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DE203506C - - Google Patents

Info

Publication number
DE203506C
DE203506C DENDAT203506D DE203506DA DE203506C DE 203506 C DE203506 C DE 203506C DE NDAT203506 D DENDAT203506 D DE NDAT203506D DE 203506D A DE203506D A DE 203506DA DE 203506 C DE203506 C DE 203506C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
intermediate lever
thumb
spindle
mass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT203506D
Other languages
English (en)
Publication of DE203506C publication Critical patent/DE203506C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/10Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by eccentrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14/. GRUPPE
PAUL H. MÜLLER in HANNOVER.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1907 ab.
Es sind Ventilsteuerungen für Dampfmaschinen mit Schwingdaumentrieb bekannt, bei denen ein in der Ventilhaube gelagerter Hebel dadurch seine Bewegung erhält, daß ein zweiter in der Ventilhaube gelagerter Hebel, der von der Exzenterstange bewegt wird, mittels Daumen und Rolle auf ihn einwirkt. Die Kurvenbahn des Schwingdaumens ist dabei in jedem Falle so gestaltet, daß eine die Ven-
to tileröffnung hervorbringende Kurve an der Anhubstelle möglichst tangential in einen Kreis um die Schwingungsachse des von der Exzenterstange angetriebenen Hebels einmündet. Mit Rücksicht darauf, daß der Schwingdaumen, während das Ventil geschlossen ist, die Rolle verläßt, muß der den Anhub des Ventiles unmittelbar bewirkende Hebel mit einem solchen Angriff an der Ventilspindel versehen sein, daß er bei geschlossenem Ventil in seiner Lage gehalten wird. Daraus ergibt sich der meist gebräuchliche Gabelangriff. Dieser hat den Übelstand, daß der Zwischenhebel, der vom Schwingdaumen seinen Antrieb erhält, keine von der Ventilspindel unabhängige Bewegungen machen kann. Das bei jedem Ventiltriebe bei geschlossenem Ventil erforderliche Spiel zwischen zwei Steuerungsteilen tritt deshalb zwischen Schwingscheibe und Rolle des Zwischenhebels auf.
Infolgedessen findet auch der Stoß an dieser Stelle statt. Er erfolgt mit Linienberührung und ist in seiner Stärke abhängig von der Größe der gestoßenen Masse, die sich aus dem Zwischenhebel und Ventil mit Spindel und Führung zusammensetzt.
Nun sind zwar Steuerungen bekannt geworden, bei denen die gestoßene Masse auf Ventil mit Spindel und Führung beschränkt ist, und bei denen der Stoß an Flächen stattfindet. Es wird jedoch bei diesen Steuerungen eine unmittelbar auf die Ventilspindel einwirkende Schwingscheibe nach dem Exzentergesetz bewegt. Die Folge ist, daß diese Schwingscheibe mit großer Geschwindigkeit gegen die Ventilspindel stößt und dadurch die Heftigkeit des Stoßes trotz beschränkter Masse wieder groß wird Nach der Erfindung wird der Stoß dadurch möglichst klein und unschädlich gemacht, daß die gestoßene Masse auf Ventil und Spindel mit Führung beschränkt wird unter Verwendung eines Schwingdaumentriebes, durch den die Stoßgeschwindigkeit klein gehalten wird.
Wie die Zeichnung zeigt, wirkt der durch Exzenter bewegte Schwingdaumen α durch die Rolle b auf den Zwischenhebel c und durch ihn auf Bolzen d und Ventilspindel e ein. Dabei liegt der Zwischenhebel c einseitig mit Flächenberührung gegen den an der Anlagestelle abgeflachten Bolzen d. Es wird dadurch erzielt, daß der Zwischenhebel c den Bolzen d verlassen kann, so daß er durch die Rolle b in dauernder Anlage mit dem Schwingdaumen α bleibt. Dieser wird dabei so ausgebildet, daß die Rolle bei geschlossenem Ventil auf einer zylindrischen Bahn abrollt, deren Achse mit der Drehachse des Schwingdaumens zusammenfällt oder nur sehr wenig von dieser entfernt ist. Hierdurch wird der unvermeidliche Stoß, der an allen Körpern dann auf-
