentrischen Bohrung versehenen Griff trägt, ferner
mit einem Hauptschieber, welcher auf dem zweiteiligen Stock verschiebbar angeordnet ist und an welchen
die die Dachstangen abstützenden Hauptstreben schwenkbar angelenkt sind, ferner mit einem unter
dem Hauptschieber auf dem zweiteiligen Stock verschiebbar geführten Hilfsschieber, an welchem die
Hauptstreben abstützende Hilfsstreben angelenkt sind, sowie mit einer auf dem zweiteiligen Stock zwischen
den beiden genannten Schiebern angeordneten Druckfeder, welche beim Auslösen einer im unteren
Bereich des unteren, inneren Teiles des Stockes angeordneten Verriegelung die beiden Schieber längs
des Stockes zur Krone hin drückt und gleichzeitig ein Ausfahren der radial äußeren Dachstangenteile aus
den ihnen zugeordneten, radial inneren Dachstangenteilen bewirkt, wobei sich der Schirm selbsttätig öffnet.
Schirme mit solchen Merkmalen sind durch die japanischen Gebrauchsmuster 8960/1957, 7942/
1957 und 16 098/1965 bekanntgeworden.
Ferner ist aus der deutschen Patentschrift 387 907 ein selbsttätig sich öffnender Schirm mit einem Halteglöckchen
für die unteren Dachstangenenden bekannt, wobei das Halteglöckchen gegen Federkraft
am unteren Ende des Schiebers verschieblich angeordnet und zusammen mit diesem beweglich ist. Bei
Betätigung einer Verriegelungseinrichtung kommt auf Grund der auf das Halteglöckchen wirkenden Federkraft
eine Relativbewegung zwischen dem Schieber und dem Halteglöckchen zustande, so daß die unteren
Dachstangenenden freigegeben werden und die Öffnungsbewegung eingeleitet werden kann.
Den bekannten, selbsttätig sich öffnenden Schirmen haftet der Nachteil an, daß die Öffnungsbewegung
nicht immer störungsfrei beginnen kann, da bei am Schirmstock anliegenden Dachstangen die zwischen
Hauptschieber und Hilfsschieber befindliche Druckfeder noch keine ausreichende Kräfte zum Abspreizen
der Dachstangen entwickeln kann, derart, daß auch der Hilfsschieber in manchen Fällen nach Auslösen
der genannten Verriegelung nicht mit der Aufwärtsbewegung am Schirmstock in Richtung auf die
Krone hin, beginnt.
Durch die Erfindung soll demgemäß die Aufgabe gelöst werden, einen verkürzbaren, sich selbsttätig öffnenden
Schirm derart auszubilden, daß die Öffnungsbewegung zuverlässig und rasch durchgeführt werden
kann.
Bei einem verkürzbaren, sich selbsttätig öffnenden Schirm der eingangs bezeichneten Art wird die gestellte
Aufgabe dadurch gelöst, daß in der zentrischen Bohrung des Griffes eine federbelastete Hülse an-
geordnet ist, welche von der Verriegelung auslösbar Längsrille 7, während der obere, äußere Stockteil 1
gehalten ist und bei Auslösung gegen den Hilfsschie- auf seiner Innenseite eine in die Längsrille 7 des unte-
ber drückt. ren, inneren Stockteils 4 eingreifende Längsrippe 8
Diese erfindungsgemäße Ausbildung eines verkürz- aufweist. Der obere, äußere Stockteil 1 kann sich also
baren, sich selbsttätig öffnenden Schirmes hat zusatz- 5 in axialer Richtung auf dem unteren, inneren Stocklich
der? Vorteil, daß die in Federn zu speichernde An- teil 4 verschieben, ohne daß eine Verdrehung der
triebskraft für die Öffnungsbewegung für eine stö- Teleskop-Stockteile gegeneinander stattfinden kann,
rungsfreie Funktion nicht so groß gewählt zu werden Nahe seinem oberen Ende, jedoch unterhalb des vorbraucht,
daß die Öffnungsbewegung in einem für den stehend erwähnten Stopfens und außerhalb des Berei-Benutzer
unzuträglichen Maße ruckartig erfolgt. io ches der Längsrille 7 weist der innere, untere Stock-Zweckmäßige
Ausgestaltungen der Erfindung bil- teil 4 einander diametral gegenüberliegende Öffnunden
im übrigen Gegenstand der Patentansprüche. Ein gen für den Durchtritt zweier Verriegelungsnocken 9
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend auf, welche in zwei entsprechende Öffnungen 10 am
unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. Es unteren Ende des oberen, äußeren Stockteiles 1 einzeigt
15 schnappen können. Im ganz auseinandergezogenen
F i g. 1 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Seiten- Zustand des Schirmstockes, bei welchem der innere,
ansicht eines erfindungsgemäßen Schirmgestells im untere Stockteil 4 ganz aus dem oberen, äußeren
aufgespannten Zustand, Stockteil 1 herausgezogen ist, bewirken die in die öff-
F i g. 2 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Seiten- nungen 10 eingeschnappten Nocken 9 eine feste
ansicht des Schirmgestells nach F i g. 1 während des 20 Kupplung zwischen den Stockteilen.
Schließens durch Herabziehen des Hilfsschiebers Der obere, äußere Stockteil 1 weist oberhalb der
längs des Schirmstockes, öffnungen 10 noch weitere, mit den Nocken 9 zusam-
F i g. 3 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Seiten- menwirkende öffnungen 11 auf, wie etwa aus den
ansicht des Schirmgestells nach F ig. 1 in der Stellung, Fig. 2 und 3 zu ersehen ist. Die Nocken 9 treten in
bei welcher die Dachstangen zusammengelegt und die 25 diese Öffnungen 11 des oberen, äußeren Stockteiles I
Dachstangenenden innerhalb des oberen Randes der ein, wenn der Griff 5 in Richtung auf die Spitze 3 bzw.
Bohrung des Griffes verstaut sind, die Krone 2 gedrückt wird und folglich der untere, in-
F i g. 4 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Seiten- nere Stockteil 4 ein bestimmtes Stück in den oberen,
ansicht des Schirmgestells nach F i g. 1 in dem Zu- äußeren Stockteil 1 hineingeschoben worden ist, so
stand während des Zusammenschiebens in die ver- 30 daß die Verkürzungsbewegung des Schirmstockes in
kürzte Stellung, wobei der Benutzer die unregelmäßi- einer bestimmten Zwischenstellung unterbrochen
gen Falten der Bespannung ausrichten kann, wird.
F i g. 5 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Seiten- Das radial innere Ende der radial inneren Dachansicht
des Schirmgestells nach F i g. 1 in vollständig Stangenteile 12 ist an der Krone 2 schwenkbar angeverkürztem
Zustand, 35 lenkt. Jeder der Dachstangenteile 12 hat im wesentli-
F i g. 6 einen Vertikalschnitt eines Teils des Schirm- chen die Gestalt einer im Querschnitt U-förmigen
gesteiles nach F i g. 1 im Griffbereich und in dem Zu- Rinne. Jeder der Dachstangenteile ist mittels eines
stand nach F i g. 1, verschieblichen Teiles 13 abgestützt, das längs des zu-
Fig.7 eine Fig.6 entsprechende Darstellung des gehörigen Dachstangenteils 12 verschoben werden
Schirmgestells, jedoch in der Stellung nach F i g. 2, 40 kann. Am äußeren Ende der radial inneren Dachstan-
F i g. 8 eine F i g. 6 entsprechende Darstellung des genteile 12 ist ein ringförmiger Anschlag 14 vorgese-
Schirmgestelis, jedoch in der Stellung nach F i g. 3, hen, welcher verhindert, daß das verschiebliche Teil
F i g. 9 ein F i g. 6 entsprechende Darstellung des 13 von dem jeweiligen Dachstangenteil 12 herunter-
Schirmgestells, jedoch in der Stellung nach F i g. 5, rutschen kann. Ein radial äußerer Dachstangenteil 15
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht der federnden 45 besteht aus einem Stab oder Draht geringeren DurchVerriegelung,
messers und ist innerhalb des radial inneren, im Quer-
F i g. 11 eine perspektivische Ansicht der zur Ein- schnitt U-förmigen Dachstangenteils 12 geführt und
leitung der Öffnungsbewegung gegen den Hilfsschie- reicht durch den ringförmigen Anschlag 14 hindurch,
ber drückenden Hülse, welche in der Bohrung des Die radial inneren Enden der äußeren Dachstangen-Griffes
untergebracht ist, 50 teile 15 sind mit dem verschieblichen Teil 13 derart