fts. Auflage, ausgegeben am 5. Juli jgii.J
tritt, wenn sie vom Zustand der Ruhe in den der Bewegung oder umgekehrt übergehen, bedeutend gemildert. Es ist das im vorliegenden Falle leicht ersichtlich, wenn Ventiler- j Öffnung und -Schluß betrachtet werden. Die in allen Teilen der Steuerung auftretenden Drucke bei der Eröffnung des Ventiles bestimmen sich aus der Geschwindigkeit, mit der der öffnende Teil auf die in Ruhe befindliehe Masse einwirkt, und aus der Größe der Masse selbst. Die Beschleunigung wird dabei theoretisch stets unendlich groß, was mit einem Stoß gleichbedeutend ist. Diesen Stoß j aber kann man gering machen durch Verringerung der Eröffnungsgeschwindigkeit und durch Verringerung der gestoßenen Masse. Durch Umdrehungszahl und die durch die Dampfverteilung bestimmte Kurvenform des Schwingdaumens liegt die Eröffnungsgeschwindigkeit fest. Es bleibt also zur Verringerung des Stoßes nur noch Verringerung der gestoßenen Masse übrig. Diese tritt nun bei der vorliegenden Ausführungsform ein, indem der Zwischenhebel c und die Rolle nur in der einen Richtung auf die Ventilspindel drücken. Dadurch bleibt der Hebel c mit dem zwangläufig vom Exzenter bewegten Schwingdaumen α in Berührung, wird stetig beschleunigt und ist somit nicht der gestoßenen Masse zuzurechnen; denn der Stoß tritt nunmehr nicht zwischen Schwingdaumen α und Rolle b, sondern zwischen dem Schwingdaumen c und dem Bolzen d auf. Die wirksame Geschwindigkeit, mit der die stoßenden Teile aufeinandertreffen, hängt dabei nach wie vor von der Kurvenform des Schwingdaumens a ab. Es wird jedoch im vorliegenden Falle außer der Massenverringerung noch der Vorteil erzielt, daß die aufeinandertreffenden Teile mit Flächen gegeneinander zur Anlage kommen, während bei dem bisher zwischen Rolle und Kurvenbahn auftretenden Stoß stets Linienberührung vorhanden war. -Der Umstand, daß ein Stoß an der Kurvenbahn nicht mehr auftritt, trägt aber zu ihrer tadellosen Erhaltung viel bei.
Die bis jetzt betrachteten' Wirkungen bezogen sich auf die Eröffnung des Ventiles. Gleich günstig erfolgt bei vorliegender Anordnung auch der Schluß. Das Aufsetzen des Ventiles auf seinen Sitz geschieht stets mit einer gewissen, wenn auch sehr geringen Geschwindigkeit. Ein Stoß tritt daher auch auf, er verringert sich jedoch mit Verringerung der Masse. Im vorliegenden Falle ist dadurch, daß Zwischenhebel c mit Schwingdaumen a in Berührung bleibt, während er sich von Bolzen d trennt, die Masse des Zwischenhebels c nicht vom Ventilsitz aufzufangen, so daß der Stoß gemildert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ventilsteuerung mit durch Exzenter bewegtem Schwingdaumen, welcher die Ventileröffnungsbewegung an einem Zwischenhebel hervorbringt, der unmittelbar auf die Ventilspindel einwirkt, dadurch gekennT zeichnet, daß dieser Zwischenhebel nur bei geöffnetem Ventil gegen einen in der Ventilspindel (e) gelagerten Bolzen (d) mit Flächenberührung anliegt, während er ihn bei geschlossenem Ventil verläßt, so daß Zwischenhebel (c) und Schwingdaumeri (a) durch die Rolle (b) miteinander in Beruhrung bleiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT203506D Active DE203506C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE203506C true DE203506C (de)

Family

ID=465911

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT203506D Active DE203506C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE203506C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002028701A1 (en) 2000-09-29 2002-04-11 Freni Brembo S.P.A. An hydraulic actuator for vehicles controllable by handlebars

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2002028701A1 (en) 2000-09-29 2002-04-11 Freni Brembo S.P.A. An hydraulic actuator for vehicles controllable by handlebars

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