Fi g. 12 eine perspektivische Ansicht einer Schrau- verbunden, daß gleichzeitig mit einer Verschiebungsbenfeder,
welche die genannte Hülse nach aufwärts bewegung der Teile 13 längs der radial inneren Dachdrängt,
und Stangenteile 12 auch die radial äußeren Dachstangen-
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht einer am teile 15 zurückgezogen werden und dabei innerhalb
Schirmgriff angeordneten Betätigungseinrichtung. 55 der Dachstangenteile 12 geführt sind, so daß die Ge-
In der Zeichnung ist ein äußerer, oberer Teleskop- samtlänge der Dachstangen entsprechend vergrößert
Stockteil 1 dargestellt, an dessen oberem Ende eine oder verringert werden kann.
Krone 2 mit einer Spitze 3 befestigt ist. Ein unterer, in- Streben 17 sind mit einem Ende schwenkbar an
nerer Teleskop-Stockteil 4 ist an dem oberen, äußeren den jeweils zugehörigen, verschieblichen Teilen 13 be-Stockteil
1 verschiebbar geführt. Der Stockteil 4 trägt 60 festigt, während das jeweils andere Ende an einem
an seinem unteren Ende einen Griff 5. In dem oberen, Hauptschieber 16 angelenkt ist, der auf dem Schirmäußeren Stockteil 1 ist eine Spiral-Druckfeder 6 unter- stock verschiebbar ist. Der Hauptschieber 16 sitzt auf
gebracht, welche im zusammengedrückten Zustand im einer Rohrhülse 18 und ist mit dieser verbunden, \vooberen
Abschnitt des Stockteiles 1 sitzt. Das untere bei die Rohrhülse über die obere Stirnfläche des
Ende der Spiralfeder 6 stützt sich gegen einen Stopfen 65 Hauptschiebers nach aufwärts reicht und außerdem
ab, der die obere öffnung des inneren, unteren Stock- an ihrem unteren Ende mit einem einstückig angeteiles
4 verschließt und darin befestigt ist. Der innere, formten, ringförmigen Flansch 16 α versehen ist. Ein
untere Stockteil 4 besitzt an seiner Außenseite eine aus elastischem Werkstoff. beisDielsweise aus Gummi,
gefertigler, federnder Ring 19 ist auf die Rohrhülse 18 so aufgesetzt, daß er auf der oberen Stirnfläche des
Hauptschiebers 16 aufliegt.
Unterhalb der Krone 2 befindet sich ferner ein den oberen, äußeren Stockteil 1 umgebender Pufferring
20, gegen welchen das obere Ende der Rohrhülse 18 bei der Aufwärtsbewegung des Hauptschiebers 16 anlaufen
kann, um den hierbei entstehenden Stoß abzudämpfen.
Hilfsstreben 22 sind mit einem Ende schwenkbar an ein Anschlußstück 21 der Hauptstreben 17 angelenkt,
während das andere Ende der Hilfsstreben 22 schwenkbar an einem Hilfsschieber 23 befestigt ist,
der sich unterhalb des Hauptschiebers 16 befindet und auf dem Schirmstock axial verschieblich ist. Der
Hilfsschieber 23 weist einen sich nach abwärts erstreckenden, zylindrischen Körper 25 auf, der den
Schirmstock unter Bildung eines größeren Ringspaltes 24 umgibt. Eine Griffhülse 26 mit einem gegenüber
dem zylindrischen Körper 25 etwas geringeren Durchmesser schließt sich über einen Absatz 25 α unten an
den zylindrischen Körper 25 an und ist mit zwei senkrecht untereinanderliegenden Rastschlitzen 27 und
27 α versehen.
Eine Druck-Schraubenfeder 28 ist über den oberen, äußeren Stockteil 1 geschoben und sitzt innerhalb des
Ringspaltes 24 des zylindrischen Körpers 25 zwischen dem erwähnten Absatz 25 a und dem ringförmigen
Flansch 16 α der dem Hauptschieber 16 zugeordneten Rohrhülse 18. Die Schraubenfeder 28 übt eine Federkraft
aus, welche etwas schwächer als diejenige der innerhalb des oberen, äußeren Stockteiles 1 befindlichen
Schraubenfeder 6 ist. Über den oberen, äußeren Stockteil 1 ist ferner eine Schutzhülse 29 geschoben,
welche ein Anstreifen der Schraubenfeder 28 an dem Stockteil verhindert. Das obere Ende der Schutzhülse
29 ist an dem ringförmigen Flansch 16 a der Rohrhülse
18 festgelegt.
Im unteren Bereich des unteren, inneren Stockteiles 4 ist eine federnde Verriegelungseinrichtung 30
vorgesehen, die eine Verriegelungsnase 30 a besitzt,
welche durch einen Schlitz 31 in der Wand des unteren, inneren Stockteiles 4 hervorsteht. Die Verriegelungseinrichtung
30 besitzt ferner einen Vorsprung
30 b, welcher durch umbiegen des unteren Endes des
betreffenden Bauteiles gebildet ist. so daß der umgebogene Teil ebenfalls durch den Schlitz 31 hindurch
über die Wandung des unteren, inneren Stockteiles 4 hinaussteht und von dort in die Bohrung 32 des Griffes
5 hineinragt. Das untere Ende des unteren, inneren Stockteiles 4 ist schließlich mit dem Griff 5 am Boden
der zentrischen Bohrung 32 des Griffes vermittels eines Befestigungsorgans 33 verbunden. Den oberen
Rand des Griffes 5 bildet ein Haltering 34. hinter welchem die Enden der radial äußeren Dachstangenteile
15 verstaut werden können.
Nahe dem unteren Ende des unteren, inneren Stockteiles 4 ist auf diesem eine Hülse 35 verschiebbar
angeordnet, welche sich innerhalb der Bohrung 32 des Griffes 5 befindet. Eine Druck-Schraubenfeder 36.
deren unteres Ende sich gegen den Grund der Bohrung 32 des Griffes 5 abstützt, umgibt den unteren
Teil des unteren, inneren Stockteiles 4 und drängt die Hülse 35 nach aufwärts. In der Hülse 35 befindet sich
dn Schlitz 35 α, der auf einer Seite der Hülse bis zu
einer bestimmten Tiefe oberhalb des unteren Randes reicht, wie aus F i g. 11 zu erkennen ist. Der Vorsprung
30 b der Verriegelungseinrichtung 30 reicht durch den Schlitz 35 a hindurch, kann sich jedoch in
den Raum innerhalb des unteren, inneren Stockteiles 4 zurückziehen, wenn er von außen niedergedrückt
wird, indem ein Druckknopf 37 der Verriegelungseinrichtung 30 betätigt wird, welcher über die Außenfläche
des Griffes 5 vorsteht. Der Druckknopf 37 ist verhältnismäßig breit und schließt sich an das obere
Ende eines federnden Schenkels 37 b an, der von einer ringförmigen Basis 37 α (s, F i g. 13) absteht, die ihrerseits
mittels des Befestigungsorgans 33 am Grunde der Bohrung 32 des Griffes 5 festgehalten ist. Die innere
Stirnfläche des Druckknopfes 37 ist dem Vorsprung 30 ft gegenüberliegend angeordnet, während die
Außenfläche des Druckknopfes 37 über die Außenfläche des Griffes 5 durch einen seitlich im Griff vorgesehenen
Schlitz hindurch vorsteht.
Soll der Schirm von dem durch die selbsttätige Öffnung erreichten, in F i g. I gezeigten Zustand in die
Schließstellung gebracht werden, so muß der Benutzer
ao lediglich die Griffhülse 26 am unteren Ende des Hilfsschiebers
23 erfassen und längs des Schirmstocks nach abwärts bewegen. Diese Abwärtsbewegung des Hilfsschiebers
23 bewirkt über die Hilfsstreben 22, daß die Hauptstreben 17 zusammen mit dem Hauptschieber
as 16 nach abwärts bewegt werden, wobei gleichzeitig
die verschieblichen Teile 13, an welchen die Hauptstreben 17 angelenkt sind, in Richtung auf den
Schirmstock gezogen werden, so daß der Schirm die in F i g. 2 gezeigte Stellung erreicht, bei welcher die
Dachstangen noch etwas abgespreizt sind und die radial äußeren Dachstangenteile 15 noch aus den radial
inneren Dachstangenteilen 12 herausgezogen bleiben. Die Schraubenfeder 28 ist jedoch schon zusammengedrückt,
da sich der Abstand zwischen Hauptschieber und Hilfsschieber verringert hat.
In dieser Stellung des Hilfsschiebers 23 kommt die Verriegelungsnase 30 α der federnden Verriegelungseinrichtung
30 in Eingriff mit dem Verriegelungsschlitz 27 a der Griffhülse 26. Das Schirmgestell wird
also in der in F i g. 2 gezeigten Schließstellung verriegelt. Die äußeren Enden der Dachstangenteile 15 können
nun zusammengenommen werden und der Griff 5 kann in Richtung auf die Krone 2 gestoßen werden.
Die Nocken 9 des unteren, inneren Stockteiles 4 kommen dabei außer Eingriff mit Bezug auf die Öffnungen
10 des oberen, äußeren Stockteiles 1, und der Stockteil 4 schiebt sich eine kleine Strecke in den äußeren
Stockteil 1 hinein, wobei die Schraubenfeder 6 in der aus F i g. 3 ersichtlichen Weise etwas zusammengedrückt
wird. Währenddessen schieben sich die äußeren Enden der Dachstangenteile 15 in den Raum innerhalb
des Halteringes 34 an der Öffnung der Bohrung 32 des Griffes 5. Außerdem wird die Verriegelungsnase
30 a der federnden Verriegelungseinrichtung 30 aus ihrer Eingriffstellung mit Bezug auf den
unteren Verriegelungsschlitz 27 a der Griffhülse 26 befreit und kommt mit dem oberen Verriegelungsschitz
27 in Eingriff. Die Hülse 35 wird vom unteren Rand der Griffhülse 26 niedergedrückt, so daß sie sich
nach abwärts bewegt und die Schraubenfeder 36 zusammendrückt, wobei Federkraft gespeichert wird.
Während dieses Schließvorganges nähern sich die Hauptstreben 17 an den Schirmstock an, wobei sie
sich gegen den federnden Ring 19 andrücken, wodurch ebenfalls eine bestimmte Federkraft gespeichert
wird.
Soll nun der Schirm aus der in F i g. 3 gezeigten Schließstellung geöffnet werden, so muß der Benutzer
7 8
•ι ι ·■ ι η.·ι- Vorsprung den kann. Die Zusammenschiebungsbewegung
den Druckknopf 37 n.ederc rucken. D e ViκJ Stillstand, wenn die Nocken 9 m.t den
30 6 der federnden Vernegekmgseu ι U1lung 30 vwrd öff „ „ in Eingriff geralen. Der Schirmstock
dadurch so weit einwärts bewegt da« mc t ^ vorübergchcnd in der in F i g. 4 gezeigten
lungsnasc 30« aus dem oberen VemcL,e unL>.c . ^ GleichzeiU werden die radial äu.
27 der Griffluilse 26 frc.komml D.. IU Ise 35 ^u- Dachstangenteile 15 bis auf eine bestimmte
dann durch die Feder 36 nach aulwarts gt Ukη wo uu zugehörigen, radial inneren Dachstandurch
die Griffhülse 26 um eine &™&*l£^™£ Sie 12 hineingeschoben .Die Bespannung 38
aufwärts gedruckt wird. Gle.chzeit·Β w'^ fer Jn^% £ dadurch eine Gestalt an, in welcher sie im weinnere
StockteiU durch die von der Schraubenfeder 6 nimm eingefaltet ist. In dieser Phase
gespeicherte Federkraft ™ °be™ ™ßeen Stoc { ^1 der ßenutzer die unr B egelmäßigen Falten der Beteil
1 etwas nach abwärts gedruckt. D es hat zur ro g , 38 ausrichten. Hiernach wird em verhaltmsdaß
die Nocken 9 w,eder in die öffi u ge η »» «mre ^ s Qruck ^ ^ Grfff g in Richtung auf
ten und die beiden Teleskop-Stocktek"grander ^ g.^ ^ ^ Eingriff der Nocke ,
kuppeln. Gleichzeitig we^e"d«^Sluig'nner- 15 den öffnungen 11 geht dadurch verloren wodurch
Dadistangcnteile !5 aus ihrer ^°^^'1™^ des der obere, UiiRcre Stockteil 1 ein weiteres Stuck des
halb des Halteringes 34 ^freit. Die HtferKraii ml inneren Stockteiles 4 aufnehmen kann, so
federnden Ringes 19 drängt die "^^„^πη. daß sich die Länge des Schirmstockes abermals verwas
nach auswärts, so daß sie sich von dem !,cninn ^ ^^ Ε^ ^ ^^ äußeren StQck.
stock abspreizen und der Schirm wieder die in g- β dann durch den zylindrischen
gezeigte, leicht geöffnete Stellung annimnn. Dabc. te ^ ^ Hüfsschiebers 23 und durch die G^.
kommt die Verriegelungsnase 30 α der V^ernegei g ^^ 2fi hindurch>
SQ daß die Verriegelungsnase 30 a
einrichtung 30 in Eingriff mit dem unteren 5 ^ Verriegelungsejnrjchtung 30 in Eingriff mit einem
lungsschlitz 27 α der Griffhulse hineince- Schlitz 1 α am unteren Ende des Stockpiles I kommen
Wird jetzt der Druckknopf 37 nochmals^'nemk Schirmgestell wird auf diese Weise in der
drückt, so kommt die Verncgelungsnase 30a außer 25 Kan ^ p. | $ verriegeU<
in wdcher die äuße.
Eingriff mildem Verriegelungssch1.tz27« U^ ^ Dachstangentejle 15 noch weiter in die zugehörikraft
der Schraubenfeder 26 druckt dann . radial jnneren Dachstangenteile 12 hinemgescho-Hilfsschieber
23 als auch den Hauptschieberio^ang b^ ^ ^ ά&β ^ ^n nm deutUche Pilzform der
des Schirmstockes nach aufwärts, wobu sicn so Bespannung 38 einstellt. Nach Ordnen der Falten
die Hilfstreben 22 als auch die Ha"ptstreb™ J^ ^ der Schirm in ejnc Schirmhülle geschoben werspreizen
und eine selbsttätige Öffnung der ^ac den so daß der Schirrn bequem mitgeführt werden
genteile 12 bewirken. Die Bewegung des »»P1«^ kann wird der Druckknopf 37 niedergedrückt, wenn
bers 16 wird plötzlich abgebremst, werin ^ Schirm nach pig 5 g£mz zusammengeschoben
Rand der Rohrhülse 18 gegen den Put. ernn|. - ^ ^ zusammengelcgt lsl, so wird die Verriegelungsschlägt.
Demgegenüber kommt der^ Hi11s cn der Verde elungseinrichtung 30 aus der
an einer nicht genau definierten Stelle z"m S^f ™; Eingriffsstellung mit Bezug auf den Schlitz 1 a des
nachdem er sich so weit längs des Sc["r^Kes ,_ obe^en, äußeren Stockteiles 1 sowie aus dem Vernewärts
bewegt hat, daß er in eine Lage kot1 , geiungsschlitz 27 der Griffhülse 26 zurückgezogen, so
eher ein Gleichgewicht mischen der Spannung B^ B^ ^^^ J ^ auch der Hilfsschieber 23 frei.
Schraubenfeder 28 und der ,sPa"nunß *„.„ ™„° 38 gegeben werden. Auf Grund des Unterschiedes zwi-
die Dachstangen überdeckenden Bespannung s* °c^en den Federkräften der Schraubenfedern 6 und
herrscht. , Hin der in F i β ^ ge- schieben sich zuerst die beiden Stockteile 1 und 4 aus-
Befindet sich das Schirmgestell in der in r fr-1^ einander. wobei auch die Dachstangenteile m Axial-
zeieten Stellung, so kann die n.;p"Z c e hraifbenfeder 6 45 richtung auseinandergezogen werden. Hiernach bewe-
GriffS hin gedrückt werden. Die. JJ^wQ ee- een sich der Hilfsschieber und der Hauptschieber zur
wird dabei zusammengedruckt, und die iNoc s Vollendung der Öffnung des Schirmes längs des
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verkürzbarer, sich selbsttätig öffnender Schirm mit einem zweiteiligen Stock, dessen oberer,
äußerer Teil an seinem obersten Ende eine Krone trägt, an welcher radial innere Dachstangenteile
schwenkbar angelenkt sind, in denen axial verschieblich radial äußere Dachstangenteile geführt
sind, und dessen unterer, innerer Teil, weleher in dem genannten oberen Teil verschiebbar
geführt ist, an seinem unteren Ende einen mit einer zentrischen Bohrimg versehenen Griff trägt,
ferner mit einem Hauptschieber, welcher auf dem zweiteiligen Stock verschiebbar angeordnet ist
und an welchem die die Dachstangen abstützenden Hauptstreben schwenkbar angelenkt sind, ferner
mit einem unter dem Hauptschieber auf dem zweiteiligen Stock verschiebbar geführten Hilfsschieber,
an welchem die Hauptstreben abstützende Hilfsstreben angelenkt sind, sowie mit einer
auf dem zweiteiligen Stock zwischen den beiden genannten Schiebern angeordneten Druckfeder,
welche beim Auslösen einer im unteren Bereich des unteren, inneren Teiles des Stocks angeordneten
Verriegelung die beiden Schieber längs des Stocks zur Krone hin drückt und gleichzeitig ein
Ausfahren der radial äußeren Dachstangenteile aus den ihnen zugeordneten radial inneren Dachstangenteilen
bewirkt, wobei sich der Schirm selbsttätig öffnet, dadurch gekennzeichnet,
daß in der zentrischen Bohrung (32) des Griffes (5) eine federbelastete Hülse (35) angeordnet
ist, welche von der Verriegelung (30) auslösbar gehalten ist und bei Auslösung gegen den
Hilfsschieber (23, 26) drückt.
2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hauptschieber (16) ein
federndes Teil (19) angeordnet ist, das im geschlossenen Zustand des Schirms auf die Hauptstreben
(17) eine nach außen gerichtete radiale Druckkraft ausübt.
3. Schirm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem Hauptschieber (16) angeordnete
federnde Teil (19) die Form eines Ringes aus einem elastisch federnden Werkstoff
hat.
4. Schirm nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die federbelastete
Hülse (35) auf einer Seite einen Vertikalschlitz (35 a) zum Durchtritt eines Vorsprunges (30 ft)
der Verriegelung (30) aufweist.
5. Schirm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der
äußeren Dachstangenteile (15) in der Schließstellung des Schirmes innerhalb des oberen Randes
(34) der zentrischen Bohrung (32) des Griffes (5) verstaut sind, daß ferner in diesem Zustand die
Hülse (35), welche mit ihrem oberen Rand gegen den Hilfsschieber (23, 26) drückt, unter Zusammendrückung
der der Hülse (35) zugeordneten Druckfeder (36) abwärts bewegbar ist.
6. Schirm nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die unter der Hülse (35) befindliche
Druckfeder (36) so bemessen ist, daß bei Auslösung der Verriegelung (30) die freien Enden der
äußeren Dachstangenteile (15) auf Grund eines geringen Auseinanderschiebens der inneren und
äußeren Stockteile (4,1) aus der Verstaustellung in dem oberen Ring (34) des Griffes (5) befreit
werden.
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